DE118930C - - Google Patents

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DE118930C
DE118930C DENDAT118930D DE118930DA DE118930C DE 118930 C DE118930 C DE 118930C DE NDAT118930 D DENDAT118930 D DE NDAT118930D DE 118930D A DE118930D A DE 118930DA DE 118930 C DE118930 C DE 118930C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D19/00Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes
    • B21D19/08Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes by single or successive action of pressing tools, e.g. vice jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anstauchen von Flanschen an Rohre vermittelst eines Schlagdornes.
Um nach jedem Schlag den Dorn nachspannen zu können, ist derselbe mit einer Verlängerungsstange versehen, welche durch das zu bearbeitende Rohr hindurchgeführt wird und. am anderen Ende eine Kappe nebst Schraubenmutter trägt. Kappe und Schraubenmutter stützen sich während des Nachspannens der letzteren gegen das Ende des Rohres, so dafs der Schlagdorn, dem Fortschritte der Stauchung entsprechend, in das Rohr hineingezogen werden kann.
Fig. ι zeigt die Anstauchvorrichtung in Ansicht, und zwar in ein zu bearbeitendes Rohr eingebracht.
Fig. 2 bis 6 zeigen die einzelnen Stadien der fortschreitenden Flanschbildung bis zur Fertigstellung.
Fig. 7 und 8 zeigen die Herstellung konischer Flansche und
Fig. 9 zeigt den für diesen Zweck anders als in Fig.-i gestalteten Flanschenformapparat.
Hauptsächlich sind Kupferrohre für Dampfleitungen als das zu bearbeitende Material gedacht.
In ein zu bearbeitendes Rohr α wird die stählerne Stauchvorrichtung eingebracht. Dieselbe besteht aus dem Dorn b, dessen Umfang dem lichten Durchmesser des Rohres und dessen Länge der Stauchlänge des Rohres entspricht.
Der Dorn b ist am vorderen Ende mit einem Kragen c versehen, und ist hier mit einem Schlagkopf d ausgerüstet. Der Uebergang von dem Dorn b zu dem Kragen c ist schwach gerundet (e).
Die Fortsetzung des Domes b bildet eine Stange f mit Schraubengewinde und Mutter g am Ende, und eine Kappe h schliefst das Rohr α ein, welches durch Anziehen der Schraubenmutter g alsdann gegen den Kragen c gedrängt wird, wobei durch Schlagen auf den Kopf d das Rohrende über die Wulstung e getrieben wird.
Da nun der Dorn b rothglühend in das Rohr α eingeführt worden ist und das zu bearbeitende Ende von aufsen mittelst einer Stichflamme beheizt wird, so wird das Rohr sich, wie in Fig. 2 erkennbar, an dieser Stelle stauchen und ausbeulen.
Eine darauffolgende Bearbeitung 'mittelst Hammers treibt das Material wieder an den Kern heran, wobei die Wandung dicker wird (Fig· 3)·
Die Beheizung erfolgt darnach aufs- neue. Unter ständigem Aufschlagen auf den Kopf d und unter gleichzeitigem Anziehen der Schraubenmutter g geht die weitere Stauchung vor sich, bis die fertige Form des Flansches, dessen Matrize von dem Kragenrand c1 gebildet wird , wie in Fig. 6 dargestellt, erreicht ist.
Die Fig.. 7 bis 9 zeigen insofern eine Abweichung der Anstauchvorrichtung, als hier zur Herstellung eines konischen Flansches die Rundung e fortgeblieben ist. Der Flansch wird alsdann scharf gegen den Kragen gehämmert, so dafs eine Flanschenform, wie in Fig. 8 gezeigt, entsteht.
Durch diese Art der Stauchung wird erreicht, dafs der Flansch eine gröfsere Wand-
stärke erhält als das Rohr.' In Fig. 8, welche einen fertigen Flansch zeigt, ist die Verstärkung a1 zu erkennen und gleichzeitig zu sehen, wie dieselbe auf die ursprüngliche Wandstärke verläuft. Da der Flansch in seiner Biegung stets die gröfste Beanspruchung erfährt, so mufs darauf Bedacht genommen werden, dieser Stelle eine genügende Sicherheit zu verleihen, was bei dieser Art der Stauchung durch Verstärkung der Wandung ohne besondere Umstände leicht zu erreichen ist.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Vorrichtung zum Anstauchen von Flanschen an Rohre vermittelst eines Schlagdornes, dadurch gekennzeichnet, dafs der mit Kragen (c) als Flanschenformer versehene Schlagdorn nach jedem Schlage durch Nachspannen einer durch das Rohr hindurchgeführten Verlängerungsstange ff), die am anderen Ende eine Kappe (h) und eine Schraubenmutter (g) trägt, in das Rohr gezogen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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