DE118644C - - Google Patents

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DE118644C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston
    • B25D9/16Valve arrangements therefor
    • B25D9/18Valve arrangements therefor involving a piston-type slide valve

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
te 118644 KLASSE 876.
in CHICAGO.
Steuerung für Drucklufthämmer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1899 ab.
Der Erfindungsgegenstand besteht in einem Druckmittelverfheilungsventil für Drucklufthammer und bezweckt, eine rasche und sichere Druckmittelverfheilung und damit eine rasche und sichere Wirkung des Hammers dadurch herbeizuführen, dafs die breitere Grundfläche des in bekannter Weise mit vollen und durchbrochenen Einschnürungen versehenen Hohlventils geschlossen und zur Hebung des letzteren der Druckmittelwirkung ausgesetzt ist, während die Senkung des Ventils unter der Wirkung des im Ventilinnern gleichfalls gegen die volle Ventilbodenfiäche drückenden Druckmittels vor sich geht.
Bei den bekannten, aus einem Hohlkörper mit durchlochten und vollen Einschnürungen bestehenden Vertheilungsventilen für Drucklufthammer ist der Hohlkörpertheil von gröfserem Ouerschnitt nach .aufwärts gerichtet und bei vorgeschobenem Kolben der Wirkung des Druckmittels zur Ueberführung des Ventils in die untere Lage ausgesetzt, während die Hebung des Ventils in die obere Lage durch Einwirkung des Druckmittels gegen die zwischen dem engeren vom weiteren Ventiltheil gebildete Ringfläche bewirkt wird. Die Folge dieser Anordnung ist, dafs die Angriffsfläche für das Druckmittel eine verhältnifsmäfsig geringe und infolge dessen die Umstellung des Ventils und damit die Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit eine verhältnifsmäfsig langsame ist.
Dieser Nachtheil soll beim Erfindungsgegenstand dadurch beseitigt werden, dafs die Angriffsfläche für die die Hebung und Senkung des Ventils bewirkende Druckmittelmenge möglichst grofs gemacht wird, indem zur Ventilhebung das Druckmittel gegen die volle Ventilbodenfläche von aufsen und zur Ventilsenkung von innen wirkt.
In beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι und 2 einen Drucklufthammer mit verschiedenen Stellungen des Druckmittelvertheilungsventils im Längsschnitt.
α ist der in bekannter Weise mit einem hohlen Griff b und mit einem Drosselventil c zum Durchtritt des Druckmittels zum Vertheilungsventil versehene Drucklufthammer. Das Vertheilungsventil besteht aus einem unteren, geschlossenen Theil d von gröfserem Durchmesser und einem oberen offenen Theil e von geringerem Durchmesser.
Diese Ventilanordnung ist ebenso wie die Anordnung von vollen und durchbrochenen Einschnürungen f bezw. g am Umfang des schmaleren Ventiltheils e bekannt und weiter ist das Ventil in bekannter Weise in einer Hülse h, welche in einer Bohrung des Hammers gelagert und mit Druckmittel-Ein- und -Auslafskanälen versehen ist, nach auf- und abwärts verschiebbar gelagert, so' dafs beispielsweise bei der in Fig. 1 gezeigten Ventilsteuerung das Druckmittel durch den das Drosselventil c mit der Hülse h verbindenden Kanal i und den Ringkanal j der Hülse in den Kanal k der Hammerwandung α gelangt und durch diesen vor das Vorderende des Kolbens / ge-
führt wird, während der mit einem Kanal m der Hammerwandung verbundene Raum hinter dem weiteren Ventiltheil d geschlossen und . der Raum hinter dem Kolben / durch den Hülsenringkanal η und die durchbrochene Ventileinschnürung g mit dem Druckmittelauslafs ο verbunden ist, so dafs bei der, in Fig. ι gezeigten Ventilstellung mithin das Druckmittel den Kolben / zurückdrückt, wobei die hinter dem Kolben befindliche Dru'ckmittelmenge durch den Auslafs ο ins Freie entweicht.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ventilstellung dagegen ist der Druckmittelauslafs 0 durch die Ventilwandung geschlossen, die Druckmittel- einlafsöffnungρ hinter dem Kolben / hingegen, geöffnet und der Raum hinter dem weiteren Ventiltheil d durch den Lä'ngskanal m und einen Querkanal q der Hammerwandung mit der Aufsenluft verbunden, so dafs also das Druckmittel gegen die Kolbenrückfläche wirken und den Kolben / nach vorwärts bewegen, die hinter dem Ventil d befindliche Druckmittelmenge aber nach aufsen entweichen kann.
Auch diese Anordnung der Ventileinschnürungen zu den Kanälen, der Hülse h und der Hammerwandung α ist im Allgemeinen bekannt.
Um nun die Ventilumstellung schnell und sicher bewirken zu können, ist bei vorliegender Erfindung der weitere Ventiltheil d geschlossen, der engere e dagegen offen.
Durch diese eigenartige Anordnung des Ventils wird der wesentliche Vortheil erreicht, dafs dem Druckmittel zur Hebung des Ventils eine grofse volle Fläche dargeboten wird und es ist diese Aufsenfläche des Ventilbodens zur Hebung des Ventils zur Ueberwindung des Ventilgewichts etwas gröfser gehalten als die als Druckmittelangriffsfläche 'zur Senkung des Vertheilungsventils dienende Innenfläche, so dafs dadurch die Druckwirkung zur Hebung und Senkung des Ventils nahezu ausgeglichen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steuerung für Drucklufthämmer, dadurch gekennzeichnet, dafs der in bekannter Weise aus einem weiteren und einem engeren Theil (d bezw. e) bestehende und mit vollen und durchbrochenen Einschnürungen ff bezw. g) versehene Ventilhohlkörper an seinem unteren und weiteren Theil (d) geschlossen, an seinem oberen und engeren Theil (e) aber offen ist, derart, dafs zur schnellen und sicheren Ventilumstellung die Angriffsfläche für das Druckmittel zur Hebung des Ventils etwas gröfser ist als die Druckmittelangriffsfläche zur Senkung des Ventils.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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