DE1181069B - Zahnraederwechselgetriebe in Gruppenbauart, insbesondere fuer Schlepper - Google Patents

Zahnraederwechselgetriebe in Gruppenbauart, insbesondere fuer Schlepper

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DE1181069B DEK45548A DEK0045548A DE1181069B DE 1181069 B DE1181069 B DE 1181069B DE K45548 A DEK45548 A DE K45548A DE K0045548 A DEK0045548 A DE K0045548A DE 1181069 B DE1181069 B DE 1181069B
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Dr-Ing Herbert H Haas
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/16Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion essentially with both gears that can be put out of gear and continuously-meshing gears that can be disengaged from their shafts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
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Description

  • Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart, insbesondere für Schlepper Die Erfindung betrifft ein Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart, insbesondere für einen auch als Ladegerät verwendbaren Schlepper, mit koaxialer Eingangs- und Ausgangswelle und einer zu diesen parallelen Vorgelegewelle, bei dem einem aus auf der Ausgangswelle und der parallelen Vorgelegewelle angeordneten, miteinander kämmenden, wahlweise in den Kraftfluß in den Gängen einschaltbaren Zahnrädern bestehenden Schaltgetriebe ein Gruppengetriebe vorgeschaltet ist, das aus einem mit der Eingangswelle koaxialen, frei drehbaren, mittels einer unter Last schaltbaren Kupplung mit der Eingangswelle verbindbaren Zahnrad besteht, in das ein auf der Vorgelegewelle drehfestes Zahnrad eingreift, und einem weiteren, mit der Achse der Eingangs- und Ausgangswelle koaxialen Zahnrad, das über eine weitere unter Last schaltbare Kupplung mit der Eingangswelle und über eine Kupplung mit der Ausgangswelle verbindbar ist, mit dem ein auf der Vorgelegewelle angeordnetes Zahnrad kämmt, wobei die unter Last schaltbaren Kupplungen in einer Doppelkupplung vereinigt sind.
  • Landwirtschaftliche Schlepper werden im allgemeinen für zwei grundsätzlich verschiedene Arbeitsarten eingesetzt. Die eine ist das Arbeiten bei Vorwärtsfahrt als Zugmaschine. Hierbei ist es in Abhängigkeit vom Arbeitsgang, wie z. B. Pflügen, Mähdreschen, Heupressen, notwendig, einen bestimmten Geschwindigkeitsbereich einzuhalten. Es ist dabei wünschenswert, die zulässige Arbeitsgeschwindigkeit des Schleppers möglichst hoch zu halten und voll auszunutzen. Die andere Arbeitsart sind vorwiegend Ladevorgänge, bei denen es in erster Linie darauf ankommt, in kurzen Intervallen von der Vorwärtsfahrt auf die Rückwärtsfahrt umzuschalten.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart zu schaffen, mit dem die beiden verschiedenen Arbeitsarten in rationeller Weise durchgeführt werden können und das einen geringen Aufwand erfordert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das auf der Vorgelegewelle drehfeste, mit dem einen der mit der Eingangswelle kuppelbaren Zahnrädern kämmende Zahnrad axial verschiebbar und außer Eingriff mit dem Zahnrad bringbar ist und in dieser Stellung in an sich bekannter Weise ein Umkehrrad in Eingriff mit den beiden Zahnrädern schiebbar ist.
  • Zahnräderwechselgetriebe der eingangs beschriebenen Art sind dem Prinzip nach an sich bekannt. Jedoch sind bei ihnen die Anordnung und die Konstruktion des Rückwärtsganges nicht in der erfindungsgemäßen Weise vorgenommen. Im Zusammenhang mit den bekannten Zahnräderwechselgetrieben der hier in Rede stehenden Art ist auch kein Hinweis gegeben, den Rückwärtsgang im erfindungsgemäßen Sinne auszubilden.
  • Eine vergleichende Betrachtung des Zahnräderwechselgetriebes nach der Erfindung mit den bekannten Zahnräderwechselgetrieben läßt erkennen, daß ein geringerer Aufwand an Bauteilen erforderlich ist. Dar-über hinaus wird durch das Zusammenwirken des Umkehrrades mit einem Zahnrad auf der Vorgelegewelle, das mit einem auf der Eingangswelle kuppelbaren Zahnrad kämmt, sowohl die Verdoppelung der Vorwärtsgänge als auch die einfache Anordnung eines Wendeganges, mit dem sämtliche Gänge des Nachschaltgetriebes verwendet werden können, ermöglicht.
  • Es ist jedoch bereits ein Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart bekannt, bei dem im nachgeschalteten Zweiganggetriebe für Berg- und Streckengang ein Zahnrad aus seiner normalen Eingriffsebene heraus verschoben werden kann und danach über ein Umkehrrad wieder zur Wirkung kommt, wodurch bei diesem Zahnräderwechselgetriebe ein kombiniertes Zweigang- und Wendegetriebe entsteht. Das so bekanntgewordene Zahnräderwechselgetriebe vermittelt dem Fachmann jedoch keine Lehre in dem Sinne, die Schieberadkonstruktion mit Umkehrrad bei einem Zahnräderwechselgetriebe gemäß der Erfindung im Vorgelege bei dem einen Zahnradauf der Vorgelegewelle anzuwenden.
  • Außerdem ist es bekannt, bei Zahnräderwechselgetrieben die Zapfwelle durch die hohle Ausgangswelle bis an die Eingangswelle heranzuführen und zum Schalten der Zapfwelle eine reibungsschlüssige Kupplung vorzusehen.
  • In den Zeichnungen sind in der nachfolgenden Beschreibung näher erläuterte beispielsweise Ausführungsformen des Zahnräderwechselgetriebes nach der Erfindung dargestellt.
  • A b b. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch ein Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart nach der Erfindung für einen landwirtschaftlichen Schlepper, Ab b. 2 und 3 zeigen in perspektivischer Darstellung die die vorgeschaltete Wende- und Wechselgetriebegruppe bildenden Zahnräder des Zahnräderwechselgetriebes; A b b. 4 zeigt die Schaltvorrichtung für die Wende-und Wechselgetriebegruppe; A b b. 5 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch ein Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für einen landwirtschaftlichen Schlepper mit einer abweichenden Anordnung der Zapfwelle.
  • Im folgenden werden zunächst die in der Zeichnung, dargestellten Teile bezeichnet. Anschließend wird die Wirkungsweise des Zahnräderwechselgetriebes für den Fahrbetrieb und für den Betrieb des Schleppers als Ladegerät od. dgl. beschrieben.
  • Es bezeichnet 1 die Antriebsmaschine des Schleppers, die über eine Kupplung 2, ein Zahnräderwechselgetriebe 3 und einen Kegelrädertrieb 4 die Triebräder des Schleppers antreibt. Außer den Triebrädern wird eine mit 5 bzw. mit 38 bezeichnete Zapfwelle von der Antriebsmaschine 1 aus angetrieben.
  • Das Zahnräderwechselgetriebe 3 ist über eine Eingangswelle 6 mit der Kupplung 2 verbunden. Die mit dem Kegelrädertrieb 4 in Verbindung stehende Ausgangswelle ist mit 7 bezeichnet. Zur Verbindung von Eingangswelle und Ausgangswelle ist eine unter Last schaltbare Doppelkupplung 8 für ein lose auf der Eingangswelle 6 sitzendes Zahnrad 9 einer Wende-und Wechselgetriebegruppe 10 und für das neben diesem Zahnrad 9 liegende Zahnrad 11 der Ausgangswelle 7 vorgesehen, die mit der Eingangswelle 6 eine gemeinsame Drehachse hat. Außer dem Zahnrad 11 sitzen auf der Ausgangswelle noch die Zahnräder 12, 13 und 14. Auf der Ausgangswelle 7 ist zwischen den Zahnrädern 11 und 12 und den Zahnrädern 13 und 14 je eine schaltbare Doppelklauenkupplung 32 bzw. 33 vorgesehen. Mit 15 ist die Vor-Z, Crelegewelle bezeichnet. Mit 16,17, lK 19 und 20 sind auf der Vorgelegewelle 15 sitzende Zahnräder bezeichnet, die mit den Zahnrädern 9, 11, 12, 13 und 14 im Eingriff stehen und die Gänge 1 bis VI bilden.
  • Die Anordnung eines Umkehrrades 21 der Wende-und Wechselgetriebegruppe ist derart vorgenommen, daß es zwischen das Zahnrad 9 und das mit diesem in Eingriff bringbare Zahnrad 16 auf der Vorgelegewelle 15 eeschoben werden kann, nachdem letzteres i les Verschieben außer Eingriff mit dem durch axia Zahnrad 9 gebracht wurde. Es ist dies durch die Ab b. 2 und 3 an Hand perspektivischer Darstellun- j gen näher veranschaulicht. Die A b b. 2 zeigt die Stellung der Zahnräder für Vorwärtsfahrt, die A b b. 3 zeigt die Stellung der Zahnräder für Rückwärtsfahrt.
  • Die A b b. 4 zeigt eine Schaltstange 22 für das Umkehrrad 21 und eine Schaltstange 23 für das Zahnrad 16. Die Zahnräder 21 und 16 können durch einen nicht dargestellten gemeinsamen Schalthebel od. dgl. jeweils in Richtung ihrer Drehachsen verschoben werden. Hierzu wirkt der Schalthebel über eine Welle 24 auf eine Kurbel 25 ein. Mit Hilfe der Kurbel wird ein senkrecht zu seiner Längsmittelachse auf einem Kreisbogen 26 schwenkbarer Stift 27 bewe-t, der in Ouernuten 28 und 29 von sogenannten C Schaltsteinen 30 und 31 eingreift, die auf den Schaltstangen 22 und 23 fest angeordnet sind. Die Richtungen der Quernuten 28 und 29 sind auf den Kreisbogen 26 abgestimmt in dem Sinne, daß eine gegen-#eitige aufeinander zu gerichtete und im zeitlichen Ablauf nacheinander erfolgende Verschiebebewegung der Zahnräder 21 und 16 eintritt, wenn der Umkehrgang eingeschaltet wird. Die Schaltstangen 22 und 23 wirken in bekannter Weise über Schaltgabeln 39 bzw. 40 auf die Zahnräder 16 und 21 ein.
  • Die unter Last schaltbare Doppelkupplung 8 kann eine Lamellenkupplung sein, sie kann mechanisch, hydraulisch, pneumatisch, gegebenenfalls auch elektrisch geschaltet werden. Die Erfindung ist nicht auf eine bestimmte Art von unter Last schaltbaren Doppelkupplungen beschränkt. Zweckmäßig wird eine Kupplung verwendet, die eine kurze Leerschaltstrecke hat, damit der Kuppelvorgang von der einen Seite zur anderen Seite möglichst ohne Zeitverlust vonstatten geht. Wie aus der nachfolgenden Erläuterung der Wirkungsweise zu entnehmen ist, ist es vorteilhaft, wenn das Zahnräderpaar 9, 16 ein größeres übersetzungsverhältnis hat als das neben dem Zahnräderpaar liegende Zahnräderpaar 11, 17 in Richtung auf die Vorgelegewelle 15 zu.
  • Die Ausgangswelle 7 ist im Gegensatz zur Eingangswelle 6 als Hohlwelle ausgebildet. Auf diese Weise kann die Zapfwelle 5 durch die hohle Ausgangswelle bis an die Eingangswelle 6 herangeführt werden. Die Schaltung der Zapfwelle 5 geschieht über die Kupplung 2.
  • Die Ab b. 5 zeigt eine abgewandelte Anordnung der Zapfwelle beim Zahnräderwechselgetriebe nach der Erfindung. Für die Zapfwelle ist eine besondere Kupplung vorgesehen, die in bekannter Weise mit der Kupplung 2 baulich vereinigt ist. Die Kupplung zur Schaltung der Zapfwelle ist mit 35 bezeichnet. Sie kuppelt ein lose auf der Eingangswelle 6 sitzendes Zahnrad 36, das über ein Zahnrad 37 die Zapfwelle antreibt, die in Ab b. 5 mit 38 bezeichnet ist. Sie liegt in der hohlen VorgeIegewelle 15, ist aber ebenso wie die Zapfwelle 5 in Ab b. 1 nach hinten aus dem nicht dargestellten Gehäuse für das Zahnräderwechselgetriebe herausgeführt. Die Ausgangswelle 7 ist in A b b. 5 als Vollwelle ausgebildet.
  • Die Wirkungsweise des Zahnräderwechselgetriebes ist folgende: Es sei davon ausgegangen, daß das Zahnrad 9 durch die unter Last schaltbare Doppelkupplung 8 mit der Eingangswelle 6 kraftschlüssig verbunden ist. Der Antrieb des Schleppers geschieht dann über die Zahnräder 9 und 16 und einen der Schaltgänge 1,11,111,1V. Die Wahl des Schaltganges geschieht durch die schaltbaren Doppelkupplungen 32 oder 33. Es kann nunmehr durch eine Betätigung der unter Last schaltbaren Doppelkupplung 8 bei eingerückter Kupplung2 jeweils zwischen zwei Vorwärtsgeschwindigkeit,en eine nahezu unterbrechungslose Schaltung erfolgen, indem entweder das Zahnräderpaar 9, 16 oder das Zahnräderpaar 11, 17, das im Schaltgetriebe den 4. Gang bildet, eingeschaltet wird. Der Unterschied zwischen den beiden Vorwärtsgeschwindigkeiten ist gegeben durch den Unterschied der übersetzungsverhältnisse zwischen dem Zahnräderpaar 9, 16 und dem Zahnräderpaar fl, 17. Auf der Basis der Gänge 1 bis IV ergeben sich zusammen mit den durch die unter Last schaltbare Doppelkupplung8 schaltbaren Zahnräderpaaren acht verschiedene Vorwärtsgänge. Wird das Umkehrrad 21 in Eingriff gebracht, so ergeben sich vier Rückwärtsgänge und vier Vorwärtsgänge.
  • Die Kombination der unter Last schaltbaren Doppelkupplung 8 zusammen mit dem in die vorgeschaltete Getriebegruppe eingebauten Umkehrgang erlaubt bei sparsamstem Gesamtaufwand für das Zahnräderwechselgetriebe, z. B. für Lade- oder Räumarbeiten, ein sehr schnelles Aufeinanderfolgen von Vorwärts- und Rückwärtsfahrt bei eingeschalteter Kupplung 2. Wenn der Umkehrgang eingeschaltet ist, kann durch wechselweises Betätigen der unter Last schaltbaren Doppelkupplung 8 in schneller Folge vorwärts und rückwärts gefahren werden, und zwar jeweils auf der Grundlage der durch die Gänge 1 bis IV gegebenen Geschwindigkeitsverhältnisse, dies mit einem Geschwindigkeitsunterschied, der durch die übersetzungsverhältnisse der Zahnräderpaare 9, 16 und 11, 17 gegeben ist.
  • Die Zahnräder 9,11,16 und 17 bilden zusammen mit dem Umkehrrad 21 eine zweigängige vorgeschaltete Wende- und Wechselgetriebegruppe. Die Zahnräder 11, 12, 13, 14, 17, 18, 19 und 20 bilden ein mehrgängiges nachgeschaltetes Schaltgetriebe. Durch die besondere Ausbildung des Rückwärtsganges in der vorgeschalteten Getriebegruppe ist eine Verdoppelung der Zahl der Gänge des nachgeschalteten Schaltgetriebes als Vorwärtsgänge und bei Einschaltung des Umkehrganges zusätzlich die Vorwärts- und Rückwärtsschaltung der Gänge des Schaltgetriebes möglich. Die übersetzung des Zahnräderpaares 9, 16 nach dem Zahnrad 16 hin beträgt 0,38. Die übersetzung des Zahnräderpaares 11, 17 nach dem Zahnrad 17 hin beträgt 0,30. Das Schaltgetriebe ist in seinen vier Gängen wie folgt übersetzt: 1. Gang: 0,42; 2. Gang: 0,76; 3. Gang: 1,34; 4. Gang: 3,28. Wie die Abbildung erkennen läßt, bilden die Zahnräder 11, 17 sowohl den 4. Gang des Schaltgetriebes als auch einen Gang der vorgeschalteten Getriebegruppe.
  • Es ist im Rahmen der Erfindung durchaus denkbar, daß das Zahnräderwechselgetriebe gewissermaßen umgekehrt wird, so daß das Schaltgetriebe vorgeschaltet ist und die vorgeschaltete Getriebegruppe nachgeschaltet wird. Die hier gezeigte Ausführungsform ist jedoch die vorteilhaftere, weil die unter Last schaltbare Doppelkupplung 8 im Bereich der kleineren Drehmomente liegt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart, insbesondere für einen auch als Ladegerät verwendbaren Schlepper, mit koaxialer Eingangs-und Ausgangswelle und einer zu diesen parallelen Vorgelegewelle, bei dem einem aus auf der Ausgangswelle und der parallelen Vorgelegewelle angeordneten, miteinander kämmenden, wahlweise in den Kraftfluß in den Gängen einschaltbaren Zahnrädern bestehenden Schaltgetriebe ein Gruppengetriebe vorgeschaltet ist, das aus einem mit der Eingangswelle koaxialen, frei drehbaren, mittels einer unter Last schaltbaren Kupplung mit der Eingangswelle verbindbaren Zahnrad besteht, in das ein auf der Vorgelegewelle drehfestes Zahnrad eingreift, und einem weiteren, mit der Achse der Eingangs- und Ausgangswelle koaxialen Zahnrad, das über eine weitere unter Last schaltbare Kupplung mit der Eingangswelle und über eine Kupplung mit der Ausgangswelle verbindbar ist, mit dem ein auf der Vorgelegewelle angeordnetes Zahnrad kämmt, wobei die unter Last schaltbaren Kupplungen in einer Doppelkupplung vereinigt sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das auf der Vorgelegewelle (15) drehfeste, mit dem einen (9) der mit der Eingangswelle (6) kuppelbaren Zahnräder (9 und 11) kämmende Zahnrad (16) axial verschiebbar und außer Eingriff mit dem Zahnrad (9) bringbar ist und in dieser Stellung in an sich bekannter Weise ein Umkehrrad (21) in Eingriff mit den beiden Zahnrädern (9 und 16) schiebbar ist.
  2. 2. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch 1, bei dem eine motorabhängige Zapfwelle voräesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfwelle (5) in an sich bekannter Weise durch die hohle Ausgangswelle (7) hindurch bis an die Eingangswelle (6) herangeführt ist und zum Ein-und Ausschalten der Zapfwelle (5) in die Eingangswelle (6) eine unter Last schaltbare Kupplung (2) eingebaut ist. 3. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch 1, bei dem eine motorabhängige Zapfwelle vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fahrkupplung in bekannter Weise mit der unter Last schaltbaren Kupplung zum Ein- und Ausschalten eines auf der Eingangswelle (6) gelagerten Zahnrades (36) zum Antrieb der Zapfwelle (38) verbunden ist. 4. Zahnräderwechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Umkehrrad (21) und das auf der Vorgelegewelle (15) verschiebbar angeordnete, zum Gruppengetriebe gehörende Zahnrad (16) durch einen gemeinsamen Schalthebel jeweils parallel zu ihren Drehachsen verschiebbar sind. 5. Zahnräderwechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalthebel mit Hilfe einer Kurbel (25) einen senkrecht zu seiner Längsmittelachse auf einem Kreisbogen (26) schwenkbaren Stift (27) bewegt, der in Quemuten (28 und 29) von Schaltsteinen (30 bzw. 31) eingreift, die auf Schaltstangen (22 und 23) der Zahnräder (21 und 16) fest angeordnet sind, wobei die Richtungen der Quernuten (28 und 29) auf den Kreisbogen (26) in dem Sinne abgestimmt sind, daß eine gegensinnig aufeinander zu gerichtete und im zeitlichen Ablauf nacheinander erfolgende Verschiebebewegung der Zahnräder (21 und 16) eintritt, wenn der Umkehrgang eingeschaltet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1108 571, 1007 186, 1004 053; deutsche Patentschriften Nr. 928 214, 923 402, 896 914, 180 851; französische Patentschriften Nr. 1221572, 1122 592, 1063 437; britische Patentschriften Nr. 773 448, 9796 aus dem Jahre 1912.
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