DE1179112B - Schmalfilm-Schneide- und Klebegeraet mit einer Projektionsvorrichtung - Google Patents

Schmalfilm-Schneide- und Klebegeraet mit einer Projektionsvorrichtung

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DE1179112B
DE1179112B DEA38453A DEA0038453A DE1179112B DE 1179112 B DE1179112 B DE 1179112B DE A38453 A DEA38453 A DE A38453A DE A0038453 A DEA0038453 A DE A0038453A DE 1179112 B DE1179112 B DE 1179112B
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DE
Germany
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carrier
film
bridge
viewer
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Prior art date
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Pending
Application number
DEA38453A
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English (en)
Inventor
Helmut Strasser
Karl Benesch
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Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/04Cutting; Splicing
    • G03D15/043Cutting or splicing of filmstrips
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Schmalfilm-Schneide- und Klebegerät mit einer Projektionsvorrichtung Die Erfindung betrifft ein Schmalfilm-Schneide-und Klebegerät mit einer Projektionsvorrichtung und einem dem Betrachter zugewandten Bildschirm sowie Transport- und Führungsmittel für den Film.
  • Bekannt sind Schmalfilm-Schneide- und Klebegeräte, die nach Art eines Kofferprojektors ausgebildet sind, wobei ein kastenförmiges Gerätegehäuse fest mit einer Grundplatte verbunden ist und durch eine von oben aufzusetzende Kofferhaube abgedeckt werden kann. In dem Gehäuse sind unmittelbar oberhalb der Grundplatte verschiedene Ausnehmungen vorgesehen, in denen man Spulen, Filmklebepresse u: dgl. beim Transport unterbringen kann. Bei der Bedienung des Gerätes muß allerdings die Klebepresse aus der hierfür vorgesehenen Ausnehmung herausgenommen und vor das Gerät gestellt werden. Der Abstand zwischen dem Gerät selbst und dem Betrachter bzw. der Bedienungsperson wird dadurch größer, als dies wünschenswert ist. Hilfsgeräte beim Schneiden, Filmspulen u. dgl. können nur rechts und links vom Betrachtungsgerät abgelegt werden.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Projektionsvorrichtung mit dem Bildschirm an einem mit Abstand von der Aufstellfläche angeordneten waagerechten Träger anzuordnen und unter diesem eine von wenigstens zwei Seiten frei zugängliche Arbeitsfläche für wenigstens eine unmittelbar unter der Filmführung angeordnete Klebepresse vorzusehen.
  • Hier kann das Gerät beliebig dicht an die Bedienungsperson herangerückt werden. Die Klebepresse steht unmittelbar unter der Filmführung, so daß der Film beim Einlegen in die Presse verwindungafrei, und zwar über relativ kleine Strecken vom Betrachtungsgerät abgezogen werden kann. Das verwindungsfreie Einlegen schont den Film, was für eine spätere Vertonung besonders wichtig ist, und verhindert ferner, daß der Film sich über die Spulenränder wirft. Man kann frei unter dem Träger hindurchgreifen und daher auch die übrigen- beim Schneiden benötigten Teile hinter dem Betrachtungsgerät ablegen. Da auch zur Abstützung des Trägers nur wenig Raum benötigt wird, kann man nahezu die ganze Tischfläche zur Ablage benutzen.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird der Träger lösbar an zwei seitlichen Brückenstützen, insbesondere einem diese verbindenden Steg, befestigt. Zum Beispiel kann er in der Arbeitsstellung von oben an der Oberseite und in der Transport- bzw. Ruhestellung von unten an der Unterseite des Stegs angeschraubt werden. Damit ist auch in der Ruhestellung genügend Platz, die Klebepresse auf der Arbeitsplatte festzulegen. Ferner soll der Raum zwischen den Brückenstützen der Größe des Brückenträgers angepaßt sein und diesen bei Aufbewahrung oder Transport aufnehmen.
  • Wie weiter vorgeschlagen wird, lassen sich Vor-und Rückspuleinrichtungen an den beiden Brückenstützen anbringen. Vorzugsweise sind die Brückenstützen vom Betrachter weg gekröpft ausgebildet und die Filmspulen auf der dem Betrachter abgewandten Seite der Brückenstützen gelagert, während die übrigen Fihnführungsmittel auf der dem Betrachter zugewandten Seite des Brückenträgers bzw. des Steges angeordnet werden.
  • Gemäß einem anderen Ausgestaltungsvorschlag wird der Träger an nur einer seitlich angeordneten Stütze frei tragend angebracht. Zum Beispiel kann die Stütze an einem sich in Richtung des freien Trägerendes unter diesem erstreckenden Grundbrett befestigt sein. Sie wird dann so relativ zum Betrachter angeordnet, daß sie das beim Filmschneiden und -kleben erwünschte Arbeitsfeld nicht einengt. Regelmäßig wird sie daher links vom Betrachter vorgesehen, so daß dieser von rechts her unter dem Träger ein vollständig freies Arbeitsfeld hat.
  • Der Bildschirm wird vorzugsweise etwas nach hinten geneigt. Um dies zu erreichen, kann gegebenenfalls der Träger um eine waagerechte Achse schwenkbar gelagert sein. Hierbei ist es ferner von Vorteil, wenn die Drehachse den Abstand der Oberkante des Trägers vom Grundbrett im wesentlichen halbiert. Durch ledigliches Verschwenken, also ohne Umstecken des Trägers läßt sich dann das Gerät bequem so zusammenklappen, daß es in einer relativ handlichen Tasche untergebracht werden kann.
  • Um einen sicheren Halt des schwenkbaren Trägers in der Betrachtungsstellung und auch in der Transportstellung zu gewährleisten, wird vorzugsweise eine in der Lagerachse des Trägers wirksame Feststellvorrichtung vorgesehen, indem die Lagerachse als Gewindebolzen mit einer Hebelmutter ausgeführt wird.
  • Die Zeichnungen geben mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes wieder. Es zeigt F i g. 1 eine räumliche Darstellung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schmalfilm-Betrachtungsgerätes, F i g. 2 eine ebenfalls räumliche Darstellung der im Brückenträger vorgesehenen optischen Ausrüstung, F i g. 3 eine räumliche Darstellung eines Betrachtungsgerätes mit nur einer seitlich angeordneten Stütze, F i g. 4 eine vergleichbare, vereinfachte Darstellung eines weiteren Betrachtungsgerätes mit nur einer Stütze und schwenkbar an dieser angelenktem Träger und F i g. 5 das Gerät nach F i g. 4 im zusammengelegten Zustand mit Transportkoffer.
  • In den Zeichnungen ist mit 1 ein Grundbrett bezeichnet, an dem mittels Flansche 2 zwei Stützen 3 und 4 fest angebracht sind. Die oberen Enden 3 a und 4a der Stützen sind aufeinander zu geneigt, mit Kröpfungen 3 b und 4 b versehen und durch einen Steg 5 fest verbunden, der so nach links hinten in F i g. 1 versetzt ist, daß er vom Hauptteil der Stützen einen waagerechten Abstand hat, der größer ist als die Filmbreite. Die Stützen können gegebenenfalls auch schwenkbar am Grundbrett gelagert sein und lassen sich flach an dieses anschwenken. Ebenso können besondere, an die Stützen anschwenkbare Spulenhalter vorgesehen werden.
  • Am Steg 5 ist mittels einer Schraube 6 ein Brückenträger 7 befestigt, der im wesentlichen aus einem vorderen Gehäuseteil 7a und einem Deckel 7b besteht. Beide Teile bestehen aus federndem Kunststoff, z. B. Polycarbonat oder Polyamid. Der Raum zwischen den Stützen 3 und 4 ist so groß ausgebildet, daß der Brückenträger 7 formschlüssig zwischen die beiden Stützen eingepaßt werden kann und dabei noch ausreichend Raum für eine Klebepresse 8, Filmspulen u. dgl. verbleibt. Die Klebepresse kann bei Gebrauch die gezeichnete Stellung einnehmen. Andere Hilfsgeräte und Filmspulen lassen sich gegebenenfalls auf dem ganzen Tisch verteilen und vor allem hinter dem Betrachtungsgerät ablegen, so daß sie unter dem Brückenträger 7 hindurch jederzeit erfaßt werden können. " Über die dem Betrachter zugewandte, im wesentlichen ebene Fläche vorragend sind in dem Gehäuseteil 7a ein Lampenhaus 9 und ein Lichtschacht 10 eingeformt. Das Lampenhaus oder sein Deckel kann auch abnehmbar vorgesehen werden. Mit 11 ist eine Betrachtungsmattscheibe bezeichnet und mit 12 eine gewölbte Bildfensterplatte mit einem in F i g. 2 dargestellten Bildfenster 12 a. Durch eine nicht gezeigte Andruckplatte kann der Film am Bildfenster anliegend gehalten werden. Oberhalb des Bildfensters befindet sich eine Umlenkrolle 13, deren Zähne 13 a in die Perforation des Filmes 14 eingreifen. Eine weitere Umlenkrolle 15 ist oberhalb des Projektorgehäuses am Brückenträger 7 gelagert, und unterhalb des Projektorgehäuses und des Lichtschachtes 10 sitzen am Steg 5 drei Umlenkrollen 16, 17 und 18. 19 ist die Aufwickelspule, die auf einer in der Stütze 4 gelagerten Achse 20 sitzt,- die fest eine Aufwickelkurbel 21 trägt. Mit 22 ist die Abwickelspule bezeichnet, die auf einer in der Stütze 3 gelagerten Achse 22a sitzt; die mittels eines Ritzels 23 durch ein fest mit einer Kurbel 24 verbundenes Innenzahnrad 25 angetrieben wird. Die Zahnräder sind durch eine Haube 26 abgedeckt, in welcher in nicht weiter gezeigter Weise das Innenzahnrad 25 und die Kurbel 24 gelagert sind. Bei der Rückspulung wird unter Umgehung des Bildfensters der Film 14 unmittelbar von der Spule 19 über die Rollen 18, 17, 16 auf die Spule 22 aufgewickelt, und zwar durch das übersetzungsverhältnis zwischen 25 und 23 mit relativ großer Geschwindigkeit.
  • Dagegen läuft bei der Betrachtung der Film von der Spule 22 über die Rollen 15, 13 am Bildfenster 12a entlang unter Rolle 17 und über Rolle 18 zur Spule 19. Die zur Bildwiedergabe erforderliche optische Anordnung ist in F i g. 2 gezeigt. Dort ist mit 27 eine Projektionslampe bezeichnet, die in üblicher und daher nicht dargestellter Weise über einen Schalter gesteuert wird. Diese Lampe kann eine Niederspannungslampe sein und über einen Transformator gespeist werden. 28 ist ein Hohlspiegel, und 29 sind Kondensorlinsen. Hinter der gewölbten Bildfensterplatte 12 ist ein Prisma 31 angeordnet, das geschliffene Seitenflächen 32 und mattierte übergangsflachen 33 aufweist und fest auf einer Achse 30 sitzt, die drehbar im Gehäuseteil 7 a gelagert ist und ein Ritzel 34 trägt, in welches ein Zahnrad 35 eingreift. Dieses Zahnrad 35 sitzt wiederum mit der Umlenkrolle 13 fest auf einer Achse 36, die drehbar in einem Hebel 37 gelagert ist, der schwenkbar auf der Achse 30 sitzt und mit einem Fingergriff 38 durch einen in F i g. 1 gezeigten Schlitz 39 zwischen dem Gehäuseteil 7a und dem Deckel 7b oben aus dem Brückenträger 7 herausragt. Durch Verschwenken des Hebels 37 läßt sich der Abstand zwischen dem Bildfenster 12a und der Umlenkrolle 13 ändern und damit der Bildstrich verschieben.
  • Dem Prisma 31 ist ein Objektiv 39 mit Linsen 40 nachgeordnet, das in nicht weiter gezeigter Weise verschiebbar am Gehäuseteil 7a sitzt und einen Bund 39 a aufweist, den ein Hebel 41 mit einem gabelförmigen Ende 41 a umgreift. Dieser Hebel ist ebenso lang wie der Hebel 37 ausgebildet und sitzt auf gleicher Höhe wie die Achse 30 auf einer Achse 42 im Gehäuseteil 7a. Er ragt ebenfalls durch den vorerwähnten Schlitz 39 nach oben und ist mit einem Fingergriff 43 versehen. Durch Verschwenken entlang dem Doppelpfeil 44 wird das Objektiv gemäß Doppelpfeil 45 vor oder zurück verschoben und damit die Bildebene verlagert. Die Bildstrahlen werden mittels eines Umlenkspiegels 46 der Betrachtungsmattscheibe 11 zugeführt.
  • Aus dem Lichtschacht 10 bzw. der Seitenwand des Gehäuseteiles 7a ist eine Zunge 47 so herausgeschnitten, daß sie nur mit ihrem einen Ende 48 am Lichtschacht eingespannt bleibt. Ihr freies Ende trägt eine Fingertaste 49 und ein Messer 50; das in einem Schlitz 12 b der Bildfensterplatte 12 geführt ist und eine Markierung bzw. einen Einschnitt am Filmrand ergibt, wenn die Taste 49 gedrückt wird. An den so markierten, leicht erkennbaren Stellen kann dann der Film mittels der Klebepresse 8 unterteilt und in anderer Folge oder verkürzt zusammengefügt werden. Da auch der Film unter der Rolle 17 herläuft, kann jederzeit der Film senkrecht nach unten abgezogen und unmittelbar nach Betrachten der betreffenden Szene geschnitten und geklebt werden. Die Schneide-bzw. Klebeflächen liegen regelmäßig senkrecht unterhalb des vom Film umschriebenen Raumes. Alle Filmführungs- und Bedienungselemente sind übersichtlich und leicht zugänglich angeordnet.
  • Die gesamte Brückenanordnung soll der besseren Bildbetrachtung wegen etwas nach hinten geneigt sein. Zum Beispiel kann man die Grundplatte keilförmig ausbilden. Es können auch, um die Neigung ändern zu können, am Grundbrett zwei Höhenverstellschrauben angebracht werden.
  • Die gezeigte Anordnung kann in vielfältiger Weise abgewandelt werden. Die Stützen lassen sich grundsätzlich eben, also ohne Kröpfung ausbilden, wenn man z. B. die Spulen vom Betrachter .her auf ihre Achsen steckt und die Kurbel anschließt. Anstatt ein durchsichtiges Prisma zu verwenden, kann man auch einen Körper mit spiegelnden Flächen vorsehen. Ferner ist es möglich, den Projektionsstrahlengang mehrmals abzulenken und eventuell die Betrachtungsfläche in die Trägermitte zu legen. Die Verstellhebel 37, 41 können durch Gewinderinge od. dgl. ersetzt werden, und zur Markierung lassen sich auch den Film nicht beschädigende Zeichen aufbringen.
  • Das Betrachtungsgerät nach F i g. 3 besteht im wesentlichen aus einem Grundbrett 51, einer seitlich an diesem angeordneten, im Querschnitt etwa dreieckförmigen, in Kastenform ausgeführten Stütze 52 und einem von diesem frei tragenden, über das Grundbrett 51 wegragenden Träger 53. Mit 54 ist das Lampengehäuse bezeichnet, mit 55 die gesamte Bildfensteranordnung, mit 56 ein Lichtschacht und mit 57 der Bildschirm. 58 bis 61 sind Filmumlenkrollen, und zwar ist die Uumlenkrolle 59 mit einem Handeinstellknopf 62 versehen. Ein Knopf 63 dient zur Bildstrichverstellung und ein Knopf 64 zur Scharfeinstellung. Im Bereich der äußeren oberen Trägerecken sind Spulentragarme 65, 66 derart schwenkbar gelagert, daß sie die gezeigte Vorführstellung einnehmen oder auch an den Träger heran-oder gar in Ausnehmungen des Trägers eingeklappt werden können. Die Spulenachsen 67, 68 werden über im Inneren der kastenförmigen Trägerarme vorgesehene Peesen angetrieben. Als Antriebsorgan dient ein im Inneren der Stütze 52 angeordneter Elektromotor, der mittels eines Einstellers 69 auf , Rechts- oder Linkslauf mit veränderlicher Geschwindigkeit eingestellt werden kann. Durch ein Fenster 70 des Lampenhauses 54 wird dabei der Einsteller mit der zugehörigen Skala 71 beleuchtet.
  • Bei dieser Ausführung liegt die Stütze 52 nur im ; Bewegungsbereich der linken Hand, und zwar derart, daß sie diesen Bereich nur wenig einengt. Die rechte Hand kann dagegen unter dem rechten Trägerende frei hindurchgreifen und alle beim Kleben erforderlichen Verrichtungen ungehindert ausführen. Die dem Betrachter zugewandte Vorderseite des Trägers 53, an welcher sich die gesamte Filmführung befindet, ist etwas nach hinten geneigt. Wenn man dabei die Klebepresse 8 auf dem Grundbrett etwas zum Betrachter hinrückt, liegen die Auflageflächen 8a für den Film etwa im Bereich dieser Filmführungsebene. Der Film kann daher zwischen den Rollen 60, 61 frei nach unten abgezogen werden. Mit 54 a sind noch Drucktasten zur Steuerung der Projektionslampe bezeichnet.
  • Gemäß F i g. 4 ist die Stütze 52' etwas schmaler und das Grundbrett 51' etwas breiter als bei der vorbeschriebenen Ausführungsform ausgebildet. Am oberen Ende der Stütze ist dort mittels eines Gewindebolzens 72 ein Träger 53' mit einem Stützenansatz 73 derart angelenkt, daß der Träger relativ zur Stütze und zum Grundbrett 51 in beliebiger Weise schräg gestellt und durch Anziehen einer auf dem Gewindebolzen sitzenden Hebelmutter 74 festgehalten werden kann. Entsprechend der Neigung des Trägers kann dann die Klebepresse 8 auf dem Grundbrett verschoben werden.
  • Zum Unterschied von der vorbeschriebenen Ausführung dient nach F i g. 4 zur Filmverstellung eine Kurbel 75, die auf einer nicht weiter gezeigten, durch den Träger 53' hindurchgeführten Welle sitzt. Diese Welle kann mittels eines Drehknopfes 76 derart verschwenkt werden, daß sie über ausrückbare Kupplungen oder Schrauben bzw. Kegelräder entweder mit dem Antrieb für die Spulenachse 67 oder dem Antrieb für die Spulenachse 68 verbunden werden kann. Grundsätzlich kann allerdings auch die Welle bei 76 nur gelagert und durch die Kurbel 75 durch Schwenken nach oben oder unten umgeschaltet werden.
  • Wie F i g. 5 zeigt, liegt die obere Abschlußfläche 77 des Trägers 53', wenn dieser vollständig auf das Grundbrett abgeschwenkt ist, zu diesem parallel etwa in Höhe des Lagerbolzens 72. Dadurch ergibt sich ein im wesentlichen geschlossener Rechteckkörper, welcher in einem zugehörigen Koffer 78 nur den zur Aufnahme der Klebepresse und einiger Filmspulen erforderlichen Raum frei läßt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Schmalfilm-Schneide- und Klebegerät mit einer Projektionsvorrichtung und einem dem Betrachter zugewandten Bildschirm sowie Transport-und Führungsmitteln für den Film, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Projektionsvorrichtung mit dem Bildschirm (11, 57) an einem mit Abstand von der Aufstellfläche (1, 51) angeordneten waagerechten Träger (7, 53) angeordnet ist und unter diesem eine von wenigstens zwei Seiten zugängliche Arbeitsfläche für wenigstens eine unmittelbar unter der Filmführung angeordnete Klebepresse (8) vorgesehen ist. z. Betrachtungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (7) lösbar (6) an zwei seitlichen Brückenstützen, insbesondere an einem die beiden Stützen verbindenden Steg (5) befestigt ist. 3. Betrachtungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen den Brückenstützen der Größe des Brückenträgers angepaßt ist und diesen bei Aufbewahrung oder Transport aufnimmt. 4. Betrachtungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückenträger in der Arbeitsstellung von oben und in der Transport- bzw. Ruhestellung von unten am Steg des Brückenträgers festgeschraubt ist. 5. Betrachtungsgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Vor- und Rückspuleinrichtungen (19 bis 25) an den beiden Brückenstützen angebracht sind. 6. Betrachtungsgerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Brückenstützen (3, 4) vom Betrachter weggekröpft (3 b, 4 b) sind und die Filmspulen (19, 22) auf der dem Betrachter abgewandten Seite der Brückenstützen gelagert sind, während die übrigen Filmführungsmittel auf der dem Betrachter zugewandten Seite des Brückenträgers (7) bzw. des Steges (5) angeordnet sind. 7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (53) an nur einer seitlich angeordneten Stütze (52) frei tragend angebracht ist. B. Gerät nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildschirm (57) nach hinten geneigt ist. 9. Gerät nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (53') um eine waagerechte Achse (72) schwenkbar gelagert ist. 10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (72) den Abstand der Oberkante des Trägers (53') vom Grundbrett (51') im wesentlichen halbiert. 11. Gerät nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch eine in der Lagerachse des Trägers wirksame Feststellvorrichtung (74), indem die Lagerachse als Gewindebolzen (72) mit einer Knebelmutter (74) ausgeführt ist.
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