DE116830C - - Google Patents

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DE116830C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B13/00Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion
    • F01B13/04Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder
    • F01B13/06Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement
    • F01B13/061Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement the connection of the pistons with the actuated or actuating element being at the outer ends of the cylinders
    • F01B13/062Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement the connection of the pistons with the actuated or actuating element being at the outer ends of the cylinders cylinder block and actuating or actuated cam both rotating
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • F01B25/02Regulating or controlling by varying working-fluid admission or exhaust, e.g. by varying pressure or quantity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
KLASSE
Texas, V. St. A.).
Um laufende Maschine.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende umlaufende Maschine gehört zu derjenigen Art, bei welcher nach dem Princip der rotirenden Kreuzschleife mittelst eines an dem Cylinder verschiebbaren Mitnehmerrahmens eine zur Cylinderwelle excentrisch bezw. versetzt liegende Kraftwelle in Umdrehung versetzt wird.
Um die Maschine umsteuerbar zu machen, überträgt der Mitnehmerrahmen, an welchem die Kolbenstange zweier gleichläufiger Kolben des Cylinders angreifen, auf die Kraftwelle die Drehung mittelst eines einstellbaren Uebertragungsgestelles, dessen Querhaupt verschiebbar ist in Oeffnungen einer von ihm mit herumgenommenen Scheibe der Kraftwelle, derart, dafs durch entsprechendes Einstellen des Uebertragungsgestelles das Drehungsmoment entweder auf die eine oder auf die andere Seite der Kraftwelle verlegt und die Drehung der letzteren nach der einen oder anderen Richtung herbeigeführt werden kann.
Fig. ι zeigt die Maschine schaubildlich, Fig. 2 in gröfserem Mafsstabe einen senkrechten Schnitt durch Cylinder, Uebertragungswelle, Kraftwelle u. s. w., Fig. 3 einen waagrechten Schnitt nach Linie x-x von Fig. 3, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt nach \Arivty-y von Fig. 3; Fig. 5 zeigt schaubildlich die zur Mitnahme der Kraftwelle dienende Scheibe, Fig. 6 ein Querhaupt des die Scheibe bei der Drehung des Cylinders mitnehmenden Gestänges, sowie ein excentrisch gelagertes Zahnrad zur Verschiebung dieses Querhäuptes; Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt durch einen Theil des Gestelles und die zur Lagerung des Cylinders dienende Welle mit darin liegendem Zuleitungsrohr für Dampf oder dergl.
Auf der Grundplatte 1 des Gestelles der Maschine ist in Ständern 5 und 6 die zugleich den Auspuff vermittelnde Kraftwelle 7 angeordnet. Auf der Kraftwelle 7 sitzt ein Schwungrad 8 und eine Riemscheibe 9 fest und in Nähe des von der Welle 29 getragenen Cylinders 350 eine Scheibe 10, die eine mittlere Aussparung 11 (Fig. 5) und in diese ausmündende radiale Nuthen 12 enthält, an deren äufseren Enden je eine Oeffnung 13 quer durch die Scheibe führt.
Die Nabe. 15 des in den Oeffnungen der. Scheibe liegenden Querhauptes 14 umschliefst lose die Welle 7, und der Durchmesser derselben ist kleiner als derjenige der Aussparung 11 der Scheibe, und ebenso sind die winklig abgebogenen Enden 17 der Aririe 16 des Querhauptes von geringerer Breite als die Oeffnungen 13 der Scheibe 10, so dafs das Querhaupt in den Aussparungen der Scheibe eine Lä'ngsverschiebung nach der einen oder anderen Richtung machen kann.
In der Bohrung 18 der Querhauptnabe 15 liegt die excentrische Nabe 19 eines Zahnrades 20 (Fig. 3 und 6), welches Eingriff hat mit einem gröfseren Zahnrade 21 (Fig. 1), und das auf einer Achse 22 festsitzt, die mittelst eines Stellhebels 24 sich drehen läfst.
Auf einem Tische 27 des Ständers 3 und .oben an dem Ständer 4 ist in einem Lager 28 die rohrförmige Welle 29 excentrisch zur
Kraftwelle η bezw. höher als letztere gelagert. Die Welle 29 führt in das Gehäuse 2 hinein und ist fest verbunden mit dem Cylinder 350, an welchem der Rahmen 30 verschiebbar ist, der mit seinen Seitenstücken 31 am Cylinder geführt ist und auf seiner Mitte unter rechtem Winkel zu den Seitenstücken 31 und zu beiden Seiten des Cylinders Schlitze 32 enthält, in welchen Gleitprismen 33 sich verschieben können, die aufsen durch Flantschen 34 am Rahmen Führung haben. Durch diese Gleitprismen 33 werden kräftige Bolzen 35 (Fig. 3) gehalten, die durch die abgebogenen Enden 17 der Arme des Querhauptes 14 hindurchführen und eine starre Verbindung zwischen dem Querhaupt und den Gleitprismen herstellen.
Auf dem Cylinder 350 kann der Rahmen 30 sich nach beiden Richtungen hin verschieben. Der Cylinder 350 hat zwei an den äufseren Enden offene Abtheilungen, je mit einem Kolben 36, und die Stangen 37 der beiden Kolben greifen, wie Fig. 4 zeigt, an die Endstücke des Rahmens 30 an. Das innere Ende jeder Abtheilung des Cylinders hat in bekannter Weise bald mit der Verfheileröffnung 73, bald mit der Vertheileröffhung 74 des Zuleitungsrohres 38 Verbindung, und bei der Drehung des Cylinders erfolgt Einlafs des Druckmittels durch Oeffnung 73 gegen den einen Cylinderkolben, während durch Oeffnung 74 das bereits in Wirkung gewesene Druckmittel durch die rohrförmige Kraftwelle 7 auspufft. Bei der mit der Welle 29 zusammen um das Zuleitungsrohr 38 stattfindenden Drehung des Cylinders 350 werden die Cylinderkolben und der am Cylinder längs verschiebbare Rahmen mit herumgenommen, und Kolben und Rahmen machen dabei eine Hin- und Herverschiebung nach Längsrichtung des Cylinders.
Aufserhalb- des stärkeren Theiles 41 des Zuleitungsrohres befindet sich Schraubengewinde 44, während der noch weiter nach aufsen liegende Theil glatt ist und, wie Fig. 7 zeigt, durch einen Krümmer Verbindung hat mit dem Gehäuse eines mittelst eines Reglers einzustellenden Ventiles.
Durch Drehung der Mutter 50 kann man eine Längsverschiebung des Zuleitungsrohres mit dem die Vertheileröffnungen enthaltenden Theile 39 in der entsprechend kegelförmigen Querbohrung des Cylinders 350 bewirken und etwaige Abnutzung ausgleichen bezw. den Cylinder zum dichten Abschlufs auf dem Zuleitungsrohre bringen.
Das äufserste Ende des Zuleitungsrohres 38 ist, wie schon erwähnt, mit dem Gehäuse 64 des Regelungsventils für die Zuleitung des . Druckmittels verbunden, und an dieses Gehäuse schliefst sich das Leitungsrohr 66 an. Zugleich ist an dem Gehäuse der Centrifugalregler 65 gelagert, der seine Drehung mittelst Kegelräder von einer Welle 67 erhält, die am einen Ende am Gehäuse 64 und am anderen Ende in einem Lagerstück 68 gelagert ist (Fig. 1). Um eine Riemscheibe 69 dieser Welle 67 führt ein Riemen 70, der von einer Scheibe 71 der Cylinderwelle 29 getrieben wird, so dafs durch die Thätigkeit des Centrifugalreglers die Geschwindigkeit der Maschine geregelt wird.
Das Zuleitungsrohr 38 mit den durch die Scheidewand 72 (Fig. 2) von einander getrennten Vertheileröffnungen 73 und 74, bleibt also, ausgenommen, wenn es mittelst der Mutter 50 angezogen wird, unverändert in seiner Lage.
Das äufserste Ende des kegelförmigen Theiles 39 des Zuleitungsrohres ragt aus der Cylinderbohrung etwas vor (Fig. 2) und ist oben in ein Verbindungsstück 7 5 eingepafst, so dafs es durch den Kanal 76 dieses Stückes Communication mit der rohrförmigen Kraftwelle 7 hat, durch die das ausströmende Druckmittel abgeführt wird. ■ Diese Welle kann passend verlängert werden oder besondere Anschlüsse erhalten, um den Abdampf oder dergl. abzuführen. Im oberen Theil des Verbindungsstückes 75 ist ein Oelgefäfs 77 gebildet, aus welchem ein Kanal 78 nach dem kegelförmigen Theil 39 des Zuleitungsrohres 38 führt, um die Schmierung an dieser Stelle zu unterstützen, während ein zweiter Kanal 79 auf das Ende der Kraftwelle 7, die in das Stück 71 eingepafst ist, hinabführt, um dieser Stelle das nöthige Schmiermittel zuzuführen.
Die Kolbenstangen 37 sind an den Mitnehmerrahmen 30 an genau entgegengesetzt liegenden Punkten angeschlossen, und da der Dampf oder dergl. bald in die eine, bald in die andere Cylinderabtheilung eintritt, so wird seine Treibkraft in der günstigsten Weise auf diejenige Kolbenstange übertragen, die an einen Rahmentheil angreift, der von der Welle 29 den kleinsten Abstand hat, und die Verschiebung des Mitnehmerrahmens längs des Cylinders findet ebenso wie die dadurch herbeigeführte Drehung des Rahmens und Cylinders nach der gewünschten Richtung unter den günstigsten Verhältnissen statt. Diese Bewegung des Rahmens an dem Cylinder erfolgt unausgesetzt während der vollen Umdrehung der Theile und mit Regelmäfsigkeit wegen der dabei eintretenden Gleichmäfsigkeit der Gewichtsverfheilung. Beide Kolbenstangen wirken abwechselnd auf Verschiebung des Rahmens bezw. Drehung des Rahmens und Cylinders, und das Druckmittel übt seine Wirkung auf die Kolben aus, bis die inneren Enden der Gylinderkammer in Richtung auf den Vertheilerkanal 74 sich einstellen, worauf sofort der Auspuff eintritt. Dieser Auspuff erfolgt in
einer der Kammern gleichzeitig mit dem Druckmitteleinlafs in die andere Kammer, und es findet keine schädliche Gegenwirkung eines Kolbens und seiner Stange auf den anderen Kolben und seine Stange statt, weil zu der Zeit, in welcher der eine Kolben den stärksten Druck des Dampfes oder sonstigen Druckmittels aufzunehmen hat, die entgegengesetzt liegende Kammer bereits leer ist und der Mitnehmerrahmen somit entlastet und mittelst des einen Kolbens frei verschiebbar ist.
Bei der beschriebenen Bewegung des Mitnehmerrahmens wird auch das Querhaupt 1.4 in Umdrehung versetzt, und die Gleitprismen 33 in den Schlitzen 32 des Rahmens erleiden eine Verschiebung und ermöglichen dadurch die Uebertragung der Bewegung von dem Mitnehmerrahmen auf die Scheibe 10 der Kraft-, welle.
Um die Maschine umzusteuern, wird eine Verschiebung des Querhauptes 14 mit Bezug auf den Mitnehmerrahmen und den ihn führenden Cylinder 350 bewirkt, so dafs das Drehungsmoment entweder auf die eine oder auf die andere Seite der Kraftwelle verlegt und somit die Umdrehung der letzteren nach der einen oder der anderen Richtung herbeigeführt werden kann.
"Diese Verschiebung des Querhauptes 14 zum Zwecke der Umsteuerung erfolgt mittelst des Umsteuerungshebels 24 der Achse 22, deren Zahnrad 21 mittelst des Zahnrades 20 das Excenter 19 des letzteren dreht. Je nachdem das Querhaupt nach der einen oder anderen Richtung mittelst des Umsteuerungshebels 24 verlegt wird, läuft die Maschine nach der einen oder anderen Richtung um.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Umlaufende Maschine, bei welcher nach dem Princip der rotirenden Kreuzschleife mittelst eines am Cylinder verschiebbaren Mitnehmerrahmens die zur Cylinderwelle (29) excentrisch bezw. versetzt liegende Kraftwelle (7) in Umdrehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs, um die Maschine umsteuerbar zu machen, der Mitnehmerrahmen (30), an welchen die Kolbenstangen zweier gleichläufiger Kolben (36) angreifen, auf die Kraftwelle (7) die Drehung mittelst eines einstellbaren Uebertragungsgestelles überträgt, dessen Querhaupt (14) verschiebbar ist in Oeffnungen einer von ihm mit herumgenommenen Scheibe (10) der Kraftwelle, derart, dafs durch entsprechendes Einstellen des Uebertragungsgestelles das Drehungsmoment auf die eine oder andere Seite der Kraftwelle verlegt und Drehung der letzteren nach der einen oder anderen Richtung herbeigeführt werden kann.
  2. 2. Umlaufende Maschine nach Anspruch 1, bei welcher die Verschiebung des Querhauptes (14) des Uebertragungsgestelles mittelst des Umsteuerungshebels (24) einer Achse (22) erfolgt, deren Zahnrad mittelst des Zahnrades (20) das an letzterem gebildete Excenter (19) dreht, welches in der Bohrung (18) der Querhauptnabe (15) liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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