DE115236C - - Google Patents

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DE115236C
DE115236C DENDAT115236D DE115236DA DE115236C DE 115236 C DE115236 C DE 115236C DE NDAT115236 D DENDAT115236 D DE NDAT115236D DE 115236D A DE115236D A DE 115236DA DE 115236 C DE115236 C DE 115236C
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heating
heated
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fresh air
duct
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K41/00Incubators for poultry
    • A01K41/02Heating arrangements
    • A01K41/026Heating with water

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

PATENTAMT.
KLASSE 45 Λ.
Dem vorliegenden Gegenstand liegt die Aufgabe zu Grunde, eine weitgehende Ausnutzung der vorhandenen Wärmequelle zu erzielen. Bisher nutzte man nämlich das Heizmittel nur dadurch aus, dals man eine Heizgaseleitung oder eine Warmwasserheizung für den zu beheizenden Raum vorsah. Gemiifs vorliegender Erfindung jedoch soll die zur Verfügung stehende Wärme auiserdem noch zur Bildung einer Lüttungsheizung wirksam
werden.
Dabei ist die Regelung der
Wärmezuleitung
selbstthätig so-Wärmezu fuhrers
derartig eingerichtet, dals vor Ueberschreitung der normalen Heiztemperatur
gleich eine Ausschaltung des
eintritt.
In den beiliegenden Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der neuen Heizungs- und Lüftungsvorrichtung in Verbindung mit einem Brutapparat veranschaulicht. In Fig. ι ist im senkrechten
Schnitt
und
zunächst
in
Fig
im
waagrechten
g. 2
eine mittelbare Heizgaseg, mit einer Lüftungsheizung,
dargestellt.
Von der Wärmequelle α beliebiger Art aus steigen die Heizgase in bekannter Weise durch den schornsteinartigen Schacht a1 empor und werden vermittelst der Röhrenleitung bl b durch
hindurchgeleitet.
heizung, verbunden
den zu beheizenden Raum
Die Leitung b innerhalb des Brutraumes wird zwecks Erzielung grofser Heizflächen und gleichmäfsiger Wärmevertheilung aus hufeisenförmig verlaufenden Rippenrohren gebildet.
E*. ist nun aufser dieser bekannten mittelbaren Heizgaseleitung eine Lüftungsheizung in der Weise vorgesehen, dafs die Heizgase zum mittelbaren Erwärmen zweier getrennter Zugschächte ausgenutzt werden, von denen der eine zur FrischluttzufUhrung, der andere zur Verbrauchsluftabführung
beiden Zugschächte
g
sind an
dienen soll. Diese den schornstein-
artigen Heizgaseschacht α angebaut. Der unten offene Frischlufterwärmungsschacht c, der in Form eines Mantels den Heizgaseschacht a1 umgiebt, saugt ständig von unten her Frischluft an, erwärmt dieselbe und führt sie durch den Kanal c1 in das Innere des zu beheizenden Raumes. Für die Absaugung der verbrauchten Luft dient der Zugschacht d (s. auch F12. ■?, Seitenansicht). Dieser Schacht ist zwecks wirksamer Erwärmung an den Heizgaseschacht a1 angebaut und wird
von
dem Frischlufterwärmungsschacht c umschlossen. Mittelst des Rohrstutzen* af1 steht dieser Schacht mit dem unteren Theil des Brutraumes in Verbindung. Die durch den erwärmten Zugschacht angesaugte Luft entweicht durch die im oberen Theil vorgesehene Oeffnung. Die Schächte werden zweckmäfsig noch durch einen besonderen Isolirmantel umschlossen.
Lm eine möglichst genaue Wärmeregelung zu erzielen und besonders dem Ueberschreiten der normalen Temperatur wirksam vorzubeugen, ist der bekannte, von einem Ausdehnungskörper im Innern des Brutraumes beeinflufste Regelunsshebel g mit den Verschlüssen zweier

Claims (10)

  1. Auslafsüffnungen e und/ in Verbindung gesetzt, von denen die eine die Heizgase, die andere die erwärmte Frischluft vor dem Eintreten in den zu beheizenden Raum ableiten kann. Auf diese Weise wird einer schädlichen Temperaturerhöhung auf alle Fälle vorgebeugt.
  2. Statt der bekannten Heizgaseleitung b kann auch die bekannte Warmwasserheizung in der geschilderten Weise mit der Lüftungsheizung verbunden werden.
  3. Fig. 4 zeigt z. B. eine mit der Lüftungsheizung vereinigte Warmwasserheizung, bei der in dem zu beheizenden Raum ein Wasserbehälter b bekannter Art vorgesehen ist (vgl. das Patent 109930).
  4. Bei der Ausführung in Fig. 5 ist der Wasserbehälter ersetzt durch eine Warmwasserrippenrohrleitung b.
  5. Pa τ ε ν τ -A ν s ρ η υ c η :
  6. Sich selbsttätig regelnde Heizungs- und j Lüftungsvorrichtung für Brutapparate u. dergl.. j dadurch gekennzeichnet, dafs die einer Wärmequelle (a) entströmenden Heizgase einestheils mittelst Rippenrohrleitung oder Warmwasserj heizung (b) den zu beheizenden Raum erwärmen, während sie andererseits zum mittelbaren Erwärmen zweier getrennter Zugschächte (c und d) dienen, von denen der eine (c) das j Einführen erwärmter Frischluft in den zu beheizenden Raum, der andere (d) das Absaugen verbrauchter Luft aus jenem Raum herbeiführt, wobei sowohl an der Heizgaseleitung als auch an der Frischluftleitung Auslafsöffnungen (e und f) vorgesehen sind, deren Klappen von einem Regler beeinflufst werden.
  7. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
  8. Ergänzungs-Blatt zur Patentschrift 115236, Klasse 45h.
  9. Durch Entscheidung des Kaiserlichen Patentamts vom ii. September 1902, bestätigt durch Entscheidung des Reichsgerichts vom
  10. 10. Juni 1903, unter Vernichtung im übrigen auf folgenden Anspruch beschränkt:
    Sich selbst tätig regelnde Heizungs- und Lüftungsvorrichtung für Brutapparate und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem den Heizschacht umgebenden, der Frischluftzuführung dienenden Schacht noch ein zweiter an den Heizschacht angebauter, von dem Frischluftzuführungsschacht umschlossener Zugschacht d angeordnet ist, der zur Absaugung der verbrauchten Luft dient.
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