DE11512C - Neuerungen an Maschinen und Apparaten zum Bedrucken von Geweben - Google Patents

Neuerungen an Maschinen und Apparaten zum Bedrucken von Geweben

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DE11512C
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DENDAT11512D
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W. MATHER in Salford (England)
Publication of DE11512C publication Critical patent/DE11512C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • B41F35/007Cleaning arrangements or devices for supports of workpieces

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

1880.
Klasse 8.
WILLIAM MATHER in SALFORD (England). Neuerungen an Maschinen und Apparaten zum Bedrucken von Geweben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1880 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Waschapparat, durch welchen das Drucken der Gewebestoffe ohne Gebrauch der Untertücher ermöglichtwird, welche mit der endlosen Filzunterlage durch die Druckmaschine hindurchgehen, um das Beschmieren der Filzunterlage mit Farbe zu verhindern. Mit Hülfe des nachstehend beschriebenen Waschapparates braucht man nur die Filzunterlage allein, ohne die Üntertücher, anzuwenden, und die Farbe, welche die Oberfläche der ersteren beim Durchgange durch die Druckmaschine beschmutzt, wird in wirksamer Weise unmittelbar nach dem Austritt der Filzunterlage aus der Druckmaschine entfernt, so dafs die Filzunterlage stets sauber und trocken erhalten bleibt.
Der Apparat besteht aus einem Kasten oder einer Trommel,. durch welche die Filzunterlage hindurchgeführt wird. Eine Reihe flacher, horizontal hin- und herbewegter oder runder rotirender Bürsten wirken auf die Oberfläche der Filzunterlage, um die auf letzterer beim Drucken abgelagerte Farbe abzubürsten, welche nachher durch Wasserstrahlen völlig weggewaschen - wird. Eine Sättigung der Unterlage mit Wasser findet hierbei nicht statt, sondern erstere wird nur auf ihrer Oberfläche von letzterem benetzt, so dafs sie rasch wieder getrocknet werden kann. Um das Trocknen derselben zu fördern, läfst man die Unterlage hinter der letzten Bürste zwischen zwei Kautschukstreifen hindurchgehen, welche das Wasser von der Oberfläche der Unterlage abstreifen und auspressen.
Das Trocknen wird in der Weise ausgeführt, dafs man die Unterlage auf ihrem Rückweg zu der Druckmaschine über oder zwischen Trockenwalzen führt.
In der beiliegenden Zeichnung stellen die Fig. ι und 2 die Ansicht eines Apparates. zum Reinigen der beim Bedrucken der Gewebstoffe angewendeten endlosen Unterlage dar.
α ist die Unterlage, welche von der Druckmaschine herkommt und gereinigt werden soll. Diese Unterlage wird vor ihrem Eintritt in die Waschmaschine über die Führungswalzen b b geführt und dann zwischen die Bürsten d und Prefswalzen c geleitet, welch letztere eine horizontale Verschiebung gestatten, so dafs die Unterlage vermittelst der Schrauben k und Handräder / gegen die Bürsten gedrückt werden kann, Die Bürsten drehen sich rasch in der einen oder anderen Richtung. Oberhalb derselben befinden sich Röhren e, welche gegen die Seite der Unterlage hin durchlöchert sind und aus denen reines Wasser oder Seifenwasser, oder eine andere Flüssigkeit auf die Unterlage fliefst, um die Oberfläche der letzteren zu benetzen und die durch die Bürsten losgetrennte Farbe abzuwaschen.
ff sind zwei schräg gegeneinander gestellte Kautschukstreifen, zwischen welchen die Unterlage hindurchgeführt wird und welche das auf der Oberfläche der letzteren anhaftende Wasser abstreifen und ausdrücken. Die richtige Auspressung der Unterlage erfolgt erst beim Durchgang derselben durch die Ausprefswalzen g g. h ist ein Schutzblech, durch dessen Anbringung die gereinigte Unterlage bei ihrem Niedergange an der Vorderseite des Apparates auf ihrem Weg zu den Trockencylindern von den Bürsten nicht bespritzt werden kann. Das von der Unterlage ablaufende Wasser gelangt in den Trog i, von welchem aus es fortgeleitet werden kann.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
In dem Mafse, als die endlose Unterlage durch den Waschapparat hindurchgeht, wird erstere der Wirkung der rotirenden Bürsten d ausgesetzt.
Diese Bürsten nehmen in ihrer Umdrehung von der Oberfläche der Unterlage die Farbe zum grofsen Theil ab, welche nachher durch die aus den Röhren e, in Form von feinen Strahlen ausströmende Flüssigkeit völlig abgespült wird. Die auf der Oberfläche der Unterlage anhaftende Flüssigkeit wird durch die Kautschukstreifen ff abgestreift und durch die Walzen g g ausgepreist, so dafs die Unterlage rasch trocknet. Statt die Streifen ff in Verbindung mit den Walzen g g anzuwenden, kann man sich auch blos der ersteren oder letzteren allein bedienen, da die einen wie die anderen im Stande sind, die Flüssigkeit aus der Unterlage in genügender Weise auszudrücken.
Der Waschapparat ist'auf der Zeichnung noch in zwei Modificationen ausgeführt. In der durch die Fig. 3 dargestellten Modificationen ist m eine grofse cylindrische Trommel, auf deren Umfang die Unterlage α herumgeführt wird. Die rotirenden Bürsten d und die, aus den durchlöcherten Röhren e ausströmenden Wasserstrahlen wirken auf die Unterlage und reinigen letztere in derselben Weise, wie in dem mit Hülfe der Fig. ι und 2 beschriebenen Waschapparate. In diesem Falle ist aber nur ein Schaber oder Kautschukstreifen/ und eine einzige Walze g zum Auspressen der Flüssigkeit vorhanden, weil die Trommel m die Stelle des zweiten Streifens, sowie die der anderen Walze vertritt.
Die rotirenden Bürsten d können bei diesem Apparate radial zur Trommel m vermittelst Schrauben k und Handräder / verstellt werden, so dafs dieselben stets unter dem gewünschten Drucke auf die zu reinigende Unterlage einwirken. Ein Stirnrad x, in welches die einzelnen auf den Axen der Bürsten sitzenden Räder y eingreifen, dient zur Drehung dieser Bürsten, welche man in der einen oder anderen Richtung rotiren lassen kann.
Die durch die Fig. 4 dargestellte Modification des Waschapparates ist ähnlich der durch die Fig. 3 dargestellten, mit dem Unterschied, dafs die rotirenden Bürsten durch flache ersetzt sind.
Diese flachen Bürsten d1 erhalten eine hin- und hergehende Bewegung durch eine Nuthenscheibe, in deren Nuth kleine Frictionsrollen geführt werden, welche je an dem Ende eines mit der betreffenden Bürste d1 verbundenen Stiftes angebracht sind. Die Flüssigkeit wird hier wieder durch die durchlöcherten Röhren e auf die Unterlage geleitet. Die Verstellung der Bürsten d1 in Beziehung auf den Trommelumfang erfolgt wieder durch die Schrauben k und Handräder /.
Die Unterlage α wird über die Rolle b auf den Trommelumfang geleitet und nachdem sie auf ihrem Wege durch die Bürsten gereinigt worden ist, von der Ausprefswalze g aus nach der Trockenmaschine geführt. Die von der Unterlage ablaufende Flüssigkeit sammelt sich in dem rings um den Apparat angeordneten Trog i und wird von hier aus abgeführt.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Das Waschen oder Reinigen der beim Bedrucken der Gewebstoffe angewendeten Unterlagen, auf welche sich ein Theil der Farbe beim Drucken des Zeuges ablagert, indem die Unterlage der combinirten Wirkung der rotirenden oder horizontal hin- und hergehenden Bürsten und der aus durchlöcherten Röhren auströmenden Wasserstrahlen ausgesetzt und durch Schaber und Ausprefswalzen von Flüssigkeit befreit wird, um nachher vor ihrem Eintritt in die Druckmaschine in einer Trockenmaschine rasch getrocknet zu werden; ferner die Gombination des in drei Modificationen dargestellten Waschapparates zum Reinigen der Unterlagen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875186C (de) * 1944-07-18 1953-04-30 Hermann Dr Phil Stuhl Walzendruckmaschine fuer Gewebe- und sonstige Bahnen

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