DE13930C - Neuerung an Papiermaschinen - Google Patents
Neuerung an PapiermaschinenInfo
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- DE13930C DE13930C DENDAT13930D DE13930DA DE13930C DE 13930 C DE13930 C DE 13930C DE NDAT13930 D DENDAT13930 D DE NDAT13930D DE 13930D A DE13930D A DE 13930DA DE 13930 C DE13930 C DE 13930C
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- DE
- Germany
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- felt
- brush
- paper
- roller
- paper machines
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/32—Washing wire-cloths or felts
Landscapes
- Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53: Papierfabrikation
BENNO SCHOELLER in DÜREN. Neuerung an Papiermaschinen.
i?atentirt im Deutschen Reiche vom 27. October 1880 ab.
Bei den bisherigen Papiermaschinen gelangte das aus der Nafspresse kommende Papier zwischen
zwei Walzen, von denen die obere das Papier unmittelbar^ die andere mittelst Filzes
berührt. Durch eine besondere Schabklinge mufs die obere Walze immer von Schmutz und
daran sich festsetzenden Papiertheilen gereinigt werden.
Durch die in folgendem beschriebene Einrichtung soll dies Anhaften des feuchten Papiers
und das oft schwierige Entfernen desselben dadurch vermieden werden, dafs das Papier mit
der oberen Prefswalze nicht in Berührung gebracht wird, infolge dessen auch der zeitweise
nicht unbeträchtliche Ausschufs, der bis jetzt durch das Anhaften von Papierstoff an dieser
Prefswalze verursacht wurde, indem das darunter fortgeleitete Papier einreifst, vermieden wird.
Ueber der oberen Prefswalze b ist in zwei mit den Lagergestellen verbundenen und über
die Walze emporragenden Gestellen A eine zweite, durch Drehung einer Schraubenspindel ί
verschiebbare Walze d angeordnet, so dafs letztere das Anspannen eines um beide Walzen
laufenden endlosen und kurzharigen Filzes f ermöglicht.
Das aus der Nafspartie kommende Papier wird, nachdem es die Gautschwalze m passirt
hat, beim Durchgange durch die Walzen α und b theilweise vom Wasser befreit, kommt aber mit
diesen Walzen selbst nicht in Berührung, da es von beiden 'Seiten zwischen Filz liegt, während
es bisher nur von der unteren Seite vom -Filz/' berührt wird.
e ist eine durch eine Schraubenspindel s' ebenfalls vertical verstellbare, ungefähr auf der mittleren
Höhe der Gestelle A angeordnete Leitwalze für den um die Walzen b und d laufenden
Filz. Diese Leitwalze spannt den Filz von innen heraus. Mit den Gestellen A sind ferner
unterhalb dieser Leitwalze die Consolen B verbunden, auf welchen eine zweite Leitwalze e'
drehbar gelagert ist, deren Peripherie ebenfalls von innen gegen den Filz drückt. Dieser letzteren
Walze gegenüber ist eine in der Richtung des Pfeiles, also entgegen der Bewegungsrichtung
des Filzes /, langsam rotirende Bürste g auf den Consolen gelagert. Diese Bürste dient zur Reinigung
der Oberfläche des um die Walzen b und d laufenden Filzes von den anhaftenden Stofftheilen,
Schmutz 11. s. w., welche den Filz sonst allmälig
verstopfen und unbrauchbar machen würden. Damit nun die Bürste stets unter passendem
Drucke über die Oberfläche des Filzes fortstreicht, ist dieselbe in horizontaler Richtung,
senkrecht zur Oberfläche des Filzes, durch die Stellschraube s" mit ihren Lagern auf den Consolen
B verschiebbar. Die Umdrehung der Bürste g wird durch einen gekreuzten Riemen r
bewirkt, welcher oben über eine Riemscheibe auf der Bürstenwelle und unten über eine solche
auf der Axe der unteren Prefswalze α läuft, so dafs die Bürste bei Ingangsetzung der Maschine
ebenfalls in Thätigkeit kommt. Um diese Bürste von den an ihr haftenden Stofftheilen zu
reinigen, ist eine durch eine Stellschraube s'" verschiebbare, nicht rotirende Bürste /2 angeordnet.
Die durch diesen Reinigungsprocefs abgelösten Stofftheile fallen in einen unter beiden
Bürsten angebrachten Kasten i.
■"3
Die Theile e e' g h und k erstrecken sich
selbstverständlich über die ganze Breite des Stoffes, die bezeichneten Stellvorrichtungen sind
demnach an beiden Seiten der Maschine vorhanden.
Durch die beschriebene Art der Anordnung und des Functionirens des Filzes f sind, was
bisher nicht zu erreichen war, ein Papierausschufs und dadurch entstehende Verluste vermeidbar.
Höchst selten nur haftet nämlich das Papier an dem Filze an,"in der Regel nur dann, wenn
derselbe sehr lange gearbeitet hat. Man macht in diesem Falle durch gründliches AVaschen mit
Seife den Filz wieder vollständig brauchbar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Papiermaschinen die' Combination eines endlosen Filzes /, welcher um die der Nafspresse folgende Prefswalze b, sowie eine obere Walze d läuft, mit einem Bürstwerk, das aus einer feststehenden, von, Zeit zu Zeit zu reinigenden Bürste bestehen kann, vorzugsweise aber, wie dargestellt, angeordnet ist und aus einer rotirenden, horizontal verschiebbaren Bürste g in Verbindung mit einer festen Abstreifbürste h und dem zur Aufnahme der Abfälle dienenden Troge i besteht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13930C true DE13930C (de) |
Family
ID=291056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13930D Active DE13930C (de) | Neuerung an Papiermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13930C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4556453A (en) * | 1983-08-06 | 1985-12-03 | J. M. Voith Gmbh | Apparatus for cleaning paper making machine screen belts |
| EP0343711A3 (de) * | 1988-05-23 | 1991-08-07 | Cartiera Dell'ania Spa | Vorrichtung zur Reinigung von Sieben oder oder Filzen in Papiermaschinen |
-
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- DE DENDAT13930D patent/DE13930C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP0343711A3 (de) * | 1988-05-23 | 1991-08-07 | Cartiera Dell'ania Spa | Vorrichtung zur Reinigung von Sieben oder oder Filzen in Papiermaschinen |
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