DE11490C - Neuerungen an Luftschiffen - Google Patents

Neuerungen an Luftschiffen

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DE11490C
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Germany
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ship
gas
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filled
way
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DENDAT11490D
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W. A. LEGGO in Lachute (Canada)
Publication of DE11490C publication Critical patent/DE11490C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G7/00Distillation of hydrocarbon oils
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

■10 79.
Klasse 77.
WILLIAM AUGUSTUS LEGGO in LACHUTE (Canada): Neuerungen an Luftschiffen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. October 1879 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Luftschiffen, kann jedoch auch bei Schiffen, welche ganz im Wasser eingetaucht sind, angewendet werden.
Dieselbe besteht in der Benutzung der Kraft, welche dem Schiffe eine Bewegung in senkrechter Richtung zu geben bestimmt ist, in Verbindung mit dem Widerstände der Luft gegen eine schiefe Ebene, zu dem Zwecke, um die senkrechte Bewegung in eine diagonale Auf- und Vorwärts- oder Rückwärts-, oder eine Ab- und Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung umzuwandeln.
Das Schiff, erhält einen solchen Querschnitt, dafs es eine möglichst grofse obere und untere Oberfläche bietet, während die Endflächen möglichst klein sind, derart, dafs das Schiff der Luft bei seiner Auf- und Abwärtsbewegung die gröfstmögliche, und bei seiner Bewegung in der Richtung seiner Längsaxe die kleinstmögliche Widerstandsfläche bietet. Segel, Flügel, bewegliche oder unbewegliche Flächen oder dergl. können ebenfalls dazu verwendet werden, um die combinirte diagonale Bewegung hervorzubringen.
Aus obigem geht hervor, dafs drei Factoren bei der Erzeugung der combinirten, diagonal gleitenden Bewegung mitwirken, nämlich eine Kraft zur Bewegung in senkrechter Richtung, eine schiefe Ebene und der Widerstand der Luft.
Die diagonale gleitende Bewegung des Schiffes wird dadurch hervorgebracht, dafs man das Schiff schief stellt, d. h. seine Längsaxe aus der horizontalen Ebene bringt. Auf diese Weise werden der Luft, welche sich der Auf- und Abbewegung des Schiffes entgegenstellt, schiefe Flächen dargeboten und hierdurch der Widerstand der Luft dazu benutzt, um das Schiff vor- oder zurückzubewegen. Um eine diagonale Vorwärtsbewegung zu erlangen, hebt man den Bug, während das Schiff steigt, und senkt ihn, während das Schiff sinkt, und umgekehrt, wenn man eine diagonale Rückwärtsbewegung erhalten will. Um auf diese Weise Strecken zurücklegen zu können, . mufs das Schiff beständig steigen und fallen, welche Bewegung mit irgend einem Mittel erzeugt wird.
Am besten wird diese Bewegung dadurch erzeugt, dafs man das Schiff mit einer oder mehr Abtheilungen oder Kammern versieht, welche, in dem oberen Theile angebracht, beständig mit Wasserstoff oder einem anderen geeigneten Gase gefüllt sind und einen solchen Rauminhalt haben, dafs ihre ganze Hebekraft etwas weniger beträgt, als nöthig ist, um das Schiff sammt Rüstung und Ladung zu heben.
Das Verhälthifs, um welches die Schwere des Schiffes gröfser ist, als die Hebekraft der mit Gas gefüllten Behälter beträgt, stellt die Kraft dar, mit deren Hülfe das Schiff gesenkt wird. Zur Erzeugung der aufsteigenden Bewegung wird in Verbindung mit diesen ständig gefüllten Kammern eine andere Kammer angeordnet, welche, wenn das Schiff sich heben soll, mit Gas, heifser Luft etc. angefüllt wird.
Um dem Schiffe die für die diagonale Bewegung erforderliche Neigung zu geben, kann man verschiedene Mittel anwenden. Das einfachste ist, Gewichte unter dem Schiffe anzubringen, die, je nachdem das Schiff mit dem Bug nach unten oder nach oben gerichtet werden soll, nach dem Vordertheil oder dem Hintertheil des Schiffes geschoben werden.
In beiliegender Zeichnung ist ein in der erwähnten Weise angeordnetes Luftschiff in perspectivischer Ansicht und im Querschnitt dargestellt.
A ist das Gerüst. Dasselbe bildet eine horizontale, flache Ebene und besteht aus einem Stoffe, welcher gröfste Widerstandsfähigkeit und gröfste Leichtigkeit verbindet. Auf der oberen Seite dieses Gerüstes sind Kammern B B, B1B1 und B2 aus Canevas oder anderem geeigneten Stoffe angebracht. Diese Kammern sind von solchem Umfange, dafs sie, wenn sie vollständig mit Wasserstoff gefüllt sind, weniger Hebekraft besitzen, als nöthig ist, um das Schiff sammt Rüstung und Last in die Höhe zu heben. C ist die Neben- oder Expansionskammer. Dieselbe hängt von dem Gerüste A herunter und besteht entweder ganz oder theilweise aus nicht brennbarem Stoffe. Wenn dieselbe ganz aufgeblasen ist, so verstärkt sie die Hebekraft der Kammern B, B1 und B2 in dem Mafse, dafs das

Claims (2)

Schiff in die Höhe gehoben wird. Dagegen sinkt dasselbe, wenn diese Kammer auf ihren gewöhnlichen Umfang zusammenfällt. Die Kammer C ist mit Gas oder einer Flüssigkeit gefüllt (wie z. B. mit Ammoniakgas oder Ammoniakflüssigkeit), welche sehr schnell unter dem Einflüsse der Hitze expandiren kann. Die Hitze wird durch die Verbrennung irgend eines Brennstoffes, wie z. B. Kohlenwasserstoff, erzeugt, der sich in Gefäfsen oder Feuerkammern in dem Behälter D befindet. Der Behälter D besteht aus beliebigem Stoffe und hängt am Rahmen des Behälters C, sowie an den von A niedergehenden Stangen d. Die Feuerkammern müssen natürlich derart angelegt sein, dafs eine Feuersgefahr ausgeschlossen ist. Das zu expandirende Gas oder die Flüssigkeit, von welcher Gas erzeugt werden soll, befindet sich in gesonderten Behältern. E ist das eigentliche Schiff zur Aufnahme der Last; dasselbe ist mit Tauen e an dem Gerüst A aufgehängt, und zwar so, dafs es, am Orte seiner Bestimmung angelangt, mitsammt seiner Last leicht abgehängt und durch ein beladenes ersetzt werden kann. Das Gewicht J?1, durch dessen Vor- oder Zurückschieben der Schiffsbug gehoben oder gesenkt wird, ist an einem endlosen Seile befestigt, welches- durch die Kammer D hindurchgeht und an den beiden Enden derselben je über eine Trommel läuft, während es von einer in der Mitte gelegenen Trommel durch Kurbeln oder dergleichen hin- und hergeschoben werden kann. GG sind Segel oder Flächen, welche oben an das Gerüst A befestigt sind, während ihre unteren Ränder durch Taue mit der Kammer D in Verbindung stehen. Dieselben können mit Hülfe dieser Taue verstellt werden und auf diese Weise zum Steuern des Schiffes dienen. Man könnte auch das Schiff in der Weise einrichten, dafs der Hauptkörper desselben stets in horizontaler Lage und nur mit diesem Körper verbunden bleibt, im übrigen aber selbstständig bewegliche Flächen für den gewünschten Zweck in der einen oder anderen Richtung geneigt werden. P ATEN τ-An sp rüche:
1. Die Verwendung von zweierlei bewegender Kraft zum Heben eines Luftschiffes, welche Kraft geliefert wird erstens von den permanent mit Gas gefüllten Kammern BB1B2, welche nie entleert zu werden brauchen und deren Auftrieb nicht ganz hinreicht, um das Luftschiff zu heben, und zweitens von der nur zeitweilig mit Gas gefüllten Kammer C, welche, wenn gefüllt, die zum Heben des Fahrzeuges nöthige Kraft liefert und, wenn entleert, das Fahrzeug sinken läfst.
2. Die Darstellung des zum Füllen der Kammer C nöthigen Gases an Bord eines äronautischen Fahrzeuges durch Erhitzen von flüssigem Ammoniak durch brennenden Kohlenwasserstoff, und das Condensiren der entstandenen Gase ohne Compression.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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