DE1144591B - Anordnung zum Synchronisieren eines Laufbildprojektors mit einem Tongeraet - Google Patents
Anordnung zum Synchronisieren eines Laufbildprojektors mit einem TongeraetInfo
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Description
- Anordnung zum Synchronisieren eines Laufbildprojektors mit einemTongerät Die Erfindung betrifft einen Laufbildprojektor für Tonfilme, welcher über eine Kupplung ein Tongerät antreibt, wobei die Verbindung zwischen dem Laufbildprojektor und dem Tongerät über Reibräder hergestellt wird, welche in ihrer Lage zueinander selbsttätig von der Länge einer sich zwischen Bild- und Tonteil bildenden Fümschleife so verändert werden, daß sich eine Änderung des übersetzungsverhältnisses ergibt, welches zur Bildgeschwindigkeit die Tonabtastgeschwindigkeit konstant hält.
- Es ist bei einem Tonfilm-Laufwerk mit gesondertem Antrieb des Tonteils, bei dem die mittlere Filmgeschwindigkeit vom Bildprojektor bestimmt wird, bekannt, daß die von ihrem Sollwert abweichende Geschwindigkeit des Tonantriebs durch eine geeignete Bremseinrichtung selbsttätig von der Länge einer sich zwischen Bild- und Tonteil bildenden Filmschleife so gesteuert wird, daß eine bestimmte, gegebenenfalls einstellbare Länge dieser Schleife einen Gleichgewichtszustand ergibt und dadurch der Bild-Ton-Abstand konstant bleibt.
- Weiter ist es bekannt, die Laufgeschwindigkeiten des Film- und des Tonbandes mittels der Längenänderung der Regelschleife durch Steuern eines im Stromkreis des Elektromotors liegenden Regelwiderstandes abzustimmen.
- Bei einem weiteren, ebenfalls bekannten Tonfilmgerät wird die mit einer den Film tragenden, ungezahnten Rolle gekuppelte Schwungmasse dauernd angetrieben und der Antrieb in Abhängigkeit von der ränge einer Filmschleife derart geregelt, daß mit Rücksicht auf die Filmschrumpfung ein Ausgleich zwischen dem Längentransport durch den Schwungmassenantrieb und dem Perforationstransport durch die Zackenrollen erreicht wird.
- Ferner ist es bekannt, durch die Änderung der Filmschleife, insbesondere durch den Ausschlag der Filmspannrolle, einen Hilfsantrieb über eine Reibungskupplung einzuschalten. Durch die Bewegung der Spannrolle wird die Lage eines Reibrades verändert, und dadurch wird der Tonrolle bzw. der Schwungmasse ein zusätzlicher Antrieb vermittelt.
- Die erste Einrichtung hat den Vorteil des einfachen Aufbaus, wobei jedoch durch Anordnung einer Bremse Antriebsenergie vernichtet wird, mit dem weiteren damit verbundenen Mangel, daß bei längerem Betrieb durch Abnutzung der Bremse veränderte Verhältnisse eintreten. Die Regelung der Antriebsgeschwindigkeit mit Hilfe von Widerständen ist verhältnismäßig genau, erfordert jedoch, ebenso wie die anderen für diesen Zweck bekannten Vorrichtungen, einen nicht unerheblichen Aufwand. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Anordnung zu schaffen, welche bei einfachem Aufbau eine einwandfreie Bild-Ton-Synchronisation ermöglicht, ohne die Mängel und Nachteile der bekannten Einrichtungen zu übernehmen. Die Erfindung besteht darin, daß die Lageänderung der Reibräder durch Schwenken der Reibradachsen bzw. Reibräder in eine bestimmte Winkelstellung zueinander erzielt wird.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben. Die zeichnerischen Darstellungen zeigen in der Abb. 1 eine Ansicht der Synchronisieranordnung, bei welcher auf die Darstellung aller nicht unmittelbar den Gegenstand der Erfindung betreffenden Teile verzichtet wurde, Abb. 2 einen Schnitt durch die Seitenansicht der Anordnung nach Abb. 1.
- Vom nicht dargestellten Getriebe des Laufbildprojektors 1 wird über das Zahnrad 2 die Filmrolle 3 und das Treibrad 4 angetrieben, welche gemeinsam auf der Achse 5 angeordnet sind. Der Film 7 wird von der Filmrolle 3 über die im Tongerät 6 gelagerte Leitrolle 8 zur Tonrolle 9 geführt, mit deren Achse 10 das Rad 11 und die Schwungmasse 12 verbunden sind. Der Film 7 wird von der am Hebel 13 gelagerten Andrückrolle 14 unter dem Einfluß der Feder 15 gegen die Tonrolle 9 gedrückt. Die Abtastung der Tonspur erfolgt am Magnetkopf 16. Die Leitrolle 8 dreht sich um die Achse 17, welche in dem um den Bolzen 18 schwenkbaren Hebel 19 gelagert ist. Dieser ist mit einer Feder 20 verbunden, welche die Leitrolle 8 in ständiger Verbindung mit dem Film unter Anpassung an die jeweilige Filmschleife hält. Am hinteren Ende 17a der Achse 17 ist das Übertragungsglied 21 gelagert, welches die Verbindung zur Achse 22 des Reibrades 2# herstellt. Diese Achse 22 ist im Tongerät 6 um # den Bolzen 24 schwenkbar gelagert. Die Antriebsverbind ung zwischen dem Reibrad 23 und demRad 11 bzw. Tonrolle 9, Schwungmasse 12 prfolgt..über Riemen Pese 25 od. dgL Die Wfrkungsw'eise'cle'#f'-"'A#diirdniing-"ist folgende: Der mit einer Magne"#'ts'p'ur"v-'er#sehene" Film 7 wird vom Bildfenster des Läufbildprojcktor# p 1 kommend der Filmrolle3, der. L;eitro,11eg"und der Tonrolle9 zugeführt. In der Ausgangslage wird die Leitrolle 8 in eine Stellung gebracht, welche über das Übertragungsglied 21 das Reibrad 23 um den Bolzen 24 seitlich schwenkt und damit von der Stellung des Reibrades 4 um einen geringen Winkelbetrag abweicht. Diese Winkelstellung des Reibrades 23 zum Reibrad 4 entspricht einem übersetzungsverhältnis, welches der Sollgeschwindigkeit der Tonrolle 9 zur Bildtransportgeschwindigkeit gleicht. Wird durch Schwankungen im Filmtransport über die Leitrolle 8 das Reibrad 23 in die Parallelstellung zum Reibrad 4 gebracht, so läuft das Reibrad 23 und über den Riemen 25 die Tonrolle 9 schneller. Bei einer Änderung der Winkelstellung über den ursprünglichen, die Ausgangsstellung bildenden Winkelbetrag hinaus läuft das Reibrad 23 und damit die Tonrolle 9 langsamer.
- Mit dieser Anordnung ist eine einfache Synchronisation des Laufbildprojektorantriebs mit dem Tongerät möglich. In zweckmäßiger Ausführung wird die Kupplung lediglich durch Aufsetzen des Laufbildprojektors auf das Tongrät hergestellt. In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens ist der Einbau einer Kurve zwischen dem übertragungsglied 21 und der Achse 22 möglich. Mit dieser kann jede gewünschte Regelcharakteristik erzeugt werden.
- Bei Laufbildprojektoren mit Rücklauf ist es zweckmäßig, die Verbindung der Leitrolle 8 zum Reibrad 23 zu unterbrechen und das Reibrad 23 in der Ausgangsstellung, welche im Übersetzungsverhältnis der Sollgeschwindigkeit der Tonrolle 9 entspricht, zu fixieren.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Laufbildprojektor für Tonfilme, welcher über eine Kupplung ein Tongerät antreibt, wobei die Verbindung zwischen dem Laufbildprojektor und dem Tongerät über Reibräder hergestellt wird, welche in ihrer Lage zueinander selbsttätig von der Länge einer sich zwischen Bild- und Tonteil bildenden Filmschleife so verändert werden, daß sich eine Änderung des übersetzungsverhältnisses ergibt, welches zur Bildgeschwindigkeit die Tonabtastgeschwindigkeit konstant hält, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageänderung der Reibräder durch Schwenken der Reibradachsen bzw. Reibräder in eine bestimmte Winkelstellung zueinander erzielt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schwenkbare Reibrad bzw. dessen Achse über ein übertragungsglied mit der die Filmschleife führenden Rolle in Verbindung steht. 3. Vorrichtung nach den Ansplächen 1 und 2 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zwischenschalten einer Kurvenscheibe zwischen das übertragungsglied und die Achse der schwenkbaren Reibscheibe jede gewünschte Regelcharakte,ristik erzeugt werden kann. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschwenken der Reibrolle entgegen dem Einfluß federnder Mittel erfolgt. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, daß beim Filmrücklauf die Tonrolle mit konstanter Geschwindigkeit läuft, unabhängig von der Stellung der Leitrolle. In Betracht gezogene. Druckschriften: Deutsche Patentsehrift Nr. 873 503.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK42233A DE1144591B (de) | 1960-11-24 | 1960-11-24 | Anordnung zum Synchronisieren eines Laufbildprojektors mit einem Tongeraet |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK42233A DE1144591B (de) | 1960-11-24 | 1960-11-24 | Anordnung zum Synchronisieren eines Laufbildprojektors mit einem Tongeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1144591B true DE1144591B (de) | 1963-02-28 |
Family
ID=7222679
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK42233A Pending DE1144591B (de) | 1960-11-24 | 1960-11-24 | Anordnung zum Synchronisieren eines Laufbildprojektors mit einem Tongeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1144591B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE873503C (de) * | 1937-01-28 | 1953-04-16 | Klangfilm Gmbh | Tonfilm- oder Bildtonfilmgeraet mit vom Film gezogener Schwungmassenrolle |
-
1960
- 1960-11-24 DE DEK42233A patent/DE1144591B/de active Pending
Patent Citations (1)
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| DE873503C (de) * | 1937-01-28 | 1953-04-16 | Klangfilm Gmbh | Tonfilm- oder Bildtonfilmgeraet mit vom Film gezogener Schwungmassenrolle |
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