DE1142016B - Vorrichtung zum Umspinnen von elektrischen Kabeln - Google Patents

Vorrichtung zum Umspinnen von elektrischen Kabeln

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DE1142016B
DE1142016B DES72007A DES0072007A DE1142016B DE 1142016 B DE1142016 B DE 1142016B DE S72007 A DES72007 A DE S72007A DE S0072007 A DES0072007 A DE S0072007A DE 1142016 B DE1142016 B DE 1142016B
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DE
Germany
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cable
spinning
reel
tape
empty
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Pending
Application number
DES72007A
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English (en)
Inventor
Paul Francois Verges
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Societe Anonyme de Telecommunications SAT
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Societe Anonyme de Telecommunications SAT
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Description

  • Vorrichtung zum Umspinnen von elektrischen Kabeln Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umspinnen von elektrischen Kabeln mit einem Umspinnkopf, der eine konzentrisch zu dem Kabel liegende Bandträgerspule enthält.
  • Derartige Vorrichtungen dienen bei der Kabelherstellung zum Aufwickeln eines metallischen oder isolierenden Bandes in einer kontinuierlichen Schraubenlinie auf die Oberfläche des Kabels. Im allgemeinen stehen die Bänder in Form von Flachspulen mit einer einzigen Bandreihe zur Verfügung. Wenn gleichzeitig mehrere Bänder auf das Kabel aufgewickelt werden sollen, werden die Flachspulen durch eine oder mehrere sich um das Kabel drehende Scheiben exzentrisch gehalten, wobei sie die Bänder abgeben, die sich auf das Kabel aufwickeln, das mit einer durch den Umspinnschritt bestimmten konstanten Geschwindigkeit vorgeschoben wird. Diese Scheiben drehen sich mit großer Geschwindigkeit und müssen daher sehr genau ausgewuchtet sein. Das Auswuchten ist nur möglich, wenn auf der gleichen rotierenden Scheibe mehrere Flachspulen gelagert sind, deren Masse gleichmäßig abnimmt.
  • Wenn dagegen das Umspinnen nur mit einem einzigen Band vorgenommen werden soll, ist es erforderlich, die das Band abgebende Flachspule konzentrisch zu dem zu umspinnenden Kabel anzuordnen, weil nur dann das dynamische Gleichgewicht des sich drehenden Umspinnkopfes von dem Abwickeln des Bandes nicht beeinflußt wird. Es besteht dann das Problem, die Bandträgerspule nach dem Entleeren durch eine volle Spule zu ersetzen, ohne daß jedesmal das Kabel durchgeschnitten werden muß. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird ein Vorrat von mehreren Flachspulen konzentrisch zu dem Kabel so vor dem Umspinnkopf angeordnet, daß das Kabel durch das Mittelloch der Flachspulen hindurchgeht. Diese Flachspulen werden nacheinander aus dem Vorrat geholt und in den Umspinnkopf gebracht. Zum Auffüllen des Vorrats ist es aber immer noch erforderlich, das Kabel durchzuschneiden. Dieser Vorgang bringt Nachteile mit sich, insbesondere dann, wenn das Kabel ein kompliziertes Gebilde ist, das nach dem Durchschneiden schwierig zusammenzufügen ist, beispielsweise eine Koaxialleitung oder eine Drahtlitze.
  • Das Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art, bei der der Bandvorrat beliebig oft erneuert werden kann, ohne daß das zu umspinnende Kabel durchgeschnitten werden muß. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß in einem gewissen Abstand von der Bandträgerspule, gleichachsig mit dieser, eine Nachfüllspule vorgesehen ist, die ebenfalls konzentrisch zu dem zu umspinnenden Kabel gelagert ist und während des Umspinnens nachgefüllt wird.
  • Bei der Vorrichtung kann die Nachfüllspule beliebig oft gefüllt werden, ohne daß hierzu das Kabel durchgeschnitten werden muß. Da das Füllen der Nachfüllspule während des Umspinnens erfolgt, entsteht dadurch kein Zeitverlust. Sobald die Bandträgerspule leer ist, wird sie gegen die volle Nachfüllspule ausgetauscht. Dieser Vorgang beansprucht nicht mehr Zeit als der Austausch der Flachspulen bei den bekannten Vorrichtungen.
  • Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung besteht darin, daß jede Spule mit einem Längsschlitz versehen ist, über den die leere Spule seitlich auf das Kabel aufgesetzt bzw. von diesem entnommen werden kann, und daß der Umspinnkopf so ausgebildet ist, daß die volle Nachfüllspule durch Verschieben längs des Kabels nach dem Entnehmen der leeren Bandträgerspule an deren Stelle gebracht werden kann.
  • Diese Ausführung erlaubt ein besonders einfaches und schnelles Auswechseln der Spulen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Maschine und Fig. 2 eine Ansicht einer Bandträgerspule. In Fig. 1 ist ein Umspinnkopf und eine zum Nachfüllen der leeren Spulen bestimmte Vorrichtung dargestellt. Es ist eine Bandfiachspule 1 vorhanden, beispielsweise eine Flachspule mit einem Metallband, wie sie von den Walzwerken geliefert wird. Sie ist auf einer sich drehenden Ablaufvorrichtung 2 angebracht, die geringfügig gebremst ist. Eine zum Nachfüllen bereits leere Spule ist in Fig. 2 dargestellt. Diese Spule enthält einen Schlitz 17, mit dem sie über das zu umspinnende Kabelelement 5 geschoben werden kann, wenn sie leer ist. Die zu füllende Spule 3 wird an einer Hohlwelle 4 befestigt, die sich konzentrisch zur Achse des zu umspinnenden Kabels 5 dreht, das frei durch die Mittelöffnung der Hohlwelle hindurchgeht. Die mittels einer Mutter 6 an dieser Hohlwelle befestigte Spule 3 wird durch einen Motor 7 in Drehung versetzt. Das von der Flachspule 1 abgegebene Band wickelt sich auf die Spule 3 auf und geht dabei über eine Bandführungsvorrichtung 8, die synchron zu der Drehung des Motors 7 in eine Hin- und Herbewegung versetzt wird. Diese Vorrichtung gewährleistet die gleichmäßige Verteilung des Bandes auf der Spule 3 in einer bestimmten Schraubensteigung, die größer als die Breite des Bandes ist. Wenn die Spule 3 vollständig gefüllt ist, wird sie in den Umspinnkopf eingebracht, wo sie die Stelle der Spule 9 einnimmt. Sie wird mittels einer Mutter 20 an einer Hohlwelle befestigt, die von der sich drehenden Scheibe 11 getragen wird. Die sich drehende Scheibe wird von einer Antriebsvorrichtung über eine mechanische Anordnung, beispielsweise ein Schneckengetriebe, in Drehung versetzt.
  • Die sich drehende Scheibe 11 trägt den Halter 14 für die Drahtführung 13, die das Kabel an der Umspinnstelle hält. Der Halter 14 wird bei der Beschikkung des Umspinnkopfes abgenommen, damit der Durchgang der Spule 3 möglich ist. Das zuvor an dem Kabel befestigte Band wickelt sich schraubenförmig auf dieses Element auf, wobei die Steigung der Schraubenlinie durch die Drehzahl des Umspinnkopfes einerseits und durch die Vorschubgeschwindigkeit des Kabels andererseits bestimmt ist.
  • In dem Maße, wie sich das Band auf das Kabel aufwickelt, läuft es von der Spule 9 ab. Es wird auf seinem Weg durch eine Führungsvorrichtung 12 geführt, die durch die Masse 18 ausgewuchtet ist, und nahe dem Auflaufpunkt durch eine schwenkbar gelagerte Führung 15. Eine mit der Führung 15 fest verbundene Bremsvorrichtung 16 hält die auf das Band ausgeübte Spannung konstant, die durch die Gegenfeder 19 geregelt wird. Wenn die Spule 9 leer ist, wird der Drahtführungshalter 14 abgenommen, und die Spule 9 wird von ihrer Stelle auf der Hohlwelle auf dem Kabel abgeschoben und aus der Maschine herausgezogen, wobei das Kabel durch den Schlitz 17 geht, der zu diesem Zweck in der Spule vorgesehen ist (Fig. 2). Die Spule 3 nimmt die Stelle der Spule 9 ein. Dann wird die Spule 9 an die Stelle der Spule 3 gebracht, und der Vorgang beginnt von neuem.
  • Die beschriebene Anordnung wird durch automatische, in Fig. 1 nicht dargestellte Einrichtungen zum Stillsetzen der Maschine vervollständigt. Diese treten in Tätigkeit, wenn die im Umspinnkopf angebrachte Spule beinahe leer ist, oder wenn die Spule 3 voll ist, oder auch dann, wenn die Bandflachspule 2 beinahe zu Ende ist.
  • Wenn mehrere Bänder in entgegengesetzter Richtung auf ein Kabelelement aufgebracht werden müssen, werden mehrere Vorrichtungen der beschriebenen Art hintereinander in einer Maschine angeordnet. Ein besonders vorteilhafter Anwendungsfall ist eine Maschine mit zwei Umspinnvorrichtungen, die zum Aufbringen von zwei Stahlbändern in entgegengesetzten Richtungen auf Koaxialkabel dienen.
  • Die beschriebene Anordnung ermöglicht ein sehr genaues Umspinnen und zugleich eine sehr schnelle Fertigung. Ferner erlaubt sie eine Einsparung an Handarbeit, da das Nachfüllen der Leerspulen während des Umspinnvorganges erfolgt und keine zusätzliche Handarbeit erfordert.
  • Die beschriebene Vorrichtung läßt sich leicht an den Fall anpassen, daß Flachspulen mit einer einzigen Bandreihe an Stelle der mehrreihigen Spulen vorbereitet werden sollen. Bei dieser Ausführung ist die Umspinngeschwindigkeit wegen der Vergrößerung des Radius der Bandmasse geringer; dennoch läßt sich diese Maßnahme in bestimmten Fällen anwenden.
  • In vorstehender Beschreibung wurde als Beispiel eine Vorrichtung zum Umspinnen eines Kabels mit Metallbändern beschrieben. Es ist offensichtlich, daß sie zum Aufbringen von @@Bändern jeglicher Art, wie Papierbändern, Kunststoffbändern geeignet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Umspinnen von elektrischen Kabeln mit einem Umspinnkopf, der eine konzentrisch zu dem Kabel liegende Bandträgerspule enthält, dadurch gekennzeichnet, daß in einem gewissen Abstand von der Bandträgerspule (9), gleichachsig mit dieser, eine Nachfüllspule (3) vorgesehen ist, die ebenfalls konzentrisch zu dem zu umspinnenden Kabel (5) gelagert ist und während des Umspinnens nachgefüllt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spule (3, 9) mit einem Längsschlitz (17) versehen ist, über den die leere Spule seitlich auf das Kabel (5) aufgesetzt bzw. von diesem entnommen werden kann, und daß der Umspinnkopf so ausgebildet ist, daß die volle Nachfüllspule (3) durch Verschieben längs des Kabels (5) nach dem Entnehmen der leeren Bandträgerspule (9) an deren Stelle gebracht werden kann.
DES72007A 1960-05-23 1961-01-10 Vorrichtung zum Umspinnen von elektrischen Kabeln Pending DE1142016B (de)

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