DE1136645B - Einrichtung zur Befestigung der Hebungssteine an einem Anker eines Uhrwerkes - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung der Hebungssteine an einem Anker eines Uhrwerkes

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DE1136645B
DE1136645B DEE19642A DEE0019642A DE1136645B DE 1136645 B DE1136645 B DE 1136645B DE E19642 A DEE19642 A DE E19642A DE E0019642 A DEE0019642 A DE E0019642A DE 1136645 B DE1136645 B DE 1136645B
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Germany
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anchor
lifting
stones
groove
armature
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Application number
DEE19642A
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English (en)
Inventor
Heinrich Stamm
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Ebauchesfabrik ETA AG
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Ebauchesfabrik ETA AG
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/14Component parts or constructional details, e.g. construction of the lever or the escape wheel

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Description

  • Einrichtung zur Befestigung der Hebungssteine an einem Anker eines Uhrwerkes Die bis heute in bekannten Uhren besserer Qualität verwendeten Anker besaßen an den freien Enden der Ankerarme massive Teile. Diese massiven Teile sind mit axialen, sieh über die gesamte Dicke des Ankers erstreckenden Schlitzen versehen, welche Schlitze der Befestigung der Hebungssteine dienen, und wobei die Dicke dieser massiven Teile ungefähr derjenigen der Hebungssteine entspricht. Trotz dieser Schlitze in den massiven Teilen bilden diese immer noch einen relativ schweren Rahmen, so daß das Trägheitsmoment des Ankers relativ groß ist. Des weiteren haben diese bei Uhren besserer Qualität im allgemeinen verwendeten Befestigungseinrichtungen den Nachteil, die Hebungssteine nur auf zwei Seitenflächen zu halten. Die Folge davon ist, daß es vorkommen kann, daß, wenn zum Zwecke der Einstellung der Hebungssteine der der Verklebung dieser Hebungssteine mit dem Anker dienende Schellack erwärmt wird, die Hebungssteine sich zur Ankerebene schief stellen.
  • Da der Anker die Gleichmäßigkeit des Ganges des Uhrwerkes um so mehr beeinträchtigt, je größer sein Trägheitsmoment ist, haben die bei Uhren geringerer Qualität verwendeten Stiftanker gegenüber den Ankern mit Hebungssteinen den Vorteil, leichter zu sein, da die Stifte in eine relativ dünne Ankerplatte eingesetzt sind. Von dieser Erkenntnis ausgehend, ist es auch bekannt, die Hebungssteine in Form von Stiften senkrecht zur Ankerebene in diese einzusetzen. Die Anker dieser Art haben aber den großen Nachteil, daß praktisch keine Möglichkeit besteht, die gegenseitige Lage des Stifthebungssteines und des Ankers einzustellen. Dazu kommt, daß die Impuls- und die Ruheflächen eines derart in den Anker eingesetzten Hebungssteines nicht durch das Uhrwerk hindurch beobachtet werden können, wie dies bei den in der üblichen Weise in der Ankerebene befestigten Hebungssteinen der Fall ist.
  • Um eine befriedigende Befestigung der Hebungssteine am Anker zu gewährleisten, ist es ferner besannt, die Hebungssteine in je eine Nut einzusetzen, welche Nut in der einen der beiden zur Drehachse des Ankers rechtwinkligen Ankerflächen, quer durch das freie Ende eins Ankerarmes, eingeschnitten ist. Diese Lösung hat wieder den Nachteil, daß dadurch der Anker noch massiger wird als bei dor üblichen Lösung mit ganz den Anker durchgehenden Schlitzen.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Einzur Befestigung eines Hebungssteines an ei:-ein Anker eines Uhrwerkes zu schaffen, bei welcher das Gewicht der freien Enden der Ankerarme kleiner ist als bei den üblichen Ankern, aber unter Beibehaltung der gleich guten Sichtbarkeit der Einstellbarkeit und der gleichen Bauhöhe wie bei den üblichen in der Ankerebene eingesetzten Hebungssteinen. Ausgehend von Einrichtungen zur Befestigung der Hebungssteine an einem Anker eines Uhrwerkes, bei welchen jeder Hebungsstcin in einer Nut gehalten ist, welche in der einen der beiden zur Drehachse des Ankers rechtwinkligen Ankerflächen, quer durch das freie Ende eines Ankerarmes, eingeschritten ist, i--t die erfindungsgemäße Einrichtung dadurch gekennzeichnet. daß die freien Erden der Ankerarme je eine zylindrische, zur Ankerachse parrllele, Bohrung 3afweisen, derer Durchmesser größer ist als die Breite der Nut, welche Bohrungen derart angeordnet sind, daß sie den Boden und die Seitenwände jeder Nut unterbrechen.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Draufsicht und Fig. ?_ eine Seitenansicht.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Anker ist auf eine übliche Welle 1 mit den beider! in entsprechende Lager einer Grundplatte und eines Ankerklobens einführbaren Lagerzapfen 2 und 3 aufgebracht. Dieser Anker besitzt zwei Arme 4 und 5, deren freie Enden durch ungefähr kreisförmige, verbreiterte Teile werden. Auf der Oberseite dieser Teile i ist, quer durch diese, je eine Nut 7 ausgefräst, deren Ri.chtung derjenigen der Schlitze entspricht, wie sie bei den üblichen Ankern vorgesehen sind.
  • Diese Nuten 7 dienen als Fassung für die synthetischen Hebungssteine 8 und 9, nämlich den Eingangs-Hebungsstein 8 und den Ausgangs-Hebungsstein 9. Die Form dieser Hebungssteine, insbesondere die Richtung der Ruheflächen 8 a und 9 a und der Impulsflächen 8 b und 9 b, ist die gleiche wie bei gewöhnlichen Ankern. Des weiteren sind auch hier die Hebungssteine in die Nuten 7 eingeklebt. Schließlich können sie, wie die Hebungssteine gewöhnlicher Anker, in der Längsrichtung in den Nuten 7 zum Zwecke einer genauen Einstellung der Hemmung verschoben werden.
  • Anstatt nun aber nur auf zwei gegenüberliegenden Flächen gehalten zu sein, sind die Hebungssteine 8 und 9 auf drei Seiten gehalten, nämlich durch die beiden Seitenwände und durch den Boden der Nuten 7.
  • Parallel zur Ankerachse sind in den verdickten Teilen G des Ankers zylindrische Bohrungen 10 vorgesehen. Der Durchmesser dieser Bohrungen ist um weniges größer als die Breite der Hebungssteine 8 und 9, so daß die Seitenwände und der Boden der Nuten 7 in je zwei Teilseitenwände und zwei Teilböden unterteilt sind. Daraus ergibt sich, daß jeder der Hebungssteine seitlich durch zwei Flächenelemente 7 a und 7 b gehalten ist und auf zwei Bodenstücken 7 c ruht, welche letzten zusammen den noch verbleibenden Boden der Nut 7 bilden. Praktisch werden demnach die Hebungssteine 8 und 9 an zwei verschiedenen Stellen gehalten, und zwar einmal hinten und außerdem an einer weiter gegen das vordere Ende zu liegenden Stelle. Diese Befestigung der Hebungssteine an zwei bestimmten und auseinanderliegenden Stellen hat natürlich den Vorteil, eine wesentlich genauere Befestigung der Hebungssteine zu gewährleisten als dies bei den üblichen Ankern der Fall ist.
  • Ein anderer Vorteil, für welchen die zylindrischen Bohrungen 10 kausal sind, ist der einer Gewichtsverminderung der Enden der Ankerarme 4 und 5 und damit eine Verringerung des Trägheitsmomentes des Ankers. Schließlich gestatten die Bohrungen 110, den zur Befestigung der Hebungssteine innerhalb der Nuten notwendigen Klebstoff leicht und zweckmäßig einzubringen.
  • Handelt es sich bei diesem Klebstoff beispielsweise um Schellack, so genügt es, ihn in die Bohrungen 10 von der Ankerunterseite her einfließen zu lassen. Auf diese Weise bildet der Schellack einen regelmäßigen Film auf allen Oberflächen des Ankers, welche mit solchen der Hebungssteine in Berührung stehen. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, treten die Hebungssteine 8 und 9 nicht vollständig in die Nuten 7 des Ankers ein. Vielmehr stehen diese über die Oberseite dieses Ankers hervor. Im Verhältnis zur Achse 1 ist, unter der Annahme, daß die Hebungssteine sich in beiden Fällen auf der gleichen Höhe befinden, die obere Ebene 11 des Ankers beim beschriebenen Ausführungsbeispiel vom Drehzapfen 3 weiter entfernt, als dies bei den üblichen Ankern der Fall ist. Ein größerer Zwischenraum zwischen der Oberseite des Ankers und der Unterseite des Ankerklobens (nicht dargestellt), in dessen Lager der Drehzapfen 3 eingesetzt ist, gestattet, dieses Lager zu schmieren, ohne daß die Gefahr bestünde, daß sich durch Kapillarität eine ölschicht zwischen dieser Unterseite des Ankerklobens und der Fläche 11 des Ankers bildet. Die Bildung einer solchen Schicht ist bei den Uhren mit den üblichen Ankern sehr häufig, weil der Anker zu nahe an den Ankerkloben heranreicht. Die Folge der Bildung einer solchen Schicht ist natürlich die einer wesentlichen Bremsung des Ankers, welche den Stillstand der Uhr bewirken kann. Dies ist auch der Grund, weshalb die meisten Uhrenfabrikanten darauf verzichten, das obere Lager des Ankers überhaupt zu schmieren.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Befestigung der Hebungssteine an einem Anker eines Uhrwerkes, bei welcher jeder Hebungsstein in einer Nut gehalten ist, welche Nut in der einen der beiden zur Drehachse des Ankers rechtwinkligen Ankerflächen, quer durch das freie Ende eines Ankerarmes, eingeschnitten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Ankerarme je eine zylindrische, zur Ankerachse parallele, Bohrung (10) aufweisen, deren Durchmesser größer ist als die Breite der Nut (7), welche Bohrungen derart angeordnet sind, daß sie den Boden (7c) und die Seitenwände (7 a, 7b) jeder Nut unterbrechen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Nut in die Ankeroberseite eingeschnitten ist und daß der Hebungsstein (9) über diese Oberseite hinausragt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 832123; schweizerische Patentschriften Nr. 5182, 16 599, 45 345, 235 603.
DEE19642A 1959-09-30 1960-07-19 Einrichtung zur Befestigung der Hebungssteine an einem Anker eines Uhrwerkes Pending DE1136645B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1233783B (de) * 1963-05-31 1967-02-02 Junghans Ges Mit Beschraenkter Paletten-Anker fuer Uhrwerke

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH5182A (fr) * 1892-06-08 1892-11-30 Favre Jacot Georges Perfectionnement apporté aux échappements à ancre avec levées visibles
CH16599A (fr) * 1898-06-28 1898-12-31 Alexandre Mercier Ancre avec levées visibles
CH45345A (fr) * 1908-11-23 1909-11-01 Eugene Tissot Ancre perfectionnée pour échappements de pièces d'horlogerie
CH235603A (fr) * 1943-08-05 1944-12-15 Hussein Gostkowski Bedri Echappement à ancre.
DE832123C (de) * 1949-06-23 1952-02-21 Emil Unterwagner Dipl Ing Ankerhemmung mit Palettenstiften

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