DE1136615B - Visiervorrichtung fuer Geschosse, die auf das Laufende einer Feuerwaffe aufgesteckt werden - Google Patents

Visiervorrichtung fuer Geschosse, die auf das Laufende einer Feuerwaffe aufgesteckt werden

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Publication number
DE1136615B
DE1136615B DEA33940A DEA0033940A DE1136615B DE 1136615 B DE1136615 B DE 1136615B DE A33940 A DEA33940 A DE A33940A DE A0033940 A DEA0033940 A DE A0033940A DE 1136615 B DE1136615 B DE 1136615B
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DE
Germany
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plate
incision
projectile
resilient element
attached
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Pending
Application number
DEA33940A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Vilbajo
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IAA V RIA ACHAT VENTES REPRESE
Original Assignee
IAA V RIA ACHAT VENTES REPRESE
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Filing date
Publication date
Application filed by IAA V RIA ACHAT VENTES REPRESE filed Critical IAA V RIA ACHAT VENTES REPRESE
Publication of DE1136615B publication Critical patent/DE1136615B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/46Sighting devices for particular applications
    • F41G1/48Sighting devices for particular applications for firing grenades from rifles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Visiervorrichtung für Geschosse, die auf das Laufende einer Feuerwaffe aufgesteckt werden, mit einem ablösbaren Aufsatz, der aus einem dünnen, verhältnismäßig langen und schmalen, die erforderliche Skalenteilung tragenden Plättchen besteht, das auf einer der Stabilisierungsflossen des Geschosses angebracht ist.
Es ist eine Visierleiste bekannt, die auf einem Leitwerkflügel aufsteckbar ist und dortselbst lediglich durch Verklemmung, also durch Reibung, festgehalten wird. Beim Abschluß wird infolge des Luftwiderstandes und der Geschoßbeschleunigung der zwischen Leitwerkflügel und Visierleiste durch die Verklemmung hervorgerufene Reibungswiderstand überwunden, wodurch sich die Visierleiste löst und herabfällt.
Es ist dabei als Nachteil anzusehen, daß diese Visierleiste entweder vor oder nach dem Aufsetzen des Geschosses auf das Laufende der Feuerwaffe vorschriftsmäßig anzubringen ist. Der damit verbundene Zeitaufwand ist im Ernstfall eine erhebliche Behinderung, die schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann. Dabei kommt noch hinzu, daß derartige Aufsätze in getrennter Verpackung mitgeführt werden, was eine Erschwerung der raschen Feuerbereitschaft mit sich bringt.
Die Erfindung vermeidet die aufgezeigten Nachteile dadurch, daß die Stabilisierungsflosse an ihren hinteren radialen Kanten mit einem Einschnitt sowie mit einem Anschlag versehen ist, der senkrecht zu ihrer Ebene und oberhalb des Einschnitts angeordnet ist, und daß das Plättchen eine Achse, die vor dem Abschuß des Geschosses in einem Einschnitt festgehalten wird und am inneren Ende einen länglichen, längs der Mittellinie verlaufenden Schlitz aufweist, dessen Breite etwas größer als die Stärke der Stabilisierungsflossen ist und dessen Länge genügt, damit das Plättchen nach vorn ganz heruntergeklappt werden kann, wobei das Plättchen mit einem federnden Element, daß die hintere Fläche des Plättchens beim Visieren vor dem Abfeuern des Geschosses gegen den Anschlag drückt, zusammenwirkt, derart, daß der Aufsatz beim Visieren selbsttätig in der Visierlage steht.
Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnungen beispielsweise beschrieben; es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Darstellung eines Geschosses mit Stabilisierungsflossen, wobei die erfindungsgemäße Visiervorrichtung auf einer derselben angebracht ist,
Fig. 2 ein Geschoß mit Visiervorrichtung in einem Verpackungsbehälter,
Fig. 3 eine Darstellung, wie sich der ablösbare Auf-
Visiervorrichtung für Geschosse,
die auf das Laufende einer Feuerwaffe
aufgesteckt werden
Anmelder:
»A.V.R« Achat, Ventes, Representations,
Societe Anonyme, Brüssel
Vertreter: Dipl.-Ing. Dr. W. Bunte
und Dipl.-Ing. Dipl.-Chem. Dr. phil. Dr. techn.
J. Reitstötter, Patentanwälte,
München 15, Haydnstr. 5
Beanspruchte Priorität:
Belgien vom 28. Oktober 1959 (Nr. 584 082)
Jean Vilbajo, Burcht-lez-Anvers (Belgien),
ist als Erfinder genannt worden
satz beim Herausziehen aus der Verpackung in die Visierlage stellt,
Fig. 4 eine Darstellung der Ablösung des Aufsatzes im Augenblick des Abfeuerns des Geschosses,
Fig. 5 den Aufsatz der erfindungsgemäßen Visiervorrichtung in Visierlage,
Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 5,
Fig. 7 die wesentlichen Teile der erfindungsgemäßen Visiervorrichtung.
Wie aus den Figuren ersichtlich, besteht das Geschoß in an sich bekannter Weise aus einem Körper 1 mit Aufschlagzünder 2, Hohlschaft 3 und Stabilisierungsflossen 4. Zum Anbringen eines herabklappbaren, selbsttätig sich lösenden Aufsatzes gemäß der Erfindung weisen die Stabilisierungsflossen in oder an ihrem radial verlaufenden Hinterrand 5 je einen ersten, verhältnismäßig tiefen Einschnitte auf, der ungefähr auf einem Drittel der Höhe des erwähnten Hinterrands angeordnet ist, sowie einen zweiten, weniger tiefen Einschnitt 7, der nahe am Fuß, d. h. der Stelle, wo die Stabilisierungsflosse am Hohlschaft 3 sitzt, angeordnet ist und schließlich einen nahe am parallel zur Längsachse des Geschosses verlaufenden Außenrand vorgesehenen Vorsprung 8, der
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z.B. durch Ausstanzen und Umfalten einer Zunge aus der Flossenwand gebildet sein kann und der Visiervorrichtung als Anschlag dient.
Der eigentliche Aufsatz besteht aus einem Plättchen 9, auf dem sich eine Skaleneinteilung befindet. Dieses Plättchen besitzt an seinem unteren Ende eine Zunge 10, die in der Mitte einen Längsschlitz 11 aufweist, der sich bis an das Plättchen 9 fortsetzt. Die Weite dieses Längsschlitzes ist etwas größer als die Stärke der Stabilisierungsflosse, und seine Länge ist ausreichend groß, damit der Aufsatz nach vorn herabgeklappt werden kann, wie weiter unten näher beschrieben ist.
Dieser Schlitz 11 teilt die Zunge 10 in zwei Hälften 10' und 10". Auf diesen beiden Hälften ist je ein Bügel 12 bzw. 13 angeordnet, worin eine Welle 14 befestigt ist, die an einem Ende mit einem Kopf 15 versehen ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der zwischen den beiden Bügeln 12, 13 Hegende Wellenteil auf der ganzen Breite des Schlitzes 11 frei. Auf den beiden Enden dieser Welle 14 stützt sich ein federndes Glied, welches aus Stahldraht im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist, wobei die Schenkel des unteren U-förmigen Teils 16 über zwei schraubenförmig gewundene Teile 17 und 18 in zwei parallele Arme 19, 20 mit einander zugewandten umgebogenen Enden 21 bzw. 22 auslaufen, welche als Anschläge dienen. Dieses federnde Glied ist so angeordnet, daß die auf beiden Seiten der Bügel 12, 13 liegenden Schraubenwindungen gemeinsam mit diesen von der Welle 14 durchquert und gehalten werden; dabei liegt das waagerechte Verbindungsglied des Teils 16 vor der Zunge 10; die beiden Schenkel 19, 20 liegen auf beiden Seiten dieser Zunge 10, während die beiden als Anschläge dienenden Endteile 21, 22 sich auf die Rückseite der Platte 9 abstützen.
Nachdem die Feder in dieser Weise angeordnet ist, wird das Plättchen so auf eine der Flossen aufmontiert, daß die Flosse in den Schlitz 11 und der mittlere Teil der Welle 14 in den Randeinschnitt 6 des Hinterrands der Flosse eingreift, während der mittlere Teil des U-förmigen Federteils 16 in die darunterliegende flache Kerbe 7 eingehakt wird. Durch diese Anordnung wird das Plättchen 9 durch den Federdruck der beiden Seitenarme 19, 21 und 20, 22 nach rückwärts an den Anschlage gedrückt, wodurch es in der gewünschten Stellung gestützt und gehalten wird. Es ist offensichtlich, daß es bei dieser Ausbildung des federnden Befestigungsglieds und insbesondere durch die Anordnung der Schraubenwindungen 17, 18 auf der Drehungsachse möglich ist, das Plättchen 9 nach vorn herunterzuklappen, während Rückwärtsdrehen durch den Anschlage verhindert wird. Folglich erscheint die auf einer der Flossen aufmontierte Visiervorrichtung unter normalen Verhältnissen so wie in Fig. 1 dargestellt; in der Verpackung erscheint sie auf das Geschoß umgeschlagen, wie Fig. 2 zeigt, wobei sie also mit dem Geschoß verbunden ist, ohne daß das federnde Befestigungsglied dadurch beeinträchtigt wird; sobald das Geschoß in der in Fig. 3 dargestellten Weise aus der Verpackung herausgezogen wird, richtet sich der Aufsatz auf und stellt sich automatisch in die Visierlage. Wenn schließlich das Geschoß beim Abschuß die Feuerwaffe verläßt (Fig. 4), löst sich der Aufsatz automatisch vom Geschoß, da beim Flug des Geschosses die durch den Luftwiderstand auf das Plättchen 9 ausgeübte Kraft so groß ist, daß dasselbe den Anschlag 8 überwindet und die beiden Einschnitte 6, 7 in derselben Richtung verlaufen und somit das Loslösen und Herunterfallen des Aufsatzes zulassen.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Visiervorrichtung für Geschosse, die auf das Laufende einer Feuerwaffe aufgesteckt werden, mit einem ablösbaren Aufsatz, der aus einem dünnen, verhältnismäßig langen und schmalen, die erforderliche Skalenteilung tragenden Plättchen besteht, das auf einer der Stabilsierungsflossen des Geschosses angebracht ist, dadurch gekennzeich net, daß die Stabilisierungsflosse (4) an ihrer hinteren radialen Kante mit einem Einschnitt (6) sowie mit einem Anschlag (8) versehen ist, der senkrecht zu ihrer Ebene und oberhalb des Einschnitts angeordnet ist, und daß das Plättchen (9) eine Achse (14), die vor dem Abschuß des Geschosses in dem Einschnitt (6) festgehalten wird, und am inneren Ende einen länglichen, längs der Mittellinie verlaufenden Schlitz (11) aufweist, dessen Breite etwas größer als die Stärke der Stabilisierungsflossen ist und dessen Länge genügt, damit das Plättchen nach vorn ganz heruntergeklappt werden kann, wobei das Plättchen (9) mit einem federnden Element, das die hintere Fläche des Plättchens beim Visieren vor dem Abfeuern des Geschosses gegen den Anschlag (8) drückt, zusammenwirkt, derart, daß der Aufsatz beim Visieren selbsttätig in der Visierlage steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsflosse (4) an ihrer hinteren radialen Kante einen zweiten Einschnitt (7) aufweist, der sich hinter dem ersten Einschnitt (6) befindet, und das federnde Element aus einem Stahldraht besteht, der derart umgebogen und eingerollt ist, daß er ein U-förmiges Teil bildet, dessen beide Arme auf einer gewissen Länge spiralförmig eingerollt sind und sich in zwei parallelen Armen (19, 20) fortsetzen, deren Enden (21, 22) aufeinander zu gebogen sind, wobei dieses federnde Element sich durch die spiralförmigen Wicklungen (17,18) auf der Achse (14) abstützt, wobei ferner der U-förmige Teil (16) des federnden Elements in den zweiten Einschnitt (7) unterhalb des Plättchens (9) eingreift und die eingebogenen Enden (21, 22) der parallelen Arme (19, 20) vor dem Plättchen (9) anliegen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Patent Nr. 1070 069.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 640/50 9.62
DEA33940A 1959-10-28 1960-02-11 Visiervorrichtung fuer Geschosse, die auf das Laufende einer Feuerwaffe aufgesteckt werden Pending DE1136615B (de)

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BE3056352X 1959-10-28

Publications (1)

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DE1136615B true DE1136615B (de) 1962-09-13

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ID=3896277

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA33940A Pending DE1136615B (de) 1959-10-28 1960-02-11 Visiervorrichtung fuer Geschosse, die auf das Laufende einer Feuerwaffe aufgesteckt werden

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US (1) US3056352A (de)
BE (1) BE584082A (de)
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FR (1) FR1244031A (de)
NL (2) NL247810A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
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FR1244031A (fr) 1960-10-21
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