DE113540C - - Google Patents

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DE113540C
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water
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2131/00Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
    • F21W2131/40Lighting for industrial, commercial, recreational or military use
    • F21W2131/401Lighting for industrial, commercial, recreational or military use for swimming pools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85 g.
HENRI MARTIN in PARIS.
emporgeschleuderten Wassers.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1899 ab.
Die durch vorliegende Erfindung zu lösende Aufgabe besteht darin, die emporgeschleuderten Strahlen eines Springbrunnens, wie auch den aus den wiederaufgefangenen Strahlen niedergehenden Fall durch eine, in einer Verkleidung verborgene, selbstthätig in Drehung versetzte Vorrichtung in verschiedenen Farben wechselnd zu beleuchten.
Fig. ι zeigt eine mit der Beleuchtungsvorrichtung versehene Vase im senkrechten Schnitt; Fig. 2 1st ein Schnitt nach A-B des drehbaren Prismas der Fig. 1, und Fig. 3 ein Schnitt nach C-D desselben. Fig. 4 und 5 zeigen den Springbrunnen in Seiten- und Oberansicht.
Im Innern einer Vase oder eines Gefäfses 1 ist ein cylindrischer oder prismatischer Behälter 2 angebracht; die Oberseite desselben wird von einer Glasscheibe 3 verdeckt, der . Boden hat eine Oeffnung 4. Der Behälter wird ■ mit einer Anzahl Tragstützen 10 in die Vase ι eingesetzt. . Im oberen Theil dieser letzteren, etwas oberhalb des Behälters 2, befindet sich ein Rohrkranz 5 mit feinen Spritzröhren 6. Der Rohrkranz 5 steht mit einer Wasserleitung in Verbindung, und wenn der Hahn geöffnet wird, spritzen die Strahlen im Kreise empor und fallen theilweise innerhalb der Ausladung der Vase wieder herab; - dieses Wasser strömt aus der unteren Verengung 7 der Vase als Wasserfall aus. In dem geschlossenen Behälter 2 befindet sich eine wagerechte Achse 8; auf derselben dreht sich ein prismatisches Gehäuse 11, welches durch eine Scheidewand 14 in zwei Theile 12 und 13 getheilt ist. Die Seiten der Abtheilung 12 haben je einen Ausschnitt 15, in den eine Scheibe aus farbigem Glase eingesetzt ist; je zwei sich gegenüberstehende Scheiben sollen verschiedenfarbig sein.
Innerhalb der Abtheilung. 12 befinden sich zwei, z. B. elektrische Lampen 17 und 18, denen Strom durch Drähte 19 zugeführt wird und welche mit Reflector- versehen sind. Die Lampen sind so gestellt, dafs das von der Lampe 17 ausgehende Strahlenbündel die volle Fläche der Scheiben 15 und 3, sowie den ganzen Kranz der aus den Spritzröhrchen 6 aufsteigenden Strahlen deckt.
Die Abtheilung 13 bildet eine Art Zellenrad , das mit dem prismatischen Gehäuse 11 fest verbunden ist. Das Zellenrad wird gedreht durch Zuleitung eines Theils des Wassers mittelst eines in den Behälter 2 eintretenden Röhrchens 25, das sich über der Zelle befindet, welche jeweilig die Stelle einnimmt, die in Fig. 2 mit 26 bezeichnet ist.
Die Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung ist folgende:
Nach Anzünden der Lampen öffnet man den Wasserhahn, die Strahlen sprühen aus den Röhrchen 6 empor, fallen theilweise in die Vase 1 zurück und strömen aus dem verengten, untern Theil 7 als Wasserfall aus. Da
Verein deutscher Jngenieure Bezirksverein a. d. niederen Ruhr.
die sich gegenüberstehenden Scheiben verschieden gefärbt sind, so erhält die aufsteigende Wasserkrone andersfarbige Beleuchtung als der niedergehende Wasserfall. Von dem Wasser gelangt ein kleiner Theil in das Röhrchen 25· und durch dieses in die Zelle 26 (Fig. 2). Wenn das dort sich sammelnde Wasser hinreichenden Druck ausübt, um den Widerstand der Feder 24 zu überwinden, dreht sich das Zellenrad 13 mit dem Prisma 12 so weit, bis der nächste Stift 23 sich wieder gegen die Feder anlegt; das Wasser aus der Zelle 26 fliefst bei diesem Tiefstande wieder aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur periodisch wechselnden, farbigen Beleuchtung des aus einem Springbrunnen emporgeschleuderten Wassers mittels eines drehbaren, farbige Scheiben enthaltenden und mit einer inneren Lichtquelle versehenen Gehäuses, dadurch gekennzeichnet, dafs letzteres in einem oben mit durchsichtiger Scheibe abgedeckten, unten offenen Behälter oberhalb des Wasserspiegels derart angeordnet ist, dafs nicht nur der darüber befindliche Sprudel, sondern auch der unterhalb des Behälters abfliefsende Wasserfall abwechselnd verschiedenfarbig beleuchtet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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