DE1127936B - Kippsitz fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Kippsitz fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

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DE1127936B
DE1127936B DEL34010A DEL0034010A DE1127936B DE 1127936 B DE1127936 B DE 1127936B DE L34010 A DEL34010 A DE L34010A DE L0034010 A DEL0034010 A DE L0034010A DE 1127936 B DE1127936 B DE 1127936B
Authority
DE
Germany
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seat
tilting
bearing
vehicles
backrest
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Pending
Application number
DEL34010A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Haar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alstom Transport Deutschland GmbH
Original Assignee
Linke Hofmann Busch GmbH
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Publication date
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Publication of DE1127936B publication Critical patent/DE1127936B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/04Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the whole seat being movable
    • B60N2/10Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the whole seat being movable tiltable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D33/00Seats
    • B61D33/0057Seats characterised by their mounting in vehicles
    • B61D33/0078Seats characterised by their mounting in vehicles adjustably mounted
    • B61D33/0085Seats characterised by their mounting in vehicles adjustably mounted rotatably

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Kippsitz für Fahrzeuge, insbesondere für Schienenfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen Kippsitz für Fahrzeuge, insbesondere für Schienenfahrzeuge, bei dem Sitz und Rückenlehne über eine ein Kipplager tragende Verbindung eine Einheit bilden, die um dieses Kipplager quer zur Sitzrichtung schwenkbar ist, wobei der Kippsitz so gestaltet ist, daß der Fahrgast ihn wahlweise in der einen oder nach Schwenken in der anderen Richtung benutzen kann.
  • Bei derartigen bekannten Kippsitzen ist das in bezug auf- die beiden senkrechten Hauptebenen symmetrisch ausgebildete Gestell für den Sitz so ausgebildet, daß die Seitenwangen, die das Kipplager tragen, gleichzeitig die Armstützen bilden und die Auflagerung des Sitzes auf dem Gestell in Form einer.` Drei- oder Vierpunktauflage erfolgt.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines Kippsitzes der eingangs angegebenen Art, der durch die besondere Ausbildung der Armstützen bei beengten Einstiegsverhältnissen eine erleichterte Platzeinnahme ermöglicht und der eine erhebliche Auflagefläche des Sitzes auf dem Gestell ergibt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verbindung des Sitzes und der Rückenlehne gleichzeitig als Armstütze dient und ihre konvex ausgebildete Unterseite in einem zwischen den Stützfüßen angeordneten entsprechend konkaven Gegenlager zur Auflage kommt, wobei die Auflagefläche zwischen der Unterseite und dem Gegenlager etwa ein Drittel der gesamten Fläche des Sitzes bzw. der Rückenlehne beträgt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine räumliche Darstellung des Sitzes und Fig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt nach Linie 11-II der Fig. 1.
  • Der Kippsitz besteht in bekannter Weise aus dem Sitz 1 und der Rückenlehne 2, die, fest miteinander verbunden, eine Einheit bilden und gleiche Formen und Abmessungen besitzen, so daß der Sitz 1 auch als Rückenlehne und die Rückenlehne 2 auch als Sitz dienen kann. An den Außenflächen der Sitzeinheit 1, 2 sind etwa senkrecht zur Sitz- und Rückenlehnenfläche verlaufende Armstützen 3 befestigt, die doppelwandig ausgebildet sind und ein Kipplager 4 einschließen. Die Armlehnen 5 sind über ein in einem Langloch 6 geführtes Gelenk 7 mit den Armstützen 3 verbunden. Um die Armlehnen 5 in der gewünschten Lage zu halten, sind beidseitig Zungen 8 vorgesehen, die in je eine Aussparung 9 im Sitz 1 oder in der Rückenlehne 2 zum Eingriff kommen. Druckfedern 10, die in eine Stegnut 11 einrasten, bilden eine rüttelsichere Verriegelung. Die Kipplager 4 sind in je einer Aufnahme 12 gelagert, die durch die gabelförmige Ausbildung des freien Endes 13 a der Stützfüße 13 gebildet wird. Die Aufnahme 12 weist seitliche Gleitflächen und eine Grundfläche auf, die mit einem elastischen Kunststoffbelag versehen ist. Der mittlere Teil 13b der Stützfüße 13 ist seitlich abgewinkelt und verläuft etwa parallel zur Ebene des Sitzes 1. Er enthält ein Gegenlager 1.3 c. Die konvex ausgebildete Unterseite 1 a der Verbindung zwischen Sitz 1 und Rückenlehne 2 kommt in dem entsprechend konkaven zwischen den Stützfüßen 13 liegenden Gegenlager 13 c, das ebenfalls mit einem elastischen Kunststoffbelag, wie beispielsweise Schaumgummi, abgedeckt ist, mit geringem Abstand zur Auflage. Durch die Verwendung eines elastischen Kunststoffbelages in der Aufnahme 12 und im Gegenlager 13 c ist der Kippsitz federnd gelagert, und bei Belastung ergibt sich zwischen der Unterseite 1 a und dem Kunststoffbelag eine Haftwirkung. Um ein ungewolltes Verstellen des Kippsitzes zu vermeiden, sind an der Unterseite la Ausnehmungen 1 b eingearbeitet, in die ein im Stützfuß 13 gelagerter und senkrecht geführter Riegel 14 eingreift, der mit einem Fußpedal 15 verbunden ist. Um die Fertigung des Kippsitzes zu vereinfachen, kann die aus Sitz 1, Rückenlehne 2 und Armstütze 3 bestehende Einheit sowie jeder Stützfuß 13 als ein Bauteil aus Kunststoff gepreßt und mit den übrigen, ebenfalls aus Kunststoff hergestellten Teilen montiert werden.
  • Soll der Kippsitz für eine andere Fahrtrichtung verschwenkt oder die Neigung des Sitzes 1 zur Horizontalen verstellt werden, so wird durch Betätigung des Fußpedals 15 der Riegel 14 aus den Ausnehmungen 1 b gezogen und der Kippsitz durch Schwenken um die Kipplager 4 in die gewünschte Lage gebracht und durch den Riegel 14 erneut festgelegt. Durch Verschwenken der Armlehnen 5 um das Gelenk Z werden diese der Lage -des Kippsitzes angepaßt und durch Einführen der Zunge 8 in die Aussparung 9 der nunmehrigen _ Rückenlehne verriegelt. Wird der Kippsitz belastet, so senkt sich das Kipplager 4, und die Unterseite 1a der Verbindung, bedingt durch die elastische Lagerung in -der AÜfnälime@ 1.'2 und in dem Gegenlager 13 c der Stützfüße 13findet eine feste Auflage. .
  • Die Auflagefläche zwischen der Unterseite 1 a der Verbindung und dem Gegenlager 13 c beträgt etwa ein Drittel der gesamten Sitz- bzw. Rückenlehnenfläche, um dadurch das Gewicht der Fahrgäste nicht punktförmig, sondern möglichst flächig aufzunehmen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kippsitz für Fahrzeuge, insbesondere für Schienenfahrzeuge, bei dem Sitz und Rückenlehne über eine ein Kipplager tragende Verbindung eine Einheit bilden, die um dieses Kipplager quer zur Sitzrichtung schwenkbar ist, wobei der Kippsitz so gestaltet ist, daß der Fahrgast ihn wahlweise in der einen oder nach Schwenken in der anderen Richtung benutzen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung gleichzeitig als Armstütze (3) dient und ihre konvex ausgebildete Unterseite (1 a) in einem zwischen den Stützfüßen (13) angeordneten entsprechend konkaven Gegenlager (13 c) - -zur ° Auflage i: kommt, wobei die Auflagefläche zwischen der Unterseite und dem Gegenlager etwa ein Drittel der gesamten Fläche des Sitzes (1) bzw. der Rückenlehne (2) beträgt.
  2. 2. Kippsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager (13 c) und die Aufnahme (12) des Kipplagers (4) in an sich bekannter Weise einen elastischen Belag aufweisen.
  3. 3. Kippsitz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite (l a) der Verbindung Ausnehmungen (1 b) eingearbeitet sind, in die ein im Stützfuß (13) senkrecht geführter Riegel (14) eingreift.
  4. 4. Kippsitz nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Teile des Kippsitzes in bekannter Weise aus Kunststoff hergestellt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 838 616; schweizerische Patentschrift Nr. 328 941; französische Patentschrift Nr. 1174 531; USA.-Patentschriften Nr. 2 858 880, 2 845111; »Railway Age« vom 23. 7. 1956, S. 10.
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