DE1127516B - Verfahren und Elektrodenfassung zur Bildung und zum Betrieb selbstbackender Elektroden fuer elektrische Schmelzoefen - Google Patents
Verfahren und Elektrodenfassung zur Bildung und zum Betrieb selbstbackender Elektroden fuer elektrische SchmelzoefenInfo
- Publication number
- DE1127516B DE1127516B DEC21512A DEC0021512A DE1127516B DE 1127516 B DE1127516 B DE 1127516B DE C21512 A DEC21512 A DE C21512A DE C0021512 A DEC0021512 A DE C0021512A DE 1127516 B DE1127516 B DE 1127516B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electrode
- jaws
- electrode holder
- holder according
- socket
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 10
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 title claims description 4
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 10
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 6
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 4
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000002775 capsule Substances 0.000 claims description 2
- 239000003779 heat-resistant material Substances 0.000 claims 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 5
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 5
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 2
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 2
- 241001634580 Christiana Species 0.000 description 1
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 101100400378 Mus musculus Marveld2 gene Proteins 0.000 description 1
- 101100345589 Mus musculus Mical1 gene Proteins 0.000 description 1
- 238000000137 annealing Methods 0.000 description 1
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 1
- VNNRSPGTAMTISX-UHFFFAOYSA-N chromium nickel Chemical compound [Cr].[Ni] VNNRSPGTAMTISX-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 230000017525 heat dissipation Effects 0.000 description 1
- 239000012212 insulator Substances 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 230000003647 oxidation Effects 0.000 description 1
- 238000007254 oxidation reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/10—Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
- H05B7/107—Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes specially adapted for self-baking electrodes
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/10—Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Elektrodenfassungen für elektrische Schmelzöfen, die mit selbstbackenden
kontinuierlichen Elektroden arbeiten. Diese Elektroden werden bekanntlich nach und nach im
Schmelzofen gebacken, und jede Elektrode besteht deshalb aus einem unteren, fertig gebackenen und
einem oberen, ungebackenen Teil, wo die rohe Elektrodenmasse mehr oder weniger flüssig ist. Die
Grenze zwischen diesen Teilen, die Backzone, ist verhältnismäßig scharf und kann leicht dadurch festgestellt
werden, daß man eine dünne stählerne Stange durch die heiße, rohe Masse sticht, bis sie auf
dem harten fertig gebackenen Teil aufstößt.
Die Stromzuführung an derartige Elektroden erfolgt im allgemeinen durch wassergekühlte Kontaktbacken,
die z. B. mit Hilfe eines äußeren Druckringes, dessen Druck gegen die Backen in bekannter
Weise geregelt wird, gegen die Elektrode gedrückt werden.
Im allgemeinen befindet sich die Backzone im untersten Teil der Elektrodenfassung, so daß die
Elektrode an der Unterkante der Fassung fertig gebacken ist. Die Lage der Backzone in der Elektrode
ist von vorhergehenden Belastungsverhältnissen und Elektrodensenkungen stark abhängig. Längs der
Elektrodenperipherie wird sie jedoch im allgemeinen wegen der starken Kühlwirkung der wassergekühlten
Fassung nicht höher steigen als bis zur Unterkante der Fassung. Unterhalb der Fassung erhält die Elektrode
Stromwärme, und sie ist außerdem einer starken Hitzebeeinflussung auf Grund der Flammen im
Ofen ausgesetzt. Man erhält deshalb in der Elektrode am Übergang zu Unterkante der Fassung sehr große
Temperaturgradienten, die Rissebildungen hervorrufen können, was wiederum zu Elektrodenbrüchen
führen kann.
Während des Backens schrumpft die Elektrode etwas, und dies bewirkt einen schlechten mechanischen
und elektrischen Kontakt zwischen der Mantelhülle und der gebackenen Elektrode in der Zone unmittelbar
unterhalb der Backen, wo die mechanische Beanspruchung am größten und die Stromdichte groß ist.
Ein schlechter mechanischer Kontakt zwischen der Elektrode und dem Mantel führt auch zu geringerer
Sicherheit der Elektrodenaufhängung.
Aus diesen Gründen muß der Elektrodenmantel zur Sicherung der Elektrodenaufhängung mit inwendigen
Rippen versehen werden. Diese Rippen dienen gleichzeitig zur Absteifung der Elektrode und zur
Stromüberführung in das Elektrodeninnere. Die Rippen werden im allgemeinen aus Eisenblech gefertigt.
Durch die im Schmelzofen herrschenden hohen Tem-Verfahren und Elektrodenfassung
zur Bildung und zum Betrieb selbstbackender Elektroden für elektrische Schmelzöfen
Anmelder:
Christiana Spigerverk
und der Elektrokemisk A/S, Oslo
und der Elektrokemisk A/S, Oslo
Vertreter: Dr. G. W. Lotterhos
und Dr.-Ing. H. W. Lotterhos, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Lichtensteinstr. 3
Beanspruchte Priorität:
Norwegen vom 25. Mai 1959
Norwegen vom 25. Mai 1959
Jan Plöen, John Einerkjaer und Kjeld Foyn, Oslo,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
peraturen werden die Rippen wegschmelzen und hinterlassen dann Risse in der gebackenen Elektrode.
Diese Risse sind, besonders am unteren Teil der Elektrode, einer Oxydation ausgesetzt, so daß die
Elektrode in diesem Gebiet sehr stark abgezehrt wird. Diese Zehrung kann dazu führen, daß kleinere
Stücke von der Elektrode losgesprengt werden oder daß vollständige Elektrodenbrüche erfolgen, was den
Elektrodenverbrauch im höchsten Grade erhöht.
Wegen der oben beschriebenen Nachteile ist es von Bedeutung, die Backzone so weit zu heben, daß
sie sich, selbst bei maximalem Herablassen der Elektrode, stets innerhalb der Fassung befindet. Dies
erzielt man am einfachsten durch eine Erhöhung der Temperatur im Fassungsbereich. Ein derartiges
Heben der Backzone wird jedoch bei der gebräuchlichen Fassungsausführung auch gewisse Nachteile,
besonders durch schlechten elektrischen Kontakt zwischen der Backe und dem Mantel, mit sich führen.
Dies ist dem Umstand zuzuschreiben, daß die gebackene Masse nicht mehr so weit plastisch ist,
daß sich die Elektrode nach dem Backen formen kann, was andererseits der Fall ist, wenn die Backzone im unteren Bereich der Fassung liegt. Weiterhin
werden die Übergangswiderstände zwischen
209 559/451
3 4
Backe und Mantel steigen, was der bei den höheren erhalten wird, daß die Elektrode dort fest und fertig
Temperaturen auftretenden Oxydation und Glüh- gebacken wird.
schalenbildung zuzuschreiben ist. Dabei wird eine zweiteilige Fassung verwendet,
Es sind mehrere Methoden zum Heben der Back- wobei der untere Backensatz, der den harten, fertig
zone vorgeschlagen worden. Es ist bekannt, die Tem- 5 gebackenen Teil der Elektrode umfaßt, die Aufhän-
peratur im Fassungsgebiet dadurch zu erhöhen, daß gung besorgt, während der Strom durch einen oberen
man die wassergekühlte Kontaktfläche zwischen Backensatz zugeführt wird, der so stark gekühlt ist,
.Elektrode und Fassung in der Weise reduziert, daß daß die dahinterliegende Elektrodenmasse ungebak-
weniger Wärme durch das Kühlwasser an die Fas- ken und plastisch bleibt, so daß sich die Elektrode
sung abgeleitet wird. Diese reduzierte Kontakt- io nach den Backen formt und gleichzeitig ein ausge-
fläche wird dadurch erzielt, daß die elektrische Kon- zeichneter elektrischer Kontakt erzielt wird. Der
taktfläche der Fassung entweder aus vertikalen untere Backensatz kann wassergekühlt sein, ist aber
Streifen aus gut leitendem Material besteht oder daß gleichzeitig mit einer Wärmeisolation gegen die
man. einen Teil der Kontaktfläche der Fassung gegen Elektrode versehen. Er kann jedoch auch ungekühlt
die Elektrode mit einem isolierenden Belag versieht, 15 sein, so daß er selbst so heiß wird, daß er die Elek-
während der Rest der Kontaktfläche, vorzugsweise trode nicht abkühlt. Die Backzone befindet sich des-
der untere Teil, aus einem leitenden Material be- halb zwischen dem unteren heißen Backensatz und
steht. dem oberen kalten Backensatz. Ihre Lage kann da-
Es ist auch vorgeschlagen worden, eine zweiteilige durch verändert werden, daß man die Wärmeisola-
Fassung anzuwenden, die aus zwei Sätzen überein- ao tion im.unteren Backensatz oder den Abstand zwi-
ander angeordneter Backen besteht, wobei der obere sehen den Backensätzen variiert.
Backensatz zur Stromzuführung an die Elektrode Die Isolationsschicht im unteren Backensatz der
und der untere Satz zur Aufhängung dient. Der Fassung kann mit Hilfe einer hitzebeständigen stäh-
untere Backensatz greift dann um den fertiggebacke- lernen Platte gegen Verschleiß geschützt werden,
nen Teil der Elektrode. Gemäß diesem Verfahren 25 Fertigt man diese Platten aus Cromnickelstahl, so
wird die Kühlung der beiden Fassungsteile auf ein wird die Oxydschicht, die für dieses Material cha-
Minimum reduziert, so daß die beiden Backensätze rakteristisch ist, gleichzeitig einen Stromdurchgang
unter Rotglut arbeiten. Da das Backen der Elek- an den unteren Backensatz verhindern. Es kann auch
trode bei Temperaturen von etwa 420° C erfolgt, eine separate Isolationsschicht verwendet werden, so
wird, da beide Backensätze unter Rotglut gehalten 30 daß der Stromübergang von der Elektrode an den
sind, die Backzone bis zum obersten Backensatz ge- unteren - Backensatz minimal wird. Gegebenenfalls
hoben. Dieses Verfahren, das Elektroden ohne Man- kann die Isolationsschicht durch Einkleidung in
tel oder Elektroden mit nichtmetallenem Mantel vor- dichte, dünne Plattenkapseln gegen Kondensation
aussetzt, hat jedoch den Nachteil, daß die Elektro- von verdampftem Bindemittel geschützt werden. Die
denmasse in der Fassung nicht mehr weich und 35 dicken Stahlplatten und die eingekapselte Isolation
plastisch ist, so daß sich die Elektrode nach der können auch zu auswechselbaren Einheiten zusam-
Fassung formen kann und daß ein guter mecha- mengebaut werden.
nischer und elektrischer Kontakt nicht gesichert ist. Die Erfindung ist in der Figur schematisch veran-
Weiter kann das Verfahren nicht bei Elektroden mit schaulicht. 1 bezeichnet die Elektrode und 2 den me-
metallenen Mänteln angewendet werden, weil die 40 tallenen Mantel, der die Elektrode umgibt. 3 be-
Kontaktverhältnisse wegen Oxyd- und Glühschalen- zeichnet den oberen Backensatz, der von einem
bildung am Mantel zu schlecht werden. wassergekühlten Druckring 4 umgeben ist. Der
Bisher wurde die Auffassung vertreten, daß man Strom kann den Backen mittels wassergekühlter
die Backzone anheben müsse, da es aus Rücksicht flexibler Kupferkabel, wie durch 5 angedeutet, zuge-
auf die Stromüberführung zur Elektrode erf order- 45 führt werden. Am unteren Backensatz bezeichnete
lieh sei, den größtmöglichen Teil der fertig gebacke- eine Platte aus hitzebeständigem Stahl, die gegen den
nen Elektrode innerhalb der Fassung zu heben. Der Elektrodenmantel anliegt, während 7 das wärmeiso-
Erfinder hat jedoch durch Versuche und Berechnun- lierende Material ist, das zwischen der Platte und
gen gefunden, daß ein metallener Mantel von nor- dem Druckring 8 angeordnet ist. Die Aufhängung
maler Dicke leicht den ganzen Strom leiten kann, 50 für den untersten tragenden Backensatz ist durch 9
d. h., man kann den ganzen Strom in dem Gebiet zu- angedeutet.
führen, wo die Masse plastisch und ungebacken ist Bei der Anwendung der beschriebenen Fassungsund
wo man folglich einen ausgezeichneten Kontakt type erzielt man auch den Vorteil, daß beim übzwischen
Backe und Mantel erzielt. liehen Herablassen der Elektrode stets feste gebak-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren bei der BiI- 55 lcene Masse innerhalb des unteren Backensatzes ist
dung und dem Betrieb von selbstbackenden Elektro- und die großen Temperaturgradienten, die Rissebilden
unter Verwendung einer Elektrodenfassung, die dung verursachen, vermieden werden. Hierdurch
zwei mit Abstand übereinander angeordnete Backen- wird die Bruchgefahr praktisch eliminiert, was durch
sätze aufweist, wobei der elektrische Strom mittels Erprobungen in vollem Maße bestätigt wurde. Ferdes
oberen Backensatzes der Elektrode zugeführt 60 ner sind die Backverhältnisse sehr konstant,
wird, während der untere Backensatz zur Aufhän- Die Erhöhung der mechanischen Festigkeit, die
gung dient, und ist dadurch gekennzeichnet, daß der man durch eine Elektrodenfassung gemäß der Erfinobere
Backensatz so stark gekühlt wird, daß die in dung erzielt, bewirkt, daß das bisher verwendete
seinem Bereich befindliche Elektrodenmasse roh und System von inwendigen Rippen bedeutend vereinplastisch
verbleibt und in diesem Bereich in gutem 65 facht oder ganz weggelassen werden kann. Wie erelektrischem
und mechanischem Kontakt an den wähnt, bewirkten die berm Abschmelzen der Rippen
Backen geformt wird, während im Bereich des unte- entstehenden Spalten ein verstärktes Abbrennen der
ren Backensatzes eine solche Temperatur aufrecht- Elektrode, und Versuche haben gezeigt, daß man
durch ein vereinfachtes Rippensystem im Elektrodenverbrauch
Einsparungen bis zu 30% erzielen kann. Die Rippen können gegebenenfalls durch inwendige
Vorsprünge oder Warzen, die im Mantel selbst eingepreßt sind, ersetzt werden.
Um zu verhindern, daß die Backzone zu hoch gehoben wird, kann man dafür Sorge tragen, daß die
Isolation im obersten Teil des unteren Backensatzes schlechter ist als im untersten Teil desselben, so daß
eine gewisse Wärmeabteilung im obersten Teil des Backensatzes erfolgt.
Bei dem Fassungssystem gemäß der Erfindung kann der obere Backensatz auch als Stoppring beim
Senken der Elektrode im Verhältnis zur Fassung verwendet werden.
Claims (11)
1. Verfahren bei der Bildung und dem Betrieb von selbstbackenden Elektroden unter Verwendung
einer Elektrodenfassung, die zwei mit Abstand übereinander angeordnete Backensätze aufweist,
wobei der elektrische Strom mittels des oberen Backensatzes der Elektrode zugeführt
wird, während der untere Backensatz zur Aufhängung dient, dadurch gekennzeichnet, daß der
obere Backensatz so stark gekühlt wird, daß die in seinem Bereich befindliche Elektrodenmasse
roh und plastisch verbleibt und in diesem Bereich in gutem elektrischem und mechanischem Kontakt
an den Backen geformt wird, während im Bereich des unteren Backensatzes eine solche
Temperatur aufrechterhalten wird, daß die Elektrode dort fest und fertig gebacken wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage derBackzone durch
Abstandsveränderung der beiden Backensätze eingestellt wird.
3. Elektrodenfassung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
durch einen oberen wassergekühlten Backensatz, dessen Kühlwirkung so bemessen ist, daß
die in seinem Bereich befindliche Elektrodenmasse roh und plastisch verbleibt und sich in
gutem elektrischem und mechanischem Kontakt nach den Backen formt, und einen unteren ungekühlten
Backensatz.
4. Elektrodenfassung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,, daß der untere Backensatz gegenüber
der Elektrode thermisch isoliert ist.
5. Elektrodenfassung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der untere Backensatz mit einer elektrisch isolierenden Schicht versehen
ist.
6. Elektrodenfassung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Backensatz
zwischen der Isolation und dem- Elektrodenmantel Druckplatten aus hitzebeständigem Material
angeordnet sind.
7. Elektrodenfassung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatten
des unteren Backensatzes aus einem Material hergestellt sind, dessen an der Oberfläche gebildete
Oxydschicht elektrisch isolierend wirkt und den Stromübergang von der Elektrode an den
untersten Backensatz auf ein Minimum reduziert.
8. Elektrodenfassung nach Anspruch 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeisolation
zwischen der Elektrode und dem unteren Backensatz in eine Metallkapsel eingeschlossen ist.
9. Elektrodenfassung nach Anspruch 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Druckplatte
und wärmeisolierende Schicht zwischen der Platte und dem äußeren Druckring im untersten Backensatz
der Fassung in Sektionen zu auswechselbaren Einheiten zusammengebaut sind.
10. Elektrodenfassung nach Anspruch 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung an einer
oder mehreren Stellen eine Wärmeleckage gegen die äußere wassergekühlte Armatur hat.
11. Elektrodenfassung nach Anspruch 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation im
unteren Backensatz in vertikaler Richtung variierendes Isolationsvermögen hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 559/451 "4.62
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO13192259 | 1959-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1127516B true DE1127516B (de) | 1962-04-12 |
Family
ID=19908478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC21512A Pending DE1127516B (de) | 1959-05-25 | 1960-05-24 | Verfahren und Elektrodenfassung zur Bildung und zum Betrieb selbstbackender Elektroden fuer elektrische Schmelzoefen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1127516B (de) |
| FR (1) | FR1264105A (de) |
| GB (1) | GB924842A (de) |
| LU (1) | LU38704A1 (de) |
| NL (2) | NL121762C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1293360B (de) * | 1962-12-20 | 1969-04-24 | Leybold Heraeus Gmbh & Co Kg | Einrichtung zur Halterung und Stromversorgung einer Abschmelzelektrode in einem Lichtbogenofen |
| DE3538490A1 (de) * | 1985-10-25 | 1987-04-30 | Mannesmann Ag | Stromzufuehrung zu einer selbstbackenden elektrode |
| WO2007076914A1 (de) * | 2006-01-04 | 2007-07-12 | Sms Demag Ag | Vorrichtung zum nachsetzen einer elektrode für einen metallurgischen ofen |
| CN103512348A (zh) * | 2012-06-28 | 2014-01-15 | 沈阳铝镁设计研究院有限公司 | 电极制动器装置 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BR7807158A (pt) * | 1978-10-31 | 1979-04-03 | Carboindustrial Sa | Aperfeicoamento em processo para a fabricacao in loco de eletrodos de carbono |
-
0
- NL NL251834D patent/NL251834A/xx unknown
- NL NL121762D patent/NL121762C/xx active
- LU LU38704D patent/LU38704A1/xx unknown
-
1960
- 1960-05-24 DE DEC21512A patent/DE1127516B/de active Pending
- 1960-05-25 GB GB1855660A patent/GB924842A/en not_active Expired
- 1960-05-25 FR FR828272A patent/FR1264105A/fr not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1293360B (de) * | 1962-12-20 | 1969-04-24 | Leybold Heraeus Gmbh & Co Kg | Einrichtung zur Halterung und Stromversorgung einer Abschmelzelektrode in einem Lichtbogenofen |
| DE3538490A1 (de) * | 1985-10-25 | 1987-04-30 | Mannesmann Ag | Stromzufuehrung zu einer selbstbackenden elektrode |
| WO2007076914A1 (de) * | 2006-01-04 | 2007-07-12 | Sms Demag Ag | Vorrichtung zum nachsetzen einer elektrode für einen metallurgischen ofen |
| EA013447B1 (ru) * | 2006-01-04 | 2010-04-30 | Смс Зимаг Акциенгезелльшафт | Устройство для наращивания электрода в металлургической печи |
| CN103512348A (zh) * | 2012-06-28 | 2014-01-15 | 沈阳铝镁设计研究院有限公司 | 电极制动器装置 |
| CN103512348B (zh) * | 2012-06-28 | 2015-04-29 | 沈阳铝镁设计研究院有限公司 | 电极制动器装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB924842A (en) | 1963-05-01 |
| LU38704A1 (de) | |
| NL251834A (de) | |
| NL121762C (de) | |
| FR1264105A (fr) | 1961-06-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2905553C2 (de) | ||
| DE2941709C2 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Kohleelektroden für Elektroöfen während des laufenden Betriebes | |
| DE2950890A1 (de) | Gleichstrom-lichtbogenofen | |
| DE1127516B (de) | Verfahren und Elektrodenfassung zur Bildung und zum Betrieb selbstbackender Elektroden fuer elektrische Schmelzoefen | |
| DE219575C (de) | ||
| DE2333956B2 (de) | Ofen zum Schmelzen oder Warmhalten von Metallen | |
| CN115029570B (zh) | 一种钛铌合金铸锭的制备方法 | |
| DE2525720C2 (de) | Schmelzkontaktelektrode für einen mit Gleichstrom gespeisten Lichtbogenofen | |
| DE3406760A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum schmelzen und erhitzen von werkstoffen | |
| DE541333C (de) | Verfahren und elektrischer Ofen zum Schmelzen von Metallen und Metallegierungen | |
| DE861750C (de) | Elektrolytische Zelle | |
| AT231182B (de) | Elektrodenfassung für selbstbackende Elektroden | |
| EP0006841A2 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Wärmebehandeln von Metallgut | |
| DE726445C (de) | Elektrisch beheizter Herdschmelzofen zum Schmelzen von Leichtmetallen oder deren Legierungen | |
| DE1263733B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schmelzen von Urandioxyd | |
| US3024178A (en) | Process for operating soderberg anodes with vertical contact studs | |
| DE2044571C3 (de) | Elektrische Widerstandsbeheizung zum Warmhalten und Überhitzen von Metallschmelzbädern, insbesondere Leichtmetallschmelzbädern | |
| DE414672C (de) | Verfahren zur Verwendung von selbstbackenden Kohleelektroden in elektrischen OEfen, insbesondere fuer metallurgische Zwecke | |
| DE3141108C2 (de) | ||
| CH128082A (de) | Verfahren zur Herstellung von selbstbackenden Elektroden. | |
| AT84161B (de) | Elektrischer Ofen. | |
| DE972692C (de) | Stromzufuehrung fuer Elektroden elektrischer OEfen | |
| DE405138C (de) | Elektrischer Widerstandsofen | |
| DE808475C (de) | Elektrischer, insbesondere als Elektrode dienender Leiter, vorzugsweise fuer die Beheizung von Baedern mit schmelzfluessigem Inhalt | |
| DE560125C (de) | Verfahren zum Anheizen von Karbidkoerpern erheblicher Groesse und Heizelektrode hierzu |