DE1124560B - Schaltungsanordnung in Fernsprech-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen zur Freigabe erlaubter und Sperrung nicht erlaubter und Sperrung nicht erlaubter Amtsverbindungen - Google Patents

Schaltungsanordnung in Fernsprech-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen zur Freigabe erlaubter und Sperrung nicht erlaubter und Sperrung nicht erlaubter Amtsverbindungen

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DE1124560B
DE1124560B DED34838A DED0034838A DE1124560B DE 1124560 B DE1124560 B DE 1124560B DE D34838 A DED34838 A DE D34838A DE D0034838 A DED0034838 A DE D0034838A DE 1124560 B DE1124560 B DE 1124560B
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DE
Germany
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relay
connection
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circuit arrangement
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Harry Loewen
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Original Assignee
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung in Fernsprech-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen zur Freigabe erlaubter und Sperrung nicht erlaubter Amtsverbindungen In Fernsprechanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, ist es bekannt, die Teilnehmer entsprechend ihrer dienstlichen Stellung und ihren dienstlichen Obliegenheiten in unterschiedliche Berechtigungsklassen aufzuteilen und durch Sperrmitlaufwerke dafür zu sorgen, daß den Teilnehmern die Verbindungsherstellung nur dann gestattet wird, wenn bei Herstellung einer Verbindung die der Berechtigung der anrufenden Nebenstelle entsprechende Wertigkeitsebene nicht überschritten wird. Wird der Versuch gemacht, über dieser Ebene liegende Verbindungen herzustellen, so wird die sofortige Auslösung des bis dahin aufgebauten Verbindungsweges veranlaßt.
  • Fernverbindungen werden in der Regel nur für die Teilnehmerstellen mit unbeschränkter Verkehrsberechtigung zugelassen. Es werden dies Teilnehmer sein, die einen leitenden Posten bekleiden. Hat ein Unternehmen sehr viel mit auswärtigen Kunden, Filialen, Dienststellen od. dgl. zu tun, so bleibt es nicht aus, daß auch von nicht unbeschränkt berechtigten Teilnehmern häufiger Fernverbindungen hergestellt werden müssen, unter Umständen in einem solchen Maße, daß die Vermittlung solcher Verbindungen durch die Nebenstellenbeamtin eine beträchtliche Verzögerung und ein Hemmnis darstellt.
  • Die vorliegende Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, in solchen Fällen einen möglichst reibungslosen und verzögerungsfreien Verkehr zwischen der Nebenstellenanlage und den auswärtigen Stellen zu gewährleisten, was dadurch erreicht wird. daß die Arbeitsweise eines Sperrmitlaufwerkes, das in bekannter Weise die Herstellung von über eine bestimmte Wertigkeitsebene hinausgehenden Verbindungen für nicht entsprechend berechtigte Teilnehmer verhindert, bei Anruf eines Teilnehmers mit Sonderberechtigung und Empfangen eines dementsprechen-den Kennzeichens derart geändert wird, daß im Gegensatz zur normalen Kennziffernüberwachung sämtliche gewählten Ziffern einer Ausschlußnummer Überwacht werden, so daß also über die Berechtigung des rufenden Teilnehmers hinausgehende hochwertige Verbindungen nur zu ganz bestimmten Anschlußstellen ermöglicht werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Gezeigt ist mit seinen wichtigsten Teilen ein Sperrmitlaufwerk, das unmittelbar einer Amtsübertragung nachgeordnet ist. Mit ihr ist das Sperrmitlaufwerk über sechs Leitungen verbunden: die Leitung JL, über die das Sperrmitlaufwerk belegt und die Nummernimpulse übertragen werden, die Leitung BL, Steuerleitung für Relais (B, H), die maßgebend sind für die Beeinflussung bzw. Weiterbeeinflussung des Sperrmitlaufwerkes im Zuge der Nummernimpulsgabe, die Leitung RFL, die zur Kennzeichnung der unbeschränkten Verkehrsberechtigung dient, die Leitung BFL, die zur Kennzeichnung der Sonderberechtigung für nicht unbeschränkt berechtigte Amtsteilnehmer dient, und die Leitungen TrL1 und TrL2, über die eine sich zur Amtsübertragung erstreckende Schleife zur Aufrechterhaltung der Einstellung bzw. zur Auslösung der Amtsübertragung und damit des Verbindungsweges dient.
  • Als Sperrmitlaufwerk dient ein in der Fernmeldetechnik üblicher 34teiliger Drehwähler mit vier Schaltarmen D 1 bis D IV. Die von den Schaltarmen bestrichenen Kontaktbänke sind in drei dekadische Gruppen mit je einer Raststelle unterteilt. Durch das Sperrmitlaufwerk kann somit die Herstellung von Verbindungen mit maximal zwölf Ziffern überwacht werden.
  • Die Ausscheidung von amtsberechtigten und nicht amtsberechtigten Teilnehmern (Hausstellen) geschieht in bekannter Weise durch an der Teilnehmerleitung angeordnete Schaltrnittel und durch Schaltvorgänge, die sich in dem der Amtsübertragung vorgeordneten Gruppenwähler abspielen, z. B. Verhinderung des Eindrehens des Gruppenwühlers bei Wahl der Amtskennziffer seitens nicht amtsberechtigter Teilnehmer.
  • Bei Nebenstellen mit unbeschränkter Verkehrsberechtigung wird nach Aussendung der Amtskennziffer mit der Belegung des Sperrmitlaufwerkes des Relais RF(I - ) eingeschaltet, bei Teilnehmern mit Sonderbe,rechtigung des Relais BF, bei normalen Amtsteilnehmern keines dieser Relais.
  • Wenn bei Verbindungen seitens Teilnehmer mit unbeschränkter Berechtigung das Relais RF erregt wird, wird der Kontakt 4rf geöffnet. Dadurch wird ein Ansprechen des Relais f und damit die Belegung des Sperrmitlaufwerkes verhindert bzw. die Einschaltung des Relais f so schnell rückgängig gemacht, daß eine Erregung des Relais B, das die endgültige Belegung des Sperrmitlaufwerkes herbeiführt, nicht möglich ist. Der Teilnehmer kann ohne Behinderung durch das Spernnitlaufwerk alle gewünschten Orts-und Fernverbindungen herstellen.
  • Normalen Amtsteilnehmern soll es gestattet sein, nach Wahl der Amtskennziffer alle Ortsamtsverbindungen herzustellen, deren Kennummem mit den Ziffern »2«, »3«, »4«, »6«, »7«, »8« beginnen. Verbindungen mit der ersten Kennziffer »9« oder »0« (Fernverkehr) sollen grundsätzlich verboten sein. Von den mit der Kennziffer »5« beginnenden Amtsverbindungen sollen die mit den Ziffernkombinationen »51« bis »59« und »501« bis »509« beginnenden erlaubt, dagegen die mit der Ziffernkombination »500« gesperrt sein. Bei Amtsverbindungen mit der Anfangsziffer»l« sollnurdieVerbindungmitderZiffernkombination »119« frei, dagegen die Verbindungen mit den Ziffernkombinationen »12« bis »19«, »10« und »111« bis »118<c, »110« gesperrt sein.
  • Nach Aussendung der Amtskennziffer seitens eines normalen Amtsteilnehmers wird nach Belegung der Amtsübertragung Erdpotential an die zum Sperrmitlaufwerk führende Leitung JL gelegt. über Kontakte 4 rf und 2 h wird Relais f eingeschaltet, das mit Hilfe des in der Amtsübertragung an die Leitung BL angelegten Erdpotentials über Kontakte 7 h und 5 i das Relais B (I) erregt. Unabhängig vom Kontakt 5 i des Relais J legt Relais B sich durch Kontakt 6 b in einen Haltestromkreis. über Kontakte 20 b, 19 y 4, 18 y 3 und 17y2 wird Relais Yl (I) eingeschaltet, das durch Kontakt 44 y 1 Pluspotential an den Schaltarm D 1 des Sperrinitlaufwerkes vorbereitend anlegt.
  • Wählt der Teilnehmer eine Verbindung, die bereits durch die erste Ziffer (»2«, »3«, »4«, »6«, »7«, »8«) als erlaubt gekennzeichnet ist, so werden durch die vom Relais f aufgenommenen hnpulse die Schaltarme des Sperrmitlaufwerkes auf einen dieser Ziffern entsprechenden Kontakt eingestellt, und zwar durch Kontakt 39 i, der die Nummernirapulse auf den Drehmagneten DM überträgt: 1. +, 35 rf, 40 b, 39 i, DM, -. Beim ersten Abfall des Relais J wird über Kontakte 15 b, 14 i das Relais V (1, 11) eingeschaltet. Durch den Kurzschluß seiner Wicklung 1 über Kontakt 16 v verleiht es sich eine solche Dämpfung, daß es während der einzelnen Stromstoßreihen nicht abfallen kann. Durch Kontakt 8 v wird Relais H (1) eingeschaltet, das sich über Arbeitskontakt 7h in einen Haltestromkreis legL Dadurch wird der Einschaltestromkreis des Relais B unterbrochen. Dieses Relais hält sich jedoch während der Nummernstromstoßreihen über Kontakt 3 v weiter. Wurde als erste die Ziffer »2« gewählt, so wird nach Beendigung der Stromstoßreihe und Abfall des Relais Y folgender Stromkreis für Relais RF geschlossen: 2. +, 41 rf, 42 v, 43 b, B (11), 44 y 1, D 1 in Stellung 2, RF (II), -. Durch Kontakt 41 rf wird der genannte Stromkreis unterbrochen. Relais B, dessen Wicklung 1 durch Kontakt 3 v abgeschaltet worden war, kann sich somit auch nicht über Wicklung II halten; es fällt ab. Für die Dauer der Verbindung hält sich Relais RF (III) über eigenen Kontakt 57 rf und den Kontakt 58 h des erregt bleibenden Relais H. Das Impulsrelais ist völlig von der Impulsleitung abgeschaltet, da sowohl Kontakt 1 b als auch die Kontakte 2 h und 4 rf geöffnet sind. Durch Kontakt 10 rf wird die über die Leitungen TrL 1 und TrL 2 gebildete Schleife geschlossen ge- halten, so daß eine Auslösung der vorgeordneten Amtsübertragung und damit des Verbindungsweges verhindert ist. Das Sperrmitlaufwerk wird in die Ruhelage geschaltet: 3. +, 32w (Wellenkontakt des Wählers, der außerhalb seiner Ruhelage geschlossen ist), 34 b, 33 v (Zwillingsrubekontakt), 37 s DM, -. Nach Erregung des Drehmagnets DM wird dessen Kontakt 31 d und damit ein Stromkreis für Relais S geschlossen. Dieses öffnet durch Kontakt 37s den Einschaltestromkreis für den Magnet DM, so daß durch öffnen des Kontaktes 31 d auch Relais S zum Abfall gebracht wird. Mit RelaisS als Unterbrecher wird der Wähler in die Ruhelage gebracht, in welcher der Kontakt 32w geöffnet ist.
  • Wie sich aus der Zeichnung ergibt, sind auch die Stellungen 3, 4, 6, 7, 8 des Schaltarmes D I mit dem Relais RF (11) verbunden. Somit spielen sich bei Verbindungen mit diesen Anfangsziffern dieselben Vorgänge zur Abschaltung des Sperrmitlaufwerkes und Ermöglichung der gewünschten Amtsverbindung ab.
  • Wählt der normale Amtsteilnehmer die den verbotenen Richtungen entsprechenden Kennziffern »9« und »0«, so kommt, wenn z. B. die Ziffer »9« gewählt wurde, über den Schaltarm D I und Stellung 9 kein Schaltvorgang zustande, da dieser Kontakt unverbunden ist. Relais B (II) bleibt somit unbeeinflußt und fällt ab. In der über Leitungen TrL 1 und TrL 2 verlaufenden Schleife sind die Kontakte 10 rf und 11 b, 12h und 13w (Wellenkontakt des Wählers geschlossen außerhalb der Ruhelage) geöffnet, so daß für ein die Verbindung aufrechterhaltendes Relais in der Amtsübertragung keine Haltemöglichkeit besteht. Im Verlaufe der Auslösung der Amtsübertragung wird das Erdpotential von den Leitungen BL und JL abgeschaltet, so daß Relais H abfällt. Der Wähler wird in derselben Weise, wie bereits beschrieben, in die Ruhelage gebracht. Nach Schließen der Kontakte 13 w und 12 h werden die Leitungen TrL 1 und TrL 2 überbrückt, worauf das Sperrinitlaufwerk zur erneuten Benutzung bereitsteht.
  • Wird als erste die Kennziffer »0« gewählt, so gelangt der Schaltarm DI des Sperrmitlaufwerkes in eine Stellung, an die die Ader z 7 angeschlossen ist. Da der an dieser Ader liegende Kontakt 52 bf geöffnet ist, spielen sich dieselben Vorgänge zur Verhinderung der Verbindung ab wie bei Aussendung der Ziffer »9«. Wird von einem normalen Amtsteilnehmer als erste die Kennziffer »5« gewählt, so kommt nach Ab- fall des Relais V folgender Stromkreis zustande: 4. +, 41rf, 42v, 43b, B(II), 44yl, Schaltarrn D 1 in Stellung 5, Ader z 6, SP 2 (1), 48 h, H (11), -.
  • H (11) ist Gegenwicklung zu H (I). Das Relais fällt somit ab und verhindert durch Schließen des Ruhekontaktes 7 h einen Abfall des Relais B. Das Relais SP 2 legt sich über Wicklung 11 und Kontakte 29 sp 2, 22 h (Ruheseite), 20 b in einen Haltestromkreis. Dieser Haltestromkreis ist dadurch gesichert, daß der Kontakt 22h als Schleppkontakt die Umschlagszeit von der Arbeits- zur Ruheseite überbrückt. Nach dem Abfall des Relais H wird das Sperrmitlaufwerk in die Raststelle 11 weitergeschaltet: 5. +, 35 rf, Segment 1 bis 10, , D V, 36 h, 34 b, 33 v, 37 s, DM, -. Mit Hilfe des Relais S in der beschriebenen Weise läuft das Sperrmitlaufwerk bis zur Stellung 11, die keine Verbindung mit dem über Kontakt 35rf angeschalteten Erdpotential hat. Das Sperrmitlaufwerk ist bereit, die zweite Kennziffer aufzunehmen, die in dem zweiten Kontaktabschnitt (12 bis 21) des Schaltarmes D 1 verarbeitet wird. Es sei angenommen, daß der Teilnehmer als zweite Kennziffer eine der Ziffern »l« bis »9« wählt. Wie oben erläutert, sollen Verbindungen mit den Kennziffemkombinationen »51« bis »59« für den normalen Amtsteilnehmer erlaubt sein. Wird z. B. als zweite die Ziffer » 1 « gewählt, so wird über Stellung 12 und Schaltarm DI nach Abfall des Relais V folgender Stromkreis gebildet: 6. +, Urf, 42v, 43b, B(II), 44yl, DI in Stellung12, Entkopplungsgleichrichter, Ader z 2, 47 sp 2, SP 2 (111), RF (111), -. Relais RF spricht an, das sich, wie oben beschrieben, mit Hilfe des Relais H, das jedesmal zu Beginn einer Stromstoßreihe durch Kontakt 8 v aufs neue eingeschaltet wird, über Kontakte 57 rf und 58 h für die Dauer der Verbindung bindet. Die über Leitungen TrL 1 und TrL 2 gebildete Halteschleife wird durch Kontakt 10 rf aufrechterhalten. Das Relais B fällt ab und veranlaßt dadurch in beschriebener Weise den Rücklauf des Sperrmitlaufwerkes. Alle nun folgenden vom Teilnehmer ausgesandten Ziffern werden durch das Sperrmitlaufwerk nicht mehr überwacht, der weitere Verbindungsaufbau nicht behindert.
  • Wie sich aus der Zeichnung ohne weiteres ersehen läßt, sind auch die Stellungen 13 bis 20 teils mit, teils ohne Entkopplungsgleichrichter mit der Ader Z 2 verbunden, so daß auch bei Einstellung des Sperrmitlaufwerkes auf diese Kontakte durch die Ziffernkombinationen »52« bis »59« die folgenden ausgesandten Ziffern vom Sperrmitlaufwerk nicht überwacht werden.
  • Wird dagegen die Ziffernkombination »50«, also als zweite die Ziffer »0« gewählt, so kommt nach Ab- fall des Relais V über Schaltarm D 1 in Stellung 21 folgender Stromkreis zustande: 7. +, 41rf, 42v, 43b, B(II), 44yl, DI in Stellung21, Aderz5, 51sp2, SP2(I), 48h, H U», -. Die eingeschaltete Gegenwicklungil des RelaisH verursacht seinen sofortigen Abfall, so daß Relais B in bereits beschriebener Weise über Kontakte 7h und 6 b weiter erregt gehalten wird. Die Halteschleife für die Amtsübertragung wird über Kontakt 11 b aufrechterhalten. Das Sperrmitlaufwerk wird über die Kontakte 37 s, 33 v, 34 b (Arbeitsseite), 36 h, D V auf dem zweiten Segment bis zur Raststelle 22 fortgeschaltet. Folgt als nächste eine der Ziffern »l« bis »9« (die Kennziffernkombinationen »501« bis »509« waren als erlaubt angenommen), so wird das Relais RF eingeschaltet, das, wie vorher erwähnt, für die endgültige Beseitigung der Sperrdrohung sorgt. War z. B. als dritte die Ziffer »l« gewählt, so kommt nach Abfall des Relais V folgender Stromkreis zustande: 8. +, 41 rf, 42 v, 43 b, B (11), 44 y 1, D 1 in Stellung 23, Entkopplungsgleichrichter, Ader z 2, 47 sp 2, SP 2 (111), RF (III), -. Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, sind auch die Stellungen 24 bis 31 teils über Entkopplungsgleichrichter mit der Ader z 2 verbunden, so daß auch bei Wahl der Ziffern »2« bis »9« als dritte Kennziffer, also nach Wahl der Ziffernkombinationen »502« bis »509«, der Aufbau der weiteren Verbindung nicht behindert wird.
  • Wird dagegen als dritte die Kennziffer »0«, also die Ziffernkombination »500«, gewählt, so gelangt der Schaltarm D 1 in die Stellung 32. Dieser Kontakt steht mit der Ader z11 in Verbindung, die jedoch durch Kontakt 56 r 4 offen ist. Relais B fällt ab, ohne daß Relais RF eingeschaltet wird, so daß die Halteschleife für die Amtsübertragung geöffnet und die Auslösung der Verbindung eingeleitet wird.
  • Von den mit »l« beginnenden Kennziffern soll nur die Ziffernkombination »119« für einen norraalen Amtsteilnehmer erlaubt sein, während die Kombinationen »12« bis »19«, »10« und »111« bis »118«, »110« unerlaubte Verbindungen darstellen. Nach Wahl der Ziffer »l« als erste Kennziffer kommt nach Abfall des Relais V über Schaltarm D I folgender Stromkreis zustande. 9. +, 41 rf, 42 v, 43 b, B (11), 44 y 1, D 1 in Stellungl, Aderz4, SP1(I), 48h, H(II), -.
  • Relais H wird durch Gegenmagnetisierung abgeworfen, so daß Relais B über Ruhekontakt 7 h weiter erregt gehalten wird. Die Halteschleife für die Amtsübertragung wird durch Kontakt 11 b geschlossen gehalten. Relais SP 1 legt sich über Kontakte 28 sp 1, 22h (Ruheseite), 20b in einen Haltestromkreis. Das Sperrmitlaufwerk wird in die Raststellung 11 gebracht. Folgt als zweite die Kennziffer »2«, so stehen die Schaltanne des Sperrmitlaufwerkes in Stellung 13. Dieser Kontakt und auch die Kontakte 14 bis 21, auf die der Schaltarm D I nach Wahl der Ziffemkombinationen »13« bis »19« und »10« eingestellt ist, stehen teils über Entkopplungsgleichrichter mit der Aderz2 bzw. z5 in Verbindung. Diese Adern sind durch Kontakte 47 sp 2 bzw. 51 sp 2 geöffnet. Relais B fällt somit ab, ohne daß Relais RF eingeschaltet wird. Die Verbindung kommt somit nicht zustande, und die Auslösung geht in der beschriebenen Weise vor sich.
  • Wird als zweite die Kennziffer »l« gewählt - bei der ersten Ziffer» 1 « wurde Relais SP 1 mit Haltestromkreis erregt -, stehen die Schaltarme des Sperrmitlaufwerkes in Stellung 12. Nach Abfall des Relais V wird über Schaltarm D I folgender Stromkreis geschlossen-10. +, 41rf, 42v, 43b, B(II), 44yl, DI in Stellung12, Aderz3, 50spl, SP(I), 48h, H (II), -.
  • Relais H fällt ab, Relais B wird über Kontakte 7 h und6b weiter gehalten, dasSperrmitlaufwerk wird in die Raststellung22 gebracht. Wird die Ziffernkombination » 111 «, als dritte also die Ziffer » 1 « gewählt, so stehen die Schaltarme des Sperrinitlaufwerkes in der Stellung 23. über Schaltann D 1 kann kein Schaltvorgang zustandekommen, da alle an die Stellung 23 herangeführten Adern (z 2, z 8, z 10) offen sind. Relais B fällt ab, ohne daß Relais RF eingeschaltet wird, wodurch in beschriebener Weise die Auslösung der Verbindung eingeleitet wird. Dasselbe geschieht, wenn die Ziffernkombinationen »112« bis »1.18« und »110«, als dritte also die Ziffern»2« bis »8« und »0«, gewählt werden. Wie sich aus dem Verdrahtungsschema der Zeichnung entnehmen läßt, stehen auch die entsprechenden Kontakte des Mitlaufwerkes 24 bis 30 und 32 nur mit offenen Adern in Verbindung.
  • Wird als dritte die Ziffer »9«, also eine erlaubte Verbindung mit der Ziffernkombination »119«, gewählt, so kommt nach Abfall des Relais V folgender Stromkreis über Schaltarm D I zustande: 11. +, 41rf, 42v, 43b, B (II), 44yl, DI in Stellung31, Aderzl, 46spl, SP1(III), RF (III), -.
  • Das RelaisRF hebt in beschriebener Weise endgültig die Sperrdrohung auf.
  • Teilnehmern mit Sonderberechtigung soll es gestattet sein, hochwertige Verbindungen zu ganz bestimmten Stellen, insbesondere zu Filialen, Dienststellen od. dgl., herzustellen, ohne daß ihnen eine unbeschränkte Berechtigung zugestanden wird. Es ist klar, daß in solchen Fällen die gesamten ausgesandten Ziffern, einschließlich die Ziffern der Teilnehmernummer vom Sperrmitlaufwerk überwacht werden müssen. Im folgenden sollen vier Beispiele für Verbindungen mit Anrufnummern bis zu zwölf Stellen besprochen werden.
  • Herstellung einer für sonderberechtigte Teilnehmer erlaubten Verbindung mit der elfstelligen Anrufnummer »041139 217 51«: Nach Wahl der Amtskennziffer durch einen sonderberechtigten Teilnehmer werden durch ihm zugeordnete Schaltmittel Schaltvorgänge erzeugt, die in der Amtsübertragung Erdpotential an die zum Sperrmitlaufwerk führende Ader BFL anlegen. Dadurch wird das Relais BF erregt. Nach Aussendung der Fernkennziffer »0« steht das Sperrmitlaufwerk in Stellung 10. Über Schaltarm D 1 in Stellung 10 wird nach Ab- fall des Relais V folgender Stromkreis geschlossen: 12. +, 41 rf, 42 v, 43 b, B (11), 44 y 1, D 1 in Stellung 10, Ader z 7, 52 bf und dann über Entkopplungsgleichrichter und die parallel liegenden Wicklungen 1 der Relais R 1, R 2, R 3, R 4, 48 h, H (11), -.
  • Die Relais R 1, R 2, R 3, R 4 sprechen an und binden sich nach Abfall des Relais H (durch Gegenwick- i lung 11) über ihre Wicklungen 11 und Kontakte 23 r 1, 25 r 2, 26 r 3, 27 r 4, 22 h, 20 b. Das Relais B wird in beschriebener Weise über Kontakte 7 h und 6 b weiter gehalten. Das Sperrinitlaufwerk wird in die Raststellung 11 geschaltet. Es gelangt durch die zweite Ziffer »4« in die Stellung 15. Nach Ansprechen des Relais V zu Beginn der Stromstoßreihe verläuft der Haltestromkreis für Relais R 1 bis R 4 über die Kontakte 22 h (Schleppkontakt) und 24 v. (Relais B wird über Kontakt 3 v gehalten.) Nach Abfall des Relais Y wird über Schaltarm D I ein sich über Ader z 8 erstreckender Stromkreis geschlossen, in dem das Relais * 1 über Kontakt 53 r 1 gehalten wird. Die Relais R 2, * 3, R 4 fallen nach Abfall des Relais V und öffnen des Kontaktes 24 v ab. Nach Abfall des Relais H (seine Gegenwicklung II wird in Reihe mit der Wicklung I des Relais R 1 erregt) besteht nur noch der Haltestromkreis für Relais R 1 (11) über die Kontakte 23 r 1, 22 h, 20 b. Relais B bleibt weiter erregt, und das Sperrmitlaufwerk wird in die Raststellung 22 gebracht. Nach Wahl der nächsten Ziffer »l« gelangt das Sperrinitlaufwerk in die Stellung 23. über SchaltannD1 ist wiederum die Aderz8 angeschaltet, so daß nach Abfall des Relais V der Haltestromkreis für Relais R 1 bestehenbleibt. Es wiederholen sich die geschilderten Vorgänge. Das Sperrmitlaufwerk wird in die Anfangsstellung gebracht. Beim Durchgang durch die Stellung 33 werden über Schaltarm D I die Relais Y 1 (H) und Y 2 (1) eingeschaltet. Nach Verlassen der Stellung 33 ist der Stromkreis für Relais Y 1 aufgehoben, Relais Y 2 hält sich über Wicklung II und Kontakte 17 y 2, 18 y 3, 19 y 4, 20 b. Nach Schließen des Ruhekontaktes 44 y 1 und des Arbeitskontaktes 45 y 2 wird unter Abschaltung des Schaltarmes D I der Schaltarm D 11 angeschaltet. Nach der nächsten Ziffer » 1 « steht das Sperrmitlaufwerk in der Stellung 1. Nach Abfall des Relais V ist folgender Stromkreis geschlossen: 13. +, 41 rf, 42 v, 43 b, B (11), 44 y 1, 45 y 2, D II in Stellung 1, Ader z 8, 53 r 1, R 1 (1), 48 h, H (II), -.
  • Relais R 1 wird, wie schon jetzt ersichtlich, während der ganzen Dauer der Stromstoßgabe, sofern von der vorgeschriebenen Ziffernfolge nicht abgewichen wird, erregt gehalten. Nach Abfall des Relais H und Aufrechterhaltung des Stromkreises für Relais B wird der Wähler in die Raststellung 11 gebracht. Nach der nächsten Ziffer »3« steht der Schaltarm DII über Stellung 14 wiederum mit der Ader z 8 in Verbindung. Dasselbe ist der Fall in der Stellung 31, die nach der nächsten Ziffer »9« von dem Sperrmitlaufwerk eingenommen wird. Nach Auswertung dieser Ziffer wird der Wähler wiederum in seine Ruhelage gebracht. Beim Durchgang durch die Stellung 33 werden die Relais Y2 (111) und Y3 (1) erregt. Wenn der Schaltarm D 11 die Stellung 33 verlassen hat, fällt Relais Y 2 ab, während Relais Y3 sich über Wicklung 11 und Kontakte 18y3, 19y4 und 20b weiterhält. Durch Kontakt 60 y 3 wird der Schaltann D III angeschaltet und durch Ruhekontakt 45 y 2 der Schaltarm D 11 abgeschaltet. Nach der nächsten Ziffer »2« steht das Sperrmitlaufwerk in Stellung 2. Nach Abfall des Relais Y kommt folgender Stromkreis zustande: 14. +, 41 rf, 42 v, 43 b, B (11), 44 y 1, 45 y 2, 60 y 3, D III in Stellung 2, Ader z 12 (die zu der Ader z8 parallel geschaltet ist), 53r1, R 1 (1), 48 h, H (II), -.
  • Das Relais Rl wird weiter gehalten. Das durch Gegenerregung abgeworfene Relais H veranlaßt die mehrfach erwähnten Schaltvorgänge, insbesondere die Aufrechterhaltung des Stromkreises für Relais B. Das Sperrmitlaufwerk wird in die Raststellung 11 gebracht. Durch die nächste gewählte Ziffer »l« gelangt das Sperrmitlaufwerk in die Stellung 12, die ebenfalls mit der Ader z 12 und Relais R 1 in Verbindung steht. Dasselbe gilt für die Stellung 29, in die das Sperrmitlaufwerk nach der nächsten Ziffer »7« gelangt. Im Verlauf der weiteren mehrfach erwähnten Vorgänge wird das Sperrnütlaufwerk wiederum in die Ausgangsstellung gebracht. Beim Durchgang durch die Stellung 33 wird ein Stromkreis für die Relais Y 3 (111) und Y 4 (11) geschlossen. Das Relais Y 3 fällt, wenn der Schaltarm D 111 den Kontakt 33 verlassen hat, ab. Für Relais Y 4 wird über Kontakte 19 y 4 und 20 b ein Haltestromkreis geschlossen. Durch Kontakt61y4 ist der Schaltarin D IV des Sperrmitlaufwerkes angeschaltet. Nach Wahl der nächsten Ziffer »5« ist über Schaltarin D IV in Stellung 5 wiederum die Ader z 12 angeschaltet. Relais R 1 bleibt weiter erregt. Das Sperrmitlaufwerk gelangt in die Raststellung 11. Nach der nächsten Ziffer »l« kommt folgender Stromkreis zustande: 15. +, Urf, 42v, 43b, B (11), 44yl, 45y2 ' 60 y 3, 61 y 4, Schaltann D IV in Stellung 12, 63 r 1, R 1 (111), RF (111), -. in diesem Stromkreis wird Relais R 1 weiter gehalten und das die Sperrdrohung beseitigende Relais RF eingeschaltet. Da nun das Relais H nicht abgeworfen wird, bindet sich für die Dauer der Verbindung das Relais RF über Kontakte 57rf und 58h. Relais B fällt ab, veranlaßt die Rückführung des Sperrmitlaufwerkes in die Ruhelage und unterbricht mit Kontakt 20 b den Haltestromkreis für das Relais R 1. Nlit Ausnahme der Relais H und RF sind alle Teile des Sperrnütlaufwerkes in der Ruhelage. Nach Beendigung der Verbindung wird in der Amtsübertragung Pluspotential von der Leitung BL abgeschaltet und damit das Relais H zum Abfall gebracht, das mit Kontakt 58 h den Stromkreis des Relais RF unterbricht.
  • Den sonderberechtigten Teilnehmern soll es gestattet sein, eine weitere hochwertige Fernverbindung mit der zwölfstelligen Anrufnummer »022 166 001872« herzustellen. Nach Aussendung der Ziffer »0« für den Fernverkehr waren, wie vorher beschrieben, über Schaltarni DI in Stellung 10 Ader z7 und Kontakt 52 b die Relais R 1, R 2, R 3, R 4 eingeschaltet worden. Nach Beendigung der Stromstoßreihe sind über Kontakte 20 b, 22 h (Ruheseite) und die relaiseigenen Kontakte 23 r 1, 25 r 2, 26 r 3 und 27 r 4 Haltestromkreise gebildet. Gleichzeitig mit den Relais R 1 bis R 4 wurde die Gegenwicklung von Relais H eingeschaltet, so daß das Relais B weiter erregt gehalten wird. Das Sperrmitlaufwerk gelangt in die Raststellung 11. Nach der nächsten Ziffer »2« werden über Schaltarm D I in Stellung 13 folgende Stromkreise geschlossen: 16. +, 41rf, 42v, 43b, B (11), 44yl, DI in Stellung 13, Entkopplungsgleichrichter, Ader z 9, 54 r 2, R 2 (1), parallel dazu Ader z 10 55 r 3, R 3 (1), 48 h, H (11), -.
  • Die Relais R 2 und R 3 werden in diesem Stromkreis erregt gehalten, während die Relais R 1 und R 4 nach Abfall des Relais Y und öffnen des Kontaktes 24v abfallen. Nach Abfall des Relais H sind nur für die Relais R 2 und R 3 Haltestromkreise über die Kontakte 25 r 2 bzw. 26 r 3, 22 h und 20 b geschlossen. Das Sperrmitlaufwerk gelangt in die Raststellung 22. Nach der nächsten Ziffer »2« steht der Schaltann D 1 in Stellung 24 mit der Ader z 9 in Verbindung, über die das Relais R 2 weiter erregt gehalten wird. Das bis dahin noch erregte Relais R 3 fällt nach Abfall des Relais V und Öffnen des Kontaktes 24 v ab. Es bleibt somit nur noch, und zwar während der Aussendung aller folgenden Ziffern, das Relais R 2 über die Ader z 9 bzw. über die zu ihr parallel geschaltete Ader z 13 erregt. Während der Fortschaltung des Sperrmitlaufwerkes in die Ruhestellung wird beim Durchgang durch Stellung 33 Relais Y2 erregt das den Schaltarm DII anschaltet. Die nächste Zifferngruppe, » 166« wird von dem Schaltarm D Il verarbeitet. Entsprechend diesen Ziffern gelangt das Sperrmitlaufwerk unter Berücksichtigung der Fortschaltung von den verschiedenen Raststellungen aus nacheinander in die Stellungen 1, 17, 28. Alle diese Stellungen haben Verbindung mit der Ader z 9. Relais R 2 wird weiter erregt gehalten, bei jeder Ziffer Relais H abgeworfen, Relais B weiter gehalten, dadurch mit Kontakt 11 b eine Auslösung der Verbindung verhindert und das Sperrmitlaufwerk in die Anfangsstellung gebracht.
  • Beim Durchgang durch Stellung 33 wird Relais Y 3 erregt, das über Kontakt60y3 den SchaltarmD111 anschaltet. Wie sich aus der Zeichnung ohne weiteres ergibt, kommt der Schaltarm D 111 im Verlauf der Aussendung der nächsten Zifferngruppe »001« in den Stellungen 10, 21, 23 jedesmal mit der Ader z 13 in Verbindung, die ebenso wie die Ader z 9 über Kontakt 54 r 2 mit Relais R 2 (1) und der Gegenwicklung 11 des Relais H in Verbindung steht. Das Sperrmitlaufwerk wird wiederum in die Anfangsstellung geschaltet. Beim Durchgang durch Stellung 33 wird Relais Y 4 erregt, das mit Kontakt 61 y 4 den Schaltarm D IV anschaltet. über Schaltarm D IV wird die letzte Zifferngruppe »872« verarbeitet. Das Sperrmitlaufwerk gelangt nacheinander in die Stellungen 8, 18, 24. Die beiden ersten Stellungen sind wiederum an die Ader z 13 herangeführt. Nach der letzten Ziffer »2« kommt nach Abfall des Relais V folgender Stromkreis zustande: 17. +, 41 rf, 42 v, 43 b, B (11), 44 y 1, 45 y 2, 60 y 3, 61 y 4, D IV in Stellung 24, 64 r 2, R 2 (III), RF (III), -. Das Relais RF sorgt, wie schon mehrfach erwähnt, f ür die Beseitigung der Sperrdrohung -und die Aufrechterhaltung der Verbindung. Wenn es nötig ist, beispielsweise bei Anrufen einer Nebenstellenanlage mit Durchwahl, noch weitere Ziffern auszusenden, kann dies somit ohne Behinderung durch das Sperrn-dtlaufwerk geschehen.
  • Eine weitere für sonderberechtigte Teilnehmer genehmigtehochwertige.Verbindungsolldiemitderzehnstelligen Anrufnummer »0214155341« sein. Von den nach Aussendung der Fernkenaziffer »0« einge,-schalteten Relais R 1 bis R 4 bleiben nach der Ziffer »2« wie vorher die Relais R 2 und R 3 erregt. Nach der nächsten Ziffer »l« steht das Sperrmitlaufwerk in der Stellung 23. Ober Ader z10 bleibt nur noch - und das für die ganze Dauer der Nummernstrornstoßgabe - das Relais R 3 gehalten. Nach jeder Einstellung durch die gewählten Ziffern muß also tiUr einen der Schaltarme des Sperrmitlaufwerkes Verbindung mit dem Relais R 3 bestehen. Die folgende Zifferngruppe »415« wird über Schaltarm D II verarbeitet. In den diesen Ziffern entsprechenden Stellungen4, 12, 27 hat der SchaltarinD1I Verbindung mit der Aderz10, die über Kontakt55r3 zu dem Relais R 3 (1) und weiter über Kontakt 48 h zu der Gegenwicklung II des Relais H führt Die nächste Zifferngruppe »534« wird über Schaltarm D III verarbeitet. Nach jedesmaliger Einstellung entsprechend den einzelnen Ziffern der Zifferngruppe wird das Sperrmitlaufwerk in die Stellungen 5, 14 und 26 gebracht. Alle diese Stellungen stehen mit der Ader z 14 in Verbindung, die zu der Ader z 10 parallel geschaltet ist. Nach Einstellung des Sperrmitlaufwerkes entsprechend der letzten Ziffer »l« kommt über Schaltarm D IV in Stellung 1 ein über Kontakt 62 r 3 verlaufender Stromkreis für die Relais R 3 (111) und RF (III) zustande. Durch Relais RF wird, wie mehrfach erwähnt, die Überwachung durch das Sperrmitlaufwerk aufgehoben und der Fortbestand der aufgebauten Verbindung gesichert.
  • Schließlich sei den sonderberechtigten Teilnehmern gestattet, eine hochwertige Verbindung mit der An-rufhummer 470 901 l« herzustellen. Von den nach Wahl der Kennziffer für den Fernverkehr »0« eingeschalteten Relais R 1 bis R 4 bleibt nach Einstellung des Sperrmitlaufwerkes in Stellung 18 entsprechend der zweiten Ziffer »7« nur das über die Ader z 11 und Kontakt 564 angeschaltete Relais R4 (I) erregt, während die RelaisR1, R2 und R3 abfallen. Die Stellung 32, die das Sperrmitlaufwerk nach der nächsten Ziffer »0« erreicht, steht ebenfalls in Verbindung mit der Ader z 11. Mit dieser Ader in Verbindung stehen auch die Stellungen 9, 21 und 23 des Schaltarmes D II, die nach Wahl der einzelnen Ziffern der Zifferngruppe »901« erreicht werden. Die letzte Ziffer »l« wird über Schaltarm DIII verarbeitet. über Stellung 1, auf die das Sperrmitlaufwerk nach der letzten Ziffer »I« eingestellt wird, kommt nach Abfall des Relais V folgender Stromkreis zustande: 18. +, 41rf, 42v, 43b, B (II), 44yl, 45y2, 60 y 3, D III in Stellung 1, 65 r 4, R 4 (111), RF (III), -. Das Relais RF beendigt, wie mehrfach erwähnt, die Überwachung der Stromstoßgabe durch das Sperrmitlaufwerk und sorgt für die endgültige Aufrechterhaltung des aufgebauten Verbindungsweges (durch Kontakt 10 rf).
  • Wie sich aus dem Beispiel ergibt, ist für jede der den sonderberechtigten Teilnehmern genehmigten hochwertigen Verbindungen ein besonderes Überwachungsrelais R 1 bis R 4 vorgesehen. Das jeweils in Funktion gesetzte Relais muß im Zuge der Numinernstronistoßgabe- bis zur letzten Ziffer erregt gehalten werden. Erst dann wird das Kennzeichen für die Beendigung der Überwachung durch das Sperrmitlaufwerk und für die endgültige Aufrechterhaltung des aufgebauten Verbindungsweges (Einschaltung des Relais RF) wirksam. Weicht der sonderberechtigte Teilnehmer von der vorgeschriebenen Ziffernfolge ab, sei es, daß er sich irrt oder eine nicht genehmigte Verbindung herzustellen versucht, so wird der Haltestromkreis für das betreffende Relais R 1 bis R4 nach der abweichenden Ziffer unterbrochen. Das Relais RF kann nicht eingeschaltet werden. Vielmehr bleibt Relais H erreg und Relais B fällt ab. Alle die Halteschleife beherrschenden Kontakte 12h, 13w, lOrf, llb sind offen, die Verbindung wird ausgelöst.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung in Fernsprech-, insbesondere Fernsprechnebenstellwianlagen. zur Freigabe erlaubter Amtsverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsweise eines Sperrmitlaufwerkes, das in bekannter Weise die Herstellung von über eine bestimmte Wertigkeitsebene hinausgehenden Verbindungen für nicht entsprechend berechtigte Teilnehmer verhindert, bei Anruf eines Teilnehmers mit Sonderberechtigung und Empfangen eines dementsprechenden Kennzeichens (Relais BF) derart geändert wird, daß im Gegensatz zur normalen Kennziffernüberwachung sämtliche gewählten Ziffern einer Anschlußnummer überwacht werden, so daß also über die Berechtigung des rufenden Teilnehmers hinausgehende hochwertige Verbindungen nur zu ganz bestimmten Anschlußstellen ermöglicht werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede, von den Teilnehmerstellen mit Sonderberechtigung erreichbaren bestimmten Anschlußstellen ein Relais (R 1, R 2, R 3, R 4) bereitgestellt ist, das die ordnungsgemäße Aussendung der Ziffern der Gesamtanschlußnummer derart überwacht, daß bei Ab- weichung von der vorgeschriebenen Ziffernfolge die sofortige Auslösung des bis dahin aufgebauten Verbindungsweges veranlaßt wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abweichung von der vorgeschriebenen Ziffernfolge der bei richtiger Nummernstrornstoßgabe bis zur letzten Ziffer der Gesamtanschlußriummer gehaltene Zustand (Erregungszustand) des überwachungsrelais geändert (Relaisabfall) wird und dadurch Schaltmittel (H, B) beeinflußt werden, die die Auslösung des aufgebauten Verbindungsweges herbeiführen. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abgabe des Zeichens für den Fernverkehr (Ziffer »0«) zunächst sämtliche Überwachungsrelais eingeschaltet werden und mit der fortschreitenden Kennzeichnung des Verbindungszieles die Haltestromkreise dieser Relais aufgelöst werden mit Ausnahme desjenigen, das bis zur letzten Ziffer der gewünschten Anschlußnummer die Stromstoßgabe überwacht und dann das für die endgültige Aufrechterhaltung der aufgebauten Verbindung sorgende Schaltmittel (RF) einschaltet. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement des Sperrmitlaufwerkes ein mehrarmiges Schrittschaltwerk ist, über dessen die einzelnen Ziffern der zugelassenenAnschlußnummem entsprechende Stellungen Vielfachverbindungen zu den jeweils in Betracht kommenden überwachungsrelais verlaufen. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch das -über die Vielfachschaltung des Schrittschaltwerkes beeinflußte überwachungsrelais bei richtiger Ziffernfolge der zugelassenen Anschlußmimmern nach jeder Ziffer das für die Aufrechterhaltung des Verbindungsweges bis zur nächsten Ziffer sorgende Relais (B) erregt gehalten und nach der letzten Ziffer das für die endgültige Aufrechterhaltung des Verbindungsweges verantwortliche Relais (RF) eingeschaltet wird. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Grundelement des Sperrmitlaufwerkes ein in der FernsprechtechWik btkannter 34teiliger, mehrarmiger Drehwähler dien4 der in drei Zehnerkontaktgruppen, mit welchen die überwachungsrelais in bestimmter Weise verdrahtet sind, eingeteilt ist und dessen Schaltarme nach je drei Ziffern der zugelassenen Anschlußnummern durch Umschaltemittel (Y 1, Y 2, Y 3, Y 4) nacheinander angeschaltet und in Funktion gebracht werden. In Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Patentschrift Nr. 960 014. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1086 291.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1800670B1 (de) * 1968-10-02 1969-11-13 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Spernummernschalter in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen
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