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Schaltungsanordnung in Fernsprech-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen
zur Freigabe erlaubter und Sperrung nicht erlaubter Amtsverbindungen In Fernsprechanlagen,
insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, ist es bekannt, die Teilnehmer entsprechend
ihrer dienstlichen Stellung und ihren dienstlichen Obliegenheiten in unterschiedliche
Berechtigungsklassen aufzuteilen und durch Sperrmitlaufwerke dafür zu sorgen, daß
den Teilnehmern die Verbindungsherstellung nur dann gestattet wird, wenn bei Herstellung
einer Verbindung die der Berechtigung der anrufenden Nebenstelle entsprechende Wertigkeitsebene
nicht überschritten wird. Wird der Versuch gemacht, über dieser Ebene liegende Verbindungen
herzustellen, so wird die sofortige Auslösung des bis dahin aufgebauten Verbindungsweges
veranlaßt.
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Fernverbindungen werden in der Regel nur für die Teilnehmerstellen
mit unbeschränkter Verkehrsberechtigung zugelassen. Es werden dies Teilnehmer sein,
die einen leitenden Posten bekleiden. Hat ein Unternehmen sehr viel mit auswärtigen
Kunden, Filialen, Dienststellen od. dgl. zu tun, so bleibt es nicht aus, daß auch
von nicht unbeschränkt berechtigten Teilnehmern häufiger Fernverbindungen hergestellt
werden müssen, unter Umständen in einem solchen Maße, daß die Vermittlung solcher
Verbindungen durch die Nebenstellenbeamtin eine beträchtliche Verzögerung und ein
Hemmnis darstellt.
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Die vorliegende Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, in solchen
Fällen einen möglichst reibungslosen und verzögerungsfreien Verkehr zwischen der
Nebenstellenanlage und den auswärtigen Stellen zu gewährleisten, was dadurch erreicht
wird. daß die Arbeitsweise eines Sperrmitlaufwerkes, das in bekannter Weise die
Herstellung von über eine bestimmte Wertigkeitsebene hinausgehenden Verbindungen
für nicht entsprechend berechtigte Teilnehmer verhindert, bei Anruf eines Teilnehmers
mit Sonderberechtigung und Empfangen eines dementsprechen-den Kennzeichens
derart geändert wird, daß im Gegensatz zur normalen Kennziffernüberwachung sämtliche
gewählten Ziffern einer Ausschlußnummer Überwacht werden, so daß also über die Berechtigung
des rufenden Teilnehmers hinausgehende hochwertige Verbindungen nur zu ganz bestimmten
Anschlußstellen ermöglicht werden.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Gezeigt ist mit seinen wichtigsten Teilen ein Sperrmitlaufwerk, das
unmittelbar einer Amtsübertragung nachgeordnet ist. Mit ihr ist das Sperrmitlaufwerk
über sechs Leitungen verbunden: die Leitung JL, über die das Sperrmitlaufwerk belegt
und die Nummernimpulse übertragen werden, die Leitung BL, Steuerleitung für Relais
(B, H), die maßgebend sind für die Beeinflussung bzw. Weiterbeeinflussung
des Sperrmitlaufwerkes im Zuge der Nummernimpulsgabe, die Leitung RFL, die zur Kennzeichnung
der unbeschränkten Verkehrsberechtigung dient, die Leitung BFL, die zur Kennzeichnung
der Sonderberechtigung für nicht unbeschränkt berechtigte Amtsteilnehmer dient,
und die Leitungen TrL1 und TrL2, über die eine sich zur Amtsübertragung erstreckende
Schleife zur Aufrechterhaltung der Einstellung bzw. zur Auslösung der Amtsübertragung
und damit des Verbindungsweges dient.
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Als Sperrmitlaufwerk dient ein in der Fernmeldetechnik üblicher 34teiliger
Drehwähler mit vier Schaltarmen D 1 bis D IV. Die von den Schaltarmen
bestrichenen Kontaktbänke sind in drei dekadische Gruppen mit je einer Raststelle
unterteilt. Durch das Sperrmitlaufwerk kann somit die Herstellung von Verbindungen
mit maximal zwölf Ziffern überwacht werden.
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Die Ausscheidung von amtsberechtigten und nicht amtsberechtigten Teilnehmern
(Hausstellen) geschieht in bekannter Weise durch an der Teilnehmerleitung angeordnete
Schaltrnittel und durch Schaltvorgänge, die sich in dem der Amtsübertragung vorgeordneten
Gruppenwähler abspielen, z. B. Verhinderung des
Eindrehens des Gruppenwühlers
bei Wahl der Amtskennziffer seitens nicht amtsberechtigter Teilnehmer.
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Bei Nebenstellen mit unbeschränkter Verkehrsberechtigung wird nach
Aussendung der Amtskennziffer mit der Belegung des Sperrmitlaufwerkes des Relais
RF(I - ) eingeschaltet, bei Teilnehmern mit Sonderbe,rechtigung des Relais
BF, bei normalen Amtsteilnehmern keines dieser Relais.
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Wenn bei Verbindungen seitens Teilnehmer mit unbeschränkter Berechtigung
das Relais RF erregt wird, wird der Kontakt 4rf geöffnet. Dadurch wird ein Ansprechen
des Relais f und damit die Belegung des Sperrmitlaufwerkes verhindert bzw.
die Einschaltung des Relais f so schnell rückgängig gemacht, daß eine Erregung
des Relais B, das die endgültige Belegung des Sperrmitlaufwerkes herbeiführt, nicht
möglich ist. Der Teilnehmer kann ohne Behinderung durch das Spernnitlaufwerk alle
gewünschten Orts-und Fernverbindungen herstellen.
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Normalen Amtsteilnehmern soll es gestattet sein, nach Wahl der Amtskennziffer
alle Ortsamtsverbindungen herzustellen, deren Kennummem mit den Ziffern »2«,
»3«, »4«, »6«, »7«, »8« beginnen. Verbindungen mit der ersten Kennziffer
»9« oder »0«
(Fernverkehr) sollen grundsätzlich verboten sein. Von
den mit der Kennziffer »5« beginnenden Amtsverbindungen sollen die mit den
Ziffernkombinationen »51« bis »59« und »501« bis
»509« beginnenden erlaubt, dagegen die mit der Ziffernkombination
»500«
gesperrt sein. Bei Amtsverbindungen mit der Anfangsziffer»l« sollnurdieVerbindungmitderZiffernkombination
»119« frei, dagegen die Verbindungen mit den Ziffernkombinationen »12« bis
»19«, »10«
und »111« bis »118<c, »110« gesperrt sein.
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Nach Aussendung der Amtskennziffer seitens eines normalen Amtsteilnehmers
wird nach Belegung der Amtsübertragung Erdpotential an die zum Sperrmitlaufwerk
führende Leitung JL gelegt. über Kontakte 4 rf und 2 h wird Relais
f eingeschaltet, das mit Hilfe des in der Amtsübertragung an die Leitung
BL angelegten Erdpotentials über Kontakte 7 h und 5 i
das Relais B (I) erregt. Unabhängig vom Kontakt 5 i des Relais
J legt Relais B sich durch Kontakt 6 b in einen Haltestromkreis.
über Kontakte 20 b, 19 y 4, 18 y 3
und 17y2 wird
Relais Yl (I) eingeschaltet, das durch Kontakt 44 y 1 Pluspotential
an den Schaltarm D 1 des Sperrinitlaufwerkes vorbereitend anlegt.
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Wählt der Teilnehmer eine Verbindung, die bereits durch die erste
Ziffer (»2«, »3«, »4«, »6«, »7«, »8«)
als erlaubt gekennzeichnet ist,
so werden durch die vom Relais f aufgenommenen hnpulse die Schaltarme des
Sperrmitlaufwerkes auf einen dieser Ziffern entsprechenden Kontakt eingestellt,
und zwar durch Kontakt 39 i, der die Nummernirapulse auf den Drehmagneten
DM überträgt: 1. +, 35 rf, 40 b, 39 i, DM,
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Beim ersten Abfall des Relais J wird über Kontakte
15 b, 14 i das Relais V (1, 11) eingeschaltet.
Durch den Kurzschluß seiner Wicklung 1 über Kontakt 16 v verleiht
es sich eine solche Dämpfung, daß es während der einzelnen Stromstoßreihen nicht
abfallen kann. Durch Kontakt 8 v wird Relais H (1) eingeschaltet,
das sich über Arbeitskontakt 7h in einen Haltestromkreis legL Dadurch wird
der Einschaltestromkreis des Relais B unterbrochen. Dieses Relais hält sich jedoch
während der Nummernstromstoßreihen über Kontakt 3 v weiter. Wurde als erste
die Ziffer »2« gewählt, so wird nach Beendigung der Stromstoßreihe und Abfall des
Relais Y folgender Stromkreis für Relais RF geschlossen: 2. +, 41
rf, 42 v, 43 b, B (11), 44 y 1, D 1 in Stellung 2,
RF (II), -.
Durch Kontakt 41 rf wird der genannte Stromkreis unterbrochen.
Relais B, dessen Wicklung 1 durch Kontakt 3 v abgeschaltet worden
war, kann sich somit auch nicht über Wicklung II halten; es fällt ab. Für die Dauer
der Verbindung hält sich Relais RF (III) über eigenen Kontakt 57 rf und den
Kontakt 58 h des erregt bleibenden Relais H. Das Impulsrelais ist völlig
von der Impulsleitung abgeschaltet, da sowohl Kontakt 1 b als auch
die Kontakte 2 h und 4 rf geöffnet sind. Durch Kontakt 10 rf wird die über
die Leitungen TrL 1 und TrL 2 gebildete Schleife geschlossen ge-
halten,
so daß eine Auslösung der vorgeordneten Amtsübertragung und damit des Verbindungsweges
verhindert ist. Das Sperrmitlaufwerk wird in die Ruhelage geschaltet:
3. +, 32w (Wellenkontakt des Wählers, der außerhalb seiner Ruhelage geschlossen
ist), 34 b, 33 v (Zwillingsrubekontakt), 37 s DM,
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Nach Erregung des Drehmagnets DM wird dessen Kontakt 31 d und
damit ein Stromkreis für Relais S
geschlossen. Dieses öffnet durch Kontakt
37s den Einschaltestromkreis für den Magnet DM, so daß durch öffnen des Kontaktes
31 d auch Relais S zum Abfall gebracht wird. Mit RelaisS als Unterbrecher
wird der Wähler in die Ruhelage gebracht, in welcher der Kontakt 32w geöffnet ist.
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Wie sich aus der Zeichnung ergibt, sind auch die Stellungen
3, 4, 6, 7, 8 des Schaltarmes D I mit dem Relais RF
(11) verbunden. Somit spielen sich bei Verbindungen mit diesen Anfangsziffern
dieselben Vorgänge zur Abschaltung des Sperrmitlaufwerkes und Ermöglichung der gewünschten
Amtsverbindung ab.
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Wählt der normale Amtsteilnehmer die den verbotenen Richtungen entsprechenden
Kennziffern »9«
und »0«, so kommt, wenn z. B. die Ziffer
»9« gewählt wurde, über den Schaltarm D I und Stellung 9 kein
Schaltvorgang zustande, da dieser Kontakt unverbunden ist. Relais B (II) bleibt
somit unbeeinflußt und fällt ab. In der über Leitungen TrL 1 und TrL
2 verlaufenden Schleife sind die Kontakte 10 rf und 11 b,
12h
und 13w (Wellenkontakt des Wählers geschlossen außerhalb der Ruhelage) geöffnet,
so daß für ein die Verbindung aufrechterhaltendes Relais in der Amtsübertragung
keine Haltemöglichkeit besteht. Im Verlaufe der Auslösung der Amtsübertragung wird
das Erdpotential von den Leitungen BL und JL abgeschaltet, so daß Relais H abfällt.
Der Wähler wird in derselben Weise, wie bereits beschrieben, in die Ruhelage gebracht.
Nach Schließen der Kontakte 13 w und 12 h werden die Leitungen TrL
1 und TrL 2
überbrückt, worauf das Sperrinitlaufwerk zur erneuten Benutzung
bereitsteht.
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Wird als erste die Kennziffer »0« gewählt, so gelangt der Schaltarm
DI des Sperrmitlaufwerkes in eine Stellung, an die die Ader z 7 angeschlossen
ist. Da der an dieser Ader liegende Kontakt 52 bf geöffnet ist, spielen sich
dieselben Vorgänge zur Verhinderung der Verbindung ab wie bei Aussendung der Ziffer
»9«.
Wird von einem normalen Amtsteilnehmer als erste die
Kennziffer »5« gewählt, so kommt nach Ab-
fall des Relais V folgender
Stromkreis zustande: 4. +, 41rf, 42v, 43b, B(II), 44yl, Schaltarrn
D 1 in Stellung 5, Ader z 6, SP 2 (1), 48
h,
H (11), -.
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H (11) ist Gegenwicklung zu H (I). Das Relais fällt
somit ab und verhindert durch Schließen des Ruhekontaktes 7 h einen Abfall
des Relais B. Das Relais SP 2 legt sich über Wicklung 11 und Kontakte
29 sp 2,
22 h (Ruheseite), 20 b in einen Haltestromkreis. Dieser
Haltestromkreis ist dadurch gesichert, daß der Kontakt 22h als Schleppkontakt die
Umschlagszeit von der Arbeits- zur Ruheseite überbrückt. Nach dem Abfall des Relais
H wird das Sperrmitlaufwerk in die Raststelle 11 weitergeschaltet:
5. +, 35 rf, Segment 1 bis 10, , D V,
36 h, 34 b,
33 v, 37 s, DM, -.
Mit
Hilfe des Relais S in der beschriebenen Weise läuft das Sperrmitlaufwerk
bis zur Stellung 11, die keine Verbindung mit dem über Kontakt 35rf angeschalteten
Erdpotential hat. Das Sperrmitlaufwerk ist bereit, die zweite Kennziffer aufzunehmen,
die in dem zweiten Kontaktabschnitt (12 bis 21) des Schaltarmes D 1
verarbeitet wird. Es sei angenommen, daß der Teilnehmer als zweite Kennziffer eine
der Ziffern »l«
bis »9« wählt. Wie oben erläutert, sollen Verbindungen
mit den Kennziffemkombinationen »51« bis »59«
für den normalen Amtsteilnehmer
erlaubt sein. Wird z. B. als zweite die Ziffer » 1 « gewählt, so wird über
Stellung 12 und Schaltarm DI nach Abfall des Relais V folgender Stromkreis gebildet:
6. +, Urf, 42v, 43b, B(II), 44yl, DI in Stellung12, Entkopplungsgleichrichter,
Ader z 2, 47 sp 2, SP 2 (111), RF (111), -.
Relais
RF spricht an, das sich, wie oben beschrieben, mit Hilfe des Relais H, das jedesmal
zu Beginn einer Stromstoßreihe durch Kontakt 8 v aufs neue eingeschaltet
wird, über Kontakte 57 rf und 58 h für die Dauer der Verbindung
bindet. Die über Leitungen TrL 1 und TrL 2 gebildete Halteschleife
wird durch Kontakt 10 rf aufrechterhalten. Das Relais B fällt ab und veranlaßt
dadurch in beschriebener Weise den Rücklauf des Sperrmitlaufwerkes. Alle nun folgenden
vom Teilnehmer ausgesandten Ziffern werden durch das Sperrmitlaufwerk nicht mehr
überwacht, der weitere Verbindungsaufbau nicht behindert.
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Wie sich aus der Zeichnung ohne weiteres ersehen läßt, sind auch die
Stellungen 13 bis 20 teils mit, teils ohne Entkopplungsgleichrichter mit
der Ader Z 2 verbunden, so daß auch bei Einstellung des Sperrmitlaufwerkes
auf diese Kontakte durch die Ziffernkombinationen »52« bis »59« die
folgenden ausgesandten Ziffern vom Sperrmitlaufwerk nicht überwacht werden.
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Wird dagegen die Ziffernkombination »50«, also als zweite die
Ziffer »0« gewählt, so kommt nach Ab-
fall des Relais V über Schaltarm
D 1 in Stellung 21 folgender Stromkreis zustande: 7. +, 41rf,
42v, 43b, B(II), 44yl, DI in Stellung21, Aderz5, 51sp2, SP2(I),
48h,
H U», -.
Die eingeschaltete Gegenwicklungil des RelaisH
verursacht seinen sofortigen Abfall, so daß Relais B in bereits beschriebener Weise
über Kontakte 7h und 6 b weiter erregt gehalten wird. Die Halteschleife
für die Amtsübertragung wird über Kontakt 11 b aufrechterhalten. Das
Sperrmitlaufwerk wird über die Kontakte 37 s, 33 v, 34
b (Arbeitsseite), 36 h, D V auf dem zweiten Segment
bis zur Raststelle 22 fortgeschaltet. Folgt als nächste eine der Ziffern
»l« bis »9« (die Kennziffernkombinationen »501« bis
»509«
waren als erlaubt angenommen), so wird das Relais RF eingeschaltet,
das, wie vorher erwähnt, für die endgültige Beseitigung der Sperrdrohung sorgt.
War z. B. als dritte die Ziffer »l« gewählt, so kommt nach Abfall des Relais
V folgender Stromkreis zustande: 8. +, 41 rf, 42 v,
43 b, B (11), 44 y 1, D 1 in Stellung 23, Entkopplungsgleichrichter,
Ader z 2, 47 sp 2, SP 2 (111), RF (III), -.
Wie aus der Zeichnung
zu ersehen ist, sind auch die Stellungen 24 bis 31 teils über Entkopplungsgleichrichter
mit der Ader z 2 verbunden, so daß auch bei Wahl der Ziffern »2« bis »9«
als dritte Kennziffer, also nach Wahl der Ziffernkombinationen »502« bis
»509«, der Aufbau der weiteren Verbindung nicht behindert wird.
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Wird dagegen als dritte die Kennziffer »0«, also die Ziffernkombination
»500«, gewählt, so gelangt der Schaltarm D 1 in die Stellung
32. Dieser Kontakt steht mit der Ader z11 in Verbindung, die jedoch durch
Kontakt 56 r 4 offen ist. Relais B fällt ab, ohne daß Relais
RF eingeschaltet wird, so daß die Halteschleife für die Amtsübertragung geöffnet
und die Auslösung der Verbindung eingeleitet wird.
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Von den mit »l« beginnenden Kennziffern soll nur die Ziffernkombination
»119« für einen norraalen Amtsteilnehmer erlaubt sein, während die Kombinationen
»12« bis »19«, »10« und »111« bis »118«,
»110« unerlaubte
Verbindungen darstellen. Nach Wahl der Ziffer »l« als erste Kennziffer kommt
nach Abfall des Relais V über Schaltarm D I folgender Stromkreis zustande.
9. +, 41 rf, 42 v, 43 b, B (11), 44
y 1, D 1 in Stellungl, Aderz4, SP1(I), 48h, H(II),
-.
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Relais H wird durch Gegenmagnetisierung abgeworfen, so daß Relais
B über Ruhekontakt 7 h weiter erregt gehalten wird. Die Halteschleife für
die Amtsübertragung wird durch Kontakt 11 b geschlossen gehalten. Relais
SP 1 legt sich über Kontakte 28 sp 1,
22h (Ruheseite),
20b in einen Haltestromkreis. Das Sperrmitlaufwerk wird in die Raststellung
11 gebracht. Folgt als zweite die Kennziffer »2«, so stehen die Schaltanne
des Sperrmitlaufwerkes in Stellung 13.
Dieser Kontakt und auch die Kontakte
14 bis 21, auf die der Schaltarm D I nach Wahl der Ziffemkombinationen
»13« bis »19« und »10« eingestellt ist, stehen teils über Entkopplungsgleichrichter
mit der Aderz2 bzw. z5 in Verbindung. Diese Adern sind durch Kontakte 47 sp 2 bzw.
51 sp 2 geöffnet. Relais B fällt somit ab, ohne daß Relais RF eingeschaltet
wird. Die Verbindung kommt somit nicht zustande, und die Auslösung geht in der beschriebenen
Weise vor sich.
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Wird als zweite die Kennziffer »l« gewählt - bei der
ersten Ziffer» 1 « wurde Relais SP 1 mit Haltestromkreis erregt
-, stehen die Schaltarme des Sperrmitlaufwerkes in Stellung 12. Nach Abfall
des Relais V
wird über Schaltarm D I folgender Stromkreis
geschlossen-10. +, 41rf, 42v, 43b, B(II), 44yl, DI in Stellung12,
Aderz3, 50spl, SP(I), 48h,
H (II), -.
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Relais H fällt ab, Relais B wird über Kontakte 7
h
und6b weiter gehalten, dasSperrmitlaufwerk wird in die Raststellung22 gebracht.
Wird die Ziffernkombination » 111 «, als dritte also die Ziffer
» 1 « gewählt, so stehen die Schaltarme des Sperrinitlaufwerkes in der Stellung
23. über Schaltann D 1 kann kein Schaltvorgang zustandekommen, da
alle an die Stellung 23 herangeführten Adern (z 2, z 8, z
10) offen sind. Relais B fällt ab, ohne daß Relais RF eingeschaltet wird,
wodurch in beschriebener Weise die Auslösung der Verbindung eingeleitet wird. Dasselbe
geschieht, wenn die Ziffernkombinationen »112« bis »1.18« und »110«,
als dritte also die Ziffern»2« bis »8« und »0«, gewählt werden. Wie
sich aus dem Verdrahtungsschema der Zeichnung entnehmen läßt, stehen auch die entsprechenden
Kontakte des Mitlaufwerkes 24 bis 30 und 32 nur mit offenen Adern
in Verbindung.
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Wird als dritte die Ziffer »9«, also eine erlaubte Verbindung
mit der Ziffernkombination »119«, gewählt, so kommt nach Abfall des Relais
V folgender Stromkreis über Schaltarm D I zustande: 11. +,
41rf, 42v, 43b, B (II), 44yl, DI in Stellung31, Aderzl, 46spl, SP1(III),
RF
(III), -.
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Das RelaisRF hebt in beschriebener Weise endgültig die Sperrdrohung
auf.
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Teilnehmern mit Sonderberechtigung soll es gestattet sein, hochwertige
Verbindungen zu ganz bestimmten Stellen, insbesondere zu Filialen, Dienststellen
od. dgl., herzustellen, ohne daß ihnen eine unbeschränkte Berechtigung zugestanden
wird. Es ist klar, daß in solchen Fällen die gesamten ausgesandten Ziffern, einschließlich
die Ziffern der Teilnehmernummer vom Sperrmitlaufwerk überwacht werden müssen. Im
folgenden sollen vier Beispiele für Verbindungen mit Anrufnummern bis zu zwölf Stellen
besprochen werden.
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Herstellung einer für sonderberechtigte Teilnehmer erlaubten Verbindung
mit der elfstelligen Anrufnummer »041139 217 51«:
Nach Wahl der Amtskennziffer
durch einen sonderberechtigten Teilnehmer werden durch ihm zugeordnete Schaltmittel
Schaltvorgänge erzeugt, die in der Amtsübertragung Erdpotential an die zum Sperrmitlaufwerk
führende Ader BFL anlegen. Dadurch wird das Relais BF erregt. Nach Aussendung der
Fernkennziffer »0« steht das Sperrmitlaufwerk in Stellung 10. Über
Schaltarm D 1 in Stellung 10 wird nach Ab-
fall des Relais V
folgender Stromkreis geschlossen: 12. +, 41 rf, 42 v,
43 b, B (11), 44 y 1, D 1 in Stellung
10, Ader z 7, 52 bf und dann über Entkopplungsgleichrichter und die
parallel liegenden Wicklungen 1 der Relais R 1, R 2,
R 3, R 4, 48 h, H (11), -.
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Die Relais R 1, R 2, R 3, R 4 sprechen
an und binden sich nach Abfall des Relais H (durch Gegenwick- i lung 11)
über ihre Wicklungen 11 und Kontakte 23 r 1,
25
r 2, 26 r 3, 27 r 4, 22 h, 20 b. Das
Relais B wird in beschriebener Weise über Kontakte 7 h und 6 b weiter
gehalten. Das Sperrinitlaufwerk wird in die Raststellung 11 geschaltet. Es
gelangt durch die zweite Ziffer »4« in die Stellung 15. Nach Ansprechen des
Relais V zu Beginn der Stromstoßreihe verläuft der Haltestromkreis für Relais R
1 bis R 4 über die Kontakte 22 h (Schleppkontakt) und 24 v. (Relais B wird
über Kontakt 3 v gehalten.) Nach Abfall des Relais Y wird über Schaltarm
D I ein sich über Ader z 8 erstreckender Stromkreis geschlossen, in
dem das Relais * 1 über Kontakt 53 r
1 gehalten wird. Die Relais R 2, * 3, R 4 fallen nach Abfall
des Relais V und öffnen des Kontaktes 24 v ab. Nach Abfall des Relais H (seine Gegenwicklung
II wird in Reihe mit der Wicklung I des Relais R 1 erregt) besteht nur noch
der Haltestromkreis für Relais R 1 (11) über die Kontakte 23
r 1, 22 h, 20 b. Relais B bleibt weiter erregt, und
das Sperrmitlaufwerk wird in die Raststellung 22 gebracht. Nach Wahl der nächsten
Ziffer »l« gelangt das Sperrinitlaufwerk in die Stellung 23. über
SchaltannD1 ist wiederum die Aderz8 angeschaltet, so daß nach Abfall des Relais
V der Haltestromkreis für Relais R 1 bestehenbleibt. Es wiederholen sich
die geschilderten Vorgänge. Das Sperrmitlaufwerk wird in die Anfangsstellung gebracht.
Beim Durchgang durch die Stellung 33 werden über Schaltarm D I die
Relais Y 1 (H) und Y 2 (1) eingeschaltet. Nach Verlassen der Stellung
33 ist der Stromkreis für Relais Y 1 aufgehoben, Relais Y 2
hält sich über Wicklung II und Kontakte 17 y 2, 18 y 3,
19 y 4, 20 b. Nach Schließen des Ruhekontaktes 44
y 1 und des Arbeitskontaktes 45 y 2 wird unter Abschaltung
des Schaltarmes D I der Schaltarm D 11 angeschaltet. Nach der nächsten
Ziffer » 1 « steht das Sperrmitlaufwerk in der Stellung 1. Nach Abfall
des Relais V ist folgender Stromkreis geschlossen: 13. +, 41 rf, 42
v, 43 b, B (11), 44 y 1, 45 y 2,
D II in Stellung 1, Ader z 8, 53 r 1, R
1 (1), 48 h,
H (II), -.
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Relais R 1 wird, wie schon jetzt ersichtlich, während der ganzen
Dauer der Stromstoßgabe, sofern von der vorgeschriebenen Ziffernfolge nicht abgewichen
wird, erregt gehalten. Nach Abfall des Relais H und Aufrechterhaltung des Stromkreises
für Relais B wird der Wähler in die Raststellung 11 gebracht. Nach der nächsten
Ziffer »3« steht der Schaltarm DII über Stellung 14 wiederum mit der Ader
z 8 in Verbindung. Dasselbe ist der Fall in der Stellung 31, die nach
der nächsten Ziffer »9« von dem Sperrmitlaufwerk eingenommen wird. Nach Auswertung
dieser Ziffer wird der Wähler wiederum in seine Ruhelage gebracht. Beim Durchgang
durch die Stellung 33 werden die Relais Y2 (111) und Y3
(1) erregt. Wenn der Schaltarm D 11 die Stellung 33 verlassen
hat, fällt Relais Y 2 ab, während Relais Y3 sich über Wicklung 11 und Kontakte
18y3, 19y4 und 20b weiterhält. Durch Kontakt 60
y 3 wird der Schaltann D III angeschaltet und durch Ruhekontakt
45 y 2 der Schaltarm D 11 abgeschaltet. Nach der nächsten Ziffer
»2« steht das Sperrmitlaufwerk in Stellung 2. Nach Abfall des Relais Y kommt folgender
Stromkreis zustande: 14. +, 41 rf, 42 v, 43 b, B
(11), 44 y 1, 45 y 2, 60 y 3, D
III in Stellung 2, Ader z 12 (die zu der Ader z8 parallel geschaltet ist),
53r1,
R 1 (1), 48 h, H (II), -.
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Das Relais Rl wird weiter gehalten. Das durch Gegenerregung abgeworfene
Relais H veranlaßt die
mehrfach erwähnten Schaltvorgänge, insbesondere
die Aufrechterhaltung des Stromkreises für Relais B. Das Sperrmitlaufwerk wird in
die Raststellung 11 gebracht. Durch die nächste gewählte Ziffer
»l« gelangt das Sperrmitlaufwerk in die Stellung 12, die ebenfalls mit der
Ader z 12 und Relais R 1 in Verbindung steht. Dasselbe gilt für die Stellung
29, in die das Sperrmitlaufwerk nach der nächsten Ziffer »7« gelangt.
Im Verlauf der weiteren mehrfach erwähnten Vorgänge wird das Sperrnütlaufwerk wiederum
in die Ausgangsstellung gebracht. Beim Durchgang durch die Stellung 33 wird
ein Stromkreis für die Relais Y 3 (111) und Y 4 (11) geschlossen.
Das Relais Y 3 fällt, wenn der Schaltarm D 111 den Kontakt
33 verlassen hat, ab. Für Relais Y 4 wird über Kontakte 19 y
4 und 20 b ein Haltestromkreis geschlossen. Durch Kontakt61y4 ist der Schaltarin
D IV des Sperrmitlaufwerkes angeschaltet. Nach Wahl der nächsten Ziffer
»5« ist über Schaltarin D IV in Stellung 5 wiederum die Ader
z 12 angeschaltet. Relais R 1 bleibt weiter erregt. Das Sperrmitlaufwerk
gelangt in die Raststellung 11. Nach der nächsten Ziffer »l« kommt
folgender Stromkreis zustande: 15. +, Urf, 42v, 43b, B
(11), 44yl, 45y2 '
60 y 3, 61 y 4, Schaltann
D IV in Stellung 12, 63 r 1, R 1 (111), RF
(111), -.
in diesem Stromkreis wird Relais R 1 weiter gehalten
und das die Sperrdrohung beseitigende Relais RF eingeschaltet. Da nun das Relais
H nicht abgeworfen wird, bindet sich für die Dauer der Verbindung das Relais RF
über Kontakte 57rf und 58h.
Relais B fällt ab, veranlaßt die Rückführung des
Sperrmitlaufwerkes in die Ruhelage und unterbricht mit Kontakt 20 b den Haltestromkreis
für das Relais R 1. Nlit Ausnahme der Relais H und RF sind alle Teile
des Sperrnütlaufwerkes in der Ruhelage. Nach Beendigung der Verbindung wird in der
Amtsübertragung Pluspotential von der Leitung BL abgeschaltet und damit das Relais
H zum Abfall gebracht, das mit Kontakt 58 h den Stromkreis des Relais RF
unterbricht.
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Den sonderberechtigten Teilnehmern soll es gestattet sein, eine weitere
hochwertige Fernverbindung mit der zwölfstelligen Anrufnummer »022 166 001872«
herzustellen.
Nach Aussendung der Ziffer »0« für den Fernverkehr waren, wie vorher beschrieben,
über Schaltarni DI in Stellung 10 Ader z7 und Kontakt 52 b die Relais
R 1, R 2, R 3, R 4 eingeschaltet worden. Nach
Beendigung der Stromstoßreihe sind über Kontakte 20 b, 22 h (Ruheseite) und
die relaiseigenen Kontakte 23 r 1, 25 r 2, 26
r 3 und 27 r 4 Haltestromkreise gebildet. Gleichzeitig mit
den Relais R 1 bis R 4 wurde die Gegenwicklung von Relais H eingeschaltet,
so daß das Relais B weiter erregt gehalten wird. Das Sperrmitlaufwerk gelangt in
die Raststellung 11. Nach der nächsten Ziffer »2« werden über Schaltarm
D I in Stellung 13 folgende Stromkreise geschlossen: 16. +,
41rf, 42v, 43b, B (11), 44yl, DI in Stellung 13, Entkopplungsgleichrichter,
Ader z 9, 54 r 2, R 2 (1), parallel dazu Ader z 10
55
r 3, R 3 (1), 48 h, H (11), -.
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Die Relais R 2 und R 3 werden in diesem Stromkreis erregt gehalten,
während die Relais R 1 und R 4 nach Abfall des Relais Y und öffnen des Kontaktes
24v abfallen. Nach Abfall des Relais H sind nur für die Relais R 2 und R
3 Haltestromkreise über die Kontakte 25 r 2 bzw. 26 r
3, 22 h und 20 b geschlossen. Das Sperrmitlaufwerk gelangt in die
Raststellung 22. Nach der nächsten Ziffer »2« steht der Schaltann D
1
in Stellung 24 mit der Ader z 9 in Verbindung, über die das Relais
R 2 weiter erregt gehalten wird. Das bis dahin noch erregte Relais R 3 fällt
nach Abfall des Relais V und Öffnen des Kontaktes 24 v ab. Es bleibt somit nur noch,
und zwar während der Aussendung aller folgenden Ziffern, das Relais R 2 über die
Ader z 9 bzw. über die zu ihr parallel geschaltete Ader z 13 erregt.
Während der Fortschaltung des Sperrmitlaufwerkes in die Ruhestellung wird beim Durchgang
durch Stellung 33 Relais Y2 erregt das den Schaltarm DII anschaltet. Die
nächste Zifferngruppe, » 166« wird von dem Schaltarm D Il verarbeitet.
Entsprechend diesen Ziffern gelangt das Sperrmitlaufwerk unter Berücksichtigung
der Fortschaltung von den verschiedenen Raststellungen aus nacheinander in die Stellungen
1, 17, 28. Alle diese Stellungen haben Verbindung mit der Ader z
9. Relais R 2 wird weiter erregt gehalten, bei jeder Ziffer Relais H abgeworfen,
Relais B weiter gehalten, dadurch mit Kontakt 11 b eine Auslösung der Verbindung
verhindert und das Sperrmitlaufwerk in die Anfangsstellung gebracht.
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Beim Durchgang durch Stellung 33 wird Relais Y 3
erregt,
das über Kontakt60y3 den SchaltarmD111 anschaltet. Wie sich aus der Zeichnung ohne
weiteres ergibt, kommt der Schaltarm D 111 im Verlauf der Aussendung der
nächsten Zifferngruppe »001« in den Stellungen 10, 21, 23 jedesmal
mit der Ader z 13 in Verbindung, die ebenso wie die Ader z 9 über
Kontakt 54 r 2 mit Relais R 2 (1) und der Gegenwicklung 11 des Relais
H in Verbindung steht. Das Sperrmitlaufwerk wird wiederum in die Anfangsstellung
geschaltet. Beim Durchgang durch Stellung 33 wird Relais Y 4 erregt, das
mit Kontakt 61 y 4 den Schaltarm D IV anschaltet. über Schaltarm
D IV wird die letzte Zifferngruppe »872« verarbeitet. Das Sperrmitlaufwerk
gelangt nacheinander in die Stellungen 8,
18, 24. Die beiden ersten
Stellungen sind wiederum an die Ader z 13 herangeführt. Nach der letzten
Ziffer »2« kommt nach Abfall des Relais V folgender Stromkreis zustande:
17. +, 41 rf, 42 v, 43 b, B (11), 44
y 1, 45 y 2, 60 y 3, 61 y 4,
D IV in Stellung 24, 64 r 2, R 2 (III), RF (III), -.
Das Relais
RF sorgt, wie schon mehrfach erwähnt, f ür die Beseitigung der Sperrdrohung
-und die Aufrechterhaltung der Verbindung. Wenn es nötig ist, beispielsweise bei
Anrufen einer Nebenstellenanlage mit Durchwahl, noch weitere Ziffern auszusenden,
kann dies somit ohne Behinderung durch das Sperrn-dtlaufwerk geschehen.
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Eine weitere für sonderberechtigte Teilnehmer genehmigtehochwertige.Verbindungsolldiemitderzehnstelligen
Anrufnummer »0214155341« sein. Von den nach Aussendung der Fernkenaziffer
»0« einge,-schalteten Relais R 1 bis R 4 bleiben nach der Ziffer »2«
wie vorher die Relais R 2 und R 3 erregt. Nach der nächsten Ziffer
»l« steht das Sperrmitlaufwerk in der Stellung 23. Ober Ader z10 bleibt
nur noch - und das für die ganze Dauer der Nummernstrornstoßgabe
- das Relais R 3 gehalten. Nach jeder Einstellung durch die gewählten
Ziffern muß also tiUr einen der Schaltarme des Sperrmitlaufwerkes Verbindung
mit
dem Relais R 3 bestehen. Die folgende Zifferngruppe »415« wird über Schaltarm
D II verarbeitet. In den diesen Ziffern entsprechenden Stellungen4, 12,
27 hat der SchaltarinD1I Verbindung mit der Aderz10, die über Kontakt55r3
zu dem Relais R 3 (1) und weiter über Kontakt 48 h zu der Gegenwicklung
II des Relais H führt Die nächste Zifferngruppe »534« wird über Schaltarm
D III verarbeitet. Nach jedesmaliger Einstellung entsprechend den einzelnen
Ziffern der Zifferngruppe wird das Sperrmitlaufwerk in die Stellungen
5, 14 und 26 gebracht. Alle diese Stellungen stehen mit der Ader z
14 in Verbindung, die zu der Ader z 10 parallel geschaltet ist. Nach Einstellung
des Sperrmitlaufwerkes entsprechend der letzten Ziffer »l« kommt über Schaltarm
D IV in Stellung 1 ein über Kontakt 62 r 3
verlaufender
Stromkreis für die Relais R 3 (111) und RF (III) zustande. Durch Relais
RF wird, wie mehrfach erwähnt, die Überwachung durch das Sperrmitlaufwerk aufgehoben
und der Fortbestand der aufgebauten Verbindung gesichert.
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Schließlich sei den sonderberechtigten Teilnehmern gestattet, eine
hochwertige Verbindung mit der An-rufhummer 470 901 l« herzustellen.
Von den nach Wahl der Kennziffer für den Fernverkehr »0« eingeschalteten
Relais R 1 bis R 4 bleibt nach Einstellung des Sperrmitlaufwerkes in Stellung
18 entsprechend der zweiten Ziffer »7« nur das über die Ader z
11 und Kontakt 564 angeschaltete Relais R4 (I) erregt, während die RelaisR1,
R2 und R3 abfallen. Die Stellung 32, die das Sperrmitlaufwerk nach der nächsten
Ziffer »0« erreicht, steht ebenfalls in Verbindung mit der Ader z
11. Mit dieser Ader in Verbindung stehen auch die Stellungen 9, 21
und 23 des Schaltarmes D II, die nach Wahl der einzelnen Ziffern der
Zifferngruppe »901« erreicht werden. Die letzte Ziffer »l« wird über
Schaltarm DIII verarbeitet. über Stellung 1, auf die das Sperrmitlaufwerk
nach der letzten Ziffer »I« eingestellt wird, kommt nach Abfall des Relais
V folgender Stromkreis zustande: 18. +, 41rf, 42v, 43b, B (II),
44yl, 45y2,
60 y 3, D III in Stellung 1,
65 r 4, R 4 (111), RF (III), -.
Das Relais RF beendigt,
wie mehrfach erwähnt, die Überwachung der Stromstoßgabe durch das Sperrmitlaufwerk
und sorgt für die endgültige Aufrechterhaltung des aufgebauten Verbindungsweges
(durch Kontakt 10 rf).
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Wie sich aus dem Beispiel ergibt, ist für jede der den sonderberechtigten
Teilnehmern genehmigten hochwertigen Verbindungen ein besonderes Überwachungsrelais
R 1 bis R 4 vorgesehen. Das jeweils in Funktion gesetzte Relais muß
im Zuge der Numinernstronistoßgabe- bis zur letzten Ziffer erregt gehalten werden.
Erst dann wird das Kennzeichen für die Beendigung der Überwachung durch das Sperrmitlaufwerk
und für die endgültige Aufrechterhaltung des aufgebauten Verbindungsweges (Einschaltung
des Relais RF) wirksam. Weicht der sonderberechtigte Teilnehmer von der vorgeschriebenen
Ziffernfolge ab, sei es, daß er sich irrt oder eine nicht genehmigte Verbindung
herzustellen versucht, so wird der Haltestromkreis für das betreffende Relais R
1 bis R4 nach der abweichenden Ziffer unterbrochen. Das Relais RF kann nicht
eingeschaltet werden. Vielmehr bleibt Relais H erreg und Relais B fällt ab. Alle
die Halteschleife beherrschenden Kontakte 12h, 13w, lOrf, llb sind offen, die Verbindung
wird ausgelöst.