DE1124318B - Zahnriementrieb mit einem Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff - Google Patents

Zahnriementrieb mit einem Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff

Info

Publication number
DE1124318B
DE1124318B DEM29319A DEM0029319A DE1124318B DE 1124318 B DE1124318 B DE 1124318B DE M29319 A DEM29319 A DE M29319A DE M0029319 A DEM0029319 A DE M0029319A DE 1124318 B DE1124318 B DE 1124318B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
teeth
belt
toothed belt
tooth
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM29319A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Reinhold Szonn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mueller Wilhelm H & Co KG
Original Assignee
Mueller Wilhelm H & Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller Wilhelm H & Co KG filed Critical Mueller Wilhelm H & Co KG
Priority to DEM29319A priority Critical patent/DE1124318B/de
Priority to CH4142357A priority patent/CH368348A/de
Priority to GB1176/57A priority patent/GB849776A/en
Publication of DE1124318B publication Critical patent/DE1124318B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/20V-belts, i.e. belts of tapered cross-section with a contact surface of special shape, e.g. toothed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/28Driving-belts with a contact surface of special shape, e.g. toothed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/02Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members with belts; with V-belts
    • F16H7/023Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members with belts; with V-belts with belts having a toothed contact surface or regularly spaced bosses or hollows for slipless or nearly slipless meshing with complementary profiled contact surface of a pulley

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

  • Zahnriementrieb mit einem Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff Zahnriementriebe mit Zahnriemen aus Gummi oder elastischem Kunststoff konnten bislang für Getriebe, die mittlere und große Kräfte zu übertragen haben oder bei denen die Belastung stark auf- und abschwellend oder stoßweise mit kurzzeitig eintretenden hohen Stoßspitzen erfolgt, nicht eingesetzt werden, weil dabei die Gefahr bestand, daß die Riemenzähne durch Scherkraft abgerissen wurden oder das Riemenband durchriß.
  • Der naheliegende, in der Praxis bereits verwirklichte Gedanke, die Riemenzähne starr oder so kräftig auszubilden, daß sie großen Beanspruchungen gewachsen sind, läuft auf die Preisgabe des wichtigsten Vorteiles von Zahnriemen aus elastischem Werkstoff hinaus, nämlich des Vorteiles, daß die Riemenzähne in bestimmten Grenzen elastisch nachgeben können, was die unerläßliche Voraussetzung für die Erzielung eines ruhigen, verlust- und geräuscharmen Laufes des Zahnriementriebes ist.
  • Zur Verbesserung der Wirkungsweise von Zahnriementrieben, bei denen die Zahnriemen mit dem Riemenrücken und den Riemenzähnen einstöckig aus Gummi oder Kunststoff gefertigt sind, sind verschiedene Vorschläge für die Ausbildung der Riemenzähne gemacht worden, die jedoch bislang keine befriedigende Lösung des Problems gebracht haben, solche Zahnriementriebe für mittlere und große Leistungen anwendbar zu machen.
  • Um eine günstige Abwälzbewegung trapezförmiger Riemenzähne an den Seitenflanken der Lücken zwischen den Zähnen der Zahnräder zu erreichen, ist es bekannt; die Zahnradlückenwinkel auf jeder Seite um einige Winkelgrade größer zu machen als den Zahnwinkel der Riemenzähne und bei besonders hohen Riemenzähnen die Seitenflanken der Zahnradlücken konkav auszuführen. Hierbei muß die Breite der Zahnradlücken so viel größer sein als die Dicke der Riemenzähne, daß deren elastische Biegbarkeit nicht behindert wird, wenn die Riemenzähne mit den Zahnradlücken in Eingriff kommen.
  • Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Lücken des Zahnriemens eine Einkerbung anzuordnen. Hiermit soll die Biegesteifigkeit des Riemenrückens vermindert und dadurch die Flexibilität des Zahnriemens verbessert werden.
  • Für die Dimensionierung der Zahnräder für Zahnriemen aus Gummi oder elastischem Kunststoff ist empfohlen worden, den Teilkreis der Zahnradlücken des Zahnrades um einen kleinen Zuschlag, für den ein die Auflageluft berücksichtigender Korrekturfaktor angegeben wird, größer zu wählen als die Teilung der Zähne des Zahnriemens. Schließlich ist es bei Keilriemen aus elastischem Werkstoff, die ähnlich wie Riemenzähne wirkende flache Mitnehnzerstege aufweisen, bekannt, die Mitnehmerstege so auszubilden, daß sie mit Flankenspiel in die sie aufnehmenden Lücken der Keilriemenscheibe eingreifen.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung in der Vereinigung der nachstehend aufgeführten Merkmale an einem Zahnriementrieb, dessen Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff besteht: a) Der Zahnwinkel jedes Riemenzahnes ist kleiner als der Lückenwinkel zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Zähnen des Zahnrades, und die Zahndicke des Riemenzahnes ist gegenüber der Lückenweite des Zahnrades so viel kleiner, daß die Riemenzähne mit reichlichem Flankenspiel in die Lücken des Zahnrades eingreifen.
  • b) Am Zahnriemen ist in der Lücke zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Riemenzähnen mindestens eine quer über den ganzen Lückengrund durchgehende Kerbe gebildet.
  • c) Die Riemenzähne sind in einer Teilung angeordnet, die im unbelasteten oder wenig belasteten Zustand des Zahnriementriebes um einen konstanten Betrag kleiner ist als die Teilung der Zähne des Zahnrades auf dem zugehörigen, gemeinschaftlichen Teilkreis.
  • Diese Merkmale sind bei Zahnriementrieben, deren Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff bestehen, je für sich in Einzelanwendung bekannt, jedoch in der Gesamtkombination wie auch in der Unterkombination der einzelnen Merkmale für derartige Zahnriementriebe bisher nicht angewendet worden. Ihre vereinigte Anwendung bei einem Zahnriemengetriebe mit einem Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff ergibt eine besonders günstige Wirkungsweise dadurch, däß im Leerlauf und bei geringer Belastung des Zahnriementriebes nur der jeweils gerade in das Zahnrad einwandernde Riemenzahn sich mit einer schmalen Zone gegen die Flanke der vorangehenden Lücke des Zahnrades anlegt; während bei zunehmender Belastung die' Berührungsfläche breiter wird und unter elastischer Biegung der Riemenzähne die vor der Einlaufstelle befindlichen Riemenzähne mit wachsender Größe der Belastung zunehmend an der Kraftübertragung mitbeteiligt werden. Bei normaler Belastung, für die der Zahnriementrieb in Dauerbelastung ausgelegt ist, nehmen alle oder fast alle auf dem Umschlingungswinkel des Zahnriemens befindlichen Riemenzähne an der Kraftübertragung teil. Bei stoßartiger Überbelastung, die im allgemeinen nur während einer kurzen Zeitspanne wirksam wird und mit hohen Stoßspitzen verbunden ,sein kann, liegen alle auf dem Umschlingungswinkel befindlichen Riemenzähne mit ihren vollen Flankenflächen bzw. mit breiten Zonen ihrer Flankenflächen gegen die Flankender Lückendes Zahnrades an, und zugleich wird, was durch die Einkerbungen an den Lücken zwischen je zwei aufeinanderfölgenden Riemenzähnen ermöglicht ist, durch die, stark vergrößerte Zugkraft des Zahnriemens dessen Rücken elastisch zusammengedrückt. Da auf diese Weise große Stoßspitzen nicht nur unter elastischem Biegen der Riemenzähne, sondern auch unter elastischem Zusammendrücken des Rückens des Zahnriemens auf das Zahnrad übertragen werden, besteht keine Gefahr des Abreißens oder Einreißens der elastisch biegsamen Riemenzähne. Somit sind die Voraussetzungen dafür geschaffen, Zahnriementriebe mit Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff in solchen Fällen anwenden zu können, in denen mittlere und große Kräfte übertragen werden oder kurzzeitig erhebliche Stoßkräfte auftreten.
  • Vorzugsweise wird der Zahnriementrieb nach der Erfindung mit dem vorstehend angegebenen Kombinationsmerkmal a) in bekannter Weise so ausgeführt, daß sowohl die Riemenzähne als auch die Lücken zwischen den Zähnen des Zahnrades einen trapezförmigen Querschnitt haben. Es ist jedoch möglich und in manchen Fällen vorteilhaft, einem Zahrad mit trapezförmigen Zähnen und trapezförmigen Zahnlücken einen Zahnriemen- mit rechteckigen Zähnen zuzuordnen.
  • Bereits bekannte Riementriebe mit im Querschnitt rechteckigen Zähnendes Riemens arbeiten mit Triebstockverzahnung. Andererseits sind auch Riementriebe mit gezahnten Keilriemen aus Gummi bekannt, bei denen die im Querschnitt trapezförmigen Riemenzähne die von im Querschnitt rechteckigen Zähnen des Zahnrades begrenzten trapezförmigen Zahnradlücken voll ausfüllen.
  • Zweckmäßig ist es, die rechteckigen Riemenzähne mit konkav gerundeter Begrenzungslinie des Zahnkopfes auszuführen, wie dies bei Zahnriementrieben an sich bekannt ist, bei denen die Riemenzähne die gleiche Breite haben wie die Lücken zwischen den Zähnen des Zahnrades. Zur Erzielung einer evolventenartigen Abwälzbewegung der Riemenzähne auf den Zahnflanken der Zähne des Zahnrades können die Zahnflanken der Zähne des Zahnrades vorteilhaft von konkav oder konvex gekrümmt verlaufenden Linien begrenzt sein.
  • Die Erfindung wird nachstehend in schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 bis 4 zeigen vier unterschiedliche Formen jeweils eines Riemenzahnes im Eingriff mit einer Lücke des Zahnrades; Fig:5 stellt die Stirnansicht eines vollständigen Zahnrades und den auf dem Zahnrad aufliegenden Umschlingungsabschnitt des zugehörigen Zahnriemens dar; Fig. 6 und 7 zeigen kurze Teilabschnitte des Zahnriemens in zwei verschiedenen Ausführungen.
  • Der mit den Zähnen 2 aus Gummi oder elastischem Kunststoff in einem Stück gefertigte Zahnriemen 1 wirkt mit dem Zahnrad 3 zusammen, indem die Riemenzähne 2 mit den zwischen den Zähnen des Zahnrades 3 befindlichen Lücken in Eingriff kommen. Die Zahnradlücken sind mit trapezförmigem Querschnitt ausgeführt.
  • In Fig. 1, 4 und 5 haben die Riemenzähne ebenfalls trapezförmigen Querschnitt. Der Lückenwinkel ß jeder Zahnlücke des Zahnrades 3 ist jedoch, wie es in Fig. 1 durch Einzeichnung der Winkel veranschaulicht,ist, um den Freiwinkel zweimal y größer als der Winkel a des elastischen Riemenzahnes 2. Der in die ihm zugekehrte Zahnradlücke des Zahnrades 1 einwandernde Zahn 2 des Zahnriemens legt sich gegen die Flanke 4 der den Riemenzahn aufnehmenden Lücke des Zahnrades 3 mit einer nur schmalen Berührungsflache an, wenn der Zahnriemen keine oder nur eine geringe Kraft zu übertragen hat. Ist aber die am Zahnriemen angreifende Zugkraft P groß, so wird der Riemenzahn 2, wie dies in Fig.1 mit gestrichelt gezeichneten Linien angedeutet ist, entgegen der Richtung der Zugkraft P elastisch nach hinten gebogen und elastisch so verformt, daß er mit der ganzen Zahnflanke oder mit einem mehr oder weniger großen Flächenabschnitt der Zahnflanke 4 des Zahnrades 3 Flächenberührung bekommt. Mit dieser Verformungsmöglichkeit der Riemenzähne sowie dadurch, daß gemäß Fig. 5 der Zeichnung die Teilung der Riemen-, zähne größer gehalten ist als die am gleichen Teilkreis gemessene Teilung der Lücken des Zahnrades 3, wird erreicht, daß bei Übertragung von mittleren und großen Kräften die vor der Einlaufstelle auf dem Umschlingungsabschnitt des Zahnriemens 1 befindlichen Riemenzähne 2 mit mehr oder weniger breiten Flächen die Flanken 4 der vor ihnen liegenden Zähne des Zahnrades 3 berühren und einen Teil der Kraft P auf das Zahnrad übertragen. Auf diese Weise werden Stoßspitzen mit mehreren Zähnen elastisch aufgenommen und auftretende Vibrationen wirksam gedämpft.
  • Zu diesem Erfolg trägt ferner bei, daß zwischen den elastischen Zähnen 2 im Rücken des Zahnriemens über den ganzen Lückengrund durchgehende Einkerbungen 5 gebildet sind, von denen entweder gemäß Fig. 6 je eine in der Mitte zwischen zwei Riemenzähnen 2 liegen kann oder gemäß Fig. 7 zwei oder mehrere zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Riemenzähnen gebildet sein können. Durch die Einkerbungen 5 wird nicht nur die Biegsamkeit des Zahnriemens 1 verbessert und ein geschmeidigeres Auflaufen des Zahnriemens 1 auf das Zahnrad 3 ermöglicht, sondern darüber hinaus wird auch eine verbesserte elastische Zusammendrückbarkeit des Rückens des Zahnriemens erreicht. Demzufolge findet beim Auftreten großer Stoßspitzen eine Verlagerung der neutralen Mittellinie des Riemenrückens zum Zahnrad 3 hin statt, was ebenfalls dazu beiträgt, daß der unmittelbar an der Einlaufstelle liegende Riemenzahn und die vorangehenden Riemenzähne sich unter elastischer Biegeverformung gegen die in der Drehrichtung vorangehenden Flanken 4 des Zahnrades gut anschmiegen.
  • In Fig. 5 ist der Riementrieb im Falle der leichtesten Belastung und mit einem Zahnrad gezeichnet, das nur vier Zähne aufweist. In diesem Falle ist der vor der Einlaufstelle des Zahnriemens befindliche Riemenzahn 2 an der Kraftübertragung überhaupt nicht beteiligt. Fig. 5 läßt ferner erkennen, daß der an der Einlaufstelle befindliche Riemenzahn 2 gegenüber der Flanke des in der Drehrichtung nachfolgenden Zahnes des Zahnrades 3 so reichliches Flankenspiel hat, wie es für die elastische Biegeverformung des Riemenzahnes bei Übertragung mittlerer und großer Kräfte erforderlich ist. Gleichwohl bleibt auch bei Übertragung von großen Kräften und hohen Stoßspitzen der Verdrehungswinkel des Zahnriemens 1 gegenüber dem Zahnrad 3 klein, weil durch die Biegeverformung der jeweils in die Lücken des Zahnrades 3 eingreifenden Riemenzähne 2 der Verdrehungsmöglichkeit enge Grenzen gesetzt sind.
  • In Fig. 1 ist mit a die Lage des Zahngrundes des an der Einlaufstelle befindlichen Riemenzahnes 2 bezeichnet, wenn der Riemenzahn im Leerlauf unbelastet oder bei Übertragung kleiner Kräfte nur wenig belastet ist. Wird der Riemenzahn 2 stark belastet, so bekommt er die in Fig. 1 gestrichelt gezeichnete Gestalt, und sein Zahngrund hat dann die in Fig. 1 mit b bezeichnete Lage zur Lücke des Zahnrades 3.
  • Die Zähne 2 des Zahnriemens sind so ausgebildet, daß die Köpfe der Zähne des Zahnrades 3 am Rücken des Zahnriemens 2 in den Lücken zwischen den Riemenzähnen 2 zum Aufliegen kommen, die Köpfe der Riemenzähne 2 jedoch den Grund zwischen den Lücken des Zahnrades 3 nicht berühren.
  • Werden die Zähne 2 des Zahnriemens 1 mit großer Höhe ausgeführt, dann muß durch eine besondere Gestaltung der Riemenzähne dafür gesorgt werden, daß das Ein- und Auswandern der Riemenzähne in die bzw. aus den Lücken des Zahnrades 3 ohne Behinderung vonstatten geht. Dieser Forderung kann dadurch entsprochen werden, daß die Riemenzähne 2 a gemäß Fig. 2 mit rechteckiger Querschnittsform oder die Riemenzähne 2 b gemäß Fig. 3 mit rechteckiger Querschnittsform und mit von einer konvexen Linie begrenztem Zahnkopf hergestellt werden.
  • Zu dem gleichen Zweck können, wie dies in Fig. 4 bei einem mit trapezförmigem Querschnitt ausgeführten Riemenzahn 2 dargestellt ist, die Zahnflanken 4 der Zähne des Zahnrades 3 konkav und konvex gekrümmt so ausgeführt werden, daß die Riemenzähne 2 sich evolventenartig an den Zahnflanken 4 der der Zähne des Zahnrades 3 abwälzen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zahnriementrieb, dessen Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff besteht, gekennzeichnet durch die Vereinigung nachstehender Merkmale: a) Der Zahnwinkel (a) jedes Riemenzahnes (2) ist kleiner als der Lückenwinkel (ß) zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Zähnen des Zahnrades (3), und die Zahndicke des Riemenzahnes ist gegenüber der Lückenweite des Zahnrades so viel kleiner, daß die Riemenzähne mit reichlichem Flankenspiel in die Lücken des Zahnrades eingreifen. b) Am Zahnriemen ist in der Lücke zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Riemenzähnen (2) mindestens eine quer über den ganzen Lückengrund durchgehende Kerbe (5) gebildet. e) Die Riemenzähne (2) sind in einer Teilung angeordnet, die im unbelasteten oder wenig belasteten Zustand des Zahnriementriebes um einen konstanten Betrag kleiner ist als die Teilung der Zähne des Zahnrades (3) auf dem zugehörigen, gemeinschaftlichen Teilkreis.
  2. 2. Zahnriementrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einem Zahnrad (3) mit trapezförmigen Zähnen und trapezförmigen Zahnlücken ein Zahnriemen (1) mit rechteckförmigen Zähnen (2a) zugeordnet ist.
  3. 3. Zahnriementrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckigen Riemenzähne (2 b) mit konvex gerundeter Begrenzungslinie des Zahnkopfes ausgeführt sind (Fig. 3).
  4. 4. Zahnriementrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnflanken (4) der Zähne des Zahnrades (3) von konkav oder konvex gekrümmt verlaufenden Linien begrenzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 585 309; britische Patentschrift Nr. 152 575; USA.-Patentschriften Nr. 1828 136, 2 397 312; italienische Patentschrift Nr. 435 039; Prospekt der Firma Mulco - Maschinentechnische Arbeitsgemeinschaft, Hannover, Klagesmarkt 5, »Synchroflex-Zahnflachriemen«, Z 0455 P, S. 7 und 8; »Die Müllerei«, Nr. 29 vom 18. Juli 1953, S. 439.
DEM29319A 1956-01-12 1956-01-12 Zahnriementrieb mit einem Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff Pending DE1124318B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM29319A DE1124318B (de) 1956-01-12 1956-01-12 Zahnriementrieb mit einem Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff
CH4142357A CH368348A (de) 1956-01-12 1957-01-08 Riemenantrieb mit einem Riemen mit aus gummielastischem Material bestehenden Zähnen, die mit formschlüssigem Eingriff in Zahnräder eingreifen
GB1176/57A GB849776A (en) 1956-01-12 1957-01-11 Improvements in or relating to power transmission arrangements of the belt and pulleytype

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM29319A DE1124318B (de) 1956-01-12 1956-01-12 Zahnriementrieb mit einem Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1124318B true DE1124318B (de) 1962-02-22

Family

ID=7300655

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM29319A Pending DE1124318B (de) 1956-01-12 1956-01-12 Zahnriementrieb mit einem Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH368348A (de)
DE (1) DE1124318B (de)
GB (1) GB849776A (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1650653B1 (de) * 1967-10-13 1971-03-04 Continental Gummi Werke Ag Zahnriementrieb
DE2435073A1 (de) * 1973-07-20 1975-02-06 Goodyear Tire & Rubber Zahntreibriemen, insbesondere riemenantrieb aus zahnriemen und zahnscheibe
DE2721800A1 (de) * 1976-09-10 1978-03-16 Borg Warner Zahnriemenantrieb
USRE30440E (en) * 1978-05-30 1980-12-02 Borg-Warner Corporation Synchronous belt and pulley drive
DE3201359A1 (de) * 1982-01-19 1983-08-04 Memminger Gmbh, 7290 Freudenstadt "fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen"
DE3724564A1 (de) * 1987-07-24 1989-02-02 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Zahnriementrieb
DE19500772A1 (de) * 1995-01-13 1996-07-25 Porsche Ag Zahnriemen für formschlüssige Leistungsübertragung
AT403195B (de) * 1982-02-26 1997-11-25 Pirelli Getriebe aus zahnriemen und riemenscheiben
AT407075B (de) * 1984-11-15 2000-12-27 Dayco Products Inc Kombination aus einer zahnriemenscheibe und einem zahnriemen

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3245518A (en) * 1962-06-07 1966-04-12 Automatic Canteen Co Belt with integrally molded teeth and vanes
JPS5217663Y2 (de) * 1971-02-25 1977-04-21
JPS5217664Y2 (de) * 1971-02-25 1977-04-21
US4148225A (en) * 1977-10-31 1979-04-10 The Gates Rubber Company Belt sprocket

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB152575A (en) * 1920-03-12 1920-10-21 Alfred Joseph Postlethwaite Improvements in or relating to belt gearing
US1828136A (en) * 1928-04-11 1931-10-20 Abraham L Freedlander Pulley
DE585309C (de) * 1933-10-02 Albert Obermoser Kraftuebertragungsgetriebe mit Gummiriemen und Rillenscheiben
US2397312A (en) * 1944-05-16 1946-03-26 Mark L Forrest Power transmission mechanism

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE585309C (de) * 1933-10-02 Albert Obermoser Kraftuebertragungsgetriebe mit Gummiriemen und Rillenscheiben
GB152575A (en) * 1920-03-12 1920-10-21 Alfred Joseph Postlethwaite Improvements in or relating to belt gearing
US1828136A (en) * 1928-04-11 1931-10-20 Abraham L Freedlander Pulley
US2397312A (en) * 1944-05-16 1946-03-26 Mark L Forrest Power transmission mechanism

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1650653B1 (de) * 1967-10-13 1971-03-04 Continental Gummi Werke Ag Zahnriementrieb
DE2435073A1 (de) * 1973-07-20 1975-02-06 Goodyear Tire & Rubber Zahntreibriemen, insbesondere riemenantrieb aus zahnriemen und zahnscheibe
DE2721800A1 (de) * 1976-09-10 1978-03-16 Borg Warner Zahnriemenantrieb
USRE30440E (en) * 1978-05-30 1980-12-02 Borg-Warner Corporation Synchronous belt and pulley drive
DE3201359A1 (de) * 1982-01-19 1983-08-04 Memminger Gmbh, 7290 Freudenstadt "fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen"
AT403195B (de) * 1982-02-26 1997-11-25 Pirelli Getriebe aus zahnriemen und riemenscheiben
AT407075B (de) * 1984-11-15 2000-12-27 Dayco Products Inc Kombination aus einer zahnriemenscheibe und einem zahnriemen
DE3724564A1 (de) * 1987-07-24 1989-02-02 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Zahnriementrieb
DE19500772A1 (de) * 1995-01-13 1996-07-25 Porsche Ag Zahnriemen für formschlüssige Leistungsübertragung

Also Published As

Publication number Publication date
CH368348A (de) 1963-03-31
GB849776A (en) 1960-09-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2624424C3 (de) Zahnriemen
AT393006B (de) Zahnriemen
DE2616765C2 (de) W-N Zahnrad mit einem ein- oder doppelflankigen W-N Zahnprofil
DE69712148T2 (de) Zahnkette mit erhöhten Gliedrücken
DE102010007519B4 (de) Doppelseitig treibende Zahnkette sowie hiermit arbeitender Kettentrieb
DE69404828T2 (de) Spielfreier getriebemechanismus
DE1124318B (de) Zahnriementrieb mit einem Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff
DE2721800B2 (de) Synchron-Zahnriementrieb
DE3306490A1 (de) Kraft- beziehungsweise bewegungsuebertragungsvorrichtung mit zahnriemen und zahnriemenscheiben
EP1855026A2 (de) Laschenkette
DE69723291T2 (de) Elastisches zahnrad
DE2801138C3 (de) Verteilergetriebe, insbesondere für Doppelschneckenpresse
DE2922528A1 (de) Kette
DE3121662C2 (de) Getriebe, insbesondere Planetengetriebe
DE102019200933A1 (de) Planetengetriebe
DE3019427C2 (de) Zahnriemen
EP0001268B1 (de) Elastische Kupplung
DE2855748A1 (de) Zahnriementrieb, insbesondere riemenscheibe fuer solche antriebe
DE102020107416A1 (de) Kettenrad und Antriebsmechanismus
DE1650653B1 (de) Zahnriementrieb
DE1575659B1 (de) Stirnzahnrad mit doppelschraegverzahnung
AT407075B (de) Kombination aus einer zahnriemenscheibe und einem zahnriemen
DE2333006A1 (de) Endloser treibriemen fuer riementriebe
DE1286833B (de) Wellenkupplung
DD244796A1 (de) Verzahnung an wellgetrieben, insbesondere mit topffoermigem elastischen rad