DE112221C - - Google Patents

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DE112221C
DE112221C DENDAT112221D DE112221DA DE112221C DE 112221 C DE112221 C DE 112221C DE NDAT112221 D DENDAT112221 D DE NDAT112221D DE 112221D A DE112221D A DE 112221DA DE 112221 C DE112221 C DE 112221C
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DE
Germany
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sheet
rollers
paper
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sheets
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DENDAT112221D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K10/00Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
    • A47K10/24Towel dispensers; Toilet paper dispensers
    • A47K10/32Dispensers for paper towels or toilet paper
    • A47K10/42Dispensers for paper towels or toilet paper dispensing from a store of single sheets, e.g. stacked
    • A47K10/44Dispensers for paper towels or toilet paper dispensing from a store of single sheets, e.g. stacked with mechanical dispensing means for prehension of the next sheet to be dispensed

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Vorrichtung gehört zu denjenigen, bei welchen bei der Entnahme eines Blattes Papier stets das nächstfolgende Blatt zu einem Theil bereits mit herausgezogen wird und dann soweit aus dem Apparat hervorsieht, dafs es leicht ergriffen werden kann.
Ein wesentliches Moment liegt bei vorliegender Vorrichtung in der eigenthümlichen Gestaltung der Papierblätter, welche hierbei in Verbindung mit Transportrollen zur Verwendung kommen.
Die Vorrichtung selbst ist geschlossen und die Angriffsrollen sind überdeckt, jedoch ist die Achse theilweise freiliegend, so dafs, wenn nöthig, auch eine Drehung derselben mit den Fingern herbeigeführt werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung zur Darstellung gebracht und ist Fig. ι eine perspectivische Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 ein Querschnitt· durch dieselbe und Fig. 3 eine Endansicht. Fig. 3a ist eine Einzelansicht, welche weiter unten des Näheren erläutert ist; die Fig. 4 bis 8 zeigen verschiedene Formen der Papierblätter, wie sie bei dieser Vorrichtung zur Verwendung kommen können. Fig. 9 zeigt die Art und Weise, wie dem einen Blatt das nächste Blatt nachfolgt.
Die Vorrichtung besteht aus dem passend geformten Gehäuse A aus Metall oder sonst geeignetem Material. Das Gehäuse besteht aus zwei Theilen, welche bei α zusammengelenkt sind. Der untere Theil des Gehäuses B ist gebaucht und umschliefst die Angriffsrollen, doch sind Unterbrechungen vorhanden, aus denen die gerauhte oder gerillte Achse C so hervorsieht, dafs sie leicht mit den Fingern gedreht werden kann. Die Angriffsrollen D sind entweder ebenfalls gerauht oder gerillt oder aus Weichgummi gefertigt.
Innerhalb des Gehäuses ist eine Sperrklinke E angebracht, welche in ein Zahnrad F eingreift und hierdurch verhindert, dafs man die Welle der Transportrollen verkehrt herumdreht.
O ist ein Schlitz in der Unterseite des Gehäuses^., durch welchen die Papierblätter heraustreten. G G sind Blattfedern, welche an der Rückwand des Gehäuses befestigt sind und die Papierblätter H gegen die Transportrollen drücken. Die mit JKi und / bezeichneten Theile bilden eine . Verschliefsvorrichtung, wobei K ein Knopf ist, dessen nach innen ragender Arm L gegen die Papierblätter liegt, wie es in Fig. 3 a dargestellt ist.
Eine vollständige Drehung des Knopfes K kann erst vorgenommen werden, wenn alle Papierblätter entfernt sind, und durch Drehung des Knopfes wiederum kann erst das Schlofs freigelegt werden, so dafs die Vorrichtung immer erst nach vollständigem Papierverbrauch wieder gefüllt werden und ein unbefugtes Oeffhen nicht stattfinden kann.
M ist ein Stift, auf welchem sämmtliche Blätter aufgereiht sind und von welchem sie einzeln abgerissen werden. Mit diesem Stift M sind die Blätter innerhalb des Gehäuses aufgehängt.
Sobald die Angriffsrollen gedreht werden, wird das oberste Papierblatt aus dem Schlitz hervortreten, wo es alsdann ergriffen werden kann. Wird das Blatt ganz aus dem Behälter herausgezogen, so drehen sich ebenfalls die
Angriffsrollen, und sobald sich der Endtheil h unter den Rollen befindet, wird schon das nächste Blatt von denselben unterfafst, weil die bei hl abgeschrägten Ecken der Blätter einen Angriff der endständigen Rollen D zulassen.
Da aber eine Drehung der Rollen noch so lange anhält, als noch das oberste Papierblatt mit seinem Endtheil h die Rollen bewegt, so wird gegen Ende jeder Bewegung jedesmal das folgende Blatt mitgenommen, und es wird aus dem Behälter hervorragen, wenn das oberste Blatt daraus entfernt ist.
Aufser der abgeschrägten Form der Blätter kann jede andere Form verwendet werden, nur müssen die Blätter so vorgerichtet sein, dafs kurz vor ihrem Verlassen des Behälters die Rollen D das nächstfolgende Blatt mit erfassen können, und das geschieht bei den in Fig. 4 bis 8 dargestellten Formen, indem Ausschnitte h mit der Lage der Angriffsrollen D übereinstimmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Ausgabe von Papierblättern, dadurch gekennzeichnet, dafs eine von dem jeweilig entnommenen Blatt H bewegte Walze mit ihren Angriffsrollen D gegen Ende der Bewegung infolge in den Blättern vorhandener Lücken h das nächste Blatt mitergreift und hervorzieht, so dafs nach Entnahme des Blattes das nächste' zum Erfassen aus dem Apparat hervorragt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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