DE112155C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE112155C DE112155C DENDAT112155D DE112155DA DE112155C DE 112155 C DE112155 C DE 112155C DE NDAT112155 D DENDAT112155 D DE NDAT112155D DE 112155D A DE112155D A DE 112155DA DE 112155 C DE112155 C DE 112155C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coal dust
- air
- combustion
- coal
- porous
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002817 coal dust Substances 0.000 claims description 13
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 6
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 5
- 239000011148 porous material Substances 0.000 claims description 2
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 4
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 2
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000002309 gasification Methods 0.000 description 1
- 206010022000 influenza Diseases 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 239000012466 permeate Substances 0.000 description 1
- 239000003208 petroleum Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C99/00—Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
- F23C2700/06—Combustion apparatus using pulverized fuel
- F23C2700/066—Other special arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine in dem Verbrennungsraum einer
Feuerungsanlage unterzubringende Vorrichtung, welche bei Verwendung von staubförmiger
Kohle diese letztere ganz oder doch zum grofsen Theil verbrennt, bevor sie in den freien Raum
der Verbrennungskammer eintritt. Der Zweck der Vorrichtung ist, zu vermeiden, dafs der
Kohlenstaub in zusammengeballter Form, also unverbrannt in die Feuerzüge und zum Schornstein
hinausfliegt.
Die Zeichnung veranschaulicht als Ausführungsbeispiel eine Lokomotive, in deren Feuerbüchse
die Verbrennungs- bezw. Vergasungsvorrichtung untergebracht ist.
Mit α ist die Feuerbüchse bezeichnet, während
b ein stark poröser, in der Feuerbüchse befestigter Körper ist. Dieser Körper kann in
ganz beliebiger Weise hergestellt werden, er kann z. B. aus einem einzigen, durchweg porösen
oder mit Wegen für den Durchgang kohlenstaubhaltiger Luft versehenen Stück feuerfesten
Thons bestehen. Es ist angenommen, dafs der Körper b aus kleinen Stücken feuerfesten
Thons oder dergl. besteht; Wasserrohre d, die in ständiger Verbindung mit den
Wasserschenkeln der Feuerbüchse stehen, halten die Stücke zusammen. Der auf diese Weise
hergestellte poröse oder schwammähnliche Körper kann noch von einem Sieder c durchbrochen
werden, der ebenfalls an beiden Enden mit den Wasserschenkeln der Feuerbüchse in
Verbindung steht. An den porösen Körper b grenzt nach der Seite des Führerstandes hin
ein gewöhnlicher Rost r, welcher in der üblichen Weise mit Kohlen beworfen wird. Die
von diesem Roste aufsteigenden glühenden Gase bestreichen den porösen Körper b und
durchziehen ihn während des Anfeuerns auch, so dafs er in den Zustand der Rothglut geräth.
Wenn dieser letztere erreicht ist, wird in den porösen Körper b mittelst der Leitung g
der Kohlenstaub eingeblasen. Dieses Einblasen kann durch überhitzten Dampf, dem in bekannter
Weise Luft zugeführt wird, oder durch Prefsluft erfolgen. Um diese Prefsluft und den
Kohlenstaub gleichmäfsig auf den ganzen Körper b zu vertheilen, kann derselbe auf einer
gelochten Platte ρ ruhen, die den oberen Abschlufs einer Windkammer e bildet. Der in
den porösen Körper b eindringende Kohlenstaub wird infolge der in b herrschenden Hitze
während seines vielfach gebrochenen Weges durch die Poren von b ganz oder doch zum
gröfsten Theil schon in dem Körper b verbrannt oder verbrennt doch nach seinem Austritt
in den freien Raum der Feuerbüchse a. Der Kohlenstaub mufs, wenn die Feuerung für
eine Lokomotive angewendet wird, auf dem Tender oder in einem besonderen Wagen mitgeführt
werden; die Mittel und Wege, welche dazu dienen, den Kohlenstaub mittelst der Luft
in der gehörigen Weise in das Zuleitungsrohr g hineinzuführen, stehen mit dem eigentlichen
Erfindungsgegenstande in keinem wesentlichen Zusammenhange. In der Zeichnung ist deshalb
die mit der Dampfzuführung in bekannter Weise zu verbindende Luftzuführung nicht
mit dargestellt worden.
Der Luftkasten e ist entbehrlich, wenn man das Zuleitungsrohr g an seinem Ende so
verzweigt,, dafs diese einzelnen Zweige dem
Körper b an mehreren Punkten zugleich den Kohlenstaub und die Luft zuführen. Befindet
sich der Körper b im Zustande der Rothglut und wird durch geeignet geregelte Zuführung
der Luft und des Kohlenstaubes dafür gesorgt, dafs der Kohlenstaub noch innerhalb des Körpers
b ganz oder doch zum gröfsten Theile verbrennt, so ist die Rostfeuerung oder der
Ersatz für dieselbe während des vollen Betriebes entbehrlich. — Zum Anfeuern ist die Rostfeuerung
nicht erforderlich; man kann vielmehr den ganzen porösen Körper b mit Petroleum
oder Spiritus übergiefsen und auf diese Weise zunächst in denjenigen Zustand überführen,
der innerhalb von b die Verbrennung des Kohlenstaubes ermöglicht. Um auch bei
schwankender Beanspruchung des Dampfkessels den Körper b in Rothglut zu erhalten, empfiehlt
es sich jedoch, die besondere Rostfeuerung beizubehalten.
Die Verwendung des Körpers b ist nicht auf Lokomotivkessel beschränkt, sondern ist für
alle Feuerungen möglich.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Verbrennung des Kohlenstaubes bei Kohlenstaubfeuerungen, gekennzeichnet durch einen innerhalb des Verbrennungsraumes der Feuerung angeordneten, mit Poren oder Wegen für den Durchgang des Kohlenstaubes versehenen Körpers (b), welcher beim Anfeuern in Rothglut versetzt wird und durch welchen der Kohlenstaub mittelst Prefsluft oder Dampfdruck unter Luftzufuhr so hindurchgetrieben wird, dafs seine Verbrennung in dem Körper (b) beginnt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112155C true DE112155C (de) |
Family
ID=381837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112155D Active DE112155C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112155C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5286646A (en) * | 1985-11-25 | 1994-02-15 | Boehringer Mannheim Gmbh | Method for mammalian cell culture |
-
0
- DE DENDAT112155D patent/DE112155C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5286646A (en) * | 1985-11-25 | 1994-02-15 | Boehringer Mannheim Gmbh | Method for mammalian cell culture |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112155C (de) | ||
| DE3200194C2 (de) | Verfahren zum Verfeuern eines festen Brennstoffes und Feuerungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3020798C2 (de) | Verfahren zur Energiegewinnung aus Stroh | |
| DE1166964B (de) | OElbeheizter Heizungskessel mit Muellverbrennungsschacht | |
| DE464473C (de) | Vorrichtung zum Verbrennen von staubfoermigem Brennstoff mit Entgasung des Brennstoffs vor seiner Einfuehrung in die Feuerung | |
| DE254428C (de) | ||
| DE658410C (de) | Verfahren zum Verfeuern backfaehiger Steinkohle in Rostfeuerungen | |
| DE429425C (de) | Halbgasfeuerung fuer Wanderroste mit vom Brennraum abgeteiltem Schwelraum | |
| DE74734C (de) | Feuerungsanlage | |
| DE39330C (de) | Feuerung | |
| DE129028C (de) | ||
| AT85600B (de) | Wanderrostfeuerung für schwer entzündbare, gasarme, feste Brennstoffe. | |
| DE337328C (de) | Feuerung fuer Kuechen- und Zimmeroefen mit Auskleidung des Feuerraumes durch luftfuehrende Hohlsteine | |
| DE527973C (de) | Dampfkesselfeuerung mit unter den Kesselzuegen angeordneten Flugaschensaecken | |
| DE384585C (de) | Staubfeuerung | |
| DE354712C (de) | Rostlose Feuerung mit Zufuehrung der Verbrennungsluft durch gelochte Rohre o. dgl. in die Brennstoffschicht | |
| DE319807C (de) | Selbsttaetige Feuerung mit wandernder Brennstoffschicht fuer schwer entzuendbare, gasarme, feste Brennstoffe mit einer Hilfsfeuerung fuer fluessigen oder gasfoermigen Brennstoff | |
| DE430635C (de) | Einrichtung zur Umstellung von Koksgliederkesseln mit unterem Abbrand auf die Verfeuerung von Briketts, Braunkohle u. dgl. | |
| AT42052B (de) | Feuerbrücke für Kesselfeuerungen. | |
| DE3546720C2 (en) | Natural draught furnace for heating boilers etc. | |
| DE45964C (de) | Druckgasfeuerung | |
| DE138168C (de) | ||
| DE483593C (de) | Feuerungsanlage zur gemeinsamen Verbrennung eines leicht und schwer entzuendbaren Brennstoffes | |
| DE630594C (de) | Verkohlungsofen fuer Holz o. dgl. | |
| DE39569C (de) | Stehender Dampfkessel mit rückkehrenden Feuerrohren |