DE1121109B - Verfahren fuer den Empfang von Farbfernsehsignalen - Google Patents

Verfahren fuer den Empfang von Farbfernsehsignalen

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DE1121109B
DE1121109B DET18291A DET0018291A DE1121109B DE 1121109 B DE1121109 B DE 1121109B DE T18291 A DET18291 A DE T18291A DE T0018291 A DET0018291 A DE T0018291A DE 1121109 B DE1121109 B DE 1121109B
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DE
Germany
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color
incidence
points
filter
cathode ray
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Pending
Application number
DET18291A
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English (en)
Inventor
Dr Fritz Schroeter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/12Picture reproducers
    • H04N9/16Picture reproducers using cathode ray tubes
    • H04N9/18Picture reproducers using cathode ray tubes using separate electron beams for the primary colour signals
    • H04N9/20Picture reproducers using cathode ray tubes using separate electron beams for the primary colour signals with more than one beam in a tube

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)

Description

  • Verfahren für den Empfang von Farbfernsehsignalen Die Erfindung betrifft ein Verfahren für den Empfang von Farbfernsehen, bei dem eine Sendung, die sämtliche N Farbkomponenten gleichzeitig überträgt, beispielsweise eine Sendung nach dem NTSC-System, im Empfänger in eine solche mit Farbsequenzwiedergabe umgeformt wird.
  • Es ist bekannt (deutsches Patent 1035 690), die drei Grundfarbensignale im Empfänger aus der simultanen Form in die Sequenzform überzuführen. Dort ist jedoch eine Wiedergabe mit der dreifachen Zeilenfrequenz erforderlich. Es ist weiterhin bekannt (deutsches Patent 1 020 055), eine Farbwiedergaberöhre mit Phosphorstreifenraster (Lawrence-Röhre) parallel zur Zeilenrichtung zu steuern, wobei die Farbumschaltung in einem elektronischen Umschalter und am Steuerraster der Bildröhre während der Abtastdauer des einzelnen Bildpunktes synchron und in Phase erfolgt. Zur Erzielung eines rasterfrequenten Farbwechsels beim Anfärben eines weißleuchtenden Bildfeldes einer Wiedergaberöhre ist es auch bekannt (USA.-Patent 2 687 450), das Farbfilter zu bewegen.
  • Zweck der Erfindung ist in erster Linie die Vereinfachung der im Empfänger erforderlichen Bildröhre, verglichen mit der bekannten amerikanischen Shadow-Mask-Röhre und anderen vorgeschlagenen Lösungen, die Mosaike oder Feinstrichraster von Leuchtphosphoren dreierlei Art und Emissionsfarbe haben. Die Erfindung besteht darin, daß das Fernsehbild auf einen im wesentlichen weißleuchtenden Schirm von mehreren durch je ein Grundfarbensignal modulierten Kathodenstrahlen geschrieben wird, deren Auftreffpunkte in der Vertikalrichtung einen Abstand voneinander haben, der einer Mehrzahl von Zeilen entspricht, daß dem Auftreffpunkt eines Kathodenstrahles eine Zone eines mit der Vertikalgeschwindigkeit des Kathodenstrahls umlaufenden Filters zugeordnet ist, deren Höhe gleich dem vertikalen Abstand der Auftreffpunkte der Kathodenstrahlen ist und deren Farbc dem jeweiligen Grundfarbensignal des betreffenden Kathodenstrahles entspricht, und daß die simultan vorliegenden Grundfarbensignale den Kathodenstrahlen mit einer ge- staffelten Zeitverzögerung zugeführt werden, welche der räumlichen Versetzung ihrer Auftreffpunkte entspricht.
  • Die Teile a und b der Zeichnung veranschaulichen das Erfindungsprinzip. In Teil a bedeutet 1 die Bildröhre des Empfängers, 2 das Ablenksystem in Zeilen- und Bildrichtung. Die Röhre 1 enthält, wie ersichtlich, drei in einer Reihe angeordnete Elektronenstrahlgeber, die in üblicher Weise modulierbare Elektronenstrahlen 3, 4, 5 gegen den Leuchtschirin im 17 entsenden. Diese Strahlen werden durch das gleiche Feld abgelenkt. Alternativ kann man die Röhre so bauen, daß die drei Strahlgeber etwas gegeneinander geneigt sind und ihre Elektronenbündel sich im Ablenkraum überkreuzen. Die Justierung der drei Strahlen braucht dann nur in einer Ebene zu erfolgen, während dies bei der Shadow-Mask-Bildröhre in zwei Ebenen erforderlich ist. In dem dargestellten Beispiel ist angenommen, daß die Röhre 1 im Anschluß an einen normalen Empfänger nach dem NTSC-Prinzip arbeiten soll. Von dessen Schaltung ist hier nur der Ausgang mit den Klemmen für Grün, Rot und Blau (G, R, B) gezeichnet ', also der Teil, der die Steuerspannungen für die drei Elektronenstrahlgeber der Shadow-Mask-Röhre im NTSC-System abgibt. Wie aus der Figur ersichtlich, wird der Elektronenstrahl für die Grünkomponente 3 vom EmpfängerausgangG direkt gesteuert. Hingegen sind die beiden Ausgänge R und B über die Magnetspeicher 9 und 10 mit den zugeordneten Strahlgebern der Röhre 1 verbunden. Den magnetischen Schreibköpfen 11 und 12 werden das R- und das B-Signal zu gleicher Zeit zugeführt. Nach einer Zeit it wird das R-Signal vom Lesekopf 13 abgenommen, nach der Zeit 2 1 t das B-Signal vom Lesekopf 14. 15 und 16 sind Löschköpfe. Träger der Magnetisierung kann eine zweispurig mit dem R- und dem B-Signal beschriebene Bandschleife sein, die gemeinsam mit der Farbfilterbandschleife 6 von einem synchronisierten motorischen Antrieb bewegt wird - 8 deutet schematisch die mechanische Kupplung an -, man kann aber auch einfache rotierende Kreisscheiben aus geeignetem Speichermaterial benutzen, wie es die Figur andeutet.
  • Die Schleife 6 besteht aus dehnungsfestem, durchsichtigem Material, das in bestimmten Abständen streifenförmig in den drei Grundfarben angetärbt ist, wie dies Teil b der Zeichnung zeigt. Zwischen diesen Tripeln von Filtern G, R, B befinden sich unbenutzte regelmäßige Abstände, bei deren Bemessung natürlich auch die Rücklaufzeiten der drei Elektronenstrahlen berücksichtigt werden müssen. Zweckmäßig werden diese Zwischenräume, die der Bildhöhe auf dem Leuchtschirrn 17 entsprechen, grau angefärbt, um störende Nachleuchteflekte der Phosphore zu unterdrücken; grundsätzlich soff das Nachleuchten während der Dauer einer Zeile bis zur Unmerklichkeit abklingen. Soll das Empfangsbild vom Leuchtschirrn vergrößert herausprojiziert werden, was normalerweise der Fall sein wird, um die Breite, Länge und Unilaufgeschwindigkeit der Farbfilterschleife 6 gering zu halten (was eben durch eine Röhre mit kleinem Leuchtschirrn ermöglicht wird), so dient ein Spiege17 zum Umlenken der Lichtstrahlen auf die Projektionsoptik, die hier nicht mitgezeichnet ist. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, eine Röhre mit größerem Leuchtschirrn für direkte Bildbetrachtung zu verwenden. Die Schleife 6 ist mindestens so breit wie der vom Beschauer anvisierte Schirm.
  • Die Randperforation der Schleife 6 ist der Einfachheit halber nicht gezeichnet. Die Anordnung muß so getroffen sein, daß die Schleife, wie es Teil a der Figur zeigt, sehr dicht vor der möglichst ebenen Stirnwand der Röhre 1 vorbeiläuft.
  • Die Wirkungsweise des Verfahrens und der als Ausführu,ngsbeispiel dargestellten Vorrichtung ist nun folgende: Die drei Elektronenstrahlen 3, 4, 5 erzeugen auf dem Leuchtschirrn 17 drei senkrecht übereinanderliegende, intensitätsmodulierte Lichtpunkte Y, 4', 5', gleichen Abstandes (Teil b der Figur). Angenommen, Lichtpunkt Y, der dem Strahl 3 zugeordnet ist, stehe im Zeitpunkt to in der Höhe h und mit der für die drei Lichtpunkte gleichen Zeilenkoordinate x hinter dem Grünfilterstreifen G, wobei die Koordinaten h und x auf den Leuchtschirrn bezogen sind. Das in diesem Augenblick am Ausgang des Empfängers bei G verfügbare Signal erzeugt also in dem Bildpunkt h, x den richtigen Intensitätswert des Grünanteils dieses Bildpunktes. Gleichzeitig (bei to) beginnt die Speicherung der simultan übertragenen R-und B-Signale für den betrachteten Bildpunkt auf 9 bzw. 10. Die Speicherstrecke und die Umlaufgeschwindigkeit von 9 und 10 sind nun, relativ zur Vertikalablenkgeschwindigkeit des Strahlentripels, zu dessen in Zeilen gemessenen Zwischenräumen und zur Zeilengeschwindigkeit, so geregelt, daß im Augenblick t,+.lt, wo bei 13 das R-Signal vom Speicher abgelesen und der Modulationselektrode des Elektronenstrahles 4 zugeleitet wird, der Lichtpunkt 4' die Stelle von 3' mit den Koordinaten h, x eingenommen hat. Damit wird dem betrachteten Bildpunkt nunmehr die richtige Intensität des Rotanteils erteilt. Nach einer weiteren Zeitspanne A t steht der Lichtpunkt 5' an dem in der Figur dargestellten Ort von Y, und in diesem Augenblick wird bei 14 das zugehörige Blausignal abgenommen und auf den Strahl 5 in der Bildröhre zur Einwirkung gebracht. Damit hat der Bildpunkt mit den Koordinaten h, x seine gesamte Farbinformation erhalten. A t ist in der Größenordnung 10-3 Sekunden, entsprechend 15 bis 16 Zeilen nach der heutigen Norm. Die Farbmischung erfolgt innerhalb einer so kurzen Zeit vollkommen richtig, und Störerscheinungen treten, wie schon erwähnt, bei so schneller Farbfolge selbst dann nicht auf, wenn die Zahl der Bilder in einer Sekunde im Rahmen der Norm bleibt.
  • Für sämtliche übrigen Bildpunkte gilt, wie leicht einzusehen, das gleiche wie für den betrachteten, vorausgesetzt, daß der Abstand der Elektronenstrahlen, die Linearität der Vertikalablenkung sowie der Synchronismus zwischen dieser und der Farbfilterschleife 6 bzw. mit den Speichern 9, 10 innegehalten wird. Bei der Farbfilterschleife ist leichtes Pendeln nicht kritisch, wenn die Breite jedes Farbbandes G, R, B in der genannten Größenordnung von 15 bis 16 Zeilen liegt; es bleibt stets genügend Spielraum innerhalb des Bezirks gleicher Farbe. Daher ist die Gleichlaufregelung hier kein schwieriges Problem und mit wenig Aufwand durchführbar.
  • Der Leuchtschirrn 17 der Bildröhre 1 liefert ein gleichmäßiges Weiß, dessen Dosierung zu den spektralen Durchlaßkurven der Filtertripel passen muß. Die Aufgabe ist die gleiche wie beim CBS-System.
  • Aus Gründen der Einfachheit sind die zwischen den Leseköpfen der Magnetspeicher und den zugeordneten Modulationselektroden der Röhre 1 erforderlichen Verstärker in der Figur weggelassen. Die Bandbreite dieser Verstärker braucht erfahrungsgemäß 1 MHz nicht zu überschreiten, da bekanntlich die Sehschärfe für Rot und besonders für Blau geringer ist als für Grün bzw. Weiß.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren läßt, sich, da bereits Speicher vorgesehen sind, auch leicht an das Farbfernsehsystern von H. de France, genannt »S#quentiel-Simultan#«, anpassen. Natürlich ist es auf die beschriebene Weise auch möglich, ein Zweifarbensystem zu verwirklichen; an die Stelle der Farbfiltertripel treten dann Farbfilterpaare komplementären Charakters, und es braucht nur ein einziges Speichersystern vorgesehen zu werden.
  • Die Zeilenrückläufe der drei Elektronenstrahlen erfolgen synchron; der Rücklauf-Austastimpuls wird gemeinsam von der Zeilenablenkspule abgenommen. Gleiches gilt sinngemäß für den synchronen Bildrücklauf; bei 2 - 6 Zeilendicken Abstand zwischen dem Grün- und dem Blaustrahl gehen nur etwa 5 % der Zeilen bzw. der Bildhöhe verloren, was tragbar erscheint.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren für den Empfang von Farbfernsehsignalen, bei dem eine Sendung, die sämtliche N Farbkomponenten gleichzeitig überträgt, beispielsweise eine Sendung nach dem NTSC-System, im Empfänger in eine solche mit Farbsequenzwiedergabe umgeformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Fernsehbild auf einen im wesentlichen weißleuchtenden Schirm von mehreren durch je ein Grundfarbensignal modulierten Kathodenstrahlen geschrieben wird, deren Auftreffpunkte in der Vertikalrichtung einen Abstand voneinander haben, der einer Mehrzahl von Zeilen entspricht, daß dem Auftreffpunkt eines Kathodenstrahles eine Zone eines mit der Vertikalgeschwindigkeit des Kathodenstrahles umlaufenden Filters zugeordnet ist, deren Höhe gleich dem vertikalen Abstand der Auftreffpunkte der Kathodenstrahlen ist und deren Farbe dem jeweiligen Grundfarbensignal des betreffenden Kathodenstrahles entspricht, und daß die simultan vorliegenden Grundfarbensignale den Kathodenstrahlen mit einer gestaffelten Zeitverzögerung zugeführt werden, welche der räumlichen Versetzung ihrer Auftreffpunkte entspricht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Grünsignal den ihm zugeordneten Elektronenstrahl unverzögert steuert, und daß (N - 1) Speicher vorgesehen sind, die das Rot- und das Blausignal entsprechend der räumlichen Versetzung der Auftreffpunkte der zugeordneten Kathodenstrahlen gegen den Auftreffpunkt des erstgenannten Kathodenstrahles verzögern. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Speicher magnetische Speicher in Schleifen- oder Radform verwendet werden. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Weißlichtröhre mit schwach gegeneinander geneigten N Elektronenstrahlgebern verwendet wird, deren Elektronenbündel sich im Ablenkraum überkreuzen. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonenbreite des umlaufenden Filters groß ist gegenüber der Zeilendicke und vorzugsweise etwa das 15- bis 20fache dieser Dicke beträgt. 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der N Leuchtpunkte voneinander und die diesem Abstand gleiche Breite der Farbfilterstreifen, in Zeilendicken gemessen, groß genug gewählt sind, um ein leichtes Pendeln des Synchronlaufs des Filterträgers gegenüber der Bildablenkung der N Leuchtpunkte unschädlich zu machen. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Filter eine transparente Bandschleife mit Randperforation ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1020 055, 1035 690; USA.-Patentschrift Nr. 2 687 450.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2687450A (en) * 1954-08-24 Color television
DE1020055B (de) 1955-12-23 1957-11-28 Philips Nv Anordnung mit einer elektrischen Entladungsroehre, insbesondere zur Umwandlung von simultanen in sequentielle Farbfernsehsignale
DE1035690B (de) 1956-02-03 1958-08-07 Philips Nv Anordnung zur Wiedergabe simultaner Farbfernsehsignale

Patent Citations (3)

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