DE1120397B - Beleuchtungskoerper, insbesondere fuer Strassenbeleuchtung - Google Patents

Beleuchtungskoerper, insbesondere fuer Strassenbeleuchtung

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DE1120397B
DE1120397B DEH31326A DEH0031326A DE1120397B DE 1120397 B DE1120397 B DE 1120397B DE H31326 A DEH31326 A DE H31326A DE H0031326 A DEH0031326 A DE H0031326A DE 1120397 B DE1120397 B DE 1120397B
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light
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lighting
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Kurt Franck
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Holophane Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V13/00Producing particular characteristics or distribution of the light emitted by means of a combination of elements specified in two or more of main groups F21V1/00 - F21V11/00
    • F21V13/02Combinations of only two kinds of elements
    • F21V13/04Combinations of only two kinds of elements the elements being reflectors and refractors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO THE FORM OR THE KIND OF THE LIGHT SOURCES OR OF THE COLOUR OF THE LIGHT EMITTED
    • F21Y2103/00Elongate light sources, e.g. fluorescent tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Beleuchtungskörper, insbesondere für Straßenbeleuchtung Die Erfindung bezieht sich auf einen Beleuchtungskörper, insbesondere für Straßenbeleuchtung, zur Aufstellung vorzugsweise an einer der beiden Bordschwellen einer Straße, mit linearen, sich horizontal und parallel zu den gleich stark zu beleuchtenden beiden Bordschwellenseiten der Straße erstreckenden Lichtquellen und vorzugsweise zwei wannenförmigen zylindrischen Reflektoren, die die Lichtquellen, zu denen ihre Achsen parallel verlaufen, umgeben und deren vordere Öffnungen durch lichtdurchlässige Platten abgedeckt sind.
  • Es sind bereits verschiedenartigste Beleuchtungskörper bekannt, bei denen statt linearer Lichtquellen Punktlichtquellen verwendet werden. Ganz abgesehen von dem verhältnismäßig hohen Energieverbrauch bekannter Punktlichtquellen hat sich gezeigt, daß eine gleichmäßige Lichtverteilung durch in Abstand voneinander angeordnete Beleuchtungskörper mit derartigen Punktlichtquellen nicht möglich ist.
  • Außerdem sind Beleuchtungskörper mit linearen Lichtquellen bekannt, die sich untereinander durch Einzelheiten der Bauformen unterscheiden. Bei sämtlichen bekannten Beleuchtungskörpern sind Mittel vorhanden, mit deren Hilfe das Licht quer zur Lichtquellenanordnung abgelenkt wird. Bei für Straßenbeleuchtungszwecke dienenden Beleuchtungskörpern erstrecken sich die Lichtquellen in bezug zur Straße quer. Auch durch derartige Beleuchtungskörper wird keine einwandfreie Ausleuchtung der Straßen erzielt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Beleuchtungskörper der eingangs genannten Art bei gleichzeitiger Beseitigung der Nachteile bekannter Beleuchtungskörper, insbesondere für Straßenbeleuchtungszwecke, so weiter auszubilden, daß trotz eines einfachen Aufbaues und somit einer einfachen Herstellung und einer leichten Montage eine äußerst günstige Wirksamkeit im Betrieb erzielt wird, d. h. eine Ausleuchtung der beiden Straßenseiten, bei der die Helligkeit auf beiden Straßenseiten in Bezug zueinander sowie in den zwischen den Straßenbeleuchtungen liegenden Straßenbereichen mit derjenigen der den Beleuchtungskörpern nahe gelegenen Bereiche in etwa übereinstimmt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zur gleichmäßigen Ausleuchtung beider Bordschwellenseiten der Straße über den gesamten Bereich zwischen zwei benachbarten, nur auf einer Straßenseite angeordneten Beleuchtungskörpern die Umlenkung des Lichtes der Lichtquellen in Straßenlängsrichtung dadurch erfolgt, daß die die Öffnung des auf die leuchtennahe Bordkante gerichteten Reflektors abdeckende, lichtbrechende Platte in einer horizontalen Ebene liegt und mit Streuprismen versehen ist, die quer zur Längsachse der Lichtquellen verlaufen und die gleichmäßige längsgerichtete Lichtverteilung auf die Leuchtenseite der Straße bewirken, während die die Öffnung des auf die gegenüberliegende Bordkante gerichteten Reflektors abdeckende lichtbrechende Platte einen stumpfen Winkel mit der zuerst genannten Abdeckplatte einschließt und mit ebenfalls quer zur Längsachse der Lichtquelle verlaufenden Prismen versehen ist, die das Licht wiederum in Längsrichtung auf der gegenüberliegenden Straßenseite verteilen.
  • Es hat sich gezeigt, daß die angestrebte Ablenkung und Verteilung des Lichtes in Längsrichtung in bezug auf die Lichtquellen durch die vorstehend gekennzeichnete Ausbildung eines insbesondere für Straßenbeleuchtung bestimmten Beleuchtungskörpers am wirksamsten und mit einfachsten und kostensparendsten Mitteln erzielt werden kann.
  • Eine wesentliche Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Abdeckplatten außerdem sich in Längsrichtung erstreckende Prismen aufweisen, die das von den Lichtquellen kommende, direkt durch die Platten hindurchtretende Licht in zueinander parallele und zu den Platten vertikale Ebenen richten. Die Verteilung des Lichtes im Bereich der Bordschwellen der Straße wird durch diese Ausbildung des Beleuchtungskörpers wirksam erhöht. Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung schließen die Seitenflächen der senkrecht zur Längsrichtung liegenden Streuprismen einen Winkel von ungefähr 19° bis zu etwa 32° mit der Ebene der Platten ein.
  • Dadurch, daß weiterhin bei dem - Beleuchtungskörper nach der Erfindung die horizontale Abdeckplatte an ihrer Unterseite nach unten herausragende lichtdurchlässige Rippen hat, die mit Prismen zur Abwärtslenkung der einen sehr kleinen Winkel mit der horizontalen Ebene einschließenden Lichtstrahlen versehen ist, wird die Möglichkeit der Blendung von Straßenverkehrsteilnehmern ausgeschlossen.
  • Weitere wesentliche Vorteile und Einzelheiten des Beleuchtungskörpers nach der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung der Aufstellung der Beleuchtungskörper längs einer Straßenseite, Fig. 2 und 3 jeweils eine Lichtverteilungskurve, Fig.4 die schaubildliche Darstellung eines Beleuchtungskörpers nach der Erfindung, Fig. 5 einen Querschnitt durch einen anderen Beleuchtungskörper, Fig. 6 einen Teilschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 eine Querschnittsansicht eines Beleuchtungskörpers mit nur einer Wanne, Fig. 8 eine Querschnittsansicht eines anderen Beleuchtungskörpers, Fig. 9, 10 und 11 je eine Querschnittsansicht von drei anderen Ausführungsformen des Beleuchtungskörpers nach der Erfindung, Fig. 12 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teils einer besonderen Art horizontal reflektierender Platten, Fig. 13 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teils einer anderen Type einer horizontal reflektierenden Platte; Fig. 14 und 15 zeigen Quersehnittsansichten zweier weiterer Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes und Fig- 16 und 17 Querschnittsansichten der Endteile horizontaler lichtbrechender Platten.
  • In Fig. 1 ist der zu beleuchtende ausgedehnte Bereich eine Straße mit den Bordschwellenlinien bei KK. Die Beleuchtungskörper U können an Armen B auf den Masten P längs der Straßenseiten angeordnet sein. Wie in Fig. 1 gezeigt, können die Beleuchtungskörper Leuchten sein, die sich oberhalb der nahe liegenden Bordschwelle der Straße in einer Montagehöhe H befinden. Sie haben in. der Längsrichtung der Straße einen Abstand L voneinander, während W die Breite der Straße ist.
  • Längs der Linie M,-M2, die quer zu der Straße in der Mitte zwischen den Beleuchtungseinheiten verläuft, muß offensichtlich jede der beiden Einheiten den gleichen Beleuchtungsbeitrag liefern. In der vertikalen Ebene, welche die Einheit U und die nahe liegende Bordschwelle enthält, ist der Winkel auf den Mittelpunkt M1 zu durch a in dem rechtwinkeligen Dreieck UM, Ni in Fig. 1 bezeichnet; in der schrägen Ebene, welche die Einheit U und die fern liegende Bordschwelle enthält, ist der entsprechende Winkel in dem rechtwin-eligen Dreieck UM2 N2 als Winkel c in Fig. 1 angegeben. Die wichtige Tatsache, daß der Winkel a bedeutend größer ist als der Winkel c, erfordert entsprechend verschiedene Winkelrichtungen und Beträge für die Leuchtstärken der Einheiten U -in Richtung auf die Mittellinie Mi-M2, je nachdem, ob die Zerlegung längs der nahe liegenden Bordschwelle (Dreieck UM1N1) oder längs der ferner liegender< Bordschwelle (Dreieck UM2N2) vorgenommen worden ist.
  • In einem konkreten Beispiel, wie es in der Praxis durchaus vorkommen kann, ergibt sich für eine Montagehöhe H von etwa 9 m und einen Abstand L von etwa 23 m sowie eine Straßenbreite von 18 m ein Winkel a von 51,3° und ein Winkel c von 29,3°. Die Verteilungskurve für die Helligkeit ist für dieses Beispiel und für den Fall, daß eine gleichmäßige Beleuchtung längs der nahe liegenden Bordschwelle zum Mittelpunkt Ml erzielt werden soll, durch die Kurve der Fig. 2 gegeben, die eine Weitwinkelverteilung ergibt. Die entsprechende Verteilungskurve für die schräge Fläche nach der ferner liegenden Bordschwelle zu ist in der Kurve von Fig. 3 wiedergegeben, die eine verhältnismäßig enge Kurve zeigt.
  • Es ist ohne weiteres zu sehen, daß die Lichtverteilungen in der Längsrichtung für den nahe liegenden Bordschwellenbereich und diejenige für den fern liegenden Bordschwellenbereieh sehr stark voneinander abweichen. Die gewünschte Längsverteilung kann nicht einfach mit einer geneigten oder horizontallichtbrechenden Platte erreicht werden, die sowohl den nahen Bordschwellenbereich als auch den fernen Bordschwellenbereich beleuchtet.
  • Gemäß der Erfindung wird die gewünschte Lichtverteilung dadurch erreicht, daß man einer der lichtbrechenden Platten im wesentlichen die erforderliche Verteilung längs der nahen Bordschwelle überläßt und der anderen lichtbrechenden Platte im wesentlichen die richtige Lichtverteilung für die ferne Bordschwelle der Straße überläßt. In der Praxis hat sich ergeben, daß die beiden getrennten Lichtverteilungen so gestaltet werden können, daß sie sieh längs der Mitte der Straße gut mischen, so daß sie eine gleichmäßige Beleuchtung quer über die Breite der Straße ergeben, wobei jede einzelne Lichtverteilung ungefähr die Hälfte derjenigen Helligkeit im Mittelpunkt in der Ebene der Linien DD abgibt, wie sie in der Nähe der nahen und der fernen Bordschwelle vorhanden ist.
  • Der Beleuchtungskörper nach Fig. 4 besteht z. B. im wesentlichen aus zwei scharf voneinander getrennten Elementen oder Beleuchtungssystemen 10 und 11. Das Element 10 umfaßt einen spiegelähnlichen Reflektor 12, der über einer geradlinigen Lichtquelle 13 angeordnet ist, die aus einer oder mehreren Leuchtstofflampen (Röhren) bestehen kann, die sich in horizontaler Richtung praktisch längs der ganzen Längsausdehnung des Reflektors 10 erstrecken. Werden mehrere Leuchtstoffröhren nebeneinander angeordnet, dann werden sie vorzugsweise in der Nähe der Brennachse des Reflektors angebracht. Der Reflektor kann ein Parabolspiegel sein, um ein paralleles Strahlenbündel zu erzeugen, das geradlinig nach abwärts auf die nahe Bordschwelle gerichtet ist. Die Öffnung des Reflektors 22 liegt in einer horizontalen Ebene und ist durch eine lichtbrechende Platte 20 verschlossen. Der Refraktor 20 kann an seiner oberen Fläche lichtstreuende Prismen haben, welche die Lichtverteilung der Fig.2 hervorrufen und an seiner unteren Fläche helligkeitsregelnde prismatische Glasjalousien 30 aufweisen. Der Refraktor 20 wird im folgenden noch eingehender beschrieben werden.
  • Das andere Element 11 des Beleuchtungskörpers umfaßt einen zylindrischen parabolischen Reflektor 14 mit einer geradlinigen Lichtquelle 15, die auch wieder aus einer Leuchtstofflampe (-röhre) oder einer Anzahl von Leuchtstofflampen (-röhren) bestehen kann, die nebeneinander und nahe beieinander im wesentlichen längs der Brennlinie des Reflektors 14 angeordnet sein können. Der Reflektor 14 konzentriert das Licht in ein im wesentlichen paralleles Strahlenbündel, das quer zur Straße und in eine Richtung auf die fern liegende Bordschwelle zu gerichtet ist. Die Öffnung des Reflektors 14 liegt in einer schrägen Ebene und ist durch die strahlenbrechende Platte 16 praktisch geschlossen. Die lichtbrechenden Platten 16 und 20 sind längs einer Linie 17 miteinander verbunden. Um die längsgerichtete Lichtverteilung gemäß Fig. 3 zu erhalten, ist es erforderlich, den hohen Liehtemissionswinkel der Einheit zu begrenzen. Dies geschieht durch den Einbau von Sperrprismen 18 auf der Refraktorplatte 16, die sich in Querrichtung erstrecken. Die Prismen sind so ausgeführt, wie es in der USA.-Patentschrift 2474317 beschrieben und in Fig. 6 der Zeichnung hier gezeigt ist. Die Seiten 19 der Prismen schließen vorzugsweise einen Winkel von 19`=' mit -der Horizontalen. Selbstverständlich können die Prismen 18 auch einen anderen Winkel haben, z. B. annähernd 32°, wie dies in der USA.-Patentschrift ausgeführt ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die beiden Elemente 10 und 11 des Beleuchtungskörpers als getrennte Teile dargestellt. Das Element 10 wirft das Licht nach unten auf die nahe Bordschwelle, wie die Strahlen 31 dies erkennen lassen, während das Element 11 schräg auf die fern liegende Bordschwelle gerichtet ist und seine Strahlen 32 auf einen Bereich der Straße längs der fern liegenden Bordschwelle lenkt. Die Refraktorplatte 16 bildet einen Abschluß für den Reflektor 14, und in ähnlicher Weise bildet der Refraktor 20 einen Abschluß für den Reflektor 12.
  • Fig.7 zeigt einen Beleuchtungskörper, bei dem eine reflektierende Fläche 35 ein nach unten gerichtetes Strahlenbündel 36 erzeugt und eine zweite reflektierende Fläche 37 ein paralleles Strahlenbündel 38 erzeugt, das quer zur Straße verläuft und auf die fern liegende Bordschwelle gerichtet ist. Die Reflektoren 35 und 37 bilden eine einzige Wanne 39. Innerhalb der Wanne befinden sich eine oder mehrere Leuchtstoffröhren 40, die sich in der Längsrichtung der Wanne erstrecken. Die Öffnung der Wanne ist durch einen horizontalen Refraktor 41 und einen schräg liegenden Refraktor 42 ähnlich den lichtbrechenden Platten 16 und 20 der Fig. 4 und 5 verschlossen. Die Refraktoren 41 und 42 können zusammenhängende oder getrennte Platten sein, die an ihrer Verbindungsstelle aneinanderstoßen. Es kann jede beliebige Anzahl von Refraktorplatten aneinandergereiht werden, um einen Beleuchtungskörper mit der erforderlichen Länge zu bekommen.
  • Fig. 8 zeigt einen Beleuchtungskörper, der dem in Fig. 4 dargestellten ähnelt. Die Wannen 12 und 14 bilden ein Ganzes und können entweder aus einem einzigen flachen Metallstück hergestellt sein oder auch längs der Linie 43 miteinander verbunden sein. Die Öffnungen der beiden Wannen sind durch die Refraktoren 16 und 20 verschlossen. Die beiden Elemente des Beleuchtungskörpers wirken in der gleichen Weise wie diejenigen der Fig. 4 und 5.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 haben die Wannen 45 und 46 diffus reflektierende Oberflächen. Die Öffnung des Reflektors 45 ist im wesentlichen durch die Refraktorplatte 47 verschlossen, die in einer horizontalen Ebene liegt und zur Ausleuchtung des Bereiches längs der nahen Bordschwelle dient. Der Refraktor 47 hat lichtstreuende Prismen auf seiner oberen Fläche und Glasjalousien 30, die aus seiner unteren Fläche herausragen, wie dies in den Fig. 4, 12 und 13 dargestellt ist. An der Bodenfläche des Refraktors 47 befinden sich in der Längsrichtung verlaufende Prismen 49 zur Konzentration des Lichtstroms in einem querverlaufenden parallelen Strahlenbündel, wie dies durch die Strahlen 31 angedeutet ist. Diese Prismen 49 haben zunehmende lichtbrechende Kraft mit zunehmender Entfernung von der längsgerichteten Mittellinie des Refraktors nach dessen Kanten zu. Die schräg stehende lichtbrechende Platte 51 hat ebenfalls Prismen 50 mit in der Längsrichtung sich ändernder lichtbrechender Kraft. Die Innenfläche dieser lichtbrechenden Platte ist praktisch eben. Die weiter unten liegenden Prismen 50 längs dem Kantenteil der lichtbrechenden Platte ergeben eine erwünschte Schirmwirkung (s. USA.-Patent 2 648 763). Dort aber, wo die Längsprismen flach sind oder ganz verschwinden, wie z. B. im mittleren Teil 52 der lichtbrechenden Platte, haben sie keinerlei Regelwirkung in der Längsrichtung. In diesem Abschnitt sind Querprismen zur Strahlenunterbrechung über die flachen Längsprismen gelegt. Die Unterbrechungsprismen sind so gestaltet, wie es die USA.-Patentschrift 2 474 317 und die Fig. 6 hier zeigen. Wie Fig. 9 erkennen läßt, wird das direkte Licht von den Lampen 13 und 15 durch die lichtbrechenden Platten 47 und 51 in zwei im wesentlichen parallele Strahlenbündel 31 und 32 zusammengefaßt, um die nahen und fern liegenden Straßenbereiche zu beleuchten. Um jedoch den Anteil direkter Lichtstrahlen aus den Lampen zu vergrößern, sind vorzugsweise diffus reflektierende Gehäuse 45 und 46 rings um die Lampen oder Leuchtstoffröhren herum angeordnet.
  • Die Fig. 10 und 11 zeigen Beleuchtungskörper, bei denen das Element 11 zur Beleuchtung des fern liegenden Bordschwellenbereiches der Straße oberhalb und rechts von dem Leuchtenelement 10 angebracht ist. In Fig. 10 sind die beiden Elemente des Beleuchtungskörpers voneinander getrennt. Bei der Ausführungsform nach Fig.11 sind die Wannen oder Reflektoren für die Elemente 10 und 11 so miteinander verbunden, daß ein Teil des Lichtes von der Lampe 13 aus dem Beleuchtungselement für die nahe Bordschwelle durch die schräg stehende lichtbrechende Platte 16, wie durch das Strahlenbündel 55 angedeutet, hindurchgeht und ein Teil des Lichtes aus der Lampe 15 nach unten durch die lichtbrechende Platte 20 des Leuchtkörperelementes 10 hindurchgeht, wie dies durch das Strahlenbündel 56 angedeutet ist.
  • Fig. 14 zeigt einen Beleuchtungskörper, der demjenigen der Fig. 10 ähnlich ist, aber Zerstreuungsreflektoren 60, 61 besitzt. Hier sind lichtbrechende Platten 47 und 51 mit Prismenanordnungen nach Fig. 9 angebracht. Das direkte Licht aus den Lampen 13 und 15 bildet zwei Bündel 31 und 32 von im wesentlichen parallelen Strahlen. Der direkt ausgestrahlte Lichtstrom wird durch das von den Reflektoren diffus reflektierte Licht verstärkt.
  • Fig. 15 zeigt einen Beleuchtungskörper, der dem in den vorher beschriebenen Figuren gezeigten ähnlich ist, bei dem aber die schräg stehende lichtbrechende Platte 65 auf der Innenseite mit Prismen 66 versehen ist, die das Licht nach unten ablenken, wie dies durch das Strahlenbündel 67 angedeutet ist.
  • Die Abschlußplatte 20 ist vorzugsweise aus durchscheinendem Werkstoff hergestellt und so breit, daß sie sich quer zur ®ffnung des Reflektors erstreckt und eine solche Länge (z. B. 60 cm) besitzt, daß mehrere muldenförmige Einheiten die ®ffnung eines langen Reflektors verschließen. Wie in den Fig. 12 und 13 dargestellt, ist die obere oder Lichteinfallsfläche dieser Lichtübertragungseinheiten mit einer Reihe lichtunterbrechender Rippen oder Prismen 25 besetzt, die auf der entgegengesetzten Seite einer ebenen lichtaussendenden Fläche 26 liegen. Solche Rippen suchen das Licht vom Fußpunkt abzuleiten, wie weiter unten ausführlicher erklärt werden wird, indessen erlaubt es die ebene Fläche 26 auf der anderen Seite dieser Rippen, daß Lichtstrahlen bis zu 90° vom Fußpunkt weg oder in horizontaler Richtung austreten.
  • Um diese im steilen Winkel vom Boden der Fläche 26 in Längsrichtung ausgestrahlte Lichtmenge zu unterbrechen, hat die Abschlußplatte der Fig.12 V förmige Rippen 27, die vorzugsweise eine Tiefe und einen Abstand voneinander haben, daß sie die gesamte Strahlung unter einen Winkel von 15° zur Horizontalen ablenken. Sie sind außerdem mit Prismen 28, 20 versehen, so daß das unterbrochene Lichtbündel unter einem Winkel von 15° unter die Horizontale gedrückt wird, wie dies durch das Strahlenbündel 29 dargestellt ist.
  • Diese Rippen sind symmetrisch um die Mittelebene angeordnet, um das von rechts oder links kommende Licht weiterzuleiten. Sie sind dünnwandig, wie in der Zeichnung dargestellt, um den Preßvorgang zu erleichtern.
  • Der in Fig.13 wiedergegebene Abschluß hat dünne prismatische Rippen in entsprechenden Abständen, die entweder aus einem Stück mit der Platte bestehen oder in irgendeiner geeigneten Weise an dieser befestigt sind. Die Rippen 30 tragen Prismen, die das Licht nach unten richten, damit es in einem Winkel von 15° gegen die Horizontale abgelenkt wird.
  • Erhalten die lichtbrechenden Prismen 25 das Licht sowohl von links als auch von rechts, dann sollten die Prismen symmetrisch um vertikale Ebenen durch ihre höchsten Punkte angeordnet sein. Jede Seitenfläche einer solchen Reihe von Prismen empfängt von oben ein Strahlenbündel, das sich von der Horizontalen bis zu der durch die Oberfläche der Prismen gebildeten Unterbrechungslinie erstreckt. Die Lichtstrahlen, die vom Scheitelpunkt an gerechnet am weitesten nach rechts eintreffen, d. h. also diejenigen, die auf die linke Einfallsfläche des Prismas auftreffen, werden in den kritischen Winkel des Mediums und dann erneut durch die Ausfallftäche 26 gebrochen. Die Wirkung der Prismen 25 besteht darin, das Licht in der Längsrichtung auszubreiten.
  • In den Fällen, in denen der horizontale Refraktor aus einer größeren Anzahl von Platten 20 besteht, die mit ihren Enden aneinanderstoßen, haben die Plattenenden vorzugsweise die in Fig.16 wiedergegebene Form, um eine überlappende Verbindung 70 zu bilden. Die Enden der Platten 20 in der Nähe der Glasjalousien 30 und die darüber hinaus liegenden sind mit Prismen 71 auf ihrer Oberfläche versehen. Diese Prismen 711 haben eine solche Form, daß sie annähernd horizontale Strahlen72 nach unten brechen (Fig. 17), etwa in einem Winkel von 15° zur Horizontalen, so daß diese Strahlen zu den Strahlen 29 parallel gerichtet werden, die durch die Glasjalousien hindurchgehen. Ohne die Prismen 71 würde das Ende der Platte 20, das über die letzte Jalousie hinausragt, das Licht unter Winkeln nahe der Horizontalen ausstrahlen.
  • Ganz gleich, ob das System zur Lichtkonzentration nach den Fig. 4, 5, 7, 8, 10, 11 oder 9 benutzt wird, in der Praxis kann es immer erwünscht sein, den querverlaufenden Lichtstrom der beiden Elemente nicht genau auf die nahe und auf die ferne Bordschwelle zu richten. Wegen des verhältnismäßig breiten, lichtaussendenden Bereichs der Leuchtstoffröhren kann es mitunter erwünscht sein, den Lichtstrom zu der nahen Bordschwelle etwas vor die nahe Bordschwelle und den Lichtstrom zu der fernen Bordschwelle etwas einwärts dieser fernen Bordschwelle zu richten, um das ausgestrahlte Licht gewissermaßen auf die Sraßenoberfläche zu konzentrieren. Es kann ferner der Wunsch bestehen, mit Rücksicht auf den breiten Bereich der Lichtaussendung der Leuchtstoffröhren nicht beide Elemente einer Beleuchtungskörpereinheit gleich groß zu machen oder mit der gleichen Anzahl von Lampen auszurüsten. Um eine ausreichende Lichtmenge quer zur Straße auszustrahlen, kann es vorteilhaft sein, einen breiteren Bereich für das schräge Element der Einheiten vorzusehen oder aber zwei Lampen in dem schräg stehenden Teil zu verwenden, während der horizontale Teil kürzer gemacht wird und nur mit einer Lampe ausgerüstet wird.
  • Obwohl die abgebildeten Ausführungsformen stets im ganzen zwei Lampen (Leuchtstoffröhren) zeigen, soll die Erfindung ganz allgemein gesprochen natürlich nicht auf solche Anordnungen beschränkt werden. Es ist durchaus möglich, in jedem Element einer Einheit mehr als eine Lampe zu verwenden, vorausgesetzt, daß das allgemeine Prinzip der annähernd querverlaufenden Konzentration des Lichts in zwei Lichtströmen erfüllt ist, von denen der eine auf die nahe Bordschwelle und der andere im wesentlichen auf die ferne Bordschwelle gerichtet ist.
  • Zur Erläuterung in der Beschreibung gelangte die mutmaßlich beste Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Dadurch soll die Erfindung aber in keiner Weise beschränkt werden, vielmehr sind für jeden Fachmann zahlreiche Änderungen denkbar, die durchgeführt werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Beleuchtungskörper, insbesondere für Straßenbeleuchtung, zur Aufstellung vorzugsweise an einer der beiden Bordschwellen einer Straße, mit linearen, sich horizontal und parallel zu den gleich stark zu beleuchtenden beiden Bordschwellenseiten der Straße erstreckenden Lichtquellen und vorzugsweise zwei wannenförmigen zylindrischen Reflektoren, die die Lichtquellen, zu denen ihre Achsen parallel verlaufen, umgeben und deren vordere Öffnungen durch lichtdurchlässige Platten abgedeckt sind, dadurch gekenn-zeichnet, daß zur gleichmäßigen Ausleuchtung beider Bordschwellenseiten der Straße über den gesamten Bereich zwischen zwei benachbarten, nur auf einer Straßenseite angeordneten Beleuchtungskörpern die Umlenkung des Lichtes der Lichtquellen (13, 15) in Straßenlängsrichtung dadurch erfolgt, daß die die Öffnung des auf die leuchtennahe Bordkante (K) gerichteten Reflektors (10) abdeckende, lichtbrechende Platte (20) in einer horizontalen Ebene liegt und mit Streuprismen versehen ist, die quer zur Längsachse der Lichtquellen verlaufen und die gleichmäßige längsgerichtete Lichtverteilung auf die Leuchtenseite der Straße bewirken, während die die Öffnung des auf die gegenüberliegende Bordkante (K) gerichteten Reflektors (11) abdeckende, lichtbrechende Platte (16) einen stumpfen Winkel mit der Abdeckplatte (20) einschließt und mit ebenfalls quer zur Längsachse der Lichtquelle verlaufenden Prismen versehen ist, die das Licht wiederum in Längsrichtung auf der gegenüberliegenden Straßenseite verteilen (Fig.4, 5). z. Beleuchtungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatten (16, 20) außerdem sich in Längsrichtung erstreckende Prismen (49, 50) aufweisen, die das von den Lichtquellen (13, 15) kommende, direkt durch die Platten hindurchtretende Licht in zueinander parallele und zu den Platten vertikale Ebenen richten (Fig. 8, 9). 3. Beleuchtungskörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (19) der senkrecht zur Längsrichtung lie-"enden Streuprismen (18) einen Winkel von ungefähr 19° bis zu etwa 32° mit der Ebene der Platten einschließen (Fig. 6). 4. Beleuchtungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Abdeckplatte (20) an ihrer Unterseite nach unten herausragende, lichtdurchlässige Rippen (27, 30) hat, die mit Prismen (28) zur Abwärtslenkung der einen sehr kleinen Winkel mit der horizontalen Ebene einschließenden Lichtstrahlen versehen sind (Fig. 4,12,13,16,17). 5. Beleuchtungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale, auf der Innenseite mit Prismen versehene Abdeckplatte (20) an den Enden an Stelle der in Straßenlängsrichtung ablenkenden Streuprismen (71) mit Prismen (25) besetzt ist, die das Licht nach unten richten (Fig. 16 und 17). 6. Beleuchtungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5; dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten herausragenden lichtdurchlässigen Rippen (30) V-förmigen Querschnitt (27) haben (Fig. 12). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 918 462; französische Patentschriften Nr. 794 415, 951747, 1012 098; 1038105; britische Patentschriften Nr. 419 653, 531868, 462 056, 687140; USA: Patentschriften Nr. 2 551954, 2 591661, 2 748 263; deutsche Gebrauchsmuster Nr.1663 382,1708100, 1711207, 1727209.
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