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Beleuchtungskörper, insbesondere für Straßenbeleuchtung Die Erfindung
bezieht sich auf einen Beleuchtungskörper, insbesondere für Straßenbeleuchtung,
zur Aufstellung vorzugsweise an einer der beiden Bordschwellen einer Straße, mit
linearen, sich horizontal und parallel zu den gleich stark zu beleuchtenden beiden
Bordschwellenseiten der Straße erstreckenden Lichtquellen und vorzugsweise zwei
wannenförmigen zylindrischen Reflektoren, die die Lichtquellen, zu denen ihre Achsen
parallel verlaufen, umgeben und deren vordere Öffnungen durch lichtdurchlässige
Platten abgedeckt sind.
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Es sind bereits verschiedenartigste Beleuchtungskörper bekannt, bei
denen statt linearer Lichtquellen Punktlichtquellen verwendet werden. Ganz abgesehen
von dem verhältnismäßig hohen Energieverbrauch bekannter Punktlichtquellen hat sich
gezeigt, daß eine gleichmäßige Lichtverteilung durch in Abstand voneinander angeordnete
Beleuchtungskörper mit derartigen Punktlichtquellen nicht möglich ist.
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Außerdem sind Beleuchtungskörper mit linearen Lichtquellen bekannt,
die sich untereinander durch Einzelheiten der Bauformen unterscheiden. Bei sämtlichen
bekannten Beleuchtungskörpern sind Mittel vorhanden, mit deren Hilfe das Licht quer
zur Lichtquellenanordnung abgelenkt wird. Bei für Straßenbeleuchtungszwecke dienenden
Beleuchtungskörpern erstrecken sich die Lichtquellen in bezug zur Straße quer. Auch
durch derartige Beleuchtungskörper wird keine einwandfreie Ausleuchtung der Straßen
erzielt.
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Aufgabe der Erfindung ist es, einen Beleuchtungskörper der eingangs
genannten Art bei gleichzeitiger Beseitigung der Nachteile bekannter Beleuchtungskörper,
insbesondere für Straßenbeleuchtungszwecke, so weiter auszubilden, daß trotz eines
einfachen Aufbaues und somit einer einfachen Herstellung und einer leichten Montage
eine äußerst günstige Wirksamkeit im Betrieb erzielt wird, d. h. eine Ausleuchtung
der beiden Straßenseiten, bei der die Helligkeit auf beiden Straßenseiten in Bezug
zueinander sowie in den zwischen den Straßenbeleuchtungen liegenden Straßenbereichen
mit derjenigen der den Beleuchtungskörpern nahe gelegenen Bereiche in etwa übereinstimmt.
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Die Erfindung besteht darin, daß zur gleichmäßigen Ausleuchtung beider
Bordschwellenseiten der Straße über den gesamten Bereich zwischen zwei benachbarten,
nur auf einer Straßenseite angeordneten Beleuchtungskörpern die Umlenkung des Lichtes
der Lichtquellen in Straßenlängsrichtung dadurch erfolgt, daß die die Öffnung des
auf die leuchtennahe Bordkante gerichteten Reflektors abdeckende, lichtbrechende
Platte in einer horizontalen Ebene liegt und mit Streuprismen versehen ist, die
quer zur Längsachse der Lichtquellen verlaufen und die gleichmäßige längsgerichtete
Lichtverteilung auf die Leuchtenseite der Straße bewirken, während die die Öffnung
des auf die gegenüberliegende Bordkante gerichteten Reflektors abdeckende lichtbrechende
Platte einen stumpfen Winkel mit der zuerst genannten Abdeckplatte einschließt und
mit ebenfalls quer zur Längsachse der Lichtquelle verlaufenden Prismen versehen
ist, die das Licht wiederum in Längsrichtung auf der gegenüberliegenden Straßenseite
verteilen.
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Es hat sich gezeigt, daß die angestrebte Ablenkung und Verteilung
des Lichtes in Längsrichtung in bezug auf die Lichtquellen durch die vorstehend
gekennzeichnete Ausbildung eines insbesondere für Straßenbeleuchtung bestimmten
Beleuchtungskörpers am wirksamsten und mit einfachsten und kostensparendsten Mitteln
erzielt werden kann.
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Eine wesentliche Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die
Abdeckplatten außerdem sich in Längsrichtung erstreckende Prismen aufweisen, die
das von den Lichtquellen kommende, direkt durch die Platten hindurchtretende Licht
in zueinander parallele und zu den Platten vertikale Ebenen richten. Die Verteilung
des Lichtes im Bereich der Bordschwellen der Straße wird durch diese Ausbildung
des Beleuchtungskörpers wirksam erhöht.
Gemäß einer weiteren Ausbildung
der Erfindung schließen die Seitenflächen der senkrecht zur Längsrichtung liegenden
Streuprismen einen Winkel von ungefähr 19° bis zu etwa 32° mit der Ebene der Platten
ein.
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Dadurch, daß weiterhin bei dem - Beleuchtungskörper nach der Erfindung
die horizontale Abdeckplatte an ihrer Unterseite nach unten herausragende lichtdurchlässige
Rippen hat, die mit Prismen zur Abwärtslenkung der einen sehr kleinen Winkel mit
der horizontalen Ebene einschließenden Lichtstrahlen versehen ist, wird die Möglichkeit
der Blendung von Straßenverkehrsteilnehmern ausgeschlossen.
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Weitere wesentliche Vorteile und Einzelheiten des Beleuchtungskörpers
nach der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
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In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung
beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung
der Aufstellung der Beleuchtungskörper längs einer Straßenseite, Fig. 2 und 3 jeweils
eine Lichtverteilungskurve, Fig.4 die schaubildliche Darstellung eines Beleuchtungskörpers
nach der Erfindung, Fig. 5 einen Querschnitt durch einen anderen Beleuchtungskörper,
Fig. 6 einen Teilschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 eine Querschnittsansicht
eines Beleuchtungskörpers mit nur einer Wanne, Fig. 8 eine Querschnittsansicht eines
anderen Beleuchtungskörpers, Fig. 9, 10 und 11 je eine Querschnittsansicht von drei
anderen Ausführungsformen des Beleuchtungskörpers nach der Erfindung, Fig. 12 eine
vergrößerte Querschnittsansicht eines Teils einer besonderen Art horizontal reflektierender
Platten, Fig. 13 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teils einer anderen
Type einer horizontal reflektierenden Platte; Fig. 14 und 15 zeigen Quersehnittsansichten
zweier weiterer Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes und Fig- 16 und 17
Querschnittsansichten der Endteile horizontaler lichtbrechender Platten.
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In Fig. 1 ist der zu beleuchtende ausgedehnte Bereich eine Straße
mit den Bordschwellenlinien bei KK. Die Beleuchtungskörper U können an Armen
B auf den Masten P längs der Straßenseiten angeordnet sein. Wie in Fig. 1
gezeigt, können die Beleuchtungskörper Leuchten sein, die sich oberhalb der nahe
liegenden Bordschwelle der Straße in einer Montagehöhe H befinden. Sie haben in.
der Längsrichtung der Straße einen Abstand L voneinander, während W die Breite der
Straße ist.
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Längs der Linie M,-M2, die quer zu der Straße in der Mitte zwischen
den Beleuchtungseinheiten verläuft, muß offensichtlich jede der beiden Einheiten
den gleichen Beleuchtungsbeitrag liefern. In der vertikalen Ebene, welche die Einheit
U und die nahe liegende Bordschwelle enthält, ist der Winkel auf den Mittelpunkt
M1 zu durch a in dem rechtwinkeligen Dreieck UM, Ni in Fig. 1 bezeichnet;
in der schrägen Ebene, welche die Einheit U und die fern liegende Bordschwelle enthält,
ist der entsprechende Winkel in dem rechtwin-eligen Dreieck UM2 N2 als Winkel c
in Fig. 1 angegeben. Die wichtige Tatsache, daß der Winkel a bedeutend größer ist
als der Winkel c, erfordert entsprechend verschiedene Winkelrichtungen und Beträge
für die Leuchtstärken der Einheiten U -in Richtung auf die Mittellinie Mi-M2, je
nachdem, ob die Zerlegung längs der nahe liegenden Bordschwelle (Dreieck UM1N1)
oder längs der ferner liegender< Bordschwelle (Dreieck UM2N2) vorgenommen worden
ist.
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In einem konkreten Beispiel, wie es in der Praxis durchaus vorkommen
kann, ergibt sich für eine Montagehöhe H von etwa 9 m und einen Abstand L von etwa
23 m sowie eine Straßenbreite von 18 m ein Winkel a von 51,3° und ein Winkel c von
29,3°. Die Verteilungskurve für die Helligkeit ist für dieses Beispiel und für den
Fall, daß eine gleichmäßige Beleuchtung längs der nahe liegenden Bordschwelle zum
Mittelpunkt Ml erzielt werden soll, durch die Kurve der Fig. 2 gegeben, die eine
Weitwinkelverteilung ergibt. Die entsprechende Verteilungskurve für die schräge
Fläche nach der ferner liegenden Bordschwelle zu ist in der Kurve von Fig. 3 wiedergegeben,
die eine verhältnismäßig enge Kurve zeigt.
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Es ist ohne weiteres zu sehen, daß die Lichtverteilungen in der Längsrichtung
für den nahe liegenden Bordschwellenbereich und diejenige für den fern liegenden
Bordschwellenbereieh sehr stark voneinander abweichen. Die gewünschte Längsverteilung
kann nicht einfach mit einer geneigten oder horizontallichtbrechenden Platte erreicht
werden, die sowohl den nahen Bordschwellenbereich als auch den fernen Bordschwellenbereich
beleuchtet.
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Gemäß der Erfindung wird die gewünschte Lichtverteilung dadurch erreicht,
daß man einer der lichtbrechenden Platten im wesentlichen die erforderliche Verteilung
längs der nahen Bordschwelle überläßt und der anderen lichtbrechenden Platte im
wesentlichen die richtige Lichtverteilung für die ferne Bordschwelle der Straße
überläßt. In der Praxis hat sich ergeben, daß die beiden getrennten Lichtverteilungen
so gestaltet werden können, daß sie sieh längs der Mitte der Straße gut mischen,
so daß sie eine gleichmäßige Beleuchtung quer über die Breite der Straße ergeben,
wobei jede einzelne Lichtverteilung ungefähr die Hälfte derjenigen Helligkeit im
Mittelpunkt in der Ebene der Linien DD abgibt, wie sie in der Nähe der nahen
und der fernen Bordschwelle vorhanden ist.
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Der Beleuchtungskörper nach Fig. 4 besteht z. B. im wesentlichen aus
zwei scharf voneinander getrennten Elementen oder Beleuchtungssystemen 10 und 11.
Das Element 10 umfaßt einen spiegelähnlichen Reflektor 12, der über einer geradlinigen
Lichtquelle 13 angeordnet ist, die aus einer oder mehreren Leuchtstofflampen (Röhren)
bestehen kann, die sich in horizontaler Richtung praktisch längs der ganzen Längsausdehnung
des Reflektors 10 erstrecken. Werden mehrere Leuchtstoffröhren nebeneinander angeordnet,
dann werden sie vorzugsweise in der Nähe der Brennachse des Reflektors angebracht.
Der Reflektor kann ein Parabolspiegel sein, um ein paralleles Strahlenbündel zu
erzeugen, das geradlinig nach abwärts auf die nahe Bordschwelle gerichtet ist. Die
Öffnung des Reflektors 22 liegt in einer horizontalen Ebene und ist durch eine lichtbrechende
Platte 20 verschlossen. Der Refraktor 20 kann an seiner oberen Fläche lichtstreuende
Prismen haben, welche die Lichtverteilung der Fig.2 hervorrufen und an seiner unteren
Fläche helligkeitsregelnde prismatische
Glasjalousien
30 aufweisen. Der Refraktor 20 wird im folgenden noch eingehender
beschrieben werden.
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Das andere Element 11 des Beleuchtungskörpers umfaßt einen
zylindrischen parabolischen Reflektor 14 mit einer geradlinigen Lichtquelle 15,
die auch wieder aus einer Leuchtstofflampe (-röhre) oder einer Anzahl von Leuchtstofflampen
(-röhren) bestehen kann, die nebeneinander und nahe beieinander im wesentlichen
längs der Brennlinie des Reflektors 14 angeordnet sein können. Der Reflektor
14 konzentriert das Licht in ein im wesentlichen paralleles Strahlenbündel, das
quer zur Straße und in eine Richtung auf die fern liegende Bordschwelle zu gerichtet
ist. Die Öffnung des Reflektors 14 liegt in einer schrägen Ebene und ist durch die
strahlenbrechende Platte 16 praktisch geschlossen. Die lichtbrechenden Platten
16 und 20 sind längs einer Linie 17 miteinander verbunden.
Um die längsgerichtete Lichtverteilung gemäß Fig. 3 zu erhalten, ist es erforderlich,
den hohen Liehtemissionswinkel der Einheit zu begrenzen. Dies geschieht durch den
Einbau von Sperrprismen 18 auf der Refraktorplatte 16, die sich in Querrichtung
erstrecken. Die Prismen sind so ausgeführt, wie es in der USA.-Patentschrift 2474317
beschrieben und in Fig. 6 der Zeichnung hier gezeigt ist. Die Seiten 19
der
Prismen schließen vorzugsweise einen Winkel von 19`=' mit -der Horizontalen. Selbstverständlich
können die Prismen 18 auch einen anderen Winkel haben, z. B. annähernd 32°,
wie dies in der USA.-Patentschrift ausgeführt ist.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die beiden Elemente
10 und 11 des Beleuchtungskörpers als getrennte Teile dargestellt.
Das Element 10 wirft das Licht nach unten auf die nahe Bordschwelle, wie die Strahlen
31 dies erkennen lassen, während das Element 11 schräg auf die fern liegende
Bordschwelle gerichtet ist und seine Strahlen 32 auf einen Bereich der Straße längs
der fern liegenden Bordschwelle lenkt. Die Refraktorplatte 16 bildet einen Abschluß
für den Reflektor 14, und in ähnlicher Weise bildet der Refraktor
20 einen Abschluß für den Reflektor 12.
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Fig.7 zeigt einen Beleuchtungskörper, bei dem eine reflektierende
Fläche 35 ein nach unten gerichtetes Strahlenbündel 36 erzeugt und eine zweite
reflektierende Fläche 37 ein paralleles Strahlenbündel 38 erzeugt, das quer zur
Straße verläuft und auf die fern liegende Bordschwelle gerichtet ist. Die Reflektoren
35 und 37 bilden eine einzige Wanne 39. Innerhalb der Wanne befinden sich eine oder
mehrere Leuchtstoffröhren 40, die sich in der Längsrichtung der Wanne erstrecken.
Die Öffnung der Wanne ist durch einen horizontalen Refraktor 41 und einen schräg
liegenden Refraktor 42 ähnlich den lichtbrechenden Platten 16 und
20 der Fig. 4 und 5 verschlossen. Die Refraktoren 41 und
42 können zusammenhängende oder getrennte Platten sein, die an ihrer Verbindungsstelle
aneinanderstoßen. Es kann jede beliebige Anzahl von Refraktorplatten aneinandergereiht
werden, um einen Beleuchtungskörper mit der erforderlichen Länge zu bekommen.
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Fig. 8 zeigt einen Beleuchtungskörper, der dem in Fig. 4 dargestellten
ähnelt. Die Wannen 12 und 14
bilden ein Ganzes und können entweder
aus einem einzigen flachen Metallstück hergestellt sein oder auch längs der Linie
43 miteinander verbunden sein. Die Öffnungen der beiden Wannen sind durch
die Refraktoren 16 und 20 verschlossen. Die beiden Elemente des Beleuchtungskörpers
wirken in der gleichen Weise wie diejenigen der Fig. 4 und 5.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 haben die Wannen 45 und 46 diffus
reflektierende Oberflächen. Die Öffnung des Reflektors 45 ist im wesentlichen durch
die Refraktorplatte 47 verschlossen, die in einer horizontalen Ebene liegt und zur
Ausleuchtung des Bereiches längs der nahen Bordschwelle dient. Der Refraktor 47
hat lichtstreuende Prismen auf seiner oberen Fläche und Glasjalousien 30, die aus
seiner unteren Fläche herausragen, wie dies in den Fig. 4, 12 und 13 dargestellt
ist. An der Bodenfläche des Refraktors 47 befinden sich in der Längsrichtung verlaufende
Prismen 49 zur Konzentration des Lichtstroms in einem querverlaufenden parallelen
Strahlenbündel, wie dies durch die Strahlen 31 angedeutet ist. Diese Prismen 49
haben zunehmende lichtbrechende Kraft mit zunehmender Entfernung von der längsgerichteten
Mittellinie des Refraktors nach dessen Kanten zu. Die schräg stehende lichtbrechende
Platte 51 hat ebenfalls Prismen 50 mit in der Längsrichtung sich ändernder lichtbrechender
Kraft. Die Innenfläche dieser lichtbrechenden Platte ist praktisch eben. Die weiter
unten liegenden Prismen 50 längs dem Kantenteil der lichtbrechenden Platte ergeben
eine erwünschte Schirmwirkung (s. USA.-Patent 2 648 763). Dort aber, wo die Längsprismen
flach sind oder ganz verschwinden, wie z. B. im mittleren Teil 52 der lichtbrechenden
Platte, haben sie keinerlei Regelwirkung in der Längsrichtung. In diesem Abschnitt
sind Querprismen zur Strahlenunterbrechung über die flachen Längsprismen gelegt.
Die Unterbrechungsprismen sind so gestaltet, wie es die USA.-Patentschrift 2 474
317 und die Fig. 6 hier zeigen. Wie Fig. 9 erkennen läßt, wird das direkte Licht
von den Lampen 13 und 15 durch die lichtbrechenden Platten 47 und 51 in zwei im
wesentlichen parallele Strahlenbündel 31 und 32 zusammengefaßt, um die nahen und
fern liegenden Straßenbereiche zu beleuchten. Um jedoch den Anteil direkter Lichtstrahlen
aus den Lampen zu vergrößern, sind vorzugsweise diffus reflektierende Gehäuse 45
und 46 rings um die Lampen oder Leuchtstoffröhren herum angeordnet.
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Die Fig. 10 und 11 zeigen Beleuchtungskörper, bei denen das Element
11 zur Beleuchtung des fern liegenden Bordschwellenbereiches der Straße oberhalb
und rechts von dem Leuchtenelement 10 angebracht ist. In Fig. 10 sind die beiden
Elemente des Beleuchtungskörpers voneinander getrennt. Bei der Ausführungsform nach
Fig.11 sind die Wannen oder Reflektoren für die Elemente 10 und
11 so miteinander verbunden, daß ein Teil des Lichtes von der Lampe 13 aus
dem Beleuchtungselement für die nahe Bordschwelle durch die schräg stehende lichtbrechende
Platte 16, wie durch das Strahlenbündel 55 angedeutet, hindurchgeht und ein Teil
des Lichtes aus der Lampe 15 nach unten durch die lichtbrechende Platte 20 des Leuchtkörperelementes
10 hindurchgeht, wie dies durch das Strahlenbündel 56 angedeutet ist.
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Fig. 14 zeigt einen Beleuchtungskörper, der demjenigen der Fig. 10
ähnlich ist, aber Zerstreuungsreflektoren 60, 61 besitzt. Hier sind lichtbrechende
Platten 47 und 51 mit Prismenanordnungen nach Fig. 9 angebracht. Das direkte
Licht aus den Lampen 13 und 15 bildet zwei Bündel 31 und 32 von im wesentlichen
parallelen Strahlen. Der direkt ausgestrahlte
Lichtstrom wird durch
das von den Reflektoren diffus reflektierte Licht verstärkt.
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Fig. 15 zeigt einen Beleuchtungskörper, der dem in den vorher beschriebenen
Figuren gezeigten ähnlich ist, bei dem aber die schräg stehende lichtbrechende Platte
65 auf der Innenseite mit Prismen 66 versehen ist, die das Licht nach unten ablenken,
wie dies durch das Strahlenbündel 67 angedeutet ist.
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Die Abschlußplatte 20 ist vorzugsweise aus durchscheinendem Werkstoff
hergestellt und so breit, daß sie sich quer zur ®ffnung des Reflektors erstreckt
und eine solche Länge (z. B. 60 cm) besitzt, daß mehrere muldenförmige Einheiten
die ®ffnung eines langen Reflektors verschließen. Wie in den Fig. 12 und 13 dargestellt,
ist die obere oder Lichteinfallsfläche dieser Lichtübertragungseinheiten mit einer
Reihe lichtunterbrechender Rippen oder Prismen 25 besetzt, die auf der entgegengesetzten
Seite einer ebenen lichtaussendenden Fläche 26 liegen. Solche Rippen suchen das
Licht vom Fußpunkt abzuleiten, wie weiter unten ausführlicher erklärt werden wird,
indessen erlaubt es die ebene Fläche 26 auf der anderen Seite dieser Rippen, daß
Lichtstrahlen bis zu 90° vom Fußpunkt weg oder in horizontaler Richtung austreten.
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Um diese im steilen Winkel vom Boden der Fläche 26 in Längsrichtung
ausgestrahlte Lichtmenge zu unterbrechen, hat die Abschlußplatte der Fig.12 V förmige
Rippen 27, die vorzugsweise eine Tiefe und einen Abstand voneinander haben, daß
sie die gesamte Strahlung unter einen Winkel von 15° zur Horizontalen ablenken.
Sie sind außerdem mit Prismen 28, 20 versehen, so daß das unterbrochene Lichtbündel
unter einem Winkel von 15° unter die Horizontale gedrückt wird, wie dies durch das
Strahlenbündel 29 dargestellt ist.
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Diese Rippen sind symmetrisch um die Mittelebene angeordnet, um das
von rechts oder links kommende Licht weiterzuleiten. Sie sind dünnwandig, wie in
der Zeichnung dargestellt, um den Preßvorgang zu erleichtern.
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Der in Fig.13 wiedergegebene Abschluß hat dünne prismatische Rippen
in entsprechenden Abständen, die entweder aus einem Stück mit der Platte bestehen
oder in irgendeiner geeigneten Weise an dieser befestigt sind. Die Rippen 30 tragen
Prismen, die das Licht nach unten richten, damit es in einem Winkel von 15° gegen
die Horizontale abgelenkt wird.
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Erhalten die lichtbrechenden Prismen 25 das Licht sowohl von links
als auch von rechts, dann sollten die Prismen symmetrisch um vertikale Ebenen durch
ihre höchsten Punkte angeordnet sein. Jede Seitenfläche einer solchen Reihe von
Prismen empfängt von oben ein Strahlenbündel, das sich von der Horizontalen bis
zu der durch die Oberfläche der Prismen gebildeten Unterbrechungslinie erstreckt.
Die Lichtstrahlen, die vom Scheitelpunkt an gerechnet am weitesten nach rechts eintreffen,
d. h. also diejenigen, die auf die linke Einfallsfläche des Prismas auftreffen,
werden in den kritischen Winkel des Mediums und dann erneut durch die Ausfallftäche
26 gebrochen. Die Wirkung der Prismen 25 besteht darin, das Licht in der Längsrichtung
auszubreiten.
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In den Fällen, in denen der horizontale Refraktor aus einer größeren
Anzahl von Platten 20 besteht, die mit ihren Enden aneinanderstoßen, haben die Plattenenden
vorzugsweise die in Fig.16 wiedergegebene Form, um eine überlappende Verbindung
70 zu bilden. Die Enden der Platten 20 in der Nähe der Glasjalousien 30 und die
darüber hinaus liegenden sind mit Prismen 71 auf ihrer Oberfläche versehen. Diese
Prismen 711 haben eine solche Form, daß sie annähernd horizontale Strahlen72 nach
unten brechen (Fig. 17), etwa in einem Winkel von 15° zur Horizontalen, so daß diese
Strahlen zu den Strahlen 29 parallel gerichtet werden, die durch die Glasjalousien
hindurchgehen. Ohne die Prismen 71 würde das Ende der Platte 20, das über die letzte
Jalousie hinausragt, das Licht unter Winkeln nahe der Horizontalen ausstrahlen.
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Ganz gleich, ob das System zur Lichtkonzentration nach den Fig. 4,
5, 7, 8, 10, 11 oder 9 benutzt wird, in der Praxis kann es immer erwünscht sein,
den querverlaufenden Lichtstrom der beiden Elemente nicht genau auf die nahe und
auf die ferne Bordschwelle zu richten. Wegen des verhältnismäßig breiten, lichtaussendenden
Bereichs der Leuchtstoffröhren kann es mitunter erwünscht sein, den Lichtstrom zu
der nahen Bordschwelle etwas vor die nahe Bordschwelle und den Lichtstrom zu der
fernen Bordschwelle etwas einwärts dieser fernen Bordschwelle zu richten, um das
ausgestrahlte Licht gewissermaßen auf die Sraßenoberfläche zu konzentrieren. Es
kann ferner der Wunsch bestehen, mit Rücksicht auf den breiten Bereich der Lichtaussendung
der Leuchtstoffröhren nicht beide Elemente einer Beleuchtungskörpereinheit gleich
groß zu machen oder mit der gleichen Anzahl von Lampen auszurüsten. Um eine ausreichende
Lichtmenge quer zur Straße auszustrahlen, kann es vorteilhaft sein, einen breiteren
Bereich für das schräge Element der Einheiten vorzusehen oder aber zwei Lampen in
dem schräg stehenden Teil zu verwenden, während der horizontale Teil kürzer gemacht
wird und nur mit einer Lampe ausgerüstet wird.
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Obwohl die abgebildeten Ausführungsformen stets im ganzen zwei Lampen
(Leuchtstoffröhren) zeigen, soll die Erfindung ganz allgemein gesprochen natürlich
nicht auf solche Anordnungen beschränkt werden. Es ist durchaus möglich, in jedem
Element einer Einheit mehr als eine Lampe zu verwenden, vorausgesetzt, daß das allgemeine
Prinzip der annähernd querverlaufenden Konzentration des Lichts in zwei Lichtströmen
erfüllt ist, von denen der eine auf die nahe Bordschwelle und der andere im wesentlichen
auf die ferne Bordschwelle gerichtet ist.
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Zur Erläuterung in der Beschreibung gelangte die mutmaßlich beste
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Dadurch soll die Erfindung aber in keiner
Weise beschränkt werden, vielmehr sind für jeden Fachmann zahlreiche Änderungen
denkbar, die durchgeführt werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.