DE1120167B - Membran-Anordnung - Google Patents

Membran-Anordnung

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DE1120167B
DE1120167B DEG27434A DEG0027434A DE1120167B DE 1120167 B DE1120167 B DE 1120167B DE G27434 A DEG27434 A DE G27434A DE G0027434 A DEG0027434 A DE G0027434A DE 1120167 B DE1120167 B DE 1120167B
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DE
Germany
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membranes
membrane
pressure
reference gas
vessels
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Application number
DEG27434A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Gehre
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HANS GEHRE DIPL ING
Original Assignee
HANS GEHRE DIPL ING
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J3/00Diaphragms; Bellows; Bellows pistons
    • F16J3/02Diaphragms
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0652Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using several membranes without spring

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Description

  • Membran -Anordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine als Verstellglied für druckabhängige Steuergeräte dienende Membran-Anordnung, insbesondere für die Ausbildung des Steuerbodens nachgiebiger Vergleichsgasgefäße von Volumenumwertern, Gaszustandsreglem od. dgl.
  • Bisher wurden für diese Zwecke Metallbälge (Wellrohr- oder Faltenbälge) benutzt, weil die Stellung ihres beweglichen Bodens ein Maß für das in ihnen eingeschlossene Vergleichsgasvolumen ist. Sie ergaben aber keine befriedigenden Lösungen, weil die von den Eichbehörden verlangte Reproduzierbarkeit ihrer Eigenfederung wegen der begrenzten elastischen Verformbarkeit der Bälge nur gewährleistet bleibt, wenn sich der betroffene Vorgang stets in ausreichendem Abstand von der Proportionalitätsgrenze abspielt.
  • Diese Grenze ist aber so eng gezogen, daß sie in den meisten praktischen Fällen, bei denen größere Balghübe zu übertragen sind, erreicht oder überschritten wird, so daß das Gerät dann seine Feinfühligkeit und damit seine Meßgenauigkeit schnell verliert.
  • Auch als bewegliche Böden solcher Vergleichsgasgefäße können daher Membranen üblicher Art (Gummi-, Kunststoff-, Lederbälge u. dgl.) nicht verwendet werden. Denn, wollte man das Gefäß, in welchem sich das Vergleichsgas befindet, mittels einer solchen normalen einfachen Membran abschließen, so würde zwar der auf der Außenseite wirksame Druck von der Membran auf das eingeschlossene Gas übertragen werden. Aber bei Druckgleichheit zu beiden Seiten der Membran wäre die Art ihrer Ausbiegung unbestimmt. Insbesondere wäre die Faltenbildung bei ungespannter Membran unkontrollierbar, d. h., es wäre nicht festzustellen, welcher Teil des eingeschlossenen Gasvolumens von den Falten aufgenommen und welcher Teil durch die Verschiebung des Membrantellers angezeigt wird.
  • Durch die Erfindung wird es ermöglicht, Vergleichsgasgefäße herzustellen, denen diese Mängel nicht anhaften. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß als Membran eine unter Verwendung eines an sich bekannten, aus wenigstens zwei durch einen Schaft starr miteinander verbundenen Tellermembranen bestehenden Systems gebildete, mit einem Druckmittel (Überdruck oder Unterdruck) gefüllte Blase dient.
  • Bei dieser Ausbildung des Abschlusses sind also die Membranen, welche das System bilden, aufgebläht, d. h., ihre nachgiebigen Teile sind gestrafft, so daß die Falten verschwinden bzw. die Faltenbildung unmöglich gemacht wird. Damit ist jede schädliche Totraumbildung ausgeschlossen, und die Einstellung der Membran bzw. des Membran-Systems ist nun ein eindeutiges exaktes Maß für die Größe des eingeschlossenen Vergleichsgasvolumens, da bei genau gleicher Größe der Einzelteile beider Membranen der auf jede von ihnen wirksame Blähdruck über den Verbindungsschaft unschädlich gemacht wird und die Wirkungen der Schubkräfte einander aufheben. Die Übertragung eines äußeren Druckes auf das eingeschlossene Volumen kann also ungestört und unverfälscht erfolgen.
  • Die Erfindung sei im folgenden an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. In den drei Figuren sind gleiche oder einander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugsziffern versehen.
  • 1 bezeichnet ein im Ausgangsgas eines weiter unten beschriebenen Reglers angeordnetes Vergleichsgasgefäß mit einem beweglichen Membranboden, welcher zugleich den Abschluß des Gefäßes bildet und zur Übertragung des Betriebsdruckes auf das eingeschlossene Vergleichsgasvolumen dient. Als Membranboden dient in neuartiger Weise eine Blase, welche durch ein an sich bekanntes, aus wenigstens zwei durch einen Schaft 2 starr miteinander verbund denen Tellermembranen 3 und 4 bestehendes System gebildet und mit einem Druckmittel gefüllt ist, wobei der Druck der Füllung größer oder kleiner sein kann als der von dem Membran-System auf das Vergleichsgas zu übertragende Betriebsdruck.
  • Der Raum 5 zwischen den Membranen 3 und 4 bildet also den Innenraum der erwähnten Blase. Ihre Aussteifungsteller sind mit 6 und 7 bezeichnet. Die äußeren Ränder der Membranen sind an einem Ring 8 befestigt, welcher ein Anschlußröhrchen 9 zum Füllen der Blase oder zur Herstellung eines Unterdruckes trägt und an welchem, z. B. durch Flansche, auf der einen Seite das Vergleichsgasgefäß 1, auf der anderen Seite das Gehäuse 10 eines Druck- oder Durchflußréglers abdichtend befestigt ist. An dem in den Steuerungsraum 11 dieses Reglers hinein verlängerten Teil des Schaftes 2 sitzt das (hiel z. B. kugelförmige) Drosselglied 12, welches in Zusammenwirken mit dem Ventilsitz 13 den Zufluß durch den Eingangsstutzen 14 regelt. Der Weg zum Ausgangsstutzen 15 dieses Reglers ist durch die eingezeichnete Pfeillinie gekennzeichnet.
  • Druck und Volumen des im Vergleichsgasgefäß 1 eingeschlossenen Gases ändern sich mit der Stellung des Membran-Systems 2, 3, 4, wenn bei 9 ein Druck in den Raum 5 zwischen den Membranen eingeführt wird, welcher größer oder kleiner ist als der auf das Vergleichsgas zu übertragende Druck auf der Unterseite der Membran 4. Da die Stellung des Membran-Systems, also des Schaftes 2, ein exaktes Maß für die Größe des Vergleichsgasvolumens und damit des Umwertungsfaktors Z ist, wird das Regulierventil 12, 13 entsprechend der Änderung dieses Faktors verstellt.
  • In vielen Fällen, nämlich wenn, wie bei Reglern üblich, der Druck in der Zuleitung 14 größer ist als der in der Ableitung 15, kann man den Raum 5 zwischen den Membranen 3 und 4 auch an die Zuleitung 14 anschließen, weil dann im Raum 5 immer ein höherer Druck herrscht als im Steuerungsraum unterhalb der Membran 4 und in der Ableitung. Die Membranen 3 und 4 sind dann also immer aufgebläht.
  • Wie gesagt, kann' man im Raum 5 auch einen Unterdruck anwenden. Die beiden Membranen 3 und 4 nehmen dann die mit gestrichelten Linien eingetragenen, nach innen durchgebogenen Stellungen ein.
  • In Fällen, in denen in der Ausgangsleitung 15 nur geringe Druckschwankungen vorkommen, wie z. B. in Niederdruck-Gasleitungen, wird das mit dem erfindungsgemäßen Membran-System als beweglichem Boden ausgestattete Gerät, sofern das Ganze von dem bei 15 austretenden Gas umspült wird, praktisch zu einem Gaszustandsregler bzw. zu einem Regler für den UmwertungsfaktorZ. Ohne eine solche Ausbildung des beweglichen Bodens wäre diese Möglichkeit nicht gegeben.
  • Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 2 gezeigt. Hier sind die Membranen 3 und 4 als an sich bekannte Rollmembranen ausgebildet, so daß hier der Vorteil derartiger Membranen, nämlich einen größeren Membranhub und eine konstante wirksame Arbeitsfläche zu ergeben, ausgenutzt werden kann. Die Membranteller 6 und 7 sind entsprechend in der bei Rollmembranen üblichen Weise mit zylindrischen Führungsrändern 16, 17 versehen. Auf der Außenseite bilden die zylindrischen Teile der Gefäße 1 und 10 die Führungen der Membranen.
  • In Fällen, in denen größere Vergleichsgasvolumina benötigt werden, aber die dafür erforderlichen seitlichen Ausdehnungsmöglichkeiten fehlen, kann man mehrere der erfindungsgemäß ausgebildeten Vergleichsgasgefäße 1, 1', 1" usw. in Parallelschaltung anordnen, wobei die Innenräume 5, 5', 5" usw. zwischen den Membranen wie auch die Innenräume der Vergleichsgasgefäße untereinander verbunden sind.
  • Dabei ist vorteilhaft das zweite am Schaft des ersten, das dritte am Schaft des zweiten usw. aufzuhängen, und es ist an jedem Aufhängungspunkt die Summe der nachfolgenden Gewichte durch ein Gegengewicht zu kompensieren.
  • Ein Ausführungsbeispiel dieser Art mit zwei solchen Vergleichsgasgefäßen und den zugehörigen Membran-Systemen ist in Fig. 3 dargestellt.
  • Das Gegengewicht für das zweite System ist mit 18 bezeichnet und sitzt auf einem Hebel 19, welcher auf einer am Ring 8 hängenden Schneide 20 gelagert und bei 21 am Schaft 2 angelenkt ist. Die Verbindung der Räume 5, 5' usw. ist mit 22 und die Verbindung der Vergleichsgasgefäßel, 1' mit 23 bezeichnet, 24 ist ein Aufhängebügel od. dgl. für den Ring 8' des zweiten Systems.
  • Bei der Verwirklichung der Erfindung kann noch dadurch eine Vervollkommnung erzielt werden, daß man diesen einzelnen Membranen als Mittel zur Verhinderung von Ausdehnungen ihres stofflichen Gefüges eine Abstützung oder Entlastung durch ein Netz oder Gitter aus unnachgiebigem Werkstoff verleiht.
  • Die Anwendbarkeit der erfindungsgemäßen Membran-Anordnung ist nicht auf die Ausbildung von Vergleichsgasgefäßen für die Volumenumwertung und Zustandsregelung usw. der Gase beschränkt, sondem erstreckt sich natürlich auch ganz allgemein auf Geräte zur Druckmessung und -übertragung.
  • Die Verwendung eines Paares durch ein Abstandsstück starr miteinander verbundener Tellermembranen ist an sich auch bei Meßwertwandlern bekannt. Bei diesen Geräten hat aber jede der Membranen eine andere Funktion zu erfüllen, wobei die Richtung ihrer Verstellkraft verschieden ist und niemals zwei von ihnen durch gleichgerichtete Kräfte belastet sind. Da außerdem der Raum zwischen den Membranen einen Leitungsteil des Steuerungssystems bildet, fehlt dem Bekannten das wesentliche Merkmal und die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Blasenmembran.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Als Verstellglied für druckabhängige Steuergeräte dienende Membran, insbesondere für die Ausbildung des Steuerbodens nachgiebiger Vergleichsgasgefäße von Volumenumwertern, Gaszustandsreglern u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß als Membran eine unter Verwendung eines an sich bekannten, aus wenigstens zwei durch einen Schaft starr miteinander verbundenen Tellermembranen (3, 4) bestehenden Systems gebildete, mit einem Druckmittel (Uberdruck oder Unterdruck) gefüllte Blase dient.
  2. 2. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Blasenraum (5) zwischen den beiden Membranen (3 und 4), gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Druckminderers, an die Vordruckleitung (14) angeschlossen ist.
  3. 3. Membran nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Membranen der Kombination an sich bekannte Rollmembranen dienen.
  4. 4. Membran nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Entlastung der Membranen (3 und 4) entsprechend geformte Netze oder Gitter aus nicht dehnbarem Stoff vorgesehen sind.
  5. 5. Vergleichsgasgefäß mit einer Blasenmembran nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Kombination aus mehreren erfindungsgemäß ausgebildeten Vergleichsgasgefäßen (1, 1' 1") usw., bei denen die Innenräume (5, 5', 5") usw. zwischen den Membranen (3, 4; 3', 4'; 3", 4") wie auch die Innenräume der Vergleichsgasgefäße untereinander verbunden sind.
  6. 6. Vergleichsgasgefäß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß von den Teilgefäßen (1, 1', 1") das zweite (1') am Schaft (2) des ersten (1), das dritte (1") am Schaft (2') des zweiten (1') usw. aufgehängt und daß an jedem Aufhängungspunkt ein Gegengewicht (18, 18', 18") angelenkt ist, welches die Summe der Gewichte der nachfolgenden Teilgefäße kompensiert.
  7. 7. Anwendung der Membran nach den Ansprüchen 1 bis 4 allgemein als Arbeitsmembran für Druckmeß- und -übertragungsgeräte.
    In Betracht gezogene Druckschriften: F. Kretzschmer, »Pneumatische Regler«, 1958, S. 30off.; Druckschriften N 194 bis N 224 der Firma Dreyer, Rosenkranz und Droop AG., Hannover 1956/57).
DEG27434A 1959-07-03 1959-07-03 Membran-Anordnung Pending DE1120167B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2354461A1 (de) * 1973-10-31 1975-05-15 Bosch Gmbh Robert Membrangesteuertes druckregelventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2354461A1 (de) * 1973-10-31 1975-05-15 Bosch Gmbh Robert Membrangesteuertes druckregelventil

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