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TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Luftansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einem Turbolader und insbesondere eine Luftansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einem Turbolader, der mit einem Ladeluftkühler ausgestattet ist, um die vom Turbolader in den Verbrennungsmotor angesaugte Luft abzukühlen.
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TECHNISCHER HINTERGRUND
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Allgemein ist ein Verbrennungsmotor eines Fahrzeugs, wie zum Beispiel eines Kraftfahrzeugs, mit einem Ladeluftkühler ausgestattet, der die von einem Vedichter eines Turboladers geladene und dann erwärmte Luft abkühlt. Der Ladeluftkühler weist einen Kern auf. Der Ladeluftkühler dient dazu, die Temperatur der in den Verbrennungsmotor angesaugten Luft durch Wärmeaustausch zwischen der entlang des Kerns geführten Außenluft und der im Kern geführten und erwärmten Luft abzukühlen, wodurch die Effizienz der Luftansaugung verbessert wird.
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Aus den Patentdokumenten 1 und 2 sind Verbrennungsmotoren mit einem Ladeluftkühler der eingangs genannten Art bekannt. In den Patentdokumenten 1 und 2 ist der Ladeluftkühler vor dem in einem Motorraum eingebauten Verbrennungsmotor angeordnet. In den Patentdokumenten 1 und 2 ist hinter und oberhalb des Verbrennungsmotors ein Ansaugkrümmer angeordnet. Der Ladeluftkühler und der Ansaugkrümmer sind durch ein Ladeluftkühlerauslassrohr verbunden.
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Das in dem Patentdokument 1 beschriebene Ladeluftkühlerauslassrohr erstreckt sich von einem oberen Behälter des Ladeluftkühlers diagonal nach oben in eine Rückwärtsrichtung des Fahrzeugs bis oberhalb eines der Enden des Verbrennungsmotors in der Breitenrichtung des Fahrzeugs, das entgegengesetzt zu dem anderen, dem Getriebe näheren Ende des Verbrennungsmotors ist, führt über den Verbrennungsmotor von oberhalb eines hinteren Abschnitts des Verbrennungsmotors und ist dann mit dem Ansaugkrümmer verbunden.
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In dem Patentdokument 1 ist ein Luftfilterauslassrohr an der Vorderseite des Fahrzeugs gelegen, so dass es mit dem Ladeluftkühlerauslassrohr in Längsrichtung des Fahrzeugs überlappt.
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Wie in dem Patentdokument 1 beschrieben, erstreckt sich das Ladeluftkühlerauslassrohr (d. h. das dritte Ansaugrohr) von einem unteren Behälter des Ladeluftkühlers diagonal nach oben bis oberhalb des Verbrennungsmotors des Fahrzeugs entlang eines der Enden des Verbrennungsmotors in der Breitenrichtung des Fahrzeugs, das entgegengesetzt zu dem anderen, dem Getriebe näheren Ende des Verbrennungsmotors ist.
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[STAND DER TECHNIK]
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[PATENTLITERATUR]
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- [Patentdokument 1] Japanische Patenterstveröffentlichung Nr. 2011-21571
- [Patentdokument 2] Japanische Patenterstveröffentlichung Nr. 2009-227132
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[WESEN DER ERFINDUNG]
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[VON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDE AUFGABE]
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In den Systemen der Patentdokumente 1 und 2 liegt jedoch das Ladeluftkühlerauslassrohr oberhalb eines Zubehörteils, wie einer Lichtmaschine, das, wenn es in der Nähe des oben erwähnten Endes des Verbrennungsmotors in der Breitenrichtung des Fahrzeugs angeordnet ist, Wärme erzeugt.
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Wenn sich infolgedessen die vom Zubehörteil erzeugte und nach oben abgegebene Wärme über dem Zubehörteil ansammelt, wird dadurch das Ladeluftkühlerauslassrohr der Wärme ausgesetzt, so dass die Gefahr besteht, das die durch das Ladeluftkühlerauslassrohr geführte Luft erwärmt wird.
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Im System der Patentliteratur 1 ist das Luftfilterauslassrohr an der Vorderseite des Fahrzeugs derart gelegen, dass es mit dem Ladeluftkühlerauslassrohr in der Längsrichtung des Fahrzeugs überlappt. Der während der Fahrt in das Fahrzeug eintretende Wind wird dadurch durch das Luftfilterauslassrohr blockiert, so dass er das Ladeluftkühlerauslassrohr kaum trifft, was zu einem Effizienzverlust bei der Kühlung der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr strömenden Luft führt.
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Folglich kann das Ladeluftkühlerauslassrohr die durch den Ladeluftkühler abgekühlte Luft nicht weiter abkühlen. Dadurch ist es nicht möglich, die Effizienz der Luftansaugung in den Verbrennungsmotor zu erhöhen und folglich die Leistung des Verbrennungsmotors zu verbessern.
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Die Erfindung wurde in Anbetracht der obigen Probleme gemacht. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Luftansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einem Turbolader bereitzustellen, die dazu ausgebildet ist, eine Erwärmung der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr strömenden Luft zu vermeiden, und die in der Lage ist, die Leistung des Verbrennungsmotors zu erhöhen.
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[MITTEL ZUR LÖSUNG DER AUFGABE]
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Ein Aspekt der Erfindung ist eine Luftansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor, an dem ein Turbolader und ein Zubehörteil, das während seines Betriebs Wärme erzeugt, befestigt sind und der in einer Fahrzeugkarosserie eines Fahrzeugs durch eine Befestigungsvorrichtung gehalten ist, die an einem Endabschnitt des Verbrennungsmotors in Fahrzeugbreitenrichtung befestigt ist, umfassend: einen Zwischenbehälter, der an einem in Fahrzeuglängsrichtung hinteren Abschnitt des Verbrennungsmotors befestigt ist; einen Ansaugkrümmer, der an dem Zwischenbehälter an einer stromaufwärts gelegenen Seite eines Luftstroms in dem Zwischenbehälter angeordnet ist und ein Ansaugluft-Ansaugrohr aufweist, so dass das Zubehörteil an einer in der Fahrzeugbreitenrichtung lateralen Seite des Ansaugkrümmers angeordnet ist; einen Ladeluftkühler, der in der Fahrzeuglängsrichtung vor dem Verbrennungsmotor angeordnet ist und ein Luftauslassrohr aufweist, wobei der Ladeluftkühler mit dem Turbolader über ein Ladeluftkühlereunlassrohr verbunden ist; und ein Ladeluftkühlerauslassrohr, welches sich, entlang des Endabschnitts des Verbrennungsmotors in der Fahrzeugbreitenrichtung, vom Luftauslassrohr des Ladeluftkühlers in der Fahrzeuglängsrichtung nach hinten erstreckt und dann mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr verbunden ist. Das Luftauslassrohr ist in einer Höhenrichtung des Fahrzeugs über der Befestigungsvorrichtung angeordnet, und das Zubehörteil befindet sich unter der Befestigungsvorrichtung. Das Ansaugluft-Ansaugrohr erstreckt sich im Fahrzeug vom Zwischenbehälter nach unten. Das Ladeluftkühlerauslassrohr erstreckt sich vom Luftauslassrohr aus, führt unter die Befestigungsvorrichtung und dem Zubehörteil vorbei und ist mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr verbunden.
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Im zweiten Aspekt kann das Ladeluftkühlerauslassrohr eine Mehrzahl von Stufenabschnitten aufweisen, die, in einer Sicht auf den Verbrennungsmotor von der Seite des Endabschnitts in der Fahrzeugbreitenrichtung, im Fahrzeug vom Luftauslassrohr zum Ansaugluft-Ansaugrohr nach unten gebogen sind.
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Im vierten Aspekt kann das Ladeluftkühlerauslassrohr derart ausgebildet sein, dass es umfasst: einen ersten Rohrabschnitt, der sich vom Luftauslassrohr bis in die Nähe einer in der Fahrzeuglängsrichtung vorderen Seite der Befestigungsvorrichtung erstreckt und im Fahrzeug nach unten gebogen ist, einen zweiten Rohrabschnitt, der sich zum ersten Rohrabschnitt fortsetzt und unter der Befestigungsvorrichtung an einer Stelle vorbeiführt, die tiefer als ein oberes Ende des Zubehörteils liegt, einen dritten Rohrabschnitt, der sich zum zweiten Rohrabschnitt fortsetzt und an einer in der Fahrzeuglängsrichtung vorderen Seite des Zubehörteils nach unten gebogen ist, und einen vierten Rohrabschnitt, der den dritten Rohrabschnitt verlängert, unter dem Zubehörteil vorbeiführt und mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr verbunden ist. Im vierten Aspekt kann das Zubehörteil als Lichtmaschine ausgeführt sein.
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[EFFEKT DER ERFINDUNG]
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Gemäß dem oben beschriebenen ersten Aspekt erstreckt sich das Ansaugluft-Ansaugrohr im Fahrzeug vom Zwischenbehälter nach unten und erstreckt sich auch mindestens bis in die Nähe eines in der Höhenrichtung des Fahrzeugs unteren Abschnitts des Zubehörteils. Das Ladeluftkühlerauslassrohr erstreckt sich vom Luftauslassrohr aus, führt in der Nähe eines unteren Abschnitts (unter) der Befestigungsvorrichtung an dieser und dem Zubehörteil vorbei und ist mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr verbunden.
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Wie bereits beschrieben, sind das Ladeluftkühlerauslassrohr und das Ansaugluft-Ansaugrohr derart verlegt, dass sie das Zubehörteil von seiner Seite bis zu seinem Boden umschließen, so dass verhindert wird, dass das Ladeluftkühlerauslassrohr und das Ansaugluft-Ansaugrohr der vom Zubehörteil nach oben steigenden Wärme ausgesetzt werden. Folglich ist es gemäß dem ersten Aspekt möglich, eine Erwärmung der vom Ladeluftkühler abgekühlten Luft zu vermeiden und die Temperatur der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr strömenden Luft niedrig zu halten.
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Infolgedessen wird gemäß dem ersten Aspekt die vom Ladeluftkühler abgekühlte Luft durch den Ansaugkrümmer in den Verbrennungsmotor angesaugt, ohne durch das Ladeluftkühlerauslassrohr aufgewärmt zu werden. Demzufolge wird gemäß dem ersten Aspekt die Effizienz der Ansaugung von Luft in den Verbrennungsmotor erhöht, so dass die Leistung des Verbrennungsmotors verbessert wird.
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Im ersten Aspekt liegt das Luftauslassrohr in der Höhenrichtung des Fahrzeugs über der Befestigungsvorrichtung. Das Zubehörteil ist unter der Befestigungsvorrichtung angeordnet. Das Ladeluftkühlerauslassrohr erstreckt sich vom Luftauslassrohr aus, führt unter der Befestigungsvorrichtung und in der Nähe eines unteren Abschnitts des Zubehörteils (unter diesem) vorbei und ist mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr verbunden.
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Folglich erstreckt sich das Ladeluftkühlerauslassrohr gemäß dem ersten Aspekt von der Vorderseite (d. h. der stromaufwärts gelegenen Seite) zur Hinterseite (d. h. der stromabwärts gelegenen Seite) des Fahrzeugs 1 an einer in der Fahrzeughöhenrichtung tieferen Stelle, so dass eine Vergrößerung der Abmessungen des Ladeluftkühlerauslassrohrs in der Fahrzeughöhenrichtung ermöglicht wird.
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Dementsprechend ermöglicht der erste Aspekt eine Vergrößerung eines Bereichs der Oberfläche des Ladeluftkühlerauslassrohrs, auf den ein in die Vorderseite des Fahrzeugs eingeleiteter Luftstrom (Windstrom) trifft, wodurch die Effizienz der Abkühlung des Ladeluftkühlerauslassrohres verbessert wird. Somit wird gemäß dem ersten Aspekt die Temperatur der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr strömenden Luft mit Hilfe des Luftstroms weiter reduziert, wodurch die Effizienz der Ansaugung von Luft in den Motor verbessert wird.
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Des Weiteren ist das Ladeluftkühlerauslassrohr gemäß dem ersten Aspekt nicht im Raum oberhalb des Zubehörteils angeordnet, so dass das Volumen des Raums oberhalb des Zubehörteils vergrößert werden kann. Gemäß dem ersten Aspekt wird es dadurch für einen Wartungsarbeiter einfacher, an das vom Verbrennungsmotor zu entfernende oder am Verbrennungsmotor zu installierende Zubehörteil von oben heranzukommen. Folglich wird gemäß dem ersten Aspekt die Durchführbarkeit der Wartung des Zubehörteils verbessert.
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Gemäß dem oben beschriebenen zweiten Aspekt weist das Ladeluftkühlerauslassrohr eine Mehrzahl von Stufenabschnitten auf, die, in einer Sicht auf den Verbrennungsmotor von der Seite des Endabschnitts in der Fahrzeugbreitenrichtung, vom Luftauslassrohr zum Ansaugluft-Ansaugrohr im Fahrzeug nach unten gebogen sind.
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Folglich ermöglicht der zweite Aspekt eine Vergrößerung eines Bereichs der Oberfläche des Ladeluftkühlerauslassrohrs, auf den ein in die Vorderseite des Fahrzeugs eingeleiteter Luftstrom trifft, wodurch die Effizienz der Abkühlung des Ladeluftkühlerauslassrohres verbessert wird. Folglich wird gemäß dem zweiten Aspekt die Temperatur der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr strömenden Luft mit Hilfe des Luftstroms weiter reduziert, wodurch die Effizienz der Ansaugung von Luft in den Motor verbessert wird.
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Gemäß dem bereits beschriebenen dritten Aspekt umfasst das Ladeluftkühlerauslassrohr einen ersten Rohrabschnitt, der sich vom Luftauslassrohr bis in die Nähe der in der Fahrzeuglängsrichtung vorderen Seite der Befestigungsvorrichtung erstreckt und im Fahrzeug nach unten gebogen ist.
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Somit ist gemäß dem dritten Aspekt die Stabilität der Zufuhr des in die Vorderseite des Fahrzeugs eingeleiteten Luftstroms an den ersten Rohrabschnitt gewährleistet, ohne dass der Luftstrom durch die Befestigungsvorrichtung blockiert wird, wodurch die durch den ersten Rohrabschnitt strömende Luft abgekühlt wird.
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Im dritten Aspekt umfasst das Ladeluftkühlerauslassrohr auch den zweiten Rohrabschnitt, der sich zum ersten Rohrabschnitt fortsetzt. Der zweite Rohrabschnitt führt unter der Befestigungsvorrichtung an einer Stelle vorbei, die tiefer als ein oberes Ende des Zubehörteils liegt. Somit wird gemäß dem dritten Aspekt vermieden, dass der zweite Rohrabschnitt der vom Zubehörteil aufsteigenden Wärme ausgesetzt wird, wodurch eine Erwärmung der vom Ladeluftkühler abgekühlten Luft verhindert wird.
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Im dritten Aspekt umfasst das Ladeluftkühlerauslassrohr auch den dritten Rohrabschnitt, der sich zum zweiten Rohrabschnitt fortsetzt. Der dritte Rohrabschnitt ist an einer in der Fahrzeuglängsrichtung vorderen Seite des Zubehörteils nach unten gebogen. Somit befindet sich der dritte Rohrabschnitt gemäß dem dritten Aspekt an einer tieferen Stelle als der zweite Rohrabschnitt, wodurch verhindert wird, dass der dritte Rohrabschnitt der vom Zubehörteil aufsteigenden Wärme ausgesetzt wird. Gemäß dem dritten Aspekt wird somit die Erwärmung der vom Ladeluftkühler abgekühlten Luft verhindert.
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Hinzu kommt, dass sich gemäß dem dritten Aspekt kein Hindernis vor dem dritten Rohrabschnitt befindet, wodurch die Stabilität der Zufuhr des in die Vorderseite des Fahrzeugs eingeleiteten Luftstroms an den ersten Rohrabschnitt gewährleistet wird. Somit wird gemäß dem dritten Aspekt die durch den dritten Rohrabschnitt strömende Luft abgekühlt.
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Gemäß dem dritten Aspekt umfasst das Ladeluftkühlerauslassrohr auch den vierten Rohrabschnitt, der den dritten Rohrabschnitt verlängert. Der vierte Rohrabschnitt führt unter dem Zubehörteil vorbei und ist mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr verbunden. Folglich ist gemäß dem vierten Aspekt der dritte Rohrabschnitt tiefer gelegen als der dritte Rohrabschnitt, wodurch verhindert wird, dass der vierte Rohrabschnitt der vom Zubehörteil aufsteigenden Wärme ausgesetzt wird. Somit wird gemäß dem dritten Aspekt eine Erwärmung der vom Ladeluftkühler abgekühlten Luft vermieden.
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Infolgedessen wird gemäß dem dritten Aspekt die durch den ersten Rohrabschnitt bis zum vierten Rohrabschnitt strömende Luft nicht der Wärme vom Zubehörteil ausgesetzt. Der Luftstrom trifft besser auf den ersten bis vierten Rohrabschnitt. Dadurch wird die Temperatur der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr strömenden Luft niedrig gehalten.
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Gemäß dem vierten Aspekt ist das Zubehörteil als Lichtmaschine ausgebildet, wodurch eine Erhöhung der Temperatur der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr strömenden Luft, verursacht durch die Wärme, die von der Rotation eines Motors der Lichtmaschine erzeugt wird, vermieden wird.
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In der Regel ist die Lichtmaschine in ihren Abmessungen größer als ein anderes Zubehörteil. Gemäß dem vierten Aspekt ist jedoch ein größeres Raumvolumen über der Lichtmaschine bereitgestellt, so dass einem Arbeiter ein einfacherer Zugang von oben zur Lichtmaschine zur Verfügung gestellt wird. Somit ist es gemäß dem vierten Aspekt einfach, die Lichtmaschine vom Verbrennungsmotor zu entfernen oder sie dort zu installiert, wodurch die Durchführbarkeit der Wartung des Zubehörteils verbessert wird.
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[KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN]
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1 ist eine Ansicht, die eine Luftansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einem Turbolader gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und eine Draufsicht auf einen vorderen Abschnitt eines Fahrzeugs darstellt;
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2 ist eine Ansicht, die eine Luftansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einem Turbolader gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und eine Seitenansicht eines vorderen Abschnitts eines Fahrzeugs darstellt;
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3 ist eine Ansicht, die eine Luftansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einem Turbolader gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und eine Rückansicht darstellt, die den Verbrennungsmotor vom hinteren Teil eines Fahrzeugs aus gesehen zeigt; und
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4 ist eine Ansicht, die eine Luftansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einem Turbolader gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und eine Seitenansicht darstellt, die den Verbrennungsmotor um ein Ladeluftkühlerauslassrohr zeigt.
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[AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG]
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Nachfolgend wird eine Luftansaugvorrichtung für Verbrennungsmotoren mit einem Turbolader gemäß einer Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben.
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Die 1 bis 4 sind Ansichten, die die Luftansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einem Turbolader gemäß einer Ausführungsform der Erfindung darstellen.
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Zunächst wird der Aufbau der Luftansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor gemäß der Ausführungsform beschrieben.
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In 1 umfasst das Fahrzeug 1 die Fahrzeugkarosserie 2. Die Fahrzeugkarosserie 2 weist ein Paar Seitenrahmen 2A und 2B auf. Der Seitenrahmen 2A ist an der in der Fahrzeugbreitenrichtung rechten Seite der Fahrzeugkarosserie 2 angeordnet. Der Seitenrahmen 2B ist an der in der Fahrzeugbreitenrichtung linken Seite der Fahrzeugkarosserie 2 angeordnet. Jeder der Seitenrahmen 2A und 2B ist derart angeordnet, dass er sich in Längsrichtung des Fahrzeugs 1 erstreckt.
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In den 1 und 2 ist die Fahrzeugkarosserie 2 mit dem Armaturenbrett 3 auf der in Längsrichtung vorderen Seite des Fahrzeugs 1 versehen. Das Armaturenbrett 3 teilt die Fahrzeugkarosserie 2 in den Motorraum 4 und den Fahrgastraum 5. Der Motorraum 4 befindet sich auf der Vorderseite des Fahrzeugs 1 in dessen Längsrichtung gesehen. Der Fahrgastraum 5 befindet sich auf der Hinterseite des Fahrzeugs 1 in dessen Längsrichtung gesehen. Die nachfolgend verwendeten Begriffe „vorne” und „hinten”, die die Vorderseite oder die Hinterseite darstellen, drücken Richtungen in der Längsrichtung des Fahrzeugs 1 aus.
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Der Motor 6 ist als Verbrennungsmotor innerhalb des Motorraums 4 angeordnet. Der Motor 6 ist durch den Seitenrahmen 2A über die Befestigungsvorrichtung 7 gehalten, die an einem Endabschnitt 6a in der Fahrzeugbreitenrichtung befestigt ist.
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Die Befestigungsvorrichtung 7 umfasst den ersten Montageträger 7a, den zweiten Montageträger 7b und das Montage-Isolierteil 7c. Der erste Montageträger 7a ist an dem Endabschnitt 6a des Motors 6 in der Fahrzeugbreitenrichtung befestigt. Die zweite Montagehalterung 7b ist mit der ersten Montageträger 7a verbunden. Das Montage-Isolierteil 7c ist mit dem zweiten Montageträger 7b verbunden und ist am Seitenrahmen 2A befestigt.
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Wie in 3 deutlich sichtbar, ist das Getriebe 8 am anderen Endabschnitt 6b des Motors 6 in der Fahrzeugbreitenrichtung angeordnet. Das Getriebe 8 ist durch den Seitenrahmen 2B über eine nicht gezeigte Befestigungsvorrichtung gehalten. In der vorliegenden Erfindung bildet der Endabschnitt 6a des Motors 6 in der Fahrzeugbreitenrichtung einen Endabschnitt des Verbrennungsmotors in der Fahrzeugbreitenrichtung.
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Wie in den 1 und 2 gezeigt, ist der Motor 6 mit dem Turbolader 9 und der Luftansaugvorrichtung 10 ausgestattet. Wie in 1 bis 3 gezeigt, ist die Luftansaugvorrichtung 10 vor dem Motor 6 angeordnet. Wie in 1 gezeigt, ist die Luftansaugvorrichtung 10 mit dem Luftansaugrohr 11, dem Luftfilter 12 und dem Luftfilterauslassrohr 13 ausgestattet. Das Luftansaugrohr 11 saugt die Luft von der Vorderseite des Fahrzeugs 1 an. Der Luftfilter 12 ist mit einem stromabwärts gelegenen Ende des Luftansaugrohrs 11 verbunden und reinigt die Luft.
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Das Luftfilterauslassrohr 13 saugt die durch den Luftfilter 12 gereinigte Luft in das Verdichtergehäuse 9a des Turboladers 9.
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In 1 ist der Turbolader 9 ausgestattet mit einem nicht gezeigten Verdichter, der innerhalb des Verdichtergehäuses 9a angeordnet ist, und einem Turbinengehäuse 9b, in dem eine nicht gezeigte Turbine eingebaut ist, die durch den Druck von Abgas in Rotation versetzt wird.
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In den 1 und 2 ist die Luftansaugvorrichtung 10 ausgestattet mit dem Ladeluftkühlereinlassrohr 14, dem Ladeluftkühler 15, dem Ladeluftkühlerauslassrohr 16 und dem Ansaugkrümmer 17.
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Das stromaufwärts gelegene Ende des Ladeluftkühlereinlassrohres 14 ist, wie in 1 gezeigt, mit dem Verdichtergehäuse 9a verbunden. Das stromabwärts gelegene Ende des Ladeluftkühlereinlassrohres 14 ist mit dem Ladeluftkühler 15 verbunden.
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Das stromaufwärts gelegene Ende 16a des Ladeluftkühlerauslassrohrs 16 ist, wie in den 1 und 2 gezeigt, mit dem Ladeluftkühler 15 verbunden. Das stromabwärts gelegene Ende 16b des Ladeluftkühlerauslassrohrs 16 ist, wie in 3 gezeigt, mit dem Ansaugkrümmer 17 verbunden. Die nachfolgend verwendeten Begriffe „stromaufwärts” und „stromabwärts”, stellen die stromaufwärts gelegene Seite und die stromabwärts gelegene Seite eines Luftstroms dar.
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Der in 1 dargestellte Turbolader 9 lädt die Luft, die vom Luftfilterauslassrohr 13 in das Verdichtergehäuse 9a angesaugt ist, über den Verdichter, der sich zusammen mit der vom Druck des Abgases in Rotation versetzten Turbine dreht, in das Ladeluftkühlereinlassrohr 14.
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Die Ladeluft hat eine hohe Temperatur. Diese warme Luft wird zur Abkühlung in den Ladeluftkühler 15 angesaugt, was zu einer Erhöhung der Dichte des Sauerstoffs in der Luft führt. Die Luft, deren Sauerstoffdichte erhöht worden ist, wird, wie in 3 gezeigt, vom Ladeluftkühlerauslassrohr 16 durch den Ansaugkrümmer 17 in eine (nicht gezeigte) Brennkammer des Motors 6 angesaugt.
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Wie in 2 gezeigt, ist der Ladeluftkühler 15 vor dem Motor 6 angeordnet. Der Ladeluftkühler 15 ist mit dem Kern 18, dem oberen Behälter 19 und dem unteren Behälter 20 ausgestattet. Der Kern 18 kühlt die über den Luftstrom vom Turbolader 9 zugeführte Luft und weist nicht gezeigte Strömungswege auf, durch die Luft strömt und die in der vertikalen Fahrzeugrichtung oder der Fahrzeugbreitenrichtung mittels Strömungswegen angeordnet sind, durch welche der Luftstrom strömt.
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Der untere Behälter 20 ist unterhalb des Kerns 18 angeordnet. Der untere Behälter 20 weist das Lufteinlassrohr 20a auf, mit dem das Ladeluftkühlereinlassrohr 14 verbunden ist. Der untere Behälter 20 leitet die durch das Ladeluftkühlereinlassrohr 14 angesaugte Luft durch das Lufteinlassrohr 20a in den Kern 18.
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Der obere Behälter 19 ist auf dem Kern 18 angeordnet. Der obere Behälter 19 ist, wie in den 1 und 2 gezeigt, mit dem Luftauslassrohr 19a ausgestattet, mit dem das obere Ende 16a des Ladeluftkühlerauslassrohrs 16 verbunden ist.
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Die vom Kern 18 abgekühlte Luft wird in den oberen Behälter 19 angesaugt. Die in den oberen Behälter 19 angesaugte Luft wird, wie in 2 gezeigt, vom Luftauslassrohr 19a durch das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 in den Ansaugkrümmer 17 gefördert.
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Die Lichtmaschine 21 ist, wie in den 2 und 4 gezeigt, hinter dem Motor 6 angeordnet. Die Wasserpumpe 22 ist am Endabschnitt 6a des Motors 6 in Fahrzeugbreitenrichtung montiert.
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Die Lichtmaschine 21 arbeitet als Stromgenerator und ist mit einem Rotor und einem Stator (nicht gezeigt) ausgestattet. Der Rotor ist, wie in 4 gezeigt, vom Gehäuse 21A der Lichtmaschine 21 drehbar gehalten. Die Lichtmaschinenriemenscheibe 21B, die vom Endabschnitt 6a des Motors 6 in die Fahrzeugbreitenrichtung nach außen vorsteht, ist am Ende des Rotors befestigt. Die Lichtmaschine 21 erzeugt bekanntlich während des Betriebs Hochtemperaturwärme. In der vorliegenden Erfindung ist die Lichtmaschine 21 ein Zubehörteil.
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Die Wasserpumpe 22 weist eine rotierende Welle auf, an der beispielsweise ein nicht gezeigtes Flügelrand befestigt ist und die vom Endabschnitt (Endfläche) 6a in der Fahrzeugbreitenrichtung nach außen vorsteht, wobei der Endabschnitt einer der Endabschnitte des Fahrzeugs in der Fahrzeugbreitenrichtung ist. Die Wasserpumpe 22A ist am Ende der rotierenden Welle befestigt.
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Der Antriebsriemen 23 ist, wie in den 2 und 4 dargestellt, um die Lichtmaschinenriemenscheibe 21B und die Wasserpumpenriemenscheibe 22A gewickelt. Der Antriebsriemen 23 ist um die Kurbelwellenriemenscheibe 24 gewickelt. Die Kurbelwellenriemenscheibe 24 ist an einem der Enden, in der Fahrzeugbreitenrichtung, einer (nicht gezeigten) Kurbelwelle montiert und steht vom Endabschnitt 6a des Motors 6 in der Fahrzeugbreitenrichtung nach außen in der Fahrzeugbreitenrichtung vor.
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Anhand der oben beschriebenen Anordnungen wird die Drehung der Kurbelwelle über den Antriebsriemen 23 an die Lichtmaschine 21 und die Wasserpumpe 22 übertragen. Die Lichtmaschine 21 und die Wasserpumpe 22 werden synchron mit der Drehung der Kurbelwelle angetrieben.
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Die Lichtmaschine 21 ist, wie in den 1 und 3 gezeigt, auf der lateralen Seite des Ansaugkrümmers 17 näher am Endabschnitt 6a des Motors 6 in der Fahrzeugbreitenrichtung angeordnet, wobei der Endabschnitt auf der zum Getriebe 8 entgegengesetzten Seite des Motors 6 liegt.
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Der Ansaugkrümmer 17 ist, wie in den 1 bis 4 gezeigt, hinten am Motor 6 installiert. Wie in 3 dargestellt, umfasst der Ansaugkrümmer 17 den Zwischenbehälter 25 und das Ansaugluft-Ansaugrohr 26. Der Zwischenbehälter 25 fördert die Ansaugluft in den Motor 6. Das Ansaugluft-Ansaugrohr 26 ist auf der stromaufwärts gelegenen Seite des Zwischenbehälters 25 angeordnet. In den 1 und 2 deuten die kleinen Pfeile W1 die Richtung an, in die die Luft strömt.
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Wie in 3 dargestellt, erstreckt sich das Ansaugluft-Ansaugrohr 26 vom Zwischenbehälter 25 zum unteren Ende des Fahrzeugs 1 und erreicht den in der Höhenrichtung des Fahrzeugs 1 unteren Abschnitt 21a der Lichtmaschine 21.
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Das in 2 dargestellte Ladeluftkühlerauslassrohr 16 erstreckt sich vom Luftauslassrohr 19a des Ladeluftkühlers 15 entlang des Endabschnitts 6a des Motors 6 in der Fahrzeugbreitenrichtung und erreicht, wie in 3 dargestellt, das Ansaugluft-Ansaugrohr 26 und ist am unteren Ende 16b mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr 26 verbunden.
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Das Luftauslassrohr 19a ist, wie in 4 deutlich zu sehen, in der Höhenrichtung des Fahrzeugs 1 über der Befestigungsvorrichtung 7 angeordnet. Die Lichtmaschine 21 ist unter der Befestigungsvorrichtung 7 angeordnet. In 4 ist die Höhe des Luftauslassrohrs 19a mit einem „T” gekennzeichnet.
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Das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 ist, wie in 1 dargestellt, vom Luftauslassrohr 19a nach unten ausgerichtet und führt unter dem ersten Montageträger 7a und dem zweiten Montageträger 7b, die die Befestigungsvorrichtung 7 bilden, vorbei. Ein weiter stromabwärts gelegener Abschnitt des in 3 dargestellten Ladeluftkühlerauslassrohrs 16 erstreckt sich unter die Lichtmaschine 21 und ist mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr 26 verbunden.
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Wie oben beschrieben, muss das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 dieser Ausführungsform an seinem stromabwärts gelegenen Abschnitt mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr 26, das am hinteren Abschnitt des Motors 6 angeordnet ist, verbunden sein. Um dieses Erfordernis zu erfüllen, ist der stromabwärts gelegene Abschnitt des Ladeluftkühlerauslassrohrs 16, wie in 3 dargestellt, vom stromaufwärts gelegenen Abschnitt des Ladeluftkühlerauslassrohrs 16 am Endabschnitt 6a des Motors 6 in der Fahrzeugbreitenrichtung hin zu der Rückseite des Motors 6 gebogen.
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Wird der Endabschnitt 6a des Fahrzeugs in der Fahrzeugbreitenrichtung von einer Seite in der Fahrzeugbreitenrichtung betrachtet, weist das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 eine Mehrzahl von Stufenabschnitten 16c und 16d auf, die vom Luftauslassrohr 19a bis zum Ansaugluft-Ansaugrohr 26 im Fahrzeug 1 nach unten gebogen sind.
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Insbesondere weist das in den 2 und 4 gezeigte Ladeluftkühlerauslassrohr 16 den ersten Rohrabschnitt 16A auf, der sich vom Luftauslassrohr 19a bis in die Nähe der in der Längsrichtung des Fahrzeugs 1 vorderen Seite der Befestigungsvorrichtung 7 erstreckt und dann nach unten und in Rückwärtsrichtung des Fahrzeugs gebogen ist. Der erste Rohrabschnitt 16A weist die Stufe 16c auf, die sich in der vertikalen Richtung des Fahrzeugs 1 in der Nähe der in der Längsrichtung des Fahrzeugs 1 vorderen Seite der Befestigungsvorrichtung 7 erstreckt.
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Das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 weist auch den zweiten Rohrabschnitt 16B auf, der sich zum ersten Rohrabschnitt 16A fortsetzt und unter dem ersten Montageträger 7a und dem zweiten Montageträger 7b, die die Befestigungsvorrichtung 7 bilden, an einer Stelle vorbeiführt, die tiefer als ein oberes Ende 21b der Lichtmaschine 21 liegt. Um die Position des zweiten Rohrabschnitts 16B relativ zur Lichtmaschine 21 zu verdeutlichen, sind in 4 die Höhenposition 21b des oberen Endes der Lichtmaschine 21 und die Höhenposition 16b des oberen Endes des zweiten Rohrabschnitts 16B durch Zweipunktstrichlinien dargestellt.
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Das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 weist auch den dritten Rohrabschnitt 16C auf, der sich zum zweiten Rohrabschnitt 16B fortsetzt und an einer in der Längsrichtung des Fahrzeugs 1 vorderen Seite der Lichtmaschine 21 nach unten gebogen ist. Der dritte Rohrabschnitt 16C weist die Stufe 16d auf, die sich von der unteren Position der Befestigungsvorrichtung 7 bis unter die Lichtmaschine 21 erstreckt.
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Das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 weist auch den vierten Rohrabschnitt 16D auf, der sich zum dritten Rohrabschnitt 16C fortsetzt, unter der Lichtmaschine 21 vorbeiführt und mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr 26 verbunden ist. Wird der Endabschnitt 6a des Fahrzeugs in der Fahrzeugbreitenrichtung von einer Seite in der Fahrzeugbreitenrichtung betrachtet, zeigt 4 eine Erstreckung vom ersten Rohrabschnitt 16A bis zum vierten Rohrabschnitt 16D.
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Nachfolgend wird die Funktionsweise der Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform beschrieben. In der Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform ist der Ladeluftkühler 15 vor dem Motor 6 angeordnet. Der Ansaugkrümmer 17 ist an der Rückseite des Motors 6 angeordnet. Die Lichtmaschine 21, die während des Betriebs Hochtemperaturwärme erzeugt, ist in der Nähe des Endabschnitts 6a des Motors 6 in der Fahrzeugbreitenrichtung angeordnet.
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Daher ist es notwendig, das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 von der Vorderseite des Motors 6 bis hinter den Motor 6 über den Endabschnitt 6a in der Fahrzeugbreitenrichtung zu legen. Die während des Betriebs des Motors 6 von der Lichtmaschine 21 erzeugte Wärme steigt, wie mit dem Pfeil H in 3 angedeutet, nach oben und sammelt sich dann über der Lichtmaschine 21. Dies kann dazu führen, dass die vom Ladeluftkühler 15 abgekühlte Luft durch die angesammelte Wärme aufgeheizt wird, wenn das Ladeluftkühlerauslassrohr 16, wie in den Systemen des Standes der Technik, über der Lichtmaschine 21 angeordnet ist.
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Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform hingegen weist das Ansaugluft-Ansaugrohr 26 auf, das unter dem Zwischenbehälter 25 im Fahrzeug 1 gelegt ist und sich hin zu dem in der Höhenrichtung des Fahrzeugs 1 unteren Abschnitt 21a der Lichtmaschine erstreckt und weist auch das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 auf, das sich vom Luftauslassrohr 19a aus unter der Befestigungsvorrichtung 7 und der Lichtmaschine 21 erstreckt und mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr 26 verbunden ist.
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Das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 und das Ansaugluft-Ansaugrohr 26 sind daher derart gelegt, dass sie die Lichtmaschine 21 von ihrer Seite zu ihrem Boden umgeben, wodurch verhindert wird, dass das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 und das Ansaugluft-Ansaugrohr 26 der von der Lichtmaschine 21 nach oben aufsteigenden Wärme ausgesetzt werden. Dadurch wird eine Erwärmung der vom Ladeluftkühler 15 abgekühlten Luft vermieden und die Temperatur der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 strömenden Luft niedrig gehalten.
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Infolgedessen wird die vom Ladeluftkühler 15 abgekühlte Luft vom Ladeluftkühlerauslassrohr 16 durch den Ansaugkrümmer 17 in den Motor 6 gesaugt, wodurch die Effizienz der Ansaugung von Luft in den Motor 6 und wiederum die Leistung des Motors 6 verbessert werden.
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In der Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform ist das Luftauslassrohr 19a über der Befestigungsvorrichtung 7 und der in Höhenrichtung des Fahrzeugs 1 unter der Befestigungsvorrichtung 7 befindlichen Lichtmaschine 21 angeordnet. Die Luftansaugvorrichtung 10 weist auch das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 auf, das sich vom Luftauslassrohr 19a unter der Befestigungsvorrichtung 7 und der Lichtmaschine 21 erstreckt und mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr 26 verbunden ist.
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Dementsprechend ist in der Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 von der Vorderseite (d. h. der stromaufwärts gelegenen Seite) zu der Rückseite (d. h. der stromabwärts gelegenen Seite) des Fahrzeugs 1 in der Fahrzeughöhenrichtung an einer tieferen Stelle angeordnet ist, was eine Vergrößerung der Abmessungen des Ladeluftkühlerauslassrohrs 16 in der Höhenrichtung des Fahrzeugs 1 ermöglicht.
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Die in den 2 und 4 dargestellte Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform ermöglicht eine Vergrößerung eines Bereichs der Oberfläche des Ladeluftkühlerauslassrohrs 16, auf den der in die Vorderseite des Fahrzeugs 1 eingeleitete Luftstrom W trifft, wodurch die Effizienz der Abkühlung des Ladeluftkühlerauslassrohres 16 verbessert wird. Dies führt zu einer weiteren Absenkung der Temperatur der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 strömenden Luft mit Hilfe des Luftstroms W, wodurch die Effizienz der Ansaugung von Luft in den Motor 6 verbessert wird.
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Wie in 4 gezeigt, ist die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform derart ausgebildet, dass das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 nicht im Raum S über der Lichtmaschine 21 angeordnet ist, so dass das Volumen des Raums S über der Lichtmaschine 21 vergrößert werden kann. Dadurch wird es für einen Wartungsarbeiter einfacher, an die vom Motor 6 zu entfernende oder am Motor zu installierende Lichtmaschine 21 von oben heranzukommen. Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform verbessert die Durchführbarkeit der Wartung der Lichtmaschine 21.
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Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform umfasst das Ladeluftkühlerauslassrohr 16, das eine Mehrzahl von Stufen 16c und 16d beinhaltet, die im Fahrzeug 1 nach unten gebogen sind und vom Luftauslassrohr 19a zum Ansaugluft-Ansaugrohr 26 ausgerichtet sind, wenn der Endabschnitt 6a des Motors 6 in der Fahrzeugbreitenrichtung von einer Seite in der Fahrzeugbreitenrichtung aus betrachtet wird.
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Folglich ermöglicht die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform eine effiziente Vergrößerung des Bereichs der Oberfläche des Ladeluftkühlerauslassrohrs 16, auf den der in die Vorderseite des Fahrzeugs 1 eingeleitete Luftstrom W trifft, wodurch die Effizienz der Abkühlung des Ladeluftkühlerauslassrohres 16 verbessert wird. Dies führt zu einer weiteren wirkungsvollen Absenkung der Temperatur der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 strömenden Luft mit Hilfe des Luftstroms W, wodurch die Leistung der Ansaugung von Luft in den Motor 6 verbessert wird.
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Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform umfasst das Ladeluftkühlerauslassrohr 16, das den ersten Rohrabschnitt 16A beinhaltet, der sich vom Luftauslassrohr 19a bis in die Nähe der in der Längsrichtung des Fahrzeugs 1 vorderen Seite der Befestigungsvorrichtung 7 erstreckt und dann nach unten und im Fahrzeug 1 gebogen ist.
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Folglich ist in der Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform der erste Rohrabschnitt 16A vor der Befestigungsvorrichtung 7 im Fahrzeug 1 angeordnet, wodurch die Stabilität der Zufuhr des in die Vorderseite des Fahrzeugs 1 eingeleiteten Luftstroms W an den ersten Rohrabschnitt 16A gewährleistet ist, ohne dass der Luftstrom W durch die Befestigungsvorrichtung 7 blockiert wird. Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform kühlt also die durch den ersten Rohrabschnitt 16A strömende Luft.
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Die in den 2 und 4 dargestellte Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform umfasst das Ladeluftkühlerauslassrohr 16, das den zweiten Rohrabschnitt 16B beinhaltet, der sich zum ersten Rohrabschnitt 16A fortsetzt und unter dem ersten Montageträger 7a und dem zweiten Montageträger 7b, die die Befestigungsvorrichtung 7 bilden, vorbeiführt. Der zweite Rohrabschnitt 16B ist an einer Stelle angeordnet, die tiefer als das obere Ende 21b der Lichtmaschine 21 liegt. Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform vermeidet also, dass der zweite Rohrabschnitt 16B der von der Lichtmaschine 21 aufsteigenden Wärme ausgesetzt wird, wodurch auch eine Erwärmung der vom Ladeluftkühler 15 abgekühlten Luft vermieden wird.
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Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform umfasst das Ladeluftkühlerauslassrohr 16, das den dritten Rohrabschnitt 16C beinhaltet. Der dritte Rohrabschnitt 16C setzt sich zum zweiten Rohrabschnitt 16B fort und ist an einer in der Längsrichtung des Fahrzeugs 1 vorderen Seite der Lichtmaschine 21 nach unten gebogen. Folglich ist in der Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform der dritte Rohrabschnitt 16C an einer Stelle angeordnet, die tiefer als der zweite Rohrabschnitt 16B ist, wodurch vermieden wird, dass der dritte Rohrabschnitt 16C der von der Lichtmaschine 21 aufsteigenden Wärme ausgesetzt wird. Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform vermeidet also eine Erwärmung der vom Ladeluftkühler 15 abgekühlten Luft.
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Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform ist, wie in 4 dargestellt, so ausgebildet, dass sich kein Hindernis in der Fahrzeuglängsrichtung vor dem dritten Rohrabschnitt 16C befindet, wodurch die Stabilität der Zufuhr des in die Vorderseite des Fahrzeugs 1 eingeleiteten Luftstroms W an den ersten Rohrabschnitt 16C gewährleistet ist. Somit dient die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform dazu, die durch den dritten Rohrabschnitt 16C strömende Luft abzukühlen.
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Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform umfasst das Ladeluftkühlerauslassrohr 16, das den vierten Rohrabschnitt 16D beinhaltet. Der vierte Rohrabschnitt 16D setzt sich zum dritten Rohrabschnitt fort, führt unter der Lichtmaschine 21 vorbei und ist mit dem Ansaugluft-Ansaugrohr 26 verbunden. In der Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform ist folglich der vierte Rohrabschnitt 16D an einer tieferen Stelle als der dritte Rohrabschnitt 16C angeordnet, wodurch vermieden wird, dass der vierte Rohrabschnitt 16D der von der Lichtmaschine 21 aufsteigenden Wärme ausgesetzt wird. Folglich vermeidet die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform eine Erwärmung der vom Ladeluftkühler 15 abgekühlten Luft.
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Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform umfasst den vierten Rohrabschnitt 16D, der an einem in Richtung des Luftstroms vorderen Abschnitt (d. h. einem stromaufwärts gelegenen Abschnitt) des Ansaugluft-Ansaugrohrs 26 gebildet ist und sich in niedriger Höhe im Ladeluftkühlerauslassrohr 16 befindet. In der Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform ist also der vierte Rohrabschnitt 16D näher zur Strömung des durch den unteren Abschnitt des Fahrzeugs 1 strömenden Luftstroms angeordnet. Mit anderen Worten liegt in der Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform der vierte Rohrabschnitt 16D in einem Bereich, in dem die Temperatur im Motorraum 4 relativ niedrig ist. Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform vermeidet somit eine Erwärmung der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 strömenden Luft.
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Aus den oben beschriebenen Gründen macht die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform die vom ersten Rohrabschnitt 16A zum vierten Rohrabschnitt 16D strömende Luft unempfindlich gegenüber der Wärme der Lichtmaschine 21 und der Luftstrom W trifft den ersten Rohrabschnitt 16D bis vierten Rohrabschnitt 16D besser, wodurch die Temperatur der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 strömenden Luft niedrig gehalten wird.
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Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform vermeidet eine Erhöhung der Temperatur der durch das Ladeluftkühlerauslassrohr 16 strömenden Luft durch die Wärme der als Zubehörteil dienenden Lichtmaschine 21.
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Die als Zubehörteil dienende Lichtmaschine 21 ist üblicherweise größer als andere Zubehörteile, wie die Wasserpumpe 22 usw. Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform stellt ein vergrößertes Raumvolumen S über der Lichtmaschine 21 zur Verfügung, wodurch ein Arbeiter einfacher von oben an die Lichtmaschine 21 herankommt. Die Luftansaugvorrichtung 10 dieser Ausführungsform ermöglicht dem Arbeiter, diese vom Motor 6 zu entfernen oder dort zu installieren, wodurch die Durchführbarkeit der Wartung der Lichtmaschine 21 verbessert wird.
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Obwohl die vorliegende Erfindung im Hinblick auf eine Ausführungsform beschrieben worden ist, sollte berücksichtigt werden, dass die Erfindung auf unterschiedliche Arten ausgeführt werden kann, ohne vom Prinzip der Erfindung abzuweichen, und dass alle möglichen Modifikationen oder Äquivalente als von den folgenden Ansprüchen abgedeckt zu betrachten sind.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Fahrzeug
- 2
- Fahrzeugkarosserie
- 3
- Motor (Verbrennungsmotor)
- 6a
- Endabschnitt in der Fahrzeugbreitenrichtung (Ende in der Fahrzeugbreitenrichtung)
- 7
- Befestigungsvorrichtung
- 9
- Turbolader
- 10
- Luftansaugvorrichtung
- 14
- Ladeluftkühlereinlassrohr
- 15
- Ladeluftkühler
- 16
- Ladeluftkühlerauslassrohr
- 16A
- Erster Rohrabschnitt
- 16B
- Zweiter Rohrabschnitt
- 16C
- Dritter Rohrabschnitt
- 16D
- Vierter Rohrabschnitt
- 16c, 16d
- Stufe
- 17
- Ansaugkrümmer
- 19a
- Luftauslassrohr
- 21
- Lichtmaschine (Zubehörteil)
- 21b
- Oberes Ende (Oberes Ende des Zubehörteils)
- 25
- Zwischenbehälter
- 26
- Lufteinlassrohr