DE111672C - - Google Patents

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DE111672C
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Germany
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gas
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basin
vessels
water
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE A-c.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1899 ab.
Das in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung' veranschaulichte mehrtheilige Gasbehälterbassin besteht aus einem Gefä'fse A mit kreisringförmigem Querschnitte , auf dessen Boden X sich die Glocken in ihrer tiefsten Stellung aufsetzen.
Der Boden dieses ringförmigen Gefäfses, der flach .oder nach dem System Intze in einer Schneide endigen kann, wird durch ein Fundament F1 getragen.
In der Mitte des Bassins sind die Ein- und Ausgangsrohre R angeordnet. Dieselben treten durch ein cylindrisches, oben offenes Gefäfs C in den Gasraum der Sammelglocke E. Das Gefäfs C ist auf beliebige Art durch Eisenconstruction oder Mauerwerk unterstützt.
Die beiden oben offenen Gefäfse A und C werden durch das gleichfalls oben offene Gefäfs B, das sowohl in A als auch in C bis unter die beiden Wasserspiegel eintaucht, verbunden.
Die in die Gefäfse A und C eintauchende Wand des Gefäfses B ist doppelwandig ausgeführt und bildet eine sogenannte Tasse.
Da die Aufsenwand der Tasse höher geführt ist, als der von Schienen D (Fig. 2) oder dergl. getragene Boden Y des Gefäfses B liegt, so kann das letztere so weit mit Wasser gefüllt werden, dafs der Boden vom Wasser bedeckt wird.
Das Gas wird dann nach oben und nach den Seiten hin durch die Gasbehälterglocke und nach unten durch die innerhalb dieser Glocke liegenden Wasserspiegel der oben offenen Gefäfse A, B und C abgeschlossen, so dafs das Gas nur durch die erwähnten Rohre R ein- bezw. ausströmen kann.
Durch die Anordnung des Wasserverschlusses der drei Gefäfse A, B und C wird erreicht, dafs die auf der einen Seite von der Luft bespülten Bassinwände, auf der anderen mit Gas nicht in directe Berührung kommen.
Ein Entweichen des Gases durch etwaige undichte Stellen der Gefäfswandungen ist dadurch ausgeschlossen, und es werden die damit verbundenen Explosionsgefahren vermieden. Undichte Stellen an den Gefäfsen können sich nur durch das Tropfen des Wassers bemerkbar machen.
Die Höhe des Wasserspiegels in den einzelnen Gefäfsen A, B und C kann durch an denselben vorgesehene Wasserstandsanzeiger stets controlirt werden. Die Gefäfse A, B und C sind jedes einzelne mit Rohrverbindungen ausgestattet, durch welche es mittels Anschlusses an Hochreservoire, Hochdruckleitungen oder Pumpwerke ermöglicht ist, jedes einzelne Gefäfs zu füllen.
Eine Communication der einzelnen Gefäfse A, B und C findet naturgemäfs nicht statt.
Das in der Zeichnung mit flachem Boden Y dargestellte Gefäfs B kann auch mit Kugeloder Kegelboden ausgeführt werden. Diesen Ausführungen wird dann die Unterstützung des Gefäfses C angepafst.
Um bei einem ungleichförmigen Setzen der Fundamente unter den Gefäfsen A und C die horizontale Lage des Gefäfses B und die gleichmäfsige Bedeckung des Bodens y mit Wasser
zu sichern, sind die Auflager der Tragconstructionen D des Gefäfses B in verticaler Richtung verstellbar construirt (Fig. 2).
Die Vorzüge der beschriebenen Construction bestehen in dem geringeren Materialverbrauch bei der Ausführung der Fundamentarbeiten und der leichter ausführbaren v Eisenconstruction; aufserdem ist die Belastung der Fundamente eine wesentlich geringere wie bei den bisherigen Vollbassins und Bassins mit frei tragendem Boden nach System Intze.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Mehrtheiliges Gasbehälterbassin, gekennzeichnet durch einen im Inneren der Gasglocke angeordneten Boden B mit nach unten umgebogenem Rande, welcher in das Abschlufswasser sowohl des die Glocke aufnehmenden Bassins A als auch der die Gasrohre durchlassenden Gefäfse C eintaucht und den Gasraum gegen den innerhalb des Bassins verbleibenden Hohlraum abschliefst.
    Die Umbildung des Bodens B zu einem Hohlgefäfse B durch Ausbildung des umgebogenen Randes des ersteren zu Tassen, derart, dafs das in das Hohlgefäfs eingelassene Wasser den auf der Unterseite von atmosphärischer Luft berührten Boden auf der Oberseite gegen den Gasraum abschliefst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10647613B2 (en) * 2015-07-27 2020-05-12 Kerneos Long-workability calcium aluminate cement with hardening promoted by a temperature increase, and related use

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10647613B2 (en) * 2015-07-27 2020-05-12 Kerneos Long-workability calcium aluminate cement with hardening promoted by a temperature increase, and related use
US11208353B2 (en) 2015-07-27 2021-12-28 Kerneos Long-workability calcium aluminate cement with hardening promoted by a temperature increase, and related use

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