DE1111963B - Kastenaufbau mit Schiebedach fuer Nutzfahrzeuge - Google Patents

Kastenaufbau mit Schiebedach fuer Nutzfahrzeuge

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DE1111963B
DE1111963B DE1957F0022214 DEF0022214A DE1111963B DE 1111963 B DE1111963 B DE 1111963B DE 1957F0022214 DE1957F0022214 DE 1957F0022214 DE F0022214 A DEF0022214 A DE F0022214A DE 1111963 B DE1111963 B DE 1111963B
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DE
Germany
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roof
locking
box structure
box
structure according
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Application number
DE1957F0022214
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English (en)
Inventor
Charles I Bohlen
Charles Bradford Sheppard
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Fruehauf Trailer Corp
Original Assignee
Fruehauf Trailer Corp
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/04Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/041Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels for utility vehicles, e.g. with slidable and foldable rigid panels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/06Semi-trailers

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Description

  • Kastenaufbau mit Schiebedach für Nutzfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen Kastenaufbau für Nutzfahrzeuge, bei dem das Dach in Längsrichtung verschiebbar gelagert und in Schließstellung an einer Seite gegen den Wagenkasten verriegelbar ist.
  • Es sind Nutzfahrzeuge mit Kastenaufbau bekannt, bei denen zusammen mit dem Dach ein Teil des Aufbaues längsverschieblich angeordnet ist. Zur Verriegelung des verschiebbaren Teiles mit den feststehenden Fahrzeugteilen sind bei den bekannten Einrichtungen Riegellaschen mit in Verschieberichtung verlaufenden Schlitzen vorgesehen, die mit entsprechenden Bolzen des feststehenden Teiles zusammenwirken, so daß eine Verriegelung zwischen den beiden Teilen in der Schließstellung erfolgt. Diese Art der Verriegelung läßt sich aber bei Nutzfahrzeugen mit Kastenaufbauten, bei welchen lediglich das Dach verschiebbar ist, nicht anwenden, da die Seitenwände des Kastens bei entriegelter Dachplatte nicht verwindungssteif genug sind. Es ist daher nach Schließen des Daches häufig die eine Längsseite des Kastenaufbaues verriegelbar, wenn die Oberkante dieser Seitenwand und die Dachkante übereinanderliegen. Um die andere Seitenwand des Aufbaues zu verriegeln, muß durch Druck gegen eine Ecke zuerst die Kastenoberkante genau unter die zugehörige Dachkante geschoben werden, ehe die Verriegelungseinrichtungen auch an dieser Seite zum Eingriff kommt. Wird der Kasten zur Erhöhung der Verwindungssteifigkeit stabil ausgeführt, so sind andererseits erhebliche Schubkräfte zur Ausrichtung der Kastenoberkante mit der zugehörigen Dachkante erforderlich.
  • Es ist auch bekannt, in dem Bestreben, auch Kastenaufbauten leichterer Konstruktion mit einem Schiebedach auszurüsten, nur einen Teil des Daches als jalousieartiges Schiebedach auszubilden und mit einem entsprechenden Bewegungsmechanismus auszurüsten. Dabei muß dann in Kauf genommen werden, daß nur ein Teil des Daches zu öffnen ist. Außerdem erfordert der jalousieartige Aufbau einen erheblichen baulichen Aufwand.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kastenaufbau mit Schiebedach zum vollständigen Öffnen so auszubilden, daß für den Kastenaufbau keine schwere Konstruktion erforderlich ist und daß trotz der auftretenden Verwindung des Kastens bei offenem oder entriegeltem Dach ein Schließen des Schiebedaches und eine nachfolgende Verriegelung möglich ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Dach und die zugehörige Seitenwand des Wagenkastens an der gegenüberliegenden, noch nicht verriegelten Seite des Aufbaues mittels einer mechanisch oder hydraulisch wirkenden Schubvorrichtung .gegeneinander - durch den Hub der Schubvorrichtung begrenzt - in Längsrichtung des Aufbaues verschiebbar und danach auch auf dieser Seite miteinander verriegelbar sind.
  • Bei Einrichtungen gemäß der Erfindung erfolgt das Schließen des Daches, indem man zuerst eine Oberkante des Kastens mit einer Dachkante verriegelt, wenn das Dach so weit eingefahren ist, daß die beiden Kanten übereinanderliegen. Daraufhin wird die gegenüberliegende Kastenwand mittels der mechanischen oder hydraulischen Schubeinrichtung mit ihrer Oberkante so weit gegenüber der zugehörigen Dachkante verschoben, bis die beiden ausgerichtet sind und in dieser Stellung miteinander verriegelt werden können.
  • Die Schubvorrichtung wirkt erfindungsgemäß auf eine Sperrvorrichtung ein, in der eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Sperrschiebers zum Verriegeln. des Daches an der Kastenwand vorgesehen ist. Der Sperrschieber oder Riegel ist vorteilhaft innerhalb eines an der Seitenwandung des Kastenaufbaues angebrachten Tragteiles in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert. Dabei ist zweckmäßig der Sperrschieber als Schnappriegel ausgebildet und greift in das Schloßteil ein, welches mit Führungsflächen ausgerüstet ist, die zugleich Auflaufflächen für den Sperrriegel bilden.
  • Die Schubvorrichtung als solche besteht erfindungsgemäß aus zwei hydraulisch oder pneumatisch gesteuerten Zylindern, die in der Verschieberichtung des Daches gegeneinander auf das Schloßteil einwirken. Dabei kann vorteilhaft der Sperrschieber durch eine mechanische Sperrvorrichtung in seiner Stellung gehalten werden, wenn sich die Kanten des Daches und des Fahrzeugaufbaues in der Schließlage übereinander befinden. Die mechanische Sperrvorrichtung kann erfindungsgemäß aus einem Bolzen bestehen, der durch den Sperrschieber und einen Klinkenhalteteil geführt ist.
  • Die so ausgebildete Sperr- und Verschiebeeinrichtung ermöglicht es, auch bei schweren Fahrzeugaufbauten, z. B. Großraumkühlwagen od. dgl., das Dach in seiner ganzen Länge verschiebbar auszubilden, ohne daß der Kastenaufbau mit besonderen Versteifungen versehen werden muß.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels eines Kastenaufbaues für Nutzfahrzeuge mit längsverschiebbarem Dach wiedergegeben. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eine Fahrzeuges mit einem Aufbau gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung, Fig. 2 eine Teilansicht der Fahrzeugstirnseite nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 den vergrößerten Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 eine Teilansicht der Rückseite des Fahrzeuges nach der Linie 4-4 der Fig. 1, Fig. 5 den vergrößerten Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 den vergrößerten Querschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4, Fig. 7 den vergrößerten Querschnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 4, Fig. 8 den Teilquerschnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 2, Fig. 9 den vergrößerten Querschnitt nach die Linie 9-9 der Fig. 8, Fig.10 die vergrößerte Ansicht von der Ebene gemäß der Linie 10-10 der Fig. 9 aus gesehen, Fig. 11 den Querschnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 10, Fig.12 eine vergrößerte Teilansicht eines Teiles der Fig. 8, worin das Vorderende der Antriebskette gezeigt wird, Fig.13 eine Ansicht ähnlich der Fig.12; sie zeigt das hintere Ende der Antriebskette, Fig. 14 den Querschnitt nach der Linie 14-14 der Fig.13. Fig. 15 den Querschnitt nach der Linie 15-15 der Fig. 13, Fig.16 eine vergrößerte Ansicht eines Teiles der Fig.8, nämlich das untere Ende des Dachantriebsmechanismus, Fig.17 den Querschnitt nach die Linie 17-17 der Fig.16. Fig.18 eine Ansicht des Kupplungsmechanismus, Fig.19 den Querschnitt nach der Linie 19-19 der Fig. 16, Fig. 20 den Teilquerschnitt nach der Linie 20-20 der Fig. 8, Fig. 21 den Querschnitt nach der Linie 21-21 der Fig. 20, Fig. 22 den Querschnitt nach der Linie 22-22 der Fig. 21, Fig. 23 den Querschnitt nach der Linie 23-23 der Fig. 21, Fig. 24 den Querschnitt nach der Linie 24-24 der Fig. 21, Fig.25 den Schlitten in perspektivischerDarstellung im Zusammenhang mit der Schubvorrichtung, Fig. 26 eine Seitenansicht des Sperrschiebermechanismus, Fig.27 in schematischer Darstellung die Schubvorrichtung, Fig. 28 den Querschnitt nach der Linie 28-28 der Fig. 20, Fig. 29 den Querschnitt nach der Linie 29-29 der Fig.28 und Fig. 30 den Querschnitt nach der Linie 30-30 der Fig. 28.
  • In der Zeichnung ist ein Sattelfahrzeug in der Art eines Möbelwagens gezeigt, dessen Aufbau 10 ein darauf montiertes Schiebedach 12 aufweist. Der Aufbau ist von Hinterrädern 14 getragen und stützt sich ferner auf einem Zugfahrzeug 16 ab. Der Aufbau ist im wesentlichen kastenförmig gestaltet und umfaßt Seitenwände 18 und 19, eine Vorderwand20, Hintertüren 22 und einen Boden 24. Die Seitenwände sind mit Verstärkungsträgern versehen.
  • Auf dem oberen Rande der Seitenwände sind sich längs erstreckende, kastenförmige Träger 26 befestigt, beispielsweise mit einem Profil, wie es in der Zeichnung, besonders in Fig. 9 und 11, verdeutlicht ist. Der Träger 26 besteht aus zwei Teilstücken mit aneinander anliegenden Flanschen 28, die unter Bildung eines Kastens aneinander befestigt sind. An seiner lnnenseiteträg t der Träger 26 obere und untere Schienen bzw. die Laufrillen 30, deren Zweckbestimmung später erläutert wird. Am oberen Rande der Vorderwand 20 ist ein Querträger 32 (Fig. 3) befestigt, der ebenfalls kastenförmig ausgebildet ist.
  • Das Dach 12 besteht aus einer rechteckigen Dachplatte 34, einem an ihrem Rand befestigten Rahmen 36 und Querstreben 38. Das Profil des Rahmens 36 ist beispielsweise so gewählt, wie es in der Zeichnung, besonders in Fig. 9 und 11, gezeigt ist. Er weist den unteren, einen sich nach innen erstreckenden Flansch 40, einen darüberliegenden, sich ebenfalls nach innen erstreckenden Flansch 42 und einen oberen, sich gleichfalls nach innen erstreckenden Flansch 44 auf. An letzterem ist eine senkrecht nach unten gerichtete Leiste 46 angeordnet.
  • An den aufrecht angeordneten Flanschen 28 der Träger 26, die an dem oberen Rand der Seitenwände 18 und 19 befestigt sind, sind abwechselnd mit Zwischenräumen Rollen 48 und 50 gelagert, von denen die ersteren um eine vertikale und die letzteren um eine horizontale Achse drehbar sind.
  • Das Dach ist verschiebbar auf die Seitenwände 18 und 19 montiert, wie es in Fig. 9 und 11 gezeigt ist, d. h., die Flansche 42 und 44 und die gleichfalls an dem Dachrahmen angeordnete Leiste 46 bilden eine Laufrille bzw. eine Führungsschiene, in der die Rollen laufen. Der kastenförmige Träger 26 oben auf der Seitenwand liegt zwischen dem unteren Flansch 40 und dem darüber angeordneten Flansch 42 des Dachrahmens. Das Dach kann daher entlang der Führung auf dem Aufbau bewegt werden.
  • Weiterhin ist eine Vorrichtung vorgesehen, um das Dach in beiden Längsrichtungen des Aufbaus fortbewegen zu können. Diese Vorrichtung umfaßt eine endlose Kette 52, deren Glieder in den oberen und unteren Schienen oder Laufrillen 30 des Trägers 26 auf der Seitenwand laufen. Jeweils an jedem Umkehrende der Kette befindet sich eine Platte 54, die an dem oberen Träger 26 der Seitenwand befestigt ist. Die Platte weist eine geneigte, an der Kette angreifende Anlauffläche 56 und eine mit der Platte 54 verbundene Verstellvorrichtung 58 auf, die ein Verstellen der Kettenspannung erlaubt.
  • An der einen Platte 54 ist ein Kettenrad 60 drehbar gelagert, über welches die Kette 52 läuft. In der anderen Platte ist eine Welle 62 drehbar eingesetzt, auf welcher zwei Kettenräder 64 und 66 montiert sind, von denen das innere, 64, in die endlose Kette 52 greift. An der Seitenwand ist unterhalb der Welle 62 eine Konsole 68 befestigt, in welcher drehbar eine Welle 70 gelagert ist, die ein Kettenrad 72 trägt. über die Kettenräder 66 und 72 läuft eine endlose, vertikal angeordnete Kette 74.
  • An einem Teil der Seitenwand des Fahrzeuges entlang erstreckt sich .ein Hohlträger 76, welchen die Welle 70 durchdringt. Die Welle 70 trägt ein Kettenrad 78, welches sich zwischen der Seitenwand 18 und der Wand des Trägers 76 befindet. Eine senkrecht angeordnete endlose Kette 80 befindet sich zwischen der Seitenwand 18 und dem Träger 76. Sie liegt um das Kettenrad 78 und ein weiteres, tiefer liegendes Kettenrad 82, wobei das letztere an einer Hohlwelle 84 befestigt ist, die sich durch die Seitenwand 18 unter den Boden 24 erstreckt (Fig. 17). Die Welle 84 wird von einer Lagerkonsole 86 getragen, die mit einem Flansch 88 an der Seitenwand des Fahrzeuges befestigt ist. Die Konsole 86 umfaßt noch das Gehäuse 90.
  • Ferner ist eine Kurbel 92 auf einer Welle 94 vorgesehen, die verschiebbar in die Hohlwelle 84 eingesetzt ist und durch eine Öffnung 96 eines Trägers 76 hindurchdringt. Einen Teil der Kurbel bildet ein Bügel 98, der an einem seiner Enden einen Griff 100 trägt. Letzterer ist in Längsrichtung durch eine Öffnung 102 in die Seitenwand hinein verschiebbar. Das Ende der Hohlwelle 84 in dem Gehäuse 90 trägt ein Kupplungsteil 104, in das das Ende der Welle 94 in dem Gehäuse mit einem Kupplungsteil 106 einrückbar ist.
  • Wenn der Griff 100 nach außen in die gestrichelt gezeigte Lage der Fig.17 gezogen wird, werden auch der Bügel 98 und die Welle 94 herausgezogen. Die Kupplungsteile 104 und 106 greifen dann ineinander. Danach läßt sich durch eine Drehung der Kurbel in einer der beiden Richtungen die senkrecht angeordnete Kette 80 in einer der beiden Richtungen bewegen. Um die Kette gegen Drehung zu sichern, wird der Griff 100 nach innen in die voll ausgezeichnete Stellung der Fig.17 verschoben. Ferner ist eine Platte 108 vorgesehen, welche eine Welle 110 trägt, die ihrerseits verschiebbar und drehbar in einem Lager 112 befestigt ist, wobei das letztere durch die Seitenwand 18 unter dem Boden 24 getragen wird. Das innere Ende der Welle weist einen Anschlag 114 .auf. Um die Welle 110 ist eine Feder 116 gewunden, die sich zwischen dem Anschlag 114 und der Seitenwand 18 befindet. Die Feder drückt die Platte 108 auf die Seitenwand zu sowie einen innen abgewinkelten Lappen 118 gegen den Bügel 98. Die Platte 108 läßt sich so weit drehen, daß sie den Bügel 98 nicht erfaßt, wenn die Kurbel betätigt werden soll.
  • DasZusammenwirken derwaagerecht angeordneten Kette 52 mit dem Dach ist durch die Anordnung von Winkelstücken oder Mitnehmern 120 gewährleistet, die über die Länge mit Abständen verteilt sind. Sie sind mit ihren waagerecht liegenden Flanschen 122 durch Bolzen 124 an dem oberen waagerecht angeordneten Flansch 44 des Dachrahmens befestigt. Die Mitnehmer 120 weisen Zähne 126 auf. Wird die Kette 52 in irgendeiner Richtung angetrieben, so greifen die Zähne 126 der Mitnehmer zwischen die Glieder der Kette 52 und bewirken so eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Kette und dem Dach. Durch entsprechende Anschläge am Aufbau ist die Bewegung nach außen in beiden Richtungen begrenzt.
  • Wenn eines der Hinterräder 14 gehoben wird, ist der Aufbau des Fahrzeuges in bezug auf das Dach verwunden, da der erstere ein tiefer, kastenförmiger Teil und das letztere ein verhältnismäßig starrer, flächenförmiger Teil ist. Wenn daher das Dach vollständig in seine Schließstellung gebracht ist, werden die oberen Ecken des Aufbaus nicht auf die des Daches ausgerichtet sein, wodurch das Verriegeln des Daches in seiner Schließstellung verhindert wird.
  • Um hier Abhilfe zu schaffen, sind besondere Maßnahmen getroffen, die auf eine bestimmte Bewegung des Daches hin dasselbe auf dem Aufbau in die richtige Stellung bringen und die oberen Ecken der einen Seitenwand auf die entsprechenden Ecken des Daches ausrichten und sperren. Ferner ist eine Schubvorrichtung vorhanden, die längs des Fahrzeugaufbaus wirkt und die oberen Ecken der anderen Seitenwand auf die entsprechenden Ecken des Daches ausrichtet.
  • Es wird besonders auf Fig. 20, 28, 29 und 30 hingewiesen, welche die Einstell- und Sperrvorrichtung zeigen, die bei der Bewegung des Daches in eine bestimmte Stellung hin betätigt wird. Neben einer Ecke des Daches und dem oberen Flansch 44 des Dachrahmens ist bei 128 ein sich längs erstreckendes Schloß 130 befestigt. Es besteht aus einem Paar sich quer erstreckender, mit Abstand voneinander angeordneter Winkelstücke 132 und 134. Zwischen deren freien Schenkeln liegen Sperrstücke 136 und 138 mit einem Zwischenraum zwischen ihren inneren Kanten. Dadurch ist eine mittige Ausnehmung 140 gebildet. Die äußeren Kanten 142 der Sperrstücke sind gegen die Dachfläche geneigt und bilden Anlaufflächen.
  • An der Stelle des Schlosses ist das Profil 144 des Trägers 26 auf der Seitenwand 18 so beschaffen, daß es die Hälfte des Teiles 26 bildet, das bereits zuvor im Zusammenhang mit Fig.9 bis 11 beschrieben wurde. An der Innenseite des Teiles 144 ist eine Platte 146 befestigt, an welcher wiederum ein kastenförmiger Teil 148 befestigt ist, an dessen Vorderseite eine Verschlußplatte 150 mit Bolzen befestigt ist. Die sich gegenüberliegenden Schenkel 152 und 154 des Teiles 148 sind mit vertikal ausgerichteten Öffnungen versehen. Eine senkrechte Führungsschiene 156 ist an der Verschlußplatte 150 befestigt und erstreckt sich durch die Öffnungen in den Schenkeln 152 und 154.
  • In der Führungsschiene 156 ist ein Sperrschieber 158 verschiebbar gelagert, an dessen unterem Ende ein Handknopf 160 montiert ist. An einem Zapfen 162 des Knopfes ist ein Ende einer Feder 164 befestigt, deren anderes Ende bei 166 an der Schiene 156 befestigt ist. Die Feder ist gespannt, um den Sperrschieber 158 mit dem Schloß 130 in Eingriff zu bringen. Mit dem Zapfen 162 des Knopfes ist eine Sperre 168 verbunden, welche, wenn sie -mit dem unteren Ende der Führung 156 (Fig. 28) zusammenstößt, eine Vertikalbewegung des Sperrschiebers 158 verhindert.
  • Um den Sperrschieber derart zu sperren, daß er auch wieder gelöst werden kann, ist der letztere mit einer Öffnung 170 versehen, welche horizontal auf ein Lager 172 ausgerichtet ist, das von dem kastenförmigen Teil 148 getragen wird. Das Lager erstreckt sich durch die Führung 156 an einem Ende. Am anderen Ende befindet sich eine Öffnung 174 in dem Teil 144 oben auf der Seitenwand 18. Ein Bolzen 176 ist von einem Zapfen 178 getragen, welcher durch die öffnungen 170 und 174 hindurchgesteckt ist und in dem Lager 172 ruht. Der Zapfen 178 trägt eine Platte 180, welche durch Drehen des Zapfens hinter einen nach oben stehenden Ansatz 182 gebracht werden kann, der auf die Verschlußplatte montiert ist, um ein Zurückziehen des Bolzens 176 zu verhindern.
  • Wenn beim Betrieb der Sperrbolzen 176 nach Verdrehen zurückgezogen wird, kann sich der Sperrschieber 158 frei in der Führung 156 verschieden. Wenn das Dach in die geschlossene Stellung gebracht wird, erreicht man eine Lage, in der das freie Ende des Sperrschiebers 158 mit einer geneigten Anlauffläche 142 auf einer der beiden Seiten des Greifers 130, je nach der Bewegungsrichtung des Daches, in Berührung kommt. Ein Weiterbewegen des Daches verursacht ein Niederdrücken des Sperrschiebers entgegen der Kraft der Feder 164, bis das freie Ende in die Aussparung 140 der Führung einschnappt, wie Fig. 28 zeigt. Dann wird der Sperrbolzen wieder eingerückt. So werden die oberen Ecken der einen Seitenwand 18 des Aufbaus automatisch ausgerichtet mit den entsprechenden Ecken des Daches verriegelt.
  • Wegen der Verwindung des Aufbaues sind dann jedoch die oberen Ecken der anderen Seitenwand 19 noch nicht auf die entsprechenden Ecken des Daches ausgerichtet. Hierzu tritt dann die Schubvorrichtung inTätigkeit.DieSchubvorrichtung umfaßt einenSperrmechanismus zur Verbindung der Seitenwand 19 mit dem Dach und eine Vorrichtung, um eine Verschiebekraft entlang der Längsachse des Aufbaus auszuüben.
  • Der Sperrmechanismus der Schubvorrichtung ist der gleiche wie der vorausgehend beschriebene Einstell- und Sperrmechanismus, abgesehen davon, daß in dem kastenförmigen Teil 148, der an dem Teil 144 am oberen Ende der anderen Seitenwand 19 befestigt ist, ein Schlitten 184 längsverschiebbar montiert ist. Der Schlitten 184 umfaßt ein C-förmiges Gehäuse 186, welches der Länge nach durch Abstände voneinander entfernte Stirnplatten 188 und 190 und eine vertikale Schiene 192 aufweist, die an den Längsseiten des C-förmigen Gehäuses befestigt ist und sich über diese hinaus erstreckt.
  • Ein Sperrschieber 194, welcher zur Ermöglichung einer vertikalen Schiebbewegung in der Führung 192 montiert ist, ist genauso konstruiert wie der Sperrschieber 158 und trägt an seinem unteren Ende einen Betätigungsknopf 196 sowie eine Feder 198, welche den Sperrschieber nach oben auf das Schloß 130 zu zieht. Die obere Wand 152 des kastenförmigen Teiles 148 weist eine verlängerte Ausnehmung 200 auf (Fig.23), in die der Sperrschieber ragt. Ein Bolzen 202, welcher in eingeschobener Stellung den Sperrschieber 194 gegen Bewegung sperrt, ist der gleiche wie der Bolzen 176, abgesehen davon, daß sein Zapfen so beschaffen ist, daß er sich durch die Öffnung der Verschlußplatte 150, den Sperrschieber 194, ein Lager 204 und den verschiebbaren Schlitten 184, die Öffnung im kastenförmigen Teil 148 und eine Öffnung 206 in dem Teil 144 oben auf der anderen Seitenwand 19 erstreckt.
  • An sich der Länge nach gegenüberliegenden Stirnenden 208 und 210 des feststehenden kastenförmigen Rahmens 148 sind Zylinder 212 und 214 angeordnet, in denen sich Kolben 216 und 21.8 verschiebbar befinden. Sie befinden sich in der Verlängerung des verschiebbaren Schlittens 184 an dessen Stirnenden 188 und 190. Auf der Seitenwand 19 ist eine mit Ventilen versehene hydraulische Pumpe 220 angeordnet (Fig. 27), welche mit einem Steuergriff 222 ausgestattet ist, wobei die Pumpe durch die Leitungen 224 und 226 zur Betätigung der Kolben mit den Zylindern 212 und 214 verbunden ist.
  • Beim Betrieb wird der Bolzen 202 ausgerückt, und der verschiebbare Schlitten wird so lange bewegt, bis der Sperrschieber 194 in die Aussparung 140 des Schlosses einschnappt. Wegen der Aufbauverwindung ist die eine oder die andere der Stirnwände 188 und 190 des verschiebbaren Schlittens näher an den jeweils zugeordneten Kolben 216oder 218 herangerückt. Auch die Öffnung 206 in der Seitenwand 19 ist nicht auf das Lager 204 sowie auf die Öffnung im Sperrschieber und auf die Verschlußplatte 150 ausgerichtet.
  • Ein Ventil 228 der Pumpe wird dann geschlossen, und der Steuergriff 222 wird betätigt, so daß der Hüssigkeitsdruck in den Zylindern 212 und 214 wirkt. Die Kolben 216 und 218 bewegen sich heraus. Der eine Kolben, welcher am weitesten von der entsprechenden Stirnwand 188 oder 190 des verschiebbaren Teiles 184 entfernt ist, bewegt sich nach außen, bis er seine äußerste Bewegungsgrenze erreicht hat. Der andere Kolben wirkt auf die andere Stirnwand 188 oder 190 des Schlittens und verschiebt diesen und den darin gelagerten Sperrschieber 194 parallel zur Längsachse des Aufbaus so weit, bis die Öffnung 206 der Seitenwand 19 auf das Lager 204 ausgerichtet ist. Dann wird der Sperrzapfen 202 durch den Sperrschieber und den Schlitten sowie durch die Öffnung 206 hindurchgeschoben. In dieser Lage ist dann der Aufbau nicht mehr versetzt, so daß die oberen Ecken der Seitenwand 19 auf die entsprechenden Ecken des Daches ausgerichtet sind.
  • Am Vorderende des Fahrzeuges ist ein passendes Kopfstück 230 vorgesehen, um das Dach abzuschließen. Das Kopfstück besteht aus einem sich quer erstreckenden Schienentei1232, der bei 234 am Vorderende der Dachfläche 34 angelenkt ist. An seinen Enden trägt das Kopfstück Winkelstücke 236. An den äußersten Enden des Winkelstückes und des Vorderrandes des Daches sind Zugfedern 238 angebracht. Wenn das Kopfstück geschlossen wird, liegt der untere Schenkel des Schienenteils 232 unter dem Teil 32 auf dem oberen Rand des Vorderteils 20 des Aufbaus, wie mit vollen Linien in Fig. 3 dargestellt ist. Wenn das Kopfstück in die offene Stellung geschwungen wird, wie es die gestrichelten Linien in Fig. 3 zeigen, halten die Zugfedern 238 das Kopfstück in der richtigen Lage. Am Kopfstück kann noch ein Griff 240 vorgesehen sein, um das Öffnen und Schließen desselben zu erleichtern.
  • Am hinteren Ende des Aufbaus sind die Türen 22 vorgesehen, die mit Angeln auf eine herkömmliche Weise bei 242 an den vertikalen hinteren Kanten der Seitenwände 18 und 19 des Aufbaus befestigt sind. Die Türen greifen in der Mitte mit Kanten 244 gegeneinander. Das Dach ist an seinem hinteren Rande an eine Querstrebe 246 mit stufenförmigem abgesetztem Querschnitt befestigt. Jede Tür besteht aus einem Außenteil 248, der, einen Hohlraum abschließend, an dem Türkörper 250 befestigt ist, welcher an seinem oberen Rande unter Bildung einer Stufe abgewinkelt ist und dort eine Dichtung 252 trägt. Diese ist so beschaffen, daß sie in die Stufe der Querstrebe des Daches eingreifen kann. Wie ersichtlich, sind das hintere obere Ende der Seitenwände 18 und 19, der Rahmen 36 des Daches und die Teile, die an den Seitenwänden befestigt sind, offen. Um sie abzuschließen und dadurch die Rollen, den Antriebsmechanismus und einige Teile der Einstell- und der Hebevorrichtung gegen Witterungseinflüsse zu schützen, ist an jeder Tür eine winkelige Platte 254 befestigt, die sich seitlich über die Außenkante256 der Tür und aufwärts vom oberen Ende des Angelzapfens bis zur Stufe der Querstrebe 246 des Daches erstreckt. Die Türen sind geöffnet gestrichelt und geschlossen voll ausgezogen in Fig.S gezeigt. Daraus ist zu entnehmen, daß die Platte 254 und eine Dichtung 258 im geschlossenen Zustand an der Seitenwand und an den an den oberen Enden befindlichen Teilen anstoßen und so den Antriebsmechanismus, die Montagerollen usw. abschließen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kastenaufbau für Nutzfahrzeuge, bei dem das Dach in Längsrichtung verschiebbar gelagert und in Schließstellung an einer Seite gegen den Wagenkasten verriegelbar ist, dadurch gekenn- zeichnet, daß das Dach (34) und die zugehörige Seitenwand (19) des Wagenkastens an der gegenüberliegenden, noch nicht verriegelten Seite des Aufbaus mittels einer mechanisch oder hydraulisch wirkenden Schubvorrichtung (188, 190, 216 und 218) gegeneinander - durch den Hub der Schubvorrichtung begrenzt - in Längsrichtung des Aufbaus verschiebbar und danach auch auf dieser Seite miteinander verriegelbar sind.
  2. 2. Kastenaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubvorrichtung (188, 190, 216 und 218) auf eine Sperrvorrichtung (130) wirkt, in der eine Ausnehmung (140) zur Aufnahme eines Sperrschiebers (194) zum Verriegeln des Daches (12) an der Kastenwand (19) vorgesehen ist.
  3. 3. Kastenaufbau nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (194) innerhalb eines an der Seitenwand (19) des Kastenaufbaus angebrachten Tragteiles (184) in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert ist.
  4. 4. Kastenaufbau nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloßteil (130) Führungsflächen (142) aufweist und der Sperrschieber (194) als Schnappriegel ausgebildet ist.
  5. 5. Kastenaufbau nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubvorrichtung aus zwei hydraulisch oder pneumatisch gesteuerten Zylindern (212 und 214) besteht, die in der Verschieberichtung des Daches (34) gegeneinander auf das Schloßteil (130) wirken.
  6. 6. Kastenaufbau nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrschieber (194) durch eine mechanische Sperrvorrichtung in seiner Stellung gehalten wird, wenn sich die Kanten des Daches und des Fahrzeugaufbaus in der Schließlage übereinander befinden.
  7. 7. Kastenaufbau nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Sperrvorrichtung aus einem Bolzen (202) besteht, der durch den Sperrschieber (194) und den Klinkenhalteteil (184) geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 259 315, 444152.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB259315A (en) * 1927-11-01 1926-10-11 John Herbert Sparshatt Improvements in or relating to road, railway, or other vehicles
GB444152A (en) * 1935-07-18 1936-03-16 Wilfrid Overton Improvements in or relating to sliding roofs for vehicles

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