DE1111554B - Im Boden zu verankerndes und zerlegbares Klettergeruest fuer Kinder - Google Patents

Im Boden zu verankerndes und zerlegbares Klettergeruest fuer Kinder

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DE1111554B
DE1111554B DER18943A DER0018943A DE1111554B DE 1111554 B DE1111554 B DE 1111554B DE R18943 A DER18943 A DE R18943A DE R0018943 A DER0018943 A DE R0018943A DE 1111554 B DE1111554 B DE 1111554B
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Dr Med Habil Soter Roufogalis
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DR MED HABIL SOTER ROUFOGALIS
Original Assignee
DR MED HABIL SOTER ROUFOGALIS
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    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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    • A63B9/00Climbing poles, frames, or stages
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Description

  • Im Boden zu verankerndes und zerlegbares Klettergerüst für Kinder Die Erfindung betrifft ein Klettergerüst, das im Boden zu verankern ist und zerlegt werden kann, insbesondere für Kindergärten oder -spielplätze in Gestalt eines Turmes oder einer Pyramide. Zweck derartiger Klettergerüste ist nicht nur,- den Betätigungsdrang und die Kletterlust der Kinder zu befriedigen, sondern auch diese Neigung der Kinder durch geeignete Geräte in den Dienst ihrer Gesundheit zu stellen.
  • Das Bedürfnis, die wertverbreiteten orthopädischen Leiden der Kinder, wie Haltungsverfall, Fußleiden und ähnliches, durch Klettermöglichkeiten vorbeugend und heilend zu bekämpfen, hat dazu geführt, daß auf zahlreichen Kinderspielplätzen und in Kindergärten Klettergerüste errichtet worden sind.
  • Die Begeisterung der Kinder bei der Benutzung derartiger Gerüste läßt erkennen, daß die Kinderärzte mit ihren Forderungen nach Klettermöglichkeiten auf dem richtigen Wege sind; indes geben die Ausführungen der bisher bekannten Klettergerüste zu erheblichen Besorgnissen Anlaß. Diese Gerüste bestehen im allgemeinen aus verschweißten Stahlrohren verschiedenen Durchmessers, die zum Schutz gegen Rost mit einem Farbanstrich versehen sind. Holz wird wegen der Gefahr der Verletzungen durch Splitter und in Anbetracht des schnellen Verfalls derartiger, vornehmlich im Freien aufgestellter Gerüste durch Witterungseinflüsse kaum verwendet. Die bekannten Klettergerüste stellen durch ihre Ausführung aus diesem Grunde trotz ihrer segensreichen Wirkung auf die Kindergesundheit gleichzeitig eine große Gefahr dar. Die Stahlrohre werden durch Feuchtib keit leicht glatt und glitschig, so daß häufig Unfälle dadurch hervorgerufen werden, daß die Kinder beim Klettern abrutschen und durch Aufschlagen auf andere Gerüstteile Schaden nehmen.
  • Es sind aber auch schon Klettergerüste bekanntgeworden, bei denen in begrenztem Umfang Kletterseile oder Strickleitern vorgesehen sind. Sie bezwekken jedoch dabei im wesentlichen, daß auch das Klettern an flexiblen Vorrichtungen geübt werden kann. Vielfach sind die flexiblen Klettervorrichtungen vorzugsweise im oberen Gerüstteil angebracht, so daß abrutschende oder abstürzende Kinder unvermeidlich auf die starren unteren Gerüstteile aufschlagen müssen, so daß diese Einrichtungen die Unfallgefahr-eher noch erhöhen.
  • Sollten die Klettergerüste einer größeren Anzahl von Kindern Klettermöglichkeiten bieten, müssen sie im allgemeinen kompendiös sein und beanspruchen dadurch häufig ganz unerwünscht einen großen Teil des in Städten ohnehin begrenzten Bewegungsraumes der Kinder. Sie sind meist, damit sie der Beanspruchung durch die Kinder standzuhalten vermögen, fest auf den Spielplätzen montiert und dadurch in der Zeit der schlechten Witterung. den zerstörenden Einflüssen des Klimas ausgesetzt.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile, und zwar vor allem dadurch, daß das Klettergerüst, abgesehen von einigen schrägstehenden oder vertikalen Tragpfeilern, die mit einer weichen Polsterung umgeben sein können, durchweg aus schmiegsamem Material, beispielsweise Seilen, Riemen oder Gurten, besteht. Es ist weiterhin vorgesehen, die Klettervorrichtungen ganz oder teilweise auszutauschen, um die Einrichtungen den Alters- oder Gesundheitserfordernissen bestimmter Kindergruppen anpassen zu können. Damit wird gleichzeitig erreicht, daß einzelne stärker beanspruchte und dadurch schneller abgenützte Teile leicht ersetzt werden können. Die Erfindung sieht auch vor, daß die Stärke der schmiegsamen Bestandteile des Gerüstes, also der Taue und Gurte innerhalb der Vorrichtung wechselt, so daß Hände und Füße der Kinder beim Klettern veranlaßt werden, sich diesen unterschiedlichen Stärken fortgesetzt anzupassen. Es ist im Sinne der Aufgabenstellung, die Kinder beim Klettern vor Verletzungen am Klettergerüst zu schützen, derart, daß die Kreuzungen der Seile knotenfrei in einer solchen Weise vereinigt sind, daß die Kreuzungsstellen selbst schmiegsam sind.
  • Im Sinne einer möglichst vielseitigen Verwendbarkeit des Gerüstes, vornehmlich im Interesse einer möglichst guten Raumausnützung auf -den Spielplätzen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Klettergerüst auch mit Vorrichtungen für Wurf-, vorzugsweise Ballspiele, wie Ballnetzen und- -körben, zu versehen. Es wird weiterhin erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Kinder dadurch- zum Erklettern des Gerüstes anzureizen, daß nach Erklettern bestimmter Höhen Lärminstrumente, z. B. Glocken, Klappern oder ähnliches, erreicht und betätigt werden können.
  • Es ist aber auch vorgesehen, das Gerüst auf einem Rahmen zu errichten, der gegenüber der Bodenverankerung am Aufstellungsort drehbar, aber feststellbar montiert ist, so daß das Klettergerüst von den Kindern beim Klettern in Drehung versetzt und als einer Art Karussell benutzt werden kann.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt.
  • Abb.1 zeigt die Ausführungsform eines solchen Gerüstes. Die vier Pfeiler 1, die nach Belieben aus Stahlrohr oder Holz bestehen und ganz oder teilweise mit einer weichen oder elastischen Umhüllung versehen sein können, die auch aus aufblasbaren Gummischläuchen bestehen kann, sind an ihrem unteren Ende mit den ins Erdreich versenkten Ankern 2 in an sich bekannter Weise durch Bolzen oder Splinte verbunden. Ihre oberen Enden sind lösbar mit dem Rahmen 3 vereinigt. Im dargestellten Fall hat das Klettergerüst die Form einer vierseitigen Pyramide ohne Spitze. Stattdessen kann auch eine Vereinigung der Holme in einer Spitze vorgenommen werden. Die Holme können aber auch vertikal stehen, so daß das Gerüst die Form eines Turmes hat. Die Seitenzahl ist nicht auf vier beschränkt. Jede der vier Seiten trägt im dargestellten Falle eine andere Klettervorrichtung. Die linke Seite hat ein verhältnismäßig engmaschiges Gitterwerk aus Seilen 4, die Rückseite ein weitmaschiges Gitterwerk aus Gurten 5, die rechte Seite wird gebildet durch beispielsweise drei schräggespannte Klettertaue 6, beispielsweise aus Hanf, die Vorderseite trägt zwischen zwei zusätzlichen vertikalen Holmen 7 zwei oder mehrere horizontale Seile B. Der obere Rahmen 3 trägt außerdem zwei Haltevorrichtungen 9 und 1ƒ, in die beispielsweise ein Ballkorb 11 und eine Glocke 12 eingesetzt werden können.
  • In Abb.2 sind stilisiert die geschilderten Ausbildungsformen der Seitenwände des Gerüstes und einige der zahlreichen unter orthopädischen Gesichtspunkten auszuwählenden möglichen Formen dargestellt. A zeigt ein engmaschiges Kletternetz, B eine weitmaschige Leiterwand, C vertikale Klettertaue, D eine Sprossenwand mit verstellbaren Sprossen in der Mitte und festen Schrägleitern an den Seiten. Die Sprossen der Schrägleitern können auch durch überschieben von Holz- oder Plastikrohren mit vorzugsweise unebener Oberfläche (Narben, Warzen, Rillen und ähnliche) in sich starr, durch ihre Verbindung mit dem Gerüst aber dennoch schmiegsam ausgestaltet werden.
  • Abb. 3 zeigt stilisierte Prinzipformen des Gerüstes und zwar E einen dreiseitigen Turm ohne Spitze, F einen zylindrischen Turm mit einer Kuppel aus Reifen, G eine Pyramide mit vier Seiten, einer Schaukel und einem Ringkarussell mit Rundlauf. Die möglichen Formen sind durch diese Beispiele nicht erschöpft und werden so ausgewählt, wie es die Unterbringung der Klettergerüste erforderlich macht, die für die beabsichtigten Kletterübungen vorgesehen sind.
  • Abb. 4 zeigt einen Vorschlag für an sich bekannte Verfahren der knotenfreien Vereinigung zweier sich kreuzender Seile. Jedes der beiden sich kreuzenden Seile a und b besteht aus zwei Strängen c und d bzw. e und f. An der gezeichneten Kreuzungsstelle ist das Seil b zwischen den Strängen c und d hindurchgeführt, die oberhalb und unterhalb der Durchführungsstelle verdrillt sind. Es ist aber auch denkbar, die Kreuzungen in der Weise herzustellen, daß beispielsweise (Abb. 5) die Seile einfach übereinander gelegt und an den Kreuzungsstellen mit vernickelten oder verchromten Metallklammern oder Kunststoffverbindungen zusammengefügt werden. Abb. 6 zeigt wohl die einfachste Verbindungsart sich kreuzender Seile, indem die Seile gemeinsam durch einen Metall- oder Kunststoffring hindurchgeführt sind.
  • Abb. 7 zeigt die Aufstellung eines erfindungsgemäßen Klettergerüstes auf einem ringförmigen Rahmen g, der durch Speichen h mit der Nabe i verbunden ist, die wiederum auf dem Anker k, der in das Erdreich des Spielplatzes versenkt ist, drehbar, aber mit dem Stift l feststellbar verbunden ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Im Boden zu verankerndes und zerlegbares Klettergerüst für Kinder in Gestalt eines Turmes mit vorwiegend eckiger Grundfläche oder einer Pyramide mit oder ohne Spitze, wobei die Eckpfeiler des Gerüstes aus Balken oder Rohren bestehen und die Seitenwände mit verschiedenartigen Vorrichtungen für freiwilliges orthopädisches Klettern und üben versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Seitenwände des Klettergerüstes mit Vorrichtungen aus schmiegsamem Material, beispielsweise Seilen, gebildet sind.
  2. 2. Klettergerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klettervorrichtungen ganz oder teilweise austauschbar sind.
  3. 3. Klettergerüst nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schmiegsamen Bestandteile der Klettervorrichtungen eine ungleichmäßige Stärke besitzen.
  4. 4. Klettergerüst nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schmiegsamen Bestandteile der Klettervorrichtungen knotenfrei vereinigt und die Vereinigungsstellen (Kreuzungen) selbst schmiegsam sind.
  5. 5. Klettergerüst nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vornehmlich im oberen Teil des Gerüstes Hilfsgeräte für Wurfspiele, z. B. Ballkörbe, vorgesehen sind, die entweder fest und/oder nach Bedarf an dafür vorgesehenen Befestigungsvorrichtungen angebracht sind.
  6. 6. Klettergerüst nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an seiner Oberkante Glocken, Knarren oder ähnliche Lärminstrumente befestigt sind.
  7. 7. Klettergerüst nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es auf einem Rahmen ruht, der seinerseits gegenüber der Bodenverankerung drehbar und feststellbar ist. S. Klettergerüst nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es an seiner Spitze einen drehbaren Ring mit vorzugsweise die Grundfläche des Gerüstes im Durchmesser überschreitenden Ausmaßen trägt, der seinerseits als Karussell dient und zu diesem Zweck mit an Seilen oder Ketten hängenden Sitzen oder Rundlaufleitern behängbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1716 735, 1721633; britische Patentschrift Nr. 626 476; USA.-Patentschriften Nr. 1765 361, 1901964, 2 206 581, 2 704 667.
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