DE1105237B - Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1105237B
DE1105237B DEB46144A DEB0046144A DE1105237B DE 1105237 B DE1105237 B DE 1105237B DE B46144 A DEB46144 A DE B46144A DE B0046144 A DEB0046144 A DE B0046144A DE 1105237 B DE1105237 B DE 1105237B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
slide
channel
pump
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB46144A
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Etienne Bessiere
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1105237B publication Critical patent/DE1105237B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/20Varying fuel delivery in quantity or timing
    • F02M59/32Varying fuel delivery in quantity or timing fuel delivery being controlled by means of fuel-displaced auxiliary pistons, which effect injection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Brennstoffeinspritzpump e für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Brennstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit selbsttätig erfolgender Regelung der Förderleistung, welche außer einem Hauptkolben, der mit der die Regelgröße bildenden Geschwindigkeit angetrieben wird, einen Hilfskolben aufweist, der das eigentliche Regelglied bildet, und der bei seinem zugleich mit dem Hingang (Druckhub) des Hauptkolbens erfolgenden Hingang hydraulisch angetrieben wird, während sein Rückhub durch eine Rückstellkraft herbeigeführt wird, wobei der Hilfskolben während seines Rückhubes die von ihm hierbei verdrängte Flüssigkeit durch eine in einem Bremskanal vorgesehene Drosselstelle hindurchfördert und auf diese Weise einer Bremswirkung unterworfen wird und wobei ferner in dem Bremskanal ein durch ein zyklisch arbeitendes Absperrglied gesteuerter Durchlaß vorgesehen ist.
  • Eine derartige Pumpe ist Gegenstand einer älteren Patentanmeldung. Bei dieser Pumpe hängt die Rückgangsgeschwindigkeit des beweglichen Hilfskolbens praktisch einzig und allein von der auf ihn wirkenden Rückholkraft und von der auf einen bestimmten Wert eingestellten Drosselung ab. Solange die Einstellung dieser Drosselung nicht verändert wird, hat daher die Rückgangszeit T des Hilfskolbens einen festen, von der Antriebsgeschwindigkeit des Hauptkolbens der Pumpe unabhängigen Wert. Die eigentliche Regelwirkung setzt dann ein, wenn die Zeit O des Rückganges des Hauptkolbens der Pumpe (wobei (9 eine Funktion der Antriebsgeschwindigkeit der Pumpe ist) kleiner als die praktisch konstante, aber einstellbare Zeit T wird. In diesem Augenblick bildet sich unter dem Hilfskolben ein Flüssigkeitsanschlag, welcher seinen Rückgang verkürzt und um so wirksamer ist, je kleiner die Zeit 0 gegenüber der Zeit T wird.
  • Zur weiteren Verbesserung der Selbstregelung wird gemäß der vorliegenden Erfindung das in dem Bremskanal zyklisch arbeitende Absperrglied bei seiner die Öffnung des Durchlasses bewirkenden Bewegung, wenigstens während eines Teils ihrer Dauer, seinerseits einer Bremswirkung unterworfen, welche die genannte Bewegung vom Gleichlauf mit der Rückkehrbewegung des Hauptkolbens unabhängig macht. Diese Bremsung der Rückkehrbewegung des Absperrgliedes kann verschiedene Wirkungen haben. In dem Maße, in dem die Bremswirkung in der Periode wirksam ist, in der das Absperrglied den Bremskanal aufsteuert, hat die Bremsung der Rückbewegung ein allmähliches Aufsteuern zur Folge, durch das die Bremswirkung des Bremskanals allmählich verringert und die Rückbewegung des Hilfskolbens beschleunigt wird.
  • Wenn das Absperrglied von seiner die Absperrung bewirkenden Endstellung bis zum Beginn der Rufsteuerung des Bremskanals einen gewissen Hub zurückzulegen hat und wenn die Bremsung während dieses Hubteils wirksam ist, so hat dies zur Folge, daß der Beginn der Aufsteuerung des Bremskanals wesentlich später erfolgt als der Beginn des Rückhubes des Hilfskolbens. In diesem Falle kann die Bremsung dazu führen, daß jede Nutzförderung der Pumpe nach außen aufhört. wenn eine bestimmte größte Drehzahl (Höchstdrehzahl) überschritten wird.
  • In dem letztgenannten Falle ist vorzugsweise der Hub, den das Absperrglied zurücklegen muß, um von seiner Endstellung, bei der es den Bremskanal abschließt, in diejenige Stellung zu gelangen, bei der es beginnt, den Bremskanal aufzusteuern, ein Vielfaches des Hubes, der zur völligen Öffnung oder völligen Schließung des Bremskanals notwendig ist.
  • Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
  • Fig. 1 bis 5 und 7 bis 12 zeigen schematisch in einem Axialschnitt ebenso viele verschiedene Ausführungsformen von erfindungsgemäßen Einspritzpumpen.
  • Fig. 6 zeigt bei a, h, c, d verschiedene einander zugeordnete Formen des Kanals des Schiebers und der von diesem gesteuerten Leistung.
  • Wie bei der obengenannten älteren Patentanmeldung enthält die Vorrichtung einen Zylinder 1, in welchem ein Hauptkolben 2 arbeitet, welcher auf beliebige geeignete Weise angetrieben wird, z. B. durch einen Nocken, welcher nicht dargestellt ist, außer in Fig. 12, wo er mit 70 bezeichnet ist. Dieser Kolben steuert einen Schlitz 3, durch welchen die Speiseleitung 4 in den Zylinder 1 der Pumpe mündet. Diese Leitung 4 wird durch eine nicht dargestellte Zubringerpumpe gespeist, welche den Brennstoff einem Vorratsbehälter entnimmt.
  • Zur Erzielung einer selbsttätigen Regelung der Fördermenge in Abhängigkeit von der Drehzahl oder, genauer, von einer bestimmten Drehzahl an derart, daß für den mit der betreffenden Pumpe versehenen Motor eine Höchstdrehzahl festgelegt wird, welche dieser nicht überschreiten kann, wird von wenigstens einem Teil des von dem Kolben 2 bei seinem Förderhub (Aufwärtshub) geförderten Brennstoffs und nach der Schließung des Schlitzes 3 ein beweglicher Hilfskolben 5 gesteuert, welcher entgegen der Einwirkung einer Rückholfeder 6 in einem Zylinder 7 gleiten kann; der während des Ansaugehubes (Abwärtshub) des Pumpenkolbens 2 erfolgende Rückgang des Kolbens 5 wird mittels einer regelbaren Drosselstelle 8 gebremst, welche in den Kanal 9 eingeschaltet ist, welchen der Brennstoff, welcher vorher die Verstellung des Kolbens 5 im Sinne des Hingangs bewirkt hatte, während des Rückgangs des Kolbens 5 durchströmen muß. Mit der so hergestellten regelbaren Dämpfung hängt die Rückgangsgeschwindigkeit des Kolbens 5 praktisch nur von der durch die Feder 6 ausgeübten Rückholkraft und dem Ouerschnitt der Drosselstelle 8 ab. Der Schlitz, durch welchen der Kanal 9 in die untere Kammer 7a des Zylinders 7 mündet, kann dauernd offen sein (Fig. 1 und 3 bis 5) oder so liegen, daß der Kolben 5 ihn in seiner untersten Stellung verschließt (Fig.2).
  • Das Innere des Zvlinders 1 ist durch einen ein durch eine Feder 11 a belastetes Rückschlagventil 11 enthaltenden Kanal 10 mit der unteren Kammer 7a des Zylinders 7 verbunden. Die Kammer 7 o wird durch den die Drosselstelle 8 enthaltenden Kanal g entweder (Fig. 1, 2 und 3) mit der über dem Kolben 5 liegenden Kammer 7 b des Zylinders 7 oder (Fig. 4) mit der sich in dem Zylinder 1 über dem Kolben 2 befindenden Druckkammer oder (Fig. 5) mit einer Leitung 9 u für den Rückfluß des zu dem nicht dargestellten Vorratsbehälter verbunden.
  • In dem Kanal 9 ist außerdem ein Absperrorgan vorgesehen, welches den Kanal 9 während des Aufwärtshubes 2 schließt und ihn nur während des Abwärtshubes desselben öffnet. Das Absperrorgan kann unter Umständen gleichzeitig auch die Rolle des Drosselorgans spielen, wie weiter unten näher ausgeführt werden wird.
  • Zur Steuerung des Absperrorgans in der oben angegebenen `'eise kann dieses die Form eines in einem Zylinder 19 gleitenden Schiebers 12 erhalten, auf dessen Unterseite über einen Kanal 13 der in dem Zylinder 1 herrschende Druck und auf dessen Oberseite eine Rückholfeder 14 wirkt. Außerdem enthält der Schieber einen Kanal 12a (Fig. 1 und 2), welcher so angeordnet ist, daß er in der Verlängerung des Kanals 9 liegt, wenn die Feder 14 den Schieber in seine in Fig. 1 und 2 dargestellte unterste Stellung und gegen einen Anschlag 20 gedrückt hat. Der Kanal 12a kann natürlich durch eine auf dem Umfang des Schiebers 12 angebrachte Nut 12b (Fig. 3) ersetzt werden, deren Querschnitt so klein sein kann, daß die obenerwähnte Drosselstelle entsteht (Fig. 9). Wenn infolge des Aufwärtshubes des Kolbens 2 ein Überdruck innerhalb des Zylinders 1 auftritt, verschiebt er den Schieber 12 nach oben und bewirkt so die Schließung des Kanals 9.
  • In den Fällen der Fig. 4 und 5 wird ein mit einer Drosselstelle 28 versehener Kanal 27 zur Verbindung der Druckkammer des Zylinders 1 mit der Kammer 7 b vorgesehen.
  • Bei allen diesen Ausführungsformen (Fig. 1 bis 5) sind an den Zylinder 7 noch die Förderleitung 15. welche gegebenenfalls durch ein Rückschlagventil 16 gesteuert wird und mit der Einspritzdüse oder den Einspritzdüsen verbunden ist, welche von der betreffenden Pumpe gespeist werden, sowie ein Auslaßkanal 17 angeschlossen, welcher von dem Kolben 5 geöffnet wird, wenn dieser einen gewissen Hingang innerhalb des Zylinders 7 ausgeführt hat.
  • Schließlich enthält der Zylinder 7 in der Nähe seines unteren Endes eine Schulter 18, gegen welche der Kolben 5 durch die Feder 6 gedrückt wird, wenn er sich in seiner Ruhestellung befindet.
  • Die oben beschriebenen Vorrichtungen arbeiten so, daß der Nutzrückgang des Kolbens 5 unterhalb der Mündung des Auslaßkanals 17 mit zunehmender Antriebsdrehzahl der Pumpe abnimmt, wodurch die in der erwähnten älteren Patentanmeldung beschriebene Selbstregelungswirkung erzielt wird.
  • Solange nämlich die Rückgangszeit T des Kolbens 5 kleiner als die Zeit O des Abwärtshubes des Pumpenkolbens 2 oder höchstens gleich dieser ist (wobei 0 eine Funktion der Drehzahl des Motors ist, an welchem die betreffende Einspritzpumpe angebracht ist), kann der Kolben 5 seinen gesamten Rückgang ausführen. Wenn jedoch die Drehzahl des Motors so weit zunimmt, daß O kleiner als T wird, wird der Kolben 5 vor Ausführung seines vollen Rückgangs von neuem von dem durch den aufwärts gehenden Kolben 2 geförderten Brennstoff getroffen, so daß dieser vorzeitig die Wiederaufwärtsbewegung des Kolbens 5 und somit eine Verkürzung seines Hubes bewirkt, welche um so größer ist, je größer die Differenz T- 0 wird. Anders ausgedrückt, sobald O kleiner als T wird, bildet der von dem Kolben 2 geförderte Brennstoff eine Art Flüssigkeitsanschlag für den Kolben 5, welcher diesen bei seinem Rückhub um so früher anhält, je größer die Geschwindigkeit des Kolbens 2 der Pumpe und somit die Drehzahl des Motors selbst ist. Diese Verkürzung des Hubes des Kolbens 5 wird ausgenutzt zur Verringerung der von der Einspritzpumpe zu der betreffenden Einspritzdüse oder den betreffenden Einspritzdüsen geförderten Brennstoffmenge, um zu verhindern, daß der Motor eine vorausbestimmte Grenzdrehzahl überschreitet.
  • Erfindungsgemäß wird nun die Wirksamkeit der so erzielten Regelwirkung dadurch beträchtlich verbessert, daß in dem Kanal 9, durch welchen die Flüssigkeit infolge der Bewegung des Kolbens 5 während seines Rückhubes gedrückt wird, ein verengter, zyklisch veränderlicher Durchlaß vorgesehen wird, dessen Ouerschnitt zeitlich während wenigstens eines wesentlichen Teils der Dauer dieses Rückhubes zunimmt. Dieser verengte Durchlaß kann mit der obenerwähnten Drosselstelle 8 kombiniert oder in Reihe mit dieser angeordnet werden.
  • Bei Verwendung der erwähnten Drosselstelle 8 zugleich mit einem während des Rückhubes des Kolbens 5 in seinem Ouerschnitt veränderlichen, verengten Durchlaß bestimmt die Drosselstelle 8 den größten Drosselquerschnitt in der Leitung 9, der beliebig regelbar ist, aber während eines Arbeitsspiels konstant bleibt, während sich der Querschnitt des verengten Durchlasses während eines jeden Arbeitsspiels verändert, indem er sich während des Hingangs des Kolbens 5 schließt und während seines Rückgangs immer weiter öffnet.
  • Dieser verengte zyklisch veränderliche Durchlaß wird zweckmäßig mittels eines quer zu einem Teil des Kanals 9 gleitenden Schiebers A gebildet, welcher in Fig. 1 mit dem Schieber 12 zusammenfällt. Auf die Unterseite dieses Schiebers wirkt während des Arbeitshubes des Kolbens 2 der in dem Zylinder 1 herrschende Druck, und in entgegengesetzter Richtung wirkt auf den Schieber eine Rückholfeder B, welche in Fig. 1 mit der Feder 14 zusammenfällt. Der Schieber enthält einen Kanal C (welcher in Fig. 1 auch mit 12a bezeichnet ist), welcher mit den beiden einander gegenüberliegenden Mündungen des Kanals 9 in den Zylinder D (welcher mit 19 zusammenfällt) zusammenwirkt, in welchem der Schieber A gleitet.
  • Der Übergang der Flüssigkeit aus dem Zylinder 1 bis unterhalb des Schiebers A wird durch ein durch eine Feder e belastetes Rückschlagventil E ermöglicht, welches in einem den Zylinder 1 mit der Basis des Zylinders D verbindenden Kanal F vorgesehen ist, während ein Umgehungskanal G, welcher mit einer verengten, zweckmäßig durch eine Körnerschraube 22 regelbaren Öffnung H versehen ist, den Zylinder 1 mit einer zwischen dem Ventil E und dem Zylinder D liegenden Stelle des Kanals F verbindet.
  • Die Öffnungen des Schiebers A (Mündungen des Kanals C) bzw. des Zylinders D (Mündungen des Kanals 9) erhalten entsprechende Formen, derart, daß während der Abwärtsbewegung des Schiebers (welche durch die verengte regelbare Öffnung H gebremst wird) das Gesetz der Veränderung des Querschnitts des verengten, zyklisch veränderlichen Durchlasses eine solche Form hat, daß die für die Abwärtsbewegung des Kolbens 5 gewünschte Gesetzmäßigkeit erhalten wird.
  • Hierfür können die Formen und die Abmessungen dieser Öffnungen z. B. unter den in Fig. 6 dargestellten ausgewählt werden, in welcher a, b, c und d vier mögliche Anordnungen zeigen.
  • Es kann ein Anschlag 21 vorgesehen werden, welcher so angeordnet ist, daß die Öffnung des Kanals 9 beginnt, sobald der Schieber A diesen Anschlag verläßt.
  • In gewissen Fällen wird jedoch zweckmäßig, wie in den Figuren dargestellt, die Lage des die höchste Stellung des Schiebers A bestimmenden Anschlags 21 so gewählt, daß der Schieber A von seiner höchsten Stellung aus bis zu Beginn der Öffnung des Kanals 9 durch den Kanal C eine gewisse durch die Punkte m und ra (Fig. 1) angegebene Strecke durchlaufen muß, welche vorzugsweise ein Vielfaches der Höhe des Kanals 9 oder, wenn dieser kreisförmig ist, des Durchmessers desselben und des Kanals C, dessen Querschnitt dem des Kanals 9 entspricht, ist. Ferner werden die Kraft der Feder B und der Querschnitt der Drosselstelle H so gewählt, daß, sobald der Hauptkolben 2 der Pumpe mit einer über der höchstzulässigen Geschwindigkeit (Höchstdrehzahl) liegenden Geschwindigkeit angetrieben wird, der Schieber A aus seiner höchsten Stellung nicht mehr so weit abwärts gehen kann, daß er den Kanal 9 selbst teilweise öffnet.
  • Unter der Annahme, daß die Schieber 12 und A zusammenfallen, arbeitet dann die Vorrichtung folgendermaßen Es sei zunächst die Arbeitsweise der Vorrichtung für eine Antriebsdrehzahl der Pumpe betrachtet, welche erheblich unter der Höchstdrehzahl liegt und bei welcher die Zeit 0 des Rückgangs (Abwärtshub) des Hauptkolbens 2 der Pumpe größer als die Zeit T des Rückgangs (Abwärtshub) des Schiebers 12 ist. Es ist hier zu bemerken, daß die Zeit 0 die Stillstandszeit des Kolbens 2 in seiner untersten Stellung und die Zeit umfaßt, welche erforderlich ist, damit der Kolben 2 zu Beginn seines Aufwärtshubes den Schlitz 3 der Speiseleitung 4 schließt.
  • Nach der Schließung des Schlitzes 3 drückt der Kolben 2 während seines Aufwärtshubes den Brennstoff gleichzeitig unter den Kolben 5 und den Schieber 12. Nach der Schließung des Schlitzes 3 wird der Schieber gegen den Anschlag 21 gedrückt, wodurch der Kanal 9 verschlossen wird. Erst nach diesem Vorgang beginnt der Kolben 5 seine Aufwärtsbewegung, während welcher er einen Teil des in der Kammer 7 b befindlichen Brennstoffs zu der Düse oder den Düsen fördert. Die auf das durch eine Kugel gebildete Rückschlagventil 11 wirkende Feder 11a ist nämlich auf einen größeren Druck eingestellt als die Feder e des Rückschlagventils E und die Feder 14 des Ventils 12. Die Aufwärtsbewegung des Kolbens 5 hört auf, nachdem dieser die Auslaßleitung 17 geöffnet hat.
  • Wenn der Kolben 2 in seiner Bewegung umkehrt und in seinem Zylinder abwärts zu gehen beginnt, beginnt der Schieber 12 seine Abwärtsbewegung. Der Kolben 5 bleibt dagegen zunächst in seiner obersten Stellung, da während der Abwärtsbewegung des Kolbens 2 das Rückschlagventil 11 auf seinen Sitz gedrückt bleibt und da der Kanal 9 infolge der Bremsung der Abwärtsbewegung des Schiebers durch die Drosselstelle H nicht sofort geöffnet wird. Erst von dem Augenblick an, von welchem der Schieber 12 bei seiner Abwärtsbewegung die Strecke m/n durchlaufen hat, beginnt der Schieber den Kanal 9 zu öffnen, was dem Kolben 5 gestattet, ebenfalls seine Abwärtsbewegung zu beginnen und den in der Kammer 7a befindlichen Brennstoff in die Kammer 7 b (Fig. 1 bis 3), den Zylinder 1 (Fig. 4) oder den Vorratsbehälter (Fig. 5) zu fördern. Infolge des Zusammenwirkens der einander entsprechenden Formen des Kanals 9 und des Kanals 12a des Schiebers 12 und infolge der Bremsung der Abwärtsbewegung des Schiebers 12 mittels der Drosselstelle H entsteht, wie oben erwähnt, eine allmähliche Vergrößerung des von dem Schieber 12 freigegebenen Querschnitts des Kanals 9, was eine allmähliche Vergrößerung der Geschwindigkeit des Kolbens 5 bei seiner Abwärtsbewegung zur Folge hat.
  • Wenn die Antriebsdrehzahl der Pumpe und somit die Geschwindigkeit des Kolbens 2 zunehmen, wird von einer gegebenen Geschwindigkeit an die Zeit 0 kleiner als die Zeit T, und der Schieber 12 kann nicht mehr seine durch seine Anlage an dem Anschlag 20 bestimmte unterste Stellung erreichen, da der Schieber, bevor er in dieser Stellung ankommt, von neuem von dem von dem Kolben 2 während seines nächsten Aufwärtshubes geförderten Brennstoff getroffen wird. Anders ausgedrückt, es bildet sich unter dem Schieber 12 ein »Flüssigkeitsanschlag«, welcher um so größer ist, je größer die Differenz zwischen T und 0 ist.
  • Solange die Zeit T nur wenig größer als die Zeit 0 ist, verhindert der sich unter dem Schieber 12 bildende Flüssigkeitsanschlag diesen, am Ende seiner Abwärtsbewegung den Kanal 9 vollständig zu öffnen. Infolgedessen kann der Kolben 5 noch um eine gewisse Strecke unter die Mündung des Auslaßkanals 17 heruntergehen und eine gewisse Brennstoffmenge in die Kammer 7 b (Fig. 1 und 3) fördern, aus welcher sie bei der nächsten Aufwärtsbewegung des Kolbens 5 in die Druckleitung 15 ausgeschoben wird, doch ist diese Brennstoffmenge bereits stark verringert.
  • Wenn die Antriebsdrehzahl der Pumpe noch weiter zunimmt, wodurch die Differenz zwischen der Zeit T und der Zeit U vergrößert wird, wird schnell eine Geschwindigkeit erreicht, bei welcher der Flüssigkeitsanschlag unter dem Schieber 12 so groß wird, daß er den Abwärtshub des Schiebers unter den Wert der Strecke 3m31 bringt, so daß sich der Kanal 9 überhaupt nicht mehr öffnet und der Kolben 5 nicht mehr unter die Stellung heruntergehen kann, in welcher er gerade den Kanal 17 schließt. Von dieser Geschwindigkeit aus wird kein Brennstoff mehr zu der Leitung 15 und der Düse oder den Düsen gefördert. Diese Drehzahl bildet scmit eine Höchstdrehzahl, welche der mit der in der obigen Weise ausgebildeten Einspritzpumpe versehene Motor keinesfalls überschreiten kann.
  • Aus obigem geht hervor, daß von dem Augenblick der Bildung des Flüssigkeitsanschlags unter dem Schieber 12 an dieser Anschlag die Selbstregelung der Pumpe bestimmt.
  • Die durch den Schieber 12 erzielte durch einen Höchstwert begrenzte Selbstregelung kann durch Veränderung der Geschwindigkeit, mit welcher der Schieber seine Abwärtsbewegung ausführt, eingestellt werden. Hierfür kann der Querschnitt der DrosselstelleH z. B. mittels einer Körnerschraube 22 (s. Fig. 1, 4 und 5) eingestellt werden, oder es kann die Kraft der Feder 14 verändert werden, z. B. mittels eines Gewindestopfens 14a (Fig. 3), wobei dann die Drosselstelle H1 einen unveränderlichen Querschnitt haben kann.
  • Die Feinheit der Regelung hängt von dem Verhältnis zwischen dem Hub min des Schiebers 12 und dem zur vollständigen Öffnung des Kanals 9 erforderlichen Hub desselben ab, welch letzterer der Breite des Kanals an der Stelle des Schiebers entspricht. Diese Feinheit ist uni so größer, je größer dieses Verhältnis ist. Es wird zweckmäßig größer als 3 gewählt. Zur @-eränderuiig der Feinheit kann die Länge der Strecke 111f11 dadurch geregelt werden, daß die axiale Lage des Anschlags 21 mit Hilfe von in der Zeichnung nicht dargestellten Einrichtungen verändert wird.
  • Der allmählichen Öffnung des Kanals 9 kann man jede gewünschte Gesetzmäßigkeit geben, indem man den Querschnitten der einander entsprechenden Öffnungen des Kanals 9 und des Kanals 12c eine beliebige geeignete runde, dreieckige, ovale usw. Form (s. Fig. 6) gibt. Es ist zu bemerken, daß es im allgemeinen wichtig ist, daß die allmähliche Öffnung des Kanals 9 durch den Schieber 12 nach einer Gesetzmä ßigkeit (Abhängigkeit von dem Hub des Schiebers) verläuft, deren Ableitung noch positiver ist. Falls wenigstens eine der miteinander zusammenwirkenden Öffnungen einen teilweisen kreisförmigen Querchnitt hat. bedeutet dies. daß die größte Öffnung des Kanals creicht wird und daß der Schieber 12 seine Abwärtsbewegung beendet, wenn der erhaltene freie Querschnitt die Form eines Halbkreises hat (Fall der beiden halbkreisförmigen Öffnungen der Fig. 6a).
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ist in dem Kanal 9 hinter den von dem Schieber 12 gesteuerten, einander entsprechenden Öffnungen eine Drosselstelle 8 vorgesehen, welche von der durch den Schieber 12 bewirkten Drosselung verschieden und vorzugsweise mittels einer Körnerschraube 25 regelbar ist. Normalerweise muß der freie Querschnitt der Drosselstelle 8 wenigstens gleich dem größten freien Querschnitt des Kanals 9 an der Stelle der miteinander zusammenwirkenden Öffnungen sein, damit das Gesetz der durch das Zusammenwirken dieser Öffnungen erzielten allmählichen Öffnung nicht verändert wird.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform hat die Bremsung der Rückkehrbewegung des Schiebers 12 einerseits zur Folge, daß der Beginn der Öffnung des Kanals 9 gegenüber dem Beginn der Rückkehrbewegung des Kolbens 5 erheblich verzögert wird, und bewirkt andererseits, daß nach Beginn der Öffnung des Kanals 9 dieser nur allmählich aufgesteuert wird, so daß während eines erheblichen Teils der Rückkehrbewegung des Kolbens 5 eine fortschreitende Erweiterung des von dem Schieber 12 freigegebenen Durchtrittsquerschnitts erzielt wird, was zu einer Beschleunigung der Rückkehrbewegung des Kolbens 5 führt. In manchen Fällen kann man sich jedoch damit begnügen, auf die Verzögerung des Beginns der Rückkehrbewegung des Schiebers 12 gegenüber dem Beginn der Rückkehrbewegung des Kolbens 5 zu verzichten, diese beiden Rückkehrbewegungen vielmehr gleichzeitig beginnen zu lassen und nur für das auf der Bremsung des Schiebers 12 beruhende allmähliche Rufsteuern des Kanals 9 zu sorgen. In anderen Fällen wiederum kann es wünschenswert sein, nur den Beginn der Öffnung des Kanals 9 mit Bezug auf den Beginn der Rückkehrbewegung des Kolbens 5 zu verzögern, aber die allmähliche Öffnung des Kanals 9 am Ende der Abwärtsbewegung des Schiebers 12 durch eine plötzliche Öffnung zu ersetzen und die zur Bremsung der Abwärtsbewegung des Kolbens 5 erforderliche Drosselung nicht durch die miteinander zusammenwirkenden Öffnungen vorzunehmen, sondern durch die Drosselstelle 8, deren freier Querschnitt mittels einer Körnerschraube 25a einstellbar ist. Eine derartige Ausführungsform ist in Fig. 2 dargestellt. Bei dieser ist zur Erzielung einer plötzlichen Öffnung des Kanals 9 in dein Schieber 12 ein Kanal 23 vorgesehen, welcher mit einem Kanal 24 zusammenwirkt, welcher in dem Pumpenkörper vorgesehen ist und unmittelbar in den Zylinder 1 mündet. Diese beiden Kanäle 23 und und 24 sind so angeordnet, daß sie in einem gewünschten Zeitpunkt, z. B. etwas vor dem Zeitpunkt, an welchem der Schieber 12 den Kanal 9 zu öffnen beginnt, die Drosselstelle II, kurzschließen, deren Verzögerungswirkung hierdurch aufgehoben wird. Der Schieber 12 öffnet daher plötzlich den Kanal 9, indem er unverzögert auf seinen Anschlag 20 zurückfällt, nachdem er den ersten Teil seines Abwärtshubes mit der gewünschten Verzögerung durchlaufen hat. Es ist zu bemerken, daß in diesem Fall die Drosselstelle H1 unveränderlich sein kann (wie in Fig. 2 angegeben) oder daß sie ein für allemal vor der Inbetriebsetzung des Motors eingestellt werden kann.
  • Die Öffnung, durch welche der Kanal 23 in die Seitenwand des Schiebers 12 mündet, hat vorzugsweise eine solche axiale Länge, daß sich dieser Kanal nicht nur vor dem Kanal 9 öffnet, sondern daß er auch während der ganzen übrigen Abwärtsbewegung des Schiebers 12 offen gehalten wird.
  • Der Abstand A1 Bi (Fig. 2) ist größer als der Hub a1 bi des Schiebers 12, damit in der obersten Stellung des Schiebers 12 der Kanal 23 nicht mit dem Kanal 9 in Verbindung treten kann.
  • Die Arbeitsweise der in Fig.2 dargestellten Vorrichtung ist folgende: Der die Selbstregelung bewirkende Hauptflüssigkeitsanschlag bildet sich unter dem Kolben 5 in der in der obenerwähnten älteren Patentanmeldung beschriebenen Weise. Die anfängliche Bremsung der Abwärtsbewegung des Schiebers 12 bewirkt hier nur eine Begrenzung der Höchstdrehzahl durch eine einzige Höchstgrenze. Diese Höchstgrenze verhindert, daß der Motor eine Drehzahl überschreitet, jenseits welcher er beschädigt werden würde.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ist die für die Überführung der Flüssigkeit aus der Kammer 7 a in die Kammer 7 b verfügbare Zeit um so kürzer, je größer die »Feinheit« der Regelung ist, wie dies aus den obigen Ausführungen hervorgeht. Bei der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung ist jedoch die für die Überführung der Flüssigkeit aus der Kammer 7ct in die Kammer 7 b verfügbare Zeit erheblich länger. Die Vorrichtung der Fig.2 ist daher insbesondere für Motoren mit hoher Drehzahl oder mit einer großen Zylinderzahl (sechs oder mehr) interessant, vorausgesetzt, daß nicht ein für alle Drehzahlen wirksamer Regler erforderlich ist.
  • Die oben für selbstregelnde Pumpen, in welchen der Brennstoff durch den Kolben 5 bei dem Rückgang desselben in die Kammer 7 b und von dort beim nächsten Hingang zu der Düse oder den Düsen gefördert wird (Fig. 1, 2 und 3), beschriebene Arbeitsweise ist auch auf Pumpen der in Fig. 4 und 5 dargestellten Art anwendbar, bei welchen der durch den Kolben 5 geförderte Brennstoff entweder in den Zylinder 1 der Pumpe (Fig. 4) oder in den Vorratsbehälter (Fig. 5) zurückkehrt.
  • Bei den obigen Ausführungen war angenommen, daß der Durchlaß G in den Zylinder 1 mündet. Der Druck hinter der Drosselstelle H ist daher veränderlich, da er von dem durch den Kolben 2 während seines Rückgangs erzeugten Vakuum abhängt, welches mit der Antriebsdrehzahl der Pumpe veränderlich ist, was die Gefahr einer Störung der Arbeitsweise der auf den Schieber wirkenden Dämpfung mit sich bringt.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen, kann man den Durchlaß G durch einen Kanal 30 verlängern, welcher zu einer Kammer mit praktisch konstantem Druck führt, insbesondere dem obenerwähnten Vorratsbehälter, wie schematisch in Fig. 7 und 8 dargestellt ist.
  • Die die Rückkehr des Schiebers 12 verzögernde Bremswirkung der mit der Drosselstelle H versehenen Dämpfung wird hierdurch sicherer, da sie für eine gegebene Einstellung der Schraube 22 nicht mehr von dem in dem Zylinder 1 herrschenden veränderlichen Vakuum abhängt.
  • Der Kanal 30 wird zweckmäßig durch einen Schieber 31 gesteuert, welcher ihn während des Ansaugehubes des Kolbens 2 freigibt, aber während des Förderhubes verschließt, um einen Austritt durch die Drosselstelle H zu verhindern, was die Gefahr einer Drucksenkung in dem Zylinder 1 und einer Störung der Einspritzung mit sich bringen würde. Hierfür arbeitet z. B. der Schieber 31 in einem Zylinder 32 und unterliegt auf einer Seite dem in dem Zylinder 1 herrschenden, durch einen Kanal 33 übertragenen Druck, während auf die andere Seite des Schiebers 31 eine Feder 34 wirkt, welche ihn gegen einen Anschlag 35 drückt, wobei der den Schieber durchdringende Kanal 31 a den Kanal 30 offen hält, wenn der Schieber an dem Anschlag anliegt.
  • '?5elanntlich führt der Kolben 5 einen Hin- und Rückgang mit dem Kolben 2 aus, wobei die Amplitude der Bewegung wenigstens in gewissen Betriebsbereichen in Abhängigkeit von der Antriebsgeschwindigkeit abnimmt. Der Hingang des Kolbens 5 wird ausgenutzt, um den in die obere Kammer 7 b des Zylinders eingeführten Brennstoff durch die Druckleitung 15 auszutreiben.
  • Bei den obigen Ausführungsformen (Fig. 1 bis 3 und 4 und 5) sowie bei den Ausführungsformen der Fig. 7 und 8 sind zwei verschiedene Lösungen zur Speisung der Kammer 7 b vorgesehen.
  • Gemäß der ersten Lösung wird der Brennstoff von dem Kolben 5 bei seinem Rückgang-in die Kammer 7 b gefördert, wofür der Kanal 9 in die Kammer 7 b mündet (Fig. 7). Bei der zweiten Lösung wird der Brennstoff durch den Kolben 2 gefördert, wofür der Zylinder 1 mit der Kammer 7 b. durch einen mit einer Drosselstelle 28 versehenen Kanal 27 verbunden ist (Fig. 8), während der Kanal 9 dann entweder zu dem Vorratsbehälter führt, wie in Fig. 8 angenommen, oder zu dem Zylinder 1.
  • Gemäß einer dritten, in Fig. 9 dargestellten Lösung wird der Brennstoff der Kammer 7 b durch die Zubringerpumpe geliefert (welche, wie oben erwähnt, zur Speisung der Leitung 4 dient), indem diese Kammer mit der Speiseleitung 4 durch einen Kanal 36 verbunden wird, welcher mit einem Rückschlagventil 37 versehen ist. Der Kanal 9 wird dann wie bei der zweiten obigen Lösung ausgebildet.
  • Die Arbeitsweise ist dann folgende: Wenn der Kolben 2 aufwärts geht, geht der oben beschriebene Arbeitsgang vor sich: Schließung des Kanals 9 durch den Schieber 12, Füllung der Kammer 7a, Unterdrucksetzung der Flüssigkeit in der Kammer 7 b durch den aufwärts gehenden Kolben 5 und Einspritzung durch die Leitung 15, da das Ventil 37 geschlossen ist. Wenn der Kolben 2 wieder abwärts geht, öffnet der Schieber 12 den Kanal 9, der Kolben 5 geht abwärts, und die Kammer 7 b wird durch den Kanal 36 gefüllt.
  • Wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, muß die Steuerung des Schiebers 12 seine Andrückung gegen den Anschlag 21 zu Beginn der Aufwärtsbewegung des Kolbens 2 bewirken und diese Andrückung bis zum Ende des Abwärtshubes des gleichen Kolbens aufrechterhalten. Diese Vorgänge sind nachstehend »Herstellung der Betriebsbereitschaft des Schiebers 12« genannt.
  • Gemäß den oben beschriebenen Ausführungsformen erfolgt die Herstellung der Betriebsbereitschaft durch einen Teil der durch den Hauptkolben 2 der Pumpe unter Druck gesetzten Flüssigkeit, wodurch der Schieber den sehr hohen Drücken der Pumpe ausgesetzt wird.
  • Um den Schieber von derartigen Drücken zu entlasten, kann es zweckmäßig sein, die Herstellung der Betriebsbereitschaft durch ein anderes Druckmittel als das durch den Kolben 2 der Pumpe unter Druck gesetzte vorzunehmen, wobei man es so einrichtet, daß die Wirkung dieses anderen Druckmittels auf den Schieber 12 während des Aufwärtshubes des Kolbens 2 der Pumpe entweder durch einen Hilfsteil bewirkt wird, welcher z. B. durch den Kolben einer Hilfspumpe gebildet wird, welcher so angetrieben wird, daß er mit dem Kolben der Pumpe 2 in Phase ist, d. h. daß seine Totpunkte mit denen des Pumpenkolbens zusammenfallen, oder daß diese Wirkung durch den Hauptkolben gesteuert wird.
  • Das für die Herstellung der Betriebsbereitschaft benutzte Druckmittel kann mit dem durch den Kolben 2 der Pumpe unter Druck gesetzten gleichartig sein, d. h., es kann durch den gleichen Brennstoff gebildet werden, oder es kann verschiedenartig sein, d. h., es kann eine von dem durch den Kolben der Pumpe unter Druck gesetzten Brennstoff verschiedene Flüssigkeit oder auch ein Gas sein. Dieses Druckmittel kann entweder durch Druck oder durch Unterdruck wirken.
  • Die in Fig. 10 dargestellte Vorrichtung entspricht der ersten obenerwähnten Möglichkeit, d. h. bei dieser Figur wird die Wirkung des zur Herstellung der Betriebsbereitschaft des Schiebers 12 dienenden Druckmittels durch einen Hilfskolben 45 hervorgerufen, welcher in einem Zylinder 46 arbeitet, in welchen das betreffende Druckmittel durch einen Kanal 47 eintritt, welcher in den Zylinder 46 durch eine Öffnung 48 mündet, welche unmittelbar über der Oberseite des Kolbens 45 liegt, wenn sich dieser in seiner untersten Stellung befindet. Wenn das den Zylinder 46 speisende Druckmittel durch den gleichen Brennstoff gebildet wird wie der den Zylinder 1 speisende, kann die gleiche Zubringerpumpe gleichzeitig die Leitung 4 und den Kanal 47 speisen.
  • Der Zylinder 46 steht in der gleichen Weise wie der Zylinder 1 der Fig. 1 mit dem unteren Ende des Zylinders 19 in Verbindung. Außerdem ist an dem Zylinder 46 eine Auslaßleitung 50 vorgesehen, in welche ein Rückschlagventil51 eingeschaltet ist. welches sich in der Richtung von dem Zylinder 46 nach außen öffnet, wenn der Druck innerhalb des Zylinders 46 die eingestellte Kraft der Feder 52 übersteigt, welche das Ventil 51 auf seinem Sitz zu halten sucht.
  • Da die zum Zurückdrücken des Ventils E und zur Herstellung der Betriebsbereitschaft des Schiebers 12 erforderliche Kraft verhältnismäßig klein sein kann, z. B. zwischen 'l2 und 12 kg, wird die Feder 52 auf eine etwas größere Kraft eingestellt, z. B. zwischen 2 und 20 kg.
  • Der Hilfskolben 45 wird auf beliebige Weise so gesteuert, daß eine Übereinstimmung zwischen den unteren und oberen Totpunkten der beiden Kolben 2 und 45 entsteht. Bei Benutzung eines Nockens zur Steuerung des Kolbens 45 kann dieser Nocken der gleiche wie der den Kolben 2 steuernde sein, ohne daß <ües jedoch unbedingt erforderlich ist.
  • Sobald der Kolben 45 bei seiner Aufwärtsbewegung die Öffnung 48 verschließt, wird der Schieber 12 nach oben gegen den Anschlag 21 gedrückt und schließt den Kanal 9. Hierauf öffnet sich das Rückschlagventi151 und läßt den L:berschuß des von dem Kolben 45 geförderten Druckmittels austreten, wobei jedoch in dem Zylinder 46 und unter dem Schieber 12 ein Druck aufrechterhalten wird, welcher hinreicht, um den Schieber während des ganzen Aufwärtshubes des Kolbens 45 gegen den Anschlag 21 gedrückt zu halten. In dem Augenblick, in welchem der Kolben 45 seinen Rückgang beginnt, wobei dieser Augenblick mit dem Beginn des Rückgangs des Kolbens 2 zusammenfällt, wird der Schieber 12 durch die Feder 14 in Richtung auf den Anschlag 20 zurückgedrückt und öffnet so allmählich den Kanal 9.
  • Anstatt der in Fig. 10 dargestellten Vorrichtung könnte zur Bildung der Kolben 2 und 45 auch ein einziger Stufenkolben benutzt werden.
  • Bei der in Fig. 11 dargestellten Pumpe kommt das die Betriebsbereitschaft des Schiebers 12 bewirkende Druckmittel von einer Einrichtung, welche ein unter Druck stehendes nicht pulsierendes Mittel liefert und von dein Kolben 2 der Pumpe gesteuert wird. Die dieses Druckmittel liefernde Einrichtung kann die auch den Zylinder 1 der Pumpe speisende Zubringerpumpe selbst oder eine beliebige andere Pumpe, z. B. eine Zahnradpumpe oder eine andere Pumpe geeigneter Bauart, sein. Die das Druckmittel liefernde Einrichtung kann auch durch eine Membranpumpe oder eine Kolbenpumpe gebildet werden, welche einen Druckspeicher speist, welcher eine nicht pulsierende Druckmittellieferung herstellt. Für die Lieferung des betreffenden Druckmittels kann auch eine durch die Schwerkraft erfolgende Speisung verwendet werden. Bei Benutzung der Zubringerpumpe als Einrichtung zur Lieferung des Druckmittels zur Herstellung der Betriebsbereitschaft des Schiebers 12 muß die Förderleistung derselben ausreichen, um gleichzeitig den Schieber betriebsbereit zu machen und die Kammer des Zylinders 1 zu füllen, wenn die Herstellung der Betriebsbereitschaft und die Füllung gleichzeitig erfolgen. Diese Bedingung hinsichtlich der Förderleistung braucht jedoch nicht erfüllt zu werden, wenn man es so einrichtet, wie dies bei der in Fig. 11 dargestellten Pumpe der Fall ist, daß die Öffnung 3 der Speiseleitung -4 vor der Schließung des das Druckmittel zur Herstellung der Betriebsbereitschaft zuführenden Kanals geschlossen wird.
  • Die Kanäle zur Zufuhr und Abfuhr des Druckmittels zur Herstellung der Betriebsbereitschaft und ihre Steuerung können natürlich auf verschiedene Weise ausgebildet werden. Eine vorteilhafte Ausführungsform ist in Fig. 11 dargestellt. Bei dieser wird das z. B. durch von der Zubringerpumpe geförderten Brennstoff gebildete Druckmittel zur Herstellung der Betriebsbereitschaft durch einen Kanal 53 einer Öffnung 54 zugeführt, durch welche der Kanal 53 in den unteren Teil des Pumpenzylinders 1 mündet, in welchem der Kolben 2 arbeitet. Ein zweiter das Druckmittel zur Herstellung der Betriebsbereitschaft unter den Schieber 12 führender Kanal 55 mündet ebenfalls in diesen unteren Teil des Zylinders 1 durch eine Offnung 56, welche etwas höher als die Öffnung 54 liegt. Ferner ist eine Nut 57 in der Seitenwand des Kolbens 2 vorgesehen, welche so liegt, daß sie die Kanäle 53 und 55 miteinander in Verbindung setzt, wenn sich der Pumpenkolben 2 in seiner in Fig. 11 dargestellten untersten Stellung befindet. Die Höhe der Nut 57 wird zweckmäßig so gewählt, daß diese Verbindung bei der Aufwärtsbewegung (Förderhub) des Kolbens 2 kurz nach der Schließung des Schlitzes 3 durch den gleichen Kolben unterbrochen wird. Infolge der Herstellung dieser Verbindung zwischen den Kanälen 53 und 55 bringt das Druckmittel zur Herstellung der Betriebsbereitschaft den Schieber 12 in die Stellung, in welcher er gegen den Anschlag 21 gedrückt ist, d. h. in welcher er den Kanal 9 verschließt.
  • Zur Bremsung des Rückgangs des Schiebers 12 wird eine der in Fig.7 dargestellten Vorrichtung entsprechende Vorrichtung vorgesehen. Ferner ist an den zwischen der Öffnung 56 und dem Ventil E liegenden Abschnitt des Kanals 55 ein Auslaßkanal 64 angeschlossen, welcher in den Zylinder 1 mündet und mit einem Auslaßkanal 65 über eine Nut 66 in Verbindung gesetzt wird, welche in der Seitenwand des Kolbens 2 an einer solchen Stelle angebracht ist, daß diese Verbindung in dem Augenblick hergestellt wird, in welchem der Kolben 2 seinen oberen Totpunkt in dem Zylinder 1 erreicht.
  • Wie bereits ausgeführt, wird der Schieber 12 in seine Stellung der Betriebsbereitschaft gebracht, in welcher er den Kanal 9 verschließt und sich gegen den Anschlag 21 legt, wenn die Nut 57 des Kolbens 2 in der untersten Stellung desselben die Kanäle 53 und 55 miteinander in Verbindung setzt. Vor der Herstellung der Betriebsbereitschaft des Schiebers 12 ist der Schieber 31 in die Stellung gekommen, in welcher er den Auslaßkanal G schließt, wobei die Feder 34 auf einen etwas kleineren Druck eingestellt ist als die Feder 14, so daß das Druckmittel zur Herstellung der Betriebsbereitschaft nicht durch den Kanal G austreten konnte. Der Schieber 12 bleibt daher in seiner Stellung der Betriebsbereitschaft, solange der Schieber 31 den Kanal G schließt. In dem Augenblick, in welchem der Pumpenkolben 2 seinen oberen Totpunkt erreicht, entleert er den vor dem Ventil E liegenden Teil des Kanals 55 durch die Kanäle 64 und 65. In diesem Augenblick kehrt der Schieber 31 in die Stellung zurück, in welcher er den Auslaßkanal G öffnet. Das zwischen dem Ventil E und dem Schieber 12 eingeschlossene Druckmittel zur Herstellung der Betriebsbereitschaft kann jetzt durch den Kanal G ausströmen. Dieses Ausströmen und somit der Rückgang des Kolbens 12 wird jedoch durch das Vorhandensein der Drosselstelle Hin dem Kanal G gebremst.
  • Das Druckmittel zur Herstellung der Betriebsbereitschaft des Schiebers 12 könnte statt durch den Kolben 2 der Pumpe auch durch ein von diesem getrenntes Steuerorgan gesteuert werden, welches so angetrieben wird, daß seine Steuerwirkung auf dieses Druckmittel der entspricht, welche von dem Kolben in der oben beschriebenen Weise ausgeübt wird.
  • Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen erfolgt die Herstellung der Betriebsbereitschaft des Schiebers durch den Druck einer Flüssigkeit. Dies kann in gewissen Fällen (z. B. bei kleinen, sehr schnell laufenden Pumpen) einen Nachteil darstellen.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen, kann es zweckmäßig sein, die Herstellung der Betriebsbereitschaft des Schiebers 12 durch mechanische Einrichtungen zu steuern, welche synchron mit dem Kolben 2 der Pumpe angetrieben werden. Dieser wird z. B. durch einen auf einer sich drehenden Welle 71 sitzenden Nocken 70 betätigt, gegen welchen er durch eine Feder 72 gedrückt wird.
  • Bei der in Fig. 12 dargestellten Ausführungsform werden die mechanischen Einrichtungen durch einen Nocken 74 gebildet, welcher mit einer zu der Drehzahl der Welle 71 proportionalen Drehzahl angetrieben wird und auf die Basis des Schiebers 12 einwirkt, z. B. über eine mechanische Übertragung, welche z. B. durch einen unter der Einwirkung einer Rückholfeder 76 stehenden Stößel 75 gebildet wird. Der Nocken 74 kann entweder an der Welle 71 der Pumpe angebracht sein, wie dargestellt, oder an einer von dieser verschiedenen Welle, welche dann in der Nähe des Schiebers 12 angeordnet werden kann, so daß der Nocken 74 unmittelbar den Schieber 12 betätigen kann, d. h. ohne Zwischenschaltung einer mechanischen Übertragung. Die Schulter 20 kann fortfallen, wenn der Nocken 74 die Aufgabe eines Anschlags für den Schieber 12 übernimmt, wobei dann der Stößel 75 mit dem Schieber starr verbunden sein kann.
  • Der Nocken 74 erhält ein solches Profil, daß der Schieber 12 den Kanal 9 vorzugsweise während der Öffnungsperiode des Schlitzes 3 durch den Kolben 2 verschließt und ihn freigibt, nachdem er ihn während des ganzen Förderhubes des Kolbens verschlossen gehalten hat, wenn dieser etwa seinen oberen Totpunkt erreicht.
  • Hierfür werden zweckmäßig zwei getrennte Nocken 70 und 74 benutzt, wobei das Profil des Nockens 74 so ausgebildet ist, daß die Verstellung des Schiebers 12, welcher die Verschließung des Kanals 9 bewirkt, schnell vor dem Ende der Ruheperiode des Kolbens 2 an seinem unteren Totpunkt erfolgt. Die Profile und die Winkelstellungen der Nocken 70 und 74 sind dann nicht identisch.
  • Zur Bremsung des Rückgangs des Schiebers 12 erhält dieser einen Kopf 77, welcher in einem Zylinder 78 liegt, an welchen der die Drosselstelle H enthaltende Auslaßkanal 30 sowie ein mit einer geeigneten Einrichtung zur Lieferung der Verzögerungsflüssigkeit verbundener Speisekanal 79 angeschlossen sind. Diese Einrichtung kann durch einen hochliegenden Behälter (aus welchem die Flüssigkeit durch ihr Eigengewicht ausfließen kann) oder durch eine Pumpe gebildet werden. Als Flüssigkeit wird zweckmäßig der zu fördernde Brennstoff und als diese Flüssigkeit liefernde Einrichtung die Zubringerpumpe der Anlage benutzt, wobei dann der Kanal 30 zu dem Brennstoffbehälter (oder auch zu dem Zylinder 1) führt. Zur Herstellung einer Strömung in nur einer Richtung in dem Kanal 79 ist in diesem ein Rückschlagventi180 vorgesehen, und/oder dieser Kanal mündet in den Zylinder 78 an einer solchen Stelle, daß er von dem Kopf 77 erst freigelegt wird, wenn sich der Schieber an seinem oberen Totpunkt befindet.
  • Die Pumpe der Fig. 12 arbeitet folgendermaßen: Während des Förderhubes des Kolbens 2 ist der Kanal 9 geschlossen, und die von dem Kolben 2 geförderte Flüssigkeit verschiebt den Kolben 5, welcher die in der Kammer 7 b enthaltene Flüssigkeit durch die Leitung 15 fördert. Während des Rückgangs des Kolbens 2 bleibt der Kanal 9 zunächst verschlossen, worauf er allmählich durch die Nut 12 b des Schiebers 12 geöffnet wird, und der Brennstoff wird durch den Kanal 9 aus der Kammer 7 a in die Kammer 7 b übergeführt.
  • Wenn der durch die Drosselstelle H gebremste Schieber 12 an seinem Anschlag 20 ankommt, ist der Kanal 9 vollständig offen.
  • Die Bremsung des Rückgangs des Schiebers 12, welche die allmähliche Öffnung des Kanals 9 bestimmt, wird folgendermaßen erreicht. Wenn der Schieber in seiner obersten Stellung ankommt, legt sein Kopf 77 Kanal 79 frei, so daß Verzögerungsflüssigkeit in den Zylinder 78 unter dem Kopf 77 eingelassen wird. Der durch die Feder 14 bestimmte Rückgang des Schiebers wird durch die Verzögerungsflüssigkeit gebremst, welche der Kopf 77 durch die Drosselstelle H des Kanals 30 hindurchdrücken muß.
  • Der Rest des Arbeitsspiels geht aus der obigen Beschreibung bereits hervor.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Brennstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit selbsttätig erfolgender Regelung der Förderleistung, welche außer einem Hauptkolben, der mit der die Regelgröße bildenden Geschwindigkeit angetrieben wird, einen Hilfskolben aufweist, der das eigentliche Regelglied bildet, und der bei seinem zugleich mit dem Hingang (Druckhub) des Hauptkolbens erfolgenden Hingang hydraulisch angetrieben wird, während sein Rückhub durch eine Rückstellkraft herbeigeführt wird, wobei der Hilfskolben während seine Rückhubes die von ihm hierbei verdrängte Flüssigkeit durch eine in einem Bremskanal vorgesehene Drosselstelle hindurchfördert und auf diese Weise einer Bremswirkung unterworfen wird und wobei ferner in dem Bremskanal ein durch ein zyklisch arbeitendes Absperrglied gesteuerter Durchlaß vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Öffnung des Durchlasses bewirkende Bewegung mindestens während eines Teils ihrer Dauer ihrerseits einer sie vom Gleichlauf mit der Rückbewegung des Hauptkolbens unabhängig machenden Bremswirkung unterworfen ist.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf das als Kolbenschieber (A) ausgebildete Absperrglied (12) während seiner die Öffnung des Bremskanals (9) herbeiführenden Bewegung wirkende hydraulische Bremsvorrichtung, die den Beginn dieser Bewegung derart gegenüber dem Beginn des Rückhubs des Hauptkolbens (2) verzögert, daß auch der Beginn der Öffnung des Bremskanals gegenüber dem Beginn des Rückhubes des Hauptkolbens verzögert ist.
  3. 3. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das als Schieber (A) ausgebildete Absperrglied (12) des Bremskanals (9) während seines zugleich mit dem Hingang des Hauptkolbens erfolgenden Hingangs um eine solche Strecke über die gerade die Schließung des Bremskanals bewirkende Stellung hinaus bewegt wird und daß ferner die auf das Absperrglied wirkende Rückstellkraft und die Bremskraft der bei dem Rückhub des Absperrgliedes wirkenden Bremsmittel derart bemessen sind, daß von einer bestimmten Pumpenkolbengeschwindigkeit ab der Bremskanal (9) ständig geschlossen bleibt.
  4. 4. Pumpe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein und derselbe Schieber (A) sowohl das den freien Querschnitt der Drossel-Stelle bestimmende Organ als auch das Absperrglied des Bremskanals darstellt.
  5. 5. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßleitung (36) für die Zufuhr des zu fördernden Brennstoffs unmittelbar in die über dem Hilfskolben (5) gelegene Kammer (7b) über ein Einlaßv entil (37) mündet, wobei zweckmäßigerweise die Einlaßleitung (36) von der Einlaßleitung (4) des Brennstoffs in den Hauptzylinder (1) vor demselben abgezweigt ist.
  6. 6. Pumpe nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bei seinem Hingang synchron mit dem Hauptkolben entgegen einer Rückstellkraft verstellte Schieber bei seiner Rückkehrbewegung eine Bremsflüssigkeit durch einen mit einer Drosselstelle (H) versehenen Bremskanal (G) hindurchfördert.
  7. 7. Pumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung der während des Rückgangs des Schiebers als Bremsflüssigkeit wirkenden Flüssigkeit auch für den hydraulischen Antrieb des Hingangs des Schiebers parallel zu dem mit der Drosselstelle (H) versehenen Bremskanal (G) ein mit einem Rückschlagventil (E) versehener Kanal (F) vorgesehen ist, durch den die Flüssigkeit zwecks Bewirkung des Hingangs des Schiebers hindurchgefördertwird. B.
  8. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der während jedes Rückhubes des Hilfskolbens zyklisch veränderlichen Drosselwirkung eine konstante, aber zweckmäßigerweise einstellbare Drosselstelle (8) in Serie geschaltet ist.
  9. 9. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor Beendigung des Rückhubes des Absperrgliedes (12) Bremsmittel, die diesen Rückhub verzögern, kurzgeschlossen werden, so daß der letzte Teil des Rückhubes des Absperrgliedes schlagartig erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 707 046.
DEB46144A 1956-11-06 1957-09-20 Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen Pending DE1105237B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1105237X 1956-11-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1105237B true DE1105237B (de) 1961-04-20

Family

ID=9623273

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB46144A Pending DE1105237B (de) 1956-11-06 1957-09-20 Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1105237B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126189B (de) 1956-11-20 1962-03-22 Pierre Etienne Bessiere Stossweise arbeitende Brennstoffeinspritzpumpe mit selbsttaetig regelbarer Foerderleistung fuer Brennkraftmaschinen
DE1127665B (de) 1956-12-06 1962-04-12 Pierre Etienne Bessiere Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen
DE1136536B (de) 1957-07-08 1962-09-13 Pierre Etienne Bessiere Selbstregelnde Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE707046C (de) * 1936-02-19 1941-06-12 Prec Mecanique Brennstoffeinspritzpumpe mit selbsttaetiger Regelung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE707046C (de) * 1936-02-19 1941-06-12 Prec Mecanique Brennstoffeinspritzpumpe mit selbsttaetiger Regelung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126189B (de) 1956-11-20 1962-03-22 Pierre Etienne Bessiere Stossweise arbeitende Brennstoffeinspritzpumpe mit selbsttaetig regelbarer Foerderleistung fuer Brennkraftmaschinen
DE1127665B (de) 1956-12-06 1962-04-12 Pierre Etienne Bessiere Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen
DE1136536B (de) 1957-07-08 1962-09-13 Pierre Etienne Bessiere Selbstregelnde Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1070442B (de) Brennstoff-Einspritzsystem fur Brennkraftmaschinen
CH617246A5 (de)
EP0205882A2 (de) Kraftstoffeinspritzvorrichtung
DE1947529C3 (de) Kraftstoff einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen
DE1907316A1 (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung
DE3424883A1 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinen
DE2037449B2 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen
DE1105237B (de) Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen
DE1751080B1 (de) Kraftstoffeinspritzduese fuer Dieselmotoren
DE1153941B (de) Selbstregelnde Kolbenpumpe zur Einspritzung von Brennstoff in Brennkraftmaschinen
DE1097756B (de) Kolbenpumpe zur Brennstoffeinspritzung in Brennkraftmaschinen
AT213144B (de) Brennstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen
DE1139325B (de) Selbstregelnde Brennstoffeinspritzpumpe
AT227480B (de) Mit einer hin- und hergehenden Bewegung arbeitende Pumpe mit Selbstregelung der Förderleistung, insbesondere zur Brennstoffeinspritzung in Motoren
DE694221C (de) Flugkolbenbrennkraftverdichter
DE1153940B (de) Mit einer hin- und hergehenden Bewegung arbeitende selbstregelnde Pumpe zur Brennstoffeinspritzung in Brennkraftmaschinen
DE1103685B (de) Selbstregelnde Kolbenpumpe zur Brennstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen
DE601034C (de) Einrichtung zur Regelung der Liefermenge einer Pumpe, insbesondere Brennstoff-Einspritzpumpe
AT208131B (de) Pumpe, insbesondere Brennstoffeinspritzpumpe
AT216287B (de) Pumpe mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung ihres Kolbens, insbesondere zur Einspritzung des Brennstoffs in einen Motor
DE1023637B (de) Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen
DE1202576B (de) Selbstregelnde Brennstoffeinspritzpumpe mit hin- und hergehendem Arbeitskolben
DE1122770B (de) Kolbenpumpe zur Brennstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen
DE683235C (de) Verfahren und Einrichtung zur Leistungsregelung von Freiflugkolbenverdichtern
DE1116943B (de) Vorrichtung zur Regelung des Einspritzbeginns bei Brennkraftmaschinen