DE1103689B - Klammer zur Verarbeitung in Heft- oder Nagelgeraeten - Google Patents

Klammer zur Verarbeitung in Heft- oder Nagelgeraeten

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DE1103689B
DE1103689B DESCH26794A DESC026794A DE1103689B DE 1103689 B DE1103689 B DE 1103689B DE SCH26794 A DESCH26794 A DE SCH26794A DE SC026794 A DESC026794 A DE SC026794A DE 1103689 B DE1103689 B DE 1103689B
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DE
Germany
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clamp
legs
section
staple
clip
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Application number
DESCH26794A
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English (en)
Inventor
Karl Schmitt
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B15/00Nails; Staples
    • F16B15/08Nails; Staples formed in integral series but easily separable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Klammer zur Verarbeitung in Heft-oder Nagelgeräten Die in Heft- oder Nagelgeräten verarbeiteten Klammern bestehen meistens aus U-förmig gebogenem Draht oder Blech und dienen zum Zusammenheften oder -nageln von verschiedenartigen Werkstoffen. Drahtklammern haben den gleichen Querschnitt in den beiden Schenkeln und dem sie verbindenden Klammerrücken. Sie sind durch ein Klebetnittel zu Stäben zusammengefügt, die wegen der schmalen Berührungsflächeder einzelnen Klammern leicht brech#en. Aus einem Blechstreifen gestanzte Klammern sind am Klammerrücken durch einen Steg zusammengehalten, der beim Eintreiben abgetrennt wird, was einen hohen Kraftaufwand erfordert. Bekannt sind Blechkammern, deren bei-de Schenkel dreieckig zugespitzt sind und,deren Rücken Jen größten Querschnitt hat. Es sind auch aus einem profilierten Stahlblechstreifen hergestellte Klammern bekannt, deren Querschnitt an den Ecken am größten ist und sich nach der Mitte des Klammerrückens sowie nach den Spitzen der bei-den Klammerschenkel zu verringert. Die auf diese Weise verstärkten Ecken sollen beim Eintreiben der Klammer in einen harten Nagelgrund, z. B. Holz, vor dem Abbrechen geschützt werden. Eine derartige proifilierte Klammer ist jedoch in. der Herstellun- umständlich und teuer und daher praktisch nicht verwendbar.
  • Sämtliche bisher bekannten Klammern, die zu in das Magazin eines Eintreibgerätes einsetzbaren Stäben zusammengefügt sind, genügen weder all-en Anforderunggen einer Mechanisierung und Rationalisierung des Nagelns und Heftens noch ermöglichen sie eine Anpassung des Klammerrückens an den zu nageln,den Werkstoff. Während sich der Kopf eines .Nagels fast immer vollständig versenken. läßt, ist dies bei dem Rücken einer aus Draht oder Blech bestehenden Klammer schwierig oder überhaupt nicht möglich. Da der Klammerrücken sich nicht der Oberfläche des zu nagelnden Werkstoffes' anpassen und auf diese keinen ausreichenden Druckausüben kann, wird mittels Klammern nicht immer ein genügend festes Nageln erreicht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Klammer bei wirtschaftlicher Herstellung so auszubilden, daß sie allen Anforderungen der Praxis genfig gt und ein festes und sicheres Nageln gewährleistet.
  • Gemäß der Erfindung hat der Klammerrücken in an sich bekannter Weise einen geringeren Querschnitt als die auf ihrer ganzen Länge gleichbleibenden Querschnitt aufweisenden Klamtnerschenkel. Der flammerrücken erhält durch diese Querschnittverringerung eine Biegsamkeit und kann sich daher dem Nagelgrund anpassen und anschmiegen, in den die Klammerschenkel wegen deren größerer Stärke und Steifigkeit gut eindringen, so daß sie eine feste Nagelung ergeben. Die durch die Erfindung gelehrte schwächere Ausbildun,g des Klammerrückens als die Klammerschenkel ermöglicht es, die Klammern in an sich bekannter Weise gestreckt in das Eintreibgerät einzusetzen, was gegenüber den U-förmig gebogenen Klammern von Vorteil ist. So kann das Magazin für die Aufnahme gestreckter Klammern kleiner ausgeführt werden oder eine größere Menge Klammern aufnehmen als bei U-förmig gebogen-en Klammern. Die gestreckten Klammern können auch, wie bekannt, zu Rollen zusammengefaßt unter Fortfall eines Magazins raumsparend in das Eintreibgerät eingesetzt werden. Dadurch wird,das Gerät leichter und ist besser zu handhaben, und seine Anwendungsmöglichkeit wird vergrößert. Die gestreckte Klammer kann wegen ihres dünnen Rückens in dem Eintreibgerät mit einfachsten Mitteln und geringstem Kraftaufwand zu der U-förmigen Nagel- oder Heftklammer gebogen werden.
  • Bei manchen Heftungen oder Nagelungen ist es erwünscht, daß die Klammerschenkel sich beim Eintreiben zwangläufig umbiegen, damit sie fest in dem Naggelgrund haften. Zu diesem Zweck sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sowohl die Klammerschenkel als auch der Klammerrücken in an sieh bekannter Weise bogenförmig gekrümmt.
  • In der Zetichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in der Ansicht veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt eine Klammer, 4eren beide Schenkel 11 einen größeren Querschnitt haben als der sie verbindende gerade Kiammerrücken 12.
  • Bei -der in Fig. 2 dargestellten Klammer haben die gekrümmten Schenkel 21 größere Stärke als der ebenfalls bogenförinig gekrümmte Klammerrücken 22. Eine derartige Klammer ist beispielsweise zum Verschließen von Verpackungsschachteln aus Wellpappe gut geeignet, da sich die gekrümmten Schenkel 21 t# beim Eintreiben leicht umbiegen und ihr bogenförmiges Verlaufen durch das Strecken des Klammerrückens 22 am Ende des Eintreibvo-rganges unterstützt wird, ohne daß hierbei ein Widerlager in Form besonderer Umbieger erforderlich ist, die neben der Heftstelle störende Löcher er-geben.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 isst die Klammer gestreckt und wird erst beim Eintreiben durch eine in dem Eintreibg.erät vorgesehene Vorrichtun- U-förrni g umgebogen. Dieses Umbiegen wird wegen des schwächeren Querschnittes des Klammerrückens32 gegenüber -den beiden Klammerschenkeln 31 erleichtert. Derartig gestreckte Klammern werden beispielsweise nach Zusammenfügen einer größeren Anzahl in Rollenforrn in das Eintreibgerät eingesetzt, das die beiden Klammerschenkel31 beim Eintreiben in die gestrichelt gezeichnete Lage abbiegt, in der sie in den Nagelgrund eingetritben wer-den.
  • Außerdem hat die durch die Erfindung vorgeschlagene Ausbildung der Klammer mit größerer Stärke der Schenkel als der Rücken den Vorteil, daß sie zu Streifen, Stapeln oder Bändern von großer Festigkeit zusammengefügt werden kann, dadas Kleibernittel, an den Schenkeln von größerem Querschnitt eine verhältnismäßig große Haftfläche findet.
  • Die Klammerschenkel und der Klammerrücken können die -gleiche Querschnittsform, z. B. quadratisch, rechteckig, kreisförmig od. dgl., haben, wobei zur Verbesserung der Haftung die in den Werkstoff einzutreibenden Schenkelln bekannter Weise mit Unebenheiten, wie Kerben, Sägezähnen, Wellen usw., versehen werden können.
  • Die Klammern mit dünnerem Rücken als die Sehenkel können in einfacher Weise aus einem Drahtband hergestellt werden, das aus einer Vielzahl von Drähten besteht. Vor oder bei dem Abschneiden der Klammerlängen. wird der Rücken z. B. durch einen Schleifvorgang auf die gewünschte Stärke verringert.
  • ZD Die nach der Lehre der Erfindung ausgebildeten Klammern können sowohl aus Metall als auch aus Kunststoff hergestellt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Klammer zur Verarbeitung in Heft- oder Nageilgeräten, deren. Klammerschenkel eine andere Stärke haben als der sie verbindende Klammerrücken und die zu in das Magazin des Eintreibgeräts einsetzbaren Stäben zusammengefügt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Klammerrücken (12, 22, 32) in an sich bekannter Weise einen geringeren Querschnitt hat als die auf ihrer ganzen Unge gleichbleibenden Querschnitt aufweisenden Klammerschenkel. (11, 21, 31). 2. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Klammerschenkel (31) als auch der Klammerrücken (32) in an sich bekannter Weise bogenförmig gekrümmt sind. 3. Verfahren zum Herstellen von Klammern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Vielzahl von Drähten enthaltendes Band vor oder bei dem Abschneiden der Klammerlänge an dem dem Klammerrücken (32) entsprechenden Teil abgeschliffen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 848 347; deutsche Auslegeschrift Nr. 1062 668; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1777 117; österreichische Patentschrift Nr. 26 818; britische Patentschrift Nr. 258 924; USA.-Patentschrift Nr. 1 159 527; französische Patentschrift Nr. 911757.
DESCH26794A 1959-10-07 1959-10-07 Klammer zur Verarbeitung in Heft- oder Nagelgeraeten Pending DE1103689B (de)

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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4340331A (en) * 1979-03-26 1982-07-20 Savino Dominick J Staple and anviless stapling apparatus therefor

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