DE1102013B - Rakete - Google Patents

Rakete

Info

Publication number
DE1102013B
DE1102013B DEI15875A DEI0015875A DE1102013B DE 1102013 B DE1102013 B DE 1102013B DE I15875 A DEI15875 A DE I15875A DE I0015875 A DEI0015875 A DE I0015875A DE 1102013 B DE1102013 B DE 1102013B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
extension
rocket
magnesium
missile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI15875A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Gordon Reed
William Hugh Nicolson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE1102013B publication Critical patent/DE1102013B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/38Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information of tracer type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Rakete Die Erfindung betrifft Raketen, und insbesondere ist sie darauf gerichtet, Raketen mit Vorrichtungen zu versehen, die die Rakete über ihren Operationsbereich hin zu Steuerungszwecken leichter sichtbar machen.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Rakete vorgeschlagen, bei der die Raketenantriebsdüse mit einer Verlängerung versehen ist und die dadurch gekennzeichnet ist, daß die äußere Oberfläche der Düse und/oder die Düsenverlängerung einen Belag aus Magnesium aufweist, der während des Fluges der Rakete entzündet wird, um die Flugbahn sichtbar zu machen.
  • Es ist an sich bekannt, die Flugbahn von Geschossen dadurch sichtbar zu machen, daß in der Nähe des hinteren Endes der Geschosse rauch- oder flammenbildende Stoffe angebracht sind. Es sind auch schon Einrichtungen vorgeschlagen worden, durch die der Zeitpunkt geregelt wird, an dem die Flamme oder der Rauch an dem Geschoß sichtbar wird. Bei diesen bekannten Vorschlägen für die Sichtbarmachung von Geschossen war es erforderlich, an den Geschossen besondere Räume vorzusehen, welche die Massen oder Einrichtungen aufnehmen, die zur Entwicklung der Rauchbahn dienen. Bei Raketen ist es aber erforderlich, daß der zur Verfügung stehende Raum restlos für die Unterbringung der Antriebsmittel ausgenutzt wird. Demgemäß wird nach dem Erfindungsgegenstand vorgeschlagen, die Raucherzeugung bewirkenden Mittel, nämlich das abbrennende Magnesium, an die äußere Oberfläche der Düse und/oder einer Düsenverlängerung anzubringen.
  • Das Magnesium wird vorzugsweise auf die äußere Oberfläche der Düse bzw. die äußere Oberfläche einer Verlängerung bzw. eines Ansatzes an der Düse aufgespritzt, jedoch kann es auch elektrolytisch niedergeschlagen oder auch in Bandform angewandt und schraubenförmig auf eine derartige äußere Oberfläche aufgewickelt werden.
  • Wenn eine Verlängerung der Austrittsdüse verwendet wird, kann diese Verlängerung ein Rohr sein, dessen Achse mit der Achse der Düse des Raketentriebwerkes übereinstimmt, wobei das Material sich auf der äußeren Oberfläche des Rohres befindet. Die Verlängerung bzw. der Ansatz kann jedoch auch anders und nicht rohrförmig gestaltet sein und in einem Winkel zur Achse der Raketentriebwerksdüse, z. B. in Form einer durchlöcherten Platte, liegen, wobei deren Achse in rechtem Winkel zur Achse der Düse liegt, und das Material kann auf die nach rückwärts gerichtete Oberfläche oder auf die nach vorwärts gerichtete Oberfläche des Ansatzes oder auf beide Oberflächen, je nach der Richtung, aus der die Rakete während ihres Fluges beobachtet werden soll, aufgebracht werden. Die Verlängerung bzw. der Ansatz besteht vorzugsweise aus Stahl oder einem feuerfesten Metall und besitzt geringe Dicke.
  • Während des Betriebs des Raketentriebwerks, d. h., wenn das Material durch Wärmeleitung durch die Wandung der Düse und/oder die Wandung der Verlängerung von den heißen Ausstoßgasen des Raketentriebwerks auf seine Verbrennungstemperatur erhitzt worden ist, entzündet es sich und bildet eine sehr intensive Lichtquelle.
  • Wenn weiterhin Luft, die über das brennende Material gestrichen ist, in die aus der Düse bzw. der Verlängerung ausgestoßenen Abgase eintritt, können alle unverbrannten Gase entzündet werden.
  • Die durch das brennende Material erzeugte Lichtmenge und somit auch die Entfernung, über die das Licht sichtbar ist, hängen von der Oberfläche des Materials ab. Die Brenndauer ist von der Dicke des aufgebrachten Materials abhängig. Der Zeitunterschied zwischen dem Zünden des Triebwerks und dem des Materials ist von verschiedenen Faktoren abhängig, d. h.
  • a) der Temperatur, dem Massenfluß und der Geschwindigkeit der ausgestoßenen Gase, b) der Dicke und der thermischen Leitfähigkeit der Verlängerung bzw. des Ansatzes, c) der Schichtdicke des aufgebrachten Materials und d) der Zündtemperatur des Materials.
  • Gemäß Fig. 1 der Zeichnungen ist der Drosselring 1 eines Raketentriebwerks zur Verwendung in einer Rakete in ein Drosselgehäuse bzw. einen Expansionskegel t eingepaßt, der mit einem dünnwandigen zylindrischen Verlängerungsstück 3 ein Ganzes bildet. Die äußere Oberfläche des Verlängerungsstücks 3 trägt eine Magnesiumschicht 4. Diese Magnesiumschicht wird auf die äußere Oberfläche des Verlängerungsstücks 3 durch Aufspritzen aus der Schmelze aufgebracht. Während des Betriebs des Raketentriebwerks, d. h. wenn das Magnesium durch Wärmeübertragung auf seine Zündtemperatur erhitzt worden ist, bildet das Magnesium unter nur geringem Verspritzen eine gleichbleibende weiße Lichtquelle.
  • Die äußere Oberfläche der Verlängerung kann im Vergleich zu der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform so modifiziert werden, daß die von jedem gewünschten, von der Rakete entfernt liegenden Ort sichtbare Lichtmenge erhöht wird. Dies wird in Fig. 2 der Zeichnungen erläutert, worin 5 das Drosselgehäuse bzw. den Expansionskegel, 6 den Drosselring und 7 ein dünnwandiges zylindrisches Verlängerungsstück bedeutet, das mit dem Drosselgehäuse 5 ein Ganzes bildet. Das Drosselgehäue 5 besitzt eine angewinkelte äußere Oberfläche 8, und diese Oberfläche trägt zusammen mit der äußeren Oberfläche der Verlängerung eine Magnesiumschicht 9.
  • Bei anderen Ausführungsformen kann die Verlängerung bzw. der Ansatz in einem Winkel zur Achse der Düse des Raketentriebwerks, d. h. zum Beispiel im rechten Winkel und nicht parallel zur Achse liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rakete, bei der die Raketenantriebsdüse mit einer Verlängerung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Oberfläche der Düse und/ oder die Düsenverlängerung einen Belag aus Magnesium aufweist, der während des Fluges der Rakete entzündet wird, um die Flugbahn sichtbar zu machen. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 67 032; schweizerische Patentschriften Nr.123 537, 302184; britische Patentschrift Nr. 759 350; Wehrtechn. Monatshefte, 1957, Heft 11, S. 413 bis 419.
DEI15875A 1958-01-08 1959-01-07 Rakete Pending DE1102013B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1102013X 1958-01-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1102013B true DE1102013B (de) 1961-03-09

Family

ID=10874151

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI15875A Pending DE1102013B (de) 1958-01-08 1959-01-07 Rakete

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1102013B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT67032B (de) * 1912-12-23 1914-11-10 John Bonner Semple Geschoß mit sichtbarer Flugbahn.
CH123537A (de) * 1926-10-06 1927-12-01 Antonin Blanarovits Geschoss, dessen Flugbahn wenigstens teilweise sichtbar ist.
CH302184A (fr) * 1951-01-27 1954-10-15 Brevets Aero Mecaniques Obus d'exercice.
GB759350A (en) * 1953-12-01 1956-10-17 English Electric Co Ltd Improvements in and relating to blast tubes

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT67032B (de) * 1912-12-23 1914-11-10 John Bonner Semple Geschoß mit sichtbarer Flugbahn.
CH123537A (de) * 1926-10-06 1927-12-01 Antonin Blanarovits Geschoss, dessen Flugbahn wenigstens teilweise sichtbar ist.
CH302184A (fr) * 1951-01-27 1954-10-15 Brevets Aero Mecaniques Obus d'exercice.
GB759350A (en) * 1953-12-01 1956-10-17 English Electric Co Ltd Improvements in and relating to blast tubes

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE586569C (de) Vorrichtung zum Unterdruecken des Muendungsfeuers von Schusswaffen
DE3515166C2 (de)
CH626442A5 (de)
DE2845431C1 (de) Wuchtgeschoss
CH670883A5 (de)
EP0860682B1 (de) Vorrichtung für die optische Markierung der Flugbahn von durch Triebwerke beschleunigten Flugkörpern
DE1004973B (de) Hohlladungsgeschoss
EP0779494B1 (de) Platzpatrone
DE3142742C2 (de)
DE1102013B (de) Rakete
DE3221039C2 (de) Aus einem Abschußrohr abschießbarer Flugkörper
DE3240310A1 (de) Panzerbrechendes brandgeschoss
DE934996C (de) Vortriebseinrichtung fuer Raketengeschosse
DE1012849B (de) Geschoss mit Selbstvortrieb
DE3205431A1 (de) Raketengeschoss
DE1082163B (de) Hohlladungsgeschoss
DE3919631A1 (de) Steuerbares Überschallgeschoss
DE3820183A1 (de) Flugkoerper mit einem schwenkbaren gefechtskopf
DE2619676A1 (de) Abschussvorrichtung fuer ein geschoss
EP1852671B1 (de) Übungsset
DE2829591A1 (de) Geschoss
DE306485C (de)
AT61557B (de) Geschoß mit einer seine Flugbahn sichtbar machenden Ladung.
AT225072B (de) Vorrichtung zur Unterrichtung und Übung im Schießen mit Gewehrgranaten
EP0056789A2 (de) Rückstossfreie Flugkörper-Anlage