DE109374C - - Google Patents

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DE109374C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/24Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas with means, e.g. a container, for supplying liquid or other fluent material to a discharge device
    • B05B7/2402Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device
    • B05B7/2405Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle
    • B05B7/2429Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle the carried liquid and the main stream of atomising fluid being brought together after discharge

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. April 1899 ab.
Bisher wurde der Verschlufs der Füllöffnung des Kessels von Flüssigkeitszerstäubern mit Dampfbetrieb entweder durch Verschrauben oder mittels eines durch eine Feder angedrückten Ventils bewirkt, wobei diese Feder mittels Klauen am Platz gehalten wurde.
Bei diesen Verschlufsarten kommt es häufig vor, dafs das Ventil festklebt; man mufs daher jedesmal vor dem Gebrauch des Zerstäubers dies Ventil lösen, damit Unglücksfälle vermieden werden. Aufserdem kann man den Verschlufs nur langsam bewirken, und der Apparat kann dabei leicht beschädigt werden.
Zweck vorliegender Erfindung ist, diese Uebelstände zu beseitigen und die Anwendung von federbelasteten Ventilen ebenso auch wie die Befestigung mittels Klauen oder Schrauben zu vermeiden. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein einfacher und schnell zu bethätigender Verschlufs für die Füllöffnung des Kessels bei derartigen Vorrichtungen. Da das neue Ventil niemals festklebt, so ist auch bei Anwendung desselben keine Gefahr zu befürchten.
Fig. ι zeigt den neuen Dampfzerstäuber in Seitenansicht, Fig. 2 desgleichen in' Vorderansicht, Fig. 3 eine Ansicht bezw. einen senkrechten Schnitt des oberen Theiles nach Linie A-B der Fig. 2. Fig. 4 stellt im Einzelnen den das Ventil bildenden Verschlufsstöpsel, Fig. 5 den federnden Verschlufsbügel dar.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, trägt der Kessel α oben einen dehnbaren Bügel b, der an der Innenseite mit einem Vorsprung c versehen ist. Wenn dieser Bügel sich in senkrechter Stellung befindet, wie in Fig. 1, 2 und 3 dargestellt ist, so greift der Vorsprung c in eine entsprechende Vertiefung d des Verschlufsstöpsels e, der die Zerstäubungsvorrichtung / trägt, ein.
Der Stöpsel e ist unten mit einer aus Kupfer oder Kautschuk bestehenden Scheibe g versehen, welche sich auf den Rand der Oeffnung h des Kessels α legt und während der Thätigkeit des Apparates ein Sicherheitsventil bildet, welches das Entstehen zu hohen Dampfdruckes verhindert.
Um den Kessel α zu füllen, braucht man nur den Bügel b seitwärts zu drehen, wie in Fig. 3 mit strichpunktirten Linien angedeutet, und kann dann den Stöpsel e ohne Weiteres abnehmen.
Ist der Kessel α gefüllt, so setzt man den Stöpsel wieder an seinen Platz und bringt darauf den Bügel wieder in senkrechte Stellung, so dafs der Vorsprung c in die Vertiefung d einschnappt. Der Stopfen wird dann durch den Bügel b festgehalten. Wenn der Druck im Apparat zu gröfs wird, so giebt der Bügel nach und gestattet dem Ventil, sich zu heben, so dafs der Ueberschufs des gespannten Dampfes nach aufsen entweichen kann.
Aus Vorstehendem geht hervor, dafs eine einfache Drehung des Bügels gestattet, den Stöpsel im Augenblick zwecks Füllung des Kessels zu lösen. Wieder zurückgedreht, hält der Bügel den das Ventil bildenden Stöpsel fest und giebt ihm gleichzeitig so viel freies Spiel, dafs der Stöpsel nie auf seinem Sitz festkleben kann.
Der Apparat kann in der Form und den Gröfsenverhältnissen abgeändert und aus be-
Verein deutschen Jngenleure Bezirksverein a. d, niederer. Ruhr.
liebigem geeigneten Material hergestellt werden, ohne von der Grundlage der Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flüssigkeitszerstäuber für Dampfbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dafs der auf die Füllöffnung des Dampfkessels des Apparates aufgesetzte Stöpsel durch einen elastisch nachgiebigen, am Kessel drehbar befestigten Bügel auf der Oeffnung derart festgehalten wird, dafs er bei erhöhtem Dampfdruck sich hebt und als Sicherheitsventil dient, während der Stöpsel nach Seitwärtsdrehen des Bügels leicht abgenommen bezw. aufgesetzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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