DE1091602B - Stromzufuehrung zu im Bereich eines Lagerplatzes arbeitendem Fahrzeug, welches mit der Stromquelle ueber eine bewegliche Kabelleitung fest verbunden ist - Google Patents

Stromzufuehrung zu im Bereich eines Lagerplatzes arbeitendem Fahrzeug, welches mit der Stromquelle ueber eine bewegliche Kabelleitung fest verbunden ist

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DE1091602B
DE1091602B DEE12046A DEE0012046A DE1091602B DE 1091602 B DE1091602 B DE 1091602B DE E12046 A DEE12046 A DE E12046A DE E0012046 A DEE0012046 A DE E0012046A DE 1091602 B DE1091602 B DE 1091602B
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Germany
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power supply
vehicle
cable
cable line
area
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DEE12046A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hellmut Eickemeyer
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HELLMUT EICKEMEYER DIPL ING
Original Assignee
HELLMUT EICKEMEYER DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M7/00Power lines or rails specially adapted for electrically-propelled vehicles of special types, e.g. suspension tramway, ropeway, underground railway

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Stromzuführung zu im Bereich eines Lagerplatzes arbeitendem Fahrzeug, welches mit der Stromquelle über eine bewegliche Kabelleitung fest verbunden ist Die Erfindung betrifft eine Stromzuführung zu im Bereich eines Lagerplatzes arbeitendem Fahrzeug, welches mit der Stromquelle über eine bewegliche Kabelleitung fest verbunden ist.
  • Bisher ist keine Stromzuführung zu dem im Flächenbereich eines Lagerplatzes für Massengut arbeitenden Fahrzeuges, insbesondere Raupenfahrzeug, bekanntgeworden, die die allseitige, räumliche Beweglichkeit dieses Fahrzeuges in diesem Bereich gestattet. Die bekannten Stromzuführungen ermöglichen durchweg nur die Stromzuführung zu schienenlosen Richtungsfahrzeugen. Bei den Stromzuführungen für solche schienenlose Richtungsfahrzeuge kommt es nur darauf an, die Beweglichkeit der Fahrzeuge in der Fahrbahnbreite, insbesondere zum Ausweichen und Überholen, sicherzustellen. Demgegenüber handelt es sich bei der Erfindung darum, die allseitige Beweglichkeit eines Fahrzeuges im Bereich der Grundfläche eines Lagerplatzes und seiner Stapelhöhe mit einer besonders ausgebildeten Stromzuführung zu erreichen. Große Kohlenlagerplätze müssen insbesondere bei Dampfkraft- und Gaswerken angelegt werden. Werke, die selbst Strom erzeugen, können dann die Fahrzeuge für Kohlenumschlagplätze mit Arbeitsstrom zum Gestehungspreis versorgen. In allen Industrieländern hat sich die Verstürzungsraupe als Transportmittel gegenüber Verteilerbrücken durchgesetzt.
  • Es ist allgemein üblich, auf solchen Plätzen mit Dieselöl oder sonstigem Brennstoff betriebene Fahrzeuge zur Verstürzung von Massengut einzusetzen. Der Betrieb derartiger Fahrzeuge mit Brennstoff ist jedoch in vielen Fällen in Anbetracht des Preises für Dieselöl verhältnismäßig teuer, unter Umständen gefährlich und in doppelter Hinsicht störend. Einmal stören die nicht ganz zu absorbierenden Geräusche, und weiter belästigen die Abgase des Dieselmotors. Die Gefährdung des brennbaren Lagergutes ist durch seine infolge besonderer Umstände mögliche Vermischung mit Dieselöl gegeben.
  • Die Erfindung ermöglicht vor allem einen wirtschaftlicheren Betrieb der Verstürzung von Massengut mit Fahrzeugen durch Erniedrigung der Energiekosten-, zudem behebt sie die vorerwähnten Mängel.
  • Nach der Erfindung ist die an einem Tragseil aufgehängte Kabelleitung von einem festen Tragorgan aus über zwei kardanisch relativ gegeneinander bewegliche Schleifringkörper mit dem Fahrzeug verbunden. Das Tragseil ist einmal an dem Fahrzeug kreuzgelenkartig und im Tragorgan über einen Drehkran umgelenkt sowie in an sich bekannter Weise durch ein Gegengewicht gespannt. Die Kabelleitung, die in an sich bekannter Weise eine Ausgleichslänge umfaßt, ist am Drehkran des Tragorganes sowie am Tragseil befestigt und über den kardanischen Schleifringkörper mit dein Fahrzeug verbunden. Dadurch ist das Fahrzeug im Lagerplatzbereich allseits frei beweglich, ohne daß eine Verdrillung der aus Tragseil und Kabel bestehenden Stromzuführung stattfinden kann. Die vom Drehkran des festen Tragorganes aus bis zur Befestigung am Tragseil in einer entsprechenden Ausgleichslänge frei durchhängende Kabelleitung ist von der Klemmstelle im Drehkran bis zum kardanischen Schleifringkörper am frei beweglichen Fahrzeug keiner Biegung in Trommeln oder Rollen unterworfen und allseitig frei belüftet.
  • Zweckmäßig ist das feste Tragorgan ein Turm, der den Drehkran für die Tragseil-Abführung zu dem allseits beweglichen Fahrzeug trägt, oder es wird durch Stützen bzw. Masten gebildet, zwischen welchen diagonal gespannte Tragseile im Kreuzungspunkt die Lagerung für den Drehkran halten. In diesem Fall wird das Tragseil für die Aufnahme der Kabelleitung über Umlenkrollen im Bereich des Drehkran-Drehpunktes entweder unmittelbar nach unten geführt, um vom Gegengewicht gespannt zu werden, oder wird - wiederum über Umlenkrollen - zu einem der Maste oder Türme geführt, um längs eines solchen Mastes oder Turmes von einem Gegengewicht gespannt zu werden.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Fig. 1 und 2 zeigen einen Turm mit Stromzuführung in Ansicht und Draufsicht, der oben einen Drehkran 6 trägt, von welchem aus das Tragseil 3 für das Stromzuführungskabel4 zum hier nicht dargestellten Fahrzeug abzweigt. Innerhalb des einen Auslegers des Drehkranes 6 ist das Tragseil 3 über Rollen 7 bis zur Mitte des den Drehkran 6 tragenden Turmes 1 geführt und innerhalb des Turmes 1 durch ein entsprechendes Gegengewicht 8 belastet. Dieses Gegengewicht führt bei der Bewegung des Fahrzeuges, das den Ausleger des Drehkranes 6 mittels des Tragseiles 3 über eine bekannte Lenkrollenführung mitnimint, den Seillängenausgleich herbei. Der elektrische Strom wird zum schwenkbaren Ausleger des Drehkranes 6 über Schleifringkörper im Drehkran zugeführt. Die für den Längenausgleich bestimmte Kabellänge hängt vom Ausleger des Drehkranes 6 bis zur ersten Klemmstelle 2 am Tragseil 3 frei durch.
  • In den Fig.3 und 4 ist eine Stromzuführung in Ansicht und Draufsicht dargestellt, die sich von der in den Fig.l und 2 dargestellten dadurch unterscheidet, daß an Stelle von Türmen 1, welche Drehkrane 6 tragen, vier feststehende Maste 9 vorgesehen sind, zwischen welchen diagonal gespannte Tragseile 10 senkrechte Spur- und Halslagergehäuse 20 tragen, die jeweils in :Mitte über dem Lagerplatz liegen. In ihnen werden die Drehkrane 16 aufgehängt, die einmal die Kabelzuführung zu den Fahrzeugen von oben besorgen und weiter, ähnlich wie bei den Ausführungen nach Fig.l und 2, den Tragseillängenausgleich herbeiführen.
  • Fig. 5 stellt im Schema ein Fahrzeug 5 mit dem aufgebauten, kardanisch arbeitenden Schleifringkörper für die Stromzuführung dar. Fig.6 zeigt diesen Schleifringkörper schematisch im einzelnen. An den unteren, fest mit dem Traggerüst über dem Fahrzeug 5 verbundenen Schleifringkörper schließt sich, über die Achse 49 drehbar, der zweite Schleifringkörper48 an, der wiederum um dieAchse50 schwenkbar ist. Es ergibt sich so eine kardanische Schleifringkörperausbildung, welche einmal allseitige, räumliche Bewegung des Fahrzeuges ermöglicht, und andererseits eine Z'erdrillung des Tragseiles und des mit diesem verbundenen Stromzuführungskahels verhindert.

Claims (3)

  1. PATE`TANSPß(`CIIE: 1. Stromzuführung zu im Bereich eines Lagerplatzes arbeitendem Fahrzeug, welches mit der Stromquelle über eine bewegliche Kabelleitung fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die an einem Tragseil aufgehängte Kabelleitung von einem festen Tragorgan aus über zwei kardanisch relativ gegeneinander bewegliche Schleifringkörper mit dem Fahrzeug verbunden ist, wobei das Tragseil einmal an diesem kreuzgelenkartig befestigt und im Tragorgan über einen Drehkran umgelenkt sowie in an sich bekannter Weise durch ein Gegengewicht gespannt wird, während die Kabelleitung, in bekannter Weise eine Ausgleichslänge umfassend, am Drehkran und am Tragseil befestigt und über den kardanischen Schleifringkörper mit dem Fahrzeug verbunden ist.
  2. 2. Stromzuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Tragorgan ein Turm ist, der den Drehkran für die Tragseil-Abführung zu dem allseits beweglichen Fahrzeug trägt.
  3. 3. Stromzuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Tragorgan durch Stützen bzw. Türme gebildet wird, zwischen welchen diagonal gespannte Tragseile im Kreuzungspunkt die Lagerung für den Drehkran halten, von welchem die Stromzuführung zu dem allseits beweglichen Fahrzeug ausgeht. In Betracht gezogene Druckschriften Österreichische Patentschriften Nr. 26 168, 44 844, 44 846, 90 229, 99 705; USA.-Patentschriften N r. 1272 563, 1324 184, 1325055.
DEE12046A 1956-03-06 1956-03-06 Stromzufuehrung zu im Bereich eines Lagerplatzes arbeitendem Fahrzeug, welches mit der Stromquelle ueber eine bewegliche Kabelleitung fest verbunden ist Pending DE1091602B (de)

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