DE1090975B - Sicherheitskupplung, insbesondere fuer Nebenantriebe an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Sicherheitskupplung, insbesondere fuer Nebenantriebe an Kraftfahrzeugen

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DE1090975B
DE1090975B DEG21574A DEG0021574A DE1090975B DE 1090975 B DE1090975 B DE 1090975B DE G21574 A DEG21574 A DE G21574A DE G0021574 A DEG0021574 A DE G0021574A DE 1090975 B DE1090975 B DE 1090975B
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DE
Germany
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coupling
pin
pins
spring
shear pins
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Pending
Application number
DEG21574A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willi Kempf
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Gelenkwellenbau GmbH
Original Assignee
Gelenkwellenbau GmbH
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Publication date
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Publication of DE1090975B publication Critical patent/DE1090975B/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D9/00Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member
    • F16D9/06Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member by breaking due to shear stress
    • F16D9/10Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member by breaking due to shear stress having a part movable after disconnection so as to provide reconnection, e.g. advanceable shear pins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Sicherheitskupplung, insbesondere für Nebenantriebe an Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitskupplung, die insbesondere für Nebenantriebe an Kraftfahrzeugen, z. B. für den Antrieb von Seilwinden od. dgl., Verwendung finden soll.
  • Solche Nebenantriebe werden vor allein bei Gelände- oder Militärfahrzeugen benutzt. Eine solche Sicherheitskupplulig hat den Zweck, das Drahtseil der angetriebenen Winde od. dgl. vor Überlastung und damit vor Bruch zu schützen.
  • Bekannt sind Abscherkupplungen, bei denen ein Abscherstift Verwendung findet. Ist der Stift durch Überlastung zerbrochen, so muß ein neuer Stift von Hand eingesetzt werden, was umständlich und zeitraubend ist. Es sind auch Sicherheitskupplungen bekannt, bei denen ein S cherstift von Hand nachgeschoben werden muß, wenn ein Teil dieses Scherstiftes abgeschert und die Kupplung unwirksam geworden ist.
  • Gemäß der Erfindung sind in der einen Kupplungshälfte einerSicherheitskupplungmehrerenacheinander selbsttätig zur Wirkung kommende Abscherstifte vorgesehen. Hierdurch ist es möglich, nach dem Ab- scheren eines Stiftes unmittelbar und ohne besondere Arbeit einen neuen Stift in die Arbeitslage zu bringen, so daß die Kupplung sehr schnell wieder arbeitsfähig ist.
  • Bei der praktischen Ausführung einer derartigen Kupplung können die Abscherstifte in an sich bekannter Weise in axialen oder radialen Bohrungen der einen Kupplungshälfte angeordnet sein und je einzeln oder zu mehreren unter der Wirkung einer Feder stehen. Hierbei werden die nicht in Abscherstellung befindliehen Abscherstifte durch ihre Feder gegen die Stirnfläche der zweiten Kupplungshälfte angedrückt.
  • Die verschiebbaren Abscherstifte können auch z. B. radial in einem inneren Kupplungsteil angeordnet sein und greifen in Bohrungen eines äußeren, gehäuseartigen Kupplungsteiles ein, wobei zwei sich etwa gegenüberliegende Stifte durch eine einzige Feder belastet sind. Die Abscherstifte können auch radial auf verschiedenen Durchmessern des einen Kupplungsteiles fest angeordnet sein. Von diesen fest angeordneten Abscherstiften kann jeweils ein Stift in Taschen einer unter dem Druck einer Feder stehenden Kupplungshülse eingreifen, die axial verschiebbar auf einem Zapfen der Antriebswelle drehfest mit dieser verbunden ist. Die Feder wird zwischen der Stirnfläche der Kupplungshülse und einem Ansatz des Zapfens angeordnet.
  • In Fig. 1, Fig. 3 und Fig. 4 der Zeichnung sind verschiedeneAusführungsbeispielevonSicherheitsabscherkupplungen gemäß der Erfindung teil in der Ansicht, zum Teil im Schnitt dargestellt, während Fig. 2 schematisch die Verteilung der Abscherstifte gemäß Fig. 3 angibt. Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 besteht die Sicherheitskupplung aus den beiden Kupplungshälften 1 und 2, die jeweils mit einem Antriebsteil 3 bzw. einem Abtriebsteil 4 verschweißt sind. Die beiden Teile 3 und 4 sind gegeneinander drehbar gelagert. Die beiden Teile 3 und 4 werden durch den Zapfen 6 zentriert, der an seinem Ende die Muttern 7 trägt.
  • In der Kupplungshälfte 1 sind mehrere Abscherstifte 8 in Bohrungen 16 der Kupplungshälfte 1 untergebracht, in denen sich gleichzeitig Federn 17 befinden, die das Bestreben haben, die Stifte 8 in die Bohrung 11 der Kupplungshälfte 2 einzuschieben. Gemäß Fig. 2 sind beispielsweise in der Kupplungshälfte 1 acht Stifte untergebracht. Die Stifte 8 a und 8 b stehen zunächst im Eingriff mit der zweiten Kupplungshälfte 2. Werden die beiden Stifte 8 a und 8 b abgeschert, so dreht sich die Kupplungshälfte 1 weiter, bis die gegenüberliegenden Abscherstifte 8 c und 8 d in die Bohrungen 11 einspringen. Werden auch die beiden Stifte 8 c und 8 d abgeschert, so kommen beim weiteren Drehen der Kupplungshälften 1 und 2 gegeneinander jeweils zwei nebeneinanderliegende Stifte8e und8f bzw.Sg und8h in entsprechende Bohrungen der Kupplungshälfte 2 zum Eingriff. Man erhält also auf diese Weise drei verschiedene Stellungen I, II und III für die Kupplungshälften 1 und 2 zueinander.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind die Abscherstifte 8 in der inneren Kupplungshälfte 1 angeordnet. Die beiden dargestellten Stifte liegen sich nicht, wie gezeichnet, genau gegenüber, sondern der eine Stift ist beispielsweise um 150' gegenüber dem anderen versetzt. Wenn also der obere Stift 8i zunächst in Verbindung mit der gehäuseartigen äußeren Kupplungshälfte 2 steht, so greift der untere Stift 8 k nicht in eine entsprechende Bohrung der Kupplungshälfte 2 ein, sondern liegt gegen die Innenfläche 2a der Kupplungshälfte 2 an. Nach dem Abscheren des Stiftes Si verdrehen sich die beiden Kupplungshälften 1 und 2 gegeneinander, bis der Stift 8 k in eine Bohrung der Kupplungshälfte 2 einspringt. Es können bei diesem Ausführungsbeispiel auch mehr als ein Stift gleichzeitig im Eingriff sein.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die innere Kupplungshälfte 1 als Hülse der Welle 18 ausgebildet. Mit dieser Hülse steht ein Flansch 19 in Verbindung, der einen Lagerzapfen 20 trägt. Der Zapfen 20 ist in einem Hals 21 der Kupplungshälfte 2 gelagert. Die Kupplungshälfte 2 trägt z. B. einen Befestigungsflansch 22 für die Abtriebswelle.
  • Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen liegen die Abscherstifte immer auf dem gleichen Radius, so daß jeweils ein bestimmtes Drehmoment übertragen wird, wenn die gleiche Anzahl von Stiften im Eingriff ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 kommen Abscherstifte 81 und 8 m zur Anwendung, die auf verschiedenen Durchmessern der äußeren Kupplungshälfte 34 angeordnet sind. Diese Abscherstifte liegen fest und sind nicht verschiebbar; sie werden durch Muttern 23 bzw. 24 gesichert.
  • Wie in der Fig. 4 dargestellt ist, ragt der Abscherstift 81 in die radial angeordnete Tasche 25 einer verschiebbaren Kupplungshülse 26. Die Kupplungshülse 26 ist durch eine Feder 27 belastet, die sich auf der einen Seite gegen die Kupplungshülse 26 abstützt, auf der anderen Seite gegen einen Ansatz 28 eines Zapfens 29. Dieser Zapfen 29 ist mit der rohrförmigen Antriebswelle 30 verbunden, während die äußere Kupplungshälfte 34 mit der rohrförmigen Abtriebswelle 31 verbunden ist. Die Feder 27 kann durch eine Hülse 32 abgedeckt sein.
  • Wird bei dieser Ausführung der Abscherstift 81 abgeschert, so drückt die Feder 27 die Kupplungshülse 26 axial auf dem Zapfen 29 zur Abtriebswelle 31 hin. Hierdurch gelangt der Abscherstift Smt in eine Tasche 33 der Hülse 26 und übernimmt die Übertragung des Drehmomentes. Die Kupplungshülse 26 ist in bekannter Weise mittels eines Keiles oder einer Verzahnung mit dem Zapfen 29 verbunden.
  • Auch bei dieser Ausführungsform können gleichzeitig mehrere Abscherstifte 81 und 8 m zur Anwendung kommen. Da die Stifte 8 m auf einem größeren Durchmesser der Kupplung angebracht sind als die Stifte81, können die Stifte8m bei gleichem Stiftdurchmesser auch ein größeres Drehmoment übertragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sicherheitskupplung, insbesondere für Nebenantriebe an Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch mehrere in der einen Kupplungshälfte (1) angeordnete, nacheinander selbsttätig zur Wirkung kommende Abscherstifte (8). 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscherstifte in an sich bekannter Weise in axialen oder radialen Bohrungen der einen Kupplungshälfte angeordnet und je einzeln oder zu mehreren unter Wirkung einer Feder (17) stehen. 3. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht in Abscherstellung befindlichen Affischerstifte durch ihre Feder (17) gegen die Stirnfläche der zweiten Kupplungshälfte (2) angedrückt werden. 4. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Abscherstifte radial in einem inneren Kupplungsteil (1) angeordnet sind und in Bohrungen eines äußeren, gehäuseartigen Kupplungsteiles (2) eingreifen, wobei zwei sich etwa gegenüberliegende Stifte (8i und 8 k) durch eine einzige Feder (17) belastet sind (Fig. 3). 5. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscherstifte (81 und 8 in) radial auf verschiedenen Durchmessern eines äußeren Kupplungsteiles (34) fest angeordnet sind (Fig. 4). 6. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß von den fest angeordneten Abscherstiften (81 bzw. 8m) jeweils ein Stift in Taschen (25 bzw. 33) einer unter dem Druck einer Feder (27) stehenden Kupplungshülse (26) eingreift, die axial verschiebbar auf einem Zapfen (29) der Antriebswelle (30) drehfest mit dieser verbunden ist. 7. Kupplung nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (27) zwischen der Stirnfläche der Kupplungshülse (26) und einem Ansatz (28) des Zapfens (29) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 351502.
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