DE1088552B - Verfahren zum Ausgleich des indirekten Fernnebensprechens zwischen zwei Traegerfrequenzleitungen - Google Patents
Verfahren zum Ausgleich des indirekten Fernnebensprechens zwischen zwei TraegerfrequenzleitungenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Ausgleich des indirekten Fernnebensprechens zwischen
zwei Trägerfrequenzleitungen nach Patentanmeldung S 63974 VIII a/21 a2 (deutsche Auslegeschrift 1 084 319),
nach welchem etwa in der Mitte (Kompensationsnullpunkt) des hinsichtlich des direkten Fernnebensprechens
nach an sich bekannten Verfahren ausgeglichenen Ausgleichsabschnittes, z. B. eines Verstärkerfeldes, zwischen
der einen Leitung II der beiden gekoppelten Trägerfrequenzleitungen und einer dritten Leitung III, die die
koppelnde Leitung oder eine andere sein kann, ein konzentriertes Ausgleichselement und zwischen der
anderen Leitung I der beiden gekoppelten Trägerfrequenzleitungen und der dritten Leitung zu beiden Seiten des
Kompensationsnullpunktes und gegebenenfalls im Kornpensationsnullpunkt selbst weitere konzentrierte Ausgleichselemente
angeordnet werden, wobei der Ort und die Größe der einzelnen Ausgleichselemente zwischen den
Leitungen I und III so gewählt werden, daß der aus den störenden Leitungskopplungen und den Ausgleichskupplungen
resultierende Kopplungswiderstand hinsichtlich des indirekten Fernnebensprechens sowohl von
der Leitungl auf die Leitungll als auch von der LeitungII
auf die Leitung I möglichst klein wird.
Bei paarigen Leitungen, die untereinander und über eine dritte Leitung indirekt miteinander gekoppelt sind,
tritt im Bereich ab etwa 30 kHz ein spezieller Tauscheffekt in Erscheinung. Dieser Tauscheffekt drückt sich
in einer unterschiedlichen Kopplung zwischen den gekoppelten Leitungen I und II aus und gibt damit
Anlaß zu unterschiedlichen Nebensprechkopplungen einerseits hinsichtlich der Kopplung von der einen
Leitung I auf die andere Leitung II und andererseits hinsichtlich der Kopplung von der anderen Leitung II
auf die erstere Leitung I. Für beide Kopplungswirkungen können sich stark unterschiedliche Frequenzgänge einstellen.
Das Verfahren nach der Hauptpateritanmeldung macht es möglich, bei einem Vierer die infolge des
Tauscheffektes unterschiedlichen Kopplungen von Stamm I auf Stamm II und von Stamm II auf Stamm I
getrennt zu kompensieren, und zwar dadurch, daß konzentrierte Schaltelemente, z. B. Kondensatoren, zwischen
dem störenden Kreis und die gestörten Kreise Verfahren zum Ausgleich des indirekten
Fernnebensprechens zwischen zwei
Trägerfrequenzleitungen
Zusatz zur Patentanmeldung S 63974 VIII a /21 a2
(Auslegeschrift 1084 319)
(Auslegeschrift 1084 319)
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dr. rer. nat. Horst-Edgar Martin,
Berlin-Charlottenburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
in der Weise eingebaut werden, daß die resultierende Restkopplung möglichst klein wird. Man kann nun die
zur Kompensation notwendigen Kopplungen so berechnen, als ob die das Fernnebensprechen von Stamm I auf
Stamm II bewirkenden Kopplungswiderstände unabhängig von den das Fernnebensprechen von Stamm II
auf Stamm I bewirkenden Kopplungswiderständen wären. Die Imviererkopplungen werden zunächst auf Grund der
gemessenen Ortskurven mit einer ^-Kopplung im Imaginärteil ausgeglichen. Die verbleibende, von der
Frequenz f abhängige Kopplung ist sodann
R{f)=R(f) + iX(f).
Zur Kompensation dieser verbleibenden Kopplung können Kondensatoren gemäß Fig. 1 zwischen Stamm I,
dem koppelnden dritten Kreis III und Stamm II eingebaut werden. Die Kombination der Ausgleichskapazitäten
&2,»> ^3 beispielsweise führt auf einen Kopplungswiderstand
i?„I/n zwischen Stamm I und Stamm II der
Größe
ω4
— nJal
■■κ™.
ωα
bedeutet.
Dieser Kopplungswiderstand verursacht ein doppeltes Fernnebensprechen. Von Stamm II auf Stamm I verursacht
diese Kopplung ein doppeltes Nahnebensprechen über den Kopplungswiderstand i?„n/I der Größe
Dir/i
—Znal —Zjnßl
e · e
009 590/277
1 Q88 552
3 4
In den Gleichungen bedeutet: Beeinflussung von Stamm II auf Stamm I ein doppeltes
Zs = gleicher Wellenwiderstand der Stämme I und II, Nahnebensprechen bewirken, ausgleichen zu können,
Zv = Wellenwiderstand des Phantoms, der als Korn- ™& e?fe Kopplung K. in die Betrachtung einbezogen,
pensationskreis III gedacht ist, £e wf * vom. Kompensationsnullpunkt entfernt ist. Diese
Z = Fabrikationslänge 5 KoPPlung wirkt dann infolge der hohen Dämpfung 2 ζ al
η -I = Entfernung der Kopplungsorte vom Kompen- nicht mehr auf die Kopplung SF1. Diese Zusatzkopp-
sationsnullpunkt (» = 0, 1, 2, 3 ...), lun& K' eT^ht slch zu
*- = Ausgleichskapazitäten zwischen Stamm I und
*- = Ausgleichskapazitäten zwischen Stamm I und
° J- -rr Irr ττιτ ^t V ^ -r-w τ ιττ *3(ΙίϊΐΙ\ + J'UZl
gp
Kompensationskreis III am Ort n, &z = lÄo — A0 — ^ Äm β \e
Ji3 = Ausgleichskapazität zwischen" Stamm II und 10 V m*° '
Kompensationskreis III im Kompensationsnull-
pujjjjl Der Vorteil des Verfahrens nach der Hauptpatent-
Aa = Dämpfungsunterschied zwischen dem dritten anmeldung Hegt darin, daß zur Erfüllung der Bedingungen
Kreis und den gestörten Stammleitungen, *ür das doppelte Nahnebensprechen die ursprünglich
ß = mittleres Phasenmaß der Leitungen, 1S bestimmten Werte K„ nicht mehr geändert werden
a = mittleres Dämpfungsmaß der Leitungen, müssen. ^6 zusätzlichen Forderungen, die durch das
ω = Kreisfrequenz und * ^PP^. Ferrmebensprechen gegeben sind, können durch
ωα = Kreisgrenzfrequenz. die richtige Wahl von K, bzw. K, erfüllt werden.
Bisher wurden bei dem Ausgleichsverfahren nach der
Die links von dem Kompensationsnullpunkt 0 ein- 20 Hauptpatentanmeldung nur die Dämpfungsunterschiede
gebauten Kondensatoren L· wirken für die Beeinflussung der verschiedenen Leitungssysteme berücksichtigt,
von Stamm I auf Stamm II als doppeltes Fernneben- Bei dem Verfahren zum Ausgleich des indirekten Fernsprechen, für die Kopplung von Stamm II auf Stamm I nebensprechens zwischen zwei Trägerfrequenzleitungen dagegen geben diese Kondensatoren zu doppeltem Nah- gemäß der Hauptpatentanmeldung S 63974 VIII a/21 a2 nebensprechenAnlaß.LTmdieverbleibendeKopplung7?(/") 25 (deutsche Auslegeschrift 1 084 319) werden gemäß der kompensieren zu können, ordnet man in einiger Ent- Erfindung beim Ausgleich der Kopplungen außer dem fernung vom Kompensationsnullpunkt mehrere Aus- Dämpfungsunterschied zwischen den Stammkreisen und gleichselemente Rn in der Weise an,' daß die Differenz dem Kompensationskreis auch deren Phasenmaßunterzwischen der Ortskurve R (f^und der negativen Summe schiede berücksichtigt. Es hat sich nämlich herausgestellt, aller Kompensationskurven im quadratischen Mittel 30 daß die Differenz des jedem Leitungssystem anhaftenden möglichst klein wird, Mathematisch ausgedrückt, führt Phasenmaßes bei der Kompensation erheblichen Einfluß diese Forderung zu der Bedingung auf die Wirkung der Ausgleichsmaßnahmen haben kann.
von Stamm I auf Stamm II als doppeltes Fernneben- Bei dem Verfahren zum Ausgleich des indirekten Fernsprechen, für die Kopplung von Stamm II auf Stamm I nebensprechens zwischen zwei Trägerfrequenzleitungen dagegen geben diese Kondensatoren zu doppeltem Nah- gemäß der Hauptpatentanmeldung S 63974 VIII a/21 a2 nebensprechenAnlaß.LTmdieverbleibendeKopplung7?(/") 25 (deutsche Auslegeschrift 1 084 319) werden gemäß der kompensieren zu können, ordnet man in einiger Ent- Erfindung beim Ausgleich der Kopplungen außer dem fernung vom Kompensationsnullpunkt mehrere Aus- Dämpfungsunterschied zwischen den Stammkreisen und gleichselemente Rn in der Weise an,' daß die Differenz dem Kompensationskreis auch deren Phasenmaßunterzwischen der Ortskurve R (f^und der negativen Summe schiede berücksichtigt. Es hat sich nämlich herausgestellt, aller Kompensationskurven im quadratischen Mittel 30 daß die Differenz des jedem Leitungssystem anhaftenden möglichst klein wird, Mathematisch ausgedrückt, führt Phasenmaßes bei der Kompensation erheblichen Einfluß diese Forderung zu der Bedingung auf die Wirkung der Ausgleichsmaßnahmen haben kann.
Es ergeben sich bei unterschiedlichem Phasenmaß von
*' fg ■""'■■■ „ Stamm-und Kompensationsleitung Phasendrehungen für
Sim —- f Ri/n + 2^WI ~d f = Min 35 die durch doppeltes Fernnebensprechen verursachten
0 "! Nebensprechströme, die im allgemeinen nicht durch
_ , , 1 τ -i τ r τ Kompensationselemente aus rein kapazitiven Blind-
für das Fernnebensprechen von der Leitung I auf die widerständen im Kompensationsnullpunkt und am Ort
Leitung II bzw. _. der zusatzkOpplung erfaßt werden können. Bei dem
fg 40 Verfahren nach der Erfindung schaltet man daher zu den
S"'1 = f RIW +^>"i?,;VIM "df --Min . rein kapazitiven Blindwiderständen Wirkwiderstände in
0 if " Reihe oder parallel und wählt die Größe der Elemente so,
daß die hierdurch entstehende Phasendrehung kompen-
für das Fernnebensprechen von der Leitung II auf die sierend auf die durch die Leitungen bewirkten Phasen-Leitung
I. Hierbei bedeutet fa die obere Grenzfrequenz 45 differenzen wirkt.
des zu übertragenden Frequenzbandes. Aus diesen Um die für den Kabelausgleich erforderliche Ausbeiden
zuletzt genannten Bedingungen kann rnan unter gleichsgröße bestimmen zu können, wird die Gleichung
Zuhilfenahme der %-orher aufgeführten Gleichung die für die im Kompensationsnullpunkt notwendige Aus-Ausgleichskopplungen
K,i bestimmen. Hat man nun für gleichskopplung K0 in der allgerneinenForm geschrieben:
die Kopplungen von Rmi und R1"1 die Ausgleichskopp- 50
lungen Kn ermittelt, so muß zum Ausgleich der Kopplung Kn = K"'1 —
von Stamm I auf Stamm II für das doppelte Fernneben- n * °
sprechen folgende Bedingung erfüllt werden: Hierin bedeutet:
_nJal , K0 = für die Einschaltung im Kompensationsnull-
j^K^e -\-K1, = K0' . 55 punkt notwendige Ausgleichskopplung,
71 *° Κ«111 = notwendiges zusätzliches doppeltes Fernneben-
_...,_., -Tr j.· n 1 j. sprechen für den Ausgleich der Kopplung von
Die fur den Einbau im Kompensationsnullpunkt not- 4mm n ^ ^^
Avendige Ausgleichskopplung A0 kann aus der vorstehend ^/n = notwendige Ausgleichskopplungen an den
angeführten Beziehung unmittelbar ermittelt werden. Es 60 Kopplungsorten »für die Kopplung Stamm I/
erglbtsich Stamm II,
^0 _ Rim _ -y- Kim e-nJal Αγ=Λα + Δβ=γρ— ys = Unterschied im Über-
n φ o tragungsmaß der gestörten Stammkreise und
Um auch die Kopplung Ko m, zu deren Kompensation 65 "
an anderen Orten als dem Kompensationsnullpunkt ein- Die Zusatzkopplung Kz im Abstand von ζ Fabrikationsgebaute
Ausgleichselemente benutzt werden, die für die längen vom Kompensationsnullpunkt ergibt sich zu
Da das Übertragungsmaß γ komplex ist, ergeben sich
für die Größen K0 und Kz komplexe Werte. Man erhält
für die Größen Kn die Werte
s &
Der Realteil für K0 wird in folgendem mit A und
A1 " "
ti ■dp 0
mit Z? bezeichnet. Bei Einführung dieser Größen A und
B kann man folgende Beziehung aufstellen:
Hierin bedeutet:
\Aß\l · B
Wellenwiderstand der gestörten Stammkreise, Wellenwiderstand des Kompensationskreises, z.B.
Z's =
ΖΏ =
Die angegebenen Beziehungen lassen erkennen, daß
der Ausgleichskondensator A3, der nach Fig. 1 als einzige
Kopplung zwischen dem Kompensationskreis III und dem Stamm II im Kompensationsnullpunkt fest eingebaut
ist, von den Zusatzmaßnahmen unberührt bleibt. Die Ausgleichskapazitäten A2n. im Kompensationsnullpunkt
(w = 0) und am Ort der Zusatzkopplung (n = z) werden bei Anwendung des Ausgleichsverfahrens nach
der Erfindung jedoch durch wenigstens einen zugeschalteten Widerstand ergänzt. Ist ein resultierender
positiver Phasenwinkel zu kompensieren, dann kann man eine Reihenschaltung, bestehend* aus Widerstand
und Kondensator, benutzen. Der Einbau des komplexen Widerstandes zwischen den Adern α, δ des Stammes I und
den Adern c, d des Stammes II kann gemäß Fig. 2 erfolgen. Sind jedoch negative Phasenwinkel zu kompensieren,
dann wird der vorhandene Kondensator A2 durch
einen parallel geschalteten komplexen Widerstand, z. B. durch eine Serienschaltung aus Kondensator und Widerstand,
ergänzt. Das Ausgleichselement besteht dann beispielsweise, wie in Fig. 3 dargestellt, aus den Elementen
A2, A2' und R. Die Einschaltung der Ausgleichselemente
in einen aus den Stämmen a, b und c, d bestehenden Sternvierer kann in vorteilhafter Weise nach
der Darstellung in Fig. 4 erfolgen.
Im folgenden wird gezeigt, wie die Größe der Einbauelemente bestimmt werden kann. Die zunächst folgenden
Berechnungen beziehen sich auf die Einbauelemente im Kompensationsnullpunkt, die durch den Index »0« gekennzeichnet
sind.
Im allgemeinen sind die Phasenmaßdifferenzen
Aßl-B
A
Diese Bezielmng laßt erkennen, daß die Quotienten
als NuU <Fa111J und Heüler als Nul1 (FaU2) sein
können. Da der Kompensationskreis meist die größere
negativ. Für den Fall 1 kann vorteilhafterweise die Einbauschaltung der Ausgleichselemente gemäß Fig. 2
benutzt werden. Die Einbauelemente ergeben sich wie folgt:
_ / 1 V B
_ / 1 V B
k20· A '
2>0 ~~
8 A
ojg 2k3Zs 2Zp
Für den Fall 2 wählt man vorteilhafterweise die Einbauschaltung der Ausgleichselemente gemäß Fig. 4,
deren Ausgleichselemente sich nach den folgenden Beziehungen ermitteln lassen:
Ao0 =
„ ,
ωα \
COg^k3Zs2Zp
1/OX- COg Δ
■j_
cog A[^)B
]/0,l
\ V
vs
_ ( λ /JJl
JJl \
ν j
mit vp = Phasengeschwindigkeit des Kompensationskreises
und „s = Phasengeschwindigkeit der gestörten
Stammkreise noch in einem solchen Größenbereich, daß die Näherung
e ^e .{1-,ηΔβΙ)
angewandt werden kann.
Nun kann man die Beziehung für die Ausgleichskopplung im Kompensationsnullpunkt in komplexer
Schreibweise wie folgt anschreiben:
Im folgenden wird gezeigt, wie die Größe für die Einbauelemente am Ort der Zusatzkopplung ermittelt
werden kann. Die für diesen Ort vorgesehenen Einbauelemente sind durch den Index »2« gekennzeichnet. Die
Kopplung Kz ist im allgemeinen in großer Entfernung
vom Kompensationsnullpunkt angeordnet, so daß an diesem Ort entsprechend größere Phasendrehungen auftreten
können. Unter Zuhilfenahme der Näherungsformel
erhält man aus der ursprünglichen Beziehung für die Zusatzkopplung Kz
ι ■ λ β \ na
e-nJal
- j Δ ßl~S\nKl111 e
Ο
Ο
-nJal
K9 = A0 - A,
Hierin bedeutet:
+ j\Aß\ I ■ B1.
B1 = ζ [K0 1'11 - Ki1'1] e+zJal + 2) (* - *) Κ
al _ ^) (_ _ ») Κη αιίe+ (z-n]Jal,
«» _ 2 {z - n) 2 Xn 11'1 e+ [z~n) Jal.
Für den Fall 1, nämlich dann, wenn—<—£—größer als
Null ist, wendet man bei kleinem Wert für · A2
nur zwei Ausgleichselemente nach der Einbauschaltung gemäß Fig. 2 an. Man erhält die Größen aus den Beziehungen
8
T-An,
<„
Im Fall 2, nämlich dann, wenn
B1
kleiner als
10
!5
• A2 in der Beziehung
Null ist, muß der Summand
für die Zusatzkopplung Kz berücksichtigt werden. Für
diesen Fall wird die Einbauschaltung der Ausgleichselemente gemäß Fig. 4 angewendet, jedoch so, daß zwar
für negatives B1 die Schaltung selbst erhalten bleibt, für
positives B1 aber das &2'-2?-Glied umgeklappt wird. Es
ergeben sich die Einbauschaltungen gemäß Fig. 5 und 6. Man erhält schließlich die Ausgleichselemente gemäß den »5
folgenden Beziehungen:
Jl-!-
2 K-. B1
8
K =
gilt für positiven Wert B1,
gilt für negativen Wert B1)
gilt für negativen Wert B1)
Wg2Ji3Zs2Zp
An-
2B1*
30
35
Das angegebene Verfahren zum Ausgleich des durch dritte Kreise verursachten Fernnebensprechens ist nicht
darauf beschränkt, daß die einzige Ausgleichskopplung zwischen Stamm II und dem Ausgleichskreis III als
dritte Leitung durch die Zusatzkopplung K3 erfolgt. In
manchen Fällen kann es auch zweckmäßig sein, eine einzige Kopplung k2 zwischen Stamm I und dem Kornpensationskreis
III einzubauen. In Analogie zu dem in der Fig. 1 gezeigten Einbauschema der Ausgleichskopplungen
werden dann die &3-Kopplungen an den Orten η
und m bzw. z ausgenutzt.
Claims (6)
1. Verfahren zum Ausgleich des indirekten Fernnebensprechens zwischen zwei Trägerfrequenzleitungen,
bei dem etwa in der Mitte (Kompensationsnullpunkt) des hinsichtlich des direkten Fernneben-Sprechens
nach an sich bekannten Verfahren ausgeglichenen Ausgleichsabschnittes, z. B. eines Verstärkerfeldes,
zwischen der einen Leitung II der beiden gekoppelten Trägerfrequenzleitungen und
einer dritten Leitung III, die die koppelnde Leitung e°
oder eine andere sein kann, ein konzentriertes Ausgleichselement und zwischen der anderen Leitung I
der beiden gekoppelten Trägerfrequenzleitungen und der dritten Leitung zu beiden Seiten des Kompensationsnullpunktes
und gegebenenfalls im Kompensationsnullpunkt selbst weitere konzentrierte Ausgleichselemente
angeordnet werden und der Ort und die Größe der einzelnen Ausgleichselemente zwischen
den Leitungen I und III so gewählt werden, daß der aus den störenden Leitungskopplungen und den
Ausgleichskopplungen resultierende Kopplungswiderstand hinsichtlich des indirekten Fernnebensprechens
sowohl von der Leitung I auf die Leitung II als auch von der Leitung II auf die Leitung I möglichst klein
wird, nach Patentanmeldung S 63974 VIII a/21 a2 (deutsche Auslegeschrift 1 084 319), dadurch gekenn
zeichnet, daß bei dem Ausgleich außer dem Dämpfungsunterschied zwischen den Stammkreisen und
dem Kompensationskreig auch deren Phasenmaßunterschiede berücksichtigt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert für das aus einer Reihenschaltung
von Kondensator (A2) und Widerstand (R)
bestehende Ausgleichselement im Kompensationsnullpunkt (0) nach folgenden Beziehungen ermittelt
wird:
8A
2>0 ~~ ' m 2 h 7 2 7 '
COg K3Z,S Ζ,ρ
unter der Voraussetzung, daß -— positiv ist. Hierin bedeutet:
—nJal
n=)=0
«Φ0
= notwendiges zusätzliches doppeltes Fernnebensprechen für den Ausgleich der Kopplung
von Stamm II auf Stamm I, K™1 = notwendige Ausgleichskopplungen an den
Kopplungsorten η für die Kopplung von Stamm I auf Stamm II,
Δ a = Unterschied im Dämpfungsmaß der Stämme
und des Kompensationskreises, Δ β = Unterschied im Phasenmaß der Stämme
und des Kompensationskreises, Vp — Phasengeschwindigkeit des Kompensationskreises,
V5 = Phasengeschwindigkeit des gestörten
V5 = Phasengeschwindigkeit des gestörten
Stammkreises,
Wg = Kreisgrenzfrequenz,
k3 = Kapazität des Ausgleichskondensators
Wg = Kreisgrenzfrequenz,
k3 = Kapazität des Ausgleichskondensators
zwischen Kompensationskreis und Stamm II im Kompensationsnullpunkt,
Ä2i„ = Kapazität der Ausgleichskondensatoren
zwischen Kompensationskreis und Stamm I in der Entfernung η · I vom Kompensationsnullpunkt (n = 1,2, 3 ...),
I = Fabrikationslänge,
Zs = Wellenwiderstand des gestörten Stammkreises,
Zp = Wellenwiderstand des Kompensationskreises,
Kn = ^g- Jt2 n ksZs 2Zp — Kompensationskopplung
durch die Kapazitäten Jt2,n und Jt3.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
[Aß)-l.B
zeichnet, daß für den Fall, daß
negativ ist,
die Größen der im Kompensationsnullpunkt (0) einzubauenden Ausgleichselemente einer aus der Parallelschaltung
eines Kondensators (A2) mit der Serienschaltung
aus einem weiteren Kondensator (A2') und
einem Widerstand (R) bestehenden Schaltung nach folgenden Beziehungen ermittelt werden:
Ko =
2,0
8A
COg2k3Zs ZZp
8A
W
1
(Die Bezeichnungen der Größen entsprechen den im Anspruch 2 benutzten Bezeichnungen.)
A0 =
ίο
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Werte für die in einem weit vom Kompensationsnullpunkt entfernt liegenden Ort einzubauenden,
in Reihenschaltung angeordneten Ausgleichselemente für den Fall, daß · A2 klein
ist, nach folgenden Beziehungen ermittelt werden:
_ 8
2>Z ~ COa2KZx 2Zv ' ° '
B1
An
Hierin bedeutet:
B1=Z [K0™-K0™}e
Iin]e+ zJal
J±2 — '
JT0 I/n = für den Ausgleich der Kopplung von Stamm I
auf Stamm II erforderliche Ausgleichskopplung im Kompensationsnullpunkt,
Kom = für den Ausgleich der Kopplung von
Stamm II auf Stamm I erforderliche Ausgleichskopplung im Kompensationsnullpunkt,
Kn = für die Kopplung von Stamm I auf StammII
bzw. von Stamm II auf Stamm I erforderliche Ausgleichskopplungen in den Kopplungsorten
η (η = 1,2, 3 ...),
ζ = Entfernung in Fabrikationslängen der Zusatzkopplung vomKompensationsnullpunkt.
ζ = Entfernung in Fabrikationslängen der Zusatzkopplung vomKompensationsnullpunkt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werte für die in einem weit vom
Kompensationsnullpunkt entfernt liegenden Ort einzubauenden, in Reihenschaltung angeordneten Aus-
gleichselemente für den Fall, daß ——-— und B1
negativ sind, nach folgenden Beziehungen ermittelt werden, wobei je ein Kondensator (k2iZ) zwischen den
Adern (a und c) sowie (a und d) der beiden Stämme
und die Serienschaltung von zwei Kondensatoren (Kx) zwischen den Adern (c, d) und der Widerstand
(Rz) zwischen der Ader (δ) und der Verbindungsstelle der beiden Kondensatoren (Kx) liegt (Fig. 6):
■Av
K,=
B1
8
8
(+ für positives B1,
8
8
Z 2Z A
■für negatives B1),
2B1 2'
(Die Bezeichnungen der Größen entsprechen den im Anspruch 4 benutzten Bezeichnungen.)
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß für einen positiven Wert von S1 der Widerstand (Rz) zwischen der Ader (a) und der
Verbindungsstelle der beiden Ausgleichskondensatoren (Kx) eingeschaltet ist (Fig. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 009 590/277 8.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64751A DE1088552B (de) | 1959-09-04 | 1959-09-04 | Verfahren zum Ausgleich des indirekten Fernnebensprechens zwischen zwei Traegerfrequenzleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES64751A DE1088552B (de) | 1959-09-04 | 1959-09-04 | Verfahren zum Ausgleich des indirekten Fernnebensprechens zwischen zwei Traegerfrequenzleitungen |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1088552B true DE1088552B (de) | 1960-09-08 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DES64751A Pending DE1088552B (de) | 1959-09-04 | 1959-09-04 | Verfahren zum Ausgleich des indirekten Fernnebensprechens zwischen zwei Traegerfrequenzleitungen |
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|---|---|
| DE (1) | DE1088552B (de) |
-
1959
- 1959-09-04 DE DES64751A patent/DE1088552B/de active Pending
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