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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Anbringen von Handgriffen
an eine Tasse od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung und das Anbringen
von Griffen an Tassen u. dgl. bei Keramikware. Der Ausdruck »Keramikware« soll nicht
nur alle solche Gegenstände umfassen, die durch Formen eines Materials auf Tongrundlage
und Brennen des geformten Materials bei einer hohen Temperatur gebildet werden,
um es wasserbeständig zu machen, sondern auch Steingut und Porzellan.
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Wenn nachstehend die Herstellung und Anbringung von Handgriffen an
Tassenkörpern beschrieben wird, so soll dies nur beispielsweise zu verstehen sein,
da solche Handgriffe natürlich auch an Schüsseln, Schalen u. dgl. angebracht werden
können.
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Bei der Herstellung der genannten Ware ist es üblich, zuerst den Werkstoff
in einer Form so zu formen, daß ein Körper der gewünschten Gestalt erhalten wird,
und dann diesen Körper zu trocknen. Der Körper ist in diesem Zustand verhältnismäßig
zerbrechlich. Hierauf wird ein vorgeformter Handgriff an dem Körper mit flüssigem
Schlicker angebracht und der Körper mit dem angebrachten Handgriff dann bei etwa
110a° C gebrannt, wobei ein Rohling erhalten wird, der verhältnismäßig widerstandsfähig
und wasserbeständig ist. Nachdem dieser Rohling von Staub und losen Teilchen befreit
worden ist, wird er gegebenenfalls bemustert und dann glasiert.
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Bei der Herstellung vorgeformter Handgriffe für den erwähnten Zweck
ist es üblich, eine poröse Gipsform zu verwenden, in der eine Anzahl von Tassengriffrohlingen
gleichzeitig aus flüssiger Tonmasse (Schlicker) gegossen wird. Diese Tassengriffrohlinge
werden dann voneinander getrennt, worauf jeder Griffrohling auf einer Zuschneidemaschine
beschnitten wird, so daß ein Tassengriff vorliegt, der zwei Befestigungsflächen
aufweist, um sodann an einem Tassenkörper entweder von Hand oder durch Verwendung
einer Griffansetzvorrichtung angebracht zu werden.
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Ein zugeschnittener Tassengriff hat gewöhnlich eine offene Form, die
oft C-förmig ist. Da das Material des Griffs zwangläufig etwas feucht ist, sind
die Griffe sehr zerbrechlich, so daß sie leicht beschädigt oder verformt werden
können. Die manuelle Handhabung von Tassengriffen nach dem Zuschneiden führt unabhängig
davon, ob die zugeschnittenen Griffe von Hand an den Tassenkörpern befestigt werden
oder- ob sie, wie es üblich ist, von Hand in einen Halter einer Griffansetzvorrichtung
gebracht werden, zum Bruch oder wenigstens zu einer Verformung einer Anzahl von
Griffen.
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Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile mit Sicherheit auszuschalten.
Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, ein Verfahren zum Herstellen eines Griffes zur
Befestigung an einer Tasse od. dgl., bei welchem ein Griffrohling zur Bildung eines
Griffes zugeschnitten wird, der dann in einen Halter gebracht wird, durch dessen
Betätigung er an einer Tasse angebracht wird, erfindungsgemäß dahingehend zu verbessern,
daß die Zuschneideorgane einer Zuschneidevorrichtung zuerst den Griffrohling an
den Stellen erfassen und halten, an denen er zugeschnitten werden soll, und dann
durch den Griffrohling hindurchschneiden, worauf der zugeschnittene Griff in den
Halter gebracht wird.
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Eine vorteilhafte Vorrichtung für das Zuschneiden und Anbringen von
Griffen unter Verwendung des Verfahrens nach dieser Art sieht vor, daß die Zuschneideorgane
einander gegenüberliegen und durch einen nockenbetätigten Mechanismus so zu bewegen
sind, daß sie zuerst den durch eine Darbietungsvorrichtung gelagerten Griffrohling
erfassen und dann, nachdem der Rohling über den Halter gebracht ,vorden ist, durch
den Rohling hindurchschneiden und den zugeschnittenen Griff in den Halter legen.
Hierbei kann die Zuschneidevorrichtung entweder einander gegenüberliegende Messer
aufweisen, die in den Griff teilweise an einer Stelle einschneiden, an der er später
zugeschnitten wird, oder aber einen Block mit Ausnehmungen umfassen, der zur Aufnahme
der Endteile eines Griffrohlings dient, wobei die Messer so ange-
1:ordnet
sind, daß sie sich quer zu einer Fläche des Blockes an den Enden der Ausnehmungen
vorbeibewegen.
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Ein erfindungsgemäß bevorzugter Griff kennzeichnet sich dadurch, daß
der Griffrohling D-förmig ist und einen durchbrochenen Griffteil sowie einen Trag-oder
- Stegteil aufweist, welch letzterer vom Griffteil zur Bildung des zugeschnittenen
Handgriffs abzutrennen ist.
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Es ist nun bekannt,. Henkel od. dgl. derart anzugarnieren, daß die
Henkel selbsttätig zugeschnitten, mit Schlicker versehen und dann angarniert werden.
Ein Vergleich des bekannten Verfahrens und der Vorrichtungen zur Durchführung desselben
mit der Erfindung zeigt folgende Vorteile letzterer auf.
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1. Bei der bekannten Maschine wird ein Handgriff in einen Halter zwecks
Zuschneidens eingelegt. Dieser Halter bildet eine offene Aussparung, so daß es besonderer
Sorgfalt bedarf, um zu gewährleisten, daß der Handgriff in der richtigen Lage verbleibt
und sich beim schnellen Arbeitsgang der Maschine nicht versetzt. Der Handgriff wird
nunmehr auf das Zuschneidemesser hin weiterbewegt. Wird der Handgriff nun dicht
an der Kante der Form beschnitten, dann ergeben sich Schwierigkeiten, sobald der
Handgriff mit dem zugeordneten Gefäß verbunden werden soll. Stehen die Endteile
des Handgriffes jedoch über die Kante des Halters hinaus vor, dann sind diese Endteile
ohne Abstützung. Hierbei tritt jedoch häufig eine Kanten- oder Gratbildung des unteren
Teiles der Schnittfläche des Handgriffes ein. Außerdem wird der Handgriff lediglich
von einem Greifer gehalten, während das Beschneiden durchgeführt wird. Falls daher
ein Handgriff etwas zu trocken ist, dann muß unvermeidbar durch die infolge des
Beschneidens ausgeübte Beanspruchung entweder ein Bruch des Handgriffes selbst oder
ein Bruch an der Schnittfläche eintreten.
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2. Anschließend wird der mit Schlicker versehene Handgriff mit dem
zugeordneten Gefäß verbunden. Hierbei ist zu beachten, daß es dann, wenn bei der
ersten Arbeitsstufe der Handgriff dicht neben dein Halter beschnitten wird, nicht
möglich ist, die Enden des Handgriffes gegen das Gefäß anzupressen. Da bei der bekannten
Maschine ein und derselbe Halter sowohl für das Beschneiden als auch für das Anbringen
des Handgriffes an das Gefäß verwendet wird, liegen die Schwierigkeiten vor, daß
dann dieser Halter für eine richtige Einstellung während des Beschneidens mit geringem
Spiel den Handgriff umfassen soll, beim Abziehen vom Griff letzterer sich verformt,
reißt oder bricht, und daß dann, wenn der Halter den Handgriff genügend lose und
mit viel Spiel umfaßt, so daß ein Lösen des Halters vom Handgriff ohne Schwierigkeiten
möglich ist, eine genaue Einstellung des betreffenden Handgriffes beim Beschneidvorgang
nicht möglich ist. Ferner ist bei der bekannten Maschine die Art und Weise besonders
ungünstig, in welcher der Halter des Griffes von dem mit dem Handgriff versehenen
Gefäß wegbewegt wird.
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Die Vorteile der Erfindung ergeben sich gegenüber der bekannten Maschine
vor allen Dingen daraus, daß der Handgriff beschnitten wird, solange er sich noch
nicht in demjenigen Halter befindet, mit welchem er an das zugehörige Gefäß angesetzt
werden soll. Es ist daher möglich, ohne jede Schwierigkeiten hinsichtlich des Beschneidvorganges
den Handgriff in einem Halter unterzubringen, welcher diesen Handgriff lose aufnimmt,
so daß die Endteile des Handgriffes aus diesem Halter vorstehen, um auf diese Weise
in einfacher schneller Weise mit dem Gefäß verbunden werden zu können. Dabei ist
der Rohling zum Beschneiden genau eingestellt. Weiterhin wird durch die Ausbildung
der Beschneidmittel gemäß der Erfindung die Gefahr einer Beschädigung des jeweiligen
Handgriffes infolge des Abschneidens von abgestützten Handgriffendteilen mit Sicherheit
vermieden, desgleichen der Nachteil einer Verformung oder Beschädigung des Handgriffes
durch eine zu hohe Druckwirkung während des Beschneidens.
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Außerdem wird der Handgriff nach dem Beschneiden nicht mehr von Hand
berührt, da die Beschneidvorrichtung den Handgriffrohling an Stellen erfaßt, an
denen derselbe beschnitten werden soll, wobei diese Stellen genau bestimmt sind,
hierfür jedoch nicht der Halter zum Anbringen des Handgriffes am Gefäß Verwendung
findet. Diese Beschneidvorrichtung unterstützt derart den Rohling, schneidet dann
direkt durch den Handgriff durch und beschneidet denselben gleichzeitig, um ihn
derart an den zugeordneten Halter einzustellen, mit welchem der Handgriff dann an
dem Gefäß angebracht wird.
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Die Erfindung wird beispielsweise an Hand schematischer Zeichnungen
näher beschrieben, und zwar zeigt Fig.1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Maschine, Fig.2 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Maschine, Fig.3 eine Vorderansicht,
teilweise im Schnitt, einer Zuschneidevorrichtung für die erfindungsgemäße Maschine,
Fig.4 eine Seitenansicht der Zuschneidevorrichtung, Fig. 5, 6 und 7 Ansichten einer
Handgriffsansetzvorrichtung und der Zuschneidevorrichtung in drei verschiedenen
Arbeitsstufen, Fig. $ eine Griffdarbietungsvorrichtung und die Zuschneidevorrichtung
der erfindungsgemäßen Maschine in einer bestimmten Arbeitsstufe, Fig.9 eine Vorderansicht
einer anderen Ausführungsform der Zuschneidevorrichtung, Fig. 10 eine Seitenansicht
der in Fig.9 gezeigten Vorrichtung, Fig.11 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie
XI-XI der Fig. 101 , Fig. 12 einen D-förmigen Griffrohling, Fig. 13 ein Einstellschaubild
der Steuerung für die verschiedenen Teile der erfindungsgemäßen Maschine. Die in
Fig. 1 und 2 dargestellte Maschine ist zur Verwendung für das Anbringen von Griffen
an Tassenkörpern ausgebildet und besitzt eine Griff darbietungsvorrichtung A, eine
Zuschneidevorrichtung B, eine Schlickerauftragvorrichtung C und eine Griffansetzvorrichtung
aus einem Griffhalter 31 und einer Aufspannvorrichtung E. Die Aufspannvorrichtung
E ist so gewählt, daß sie für die besondere Tassengröße geeignet ist, und ist in
ihrer Lage leicht verstellbar. Im Betrieb der dargestellten Maschine wird in der
nachstehend beschriebenen Weise ein ungebrannter Tassenkörper auf die Aufspannvorrichtung
E und ein ungebrannter, nicht zugeschnittener Griffrohling Hin die Vorrichtung
A gebracht, worauf die letztere den Griffrohling H der Zuschneidevorrichtung
B darbietet und Messer 4 der Vorrichtung B an den Endteilen des Griffrohlings
H angreifen und sich teilweise schließen, so daß sie in den Griffrohling
H einschneiden. Die Vorrichtung B hält dann den Griffrohling H und
bewegt sich, um ihn über den Halter M zu bringen, der sich in geöffnetem Zustand
befindet.
Sodann wird die Schließbewegung der Messer 4 herbeigeführt, wodurch die Endteile
des Griffes H abgeschnitten werden und damit ein zugeschnittener Griff erhalten
wird, der in den Halter 147 gelegt wird. Die Schlickerauftragvorrichtung C trägt
dann Schlicker auf die Endteile des zugeschnittenen Griffes H auf, worauf
die Ansetzvorrichtung D bewirkt, daß die Form M den Griff an dem sich auf
der Aufspannvorrichtung E befindenden Tassenkörper aufsetzt und damit der Griff
am Tassenkörper angebracht wird.
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Die dargestellte Maschine besitzt ein Hauptgestell 6, das eine Tischplatte
2 und ein Obergestell 28 trägt. Im Gestell 6 ist ein Elektromotor 8 gelagert, der
über ein Untersetzungsgetriebe 12 eine Hauptwelle 10 antreibt. Die Welle 10 ist
im Gestell 6 gelagert und trägt sechs Nocken 14, 16, 18, 20, 22 und 24. Wie sich
aus dem Nachstehenden ergibt, bewirkt der I',Tocken 14 eine Bewegung der Griffansetzvoirichtung
D, der Nocken 16 eine Bewegung der Schlickerauftragvorrichtung C, die Nocken 18
und 20 bewirken eine Bewegung der Zuschneidevorrichtung B und die Nocken 22 und
24 eine Bewegung der Griffdarbietungsvorrichtung A.
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Die Griffdarbietungsvorrichtung A weist eine oben offene Einstellform
30 auf, die am oberen Ende einer Stange 32 angeordnet ist. Die Form 30 ist mit einer
Ausnehmung 26 versehen, die dazu dient, einen in ihr befindlichen unbeschnittenen
Griffrohling in einer bestimmten Lage zu halten. Während eines Arbeitszyklus der
dargestellten Maschine bewirkt der Nocken 24 eine Vorwärtsbewegung der Vorrichtung
A in eine Griffrohlingsdarbietungsstellung und zurück in eine Griffrohlingsaufnahmestellung,
und der Nocken 22 bewirkt eine Auf- und Abwärtsbewegung der Form 30, wenn sich die
Vorrichtung A in den Griffrohlingsdarbietungsstellungen (s. Fig. 9) befindet.
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Die Zuschneidevorrichtung B (Fig. 3 und 4) weist eine Hülse 58 auf,
die in einem senkrechten Lager 60 angeordnet ist, welche auf dem Tisch 2 befestigt
ist. Die Hülse 58 ist durch den Tisch geführt und trägt an ihrem unteren Ende eine
Kettenrolle 62. Zwischen der Kettenrolle 62 und dem Lager 60 wirkt eine Torsionsfeder
64, welche die Kettenrolle 62 und damit die Hülse 58, von oben gesehen, im Gegenzeigersinn
belastet. Die Hülse 58 ist in der Nähe ihres oberen Endes mit einem Flansch 68 ausgebildet,
während in einer Ausnehmung am oberen Ende des Lagers 60 zwischen dem Flansch 68
und dem Lager 60 ein Kugellager 66 angeordnet ist. An der Hülse 58 ist durch zwei
Schrauben 70, 70 eine hohle Stütze 72 befestigt, die auf ihren entgegengesetzten
Seiten zwei senkrechte Schlitze 74, 76 und zwei Lagerarme 78, 80 oberhalb der Schlitze
74, 76 aufweist. In der Hülse 58 ist eine sich durch diese hindurch und in die Stütze
72 erstreckende Betätigungsstange 82 gleitbar angeordnet, an deren oberem Endteil
ein Querstück 84 befestigt ist, dessen Endteile sich durch die Schlitze 74, 76 nach
außen erstrecken. Zwischen dem oberen Ende der Stange 62 und der Stütze 72 stützt
sich eine Feder 86 ab, welche die Stange 82 und das Querstück 84 nach unten belastet.
In den Endteilen des Querstückes 84 sind gegenüberliegend den Schlitzen 74, 76 von
der Stütze 72 nach außen zwei Gewindebolzen 88, 90 befestigt, die an ihren oberen
Enden Nockenrollen 92, 94 tragen.
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Das untere Ende der Stange 82 liegt gegen einen Arm 96 eines Nockenhebels
98 an, der einen weiteren Arm 200 aufweist, an dem eine Nockenrolle 202 gelagert
ist, sowie einen dritten Arm 99. Der Hebel 98 ist auf einer Achse 52 schwenkbar,
die Rolle 202 ist im Betrieb der dargestellten Maschine zur Auflage auf dem Nocken
20 bestimmt, der Arm 99 ist im Betrieb der Maschine zur Anlage an einer Anschlagschraube
201 bestimmt, die in einer Schiene 220 befestigt ist, welche quer zu den zwei Lagern
53, 53 angeordnet ist. Um einen Teil des Umfanges des Kettenrolle 62 ist eine Kette
204 herumgeführt, die um ein Kettenrad 206 gelegt ist, welche zwischen den Lagern
53 an einem Arm 208 eines Nockenhebels 210 angeordnet ist, der einen weiteren Arm
212 aufweist, welcher eine zur Auflage -auf dem Nocken 18 bestimmte Nockenrolle
214 trägt, sowie einen dritten Arm 216, der ebenfalls an einer in der Schiene 220
befestigten Anschlagschraube 218 zur Anlage kommen kann.
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Zwischen den Lagerarmen 78 und 80 (Fig. 3, 4 und 7) ist eine Achse
222 befestigt, auf der zwei Tragglieder 224, 226 schwenkbar sind. Das Tragglied
224 weist einen zylindrischen Teil 228 auf, der auf der Achse 222 drehbar angeordnet
ist, ferner einen sich nach unten erstreckenden Nockenarm 230, der so ausgebildet
ist, daß er gegen die Nockenrolle 92 anliegt, sowie einen sich nach oben erstreckenden
Arm 232 und einen sich nach unten erstreckenden Ansatz 235 (Fig. 4). Das Tragglied
226 weist einen zylindrischen Teil 234, der auf der Achse 222 drehbar gelagert ist,
einen sich nach unten erstreckenden Nockenarm 236, der so ausgebildet ist, daß er
gegen die Nockenrolle 94 anliegt, einen sich nach unten erstreckenden Arm 238 und
einen sich nach oben erstreckenden Ansatz 240 auf. Ein in der Stütze 72 angeordneter
Tauchbolzen 242 wird durch eine Feder 244 gegen den Ansatz 233 belastet, ein in
der Stütze 72 angeordneter Tauchbolzen 246 wird durch eine Feder 248 gegen den Ansatz
240 belastet, so daß die beiden Arme 232, 238 durch die Federn 244, 248 in Richtung
zueinander gedrückt werden.
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Die Messer 4 sind auf den Traggliedern 224, 226 in Tragköpfen K verstellbar
angeordnet, die nachstehend unter besonderer Bezugnahme auf Fig. 3, 4 und 7 näher
beschrieben werden. Die Köpfe K sind paarweise so angeordnet, daß zwei obere Messer
4 zwei unteren Messern 4 gegenüberliegen, wobei die oberen Messer 4 in den am Tragglied
224 angeordneten Köpfen K befestigt sind, während die unteren Messer 4 in am Tragglied
226 angeorneten Köpfen K befestigt sind.
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Die Schlickerauftragvorrichtung C (Fig. 1 und 2) weist ein Kissen
100 auf, das an einem Kurbelarm 102 befestigt ist. Der Arm 102 ist an dem einen
Ende einer sich nach rückwärts erstreckenden waagerechten Welle 104 befestigt, die
in auf dem Tisch 2 befestigten Lagern 106 gelagert ist. Ein am unteren Ende der
Welle 104 befestigter Bund 108 und eine zwischen dem Bund 108 und einem der Lager
106 wirkende Torsionsfeder 110 belastet die Welle 104, gesehen in Fig. 2, im Uhrzeigersinn.
Der Nocken 16 ist so gestaltet, daß im Betrieb die Vorrichtung C das Kissen 100,
gesehen in Fig. 2, im Gegenzeigersinn bewegt, um Schlicker aus einem Behälter 126
aufzunehmen, der am Tisch 2 befestigt ist und einen Schlickervorrat enthält, im
Uhrzeigersinn in eine stehende Lage (Fig. 2), im Gegenzeigersinn zum Auftragen von
Schlicker auf die Endteile eines zugeschnittenen Griffs in der Form M und wieder
im Uhrzeigersinn in seine stehende Lage (s. Fig. 9).
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Die Griffansetzvorrichtung D der dargestellten Maschine umfäßt den
Halter M, der an einem Glied 130 durch Bolzen 132 (Fig. 1, 2, 5, 6 und 7) verstellbar
befestigt ist. Das Glied 130 ist durch einen Bolzen 134
auf
einer Stange 136 festgeklemmt, die an ihrem rückwärtigen Ende bei 139 am Obergestell
28 angelenkt ist. Ein an der Stange 136 befestigter Ansatz 138 kann im Betrieb der
dargestellten Maschine an einem im Gestell-28 befestigten und als Anschlag dienenden
Bolzen 140 zur Anlage kommen. Im Mittelteil der Stange 136 ist ein Kurbelarm 142
befestigt. An einem unteren Endteil des Kurbelarms 142 ist eine Rolle 144 gelagert,
die am Nocken 14 anliegt. Am Nocken 14 ist ein luftbereiftes Rad 146 befestigt,
dessen Zweck nachstehend näher erläutert wird.
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Der Halter !ll weist einen festen Teil 148 und einen an diesem bei
152 angelenkten beweglichen Teil 150
auf. Eine Torsionsfeder 154 (Fig. 1)
hat das Bestreben, den Teil 150 in einer Offenstellung zu halten (die in Fig.2,
5, 6 und 7 gezeigt ist). Der feste Teil 148 trägt ein Gummikissen 156 und dient
ferner zur schwenkbaren Lagerung einer Klinke 160. Der bewegliche Teil 150 trägt
ein Gummikissen 162, das mit einem Hohlraum 164 in Form eines Tassengriffes ausgebildet
ist. Am Teil 150 ist ein Auslösehebel 168 befestigt, an dem ein weiterer
Auslösehebe1170 durch einen Stift 172 frei schwenkbar gelagert ist. Ein Ansatz 174
begrenzt die Bewegung des Hebels 170 relativ zum Hebel 168. Im Betrieb der dargestellten
Maschine kann die Klinke 160 mit einem im beweglichen Teil 150 befestigten Stift
in Eingriff kommen.
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Die Maschine weist ferner einen Halteröffnungs-und -schließungsmechanismus
auf (Fig. 1, 2 und 5), der mit einem senkrechten Schaft 176 versehen ist, welcher
zur Gleitbewegung in einer Hülse 177 angeordnet ist, welcher in einer Halterung
178 und am Gestell 28 befestigt ist. Eine Feder 180, die zwischen der Halterung
178 und einer am unteren Ende des Schaftes 176 befestigten Lagerung 182 wirkt, hat
das Bestreben, den Schaft nach unten zu drücken. Ein am Schaft befestigter Bund
184 dient zur Begrenzung seiner Abwärtsbewegung. Die Lagerung 182 trägt eine Nockenrolle
186, die im Betrieb für das Zusammenwirken mit dem Nocken 14 bestimmt ist. Am Schaft
176 ist ein Auslöseglied 190 befestigt, während an der Hülse 177 ein Auslöseglied
188 befestigt ist.
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Die Tassenaufspannvorrichtung E der Maschine (Fig. 9) ist auf einer
verstellbaren Halterung angeordnet, so daß sie mit verschiedenen Fomen und Größen
der Tassenkörper verwendet werden kann.
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Nachstehend wird die Arbeitsweise der Maschine beim Anbringen eines
Griffes an einen Tassenkörper in Verbindung mit Fig. 13 beschrieben, die ein Einstellschaubild
der Steuerung zeigt, aus dem die Bewegung der verschiedenen Teile der dargestellten
Maschine ersichtlich ist.
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In Fig. 13 zeigt die Linie a die Schwingbewegung der Griffdarbie=
tungsvorrichtung A; die Linie b die Aufundabbewegung der Griffdarbietungsvorrichtung
A, die Linie c die Schließbewegung der Messer 4 der Zuschneidevorrichtung B, die
Linie d die Drehbewegung der Zuschneidevorrichtung B, die Linie e die Aufundabbewegung
des Halters M, die Linie f das Öffnen und Schließen des Halters M, die Linie g die
Aufundabbewegung des Schaftes 176, die Linie lt die Bewegung der Schlickerauftragsvorrichtung
C.
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Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Maschine beim Aufbringen eines
Griffes auf einen Tassenkörper in Verbindung mit Fig. 13 beschrieben. Bevor die
Maschine zum Anbringen eines Griffes an einen Tassenkörper in Betrieb genommen wird,
müssen verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Zuerst müssen richtig geformte
Gummikissen 162 und 156 in den Hater M eingesetzt werden. Zweitens muß eine richtig
geformte Einstellform 30 in die Griffdarbietungsvorrichtung A eingebracht - werden;
und drittens muß in die Maschine eine Aufspannvorrichtung E von der richtigen Form
und Größe eingebaut werden. Der Winkel von Messer 4 wird dann so eingestellt, daß
die Endteile eines Griffrohlings für das Anbringen an einen Tassenkörper richtig
zugeschnitten werden, für welchen Zweck, wenn der Tassengriff eine ungewöhnliche
Form hat, es notwendig werden kann, die Schlickerauftragvorrichtung zu verstellen.
Die Kissen 156 und 162 des Halters M sollen in ihren Formen annähernd derjenigen
der Außenseite des Tassenkörpers entsprechen, so daß ein zugeschnittener Griff ohne-
weiteres am Tassenkörper angebracht werden kann.
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In der Nullgradstellung der Fig. 13 befindet sich die Maschine in
dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Zustand, in welchem ein Griff gerade an einen Tassenkörper
angebracht worden ist und ein nicht zugeschnittener Griffrohling In der Zuschneidevorrichtung
B gelagert ist. Eine-Bedienungsperson bringt nun einen nicht zugeschnittenen Griffrohling
in die Ausnehmung 26 der Einstellform 30 und entfernt, wenn sich der Halter M nach
unten von der Auf spannv orrichtung E wegbewegt, den Tassenkörper, an dem ein Griff
von der Aufspannvorrichtung E angebracht worden ist, und setzt auf letztere einen
noch nicht mit einem Griff versehenen Tassenkörper auf: Zu Beginn der Inbetriebnahme
der dargestellten Maschine bewegt sich die Griffdarbietungsvorrichtung A nach innen,
um einen in ihr befindlichen nicht zugeschnittenen Griffrohling in eine Stellung
zu bringen, in der er durch die Zuschneidevorrichtung B erfaßt werden kann. Während
dies geschieht, bewirkt der Nocken 14, daß die Griffansetzvorrichtung D den Halter
M, der sich in seiner Offenstellung befindet, nach unten in seine tiefste Lage bewegt,
während die Zuschneidevorrichtung B mit- dem in ihr befindlichen nicht zugeschnittenen
Griffrohling H unter der Mitwirkung des Nockens 18 gedreht wird, um den Griffrohling
über den - Hohlraum 164 des Gummikissens 162 (Fig. 5, 90'° in Fig. 13) zu bringen.
Hierauf erfolgt eine Aufwärtsbewegung des Halters A7, wobei die Messer 4 der Zuschneidevorrichtung
D in ihre Schließstellung gebracht werden, so daß der Griff ab-, getrennt und dessen
Endteile zugeschnitten werden, wenn sich das Kissen 162 an der Vorrichtung B vorbeibewegt
und der zugeschnittene Griff in den Hohlraum 164 (Fig. 6, 136° in- Fig. 13) eingelegt
wird. Das Kissen 162 ist -so angeordnet, daß es sich nach oben etwas über die Messer
4 hinausbewegt, um den zugeschnittenen Griff sicherer von diesem zu trennen. Wenn
sich der zugeschnittene Griff im Hohlraum 164 befindet, werden die Messer 4 voll
auseinanderbewegt (175° in Fig.13) und gleichzeitig so herumgeschwenkt, daß sie
der Darbietungsvorrichtung A (208° in Fig. 13) zugekehrt sind. Inzwischen ist der
Halter M wieder in seine unterste Stellung bewegt worden, während die Schlickerauftragvorrichtung
C, die eine Schicht Schlicker auf dem Kissen. -100 trägt, nach innen bewegt wird
und eine geringe Menge Schlicker auf die Endteile des zugeschnittenen Griffes in
dem Hohlraum 164 aufbringt (Fig. 7, 190° in Fig. 13). Die Schlickerauftragvorrichtung
C bewegt sich dann weg, während sich der Halter M nach oben zur Tassenaufspannvorrichtung
E
bewegt (200° in Fig. 13). Wenn sich der Halter M nach oben bewegt (bei etwa 247°
in Fig. 13), kommt der Auslösehebel170 mit dem Auslöseglied 188 in Berührung und
wird der bewegliche Teil 150 in Auflage auf den festen Teil 148 bewegt, um hierdurch
den Halter M zu schließen. Die Endteile des zugeschnittenen Griffes sind nun mit
dem aufgetragenen Schlicker im Halter 117 nach oben gerichtet, wobei die Klinke
160 die beiden Teile 148, 150 in Anlage aneinander hält. Während der Schließbewegung
des Halters M werden der senkrechte Schaft 176
und das Auslöseglied
190 durch den Nocken 14 (275° in Fig. 13) ebenfalls nach oben in ihre oberste
Stellung bewegt. Hierauf wird der zugeschnittene Griff auf dem Tassenkörper in der
Tassenaufspannvorrichtung E aufgebracht und gegen diesen durch das luftbereifte
Rad 146 elastisch angedrückt, um eine sichere Befestigung zu gewährleisten. Sodann
bewegt sich der Schaft 176 nach unten, schlägt das Auslöseglied 190 gegen die Klinke
und bewirkt die Feder 154 eine Bewegung des Teiles 150 vom Teil 148 weg, so daß
der Griff am Tassenkörper haftenbleibt.
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Aus Fig. 13 ergibt sich, daß, während sich der Halter M nach oben
bewegt, um den Griff an dem Tassenkörper anzubringen, die Darbietungsvorrichtung
A der Zuschneidevorrichtung B einen weiteren Griffrohling dargeboten hat. Bei 158°
in Fig. 13 beginnt sich die Vorrichtung A nach oben zu bewegen und bringt in Kombination
mit der Drehung der Zuschneidevorrichtung B (176 bis 206° in Fig. 13) einen Griffrohling
zwischen die vollgefüllten Messer 4 (Fig. 8, 230° in Fig. 13). Die Messer 4 werden
nun in ihre teilweise geschlossene Stellung gebracht, um den Griffrohling zu erfassen
und ihn teilweise durchzuschneiden (260° in Fig. 13). Die DarbietungsvorrichtungA
bewegt sich nun nach unten, wie mit strichpunktierten Linien in Fig. 8 gezeigt,
und schwingt dann, wenn sie sich vom Rohling in Abstand befindet, in ihre vordere
oder Ruhestellung zurück.
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Aus Fig. 13 ergibt sich, daß, während die Vorrichtung A in ihre Ruhestellung
zurückkehrt, sich die Schlickerauftragvorrichtung nach unten zum Schlikkerbehälter
bewegt, um Schlicker auf dem Kissen 100
aufzunehmen, worauf sie in ihre Ruhestellung
zurückkehrt. Die Teile der dargestellten Maschine sind nun alle wieder in die in
Fig. 1 und 2 gezeigten Stellungen, d. h. in die Nullgradstellung in Fig. 13, zurückgeführt
worden.
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Eine andere Ausführungsform B der Zuschneidevorrichtung ist in Fig.
9, 10 und 11 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist eine zylindrische Stütze 300
an der Hülse 58 an Stelle der hohlen Stütze 72 befestigt, während die Betätigungsstange
82, an deren oberem Ende in diesem Falle kein Teil befestigt ist, sich in einer
senkrechten Form 302 der Stütze bewegen kann. Die Stütze 300 ist an ihrem oberen
Ende mit einem breiten Schlitz 304 versehen.
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In der Stütze 300 ist ein Lagerblock 310 zur Aufundabbewegung
angeordnet. Der Block 310 ist annähernd T-förmig und weist einen sich nach unten
erstreckenden Schaft 312 und zwei Querarme 314, 316 auf, die mit Gewindebohrungen
318, 320 versehen sind und mit U-förmigen Nuten 322, 324 enden. Die Arme 314, 316
erstrecken sich -durch den Schlitz 304 nach außen. Der Schaft 312 ist mit einer
Bohrung 326 ausgebildet, in welchem eine Feder 328 angeordnet ist, die den Block
310 nach unten drückt.
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Am oberen Ende der Stütze 300 ist durch drei Schrauben 332
eine Platte 330 befestigt. Von der Platte 330 erstreckt sich eine Stange nach unten,
auf der die Feder 328 angeordnet ist. Ferner erstreckt sich von der Platte
330 ein Ansatz 336 nach oben, der an seinem oberen Ende eine V-förmige
Nut aufweist.
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Die Zuschneideorgane der Ausführungsform B' der Zuschneidevorrichtung
bestehen aus einem Zuschneideblock 338 und zwei Zuschneidemessern 340, 340. Der
Block 338 ist in seiner Form so gewählt, daß er dem jeweils zuzuschneidenden Griff
entspricht, und weist Nuten 341, 342 auf, die einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt
haben und in ihrer Form derjenigen des Endteiles des Griffes angepaßt sind.
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Die beiden Messer 340, 340 weisen eine wolframbestückte Außenseite
auf und sind auf Stangen 344, 346 verstellbar angeordnet. Die Stange 344 ist verstellbar
an einem Halter 348 angebracht, welcher einen Ansatz 350 trägt, der in der Nut 324
durch eine Schraube 352 gehalten wird. Die Stange 346 ist an einem Halter 354 verstellbar
befestigt, die einen Ansatz 356 trägt, der in der Nut 322 durch eine Schraube 358
gehalten wird. Wie ersichtlich, können die Messer 340 auf diese Weise leicht nach
oben und unten, aufeinander zu und voneinander weg und zur Stütze 300 zu- bzw. von
dieser wegverstellt werden.
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Die Arbeitsweise der Ausführungsform B' ist der der Zuschneidevorrichtung
B ähnlich. Es wird aus der vorangehenden Beschreibung in Erinnerung gebracht, daß
die Steuerung bestimmter Bewegungen eine geringfügige Verstellung erfordern kann.
In der Ausnehmung 26 der Griffdarbietungsvorrichtung A ist ein urbeschnittener Griffrohling
angeordnet. Die Form 30
der Vorrichtung A wird nach oben bewegt, um die Endteile
des Griffrohlings in die Ausnehmungen 341, 342 zu bringen. Die Betätigungsstange
82 bewirkt dann eine Aufwärtsbewegung des Blocks 3.10, wobei die Messer 340, 340
am Griffrohling unmittelbar benachbart der Innenfläche 360 des Blocks
310 angreifen. Während dieser Arbeitsstufe schneiden die Messer 340 nur sehr
geringfügig in den Griffrohling ein. Die Form 30 der DarbietungsvorrichtungA wird
nun nach unten bewegt, wobei der Griff zwischen dem Block 338 und den Messern 340
zurückbleibt. Die Zuschneidevorrichtung B' wird nun unter der Wirkung des Nockens
18 um 90° gedreht, um den urbeschnittenen Griffrohling über die Aushöhlung 164 des
Kissens 162 zu bringen. Der Halter M bewegt sich nun nach oben gegen den Block
338, während die Messer 340
über die Fläche 360 bewegt werden, wobei
sie durch den Endteil des Rohlings hindurchschneiden, um ihn auf diese Weise zuzuschneiden,
wodurch ein zugeschnittener Griff erhalten wird. Der Halter M, der den zugeschnittenen
Griff trägt, bewegt sich nun wieder nach unten, während die Zuschneidevorrichtung
in ihre in Fig. 9 gezeigte Ausgangsstellung zurückkehrt. Die dargestellte Maschine
kann ohne weiteres mit den meisten üblichen Formen von Tassengriffrohlingen verwendet
werden und setzt die Bruchgefahr wesentlich herab. Fig. 12 zeigt jedoch einen neuartigen
Griffrohling 400, der besonders zur Verwendung mit der dargestellten Maschine geeignet
ist, und zwar unabhängig davon, ob diese mit der Zuschneidevorrichtung
B oder mit der Ausführungsform B' der Zuschneidevorrichtung ausgerüstet
ist. Der Griffrohling 400 ist im wesentlichen D-förmig und weist einen C-förmigen
offenen Griffteil 402 auf sowie einen Tragsteg 406, der sich über den offenen Griffteil
erstreckt. Es ist ohne weiteres verständlich, daß ein Rohling dieser Form sehr viel
widerstandsfähiger gegen Verformung ist als der üblichere C-förmige Griffrohling.
Wenn der Rohling 400 in der dargestellten Maschine
verwendet wird,
wird er in die Form 30 der Darbietungsvorrichtung A gebracht und dann der
Zuschneidevorrichtung dargeboten, in welcher die Zuschneidemesser 4 oder 340 am
Rohling an den Stellen 404 angreifen, an denen der Rohling später in der vorangehend
beschriebenen Weise zur Bildung eines zugeschnittenen Griffes 402 abgetrennt
wird.
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Der zugeschnittene Griff 402 wird dann an der Tasse angebracht, ohne
daß er weiter von der Bedienungsperson berührt wird. Hieraus ergibt sich, daß, solange
der Rohling 400 von der Bedienungsperson gehandhabt wird, er sich in einem Zustand
befindet, in welchem er gegenVerformung widerstandsfähig ist, während er nach dem
Zuschneiden nicht mehr von der-Bedienungsperson gehandhabt wird, so daß die Gefahr
der Verformung oder des Bruchs des Griffes stark verringert ist.