DE1083166B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Anbringen von Handgriffen an eine Tasse od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Anbringen von Handgriffen an eine Tasse od. dgl.

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DE1083166B
DE1083166B DES61876A DES0061876A DE1083166B DE 1083166 B DE1083166 B DE 1083166B DE S61876 A DES61876 A DE S61876A DE S0061876 A DES0061876 A DE S0061876A DE 1083166 B DE1083166 B DE 1083166B
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DE
Germany
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handle
cut
blank
holder
cup
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DES61876A
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Arthur Dowley
Harold Roberts
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Service Engineers Ltd
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Service Engineers Ltd
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/02Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for attaching appendages, e.g. handles, spouts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/12Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing parts of the articles by cutting
    • B28B11/125Cutting-off protruding ridges, also profiled cutting

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Anbringen von Handgriffen an eine Tasse od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung und das Anbringen von Griffen an Tassen u. dgl. bei Keramikware. Der Ausdruck »Keramikware« soll nicht nur alle solche Gegenstände umfassen, die durch Formen eines Materials auf Tongrundlage und Brennen des geformten Materials bei einer hohen Temperatur gebildet werden, um es wasserbeständig zu machen, sondern auch Steingut und Porzellan.
  • Wenn nachstehend die Herstellung und Anbringung von Handgriffen an Tassenkörpern beschrieben wird, so soll dies nur beispielsweise zu verstehen sein, da solche Handgriffe natürlich auch an Schüsseln, Schalen u. dgl. angebracht werden können.
  • Bei der Herstellung der genannten Ware ist es üblich, zuerst den Werkstoff in einer Form so zu formen, daß ein Körper der gewünschten Gestalt erhalten wird, und dann diesen Körper zu trocknen. Der Körper ist in diesem Zustand verhältnismäßig zerbrechlich. Hierauf wird ein vorgeformter Handgriff an dem Körper mit flüssigem Schlicker angebracht und der Körper mit dem angebrachten Handgriff dann bei etwa 110a° C gebrannt, wobei ein Rohling erhalten wird, der verhältnismäßig widerstandsfähig und wasserbeständig ist. Nachdem dieser Rohling von Staub und losen Teilchen befreit worden ist, wird er gegebenenfalls bemustert und dann glasiert.
  • Bei der Herstellung vorgeformter Handgriffe für den erwähnten Zweck ist es üblich, eine poröse Gipsform zu verwenden, in der eine Anzahl von Tassengriffrohlingen gleichzeitig aus flüssiger Tonmasse (Schlicker) gegossen wird. Diese Tassengriffrohlinge werden dann voneinander getrennt, worauf jeder Griffrohling auf einer Zuschneidemaschine beschnitten wird, so daß ein Tassengriff vorliegt, der zwei Befestigungsflächen aufweist, um sodann an einem Tassenkörper entweder von Hand oder durch Verwendung einer Griffansetzvorrichtung angebracht zu werden.
  • Ein zugeschnittener Tassengriff hat gewöhnlich eine offene Form, die oft C-förmig ist. Da das Material des Griffs zwangläufig etwas feucht ist, sind die Griffe sehr zerbrechlich, so daß sie leicht beschädigt oder verformt werden können. Die manuelle Handhabung von Tassengriffen nach dem Zuschneiden führt unabhängig davon, ob die zugeschnittenen Griffe von Hand an den Tassenkörpern befestigt werden oder- ob sie, wie es üblich ist, von Hand in einen Halter einer Griffansetzvorrichtung gebracht werden, zum Bruch oder wenigstens zu einer Verformung einer Anzahl von Griffen.
  • Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile mit Sicherheit auszuschalten. Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, ein Verfahren zum Herstellen eines Griffes zur Befestigung an einer Tasse od. dgl., bei welchem ein Griffrohling zur Bildung eines Griffes zugeschnitten wird, der dann in einen Halter gebracht wird, durch dessen Betätigung er an einer Tasse angebracht wird, erfindungsgemäß dahingehend zu verbessern, daß die Zuschneideorgane einer Zuschneidevorrichtung zuerst den Griffrohling an den Stellen erfassen und halten, an denen er zugeschnitten werden soll, und dann durch den Griffrohling hindurchschneiden, worauf der zugeschnittene Griff in den Halter gebracht wird.
  • Eine vorteilhafte Vorrichtung für das Zuschneiden und Anbringen von Griffen unter Verwendung des Verfahrens nach dieser Art sieht vor, daß die Zuschneideorgane einander gegenüberliegen und durch einen nockenbetätigten Mechanismus so zu bewegen sind, daß sie zuerst den durch eine Darbietungsvorrichtung gelagerten Griffrohling erfassen und dann, nachdem der Rohling über den Halter gebracht ,vorden ist, durch den Rohling hindurchschneiden und den zugeschnittenen Griff in den Halter legen. Hierbei kann die Zuschneidevorrichtung entweder einander gegenüberliegende Messer aufweisen, die in den Griff teilweise an einer Stelle einschneiden, an der er später zugeschnitten wird, oder aber einen Block mit Ausnehmungen umfassen, der zur Aufnahme der Endteile eines Griffrohlings dient, wobei die Messer so ange- 1:ordnet sind, daß sie sich quer zu einer Fläche des Blockes an den Enden der Ausnehmungen vorbeibewegen.
  • Ein erfindungsgemäß bevorzugter Griff kennzeichnet sich dadurch, daß der Griffrohling D-förmig ist und einen durchbrochenen Griffteil sowie einen Trag-oder - Stegteil aufweist, welch letzterer vom Griffteil zur Bildung des zugeschnittenen Handgriffs abzutrennen ist.
  • Es ist nun bekannt,. Henkel od. dgl. derart anzugarnieren, daß die Henkel selbsttätig zugeschnitten, mit Schlicker versehen und dann angarniert werden. Ein Vergleich des bekannten Verfahrens und der Vorrichtungen zur Durchführung desselben mit der Erfindung zeigt folgende Vorteile letzterer auf.
  • 1. Bei der bekannten Maschine wird ein Handgriff in einen Halter zwecks Zuschneidens eingelegt. Dieser Halter bildet eine offene Aussparung, so daß es besonderer Sorgfalt bedarf, um zu gewährleisten, daß der Handgriff in der richtigen Lage verbleibt und sich beim schnellen Arbeitsgang der Maschine nicht versetzt. Der Handgriff wird nunmehr auf das Zuschneidemesser hin weiterbewegt. Wird der Handgriff nun dicht an der Kante der Form beschnitten, dann ergeben sich Schwierigkeiten, sobald der Handgriff mit dem zugeordneten Gefäß verbunden werden soll. Stehen die Endteile des Handgriffes jedoch über die Kante des Halters hinaus vor, dann sind diese Endteile ohne Abstützung. Hierbei tritt jedoch häufig eine Kanten- oder Gratbildung des unteren Teiles der Schnittfläche des Handgriffes ein. Außerdem wird der Handgriff lediglich von einem Greifer gehalten, während das Beschneiden durchgeführt wird. Falls daher ein Handgriff etwas zu trocken ist, dann muß unvermeidbar durch die infolge des Beschneidens ausgeübte Beanspruchung entweder ein Bruch des Handgriffes selbst oder ein Bruch an der Schnittfläche eintreten.
  • 2. Anschließend wird der mit Schlicker versehene Handgriff mit dem zugeordneten Gefäß verbunden. Hierbei ist zu beachten, daß es dann, wenn bei der ersten Arbeitsstufe der Handgriff dicht neben dein Halter beschnitten wird, nicht möglich ist, die Enden des Handgriffes gegen das Gefäß anzupressen. Da bei der bekannten Maschine ein und derselbe Halter sowohl für das Beschneiden als auch für das Anbringen des Handgriffes an das Gefäß verwendet wird, liegen die Schwierigkeiten vor, daß dann dieser Halter für eine richtige Einstellung während des Beschneidens mit geringem Spiel den Handgriff umfassen soll, beim Abziehen vom Griff letzterer sich verformt, reißt oder bricht, und daß dann, wenn der Halter den Handgriff genügend lose und mit viel Spiel umfaßt, so daß ein Lösen des Halters vom Handgriff ohne Schwierigkeiten möglich ist, eine genaue Einstellung des betreffenden Handgriffes beim Beschneidvorgang nicht möglich ist. Ferner ist bei der bekannten Maschine die Art und Weise besonders ungünstig, in welcher der Halter des Griffes von dem mit dem Handgriff versehenen Gefäß wegbewegt wird.
  • Die Vorteile der Erfindung ergeben sich gegenüber der bekannten Maschine vor allen Dingen daraus, daß der Handgriff beschnitten wird, solange er sich noch nicht in demjenigen Halter befindet, mit welchem er an das zugehörige Gefäß angesetzt werden soll. Es ist daher möglich, ohne jede Schwierigkeiten hinsichtlich des Beschneidvorganges den Handgriff in einem Halter unterzubringen, welcher diesen Handgriff lose aufnimmt, so daß die Endteile des Handgriffes aus diesem Halter vorstehen, um auf diese Weise in einfacher schneller Weise mit dem Gefäß verbunden werden zu können. Dabei ist der Rohling zum Beschneiden genau eingestellt. Weiterhin wird durch die Ausbildung der Beschneidmittel gemäß der Erfindung die Gefahr einer Beschädigung des jeweiligen Handgriffes infolge des Abschneidens von abgestützten Handgriffendteilen mit Sicherheit vermieden, desgleichen der Nachteil einer Verformung oder Beschädigung des Handgriffes durch eine zu hohe Druckwirkung während des Beschneidens.
  • Außerdem wird der Handgriff nach dem Beschneiden nicht mehr von Hand berührt, da die Beschneidvorrichtung den Handgriffrohling an Stellen erfaßt, an denen derselbe beschnitten werden soll, wobei diese Stellen genau bestimmt sind, hierfür jedoch nicht der Halter zum Anbringen des Handgriffes am Gefäß Verwendung findet. Diese Beschneidvorrichtung unterstützt derart den Rohling, schneidet dann direkt durch den Handgriff durch und beschneidet denselben gleichzeitig, um ihn derart an den zugeordneten Halter einzustellen, mit welchem der Handgriff dann an dem Gefäß angebracht wird.
  • Die Erfindung wird beispielsweise an Hand schematischer Zeichnungen näher beschrieben, und zwar zeigt Fig.1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Maschine, Fig.2 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Maschine, Fig.3 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, einer Zuschneidevorrichtung für die erfindungsgemäße Maschine, Fig.4 eine Seitenansicht der Zuschneidevorrichtung, Fig. 5, 6 und 7 Ansichten einer Handgriffsansetzvorrichtung und der Zuschneidevorrichtung in drei verschiedenen Arbeitsstufen, Fig. $ eine Griffdarbietungsvorrichtung und die Zuschneidevorrichtung der erfindungsgemäßen Maschine in einer bestimmten Arbeitsstufe, Fig.9 eine Vorderansicht einer anderen Ausführungsform der Zuschneidevorrichtung, Fig. 10 eine Seitenansicht der in Fig.9 gezeigten Vorrichtung, Fig.11 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 101 , Fig. 12 einen D-förmigen Griffrohling, Fig. 13 ein Einstellschaubild der Steuerung für die verschiedenen Teile der erfindungsgemäßen Maschine. Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Maschine ist zur Verwendung für das Anbringen von Griffen an Tassenkörpern ausgebildet und besitzt eine Griff darbietungsvorrichtung A, eine Zuschneidevorrichtung B, eine Schlickerauftragvorrichtung C und eine Griffansetzvorrichtung aus einem Griffhalter 31 und einer Aufspannvorrichtung E. Die Aufspannvorrichtung E ist so gewählt, daß sie für die besondere Tassengröße geeignet ist, und ist in ihrer Lage leicht verstellbar. Im Betrieb der dargestellten Maschine wird in der nachstehend beschriebenen Weise ein ungebrannter Tassenkörper auf die Aufspannvorrichtung E und ein ungebrannter, nicht zugeschnittener Griffrohling Hin die Vorrichtung A gebracht, worauf die letztere den Griffrohling H der Zuschneidevorrichtung B darbietet und Messer 4 der Vorrichtung B an den Endteilen des Griffrohlings H angreifen und sich teilweise schließen, so daß sie in den Griffrohling H einschneiden. Die Vorrichtung B hält dann den Griffrohling H und bewegt sich, um ihn über den Halter M zu bringen, der sich in geöffnetem Zustand befindet. Sodann wird die Schließbewegung der Messer 4 herbeigeführt, wodurch die Endteile des Griffes H abgeschnitten werden und damit ein zugeschnittener Griff erhalten wird, der in den Halter 147 gelegt wird. Die Schlickerauftragvorrichtung C trägt dann Schlicker auf die Endteile des zugeschnittenen Griffes H auf, worauf die Ansetzvorrichtung D bewirkt, daß die Form M den Griff an dem sich auf der Aufspannvorrichtung E befindenden Tassenkörper aufsetzt und damit der Griff am Tassenkörper angebracht wird.
  • Die dargestellte Maschine besitzt ein Hauptgestell 6, das eine Tischplatte 2 und ein Obergestell 28 trägt. Im Gestell 6 ist ein Elektromotor 8 gelagert, der über ein Untersetzungsgetriebe 12 eine Hauptwelle 10 antreibt. Die Welle 10 ist im Gestell 6 gelagert und trägt sechs Nocken 14, 16, 18, 20, 22 und 24. Wie sich aus dem Nachstehenden ergibt, bewirkt der I',Tocken 14 eine Bewegung der Griffansetzvoirichtung D, der Nocken 16 eine Bewegung der Schlickerauftragvorrichtung C, die Nocken 18 und 20 bewirken eine Bewegung der Zuschneidevorrichtung B und die Nocken 22 und 24 eine Bewegung der Griffdarbietungsvorrichtung A.
  • Die Griffdarbietungsvorrichtung A weist eine oben offene Einstellform 30 auf, die am oberen Ende einer Stange 32 angeordnet ist. Die Form 30 ist mit einer Ausnehmung 26 versehen, die dazu dient, einen in ihr befindlichen unbeschnittenen Griffrohling in einer bestimmten Lage zu halten. Während eines Arbeitszyklus der dargestellten Maschine bewirkt der Nocken 24 eine Vorwärtsbewegung der Vorrichtung A in eine Griffrohlingsdarbietungsstellung und zurück in eine Griffrohlingsaufnahmestellung, und der Nocken 22 bewirkt eine Auf- und Abwärtsbewegung der Form 30, wenn sich die Vorrichtung A in den Griffrohlingsdarbietungsstellungen (s. Fig. 9) befindet.
  • Die Zuschneidevorrichtung B (Fig. 3 und 4) weist eine Hülse 58 auf, die in einem senkrechten Lager 60 angeordnet ist, welche auf dem Tisch 2 befestigt ist. Die Hülse 58 ist durch den Tisch geführt und trägt an ihrem unteren Ende eine Kettenrolle 62. Zwischen der Kettenrolle 62 und dem Lager 60 wirkt eine Torsionsfeder 64, welche die Kettenrolle 62 und damit die Hülse 58, von oben gesehen, im Gegenzeigersinn belastet. Die Hülse 58 ist in der Nähe ihres oberen Endes mit einem Flansch 68 ausgebildet, während in einer Ausnehmung am oberen Ende des Lagers 60 zwischen dem Flansch 68 und dem Lager 60 ein Kugellager 66 angeordnet ist. An der Hülse 58 ist durch zwei Schrauben 70, 70 eine hohle Stütze 72 befestigt, die auf ihren entgegengesetzten Seiten zwei senkrechte Schlitze 74, 76 und zwei Lagerarme 78, 80 oberhalb der Schlitze 74, 76 aufweist. In der Hülse 58 ist eine sich durch diese hindurch und in die Stütze 72 erstreckende Betätigungsstange 82 gleitbar angeordnet, an deren oberem Endteil ein Querstück 84 befestigt ist, dessen Endteile sich durch die Schlitze 74, 76 nach außen erstrecken. Zwischen dem oberen Ende der Stange 62 und der Stütze 72 stützt sich eine Feder 86 ab, welche die Stange 82 und das Querstück 84 nach unten belastet. In den Endteilen des Querstückes 84 sind gegenüberliegend den Schlitzen 74, 76 von der Stütze 72 nach außen zwei Gewindebolzen 88, 90 befestigt, die an ihren oberen Enden Nockenrollen 92, 94 tragen.
  • Das untere Ende der Stange 82 liegt gegen einen Arm 96 eines Nockenhebels 98 an, der einen weiteren Arm 200 aufweist, an dem eine Nockenrolle 202 gelagert ist, sowie einen dritten Arm 99. Der Hebel 98 ist auf einer Achse 52 schwenkbar, die Rolle 202 ist im Betrieb der dargestellten Maschine zur Auflage auf dem Nocken 20 bestimmt, der Arm 99 ist im Betrieb der Maschine zur Anlage an einer Anschlagschraube 201 bestimmt, die in einer Schiene 220 befestigt ist, welche quer zu den zwei Lagern 53, 53 angeordnet ist. Um einen Teil des Umfanges des Kettenrolle 62 ist eine Kette 204 herumgeführt, die um ein Kettenrad 206 gelegt ist, welche zwischen den Lagern 53 an einem Arm 208 eines Nockenhebels 210 angeordnet ist, der einen weiteren Arm 212 aufweist, welcher eine zur Auflage -auf dem Nocken 18 bestimmte Nockenrolle 214 trägt, sowie einen dritten Arm 216, der ebenfalls an einer in der Schiene 220 befestigten Anschlagschraube 218 zur Anlage kommen kann.
  • Zwischen den Lagerarmen 78 und 80 (Fig. 3, 4 und 7) ist eine Achse 222 befestigt, auf der zwei Tragglieder 224, 226 schwenkbar sind. Das Tragglied 224 weist einen zylindrischen Teil 228 auf, der auf der Achse 222 drehbar angeordnet ist, ferner einen sich nach unten erstreckenden Nockenarm 230, der so ausgebildet ist, daß er gegen die Nockenrolle 92 anliegt, sowie einen sich nach oben erstreckenden Arm 232 und einen sich nach unten erstreckenden Ansatz 235 (Fig. 4). Das Tragglied 226 weist einen zylindrischen Teil 234, der auf der Achse 222 drehbar gelagert ist, einen sich nach unten erstreckenden Nockenarm 236, der so ausgebildet ist, daß er gegen die Nockenrolle 94 anliegt, einen sich nach unten erstreckenden Arm 238 und einen sich nach oben erstreckenden Ansatz 240 auf. Ein in der Stütze 72 angeordneter Tauchbolzen 242 wird durch eine Feder 244 gegen den Ansatz 233 belastet, ein in der Stütze 72 angeordneter Tauchbolzen 246 wird durch eine Feder 248 gegen den Ansatz 240 belastet, so daß die beiden Arme 232, 238 durch die Federn 244, 248 in Richtung zueinander gedrückt werden.
  • Die Messer 4 sind auf den Traggliedern 224, 226 in Tragköpfen K verstellbar angeordnet, die nachstehend unter besonderer Bezugnahme auf Fig. 3, 4 und 7 näher beschrieben werden. Die Köpfe K sind paarweise so angeordnet, daß zwei obere Messer 4 zwei unteren Messern 4 gegenüberliegen, wobei die oberen Messer 4 in den am Tragglied 224 angeordneten Köpfen K befestigt sind, während die unteren Messer 4 in am Tragglied 226 angeorneten Köpfen K befestigt sind.
  • Die Schlickerauftragvorrichtung C (Fig. 1 und 2) weist ein Kissen 100 auf, das an einem Kurbelarm 102 befestigt ist. Der Arm 102 ist an dem einen Ende einer sich nach rückwärts erstreckenden waagerechten Welle 104 befestigt, die in auf dem Tisch 2 befestigten Lagern 106 gelagert ist. Ein am unteren Ende der Welle 104 befestigter Bund 108 und eine zwischen dem Bund 108 und einem der Lager 106 wirkende Torsionsfeder 110 belastet die Welle 104, gesehen in Fig. 2, im Uhrzeigersinn. Der Nocken 16 ist so gestaltet, daß im Betrieb die Vorrichtung C das Kissen 100, gesehen in Fig. 2, im Gegenzeigersinn bewegt, um Schlicker aus einem Behälter 126 aufzunehmen, der am Tisch 2 befestigt ist und einen Schlickervorrat enthält, im Uhrzeigersinn in eine stehende Lage (Fig. 2), im Gegenzeigersinn zum Auftragen von Schlicker auf die Endteile eines zugeschnittenen Griffs in der Form M und wieder im Uhrzeigersinn in seine stehende Lage (s. Fig. 9).
  • Die Griffansetzvorrichtung D der dargestellten Maschine umfäßt den Halter M, der an einem Glied 130 durch Bolzen 132 (Fig. 1, 2, 5, 6 und 7) verstellbar befestigt ist. Das Glied 130 ist durch einen Bolzen 134 auf einer Stange 136 festgeklemmt, die an ihrem rückwärtigen Ende bei 139 am Obergestell 28 angelenkt ist. Ein an der Stange 136 befestigter Ansatz 138 kann im Betrieb der dargestellten Maschine an einem im Gestell-28 befestigten und als Anschlag dienenden Bolzen 140 zur Anlage kommen. Im Mittelteil der Stange 136 ist ein Kurbelarm 142 befestigt. An einem unteren Endteil des Kurbelarms 142 ist eine Rolle 144 gelagert, die am Nocken 14 anliegt. Am Nocken 14 ist ein luftbereiftes Rad 146 befestigt, dessen Zweck nachstehend näher erläutert wird.
  • Der Halter !ll weist einen festen Teil 148 und einen an diesem bei 152 angelenkten beweglichen Teil 150 auf. Eine Torsionsfeder 154 (Fig. 1) hat das Bestreben, den Teil 150 in einer Offenstellung zu halten (die in Fig.2, 5, 6 und 7 gezeigt ist). Der feste Teil 148 trägt ein Gummikissen 156 und dient ferner zur schwenkbaren Lagerung einer Klinke 160. Der bewegliche Teil 150 trägt ein Gummikissen 162, das mit einem Hohlraum 164 in Form eines Tassengriffes ausgebildet ist. Am Teil 150 ist ein Auslösehebel 168 befestigt, an dem ein weiterer Auslösehebe1170 durch einen Stift 172 frei schwenkbar gelagert ist. Ein Ansatz 174 begrenzt die Bewegung des Hebels 170 relativ zum Hebel 168. Im Betrieb der dargestellten Maschine kann die Klinke 160 mit einem im beweglichen Teil 150 befestigten Stift in Eingriff kommen.
  • Die Maschine weist ferner einen Halteröffnungs-und -schließungsmechanismus auf (Fig. 1, 2 und 5), der mit einem senkrechten Schaft 176 versehen ist, welcher zur Gleitbewegung in einer Hülse 177 angeordnet ist, welcher in einer Halterung 178 und am Gestell 28 befestigt ist. Eine Feder 180, die zwischen der Halterung 178 und einer am unteren Ende des Schaftes 176 befestigten Lagerung 182 wirkt, hat das Bestreben, den Schaft nach unten zu drücken. Ein am Schaft befestigter Bund 184 dient zur Begrenzung seiner Abwärtsbewegung. Die Lagerung 182 trägt eine Nockenrolle 186, die im Betrieb für das Zusammenwirken mit dem Nocken 14 bestimmt ist. Am Schaft 176 ist ein Auslöseglied 190 befestigt, während an der Hülse 177 ein Auslöseglied 188 befestigt ist.
  • Die Tassenaufspannvorrichtung E der Maschine (Fig. 9) ist auf einer verstellbaren Halterung angeordnet, so daß sie mit verschiedenen Fomen und Größen der Tassenkörper verwendet werden kann.
  • Nachstehend wird die Arbeitsweise der Maschine beim Anbringen eines Griffes an einen Tassenkörper in Verbindung mit Fig. 13 beschrieben, die ein Einstellschaubild der Steuerung zeigt, aus dem die Bewegung der verschiedenen Teile der dargestellten Maschine ersichtlich ist.
  • In Fig. 13 zeigt die Linie a die Schwingbewegung der Griffdarbie= tungsvorrichtung A; die Linie b die Aufundabbewegung der Griffdarbietungsvorrichtung A, die Linie c die Schließbewegung der Messer 4 der Zuschneidevorrichtung B, die Linie d die Drehbewegung der Zuschneidevorrichtung B, die Linie e die Aufundabbewegung des Halters M, die Linie f das Öffnen und Schließen des Halters M, die Linie g die Aufundabbewegung des Schaftes 176, die Linie lt die Bewegung der Schlickerauftragsvorrichtung C.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Maschine beim Aufbringen eines Griffes auf einen Tassenkörper in Verbindung mit Fig. 13 beschrieben. Bevor die Maschine zum Anbringen eines Griffes an einen Tassenkörper in Betrieb genommen wird, müssen verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Zuerst müssen richtig geformte Gummikissen 162 und 156 in den Hater M eingesetzt werden. Zweitens muß eine richtig geformte Einstellform 30 in die Griffdarbietungsvorrichtung A eingebracht - werden; und drittens muß in die Maschine eine Aufspannvorrichtung E von der richtigen Form und Größe eingebaut werden. Der Winkel von Messer 4 wird dann so eingestellt, daß die Endteile eines Griffrohlings für das Anbringen an einen Tassenkörper richtig zugeschnitten werden, für welchen Zweck, wenn der Tassengriff eine ungewöhnliche Form hat, es notwendig werden kann, die Schlickerauftragvorrichtung zu verstellen. Die Kissen 156 und 162 des Halters M sollen in ihren Formen annähernd derjenigen der Außenseite des Tassenkörpers entsprechen, so daß ein zugeschnittener Griff ohne- weiteres am Tassenkörper angebracht werden kann.
  • In der Nullgradstellung der Fig. 13 befindet sich die Maschine in dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Zustand, in welchem ein Griff gerade an einen Tassenkörper angebracht worden ist und ein nicht zugeschnittener Griffrohling In der Zuschneidevorrichtung B gelagert ist. Eine-Bedienungsperson bringt nun einen nicht zugeschnittenen Griffrohling in die Ausnehmung 26 der Einstellform 30 und entfernt, wenn sich der Halter M nach unten von der Auf spannv orrichtung E wegbewegt, den Tassenkörper, an dem ein Griff von der Aufspannvorrichtung E angebracht worden ist, und setzt auf letztere einen noch nicht mit einem Griff versehenen Tassenkörper auf: Zu Beginn der Inbetriebnahme der dargestellten Maschine bewegt sich die Griffdarbietungsvorrichtung A nach innen, um einen in ihr befindlichen nicht zugeschnittenen Griffrohling in eine Stellung zu bringen, in der er durch die Zuschneidevorrichtung B erfaßt werden kann. Während dies geschieht, bewirkt der Nocken 14, daß die Griffansetzvorrichtung D den Halter M, der sich in seiner Offenstellung befindet, nach unten in seine tiefste Lage bewegt, während die Zuschneidevorrichtung B mit- dem in ihr befindlichen nicht zugeschnittenen Griffrohling H unter der Mitwirkung des Nockens 18 gedreht wird, um den Griffrohling über den - Hohlraum 164 des Gummikissens 162 (Fig. 5, 90'° in Fig. 13) zu bringen. Hierauf erfolgt eine Aufwärtsbewegung des Halters A7, wobei die Messer 4 der Zuschneidevorrichtung D in ihre Schließstellung gebracht werden, so daß der Griff ab-, getrennt und dessen Endteile zugeschnitten werden, wenn sich das Kissen 162 an der Vorrichtung B vorbeibewegt und der zugeschnittene Griff in den Hohlraum 164 (Fig. 6, 136° in- Fig. 13) eingelegt wird. Das Kissen 162 ist -so angeordnet, daß es sich nach oben etwas über die Messer 4 hinausbewegt, um den zugeschnittenen Griff sicherer von diesem zu trennen. Wenn sich der zugeschnittene Griff im Hohlraum 164 befindet, werden die Messer 4 voll auseinanderbewegt (175° in Fig.13) und gleichzeitig so herumgeschwenkt, daß sie der Darbietungsvorrichtung A (208° in Fig. 13) zugekehrt sind. Inzwischen ist der Halter M wieder in seine unterste Stellung bewegt worden, während die Schlickerauftragvorrichtung C, die eine Schicht Schlicker auf dem Kissen. -100 trägt, nach innen bewegt wird und eine geringe Menge Schlicker auf die Endteile des zugeschnittenen Griffes in dem Hohlraum 164 aufbringt (Fig. 7, 190° in Fig. 13). Die Schlickerauftragvorrichtung C bewegt sich dann weg, während sich der Halter M nach oben zur Tassenaufspannvorrichtung E bewegt (200° in Fig. 13). Wenn sich der Halter M nach oben bewegt (bei etwa 247° in Fig. 13), kommt der Auslösehebel170 mit dem Auslöseglied 188 in Berührung und wird der bewegliche Teil 150 in Auflage auf den festen Teil 148 bewegt, um hierdurch den Halter M zu schließen. Die Endteile des zugeschnittenen Griffes sind nun mit dem aufgetragenen Schlicker im Halter 117 nach oben gerichtet, wobei die Klinke 160 die beiden Teile 148, 150 in Anlage aneinander hält. Während der Schließbewegung des Halters M werden der senkrechte Schaft 176 und das Auslöseglied 190 durch den Nocken 14 (275° in Fig. 13) ebenfalls nach oben in ihre oberste Stellung bewegt. Hierauf wird der zugeschnittene Griff auf dem Tassenkörper in der Tassenaufspannvorrichtung E aufgebracht und gegen diesen durch das luftbereifte Rad 146 elastisch angedrückt, um eine sichere Befestigung zu gewährleisten. Sodann bewegt sich der Schaft 176 nach unten, schlägt das Auslöseglied 190 gegen die Klinke und bewirkt die Feder 154 eine Bewegung des Teiles 150 vom Teil 148 weg, so daß der Griff am Tassenkörper haftenbleibt.
  • Aus Fig. 13 ergibt sich, daß, während sich der Halter M nach oben bewegt, um den Griff an dem Tassenkörper anzubringen, die Darbietungsvorrichtung A der Zuschneidevorrichtung B einen weiteren Griffrohling dargeboten hat. Bei 158° in Fig. 13 beginnt sich die Vorrichtung A nach oben zu bewegen und bringt in Kombination mit der Drehung der Zuschneidevorrichtung B (176 bis 206° in Fig. 13) einen Griffrohling zwischen die vollgefüllten Messer 4 (Fig. 8, 230° in Fig. 13). Die Messer 4 werden nun in ihre teilweise geschlossene Stellung gebracht, um den Griffrohling zu erfassen und ihn teilweise durchzuschneiden (260° in Fig. 13). Die DarbietungsvorrichtungA bewegt sich nun nach unten, wie mit strichpunktierten Linien in Fig. 8 gezeigt, und schwingt dann, wenn sie sich vom Rohling in Abstand befindet, in ihre vordere oder Ruhestellung zurück.
  • Aus Fig. 13 ergibt sich, daß, während die Vorrichtung A in ihre Ruhestellung zurückkehrt, sich die Schlickerauftragvorrichtung nach unten zum Schlikkerbehälter bewegt, um Schlicker auf dem Kissen 100 aufzunehmen, worauf sie in ihre Ruhestellung zurückkehrt. Die Teile der dargestellten Maschine sind nun alle wieder in die in Fig. 1 und 2 gezeigten Stellungen, d. h. in die Nullgradstellung in Fig. 13, zurückgeführt worden.
  • Eine andere Ausführungsform B der Zuschneidevorrichtung ist in Fig. 9, 10 und 11 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist eine zylindrische Stütze 300 an der Hülse 58 an Stelle der hohlen Stütze 72 befestigt, während die Betätigungsstange 82, an deren oberem Ende in diesem Falle kein Teil befestigt ist, sich in einer senkrechten Form 302 der Stütze bewegen kann. Die Stütze 300 ist an ihrem oberen Ende mit einem breiten Schlitz 304 versehen.
  • In der Stütze 300 ist ein Lagerblock 310 zur Aufundabbewegung angeordnet. Der Block 310 ist annähernd T-förmig und weist einen sich nach unten erstreckenden Schaft 312 und zwei Querarme 314, 316 auf, die mit Gewindebohrungen 318, 320 versehen sind und mit U-förmigen Nuten 322, 324 enden. Die Arme 314, 316 erstrecken sich -durch den Schlitz 304 nach außen. Der Schaft 312 ist mit einer Bohrung 326 ausgebildet, in welchem eine Feder 328 angeordnet ist, die den Block 310 nach unten drückt.
  • Am oberen Ende der Stütze 300 ist durch drei Schrauben 332 eine Platte 330 befestigt. Von der Platte 330 erstreckt sich eine Stange nach unten, auf der die Feder 328 angeordnet ist. Ferner erstreckt sich von der Platte 330 ein Ansatz 336 nach oben, der an seinem oberen Ende eine V-förmige Nut aufweist.
  • Die Zuschneideorgane der Ausführungsform B' der Zuschneidevorrichtung bestehen aus einem Zuschneideblock 338 und zwei Zuschneidemessern 340, 340. Der Block 338 ist in seiner Form so gewählt, daß er dem jeweils zuzuschneidenden Griff entspricht, und weist Nuten 341, 342 auf, die einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt haben und in ihrer Form derjenigen des Endteiles des Griffes angepaßt sind.
  • Die beiden Messer 340, 340 weisen eine wolframbestückte Außenseite auf und sind auf Stangen 344, 346 verstellbar angeordnet. Die Stange 344 ist verstellbar an einem Halter 348 angebracht, welcher einen Ansatz 350 trägt, der in der Nut 324 durch eine Schraube 352 gehalten wird. Die Stange 346 ist an einem Halter 354 verstellbar befestigt, die einen Ansatz 356 trägt, der in der Nut 322 durch eine Schraube 358 gehalten wird. Wie ersichtlich, können die Messer 340 auf diese Weise leicht nach oben und unten, aufeinander zu und voneinander weg und zur Stütze 300 zu- bzw. von dieser wegverstellt werden.
  • Die Arbeitsweise der Ausführungsform B' ist der der Zuschneidevorrichtung B ähnlich. Es wird aus der vorangehenden Beschreibung in Erinnerung gebracht, daß die Steuerung bestimmter Bewegungen eine geringfügige Verstellung erfordern kann. In der Ausnehmung 26 der Griffdarbietungsvorrichtung A ist ein urbeschnittener Griffrohling angeordnet. Die Form 30 der Vorrichtung A wird nach oben bewegt, um die Endteile des Griffrohlings in die Ausnehmungen 341, 342 zu bringen. Die Betätigungsstange 82 bewirkt dann eine Aufwärtsbewegung des Blocks 3.10, wobei die Messer 340, 340 am Griffrohling unmittelbar benachbart der Innenfläche 360 des Blocks 310 angreifen. Während dieser Arbeitsstufe schneiden die Messer 340 nur sehr geringfügig in den Griffrohling ein. Die Form 30 der DarbietungsvorrichtungA wird nun nach unten bewegt, wobei der Griff zwischen dem Block 338 und den Messern 340 zurückbleibt. Die Zuschneidevorrichtung B' wird nun unter der Wirkung des Nockens 18 um 90° gedreht, um den urbeschnittenen Griffrohling über die Aushöhlung 164 des Kissens 162 zu bringen. Der Halter M bewegt sich nun nach oben gegen den Block 338, während die Messer 340 über die Fläche 360 bewegt werden, wobei sie durch den Endteil des Rohlings hindurchschneiden, um ihn auf diese Weise zuzuschneiden, wodurch ein zugeschnittener Griff erhalten wird. Der Halter M, der den zugeschnittenen Griff trägt, bewegt sich nun wieder nach unten, während die Zuschneidevorrichtung in ihre in Fig. 9 gezeigte Ausgangsstellung zurückkehrt. Die dargestellte Maschine kann ohne weiteres mit den meisten üblichen Formen von Tassengriffrohlingen verwendet werden und setzt die Bruchgefahr wesentlich herab. Fig. 12 zeigt jedoch einen neuartigen Griffrohling 400, der besonders zur Verwendung mit der dargestellten Maschine geeignet ist, und zwar unabhängig davon, ob diese mit der Zuschneidevorrichtung B oder mit der Ausführungsform B' der Zuschneidevorrichtung ausgerüstet ist. Der Griffrohling 400 ist im wesentlichen D-förmig und weist einen C-förmigen offenen Griffteil 402 auf sowie einen Tragsteg 406, der sich über den offenen Griffteil erstreckt. Es ist ohne weiteres verständlich, daß ein Rohling dieser Form sehr viel widerstandsfähiger gegen Verformung ist als der üblichere C-förmige Griffrohling. Wenn der Rohling 400 in der dargestellten Maschine verwendet wird, wird er in die Form 30 der Darbietungsvorrichtung A gebracht und dann der Zuschneidevorrichtung dargeboten, in welcher die Zuschneidemesser 4 oder 340 am Rohling an den Stellen 404 angreifen, an denen der Rohling später in der vorangehend beschriebenen Weise zur Bildung eines zugeschnittenen Griffes 402 abgetrennt wird.
  • Der zugeschnittene Griff 402 wird dann an der Tasse angebracht, ohne daß er weiter von der Bedienungsperson berührt wird. Hieraus ergibt sich, daß, solange der Rohling 400 von der Bedienungsperson gehandhabt wird, er sich in einem Zustand befindet, in welchem er gegenVerformung widerstandsfähig ist, während er nach dem Zuschneiden nicht mehr von der-Bedienungsperson gehandhabt wird, so daß die Gefahr der Verformung oder des Bruchs des Griffes stark verringert ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen eines- Griffes zur Befestigung an einer Tasse od. dgl., bei welchem ein Griffrohling zur Bildung eines Griffes zugeschnitten wird, der dann in einen Halter gebracht wird, durch dessen Betätigung er an einer Tasse angebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschneideorgane (4, 4; 340, 338) einer Zuschneidevorrichtung (B, B') zuerst den Griffrohling (H) an den Stellen erfassen und halten, an denen er zugeschnitten werden soll, und dann durch den Griffrohling (H) hindurchschneiden, worauf der zugeschnittene Griff in den Halter (M) gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung ,für das Zuschneiden und Anbringen von Griffen unter Verwendung des Verfahrens nach Anspruch 1,' dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschneideorgane (4, 4; 340, 338) einander gegenüberliegen und durch einen nockenbetätigten Mechanismus (20, 200, 280) so zu bewegen sind, daß sie zuerst den durch eine Darbietungsvorrichtung (A) gelagerten Griffrohling (H) erfassen und dann, nachdem der Rohling (H) über den Halter (M) gebracht worden ist, durch den Rohlieg (H) hindurchschneiden und den zugeschnittenen Griff in den Halter (M) legen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschneidevorrichtung (B) einander gegenüberliegende Messer (4,4) aufweist, die in den Griff (H) teilweise an einer Stelle einschneiden, an der er später zugeschnitten wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschneidevorrichtung (B') einen Block (338) mit Ausnehmungen (341, 342) aufweist zur Aufnahme der Endteile eines Griffrohlings (H), wobei die Messer (340, 340) so angeordnet sind, daß sie sich quer zu einer Fläche (360) des Blockes (338) an den Enden der Ausnehmungen (341, 342) vorbeibewegen.
  5. 5. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffrohling (H) D-förmig ist und einen durchbrochenen Griffteil (402) sowie einen Trag= oder Stegteil (406) aufweist, welch letzterer vom Griffteil zur Bildung des zugeschnittenen Handgriffes abzutrennen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 689 627.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1272201B (de) * 1965-02-13 1968-07-04 Netzsch Maschinenfabrik Vorrichtung zum Ansetzen von Henkeln an Tassen od. dgl.
EP2835240A1 (de) * 2013-08-06 2015-02-11 Maschinen- und Stahlbau Julius Lippert GmbH & Co. KG Henkelbearbeitungsvorrichtung

Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB689627A (en) * 1949-12-30 1953-04-01 Arthur Fryer Improved means for trimming and attaching ceramic appendages

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