DE10769C - Brennapparat mit neuem Luftventil und neuen Becken - Google Patents
Brennapparat mit neuem Luftventil und neuen BeckenInfo
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- DE10769C DE10769C DE188010769D DE10769DA DE10769C DE 10769 C DE10769 C DE 10769C DE 188010769 D DE188010769 D DE 188010769D DE 10769D A DE10769D A DE 10769DA DE 10769 C DE10769 C DE 10769C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D3/00—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
- B01D3/14—Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
- B01D3/32—Other features of fractionating columns ; Constructional details of fractionating columns not provided for in groups B01D3/16 - B01D3/30
- B01D3/322—Reboiler specifications
Landscapes
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- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
1880.
Klasse 6.
FRITZ HILBERT in DRESDEN. Brennapparat mit neuem Luftventil und neuen Becken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1880 ab.
Der in der Zeichnung dargestellte Apparat besteht aus vierkantigen, gufseisernen Blasen
und Colonnen und aus drei kupfernen Becken, die ebenfalls vierkantig sind. Es bilden vier
flache Seiten- und drei Bodenstücke, die sämmtlich durch Schrauben- und Dichtungsmittel unter
sich genau verbunden sind, die Blase AA und den Lutterkochraum B B. An die vier zu-.
sammengeschraubten Seitenstücke ist unterhalb ein vertiefter Boden E und ein gerader,
kupferner Boden b angeschraubt. Seitwärts an dem vertieften Boden E ist der Dampfeingang a;
aus dem kupfernen Boden b ist der Schlempeausgang a' aufserhalb durch einen Hahn oder
innen durch ein Ventil verschliefsbar. An der Vorderseite der Blase A A befindet sich: Mannloch
d, zwei Luftventile g g und Schauglas e,
um den Stand der Maische im Innern beobachten zu können.
Die Luftventile bestehen aus einer im Innern befindlichen, vier mal durchbohrten, an der
Wandung dicht aufgeschliffenen Platte, durch deren Mitte eine feste Stange durch die Wandung
hindurchreicht, welche sich in der Wandung der Blase leicht schiebt, und auf welcher
eine Spiralfeder befestigt ist, die die innere Klappe leicht an die Wand drückt. Da nun in
der Wand ebenfalls vier, den in der Klappe genau entsprechende Löcher sind, so hat die
Luft ungehindert Eintritt in dieselbe; sobald die Klappe um die durch die Blasenwand gehende
Welle um 45 ° gedreht wird, ist die Luft abgesperrt, und es öffnet sich das Ventil demnach,
sobald in der Blase ein luftverdünnter Raum entsteht.
Aus dem kupfernen Boden b erhebt sich das eigentliche Kochrohr c, um sich in gewisser
Höhe in die abwärts reichenden Rohre c' und c" zu theilen. Hierdurch, sowie durch den stets
geheizten Kupferboden soll die Maische vollkommen ausgekocht werden. Der Eintritt der
Maische erfolgt seitwärts durch den Stutzen und Rohr /.
Oberhalb befindet sich in der Blase der Boden i mit den vier mit entsprechenden Kapseln
versehenen Kochstutzen k, durch welche der aufsteigende Dampf den aus der Colonne gelangten
Lutter auskocht. Der zu viel vorhandene Lutter fliefst durch das Rohr h in die
Blase A zurück. Am Lutterkasten ist gleichfalls ein Schauglas e' angebracht, um etwaige
Unregelmäfsigkeiten wahrnehmen zu können.
Aus B tritt der Dampf in die Colonne C,
deren Böden m durchlöchert, je mit einem Sammelbecken 0 und einem Ueberlaufrohr η
versehen sind. Oben an der Colonne ist ein Deckel mit schmalem Schlitz als Ausgang für
den Spiritusdampf. Auf diesem Schlitz wird der schmale Stutzen r des unteren Beckens D aufgeschraubt,
durch welchen der Spiritusdampf in das Becken eintritt.
Derselbe tritt an der höchsten Stelle ein und geht, da die Böden der Becken entsprechend
geneigt sind, mit dem Lutter nach der tiefsten Stelle des Beckens, um dort, während der
Lutter unten abläuft, nach oben durch den Stutzen r in das obere Becken zu treten.
Ein fernerer Vortheil der geneigten Böden soll darin bestehen, dafs der etwas abgekühlte
Spiritusdampf, je weiter er kommt, das kältere Wasser findet, und so vortheilhaftere und geringere
Verwendung des Wassers stattfindet. Ein- und Auslauf des Wassers ist nicht gezeichnet,
da derselbe wie bei anderen Becken angeordnet ist.
Der Lutter der drei Becken läuft durch drei Rohre, die zweckentsprechend gebogen sind,
in das weite Rohr /, und aus diesem in das entsprechende Sammelbecken des obersten Colonnenbodens.
Claims (3)
- Patent-AnSprüche:
An einem Brennapparat:ι. Ein von innen in der beschriebenen Weise durch Spiralfedern. an die Blasenwand gedrücktes Luftventil·. - 2. Eine derartige Anordnung von Becken mit geneigten Böden, dafs die Spiritusdämpfe an der höchsten Stelle eintreten und an der niedrigsten Lutter und Spiritusdämpfe abgehen.
- 3. Der gerade Doppelboden b.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10769T | 1880-01-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10769C true DE10769C (de) | 1880-09-30 |
Family
ID=36956163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188010769D Expired DE10769C (de) | 1880-01-29 | 1880-01-29 | Brennapparat mit neuem Luftventil und neuen Becken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10769C (de) |
-
1880
- 1880-01-29 DE DE188010769D patent/DE10769C/de not_active Expired
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