DE1069682B - - Google Patents

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DE1069682B
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/30Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using a transformer for feedback, e.g. blocking oscillator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

Für die digitale Schaltungstechnik, insbesondere für die Ansteuerung von Ferritkernspeichern, wie sie bei elektronischen, datenverarbeitenden Maschinen verwendet werden, werden für viele Zwecke Impulsgeneratoren benötigt, welche große impulsförmige Ströme liefern. Dabei wird gefordert, daß die Stromamplitude bei wechselnder Belastung konstant bleiben, soll. Derartige Schaltungen bestehen meist aus einer durch Uhrimpulse gesteuerten Kippschaltung, der ein Stromverstärker nachgeschaltet ist. Es ist wünschenswert, derartige Schaltungen wegen des geringen Leistungsbedarfs aus Transistoren aufzubauen.
Gemäß der Erfindung ist ein transformatorisch rückgekoppelter erster Transistor vorgesehen, dessen Ausgang mit dem Eingang eines zweiten Transistors derart gekoppelt ist, daß dieser durch den Stromnuß des ersten Transistors in den leitenden Zustand gesteuert wird, und in dessen Ausgang der Belastungswiderstand liegt, und daß ein dritter Transistor vorgesehen ist, in dessen Eingang eine mit dem Rückkopplungstransformator des ersten Transistors gekoppelte dritte Spule liegt, derart, daß er gesperrt ist, solange der zweite Transistor leitet, und dessen Ausgangskreis eine mit dem Ausgangskreis des zweiten Transistors gemeinsame Induktivität enthält, so daß der während der Sperrung des ersten Transistors im Belastungswiderstand des dritten Transistors fließende Strom bei geöffnetem ersten Transistor belastungsunabhängig vom Belastungswiderstand des zweiten Transistors übernommen wird.
Vorzugsweise ist der erste Transistor als monostabiler Sperrschwinger geschaltet, dessen Eingang einem Triggerimpuls gemäß Fig. 2 a zugeführt wird. Den im Lastwiderstand 10 der Schaltung fließenden Ausgangsstrom der Schaltung zeigt Fig. 2b.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Als monostabile Kippschaltung ist ein Transistor 1 vorgesehen, dessen Basis auf den Kollektorkreis durch einen Rückkopplungstransformator 2 zurückgekoppelt ist. Der Emitter des Transistors 1 liegt an einem aus den Widerständen 3 und 4 gebildeten Spannungsteiler zwischen Masse und einer negativen Spannungsquelle. Parallel zum Widerstand kann — wie dargestellt — ein Kondensator 19 geschaltet sein. Durch einen Widerstand 5 zwischen Masse und dem Eingang der mit der Basis des Transistors 1 verbundenen Rückkopplungsspule des Transformators 2 und eine parallel dazu geschaltete Diode 6 ist der Transistor 1 so vorgespannt, daß er im Ruhezustand stromlos ist. Durch an der Klemme uT zugeführte negative Triggerimpulse wird der Transistor 1 in den leitenden Zustand gesteuert und bleibt in Abhängigkeit von den Rückkopplungsbedingungen eine gewisse Zeit in diesem Zustand. Der Emitter des Transistors 1 ist über Schaltungsanordnung zur Erzeugung
belastungsunabhängiger Impulsströme
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing. Wolfgang Hilberg, Ulm/Donau-Söflingen, Bernhard Gnoth und Dipl.-Ing. Ulrich Eckert, Ulm/Donau, sind als Erfinder genannt worden
einen Widerstand 7, dem ein Kondensator 8 parallel geschaltet sein kann, mit der Basis eines zweiten Transistors 9 verbunden, der im Ruhezustand ebenso wie der Transistor 1 stromlos ist. Im Kollektorkreis des Transistors 9 liegt der Lastwiderstand 10, der den belastungsunabhängigen Ausgangsstrom iL führen soll. Dieser Widerstand kann z. B. durch den Zeilendraht bzw. den Spaltendraht einer Kernmatrix gebildet sein. Der Emitter des Transistors 9 ist über einen Widerstand 11 mit Masse verbunden. Parallel zu der Reihenschaltung des Transistors 9 und des Lastwiderstandes 10 ist ein dritter Transistor 12 mit einem an dessen Kollektor angeschlossenen Widerstand 13 geschaltet, so daß der Widerstand 11 als gemeinsamer Emitterwiderstand für beide Transistoren wirkt. Der Verbindungspunkt der Widerstände 10 und 13 ist über eine im gemeinsamen Arbeitsstromkreis der Transistoren 9 und 12 liegende Induktivität 14 mit der negativen Spannungsquelle verbunden. Die Basis des dritten Transistors 12 ist an einen Abgriffpunkt eines zwischen Masse und der negativen Spannungsquelle eingeschalteten Spannungsteilers aus den Widerständen 15 und 16 über einen Widerstand 17 in Reihe mit einer dritten Wicklung des Rückkopplungstransformators 2 des ersten Transistors 1 derart angeschlossen, daß der Transistor 12 im Ruhezustand leitend ist, und ein Strom durch die Induktivität 14, den Widerstand 13, die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 12 und den Widerstand 11 fließt.
Wenn der Transistor 1 durch einen Triggerimpuls in den leitenden Zustand gesteuert wird, fließt ein zu-
909 650/3«

Claims (3)

sätzlicher Strom über den Widerstands und erniedrigt die Vorspannung des Transistors 9 so weit, daß auch dieser Transistor leitend wird. Gleichzeitig wird über die dritte Wicklung des Transformators 2 der Transistor 12 gesperrt, so daß nunmehr so lange, wie der Transistor 1 leitend bleibt, der in der Induktivität 14 fließende Strom über den Lastwiderstand 10 die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 9 und den Widerstand 11 fließt. Durch dieTrägheit der Induktivität 14 ist eine schnelle Änderung des Stromes bei der Umsteuerung vom Transistor 12 auf den Transistor 9 nicht möglich, so daß der Laststrom im Widerstand 10 unabhängig von der Größe dieses Widerstandes ist. Dies gilt auch, wenn der Lastwiderstand nicht direkt im Transistorstromkreis liegt, sondern — was zur Unabhängigkeit von festen Spannungen vorteilhaft sein kann —■ transformatorisch in den Arbeitskreis des Transistors 9 eingekoppelt ist. Zwischen dem Kollektor des Transistors 12 und dem Abgriffpunkt des Spannungsteilers 15,16 kann noch — wie dargestellt —■ eine Diode 18 eingeschaltet sein, die zusammen mit dem Widerstand 17 in bekannter Weise zum Übersteuerungsschutz des Transistors 12 dient. Diese Schaltelemente 17 und 18 sind ebensowenig wie die Kondensatoren 8 und 19 notwendige Merkmale der Schaltung gemäß der Erfindung. Auch kann die Vorspannung des Transistors 1 statt durch den Spannungsteiler 3, 4 in Verbindung mit der Parallelschaltung des Widerstandes 5 und der Diode 6 auch dadurch erzeugt werden, daß die Eingangsklemme mit einer gegenüber Masse kleinen positiven Vorspannung verbunden wird, die den Transistor 1 im Ruhezustand sicher sperrt. Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung belastungsunabhängiger Impulsströme mit einer gesteuerten Kippschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß ein transformatorisch rückgekoppelter erster Transistor (1) vorgesehen ist, dessen Ausgang mit dem Eingang eines zweiten Transistors
(9) derart gekoppelt ist, daß dieser durch den Stromfluß des ersten Transistors in den leitenden Zustand gesteuert wird, und in dessen Ausgang der Belastungswiderstand (10) liegt, und daß ein dritter Transistor (12) vorgesehen ist, in dessen Eingang eine mit dem Rückkopplungstransformator (2) des ersten Transistors gekoppelte dritte Spule liegt, derart, daß er gesperrt ist, solange der zweite Transistor (9) leitet, und dessen Ausgangskreis eine mit dem Ausgangskreis des zweiten Transistors (9) gemeinsame Induktivität (14) enthält, so daß der während der Sperrung des ersten Transistors (1) über den dritten Transistor (12) fließende Strom bei geöffnetem ersten Transistor belastungsunabhängig vom Belastungswiderstand
(10) des zweiten Transistors (9) übernommen wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Transistor als monostabiler Sperrschwinger geschaltet ist, dessen Eingang kurzzeitige Triggerimpulse zugeführt werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch seine Verwendung als Impulsquelle zur Ansteuerung von Kernspeichermatrizen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 650/3« 11.59
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