DE1069495B - Sicherungsvorrichtung an Scharnieren von Fenstern, Türen od. dgl - Google Patents

Sicherungsvorrichtung an Scharnieren von Fenstern, Türen od. dgl

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Publication number
DE1069495B
DE1069495B DENDAT1069495D DE1069495DA DE1069495B DE 1069495 B DE1069495 B DE 1069495B DE NDAT1069495 D DENDAT1069495 D DE NDAT1069495D DE 1069495D A DE1069495D A DE 1069495DA DE 1069495 B DE1069495 B DE 1069495B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
groove
hinge
bulge
hinge sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069495D
Other languages
English (en)
Inventor
Stuttgart und Carl Dietz Stuttgart-Bad Cannsiatt Dipl.-Ing. Walter Voster
Original Assignee
Vereinigte Baubeschlag-Fabriken Gretsch ß. Co. G.m.b.H., Leonberg (Wurtt.)
Publication date
Publication of DE1069495B publication Critical patent/DE1069495B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/50Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement
    • E06B3/52Wings requiring lifting before opening
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungsvorrichtung an» vorzugsweise mit einer Hebevorrichtung vereinigten, Scharnieren von Fenster-, Türflügeln od. dgl., deren Scharnierbolttti in der oberen Scharnierhülse geteilt ist, woboi der mit dem Bolzenunterteil, insbesondere durch Schraubgewinde, verbindbare BoI-zcnobcrteil gegen Herausfallen aus der Seharnierhulse nach Trennung vom BolzcmintcrtcU durch einen in eine Nut des Bolzenoliertdles eingreifenden vorspringenden Teil an der Scharuicrhülse gesichert ist.
Bei bekannten Ausführungen dieser Art wurde als vorspringender Teil eine kleine Schraube verwendet, welche in eine seitliche Bohrung der Scharnierhülsc zum Eingriff in eine Ringnute des Scharnierbolzenobcrtciles eingeschraubt wurde. Eine solche Konstruk- »5 tion ist jedoch verhältnismäßig umständlich, da sie die Herstellung einer Bohrung und einer besonderen Schraube erfordert; außerdem kann sich die Schraube lockern bzw. verlorengehen, so daß die beabsichtigte Sicherung aufgehoben wird. *»
Es liegt die Aufgabe vor, die Konstruktion zu vereinfachen sowie einen Verlust von Sichcrungsteilcn zu vermeiden. Nach der Erfindung ist der vorspringende Teil an der federnd ausgebildeten, insbesondere getollten Scharnierhülsc durch eine nach innen in die Nut a5 des Bolzenoberteils vorspringende Ausbuchtung gebildet, derart, daß beim axialen Herausdrücken des Bolzenol«rtcilesausder Scharnierhülse letztere federnd nachgibt und dadurch ein Hinweggleitcn der Ausbuchtung filier den Bolzenotierteil ermöglicht. 3*
Teile, welche beim Herausnehmen des Bolzenoberteils zur Entsicherung desselben gelockert oder herausgeschraubt werden müssen und dadurch leicht verlorengehen können, werden hierbei vermieden, indem die federnden Eigenschaften der Scharmerhülse für $5 die Sicherung der Verbindung des Bolzenoberteils mit der Scharnierhölse selbst ausgenutzt werden. Die Federung wird hierbei ohne weiteres dadurch erzielt, daß die Scharnierhülsc an ihrem gerollten Ende nicht mit dem Scharnierlappen verbunden, sondern durch 4" einen Schlitz getrennt ist, der es erlaubt, daß sich das Ende der gerollten Hülse so weit vom Lappen federnd entfernen kann, daß die Ausbachtang über das untere Ende des Bolzenoberteils hinweggleitet. Beim Ausheben des Flügels aus dem Scharnier bleibt der Bolzen- ♦* oberteil, nachdem er vom Bolzenuntcrtcil getrennt worden ist, in Kupplungsverbindung mit der Schamierhillse des Flügels, so daß ein Herausfallen des Bolzenobcrtciles auch beim Kippen oder Umlegen des Flügels verhindert wird. Außerdem wird der Vorteil erreicht, S* daß eine besondere Längsnut im Bolzenobcrtcil zum Herausziehen des Scharnierbatzens nicht erforderlich
Hierdurch sowie bei Fortfall einer besonderen Sicht· Sicherungsvorrichtung an Scharnieren
von Fenstern, Türen od. dgl.
Anmelder:
Vereinigte Baubeschlag-Fabriken
Gretsdi & Co. G. m. b. H.,
Leonberg (Württ.), Sicmensstr. 21-29
Dipl.-Ing. Walter Vöster, Stuttgart,
und Carl Dlfitz, Stuttgart-Bad Cannstatt,
sind eis Erfinder genannt worden
rungsschraube kann die Herstellung verbilligt werden; auch kann die AiM>rdnung ohne weiteres so getroffen sein, daß die Scharnierhülse für Rechts· und Linksanschlag beliebig -umgesteckt werden kann.
Vorteilhaft weist die Nut, insbesondere eine Ringnut, etwa die Läng* des die Bolzcntcilc verbindenden Gewindes zusatz! ich dem Durch messer der Ausbuch lung auf, wohci bei eingebautem Scharnierbol*en die AtIS-bachtung in das obere Ende der Nut eingreift. Der Bolzenoberteil kann dadurch vom Bolxcnunterteil durch Herausschrauben getrennt werden, ohne daß das federnde Eingreifen der an der Sdtartiterlifibe angebrachten Ausbuchtung in die am Scharnicrbokefioberteil vorgesehene Nut aufgehoben wird.
In der Zeichnung ist ein AusfUhrungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt, und zvrar zeigt
Fig. 1 dnc Seitenansicht teilweise im Schnitt durch das mit einer Hebevorrichtung vereinigte Scharnier,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linic2-2 in Fig.i. und
Fig. 3 einen Schnitt durch das Scharnier nach der Linie 3-3 in Fig. 2.
Am feststehenden Rahmen 10 ist mittels Schrauben die Grundplatte 11 angeschraubt, welchen die untere Scharnierhülsc 12 trägt. Im unteren Ende der Scharnierhülse 12 ist mittels Lagerzapfens 13 der Bedienungshebel 14 gelagert, welcher seinerseits durch einen aus den beiden Lenkergliedcrn 15a und 15 b bestehenden Lenker mit dem Schamierbalzen gelenkig verbunden ist. Der Scharnierbolzen besteht aus einem Boltenuntcrtcil 17 und einem BoSzenobcrtcil 18, dessen unteres Ende 19 mittels Gewinde 20 auf ein mit Gcgcngcwindc
versehenen Zapfen 20' des Unterteils 17 aufgeschraubt ist. Die den Bolzenoberteil 18 umschließende Scharnierhülse 21 stützt sich mittels einer Scheibe 22 gegen einen Ouerstift 23 ab, welcher den Bolzenunterteil 17 durchsetzt, und ist mittels eines Scharnierlappens 24 am Fensterflügel 25 befestigt.
Der Bolzenoberteil 18 weist eine ringförmige Nut26 auf, in deren oberes Ende eine sickenförmige Ausbuchtung 27 in der oberen Scharnierhülse 21 eingreift. Die Nut 26 hat hierbei eine Länge, welche etwa der Länge ao des Gewindes 20 plus dem Durchmesser der Ausbuchtung 27 entspricht.
Soll der Fensterflügel zusammen mit der oberen Scharnierhülse 21 ausgehoben werden, so wird der Bolzenoberteil 18 aus dem Gewinde 20 herausgeschraubt, so daß er die strichpunktiere Lage 18' in Fig. 1 einnimmt. Bolzenoberteil 18 und Bolzenunterteil 17 sind dadurch vollständig voneinander getrennt, so daß das Herausheben der Scharnierhülse 21 bzw. des Flügels ohne weiteres möglich ist. Die Ausbuchtung 27 verhindert hierbei jedoch, daß ζ. B. beim Umdrehen des Flügels der Bolzenoberteil 18 aus der Hülse 21 herausfällt und dadurch verloren wird. Doch ist ein Herausziehen oder Herausdrücken des Bolzenoberteiles aus der Scharnierhülse 21 dadurch möglich, daß sich die Hülse 21 etwas ausweitet und dadurch die Ausbuchtung 27 über das untere Ende 19 des Bolzenoberteiles 18 unter Spannung hinweggleiten kann, derart, daß nach dem Herausziehen des Bolzens die Hülse 21 wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückfedern kann. Durch die abgerundete Form der Ausbuchtung 27 wird das Übergleiten des Bolzenoberteiles in vorteilhafter Weise erleichtert.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Sicherungsvorrichtung an, vorzugsweise mit einer Hebevorrichtung vereinigten, Scharnieren von Fenster-, Türflügeln od. dgl., deren Scharnierbolzen in der oberen Scharnierhülse geteilt ist, wobei der mit dem Bolzenunterteil, insbesondere durch Schraubgewinde, verbundene Bolzenoberteil gegen Herausfallen aus der Scharnierhülse nach Trennung vom Bolzenunterteil durch einen in eine Nut des Bolzenoberteiles eingreifenden vorspringenden Teil an der Scharnierhülse gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der vorspringende Teil an der federnd ausgebildeten, insbesondere gerollten, Scharnierhülse (21) durch eine nach innen in die Nut (26) des Bolzenoberteiles (18) vorspringende Ausbuchtung (27) gebildet wird, derart, daß beim axialen Herausdrücken des Bolzenoberteiles aus der Scharnierhülse letztere federnd nachgibt und dadurch ein Hinweggleiten der Ausbuchtung über den Bolzenoberteil ermöglicht.
2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut — vorzugsweise Ringnut — etwa die Länge des die Bolzenteile verbindenden Gewindes plus dem Durchmesser der Ausbuchtung aufweist und bei eingebautem Scharnierbolzen die Ausbuchtung in das obere Ende der Nut eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/30 11.59
DENDAT1069495D Sicherungsvorrichtung an Scharnieren von Fenstern, Türen od. dgl Pending DE1069495B (de)

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DE1069495B true DE1069495B (de) 1959-11-19

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