DE1069485B - - Google Patents

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DE1069485B
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dirt
pedal
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movement
floor
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DENDAT1069485D
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Publication of DE1069485B publication Critical patent/DE1069485B/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J17/00Weather guards for riders; Fairings or stream-lining parts not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J15/00Mud-guards for wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Schmutzschutzvorrichtung für Motorfahrräder mit Tretkurbelantrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmutzschutzvorrichtung an Motorfahrrädern, welche den Fahrer vor Schmutz- und Wasserspritzern bewahren soll.
  • Es ist schon ein Motorfahrrad mit Tretkurbelantrieb bekanntgeworden, bei dem anschließend an ein Frontschilid horizontal geführte Schmutzbretter angebracht waren. Dort waren diese Schmutzbretter so tief gelegt, daß sie die Drehbewegung der Pedale nicht hinderten. Dadurch ergab sich einerseits eine für das Fahren unzweckmäßige Hochlage der Tretachse, andererseits, insbesondere beim Kurvenfahren, eine viel zu geringe Bodenfreiheit des Fahrzeuges. Um dem abzuhelfen, sah ein unlängst bekanntgewordener Vorschlag vor, die den Fahrer und das Fahrzeug von unten her schützenden Schmutzbretter aus einer die Tretkurbelbenutzung nicht hindernden Ruhelage in eine durch eine oberhalb der horizontal gestellten Tretkurbel verlaufende Ebene bestimmte horizontale Gebrauchslage umlegbar anzuordnen, in welcher Lage sie gleichzeitig als Fußauflage dienen. Hier ergab sich nun allerdings die Notwendigkeit, daß der Fahrer nach dem Anfahren bzw. überhaupt nach dem Gebrauch der Pedale die Schmutzbretter in die Gebrauchslage umzulegen hatte, was vielleicht bei einem weniger geübten Fahrer dessen Aufmerksamkeit von den Verkehrsvorgängen ablenken konnte.
  • Der Erfindung liegt dieAufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden. Erfindungsgemäß ist bei einer Schmutzschutzvorrichtung für Motorfahrräder mit Tretkurbelantrieb und unterhalb der Tretkurbelachse angeordneter Bodenfläche diese Bodenfläche nachgiebig angeordnet oder ausgebildet, derart, daß sie der Pedalbewegung nach unten ausweichen kann. In einfachster Weise kann dann die Bodenfläche unmittelbar von den Pedalen nach unten bewegt werden, die dazu zweckmäßig zur Verminderung der Reibung und der Abnutzung der Bodenfläche mit Rollen auszustatten sind. Eine andere vorteilhafte Lösung ist die, die Bodenfläche durch einen Steuertrieb in Abhängigkeit von der Tretkurbelbewegung nach unten bewegbar zu machen.
  • In beiden Fällen empfiehlt es sich, an der Bodenfläche ein Federungsmittel für die Rückstellung in die Ausgangslage angreifen zu lassen. Die Bodenfläche selbst kann aus einem bzw. aus je einem beiderseits am Fahrzeug nachgiebig aufgehängten, in sich steifen Brett bestehen. Es kann auch daran gedacht werden, die Bodenfläche aus einzelnen, gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten herzustellen. Auch kann die Bodenfläche aus einem flexiblen Material (zumBeispiel einem Gurt oder einem Band) bestehen. Schließlich könnte sie auch aus einem elastisch dehnbaren Werkstoff (zum Beispiel einem Gummiband) gefertigt sein. In diesem Fall könnte auf die Anordnung besonderer Federungsmittel für die Rückstellung in die Ausgangslage verzichtet werden.
  • Zu der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Es zeigt Fig. 1 den unteren Teil des Mittelabschnittes eines Motorfahrrades mit einer Ausführungsform der Schmutzschutzvorrichtung nach der Erfindung in Seitenansicht, Fig.2 in größerem Maßstab, ebenfalls in Seitenansicht, ein Pedal zum Betätigen einer Schmutzschutzvorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, Fig. 4 in größerem Maßstab eine vorteilhafte Einzelheit der Ausführungsform nach Fig. 3, Fig. 5 bis 7 drei weitere Ausführungsformen der Erfindung.
  • Gemäß Fig. 1 ist der Motorgetriebeblock 1 mit der Tretkurbelwelle 2 an der Unterseite des Fahrzeugrahmenmittelteiles 3 befestigt. Außer einem Frontschild 27 bekannter Art ist beiderseits je ein Schmutzbrett 4 durch Arme 5 und 6 am Fahrzeug parallelogrammartig aufgehängt. Dabei ist in vorteilhafter Weise der eine Arm 5 auf der Tretkurbelwelle 2 gelagert, während der zweite Arm 6 an einem an der Hinterradgabel 7 befestigten Lagerbock 8 angelenkt ist. Durch eine am Schmutzbrett 4 angreifende und am Fahrzeugrahmen 3 befestigte Rückstellfeder 9 wird das Schmutzbrett 4 in seiner nach vorn angehobenen Normallage, bei der es gegen einen Anschlag 10 am Getriebeblock 1 anliegt, gehalten. Jeder Tretkurbelarm 11 ist mit einem Pedal 12 versehen, das an seinerUnterseite Rollen 13 (s. Fig. 2) trägt.
  • Beim Nachuntentreten des Tretkurbelarmes 11 trifft das Pedal 12 mit seinen Rollen 13 auf das Schmutzbreit 4 auf und drängt dieses nach unten. Dabei ist in vorteilhafter Weise die Anordnung so getroffen, daß die Schwenkbewegung der Aufhängearme 5, 6 gleichsinnig mit der Bewegung des Tretkurbelarmes erfolgt, also die relative Verschiebung zwischen Pedal 12 und dem nach unten (und hinten) ausweichenden Brett 4 gering ist. Hat das Pedal seine tiefste Lage überschritten, so hebt sich das Schmutzbrett 4 unter dem Einfluß der Rückstellfeder 9 in die Ausgangslage bis zur Anlage an den Anschlag 10.
  • Da ja bei modernen Motorfahrrädern nur kurzzeitig, vornehmlich für das Starten, getreten werden muß, behindert das Schmutzbrett 4 den normalen Fahrbetrieb mit Motor auch bei Kurvenlage in keiner Weise, während andererseits der Fahrer von unten her gegen Schmutzspritzer und Nässe geschützt ist.
  • Bei der in Fig. 3 ,dargestellten Ausführungsform ist die Aufhängung des Schmutzbrettes 4 genau die gleiche wie in Fig. 1, und es sind daher für die gleichen Teile dort die gleichen Bezugszeichen verwendet worden. Die Rückstellfeder 9 ist der Übersichtlichkeit halber nur teilweise gezeichnet. Hier ist jedoch auf der Tretkurbelwelle 2 auf jeder Seite ein:Steuernocken 14 befestigt, gegen den ein Steuerdaumen 15 anliegt, der auf einem Zapfen 16 am Rahmen 3 schwenkbar gelagert ist. Auf dem gleichen Zapfen 16 ist -ein Steuerarm 17 gelagert. Zwischen Daumen 15 und Steuerarm 17 ist die Druckfeder 18 angeordnet, während der Steuerarm 17 durch einen Lenker 19 mit dem hinteren Aufhängearm 6 für das Schmutzbrett 4 in Verbindung steht. Die Feder 18 ist im Verhältnis zur Feder 9 so bemessen, daß sie erst nach einem gewissen Leerweg des Daumens 15 so weit gespannt ist, daß der Steuerarm 17 über den Lenker 19 das Schmutzbrett 4 entgegen der Wirkung der Feder 9 nach unten zu bewegen vermag. Damit soll erreicht «erden, daß das Brett4 nicht schon bei unwillkürlichen kleinen Bewegungen der Tretkurbel 2, 11 auf und nieder pendelt. In vorteilhafter Weise kann damit noch eine Sperreinrichtung verbunden sein, welche das Schmutzbrett 4 in der Normallage festlegt.
  • Es ist dazu gemäß Fig. 4 am Steuerdaumen 15 eine Sperrklinke 20 gelagert und durch eine Feder 21 federnd gehalten. Diese Klinke greift in der Normallage mit ihrer Nase 22 in eine am Schmutzbrett 4 befestigte Öse 23 ein. Wenn der Nocken 14 beim Hinuntertreten des Tretkurbelarmes 11 .den Steuerdaumen 15 verschwenkt, wird, solange die Feder 18 zusammengedrückt wird, zunächst die Nase 22 aus der Öse 23 gezogen und damit das Brett 4 freigegeben. Hierauf erst setzt dann die Abwärtsbewegung des Fußbrettes 4 ein, so daß durch dasselbe die Bewegung der Tretkurbel nicht behindert wird.
  • Eine weitere Ausführung zeigt die Fig. 5. Dort besteht jedes Schmutzbrett aus drei Abschnitten 24, 25 und 26, die durch die Gelenke 33 und 34 miteinander verbunden sind. Vorn ist der Abschnitt 24 an einem schräggestellten Frontschild 27 bekannter Art, und hinten der Abschnitt 26 an einem an der Hinterradgabel 7 gelagerten Hebel 28 angelenkt. Das ganze wird durch die am Hebel 28 und am Rahmen 3 angreifende Zugfeder 29 in gestreckter Normallage gehalten. Durch den Tretkurbelarm 11 kann das unterteilte Schmutzbrett 24 bis 26 nach unten weggedrängt werden. Dazu ist das Pedal zweckmäßig entsprechend Fig. 2 ausgebildet.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist an Stelle des gelenkigen Fußbrettes ein Gurt oder Band 30 getreten. Einerseits zur Verzierung, andererseits zur Verhinderung der Abnutzung des flexiblen Bandes beim Treten ist dieses an seiner Oberfläche mit parallellaufenden (gegebenenfalls verchromten) Stahlbandleisten oder mit einer entsprechenden Stahlbandauflage versehen. Im übrigen ist die Anordnung und die Wirkungsweise dieselbe.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 7 weist als Bodenfläche beiderseits ein Gummiband 31 auf, das vorn am unteren Ende des Frontschildes 27 und hinten an einem Bock 32, der von der Hinterradgabel getragen wird, befestigt ist. Das Gummiband 31 wird durch seine eigene Spannung in der Normallage gehalten. Es weicht dann ebenfalls der Tretkurbel 11 elastisch aus. Eine besondere Rückstellfeder ist hier nicht vonnöten.
  • Allen diesen Ausführungen ist die Beweglichkeit der Bodenfläche nach unten und deren selbsttätige Rückkehr in die Normallage gemeinsam. Es wird ein wirksamer Schutz erreicht, ohne daß die Bodenfreiheit und die Handlichkeit des Fahrzeuges beeinträchtigt werden.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schmutzschutzvorrichtung für Motorfahrräder mit Tretkurbelantrieb, mit unterhalb der Tretkurbelachse angeordneter Bodenfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche (4, 24 bis 26, 30, 31) nachgiebig angeordnet oder ausgebildet ist, derart, daß sie der Pedalbewegung nach unten ausweichen kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche (4, 24 bis 26, 30, 31) unmittelbar von den Pedalen selbst nach unten bewegbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche durch einen Steuertrieb (14 bis 19) in Abhängigkeit von der Pedalbewegung nach unten bewegbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bodenfläche (4, 24 bis 26, 30) ein Federungsmittel (9, 29) für die Rückstellung in die Ausgangslage angreift.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche aus einem bzw. aus je einem beiderseits am Fahrzeug nachgiebig aufgehängten, in sich steifen Brett (4) besteht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche aus einzelnen gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten (24 bis 26) besteht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche aus einem flexiblen Material (Gurt oder Band 30) besteht. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aus flexiblem Material bestehende Bodenfläche mit gegebenenfalls verchromten Stahlbandleisten oder mit einer geschlossenen Stahlbandauflage versehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche aus einem elastisch dehnbaren Werkstoff (Gummiband 31) besteht.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen der Bodenfläche an den Pedalen (12) Rollen (13) angeordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmutzbrett an zwei Aufhängegliedern (5 und 6) parallel bewegbar aufgehängt ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, daB das eine Aufhängeglied (5) für das Schmutzbrett (4) auf der oder gleichachsig zu der Tretkurbelwelle (2) gelagert ist.
  13. 13. Vorrichtung nachAnspruch 5 oder 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daB die Schwenkbewegung der Aufhängeglieder (5 und 6) für die Absenkung des Schmutzbrettes (4) gleichsinnig mit der Tretkurbelbewegung erfolgt.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB in den Steuertrieb (14 bis 19) ein federndes Zwischenglied (18) für einen Leerweg geschaltet ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daB mit einem Glied (15) des Steuertriebes eine während des Leerweges ausrückbare Sperre (20 bis 22) für die Bodenfläche (4) gekuppelt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: 1o Deutsche Patentanmeldung K 20277 II/63g (bekanntgemacht am 7. 7.1955).
DENDAT1069485D Pending DE1069485B (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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