DE1069484B - Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen od. dgl - Google Patents
Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen od. dglInfo
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- DE1069484B DE1069484B DENDAT1069484D DE1069484DA DE1069484B DE 1069484 B DE1069484 B DE 1069484B DE NDAT1069484 D DENDAT1069484 D DE NDAT1069484D DE 1069484D A DE1069484D A DE 1069484DA DE 1069484 B DE1069484 B DE 1069484B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J6/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
- B62J6/06—Arrangement of lighting dynamos or drives therefor
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Description
- Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen 0d. dgl. Es ist bekanntlich ein sehr großer Nachteil, daß das Antriebsritzel einer Fahrradlichtmaschine, welches vom Fahrradreifen angetrieben wird, nur dann einwandfrei läuft, wenn trockenes Wetter herrscht und dieses Antriebsrad daher vom Reifen nicht verschmutzt wird. Bei schlechtem Wetter verursachen Straßenschmutz und Schlamm oft ein Rutschen des Lichtmaschinenritzels. Das gleiche tritt auch bei Schneematsch ein, der in vielen Fällen das Antriebsrad zu einem Eisklumpen werden läßt.
- Bekannt ist, das Antriebsrad bzw. -ritzel auf denn äußeren Umfang der Achse mit parallel verlaufenden Riefen oder Rillen zu versehen, die mehr oder weniger tief eingeschnitten sind. Es ist weiterhin bekannt, über das normale Antriebsrad eine zusätzliche Kappe zu ziehen, die auf ihrer Umfangsfläche ebenfalls Riefen oder Rillen zeigt. Außerdem wunden Antriebsräder aus flexiblem Material hergestellt, die aber auch nur die bekannten Riefen oder Rillen aufweisen. Ferner sind sogenannte zusätzliche Laufringe auf dem Antriebsrad bekannt, doch zeigen alle diese Einrichtungen nur Riefen oder Rillen, die sich bei Verschmutzung zusetzen und damit eine .glatte, am Gummireifen des Fahrrades rutschende Umfangs- bzw. Lauffläche bilden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die den bekannten Antriebsritzeln für Fahrradlichtmaschinen anhaftenden Nachteile weitgehend zu beseitigen.
- Die Erfindung besteht darin, daß das Ritzel aus mit ihren der Lichtmaschine zugewandten Enden in einer an ihrem Umfang mit radialen Schlitzen versehenen Scheibe befestigten Stäben, U-förmigen Bügeln od. dgl. gebildet ist, deren äußere Längskanten in Richtung der Lichtmaschinenachse oder leicht schräg dazu verlaufen, so daß innerhalb der Stäbe oder Bügelschenkel ein kreisförmiger Hohlraum entsteht.
- Ein derartig ausgebildetes Ritzel gewährleistet einen sicheren Lichtmaschinenantrieb bei allen Wetterbedingungen, da der Straßenschmutz den durch die Stäbe oder Bügelschenkel gebildeten Hohlraum nicht vollsetzen kann. Außerdem besitzt ein solches Ritzel eine hohe Lebensdauer, während der Verschleiß des Radreifens sich in üblichen Grenzen hält.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Vertikalschnitt und Fig. 2 die Draufsicht .des Ritzels nach der Erfindung; Fig.3 veranschaulicht einen Bügel des Ritzels in drei Ansichten, während Fig. 4 eine Ansicht der Schlitzscheibe des Ritzels wiedergibt.
- Das Antriebsorgan ist nicht in der Art eines üblichen Antriebsrades ausgebildet, sondern besteht aus einem Zylinder, der aus den auf geringem Abstand stehenden Längskanten von Bügeln und/oder Stäben gebildet wird. Diese Längskanten kommen am Fahrradreifen zur Anlage.
- Auf das obere Ende der Lichtmaschinenachse 1 greift die Radnabe 2, die vorzugsweise aus einem Hohlniet besteht. Zwischen den Bunden 3 der Radnabe 2 ist eine Scheibe 4 angeordnet, die an ihrem Umfange eine Reihe von Schlitzen 5 besitzt, die von außen nach innen verlaufen, aber nur die Tiefe der nachbeschriebenen U-förmigen Bügel aufweisen. In jeweils zwei dieser Schlitze 5 wird von außen ein Bügel 6 (Fig. 3) eingeschoben, der mit seinen Schenkeln 6' frei in Richtung der Achse nach oben steht. Hierdurch wird ein Ring von Bügeln 6 und 6' gebildet, an deren äußeren Längskanten 7 der Fahrradreifen (nicht gezeichnet) anläuft. Hierbei können diese Kanten 7 der Bügel 6 und 6' rechteckig oder auch spitzwinklig ausgebildet sein. Die Schlitzscheibe 4 mit den Bügeln 6 und 6', die vorzugsweise aus Federstahl hergestellt sind, wird von dem Schutzmantel 8, der als Radkern 9 ausgebildet ist, getragen. Der Schutzmantel 8 mit der Schlitzscheibe 4 wird durch die Nabe 2 derart zusammengehalten, daß die Bügel 6 und 6' fest und unverrückbar eingepreßt werden. Der Schutzmantel 8 bzw. der Radkern 9 kann aus Blech geformt sein oder aus Spritzguß hergestellt werden. Er trägt in Richtung zur Lichtmaschine noch einen Schutzring 10, ,der als Schutz für das obereLichtmaschinenlager (nicht gezeichnet) dient. Es ist aber auch möglich, die Bügel 6 und 6' als einfache Flachstäbe auszubilden. Diese müssen dann aber in den Schlitzen 5 der Schlitzscheibe 4, z. B. durch Verlöten oder in anderer Weise, befestigt werden. Der Schutzmantel 8 entfällt dann.
- Es ist weiterhin möglich, das Ritzel nach der Erfindung aus dem vollen Material derart herzustellen, daß die vorbeschriebenen Büge16und6' und/oder Stäbe stehen bleiben. Das Wesen der Erfindung ändert sich hierdurch nicht.
- Wie schon erwähnt, liegt das Wesen der Erfindung darin, daß die Lauffläche des Lichtmaschinenantriebes aus ringförmig angeordneten Stäben, Bügeln 6 und 6' od. dgl. gebildet wird, die frei stehend angeordnet sind und in Richtung zur Lichtmaschinenachse 1 einen nach oben offenen Hohlraum einschließen.
- Der durch den Fahrbetrieb herangebrachte Schmutz oder Schneematsch wird zwischen .den Stäben oder Bügelschenkeln 6' in Richtung auf die Achse 1 hindurchgedrückt und nach oben herausgeschleudert. Ein Vollsetzen des Hohlraumes ist daher weitgehend vermieden.
Claims (5)
- PATENTANSPRACHE: 1. Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel aus mit ihren der Lichtmaschine zugewandten Enden in einer an ihrem Umfang mit radialen Schlitzen versehenen Scheibe (4) befestigten Stäben, U-förmigen Bügeln (6 und 6') od. dgl. gebildet ist, deren äußere Längskanten (7) in Richtung zur Lichtmaschinenachse (1) oder leicht schräg dazu verlaufen, so daß innerhalb der Stäbe oder Bügelschenkel ein kreisförmiger Hohlraum entsteht.
- 2. Antriebsritzel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (6 und 6') jeweils durch zwei benachbarte Schlitze (5) der Schlitzscheibe (4) hindurchgreifen, wobei der Steg der Bügel unter die Schlitzscheibe zu liegen kommt.
- 3. Antriebsritzel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzelnabe (2) als Hohlniet ausgebildet ist.
- 4. Antriebsritzel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bunde (3) des Hohlnietes die Stege der Bügel (6 und 6'), die Schlitzscheibe (4) sowie einen Radkern (9) mit einem Schutzmantel (8) zusammenhalten.
- 5. Antriebsritzel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da.ß die äußeren Längskanten (7) der Bügel (6 und 6@ oder Stäbe recht-oder spitzwinklig gestaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 756 174; »Radmarkt«, Heft 24, 1954, S. 42; Heft 17, 1956. S.46.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069484B true DE1069484B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069484D Pending DE1069484B (de) | Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen od. dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069484B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243547B (de) * | 1964-08-08 | 1967-06-29 | Grete Zierold Geb Kluehn | Ritzel fuer Fahrradlichtmaschinen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756174C (de) * | 1937-02-26 | 1953-01-05 | Wilhelm Sander | Gleitschutz fuer das Antriebsrad der elektrischen Lichtmaschine fuer Fahrraeder |
-
0
- DE DENDAT1069484D patent/DE1069484B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756174C (de) * | 1937-02-26 | 1953-01-05 | Wilhelm Sander | Gleitschutz fuer das Antriebsrad der elektrischen Lichtmaschine fuer Fahrraeder |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243547B (de) * | 1964-08-08 | 1967-06-29 | Grete Zierold Geb Kluehn | Ritzel fuer Fahrradlichtmaschinen |
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