DE1069484B - Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen od. dgl - Google Patents

Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen od. dgl

Info

Publication number
DE1069484B
DE1069484B DENDAT1069484D DE1069484DA DE1069484B DE 1069484 B DE1069484 B DE 1069484B DE NDAT1069484 D DENDAT1069484 D DE NDAT1069484D DE 1069484D A DE1069484D A DE 1069484DA DE 1069484 B DE1069484 B DE 1069484B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive pinion
brackets
alternator
pinion
bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069484D
Other languages
English (en)
Inventor
Angersbach Hans Heinrich Fehl (Kr. Lauterbach)
Original Assignee
zugl
Publication date
Publication of DE1069484B publication Critical patent/DE1069484B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/06Arrangement of lighting dynamos or drives therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen 0d. dgl. Es ist bekanntlich ein sehr großer Nachteil, daß das Antriebsritzel einer Fahrradlichtmaschine, welches vom Fahrradreifen angetrieben wird, nur dann einwandfrei läuft, wenn trockenes Wetter herrscht und dieses Antriebsrad daher vom Reifen nicht verschmutzt wird. Bei schlechtem Wetter verursachen Straßenschmutz und Schlamm oft ein Rutschen des Lichtmaschinenritzels. Das gleiche tritt auch bei Schneematsch ein, der in vielen Fällen das Antriebsrad zu einem Eisklumpen werden läßt.
  • Bekannt ist, das Antriebsrad bzw. -ritzel auf denn äußeren Umfang der Achse mit parallel verlaufenden Riefen oder Rillen zu versehen, die mehr oder weniger tief eingeschnitten sind. Es ist weiterhin bekannt, über das normale Antriebsrad eine zusätzliche Kappe zu ziehen, die auf ihrer Umfangsfläche ebenfalls Riefen oder Rillen zeigt. Außerdem wunden Antriebsräder aus flexiblem Material hergestellt, die aber auch nur die bekannten Riefen oder Rillen aufweisen. Ferner sind sogenannte zusätzliche Laufringe auf dem Antriebsrad bekannt, doch zeigen alle diese Einrichtungen nur Riefen oder Rillen, die sich bei Verschmutzung zusetzen und damit eine .glatte, am Gummireifen des Fahrrades rutschende Umfangs- bzw. Lauffläche bilden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die den bekannten Antriebsritzeln für Fahrradlichtmaschinen anhaftenden Nachteile weitgehend zu beseitigen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Ritzel aus mit ihren der Lichtmaschine zugewandten Enden in einer an ihrem Umfang mit radialen Schlitzen versehenen Scheibe befestigten Stäben, U-förmigen Bügeln od. dgl. gebildet ist, deren äußere Längskanten in Richtung der Lichtmaschinenachse oder leicht schräg dazu verlaufen, so daß innerhalb der Stäbe oder Bügelschenkel ein kreisförmiger Hohlraum entsteht.
  • Ein derartig ausgebildetes Ritzel gewährleistet einen sicheren Lichtmaschinenantrieb bei allen Wetterbedingungen, da der Straßenschmutz den durch die Stäbe oder Bügelschenkel gebildeten Hohlraum nicht vollsetzen kann. Außerdem besitzt ein solches Ritzel eine hohe Lebensdauer, während der Verschleiß des Radreifens sich in üblichen Grenzen hält.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Vertikalschnitt und Fig. 2 die Draufsicht .des Ritzels nach der Erfindung; Fig.3 veranschaulicht einen Bügel des Ritzels in drei Ansichten, während Fig. 4 eine Ansicht der Schlitzscheibe des Ritzels wiedergibt.
  • Das Antriebsorgan ist nicht in der Art eines üblichen Antriebsrades ausgebildet, sondern besteht aus einem Zylinder, der aus den auf geringem Abstand stehenden Längskanten von Bügeln und/oder Stäben gebildet wird. Diese Längskanten kommen am Fahrradreifen zur Anlage.
  • Auf das obere Ende der Lichtmaschinenachse 1 greift die Radnabe 2, die vorzugsweise aus einem Hohlniet besteht. Zwischen den Bunden 3 der Radnabe 2 ist eine Scheibe 4 angeordnet, die an ihrem Umfange eine Reihe von Schlitzen 5 besitzt, die von außen nach innen verlaufen, aber nur die Tiefe der nachbeschriebenen U-förmigen Bügel aufweisen. In jeweils zwei dieser Schlitze 5 wird von außen ein Bügel 6 (Fig. 3) eingeschoben, der mit seinen Schenkeln 6' frei in Richtung der Achse nach oben steht. Hierdurch wird ein Ring von Bügeln 6 und 6' gebildet, an deren äußeren Längskanten 7 der Fahrradreifen (nicht gezeichnet) anläuft. Hierbei können diese Kanten 7 der Bügel 6 und 6' rechteckig oder auch spitzwinklig ausgebildet sein. Die Schlitzscheibe 4 mit den Bügeln 6 und 6', die vorzugsweise aus Federstahl hergestellt sind, wird von dem Schutzmantel 8, der als Radkern 9 ausgebildet ist, getragen. Der Schutzmantel 8 mit der Schlitzscheibe 4 wird durch die Nabe 2 derart zusammengehalten, daß die Bügel 6 und 6' fest und unverrückbar eingepreßt werden. Der Schutzmantel 8 bzw. der Radkern 9 kann aus Blech geformt sein oder aus Spritzguß hergestellt werden. Er trägt in Richtung zur Lichtmaschine noch einen Schutzring 10, ,der als Schutz für das obereLichtmaschinenlager (nicht gezeichnet) dient. Es ist aber auch möglich, die Bügel 6 und 6' als einfache Flachstäbe auszubilden. Diese müssen dann aber in den Schlitzen 5 der Schlitzscheibe 4, z. B. durch Verlöten oder in anderer Weise, befestigt werden. Der Schutzmantel 8 entfällt dann.
  • Es ist weiterhin möglich, das Ritzel nach der Erfindung aus dem vollen Material derart herzustellen, daß die vorbeschriebenen Büge16und6' und/oder Stäbe stehen bleiben. Das Wesen der Erfindung ändert sich hierdurch nicht.
  • Wie schon erwähnt, liegt das Wesen der Erfindung darin, daß die Lauffläche des Lichtmaschinenantriebes aus ringförmig angeordneten Stäben, Bügeln 6 und 6' od. dgl. gebildet wird, die frei stehend angeordnet sind und in Richtung zur Lichtmaschinenachse 1 einen nach oben offenen Hohlraum einschließen.
  • Der durch den Fahrbetrieb herangebrachte Schmutz oder Schneematsch wird zwischen .den Stäben oder Bügelschenkeln 6' in Richtung auf die Achse 1 hindurchgedrückt und nach oben herausgeschleudert. Ein Vollsetzen des Hohlraumes ist daher weitgehend vermieden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRACHE: 1. Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel aus mit ihren der Lichtmaschine zugewandten Enden in einer an ihrem Umfang mit radialen Schlitzen versehenen Scheibe (4) befestigten Stäben, U-förmigen Bügeln (6 und 6') od. dgl. gebildet ist, deren äußere Längskanten (7) in Richtung zur Lichtmaschinenachse (1) oder leicht schräg dazu verlaufen, so daß innerhalb der Stäbe oder Bügelschenkel ein kreisförmiger Hohlraum entsteht.
  2. 2. Antriebsritzel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (6 und 6') jeweils durch zwei benachbarte Schlitze (5) der Schlitzscheibe (4) hindurchgreifen, wobei der Steg der Bügel unter die Schlitzscheibe zu liegen kommt.
  3. 3. Antriebsritzel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzelnabe (2) als Hohlniet ausgebildet ist.
  4. 4. Antriebsritzel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bunde (3) des Hohlnietes die Stege der Bügel (6 und 6'), die Schlitzscheibe (4) sowie einen Radkern (9) mit einem Schutzmantel (8) zusammenhalten.
  5. 5. Antriebsritzel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da.ß die äußeren Längskanten (7) der Bügel (6 und 6@ oder Stäbe recht-oder spitzwinklig gestaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 756 174; »Radmarkt«, Heft 24, 1954, S. 42; Heft 17, 1956. S.46.
DENDAT1069484D Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen od. dgl Pending DE1069484B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069484B true DE1069484B (de) 1959-11-19

Family

ID=594591

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069484D Pending DE1069484B (de) Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen od. dgl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1069484B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243547B (de) * 1964-08-08 1967-06-29 Grete Zierold Geb Kluehn Ritzel fuer Fahrradlichtmaschinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756174C (de) * 1937-02-26 1953-01-05 Wilhelm Sander Gleitschutz fuer das Antriebsrad der elektrischen Lichtmaschine fuer Fahrraeder

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756174C (de) * 1937-02-26 1953-01-05 Wilhelm Sander Gleitschutz fuer das Antriebsrad der elektrischen Lichtmaschine fuer Fahrraeder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243547B (de) * 1964-08-08 1967-06-29 Grete Zierold Geb Kluehn Ritzel fuer Fahrradlichtmaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2215700A1 (de) Waelzlagerkaefig
DE3221774A1 (de) Transportwalze fuer einen aufzeichnungstraeger fuer ein schreibwerk
DE2631264C2 (de)
DE3008296A1 (de) Antriebsvorrichtung fuer einen seilfensterheber
DE1069484B (de) Antriebsritzel für Fahrradlichtmaschinen od. dgl
DE2018132B2 (de) Laufrolle für Auszugsschienen von Schubladen
DE102019102175B4 (de) Rolle für Apparate, Möbel, mit einem ein Kopfteil und ein Fußteil aufweisendes Tragteil
DE1625538C3 (de) Gleitlager mit Kunststoff Lager Segmenten
DE2601724A1 (de) Fahrzeugrad
DE3537809C2 (de)
DE863012C (de) Pedal fuer Fahrraeder
DE2834978C2 (de) Laufrad mit Bereifung
DE838384C (de) Hilfsmittel zum Befestigen von Zahnraedern od. dgl. auf abgesetzten schlanken Achsstummeln
DE938530C (de) Lenkrad mit Signalring
DE1068955B (de)
AT321752B (de) Einrichtung zur lösbaren Verbindung eines seitlich ansetzbaren Zusatzrades mit dem luftbereiften Rad einer Zugmaschine
AT312437B (de) Rad
AT281739B (de) Mitnehmerwelle
DE568826C (de) Lenkhandrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2011176A1 (de) Freilaufkupplung
DE2239820A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum formen von gummigegenstaenden mit drahtverstaerkung
DE2216784C3 (de) Laminierwalze zur Herstellung von glasfaserverstärkten Kunstharz-Formteilen mit ebener oder gekrümmter Oberfläche
DE4133830C1 (en) Motor vehicle snow chain assembly - has chain run below wheel, rotatably mounted on ring axle, parallel to wheel axle
DE854162C (de) Tretkurbelachse fuer Fahrraeder, Motorraeder od. dgl.
DE687498C (de) Kraftfahrzeug mit zwischen den Laufraedern befindlichen, auf der Fahrzeugunterseite angeordneten Walzen