DE1069473B - Spannungsausgfeichvorrichtung für St'euerseile, insbesondere von Flugzeugen - Google Patents

Spannungsausgfeichvorrichtung für St'euerseile, insbesondere von Flugzeugen

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DE1069473B
DE1069473B DENDAT1069473D DE1069473DA DE1069473B DE 1069473 B DE1069473 B DE 1069473B DE NDAT1069473 D DENDAT1069473 D DE NDAT1069473D DE 1069473D A DE1069473D A DE 1069473DA DE 1069473 B DE1069473 B DE 1069473B
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DE
Germany
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tension
shaft
cables
cross head
springs
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Application number
DENDAT1069473D
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English (en)
Inventor
Costa Mesa Calif. Robert John Wrighton (V. St. A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pacific Scientific Co
Original Assignee
Pacific Scientific Aeroproducts
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
    • B64C13/24Transmitting means
    • B64C13/26Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant
    • B64C13/28Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant mechanical
    • B64C13/30Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant mechanical using cable, chain, or rod mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Spannungsausgleichvorrichtung für Steuerseile, insbesondere von Flugzeugen Die Erfindung bezieht sich auf Spannungsausgleichvorrichtungen für Steuerseile, insbesondere für Flugzeuge, die beispielsweise zur Bedienung der Vergaserklappen, der Steuerflächen von Quersteuern, Höhensteuern und Seitensteuern und von Propellerblättern dienen. Bei einem derartigen Steuersystem ergibt es sich meist, daß unter Umständen das Steuersystem einseitig beansprucht wird und das eine Steuerseil stärker gespannt wird als das andere, wie es sich beispielsweise bei dem Höhensteuer ergibt; bei einem Höhensteuer bewirkt der aerodynamische Auftrieb an der einen Fläche eine stärkere Spannung in dem einen Zugseil als in dem anderen. Bei einer Anordnung zur Einstellung der Propellerblätter beispielsweise wird das eine Zugseil der Anordnung nur schwach belastet, um sicherzustellen, daß der Propeller sich mit seinen Flügeln nicht in die indifferente Lage stellt.
  • Spannungsregler für Zugseile besitzen in der Regel eine Federanordnung, welche das Bestreben hat, die Zugspannung in den Seilen konstant gleich zu halten, wenn dieselben nicht betätigt werden, dergestalt, daß der Einfluß von Temperaturschwankungen, der sich in verschiedener Ausdehnung der Zugseile und des Flugzeugrahmens äußern könnte, ausgeglichen wird. Die Spannungsregler verhindern ferner, daß die Zugseile schlapp werden oder unter Bedingungen besonders angespannt werden, was letzteres bei Verwindungen des Flugzeugrahmens auftreten kann, wenn die Seilführung nicht mit der neutralen Achse des Flugzeugrahmens zusammenfällt. Solche Verwindungen können sich in einem Flugzeug ergeben, wenn schwere Körper verschoben werden oder wenn die Belastung von dem Fahrgestell beim Start des Flugzeuges auf die Flügel des Flugzeuges übergeht, und auch wenn unruhige Luftbedingungen vorherrschen. Im allgemeinen sind Zugseile verhältnismäßig lang und ihre Ausdehnungskoeffizienten können von denen des Flugzeugrahmens ganz verschieden sein, woraus sich ein beträchtliches Durchhängen in den Zugseilen ergeben kann, wenn das Flugzeug in großen Höhen bei niedriger Außentemperatur fliegt; es ergibt sich dann eine weiche Steuerung, wenn nicht eine Spannungsausgleichvorrichtung vorgesehen ist, welche solche Ausdehnungen und Zusammenziehungen bei Temperaturänderungen unter Einrechnung der Durchbiegung des Flugzeugrahmens korrigiert.
  • Spannungsausgleichvorrichtungen für Zugseile besitzen im allgemeinen einen Mechanismus, welcher wie eine Bremse oder eine Sperre wirkt, dergestalt, daß ein Ausgleich des Spannungsreglers verhindert wird, wenn unsymmetrische, d. h. Steuerbelastungen auf nur ein Seil ausgeübt werden. Wenn eine Spannungsausgleichvorrichttung während des Ausübens von Steuerkräften eine Korrektion ausüben würde, d. h. wenn der Spannungsausgleich gestatten würde, daß die Zugseile während der Steuerfunktion ihre Länge verändern, so würde sich ein solches Steuersystem weich benehmen, und es würde die Bewegung des gesteuerten Organes oder der gesteuerten Fläche relativ zur Bewegung des Steuerorganes im Führersitz verringert werden. Solche Sperren oder Bremsen für Spannungsregler müssen indessen so aus- ,gebildet sein, daß, wenn verschiedene symmetrische Belastungen auf die Spannungsausgleichvorrichtung ausgeübt werden, wie es sich beispielsweise bei Temperaturschwankungen oder Durchbiegungen des Flugzeugrahmenbaus ergibt, das Gesperre bzw. die Bremse nicht tätig wird und vielmehr die Spannungsausgleichvorrichtung kompensiert. Spannungsausgleichanordnungen der bisher verwendeten Bauart sehen vor, daß die Seilbelastungen auf jeder Seite der Ausgleichvorrichtung gleich sind, wenn eine Kompensation erfolgen soll; unter solchen Bedingungen wird also bei Ausdehnung und Zusammenziehen der Steuerseile ein Ausgleich bewirkt, so daß konstante Spannungen während Änderungen der Temperatur und Durchbiegungen des Flugzeugrahmens aufrechterhalten werden; wenn indessen an den beiden Seiten des Systemes verschiedene Belastungen herrschen, pflegt die Spannungsausgleichvorrichtung zu blockieren.
  • Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung einer Spannungsausgleichvorrichtung .der vorstehend erörterten Art. Bei einer durch Federn betätigten Spannungsausglenchvorrichtung für Steuerseile, insbesondere von Flugzeugen, bei welcher ein längs einer Welle verschiebbarer Kreuzkopf und Mittel vorgesehen sind, die bei gleicher Belastung der Seilzüge einen Spannungsausgleich der Seilzüge zulassen, aber bei ungleicher Belastung der Seilzüge ein Verschwenken des Kreuzkopfes und Verkeilen desselben auf der Welle bewirken und einen weiteren Spannungsausgleich unterbinden, sind gemäß der Erfindung an dem Kreuzkopf zusätzliche Federmittel vorgesehen, welche bei ungleicher Belastung der Steuerseile ein Verschwenken des Kreuzkopfes und Verkeilen desselben auf der Welle zunächst so lange verhindern, bis die Spannung der zusätzlichen Federmittel überschritten ist. Eine erfindungsgemäße Spannungsausgleichvorrichtung mit geschlossen geführten Steuerseilen kann ständig so arbeiten, daß das eine Seile stärker beansprucht wird als das andere, selbst über lange Zeitintervalle hinweg, d. h. unter Bedingungen, bei denen eine übliche Spannungsausgleichvorrichtung blockieren würde und keinen Ausgleich vornehmen würde. Eine solche Arbeitsweise ist insbesondere bei Höhensteueranordnungen und bei Propellerblattsteuerungen, die das Eindrehen in die unwirksame Stellung verhindern sollen, von Wichtigkeit; bei solchen Anordnungen tritt es auf, daß ein Steuerseil ständig stärker beansprucht wird.
  • Gemäß der Erfindung besitzt daher die Ausgleichvorrichtung Mittel, welche das Blockieren der Vorrichtung verhüten, bis ein vorbestimmter Belastungsunterschied an den beiden Seiten des Systems sich bemerkbar macht, und eine weitere Zunahme des Belastungsunterschiedes bewirkt ein Blockieren der Ausgleichvorrichtung.
  • Die vorstehende sowie auch andere Eigenschaften und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich im einzelnen aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung. Von den Figuren zeigt Fig.l eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Ausgleich der Spannung von Zugseilen gemäß der Erfindung, und zwar in teilweise geschnittenem Zustand, Fig. 2 eine Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Anordnung, von hinten gesehen, Fig. 3 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Anordnung, Fig. 4 einen vergrößerten Schnitt, wobei einige Teile gebrochen dargestellt sind und die Schnittlinie in Fig.1 mit 4-4 bezeichnet ist, Fig.5 eine vergrößerte Teilansicht einer Anordnung gemäß Fig. 1, Fig.6 eine Schnittdarstellung längs der Schnittlinie 6-6 der Fig. 5.
  • In den Zeichnungen .ist durch das Bezugszeichen 1 die Welle der Blockiervorrichtung der Spannungsausgleichvorrichtung bezeichnet, die ein Auge 2 besitzt, so daß das freie Ende der Welle für die Zwecke der Befestigung der Spannungsausgleichvorrichtung an einem geeigneten Punkt des Flugzeuges festgelegt werden kann. Die Welle 1 erstreckt sich durch eine Öffnung 3 des Kreuzkopfes 4, wie dies Fig. 4 erkennen läßt, und von dort in das Innere der Ausgleichvorrichtung und in den hohlen rechteckigen Teil 5 .derselben, wobei mittels eines Bolzens 6, der den Teil 5 und die Welle durchsetzt, die letztere in dem genannten Teil 5 befestigt ist. Der Bolzen 6 dient ferner dem Zweck, rohrförmige Führungsklammern 7 und 7' mit .dem Körperteil 5 an entgegengesetzten Seiten desselben zu verbinden, wobei die genannten Klammern hohle Führungsröhren 8 und 8' aufweisen. Im Inneren der äußeren Führungsrohre 8 und 8' sind auf Druck beanspruchbare Schraubenfedern 9 und 9' vorgesehen und umgeben innere Führungsrohre 10 und 10', welche in den äußeren Führungsrohren 8 und 8' in Teleskopart gleiten, wenn die Federn 9 und 9' zusammengepreßt werden bzw. sich ausdehnen. Die Druckfedern 9 und 9' werden zwischen den äußeren Endender Rohre 8 und 8' und den Sitzflächen 12 zusammengepreßt, wobei die Sitzflächen 12 an entgegengesetzten Endpartien 13 und 13' des Kreuzkopfes 4 vorgesehen sind. Der Kreuzkopf 4 besitzt ein Paar nach außen hervorstehender Laschen 14 und 14', die sich unter rechten Winkeln zu der Ebene der Endteile 13 und 13', wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, erstrecken; diese Ansätze tragen Bolzen 15 und 15', welche U-förmig gebogene Laschen 16 und 16' zur Lagerung von Rollen 17 und 17' halten. Die Rolle 17 nimmt ein Steuerseil 18 auf, welches an der einen Seite des Steuersystems vorgesehen ist und die Rolle 17' nimmt ein Steuerseil 18' auf, welches an der anderen Seite des Steuersystems vorgesehen ist.
  • Die Öffnung 3 des Kreuzkopfes 4 enthält eine den Zwecken der Blockierung dienende Hülse 19, die auf der Welle 1 gleiten kann. Der Kreuzkopf 4 besitzt nach innen gerichtete Verlängerungen 20 und 20', die sich an den beiden gegenüberliegenden Seiten der Welle 1, wie in Fig. 4, 5 und 6 zu ersehen ist, erstrecken; diese Verlängerungsteile besitzen Querbohrungen 21 und 21'. Durch diese Bohrungen erstrecken sich Zugfedern 22 und 22', deren Enden an Querbolzen 23 und 23' festgelegt sind und die normalerweise die Bolzen auf dem Grund der Schlitze 24 und 24' halten, die in den Verlängerungsteilen 20 und 20' vorgesehen sind. Auf den Bolzen 23 und 23' sind Rollen 25 und 25' vorgesehen, die konkave Oberflächen haben und mit der Blockierwelle 1 zusammenwirken. Wenn die Bolzen 23 und 23' ganz auf dem Grund .der Schlitze unter der Wirkung der Federn 22 und 22' sich befinden, so berühren die Rollen 25 und 25' ganz leicht die gegenüberliegenden Seiten der Blockierwelle 1; sie können auch geringes Spiel gegenüber der Welle bilden, je nach der Tiefe der Anschläge der Einschnitte 24, dergestalt, daß eine Längsbewegung der Welle an diesen Rollen vorbei möglich ist.
  • Es sei zunächst angenommen, daß im Betrieb die Steuerseile 18 und 18' gleiche Spannung besitzen; jede Verlängerung oder jedes Verkürzen der Steuerseile, beispielsweise bedingt durch Temperaturwechsel oder durch Durchbiegungen des Flugzeugrahmens bewirkt, daß die Seilscheiben 17 und 17', die in den Gabelteilen 16 und 16' angeordnet sind, -die Zugkraft ändern, mit der der Kreuzkopf 4 auf die Federn 9 und 9' wirkt; es geben daher die Federn nach, und zwar entweder durch Verkürzung oder Verlängerung, so daß die Spannung in den Zugseilen 18 und 18' im wesentlichen konstant bleibt und dadurch Temperaturänderungen und Durchbiegungen des Flugzeugkörpers Rechnung getragen wird, ohne daß ein Blockieren der Ausgleichvorrichtung stattfindet. Wenn nun beispielsweise das Seil 18 eine höhere Spannung erhält als,das Seil 18', so wirkt, wie Fig. 4 erkennen läßt, .die Vergrößerung dT der Zugspannung des Seiles 18 in bezug auf die Zugspannung des Kabels 18' .dergestalt, daß die Zunahme der Zugspannung über den gabelförmigen Teil 16 wirkt und das Bestreben hat, ein Drehmoment auf den Kreuzkopf in bezug auf die Blockierwelle 1 auszuüben. «renn die Federn 22 und 22' und die Rollen 25 und 25' nicht vorhanden wären, würde das Kräftepaar ein Drehmoment verursachen, wie es durch die Pfeile F angedeutet ist, so daß die Bremshülse 19 in bezug auf die Blockierwelle 1 verschwenkt wird, woraus sich ein Festklemmen ergibt, womit eine in der Längsrichtung liegende Kompensationsbewegung der Blockierwelle verhindert wird. Ein solcher Blockiervorgang ist bei Steuersystemen zweckmäßig, bei welchen die Zugpfeile 18 und 18' normalerweise gleich stark belastet werden; bei solchen Anordnungen aber, bei welchen die Zugseile nicht gleich belastet werden, ist es nicht wünschenswert, daß die Bremshülse 19 sich auf der Welle 1 verkeilt, bevor der üblicherweise vorhandene Zugspannungsunterschied der Seile 18 und 18' überschritten wird, was bei einer Steuerbewegung der Anlage sich ergibt. Um das Verdrehen des Kreuzkopfes 4 und ein damit zusammenhängendes Blockieren der Hülse 19 auf der Welle 1 zu verhindern, wirken die Federn 20 und 20' und die Rollen 25 und 25' in solcher Weise, daß eine solche Blockierungsbewegung verhindert wird, bis ein bestimmter Zugspannungsunterschied an den beiden Seiten des Steuersystems überschritten wird. Dies ergibt sich daraus, daß der Kreuzkopf 4 das Bestreben hat, sich im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 4 zu drehen, wobei die Lagerstelle des Bremszylinders 19 auf der Blockierwelle 1 als Drehpunkt wirkt, indem die Zunahme der Spannung dT die freien Enden der Verlängerungen 20 und 20' des Kreuzkopfes nach unten bewegt; diese nach unten gerichtete Bewegung wird durch die Zugfedern 22 und 22' aufgenommen, so daß die obere Rolle nachgezogen wird und weiterhin auf der Welle 1 ruht, wodurch eine nach unten gerichtete Bewegung der Verlängerungsstücke 20 und 20' verhindert wird, bis die Spannung der Zugfedern erschöpft ist. Die Spannung dieser Federn wird zunächst so eingestellt, daß sie einem Werte entspricht, welcher den zulässigen Zugspannungsunterschied, der sich normalerweise zwischen den beiden Seiten des Systems ergibt, entspricht. Mit anderen Worten ausgedrückt, wirken die Federn 22 und 22' und die Rollen 25 und 25' einer Drehbewegung des Kreuzkopfes um die Blockierwelle 1 herum entgegen und dementsprechend wird das Blockierender Bremshülse 19 auf der Welle 1 verhindert, und es kann der gewünschte Zugunterschied in der Spannung der beiden Seile 18 und 18' auftreten, wie er durch die Einstellung der Federn 22 und 22' bestimmt ist. Wenn jedoch dieser Spannungsunterschied überschritten wird, werden die Federn 22 und 22' nachgeben, und es wird sofort ein Drehen des Kreuzkopfes und ein Verkeilen der Hülse 19 auf der Welle 1 stattfinden, so daß die Ausgleichwirkung der Ausgleichvorrichtung sofort während einer Steuerbewegung aufhört und die Steuervorrichtung nicht einen weichen Steuercharakter annimmt, was eintreten würde, wenn in diesem Fall der Spannungsausgleich zugelassen würde.
  • Wenn in ähnlicher Weise das Steuerseil 18' im Normalfall eine höhere Spannung besitzt als das Steuerseil 18, so wird die Ausgleichvorrichtung nicht eher zu einem Blockieren führen, als ein bestimmter Spannungsunterschied der Federn 22 und 22' überschritten wird, so daß in diesem Fall die Spannungsausgleichvorrichtung eine bestimmte Kompensationsbewegung zuläßt, obwohl die beiden Seiten der Ausgleichanordnung normalerweise verschiedene Spannung besitzen; wenn indessen eine Steuerkraft auf ;das System ausgeübt wird und die Spannung der Federn 22 und 22' überschritten wird, dann findet ein Blockieren der Anordnung statt, so daß die Steuerbewegungen -durchgeführt werden können.
  • Eine Stange 26 ist an ihrem inneren Ende mit dem Ende des äußeren Führungsrohres 8 verbunden und erstreckt sich in diesem Rohr und in,der Feder 9 nach außen durch das Ende des Kreuzkopfes 4, wo sie eine Skala 27 aufweist, welche in bezug auf den Kreuzkopf eine Ablesung .gestattet, der man entnehmen kann, wie in jedem Augenblick die Ausgleichbewegung der Ausgleichvorrichtung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Durch Federn betätigte Spannungsausgleichvorrichtung für Steuerseile, insbesondere von Flugzeugen, unter Anwendung eines längs einer Welle verschiebbaren Kreuzkopfes, wobei Mittel vorgesehen sind, die bei gleicher Belastung der Seilzüge einen Spannungsausgleich der Seilzüge zulassen, aber bei ungleicher Belastung der Seilzüge ein Verschwenken des Kreuzkopfes und Verkeilen auf der Welle bewirken und einen weiteren Spannungsausgleich unterbinden, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kreuzkopf (4) vorgesehene zusätzliche Federmittel (22, 22') bei ungleicher Belastung der Steuerseile (18, 18') ein Verschwenken des Kreuzkopfes (4) und Verkeilen desselben auf der Welle (1) zunächst so lange verhindern, bis die Spannung der zusätzlichen Federmittel (22, 22') überschritten ist. 2: Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß unter der Kraft der zusätzlichen Federn (22, 22') in Richtung auf die Welle (1) unter Druck gesetzte Rollen (25) an gegenüberliegenden Seiten der Welle (1) angreifen. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kreuzkopf (4) Anschlagmittel (24, 24') vorgesehen sind, welche die Bewegung der Rollen (25) unter der Wirkung der Federn (22, 22') begrenzen. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Kreuzkopf (4) vorgesehenen Anschlagmittel für die Rollen (25) aus Schlitzen (24, 24') bestehen, und daß die Rollen (25) Wellen (23,23) besitzen, die in den Schlitzen laufen, wobei die zusätzlichen Federn (22, 22') die Wellen (23, 23') zueinander in Richtung zu den Enden der Schlitze (24, 24') bewegen, so daß sich die Wellen (23,23) nur dann von den Enden der Schlitze (24, 24') fortbewegen, wenn eine bestimmte Spannung der zusätzlichen Federn (22, 22') überschritten wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1259209B (de) * 1964-01-20 1968-01-18 Pacific Scientific Co Selbstsperrende Zugausgleichseinrichtung fuer ein Steuerseilpaar, insbesondere fuer Flugzeuge
DE1481627B1 (de) * 1965-06-01 1969-11-06 Pacific Scientific Co Selbstsperrende Zugausgleichseinrichtung fuer ein Steuerseilpaar,insbesondere fuer Flugzeuge
FR2399944A1 (fr) * 1977-08-10 1979-03-09 Fuji Heavy Ind Ltd Dispositif de securite pour organes hypersustentateurs d'avion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1481627B1 (de) * 1965-06-01 1969-11-06 Pacific Scientific Co Selbstsperrende Zugausgleichseinrichtung fuer ein Steuerseilpaar,insbesondere fuer Flugzeuge
FR2399944A1 (fr) * 1977-08-10 1979-03-09 Fuji Heavy Ind Ltd Dispositif de securite pour organes hypersustentateurs d'avion

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