DE1069247B - - Google Patents

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DE1069247B
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Germany
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grooves
rod
longitudinal
longitudinal grooves
clamping jaws
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DENDAT1069247D
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/26Connections in which at least one of the connecting parts has projections which bite into or engage the other connecting part in order to improve the contact

Landscapes

  • Forging (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich zunächst auf ein Verfahren zum Herstellen von für elektrische Verbindungsklemmen, z. B. für Abzweigklemmen, Stromklemmen, für Schaltanlagenklemmen, bestimmte Klemmbacken mit Längsrillen in den Leiternuten.
Es wurde bisher bei der Herstellung von Klemmbacken mit Längsrillen derart verfahren, daß nach dem Zurichten der Klemmbacken mit Hilfe spanabhebender Werkzeuge am Einzelstück Rillen u. dgl. eingearbeitet wurden. Ein solches Herstellungsverfahren ist umständlich und teuer. Außerdem weisen die Rillen nur die Härte des Backenmaterials auf.
Es ist ferner bekannt, Verbindungshülsen zum Verbinden von zwei Leitern derart herzustellen, daß in einem rohrförmigen Körper nachträglich Längsnuten und Gewindegänge eingearbeitet werden. Abgesehen davon, daß es sich hier um eine auf einer Rohrpresse hergestellte Hülse handelt, ist auf Grund nachträglichen Einarbeitens von Längsnuten und Gewinden die Härte der dabei gebildeten Spitzen innerhalb der Hülse nicht größer als die Härte des ursprünglichen Materials der Hülse. Soll eine größere Härte der Spitzen erreicht werden, dann muß eine solche Hülse z. B. aus Stahl bestehen, und die Spitzen müssen durch eine nachträgliche Behandlung gehärtet werden.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, zunächst die Herstellung von Klemmbacken mit Längsrillen in den Leiternuten der Klemmbacken einfacher zu gestalten und außerdem die Güte des Erzeugnisses gegenüber dem Erzeugnis bei der bekannten Herstellungsweise zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß zunächst in einem einzigen Arbeitsvorgang durch Ziehen oder Strangpressen eine Stange mit mindestens einer Längsnut und Längsrillen in dieser Längsnut hergestellt wird, deren Querschnittsprofil dem der gewünschten Klemmbacke entspricht, und daß dann von dieser Stange ein Teil in Klemmbackenlänge abgetrennt wird. Auf Grund dieses Verfahrens wird die Herstellung gegenüber dem bisherigen Herstellungsverfahren nicht nur einfacher, sondern auch billiger. Außerdem wird das Erzeugnis dadurch verbessert, daß bei der spanlosen Bearbeitung, beispielsweise beim Ziehen oder Strangpressen, die Oberschicht des Werkstückes verdichtet wird. Hierbei erhöht sich aber die Härte der zwischen den Rillen stehengebliebenen Teile. Die auf diese Weise hergestellte Klemmbacke ist also der bisher bekannten auch noch gütemäßig überlegen.
Sollen Klemmbacken mit Längsrillen und Querrillen in den Leiternuten der Klemmbacken dargestellt werden, so wird gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Verfahren so vorgegangen, daß zunächst in einem einzigen Arbeitsvorgang durch Ziehen oder Verfahren zum Herstellen
von Klemmbacken für elektrische
Verbindungsklemmen
Anmelder:
Bayerische
Schrauben- und Federn-Fabriken
Richard Bergner,
Schwabach (MFr.)
Dipl.-Ing. Joseph Nefzger und Dr.-Ing. Martin Gerlach,
Schwabach (MFr.),
sind als Erfinder genannt worden
Strangpressen eine Stange mit mindestens einer Längsnut und Längsrillen in der Längsnut hergestellt wird, deren Querschnittsprofil dem der gewünschten Klemmbacke entspricht, daß dann in an sich bekannter Weise Querrillen, insbesondere ein- oder mehrgängige schraubenförmige Querrillen, in die Nuten eingeschnitten werden und daß schließlich von dieser Stange ein der Klemmbackenlänge entsprechender Teil abgetrennt wird. Sollten hierbei die Kanten der durch spanlose Bearbeitung hergestellten Längsrillen etwas stumpfer ausgefallen sein, als für einen bestimmten Zweck erwünscht ist, so wird dieser Nachteil durch das Gewindeschneiden behoben, das spitze Pyramiden entstehen läßt. Die im Klemmzustand am meisten beanspruchte Pyramidenspitze behält trotz des Gewindeschneidens die bei der spanlosen Bearbeitung erzielte verdichtete Schicht bei.
An Hand der Zeichnung iseien die Verfahren gemäß der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Innenansicht einer erfindungsgemäß hergestellten Stange für Klemmdeckel mit Längsrillen,
Fig. 2 einen Querschnitt der Stange nach Fig. 1, vergrößert dargestellt,
Fig. 3 eine Innenansicht einer erfindungsgemäß hergestellten Stange für Klemmdeckel in anderer Ausführungsform,
Fig. 4 eine Innenansicht einer erfindungsgemäß hergestellten Stange für Klemmdeckel in einer weiteren Ausführungsform,
909 649/320
Fig. 5 schemat'isch eine vergrößerte Teildarstellung im Schnitt des gerillten Teiles der Stange für Klemmdeckel nach Fig. 4,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Teildarstellung nach Fig. 5,
Fig. 7 einen Querschnitt durch eine Freileitungsklemme, bei der zwei verschiedene erfindungsgemäß hergestellte Profilstangen verwendet worden sind, und Fig. 8 eine Draufsicht auf die Klemme nach Fig. 7.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Stange 1 wurde beim Strangpressen eine Längsnut 2 mit Längsrillen 3 erzeugt. Die Längsrillen 3 besitzen, im Querschnitt gesehen, die aus Fig. 2 ersichtliche Dachform. Auf. dem First der dachförmigen Längsrillen haben somit Drähte 4 eines Leiterseiles eine entsprechend gute Auflage. Durch das Strangpressen haben die Längsrillen eine verdichtete Oberschicht erhalten, so daß sie in mechanischer Hinsicht besonders widerstandsfähig sind, im Gegensatz zu bekannten Hülsen, in welche Längsrillen durch Schneidwerkzeuge eingearbeitet werden; denn bei den Längsrillen dieser Hülsen haben die stehengebliebenen Firste keine größere Härte als das ursprüngliche Material.
Fig. 3 zeigt eine anders ausgebildete Stange. Hier wurden' nach dem Erzeugen der Längsrillen beim Strangpressen noch Ouerrillen eingepreßt oder in bekannter Weise eingeschnitten. Damit sind für die Leiterseile bestimmte, gerasterte, teilzylindrische Auflageflächen 5 entstanden.
Gemäß Fig. 4 können die Querrillen auch schräg bzw. schraubenförmig eingearbeitet sein, so daß die teilzylindrischen Auflageflächen 6 entstehen. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, liegen die Querrillen 7 schräg zu den Längsrillen 8. Zwischen je einem zusammengehörigen Paar Quer- und Längsrillen 7 und 8 entstehen Pyramiden 9, auf deren Spitzen die Leiterseile zu liegen kommen. Durch das Strangpressen sind die Firste der Pyramiden 9 hart und bieten daher besondere Vorteile bei zugbeanspruchten elektrischen Klemmen.
Es ist selbstverständlich, daß bei schraubenförmigen Querrillen diese ein-oder mehrgängig ausgebildet sein können.
In den Fig. 7 und 8 ist eine Freileitungsklemme mit zwei Leiterseilen 12 dargestellt, deren Klemmbacken besonders zum Strangpressen geeignete Profile haben. Die Klemme besteht aus den Klemmbacken 10 und 11, deren Längsnuten Längsrillen 13 aufweisen. Die Klemmbacken werden durch Abschneiden von einer entsprechend profilierten Stange gewonnen, woraufhin sie nur noch zu bohren sind.

Claims (2)

Patentanspboche
1. Verfahren zum Herstellen von Klemmbacken für elektrische Verbindungsklemmen mit Längsrillen in den Leiternuten der Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst in einem einzigen Arbeitsvorgang durch Ziehen oder Strangpressen eine Stange mit mindestens einer Längsnut und Längsrillen in dieser Nut hergestellt wird, deren Querschnittsprofil dem der gewünschten Klemmbacke entspricht, und daß dann von dieser Stange ein Teil in Klemmbackenlänge abgetrennt wird.
2. Verfahren zum Herstellen von Klemmbacken für elektrische Verbindungsklemmen mit Längsrillen und Querrillen in den Leiternuten der Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst in einem einzigen Arbeitsvorgang durch Ziehen oder Strangpressen eine Stange mit mindestens einer Längsnut und Längsrillen in dieser Nut hergestellt wird, deren Querschnittsprofil dem der gewünschten Klemmbacke entspricht, daß dann in an sich bekannter Weise Querrillen, insbesondere ein- oder mehrgängige schraubenförmige Querrillen, in die Nuten eingeschnitten werden und daß schließlich von dieser Stange ein der Klemmbackenlänge entsperchender Teil abgetrennt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschrift Nr. 162 199;
britische Patentschriften Nr. 563 909, 689 182;
USA.-Patentschrift Nr. 2 604 508.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1069247D Pending DE1069247B (de)

Publications (1)

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DE1069247B true DE1069247B (de) 1959-11-19

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DENDAT1069247D Pending DE1069247B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1069247B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277404B (de) * 1966-11-03 1968-09-12 Wirschitz & Co F Klemme fuer elektrische Rohrleiter grosser Durchmesser
FR2977392A1 (fr) * 2011-07-01 2013-01-04 Michaud Sa Procede de fabrication d'un connecteur electrique a perforation d'isolant

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB563909A (en) * 1943-01-14 1944-09-05 Foster Transformers And Switch Improvements in or relating to electrical connectors and couplings for electric conductors
AT162199B (de) * 1945-08-13 1949-01-25 Kurt Dr Techn Ulrich Abzweigklemme für elektrische Leitungen.
US2604508A (en) * 1947-11-19 1952-07-22 Thomas & Betts Corp Insulation piercing wire connector
GB689182A (en) * 1950-02-14 1953-03-25 Bernard William Edmund Webber An improved clamp for electrical connections

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