DE1069222B - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Radaranlage für Geschwindigkeitsmessung nach dem Dopplerprinzip, bei der die
Echosignale in der ersten Empfängermischstufe mit Signalen überlagert werden, die ohne Frequenzverschiebung
vom Sender abgeleitet sind.
FrequenzmoduUerte Radaranlagen sind zum Zweck der Entfernungsmessung bekannt. Für diesen Zweck muß
die Modulationsfrequenz gering sein, und sie liegt aus praktischen Gründen im unteren Hörfrequenzbereich.
Dagegen muß der Frequenzhub sehr hoch sein. Das durch eine solche nichtsinusförmige Frequenzmodulation erzeugte
Spektrum enthält zahlreiche Seitenbänder, die einen gegenseitigen Abstand haben, der durch die Modulationsfrequenz
gegeben ist. Die Energie stellt dabei in jedem Seitenband nur einen sehr geringen Teil der Gesamtenergie
dar. Aus diesem Grunde werden bekanntlich zur Abtrennung der Doppelfrequenzen bei zusätzlicher
Geschwindigkeitsmessung komplizierte Filter mit kammartiger Charakteristik verwendet, um einen merkbaren
Anteil der Energie zu sammeln. Ein besonderer Nachteil dabei ist, daß wegen der geringen Modulationsfrequenz
unvermeidlich auf allen Seitenbändern eine Geräuschmodulation vorhanden ist, die den Gesamtstörabstand
der Radaranlage stark herabdrückt.
Bei Radargeräten tritt stets die Aufgabe auf, die Ein-Wirkungen der direkt vom Sender durchschlagenden
Energie auf den Empfänger möglichst gering zu halten. Bei den nach dem Dopplerprinzip arbeitenden Radargeräten
ist dieses Problem besonders brennend, weil die direkten Signale und die Echosignale nahezu die gleiche
Frequenz haben. Wenn also die direkten Signale geräuschmoduliert sind, können die Geräuschseitenbänder
sehr leicht die mit der Dopplerfrequenz behafteten Echos verdecken oder sogar zum Verschwinden bringen.
Es ist auch bereits ein System bekannt, das in der Art eines Überlagerungsempfängers arbeitet und bei dem ein
konstantes Verhältnis der Oszillatorfrequenz zur Senderfrequenz ohne besondere Frequenzstabilisierung leicht
einzuhalten ist. Dieses System ist in der Praxis jedoch vor allem bei Auftreten von Röhrenklingen nicht verwendbar.
Dies beruht darauf, daß die vom Sender her durchschlagende Frequenz an der Eingangsseite der Empfangsmischstufe
inmitten des zu empfangenden Frequenzbandes auftritt. Dieses durchschlagende Signal ist trotz
aller Versuche, seine Intensität zu vermindern, um ein Vielfaches größer als die schwächsten Signale, die noch
empfangen werden müssen. Vibrationen der verschiedenen Schwingkreise, die vom Sender her, wie eben erwähnt,
beeinflußt sind, rufen eine Amplitudenmodulation dieser durchschlagenden Frequenz hervor mit dem Ergebnis,
daß sich ein Störfrequenzspektrum ergibt, welches den Frequenzbereich der Echosignale überdeckt. Auf
diese Weise lassen sich nur noch ganz starke Echosignale empfangen. Bei Radargeräten an Bord von Flugzeugen
Radaranlage für Geschwindigkeitsmessung nach dem Dopplerprinzip
Anmelder:
Canadian Marconi Company,
Montreal, Quebec (Kanada)
Canadian Marconi Company,
Montreal, Quebec (Kanada)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Hoff mann, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 34
München 22, Widenmayerstr. 34
Beanspruchte Priorität:
Kanada vom 14. April 1956
Kanada vom 14. April 1956
Keith Cecil Malcolm Glegg,
Pointe Ciaire, Quebec (Kanada),
ist als Erfinder genannt worden
Pointe Ciaire, Quebec (Kanada),
ist als Erfinder genannt worden
wird die Sache besonders schwierig, weil die Erschütterungen, denen das Gerät fast ununterbrochen ausgesetzt
ist, Röhrenklingen (Mikrophonie) hervorrufen, das sehr schwierig auszuschalten ist.
Es ist bereits eine Einrichtung vorgeschlagen worden, durch welche die KHngeinwirkungen auf die Leistung von
Radargeräten mit Dauerbetrieb stark vermindert werden. Wenn aber die Klingwirkungen ausgeschaltet sind, findet
man, daß das von der Senderöhre erzeugte Elektronenrauschen eine Grenze für die dann zu erzielende Empfindlichkeit
setzt. Die Erfindung befaßt sich deshalb mit der Auffindung einer gleichzeitigen Lösung für das Problem
der Entstörung gegenüber Mikrophonie und Elektronenrauschen in Dopplergeräten.
Zur Illustration der Wirkung des Elektronenrauschens sei angenommen, daß in einem Dopplerradargerät Echosignale
mit einem Pegel von 145 db unter der Sendeleistung festgestellt werden sollen. Die auszuwertende
Dopplerfrequenzänderung soll z. B. zwischen 1 und 2 kHz liegen, und die Senderöhre sei ein Reflexklystron, wie es
gewöhnlich als örtHcher Oszillator in Mikrowellenempfängern verwendet wird, das bei 10 OOO MHz arbeitet. Die
Einhüllende des Geräuschenergiespektrums der Klystronsenderöhre ist eine Funktion der Güte des Hohlraumresonators
und ergibt bei der Signalfrequenz eine Rauschleistung von etwa minus 60 db in bezug auf die Sendeleistung
in dem gewählten, 1 kHz breiten Band. Wenn nun überhaupt kein Klinggeräusch vorhanden wäre,
müßte doch noch eine Geräuschisolation von 85 db zwischen dem Sender und dem Empfänger vorgesehen
909 649/297
werden, wenn das vom Empfänger aufgenommene Sendegeräusch nicht stärker als die Echosignale sein soll. Die
bekannten Anordnungen mit einer einzigen Simultanantenne und einer Entkopplungsschaltung sind für diesen
Zweck völlig ungeeignet. Um die erforderliche Entkopplung auch nur annähernd zu erreichen, sind in der gegenwärtigen
Technik nicht nur solche Vorsichtsmaßregeln wie sorgfältige innere Abschirmung, sondern auch die Verwendung
getrennter Sende- und Empfangsantennen in beträchtlichem Abstand voneinander erforderlich. Bei
Flugzeuggeräten, wo Gewicht und Platzbedarf die überragende Rolle spielen, war es bisher unmöglich, den erwähnten
Abschirmungsgrad zwischen Sender und Empfänger zu erreichen. Selbst wenn also das Problem der
Klingneigung in für Flugzeuge bestimmten Radargeräten nach dem Dopplerprinzip gelöst ist, stellt immer noch das
Elektronenrauschen des Senders eine Schranke dar, die die Erreichung einer hohen Empfindlichkeit hindert.
Die erfindungsgemäße Radaranlage für Geschwindigkeitsmessung nach dem Dopplerprinzip, bei der die Echosignale
in der ersten Empfängermischstufe mit Signalen überlagert werden, die ohne Frequenzverschiebung vom
Sender abgeleitet sind, kennzeichnet sich durch einen üblichen Sender, bei dem die Amplitude der Hüllkurve
des statischen Elektronenrauschens für eine Frequenz im Abstand Fx von der Trägerfrequenz auf die Größenordnung
des schwächsten auszuwertenden Echosignals abgesunken ist, durch ein von der Eingangsmischstufe
beaufschlagtes Bandfilter, dessen mittlere Durchlaßfrequenz Fz mindestens so groß wie Fx ist, durch einen
von dem Bandfilter beaufschlagten Dopplerfrequenzdemodulator, der mit einer Auswerteinrichtung verbunden
ist, und durch einen Frequenzmodulator, der den Sender mit einer Frequenz Fm moduliert, für die
11 Fm = Fz ist, wobei 11 eine feste ganze Zahl ist, und
dessen Frequenzhub so gewählt ist, daß der sich ergebende Modulationsindex/) von der gleichen Größenordnung
wie η ist. Die Bemessung der Frequenzmodulation ist dabei also nicht von Bedingungen abhängig, wie sie
bei einer Entfernungsmessung gestellt sind. Sie wird vielmehr so vorgenommen, daß eine störungsfreie Abtrennung
der Dopplerfrequenzen möglich ist.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele an Hand der
Zeichnung. Hierin zeigt
Fig. 1 das Blockschaltbild einer Ausführungsform der Erfindung, die besonders für Flugzeuggeräte geeignet ist,
Fig. 2 eine Abänderung der Ausführungsform nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Ausführungsform der Erfindung, die für kleine und weit entfernte Gegenstände besonders geeignet
ist, und
Fig. 4 eine Ausführungsform, bei der ein anderer Demodulator als bei Fig. 1 bis 3 Verwendung findet.
Die Ausführungsbeispiele sind nur zum Zwecke der Erläuterung dargestellt und beschrieben und stellen in
keiner Weise eine Begrenzung der Erfindung dar. Die Anlage nach Fig. 1 wird in Anwendung auf eine Einrichtung
zur Bestimmung der Geschwindigkeit über Grund vom Flugzeug aus mittels des Dopplereffekts
beschrieben. Die verschiedenen Betriebskennwerte, z. B. die Frequenz, werden auf dieser Basis entweder ausdrücklich
angegeben oder stillschweigend vorausgesetzt. Dem Fachmann werden aber ohne weiteres andere
Betriebsbedingungen ersichtlich sein.
In Fig. 1 stellt 1 den Sendeoszillator dar, der z. B. als Reflexklystron ausgebildet ist. Die einzige Beschränkung
bezüglich der Art des im Rahmen der Erfindung verwendeten Oszillators besteht darin, daß die Amplitude
der Hüllkurve seines elektronischen Rauschspektrums
als Funktion des Abstandes von der Nennträgerfrequenz abnimmt. Alle Schwingungserzeuger mit abgestimmten
Hohlräumen, z. B. Klystrons, sind also bei Höchstfrequenzen geeignet. Als Trägerfrequenz seien 10000 MHz
angenommen. Ein Modulator 2, der z. B. mit 10 MHz betrieben wird, prägt dem Sender 1 eine Frequenzmodulation
auf, deren Modulationsindex gemäß den weiter unten auseinandergesetzten Grundsätzen gewählt
ist. Die Signale vom Sender werden ausgestrahlt und außerdem in bekannter Weise, gegebenenfalls nach einer
entsprechenden Dämpfung, einer Mischstufe 6 zugeführt, wo sie den gleichen Zweck wie die Signale vom örtlichen
Oszillator eines bekannten Überlagerungsempfängers erfüllen. Die Signaleingangsklemmen der Mischstufe 6
werden mit den vom Ziel herrührenden Echosignalen gespeist. Die erwähnten Vorgänge können bekanntlich
mittels einer Vielzahl von Schaltungen durchgeführt werden. Vorzugsweise wird die dargestellte außerordentlich
einfache Anordnung gewählt. Eine Entkopplungsschaltung 3 wird mit den Sendesignalen und
den Echosignalen gespeist. Die Sendesignale gelangen von der Entkopplungsschaltung auf die Simultanantenne
4 und die Mischstufe 6. Die Sendeenergie erreicht die Mischstufe 6 über ein Dämpfungsglied 5. Diese
Energie könnte gegebenenfalls auch unmittelbar von einem Richtkoppler abgeleitet werden, der am Ausgang
des Oszillators 1 angeordnet ist. Das letztere Verfahren ist manchmal vorzuziehen, wenn gewisse Entkopplungsschaltungen (z. B. ein sogenannter Circulator) verwendet
werden. Die Echosignale gelangen von der Antenne 4 über die Entkopplungsschaltung zur Mischstufe 6.
Die Entkopplungs- und Verzweigungsanordnung 3 kann in verschiedener Art aufgebaut sein. Zum Beispiel
ist ein magisches T oder ein Ratrace verwendbar oder auch ein sogenannter Circulator, bei dem der ferromagnetische
Faraday-Effekt Verwendung findet.
Wie später gezeigt wird, enthält das Ausgangssignal der Mischstufe 6 eine Reihe von paarweise angeordneten
Echoseitenbandsignalen. Jedes Paar liegt zu beiden Seiten einer anderen Oberwelle der Modulationsfrequenz
und ist von derselben durch die Dopplerfrequenzänderung getrennt. Bei der vorliegenden Ausführungsform werden
von den verschiedenen, in der Mischstufe 6 durch Überlagerung erzeugten Signalen diejenigen im Bereich von
30 MHz durch den Bandfilterverstärker 7 ausgewählt und einem Demodulator zugeführt. Es handelt sich
offenbar um Signale, die denjenigen in einem Zweiseitenbandsystem mit unterdrücktem Träger entsprechen.
Um also die von den Signalen mitgeführte Information wiederzugewinnen, kann irgendeine der Methoden Verwendung
finden, die bei derartigen Zweiseitenbandsystemen mit unterdrücktem Träger bekannt sind. Eine
bevorzugte Demodulationseinrichtung ist durch die gestrichelten Bauteile 8, 9 und 10 dargestellt, die durch
ausgezogene Linien umrandet sind. Bei dieser Anordnung werden die beiden durch den Bandfilterverstärker
herausgesiebten Echoseitenbandsignale einer zweiten Mischstufe 8 zugeführt, wo sie mit un verzögerten Signalen
von 30 MHz gemischt werden, die von der Modulationsquelle 2 abgeleitet sind. Ein harmonischer Generator 9,
der durch Signale vom Modulator 2 gesteuert wird, dient hier als Quelle der 30-MHz-Signale für die Mischstufe 8.
In manchen Fällen ist es, wie später gezeigt wird, möglich, den harmonischen Generator 9 wegzulassen, da unter
gewissen Umständen die Ausgangsschwingung des Oszillators, die die Mischstufe 8 über den Verstärker 7 nach
Frequenzumsetzung in der ersten Mischstufe 6 erreicht, eine 30-MHz-Komponente von ausreichender Amplitude
enthält, um die erforderlichen Demodulationsprodukte erzeugen zu können. Die Ausgangsspannung der Misch-
stufe 8 wird auf ein Filter 10 gegeben, das nur die Signale mit der Dopplerfrequenz durchläßt. Dieses Filter liefert
die Dopplersignale dann an den Verbraucher 11, der an die jeweilige Auswertungsart angepaßt ist.
In Fig. 2 ist eine Abänderung der Ausführungsform nach Fig. 1 dargestellt, die auf Kosten eines geringen
Empfindlichkeitsverlustes die Verwendung eines stark vereinfachten Hochfrequenzteiles gestattet. In Fig. 2
sind gleiche oder ähnliche Teile wie in Fig. 1 mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Bei dem Gerät nach Fig. 2 ist die Entkopplungsschaltung 3 als Circulator ausgebildet. Die vom Sender 1
herkommende Energie wird der linken Klemme des Circulators zugeführt, geht durch ihn zur rechten
Klemme und dann weiter zur Antenne 4. Die von der rechten Klemme des Circulators einfallende Energie,
z. B. in Form von Echosignalen, wird zur unteren Klemme weitergeleitet und geht dann zur Mischstufe 6..
Bei dieser Einrichtung besitzt die Mischstufe 6 nur einen einzigen Eingang.
Um die erforderliche unverzögerte Energie vom Oszillator zur Mischstufe zu leiten, ist eine Anpassungseinrichtung 5 a vorgesehen. Diese Anpassungseinrichtung
reflektiert einen kleinen Teil der einfallenden Oszillatorenergie zum Circulator zurück. In der Praxis kann sie
einfach aus einer Schraube bestehen, die in eine Wand des Hohlleiters zwischen dem Circulator und der Antenne
eingeschraubt ist. Durch Einstellung der Eindringtiefe der Schraube in das Innere des Hohlleiters kann das
Ausmaß der der Mischstufe zugeführten Sendeenergie leicht verändert werden. Zwar ist offenbar die Arbeitsweise
in den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2 grundsätzlich dieselbe, aber die konstruktive Durchbildung
der Anordnung nach Fig. 2 ist wesentlich einfacher. Wahrscheinlich wird also in vielen Fällen diese
Anordnung trotz ihrer etwas geringeren Empfindlichkeit vorzuziehen sein.
Wie man sieht, sind bei den beiden beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung eine Antenne und die
komplizierten Frequenzregeleinrichtungen überflüssig, die bisher zur Erzielung einer hohen Leistungsfähigkeit in
für Flugzeuge bestimmten Radargeräten nach dem Dopplerprinzip vielfach für erforderlich gehalten wurden.
Es wurde im Versuch gefunden, daß trotz der grundlegenden Vereinfachung der Anlage betriebsmäßige Störabstände
ohne Schwierigkeit erzielt werden konnten, die bisher in diesem Gebiet durch die Fachwelt als nur
theoretisch erreichbar angesehen wurden.
Die beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung sind besonders an die Verwendung in Flugzeugen angepaßt,
also für Geschwindigkeitsmesser, bei denen es auf geringes Gewicht ankommt. In derartigen Anwendungsfällen ist die erforderliche Sendeleistung verhältnismäßig
gering und beträgt höchstens einige Watt. Es gibt jedoch eine andere Klasse von Radaranlagen nach dem
Dopplerprinzip, bei denen von Schwingröhren für Dauerbetrieb Gebrauch gemacht wird, die Leistungen in der
Größenordnung eines Kilowatt abgeben. Derartige Anlagen sind eher geeignet für die Feststellung kleiner und
entfernter Ziele als für das große und verhältnismäßig nahe Ziel, das in den vorher erwähnten Fällen von der
Erde dargestellt wird.
Bei der Verwendung von Leistungen in der Größenordnung einiger 100 Watt sind die erwähnten Entkopplungsschaltungen
im allgemeinen nicht fähig, eine genügende Isolation zu liefern, um zu verhindern, daß
der übliche Kristalldetektor durch die vom Sender durchschlagende Energie verbrannt wird. Um die Erfindung
bei solchen Geräten anzuwenden, geht man besser auf getrennte Antennen zurück, anstatt die in Fig. 1
und 2 dargestellten Simultanschaltungen zu verwenden. Eine derartige Anlage ist in Fig. 3 gezeigt, worin Teile,
die in den vorherigen Figuren bereits auftraten, gleiche Bezugszeichen tragen. Hierbei sind wie bei den üblichen
Anlagen nach dem Dopplerprinzip zwei getrennte Antennen vorgesehen, die einigen Abstand voneinander
haben. Die eine Antenne dient zum Senden und die andere zum Empfang. Hierdurch kann eine sehr hohe
Isolation zwischen dem ausgesandten und dem empfangenen Signal bei festen Erdstationen erreicht werden,
wo es auf den Platzbedarf weniger ankommt. Die Sendeenergie wird von der Antenne 4 abgestrahlt, während
die empfangenen Echos von der Empfangsantenne 4' aufgefangen und in der Mischstufe 6 mit Signalen, gemischt
werden, die vom Sender mittels einer Kopplungsvorrichtung 3 abgeleitet sind. Letztere fängt einen kleinen
Teil aus der zur Sendeantenne 4 fließenden Sendeenergie auf. Im übrigen arbeitet die Einrichtung in
gleicher Weise wie vorher. Obwohl bisher mit ortsfesten Radargeräten nach dem Dopplerprinzip eine verhältnismäßig
hohe Leistung im Vergleich zu Geräten an Bord von Flugzeugen erzielt werden konnte, ergibt die Erfindung
sogar hierbei eine sehr erhebliche Erhöhung der Empfindlichkeit, wobei gleichzeitig der Aufwand und
die Kosten wesentlich herabgesetzt sind.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen war die Einrichtung zur Wiedergewinnung der Information
aus den Signalen mit Zweiseitenbandübertragung und unterdrücktem Träger als einfache Überlagerungsmischstufe
dargestellt. Abgesehen davon, daß andere Demodulatoren, z. B. einfache Hüllkurvengleichrichter, verwendet
werden könnten, ist die Erfindung auch besonders geeignet für eine Betriebsweise, die der selbsttätigen
Verfolgung unter Verwendung einer Nachlaufschaltung analog ist. Ein Gerät für diese Betriebsweise ist in Fig. 4
schematisch dargestellt.
Die Echosignale, die in einem Radargerät nach dem Dopplerprinzip auftreten, sind im allgemeinen nicht auf
eine einzige Frequenz beschränkt, sondern verteilen sich in einem schmalen Spektrum um die Mittelfrequenz. In
Anbetrachtdessen kann es etwas schwierig sein, die Mittelfrequenz genau zu bestimmen. Bei der Anordnung nach
Fig. 4 wird das Signal vom Bandfilterverstärker 7 einem Diskriminator 12 zugeführt, wie er bsi der selbsttätigen
Scharfabstimmung verwendet wird. Dieser Diskriniinator erzeugt ein Steuersignal, dessen Größe und Polarität von
der Abweichung des angelegten Signals von einer bestimmten Mittelfrequenz abhängt. Diese Mittelfrequenz
ist so gewählt, daß sie sich in der Mitte des Arbeitsbereiches des einen Signalseitenbandes befindet, wobei
nur ein Seitenband verwendet wird.
Die Ausgangsspannung des Diskriminators wird dem Modulator 2 als Frequenzregelsignal zugeführt, wobei
eines der bekannten Verfahren Verwendung findet, um das Seitenbandsignal auf demjenigen Wert zu halten,
welcher der Nullanzeige des Diskriminators entspricht. Die Modulationsfrequenz ist infolgedessen gezwungen,
eine Funktion der Dopplerfrequenz zu werden. Mittels eines geeignet geeichten Frequenzmessers 11 kann eine
Anzeige der Geschwindigkeit des betreffenden Gegenstandes geliefert werden, oder es können auf Wunsch '
andere Verbraucher Verwendung finden, die auf die Modulationsfrequenz ansprechen.
Bevor die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Anlage untersucht und die Grundlagen für die Wahl der Betriebskennwerte gegeben werden, sollen kurz einige Grundsätze,
auf welchen die Anordnung beruht, aufgestellt werden. Diejenigen Signale, die keine Verzögerung durch
Aussendung und Reflexion an einem Gegenstand erlitten haben, können so angesehen werden, als ob sie in der
Mischstufe 6 in die Frequenz Null übergeführt würden. Ferner sind Seitenbandkomponenten vorhanden, die von
der Amplitudenmodulation durch Klingeffekte herrühren. Diese erstrecken sich aber nur von Null bis zu einer
verhältnismäßig niedrigen Frequenz. Die verzögerten Signale sind andererseits in Seitenbandpaare auseinandergezogen,
die in der beschriebenen Ausführungsform einen Abstand von 10 MHz haben. Von diesen Seitenbandpaaren
wird im vorliegenden Falle das dritte, das seinen Mittelpunkt bei 30 MHz hat, durch den Bandfilterverstärker
ausgewählt und einem Demodulator zugeführt, der für den Zweiseitenbandbetrieb mit unterdrücktem Träger
geeignet ist. Die Wiederzusetzung des Trägers bei der Demodulation ist im vorliegenden Falle leicht durchführbar,
weil die Quelle der Trägerschwingung verfügbar ist. Das demodulierte Signal mit Dopplerfrequenz wird
dann nach Wunsch verwendet.
Aus dieser allgemeinen Beschreibung der erfindungsgemäßen Arbeitsweise können einige Hinweise auf die
Berechnungsgrundlagen entnommen werden, jedoch liefert eine genauere Betrachtung die Basis zur Aufstellung
weiterer sehr wesentlicher Beziehungen, welche die günstigste Bemessung der einzelnen Kennwerte
betreffen.
Die auf die Mischstufe 6 über die Dämpfungseinrichtung 5 in Fig. 1 gelangende Oszillatorschwingung kann
durch den folgenden Ausdruck dargestellt werden:
[f (t)] [cos {Wct + ρ cos WJ + N (*)}] (1)
30
Hierbei bedeutet
f(t) eine amplitudenmodulierte Schwingung, die dem Sender in dem Zufall unterworfener Weise (Erschütterungen,
Schroteffekt usw.) aufgeprägt wird,
IV (i) eine phasenmodulierte Schwingung, die dem Sender in gleicher Weise wie f(t) aufgeprägt wird,
Wc dieTrägerkreisfrequenz ^lnFct wobei im vorliegenden
Beispiel Fc = 10 000 MHz),
[g(t)}[cos{Wc {t+tj, + p cos Wm + [L (t)] [cos {Wc (t + T)+Wdt +
Wm die Modulationskreisfrequenz, mit welcher die Frequenzmodulation
vorgenommen wird, und
p den Frequenzmodulationsindex (Phasenhub), der durch das Verhältnis
AF
gegeben ist, wo AF den Frequenzhub und Fm die Frequenz darstellt, welche der Kreisfrequenz Wm
entspricht.
Da der Ausdruck (1) die an den Klemmen der Mischstufe, welche dem örtlichen Oszillator entsprechen, auftretende
Schwingung darstellen soll, bedeutet t die Zeit, gemessen an diesen Klemmen der Mischstufe. Nimmt man
nun diese Oszillatorklemmen der Mischstufe als Bezugspunkt, so kann die an den Signalklemmen der Mischstufe 6
einfallende Schwingung in zwei verschiedene Teile aufgespalten werden, nämlich:
a) diejenigen Schwingungskomponenten, die von inneren Reflexionen in dem Gerät herrühren und deren Verzögerung
verhältnismäßig gering ist. Diese Komponenten sind im allgemeinen unerwünscht und befinden
sich etwa 20 bis 40 db unter dem Pegel der Sendeenergie. Diese Komponenten wirken als Träger für
all die zufälligen und unvermeidlichen Störungen des Gerätes, welche das Signal im Falle der reinen, ungedämpften
Schwingung verdecken;
b) diejenigen Schwingungskomponenten, welche von echten Echosignalen herrühren, die an einem Gegenstand
reflektiert wurden und mit der zu messenden Dopplerverschiebung behaftet sind; ihre Verzögerung
ist verhältnismäßig groß.
Die an den Signalklemmen der Mischstufe 6 einfallende Schwingung kann demgemäß durch den folgenden Ausdruck
dargestellt werden:
{t+k) + h(t)+N (t + t,)})
ρ cos Wm (t+T)+N(t + T)}} (2)
Hierbei entspricht das erste Glied dem Teil a) und das 45 T ist die mit der Fortpflanzung zum Ziel und zurück
zweite Glied dem Teilb). zur Mischstufe verknüpfte Verzögerung (Laufzeit);
Wa ist die Dopplerkreisfrequenz;
Die einzelnen Symbole haben folgende Bedeutung: L(t) ist ein Maß für den Verlust vom Sender zum Ziel
Die einzelnen Symbole haben folgende Bedeutung: L(t) ist ein Maß für den Verlust vom Sender zum Ziel
,.v.j.. . ,., , T1j.· , , -,· und zurück zur Mischstufe.
g(t) ist eine neue Amplitudenmodulation welche die 5o In der Mischstufe werden die durch (1) und (2) dar.
Schuangung mit sich fuhrt (f(t), modifiziert durch gestellten Schwingungen gemischt, und die verschiedenen
xlorV' Frequenzkomponenten treten am Ausgang auf. Die ist die innerhalb des Gerätes auftretende Ver- wesentlichen Bestandteile der Mischstufenausgangsspanzogerung;
nung können also durch Multiplikation von (1) mit (2) h (t) ist eine zusätzliche Phasenmodulation, welche die 55 und Sammeln der Glieder mit verschiedenen Frequenzen
Schwingung infolge schwankender Reflexionen er- erhalten werden. Dies gibt für die am Ausgang der Mischleidet;
stufe auftretende Schwingung:
2~ If®} [g®] Icos iW* h+P cos Wm (t +h)-p cos Wm t + k(t) + N(t + —N(t)}]
+ -1 [f {t)} \L (0] [cos {Wc T + Wd t + ρ cos Wm(t + T) - ρ cos Wmt + N(t + T) — N(t)}} (3)
+ -1 [f {t)} \L (0] [cos {Wc T + Wd t + ρ cos Wm(t + T) - ρ cos Wmt + N(t + T) — N(t)}} (3)
Ausdruck (3) kann wie folgt umgeschrieben werden:
cos\h{t) - 2 ρ sin I %A\ sin (Wmt + 5^ \ + N{t + Q -N(t)
coz{Wdt~2p sin I f^Hsin (Wm t + WmT) +WeT +N(t + T) ■— N(t) ]
Wenn die Rechnung streng von hier bis dorthin durchgeführt wird, wo die Demodulationsprodukte am Ausgang
des Demodulators bestimmt werden, findet man, daß gewisse Komponenten d' s Ausdrucks (4) sich entweder
aufheben oder Werte aufweisen, die sie vernachlässigbar machen. Anstatt die Rechnungen hier im einzelnen
durchzuführen, wird es genügen, die erhaltenen Ergebnisse hinsichtlich der physikalischen Eigenschaften des
Gerätes wie folgt zu interpretieren:
W t (I) Φ
ist vernachlässigbar gegen
[f(t)][g(t))[cos{h(t)\
[f(t)}[L(t)'\
10
Dies läuft darauf
hinaus, daß die innerhalb des Gerätes vorhandenen Verzögerungen so kurz im Vergleich mit der Periode
eines Modulationszyklus sind, daß sie vernachlässigt werden können. In Beziehung auf die Schwingung
N(t) bedeutet diese Annahme auch, daß, wenn nur diejenigen Teile des Spektrums von N(t) betrachtet
werden, die sich von Null bis zu etwa dem Drei- bis Vierfachen von Wm erstrecken, man schreiben kann:
N{t — JV(J) = 0.
(II) Feste Phasenverschiebungen wie W1J1, WmT, WrJl und WcT sind ohne praktisches Interesse und können als verschwindend klein angesehen werden.
(II) Feste Phasenverschiebungen wie W1J1, WmT, WrJl und WcT sind ohne praktisches Interesse und können als verschwindend klein angesehen werden.
Die wesentlichen Bestandteile der Ausgangsspannung der Mischstufe können dann wie folgt angeschrieben
werden:
W T
cos \ Wd t — 2 p sin m sin WJ + N(t + T) — N {t)
Das zweite Glied des Ausdruckes (5) stellt das Echosignal hinter der Mischstufe dar. Eine Untersuchung des
Inhalts der letzten eckigen Klammer zeigt, daß das Signal aus einer Schwingung mit der Dopplerkreisfrequenz Wd
besteht, die sinusförmig mit der Kreisfrequenz Wm frequenzmoduliert
ist, wobei der Modulationsindex gegeben ist durch
ο
j. ■
W' m
T
2 * sm —-— (6)
Der Effekt von JV (t -+- T) — N (t) wird bei strenger Rechnung als vernachlässigbar gefunden, da dieses Glied
nur zu einer geringen Schwankung des Wertes von Wd führt.
Die zu dem Ausdruck (6) führende Betrachtung ist sehr wesentlich, denn sie lehrt, daß das Signal bei folgenden
Frequenzen (Seitenbänder von Wd) auftritt:
40
0, ±1, ±2 usw.
(7)
Ferner ergibt sich hieraus, daß die Amphtuden folgende
Werte haben
1
1
Jn 2 p sin
Wm T
(8)
45
Hierbei ist /„ die Besseische Funktion der Ordnung «, für welche gilt /„ = (— l)nJn. Die Ausdrücke (7) und (8)
folgen unmittelbar aus der bekannten Entwicklung einer frequenzmodulierten Schwingung in Seitenbänder nach
Vernachlässigung von N(t + T) —JV (t).
Der Effekt von f(t) in (5) und (8), das eine Amphtudenmodulation des Echosignals darstellt, ist ebenso wie
derjenige von N(t + T)—N(t) vernachlässigbar und stellt nur eine leichte Schwankung des Verlustes L (t) dar.
Nun sei das erste Glied von (5) betrachtet, das die Ausgangsspannung der Mischstufe darstellt, die von verschiedenen
Störwirkungen innerhalb des Gerätes herrührt. Aus der Definition von h(t) ergibt sich, daß h{t) nur von
mechanischen Schwingungen herrührt, deren Frequenzen praktisch 50 kHz nicht überschreiten. Da außerdem die
tatsächlichen mechanischen Auslenkungen der schwingenden Teile in dem Gerät klein gegen die Wellenlänge
bei 10000 MHz sind, wird der von h(t) herrührende effektive Modulationsindex klein sein. Es kann deshalb
mit Sicherheit angenommen werden, daß cos {h (t)} keine Frequenzen von mehr als etwa 500 kHz enthält.
Aus der Definition von f (t) und g (t) ergibt sich, daß diese Spannungen sowohl mechanische als auch elektronische
Geräuschursachen haben können. Die mechanischen Frequenzkomponenten erstrecken sich wie gesagt
nicht über 50 kHz hinaus, aber die elektronischen Komponenten sind mit dem elektronischen Senderrauschen verknüpft
und erstrecken sich infolgedessen mit erheblicher Amplitude bis zu vielen Megahertz. Es ist deshalb einleuchtend,
daß oberhalb 500 kHz das Spektrum des ersten Gliedes von (5) im wesentlichen das amplitudenmodulierte
elektronische Geräuschspektrum darstellt, das vorher um die Trägerfrequenz Wc verteilt war, nun aber
gemäß (5) seinen Mittelpunkt im wesentlichen bei der Frequenz Null hat.
Die obige Diskussion der beiden GHeder des Ausdrucks (5) gestattet nun, den sehr wesentlichen Schluß
zu ziehen, daß bei einer Wahl der Modulationsfrequenz Fm z. B. zu 10 MHz das Signal aus der Mischstufe bei Frequenzen
erhalten werden kann, die sich um 10, 20, 30 usw. MHz gruppieren. Bei diesen Frequenzen sind die
einzigen auftretenden Geräuschkomponenten, die von örtlichen Störungen im Gerät herrühren, diejenigen, die
ursprünglich um den gleichen zahlenmäßigen Frequenzabstand von der ursprünglichen Senderfrequenz We
entfernt nur als amphtudenmoduliertes elektronisches Rauschen vorhanden waren.
Aus dem ersten GHed des Ausdrucks (5) ist ersichtlich, daß nur die Komponenten der AmpHtudenmodulation des
Elektronenrauschens in der Ausgangsspannung der Mischstufe übrigbleiben, während die Komponenten der
Frequenzmodulation in Form von N(t) vollständig verschwunden sind, und zwar hauptsächlich wegen der
Voraussetzung (1).
Wie man sieht, ist der in (6) angegebene Modulationsindex periodisch in T und verschwindet für alle Werte
von T bei denen gilt:
Tr = r ■
Fm (9)
r — 0, 1, 2 usw.
Die verschiedenen Werte von Tr entsprechen also Entfernungen,
in welchen das Signal verschwindet. Wie sich aus (9) ergibt, verschwindet das Signal, wenn die Verzögerung
ein ganzes Vielfaches der Modulationsperiode ist. In WirkHchkeit kann natürHch in einer Anlage, wie
einem Geschwindigkeitsmesser nach dem Dopplerprinzip für Flugzeuge, wo der ausgesandte Strahl die Erde trifft,
kein Verschwinden des Signals bemerkt werden, da die
309 649/297
endliche Winkelöffnung des Strahls zu einer Zeitverbreiterung führt, die den Wert weit übersteigt, wenn
Fm in der Größenordnung von 10 Megahertz ist. Wenn der Strahl auf einen kleinen Gegenstand gerichtet wäre,
würden die Laufzeiten Tr natürlich mit verschwindenden bzw. sehr kleinen Echos verknüpft sein. Bei einem
Geschwindigkeitsmesser tritt demnach für alle praktisch erreichbaren Keulenbreiten keine sogenannte tote Höhe
auf, die von der Modulation des Senders herrührt. Es ist nur ein flach verlaufender Leistungsabfall bemerkbar,
der von der Mittelwertbildung der Echosignale über alle Laufzeiten von Null bis zu einer Modulationsperiode
herrührt. Die Echoleistung wird also erhalten, indem man die unmodulierte, ungedämpfte Echoleistung für jedes
Seitenband, das der Zahl η entspricht, mit folgendem Ausdruck multipliziert:
2 π
■Ν
2 p sin
W T
dT (10)
Der Ausdruck (10) vernachlässigt den Effekt der Leistungserhöhung, die offenbar wegen der Vergrößerung
der Laufzeit auftreten muß, aber dies führt nur zu einem sehr kleinen Fehler, wenn die Modulationsfrequenz 5 MHz
übersteigt und der Abstand vom Boden mehr als etwa 100 m beträgt.
Bisher hat die Rechnung gezeigt, daß die Ausgangsspannung der Mischstufe 6 das Signal bei verschiedenen
Frequenzen enthält, die von den örtlichen Störungen trennbar sind. Es bleibt noch die Aufgabe, zu zeigen, wie
unter den vielen möglichen Werten von η einer ausgewählt wird, bei dem das Signal gewonnen wird. Diese
Wahl betrifft nicht so sehr die absolute Frequenz, sondern im wesentlichen den besten Wert n. Wegen der Natur der
gewöhnlichen Zwischenfrequenzverstärker ist es zwecks Erzielung der günstigsten Rauschzahl wünschenswert,
die Frequenz, bei welcher das Signal gewonnen wird, im Bereich von 10 bis 45 MHz zu halten.
Offenbar ist Wm im allgemeinen mehrere tausendmal größer als Wd. Physikalisch ist es also sinnvoller, nicht
von den Seitenbändern zu sprechen, die durch
Wd + η Wm
η — 0, ±1, usw.
gegeben sind, sondern sich die Frequenzen in folgender Weise vorzustellen:
η Wm ± Wd (11)
M = 0, 1, 2 usw.
M = 0, 1, 2 usw.
Der Ausdruck (11) zeigt, daß die Mischstufe die oberen und unteren Seitenbänder tatsächlich als benachbarte
Signale liefert. Dies ist natürlich sehr bequem, da es dadurch möglich wird, 3 db Störabstand in einem Gerät zu
gewinnen, indem beide Seitenbänder verwendet werden. Bei einer derartigen Demodulation addieren sich die
Seitenbänder in der Amplitude oder sie heben sich auf, während die Rauschleistungen sich addieren, wodurch
ein Gewinn an Störabstand von 3 db erhalten wird. Wenn dagegen zwischen dem oberen und unteren, durch den
Dopplereffekt verschobenen Seitenband unterschieden ίο werden soll, ist die erfindungsgemäße Einrichtung
auch hierfür gut geeignet, weil nach der ersten Mischstufe ein entsprechend abgestimmtes Bandfilter vorhanden
ist.
Um festzustellen, welche Faktoren den günstigsten Wert von η bestimmen, sei zuerst darauf hingewiesen,
daß das Integral im Ausdruck (10) kleiner wird, wenn η anwächst. Aus diesem Grunde scheint es zunächst, als ob
der kleinste verwendbare Wert von n, nämlich n = \, der günstigste wäre. Andere Überlegungen machen es
aber wünschenswert, mit η = 2 oder 3 oder sogar mit η = 4 oder 5 zu arbeiten trotz der Verkleinerung des
Integrals in (10).
Hierzu wird auf den Ausdruck (4) für die Ausgangsspannung der Mischstufe zurückgegriffen. Bei der Umformung
dieses Ausdrucks in die Form (5) war angenommen worden, daß /J1 praktisch Null ist. Es muß nun
der Effekt von
Wm L
näher untersucht werden, das zwar klein ist, aber nicht verschwindet. Bei einem Geschwindigkeitsmesser für
Flugzeuge kommt dies darauf hinaus, die Echowirkungen von nahen, mit Schwingungen behafteten Gegenständen,
z. B. der Funkmeßhaube, des Flugzeugrumpfes usw., zu berücksichtigen. Um derartige Fälle mathematisch zu
erfassen, wird ein Spezialfall betrachtet, wobei gesetzt wird:
h(t) = Wh-t
Hierbei wird weiter vorausgesetzt, daß gilt:
N(t -M1) — N(t) = 0
Ferner wird vorausgesetzt Wc I1 — 0, aber diese Voraussetzung
hat grundsätzlich nichts mit der Annahme ix = 0 zu tun, da WJ1 = 2π die gleiche Wirkung
hätte.
Mit diesen Voraussetzungen ergibt sich für die Ausgangsspannung der Mischstufe 6 statt des Ausdrucks (5)
folgender Wert aus (4):
cos \ Wh t — 2 ρ sin ( sin {Wm t)
cos\Wdt — 2p sin(—^^sin Wmt + N{t + T) — N(t)
(13)
Nun kann dasselbe Argument, das auf das zweite Glied von (5) angewandt wurde, auch hier für das erste Glied
von (13) Verwendung finden. Hieraus ergibt sich, daß tatsächlich innere Störeffekte (ausgezeichnet durch Wn)
bei den Frequenzen
Wh+nWm (14)
w = 0, ±1, ±2 usw.
auftreten. Die Amplituden sind proportional zu
w = 0, ±1, ±2 usw.
auftreten. Die Amplituden sind proportional zu
Da nun klein ist, kann man statt (15) schreiben
JnifWmI1) (16)
Hierbei ist PW1J1 immer noch viel kleiner als 1.
Da (16) die Störung und nach (8)
Da (16) die Störung und nach (8)
/„ [2p sin
WmT
/„(2/> sin (Wm^1)).
(15) 70 das Signal darstellt, muß das Ziel dahin gehen, stets (16)
viel kleiner als (17) oder, genauer gesagt, die Quadratwurzel des Mittelwertes in (10) zu machen.
Da nun PWnJ1 klein gegen 1 ist, kann gesetzt werden:
JniP^u = (-φ±) (is)
Aus (18) ergibt sich, daß z.B. für J1(PWmI1) =0,05
gilt JzifWmI1) =0,00002. Die Größe der von inneren Störungen herrührenden Störspannung kann also um den
Faktor 2500 verringert werden, wenn man von η = 1 zu η = 3 übergeht. Für alle Werte von T, die von Interesse
sind, ändert sich der Wert des Ausdrucks (17) oder genauer der Wert der Quadratwurzel des Mittelwerts (10)
um nicht mehr als etwa den Faktor 3 beim Übergang von J1 zu Js. Das bedeutet, daß der Störabstand in diesem
Beispiel um einen Faktor von etwa 1000 verbessert wird, wenn man bei η = 3 statt bei η = 1 arbeitet.
Das vorstehende Beispiel beweist, daß auf Kosten eines geringen Verlustes der Signalstärke in dem Gerät sehr
starke Verbesserungen im Störabstand erzielt werden können, wenn man zu höheren Werten von η übergeht.
Der Kompromiß muß offenbar auf der Basis des jeweiligen praktischen Problems gefunden werden, aber es ist sehr
wahrscheinlich, daß meist der günstigste Wert von η zwischen 2 und 5 Hegt.
Als weiterer Parameter muß der Modulationsindex p in passender Weise gewählt werden. Dies ist verhältnismäßig
einfach, da nach der Festlegung von η der Ausdruck (10) eine Funktion von p allein ist. p wird also so
gewählt, daß (10) einen möglichst großen Wert erhält. Dies kann am besten graphisch durch einige Versuche
geschehen. Als grobe Abschätzung kann bemerkt werden, daß (10) sein Maximum erreicht, wenn 2p, der Maximalwert
des Arguments von /„, gerade bewirkt, daß Jn in die Nähe seines ersten Maximums fällt. Dies entspricht
roh einem Wert von p, der gegeben ist durch:
2p = η + 1 d. h. ρ = — (n + l) (19)
Der Wert von (10) befindet sich noch nahe seinem Maximum für Werte von p, die beträchtlich größer als
die in (19) angegebenen sind. Der Wert von p ist also durchaus nicht kritisch, wenn es sich in der Nähe seines
optimalen Wertes befindet.
Nach Bestimmung der günstigsten Werte der Parameter η und p sei nun die Wahl des Wertes für die
Modulationsfrequenz Fm näher betrachtet. Vor allem soll das zu verwendende Frequenzmodulationsseitenband
möglichst tief auf dem auslaufenden Rand der Hüllkurve des Elektronenrauschspektrums liegen, und letzteres ist
eine Funktion der verwendeten Schwingröhre. Ferner soll das Seitenband genügenden Abstand von allen merklichen
zufälligen Frequenzmodulationskomponenten haben, die durch das Glied mit cos (h (t)) des Ausdrucks (5)
definiert sind. Wie erwähnt, erstrecken sich in einer Anlage der beschriebenen Art diese Komponenten nicht
über 500 kHz hinaus. Ferner wurde bereits erwähnt, daß der Rauschfaktor des Empfängers betrachtet werden
muß. Wenn wie üblich die erste Mischstufe 6 ein Kristalldetektor ist, diktieren normalerweise die niederfrequenten
Rauscheigenschaften des Kristalls die Bedingung, daß ein Betrieb unterhalb 10 MHz zu vermeiden ist. Andererseits
sinkt der Rauschfaktor eines Verstärker mit zunehmender Frequenz, weswegen die bevorzugte Betriebs-
frequenz vom Standpunkt des Empfängers gewöhnlich in den Bereich von 10 bis 45 MHz fällt.
Eine weitere Überlegung betrifft die Eigenschaften des Sendeoszillators. Es gibt offenbar eine Grenze, jenseits
deren ein gegebener Oszillator nicht frequenzmoduliert werden kann, ohne übermäßigen Aufwand an Modulationsleistung
zu erfordern und ohne übermäßige Amplitudenmodulation zu erzeugen. Wenn ein Klystronoszillator
verwendet wird, kann die Amplitudenmodulation einen sehr wesentlichen Faktor darstellen,
da bei großen Frequenzhüben für bestimmte Vielfache der Modulationsfrequenz, die teilweise von dem gewählten
Arbeitspunkt der Reflektorspannung abhängen, beträchtliche Seitenbänder mit Amplitudenmodulation auftreten.
Deswegen muß bei Geräten, die einen Sendeoszillator mit ähnlichen Modulationseigenschaften wie das Klystron
verwenden, dieser Faktor zusätzlich zu den früher erwähnten Überlegungen hinsichthch der Wahl des
Parameters η in Betracht gezogen werden, wenn entschieden wird, welches Frequenzmodulationsseitenband
zu verwenden ist. In derartigen Anlagen ist, wie gesagt, nicht nur das Ausmaß des Frequenzhubes wichtig,
sondern auch die Wahl des nominellen Arbeitspunktes auf der Kennhnie des Klystrons, die für den Zusammenhang
zwischen der Refiektorspannung und der Ausgangsamplitude gilt. Wenn der Arbeitspunkt sich im Maximum
der Kennlinie befindet, wie es aus Gründen der optimalen Ausgangsleitung normalerweise geschieht, befinden sich
die Seitenbänder mit Amplitudenmodulation vorzugsweise bei geraden Vielfachen der Modulationsfrequenz.
Hieraus folgt unter Berücksichtigung der früher erörterten Faktoren, daß der Wert 3 für den Parameter η im
praktischen Betrieb der günstigste sein dürfte.
Es wurde gefunden, daß Klystrons der meist in Flugzeugen verwendeten Art einen sehr ausgeprägten
optimalen Bereich der Reflektorspannung in Bezug auf die Erzeugung von amplitudenmodulierten Produkten
haben. Deswegen ist es, trotzdem dieser Bereich verhältnismäßig breit ist und der Betrieb in ihm nicht
kritisch ist, wesentlich, daß er beim Entwurf des Gerätes berücksichtigt wird. Wenn übermäßige Amplitudenmodulation
auftritt, kann sie die Anlage so überlasten, daß ein sauberer Betrieb nicht möglich ist.
Es wurde oben erwähnt, daß unter gewissen Umständen ein getrennter Oberwellengenerator 9 zur Erzeugung
des Überlagerungssignals für die zweite Mischstufe 8 bei dem Demodulator nach Fig. 1,2 und 3 entbehrt
werden kann. Bei diesen Ausführungsformen liefert der Sendeoszillator bei Frequenzmodulation von einer geeignet
gewählten Trägerfrequenz aus als Teil seiner Ausgangsspannung ein sehr schwaches amplitudenmoduliertes
Signal im Seitenband der dritten Harmonischen. In der ersten Mischstufe 6 wird dieses Signal,
im gewählten Beispiel mit 30 MHz, wiedergewonnen und dann auf die zweite Mischstufe gegeben. Wenn nun der
Bandfilterverstärker mit dem Durchlaßband bei 30 MHz einen genügenden Verstärkungsgrad aufweist, wird die
Komponente von 30 MHz mit merkbarer Amplitude abgegeben und kann so als das erforderliche Überlagerungssignal
in der zweiten Mischstufe dienen. Wenn allerdings eine selbsttätige Verstärkungsregelung in der
Anlage vorgesehen ist, ändert sich die Amplitude dieser Komponente mit 30 MHz in umgekehrter Richtung wie
die Amplitude der empfangenen Echos. Deshalb müssen bei Einrichtungen mit selbsttätiger Verstärkungsregalung
andere Mittel, z. B. der getrennte Oberwellengenerator 9, vorgesehen werden, um der zweiten Mischstufe das
erforderliche Überlagerungssignal zuzuführen.
Die Erfindung wurde zwecks Erläuterung ihrer Prinzipien nur an Hand einiger weniger Einrichtungen
Claims (14)
1. Radaranlage für Geschwindigkeitsmessung nach dem Dopplerprinzip, bei der die Echosignale in der
ersten Empfängermischstufe mit Signalen überlagert werden, die ohne Frequenzverschiebung vom Sender
abgeleitet sind, gekennzeichnet durch einen üblichen Sender (1), bei dem die Amplitude der Hüllkurve des
statischen Elektronenrauschens für eine Frequenz im Abstand Fa- von der Trägerfrequenz auf die Größenordnung
des schwächsten auszuwertenden Echosignals abgesunken ist, durch ein von der Eingangsmischstufe
(6) beaufschlagtes Bandfilter (7), dessen mittlere Durchlaßfrequenz Fz mindestens so groß wie
Fx ist, durch einen von dem Bandfilter beaufschlagten Dopplerfrequenzdemodulator (8), der mit
einer Auswerteinrichtung (11) verbunden ist, und durch einen Frequenzmodulator (2), der den Sender(I)
mit einer Frequenz Fm moduliert, für die η Fm = Fz
ist, wobei η eine feste ganze Zahl ist, und dessen Frequenzhub so gewählt ist, daß der sich ergebende
Modulationsindex p von der gleichen Größenordnung wie η ist.
2. Radaranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feste ganze Zahl η zwischen 1 und S
liegt und daß der Modulationsindex p kleiner als η ist.
3. Radaranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Modulationsindex p etwa
den Wert " i 1 hat.
4. Radaranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Entkopplungsschaltung
(3) den Sende- und den Empfangskanal an eine einzige Antenne (4) ankoppelt.
5. Radaranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkopplungsschaltung als Richtkoppler
ausgebildet ist.
6. Radaranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkopplungsschaltung als Circulator
unter Verwendung des ferromagnetischen Faraday-Effektes ausgebildet ist.
7. Radaranlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der LeiUmg zwischen dem Circulator
und der Antenne eine nur teilweise reflektierende
Anordnung angebracht ist, die auf den Circulator einen Anteil der einfallenden Sendeenergie zurückreflektiert.
8. Radaranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für Sendung und
Empfang getrennte Antennen vorgesehen sind und daß ein Teil der Sendeenergie über einen getrennten
Kanal, der mit dem Sender gekoppelt ist, auf die Empfängermischstufe geleitet ist.
9. Radaranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Dopplerfrequenzdemodulator
ein Hüllendemodulator ist.
10. Radaranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Dopplerfrequenzdemodulator
eine Mischstufe (8) enthält, die mit Signalen vom Bandfilter (7) und mit Signalen gespeist
wird, die vom Frequenzmodulator (2) abgeleitet sind und eine harmonische Frequenz η Fm aufweisen.
11. Radaranlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die harmonischen Signale in einem
harmonischen Generator (9) erzeugt sind, der vom Frequenzmodulator (2) gespeist ist.
12. Radaranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender unter Einwirkung
des Frequenzmodulators auch Amplitudenmodulationsprodukte erzeugt, welche die Oberwelle
η Fm enthalten, derart, daß bereits in der Eingangsmischstufe
(6) ein Signal mit der Frequenz η Fm entsteht, das durch das Bandfilter auf den Dopplerfrequenzdemodulator
(8) gegeben wird.
13. Radaranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Dopplerfrequenzdemodulator
einen Diskriminator enthält, der eine Ausgangsspannung erzeugt, die von der Frequenzdifferenz
zwischen dem ihm zugeführten Signal und der Frequenz η Fm abhängt.
14. Radaranlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspanming des Diskriminators
in einer Rückkopplungsschleife verwendet ist, um die Frequenz des Frequenzmodulators
zu regeln, sowie daß die Auswerteinrichtung so angeordnet ist, daß sie ein Maß für die Betriebsfrequenz des Frequenzmodulators liefert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 680 704;
Funk-Technik, 9 (1954), S. 296.
Britische Patentschrift Nr. 680 704;
Funk-Technik, 9 (1954), S. 296.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/297 11.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CA818643X | 1956-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069222B true DE1069222B (de) | 1959-11-19 |
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ID=4172574
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|---|---|---|---|
| DENDAT1069222D Pending DE1069222B (de) | 1956-04-14 |
Country Status (5)
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| GB (1) | GB818643A (de) |
| NL (2) | NL216196A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1246831B (de) * | 1961-01-16 | 1967-08-10 | Thomson Houston Comp Francaise | Geraet zur Feststellung bewegter Objekte und gleichzeitigen Messung von deren Entfernung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL135900C (de) * | 1959-10-07 |
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| GB680704A (en) * | 1948-07-07 | 1952-10-08 | Marconi Wireless Telegraph Co | Improvements in or relating to radar systems |
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0
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- DE DENDAT1069222D patent/DE1069222B/de active Pending
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- NL NL216196D patent/NL216196A/xx unknown
-
1957
- 1957-01-10 GB GB1000/57A patent/GB818643A/en not_active Expired
- 1957-04-08 FR FR1174138D patent/FR1174138A/fr not_active Expired
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| GB680704A (en) * | 1948-07-07 | 1952-10-08 | Marconi Wireless Telegraph Co | Improvements in or relating to radar systems |
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| DE1246831B (de) * | 1961-01-16 | 1967-08-10 | Thomson Houston Comp Francaise | Geraet zur Feststellung bewegter Objekte und gleichzeitigen Messung von deren Entfernung |
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|---|---|
| NL113974C (de) | |
| GB818643A (en) | 1959-08-19 |
| NL216196A (de) | |
| BE556537A (de) | |
| FR1174138A (fr) | 1959-03-06 |
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