DE1069203B - Impulsgeber, insbesondere Nummernschalter für Fernsprechgeräte - Google Patents
Impulsgeber, insbesondere Nummernschalter für FernsprechgeräteInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft die Weiterentwicklung eines Impulsgebers, insbesondere eines Nummernschalters für
Fernsprechgeräte, mit einer Grund- oder Montageplatte, an der ein Kraftspeicher, ein Kontaktsteuermechanismus
und ein über ein Getriebe mit dem Kontaktsteuermechanismus verbundener Geschwindigkeitsregler
befestigt ist und bei dem die Grund- oder Montageplatte zwischen dem Getriebe und dem Kontaktsteuermechanismus
angeordnet und das Getriebe sowie der Kontaktsteuermechanismus für sich abgeschlossen
sind, nach Patent 1 015 859.
Der dem Hauptpatent zugrunde liegende Erfindungsgedanke besteht im wesentlichen darin, die im
Kontaktsteuermechanismus von Impulsgebern infolge einer insbesondere vom Getriebe herrührenden Verschmutzung
auftretenden Störungen dadurch zu beseitigen, daß — unter völliger Abkehr von den bis dahin
üblichen Bauweisen derartiger Impulsgeber—Getriebe und Kontaktsteuermechanismus in zwei voneinander
völlig getrennten Kammern angeordnet werden.
Erst, wenn auf diese Weise die inneren Verschmutzungsquellen ausgeschaltet sind, kann — wie beieits
in der Beschreibungseinleitung zum Hauptpatent betont wurde — eine auf den Kontaktmechanismus
aufgesetzte staubdichte Haube völlig zur Wirkung kommen.
In vielen Fällen wird jedoch nicht nur eine staubdichte Kapselung, sondern ein völlig wasserdichter Abschluß
des gesamten Impulsgebers gefordert, so z. B. bei Nummernschaltern von tragbaren Fernsprechgeräten,
insbesondere von Feld-, Gruben- oder Schiff sfernsprechern.
Es versteht sich, daß für eine einwandfreie Lösung dieser Aufgabe die Benutzung des Erfindungsgedankens
des Hauptpatentes unerläßlich ist; denn alle übrigen bekannten, nicht auf diesem Erfindungsgedanken
beruhenden Ausführungen von luft- und feuchtigkeitsdicht abgeschlossenen Nummernschaltern sind mit dem
entscheidenden Mangel behaftet, daß trotz des völligen Abschlusses des Nummernschalters nach außen hin der
Kontaktmechanismus im Laufe der Betriebszeit durch den vom Getriebe herrührenden Abrieb sowie durch
die sich ablösenden Schmierteilchen (Fett) verschmutzt wird, der durch die Kapselung angestrebte Erfolg somit
nur zu einem Teil erreicht wird.
Der Zusatzerfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung des Prinzips gemäß dem
Hauptpatent eine Ausführung eines Impulsgebers, insbesondere eines Nummernschalters für Fernsprechgeräte,
zu schaffen, bei der mit möglichst einfachen Mitteln ein völlig wasserdichter Abschluß des Impulsgebers
erzielt ist, der Kontaktmechanismus somit sowohl gegen alle äußeren Witterungseinflüsse als auch
gegen die von dem im Innern angeordneten Getriebe Impulsgeber,
insbesondere Nummernschalter
für Fernsprechgeräte
für Fernsprechgeräte
Zusatz zum Patent 1 015 859
Anmelder:
KRONE Kommanditgesellschaft,
Berlin-Zehlendorf, Goerzallee311
Berlin-Zehlendorf, Goerzallee311
Hans Hoppe, Berlin-Lichterfelde West,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
herrührenden verschmutzenden oder korrodierenden Einwirkungen absolut sicher geschützt ist.
Die Erfindung besteht darin, daß zwischen der das Getriebe nach außen hin abschließenden Abdeckplatte
sowie der die Kammer für den Kontaktsteuermechanismus bildenden Abdeckhaube einerseits und der Grundoder
Montageplatte andererseits je eine einen völligen Luft- und Feuchtigkeitsabschluß gewährleistende Abdichtung
vorgesehen ist, die aus einem sich auf ein in eine Nut eingelegtes, elastisches Dichtungselement
pressenden, wulstartigen Vorsprung besteht.
Die gewählte besondere Ausführung der Abdichtung weist dabei gegenüber anderen bekannten Ausführungsformen
den Vorteil auf, daß jene Teile des Dichtungselementes, die bei den üblichen Abdichtungen von
der eigentlichen Dichtungsfläche zur Seite weggedrückt werden und daher zur Abdichtung nicht beitragen, hier
nun zur Abdichtung mit herangezogen werden; da das Dichtungselement nicht aus der Nut entweichen kann,
preßt es sich allseitig an den wulstartigen Vorsprung an und bewirkt dadurch einen völligen luft- und
feuchtigkeitsdichten Abschluß des Inneren.
Da der das Lager der Impulsgeberwelle enthaltende Lagerdeckel aus fertigungstechnischen Gründen meist
getrennt von der Abdeckplatte hergestellt wird, wird er gemäß einer Weiterbildung der Erfindung nach dem
Zusammenbau mit der Abdeckplatte vorzugsweise durch Vergießen mechanisch fest und wasserdicht verbunden,
wobei das Lager der Impulsgeberwelle durch ein Fettpolster nach außen abgedichtet ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Grundplatte in ihrem äußeren Bereich
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Claims (7)
- 3 4auf der dem Getriebe zugekehrten Seite eine umlau- wie die Lagerbuchse 10 — auf einem Ansatz 8a desfende, geschlossene Nut mit rechteckigem Querschnitt Lagerdeckels 8 sitzt und dessen oberer Rand 11 α mitund auf der dem Kontaktsteuermechanismus züge- dem Rand 8 b des Lagerdeckels 8 abschließt. Zusammenwandten Seite einen umlaufenden wulstartigen Vor- mit dem kegelförmigen Ansatz 12 der Nummernschalsprung mit etwa trapezförmigem Querschnitt auf. 5 terwelle2 bildet dieser Ring 11 einen kreisförmigenEine solche Ausbildung der Grundplatte ist beson- Hohlraum 13, der mit Fett ausgefüllt wird und damit ders dann zweckmäßig, wenn diese — wie es in der sowohl als Behälter des Schmiermittels wie als AbRegel der Fall ist — in einem Preßvorgang hergestellt dichtungskammer dient.wird, da das Einpressen einer Nut in die eine Seite Mit dem auf der Unterseite der Grundplatte 1 beder Grundplatte die Bildung eines dieser Nut etwa io findlichen wulstartigen Vorsprung 4 stützt sich die gegenüberliegenden Vorsprungs auf der anderen Seite Grundplatte 1 auf ein Dichtungselement 14 ab, das in der Grundplatte naturgemäß begünstigt. Es ist grund- eine in der Abdeckhaube 15 befindliche Nut 16 von sätzlich auch möglich, auf beiden Seiten der Grund- etwa rechteckigem Querschnitt eingelegt ist. Die Verplatte einen solchen wulstartigen Vorsprung, die ent- bindung zwischen der Abdeckhaube 15 und der Grundsprechenden Nuten dagegen in der Abdeckplatte und 15 platte 1 erfolgt durch drei Schrauben 17, die — wie -haube vorzusehen. insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist-—-in etwa gleich-Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung mäßiger Abstandsteilung am Umfang des Flansches weist die an ihrem äußeren Umfang als Flansch aus- 15 α der Abdeckhaube 15 angeordnet sind und in durchgebildete Abdeckhaube außerhalb des abgedichteten gehende Gewindelöcher 18 der Grundplatte 1 eingrei-Raumes Mittel zur Verbindung — vorzugsweise Ver- 20 fen.
schraubung — mit der Grundplatte auf. Die Verbindung zwischen der Grundplatte 1 und derDiese zur Verbindung von Abdeckhaube und Grund- Abdeckplatte 7 wird durch Schrauben 19 hergestellt,platte dienenden Mittel liefern dabei gleichzeitig den die innerhalb des abgedichteten Raumes liegen, durchfür einen völlig luft- und feuchtigkeitsdichten Ab- Durchgangslöcher 1 α der Grundplatte 1 hindurchgrei-schluß des Gehäuseinnern notwendigen Druck zum 35 fen und in mit Gewinde versehene Sackbohrungen 20Zusammenpressen des Dichtungselementes zwischen der Abdeckplatte 7 eingeführt sind.Abdeckhaube und Grundplatte. Die zur Einführung der Anschlußleitungen zumBei einer günstigen Ausführungsform der Erfindung Kontaktsteuermechanismus dienende öffnung 21 insind ferner an der Grundplatte innerhalb des abgedich- der Grundplatte 1 wird nach dem Einführen dieserteten Raumes Durchgangsbohrungen für in Sacklöcher 30 Leitungen durch eine geeignete Vergußmasse wasser-der Abdeckplatte einzuführende Schrauben zur Ver- dicht abgeschlossen,bindung von Grundplatte und Abdeckplatte vorgesehen. Der Fingeranschlag 22 der Nummernscheibe 23 istSelbstverständlich kann man diese gleichzeitig auch mit der Abdeckplatte 7 durch eine Schraube 24 verbunzur Erzeugung des Dichtungsdruckes dienenden Mittel den. Damit diese Schraube 24 nicht über die Grundzur Verbindung von Grund- und Abdeckplatte grund- 35 fläche 7a der Abdeckplatte 7 vorsteht, ist in der Absätzlich aber auch außerhalb des abgedichteten Raumes deckplatte7 eine Senkbohrung 25 zur Aufnahme der anordnen. Schraube 24 vorgesehen.Die in der Grundplatte zur Einführung der An- Die konzentrisch zu der Nummernschalterwelle 2ächlußleitungen zum Kontaktsteuermechanismus die- angeordnete Aufzugfeder 26 befindet sich innerhalb dernende öffnung ist dabei vorzugsweise durch Vergießen 40 von der Grundplatte 1 und der Abdeckhaube 15 gebil-luft- und wasserdicht nach außen abgeschlossen. deten, nach außen hin luft- und feuchtigkeitsdicht ab-Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform der geschlossenen Kammer, in der der gesamte Kontakt-Erfindung, bei der die Aufzugfeder des Impulsgebers Steuermechanismus untergebracht ist.
in der von der Abdeckhaube luft- und feuchtigkeits- Die Grundplatte 1, die Abdeckplatte 7, der Lagerdicht nach außen abgeschlossenen Kammer für den 45 deckel 8 sowie die Abdeckhaube 15 können aus einem Kontaktsteuermechanismus angeordnet ist. Auf diese geeigneten metallischen Werkstoff, etwa einem Guß-Weise werden all die Störungen vermieden, die bei den werkstoff, oder aus einem Kunststoff hergestellt werbekannten Ausführungen mit einer unter der Finger- den. Die Abdeckhaube 15 kann dabei gegebenenfalls scheibe des Impulsgebers angeordneten Aufzugfeder auch aus einem durchsichtigen Material bestehen, um (insbesondere bei Frost!) dann eintreten, wenn Wasser 50 den Zustand des Kontaktsteuermechanismus ohne öffin das Federgehäuse eindringt. nen des Nummernschalters kontrollieren zu können.In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise
veranschaulicht; es zeigtFig. 1 einen Teilschnitt durch den erfindungsgemä- Patentansprüche:
Ben Nummernschalter und 55Fig. 2 eine Aufsicht auf die Abdeckhaube im nicht 1. Impulsgeber, insbesondere Nummernschalterzusammengebauten Zustand. für Fernsprechgeräte, mit einer Grund- oderDie Grundplatte 1, die in der Mitte ein Lager für die Montageplatte, an der ein Kraftspeicher, ein Kondurchgehende Nummernschalterwelle 2 trägt, weist taktsteuermechanismus und ein über ein Getriebe auf der Oberseite eine ringförmige Nut 3 und auf der 60 mit dem Kontaktsteuermechanismus verbundener Unterseite — dieser Nut 3 etwa gegenüberliegend — Geschwindigkeitsregler befestigt ist und bei dem einen ebenfalls ringförmigen wulstartigen Vorsprung 4 die Grund- oder Montageplatte zwischen dem Gemit etwa trapezförmigem Querschnitt auf. In die Nut 3 triebe und dem Kontaktsteuermechanismus angeist ein Dichtungselement 5 eingelegt, auf das sich ein ordnet und das Getriebe sowie der Kontaktsteuerwulstartiger Vorsprung 6 der Abdeckplatte 7 abstützt. 65 mechanismus für sich abgeschlossen sind, nach Diese Abdeckplatte 7 trägt den Lagerdeckel 8, mit dem Patent 1015 859, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihrem inneren Umfang 9 durch Vergießen me- zwischen der das Getriebe nach außen hin ab- :hanisch fest und wasserdicht verbunden ist. schließenden Abdeckplatte (7) sowie der dieDer Lagerdeckel 8 enthält außer der Lagerbuchse 10 Kammer für den Kontaktsteuermechanismus bil-sinen etwa glockenförmigen Ring 11, der — ähnlich 70 denden Abdeckhaube (15) einerseits und derGrund- oder Montageplatte (1) anderseits je eine einen völligen Luft- und Feuchtigkeitsabschluß gewährleistende Abdichtung vorgesehen ist, die aus einem sich auf ein in eine Nut eingelegtes, elastisches Dichtungselement pressenden, wulstartigen Vorsprung besteht. - 2. Impulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (7) mit einem das durch ein Fettpolster nach außen abgedichtete Lager der Impulsgeberwelle (2) enthaltenden Lagerdeckel (8), vorzugsweise durch Vergießen, mechanisch fest und wasserdicht verbunden ist.
- 3. Impulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) in ihrem äußeren Bereich auf der dem Getriebe zugekehrten Seite eine umlaufende, geschlossene Nut (3) mit rechteckigem Querschnitt und auf der dem Kontaktsteuermechanismus zugewandten Seite einen umlaufenden wulstartigen Vorsprung (4) mit etwa trapezförmigem Querschnitt aufweist.
- 4. Impulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem äußeren Umfang als Flansch (15 a) ausgebildete Abdeckhaube (15) außerhalb des abgedichteten Raumes Mittel zur Verbindung —■ vorzugsweise Verschraubung — mit der Grundplatte (1) aufweist.
- 5. Impulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) innerhalb des abgedichteten Raumes Durchgangsbohrungen (la) für in Sacklöcher (20) der Abdeckplatte (7) einzuführende Schrauben (19) zur Verbindung von Grundplatte (1) und Abdeckplatte (7) aufweist.
- 6. Impulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Grundplatte (1) zur Einführung der Anschlußleitungen zum Kontaktsteuermechanismus dienende öffnung (21) vorzugsweise durch Vergießen luft- und wasserdicht nach außen abgeschlossen ist.
- 7. Impulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugfeder (26) des Impulsgebers in der von der Abdeckhaube (15) luft- und feuchtigkeitsdicht nach außen abgeschlossenen Kammer für den Kontaktsteuermechanismus angeordnet ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften 1 035 698, 1 015 859.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 909 649/79 11.59
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