DE1069156B - - Google Patents

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DE1069156B
DE1069156B DENDAT1069156D DE1069156DA DE1069156B DE 1069156 B DE1069156 B DE 1069156B DE NDAT1069156 D DENDAT1069156 D DE NDAT1069156D DE 1069156D A DE1069156D A DE 1069156DA DE 1069156 B DE1069156 B DE 1069156B
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Germany
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bearing blocks
bearing
bolts
pressure roller
guide tracks
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES JmrWfL· PATENTAMT
KL.15d 7/01
INTERNAT. KL. B 41 f AUSLEGE SCHRIFT 1069156
M 33866 XII/15 d
ANMELDETAG: 11.APRIL1957
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER
AUS LE GE SCHRIFT: 19. NOVEMBER 1959
Handpresse für verschiedene Druckarten
Die Erfindung betrifft eine Handpresse für verschiedene Druckarten mit einem in einem Ständer ver-
schiebbar geführten Schlitten und einer Druckwalze,
deren Lagerböcke in Führungen senkrecht verschiebbar gelagert sind, und bei der die Lagerböcke unter 5
der Wirkung von Stellschrauben stehen. Durch eine
derartige Einrichtung soll eine Veränderung des Abstandes zwischen Walze und Satzbett ermöglicht wer- Anmelder: den. Dieser Abstand richtet sich nach der Art des zur
Anwendung kommenden Druckmittels. So muß bei- 10 John R. MiddentS,
spielsweise bei Verwendung von Lithographiesteinen
dieser Abstand größer eingestellt werden als bei Be- Fürth (Bay.), Gerhard-Hauptmann-Str. 8 nutzung von Zinkplatten als Druckträger.
Bei Handpressen der vorstehend geschilderten Art
stellt sich nun das Problem, mit einem geringen Auf- 15
wand an baulichen Mitteln größere Hubbewegungen
vornehmen zu können. Dadurch soll eine auf einfachem
Wege zu erreichende Anpassung der Handpresse an
die verschiedenen Druckarten, die jeweils einen ver- John R. Middents, Fürth (Bay.),
schiedenen Abstand^ zwischen Druckwalze und Satz- 20 ist als Erfinder genannt worden
bett erfordern, erreicht werden. Die sich hieraus ergebende technische Aufgabe ist bei den bekanntgewordenen Handpressen in noch nicht zufriedenstellender « Weise gelöst.
So ist es bei den bekannten Handpressen, bei denen 25 pressen, die mit Exzentern verhältnismäßig großen die Achse der Druckwalze mittels einer Schrauben- Durchmessers arbeiten. Das Umdrehen der Lagerböcke spindel entgegen der Wirkung einer Druckfeder abge- wird bei der Presse gemäß der Erfindung zweckmäßisenkt werden kann, nur möglich, verhältnismäßig ge- gerwei.se dann vorgenommen, wenn größere Veränderinge Höhenverstellungen der Walze vorzunehmen. rungen in der Hubhöhe notwendig sind. Hierzu wird Dasselbe gilt grundsätzlich auch für andere bekannte 30 einfach das Joch auf der Oberseite der Führungen für Ausführungen, bei denen die Druckwalze bzw. das die Lagerböcke abgenommen. Diese werden dann aus Druckwalzenlager mittels eines Exzenters in seiner den Führungen herausgehoben und nach Drehung um Höhenlage verstellt werden kann. Um hierbei größere 180° wieder in die Führungen eingeschoben. Nach Hubhöhen zu beherrschen, wäre es erforderlich, den Festschrauben des Joches ist die Presse wieder beDurchmesser des Exzenters sehr groß zu wählen. Dies 35 triebsfähig. Durch das Joch wird ein ungewolltes Herwürde sehr große Abmessungen der Presse bedingen ausgleiten der Lagerböcke aus den Führungsbahnen und somit auch die Herstellungskosten der Maschine vermieden.
außerordentlich verteuern. Soll die Höhe der Druckwalze nur in geringem Um-
Mit der Erfindung wird eine Handprese für ver- fange verändert bzw. eine Feineinstellung der Walzenschiedene Druckarten geschaffen, welche dem vor- 40 höhe in Anpassung an das Druckmittel erfolgen, so stehend geschilderten Erfordernis nach großen Ver- wird die auf dem Lagerbock frei aufruhende, von dem stellhöhen der Druckwalze Rechnung trägt. Dies wird Joch gebogene Stellschraube betätigt. Durch Drehen zunächst dadurch erreicht, daß die Lager der Druck- der Stellschraube werden die Lagerböcke in den Fühwalzenachse in Bohrungen außerhalb der waagerechten rungsbahnen entgegen der Kraft einer unterhalb der Mittelebene der in ihren Führungen um 180° dreh- 45 Lagerböcke in an sich bekannter Weise angeordneten baren Lagerböcke angeordnet sind. Diese Führungen Schraubenfeder verschoben.
sind auf der Oberseite durch ein abnehmbares Joch Des weiteren sieht die Erfindung vor, daß die Lagerverschlossen, das eine Stellschraube trägt, die frei auf böcke in einer Endstellung mit als Widerlager dienendem Lagerbock auf ruht. Durch die gemäß der Erfin- den SchraubenbolzenzurAnlagekommen, deren Länge dung vorgesehene außermittige Lagerung der Druck- 50 in der Längsrichtung der Führungsbahn einstellbar ist. walzenachse in den Lagerböcken und infolge des Um- Als besonders vorteilhaft hat sich ferner erwiesen,
Standes, daß die Lagerböcke in ihren Führungen um daß die als Widerlager der Lagerböcke dienenden 180° drehbar sind, kann in einfacher Weise diesselbe Schraubenbolzen als Halteglieder der unterhalb der Wirkung erzielt werden, wie bei den bekannten Hand- Lagerböcke vorgesehenen Federn dienen, wobei deren

Claims (4)

in Richtung auf die Lagerböcke sich erstreckenden Enden über die Schraubenbolzen hinausragen. Die durch die Schraubenbolzen in den Führungsbahnen gehaltenen Federn stützen sich auf die Lagerböcke ab und haltend diese pressend gegen die in jede Führungsbahn hineinragende Stellschraube. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen die Schraubenbolzen Nuten zum Einführen von Verstellstiften auf, wodurch ein Verstellen der Bolzen durch Drehen derselben ermöglicht werden soll. Die vorliegende Erfindung ist auf die im vorstehenden gekennzeichnete Kombination gerichtet. Für die Einzelelemente der Kombination wird kein Schutz beansprucht. In den Figuren sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Druckpresse mit einer Lageranordnung nach der Erfindung in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Lager der Druckpresse, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der LinieIV-IV der Fig. 3, Fig. 5 eine Seitenansicht der Lageranordnung entsprechend einer Ausführungsform, Fig. 6 eine Seitenansicht' der Lageranordnung entsprechend einer anderen Ausführungsform, Fig. 7 einen Schnitt nach LinieVII-VII der Fig. 6, Fig. 8 eine perspektivische Darstellung eines Lagerbockes. In den Figuren ist mit 1 der Ständer der Druckpresse, mit 2 ein im Ständer auf Rollen 3 verschiebbar angeordneter Schlitten und mit 4 eine mit einer Längsnut 5 versehene Druckwalze bezeichnet. Der Schlitten 2 trägt im gezeigten Ausführungsbeispiel den Lithographiestein .<4 und ist mittels des Handrades 7 über Getrieberäder 6 zwischen zwei Endstellungen hin und her bewegbar. Am Ständer 1 sind beidseitig des Schlittens nach oben weisende Träger 8 angeordnet, die mit Führungsbahnen 9 versehen sind. Die Führungsbahnen 9 sind an ihrem freien Ende offen und durch die lösbaren Kappen 10 abgedeckt. Die Kappen 10 sind an den Trägern 8 mittels der Schraubenbolzen 11 befestigt. Die Führungsbahnen 9 nehmen, wie in den Figuren weiterhin erkennbar, die Lagerböcke 12 auf, in denen die Lager 13 der Druckwalze 4 angebracht sind. Die Lagerböcke sind in den Führungsbahnen 9 verschiebbar und zur Zuführung von Schmierflüssigkeit mit einem Kanal 14 und einer sich daran anschließenden ölkerbe versehen. Die quer zur Verschieberichtung der Lagerböcke sich erstreckenden Flächen dienen als Widerlager der in den Kappen 10 angeordneten Stellschrauben 15 bzw. der von unten her gegen die Lagerböcke 12 anliegenden Schraubenfedern 16. Zur leichteren Handhabung der Stellschrauben 15 weisen diese Handräder 17 auf. Wie in den Figuren weiterhin gezeigt, sind in den schlittenseitig gelegenen Verbindungsflächen der Führungsbahnen9, Schraubenbolzen 18 eingesetzt, die mittels Gewindeansätze 19 in der Längsrichtung der Führungsbahnen 9 einstellbar sind. Die Bolzen 18 bilden Widerlager und dienen als untere Begrenzung der Lagerböcke 12. Darüber hinaus dienen die Bolzen 18 als Halteglieder der Schraubenfedern 16. Die Federn 16 umfassen mit ihrem einen Ende die Umfangsfläche des Bolzens 18 und sind mit ihrem anderen Ende über den Bolzen 18 hinausgeführt. Sie halten die Lagerböcke 12 pressend gegen die als Stellglieder dienenden Schrauben 15. Die Bolzen 18 weisen Nuten 20 auf, die zur Aufnahme eines Stiftes od. dgl. dienen und ein Verstellen der Bolzen durch Drehen derselben ermöglichen. Wie insbesondere aus der Fig. 4 ersichtlich, weist die Druckwalze 4 an ihren Stirnflächen je eine in Richtung auf die Führungsbahnen weisende Nabe 4' auf, deren der Druckwalze4 abgewandte ringförmige Stirnflächen mit den Flanschen 12' der Lagerböcke 12 zur Anlage kommen und seitliche Verschiebebewegungen der Druckwalze 4 verhindern. Die in den Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsbeispiele der mit einer verstellbaren Lageranordnung versehenen Druckpresse entsprechen im wesentlichen der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform. Die Druckwalze 4 ist bei den in den Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsformen durch Umdrehen der Lagerböcke 12 mit unterschiedlichem Abstand zum Schlitten 2 angeordnet. Das Umdrehen der Lagerböcke 12 ist nach Entfernen der Kappen 10 unter vorhergehendem Lösen der Schrauben 11 durchführbar. Bei dem in der Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Lagerböcke 12 so in den Führungsbahnen 9 eingesetzt, daß diese mit ihren den geringeren Abstand zwischen Lager und quer zu den Führungsbahnen sich erstreckenden Begrenzungsflächen aufweisenden Teil sich in Richtung auf den Schlitten 2 erstrecken. Bei dem in den Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsbeispiel nehmen die Lagerböcke 12 die unterste Stellung ein. Die Lagerböcke 12 sind hierzu mittels des Stellgliedes 15 pressend gegen die Stirnflächen der Schraubenbolzen 18 gehalten. In dieser Stellung ist der größtmögliche Anpreßdruck der Druckwalze4 mit dem auf dem Schlitten angeordneten Druckmittel, beispielsweise einer Zinkplatte, erzielbar. Durch Drehen des Bolzens 18 ist der Abstand von Druckwalze und Schlitten und somit der Anpreßdruck, beispielsweise zur Reproduktion veränderlich. Der in der Fig. 8 gezeigte Lagerbock 12 weist die Flansche 12' auf, die sich in der Längsrichtung des Lagerbockes erstrecken. Dem Lager 13 kann über die Kanäle 14 ein Schmiermittel zugeführt werden. Patentansprüche:
1. Handpresse für verschiedene Druckarten mit einem in einem Ständer verschiebbar geführten Schlitten und einer Druckwalze, deren Lagerböcke in Führungen senkrecht verschiebbar gelagert sind und bei der die Lagerböcke unter der Wirkung von Stellschrauben stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (13) der Druckwalzenachse in Bohrungen außerhalb der waagerechten Mittelebene der in ihren Führungen (9) um 180° drehbaren Lagerböcke (12) angeordnet und daß die Führungen (9) für den Lagerbock (12) auf der Oberseite durch ein abnehmbares Joch (10) verschlossen sind, das die Stellschraube (15) trägt, die frei auf dem Lagerbock (12) auf ruht.
2. Handpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Lagerböcke (12) in an sich bekannter Weise je eine Schraubenfeder (16) angeordnet ist.
3. Handpresse nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerböcke (12) in einer Endstellung mit als Widerlager dienenden Schraubenbolzen (18) zur Anlage kommen, deren Länge in der Längsrichtung der Führungsbahnen (9) einstellbar ist.
4. Handpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE238142C (de) *
US1227774A (en) * 1916-04-04 1917-05-29 Gustav A Friess Cylinder-mounting for printing-presses.
DE374029C (de) * 1923-04-19 Hans Schlagow Typenflachdrucker
GB438646A (en) * 1934-05-29 1935-11-20 Druckmaschinen Ag Improvements in and relating to cylinder printing presses

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