DE1069118B - Ruhrschnecke, insbesondere zum Ruhren von Milch - Google Patents

Ruhrschnecke, insbesondere zum Ruhren von Milch

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DE1069118B
DE1069118B DENDAT1069118D DE1069118DA DE1069118B DE 1069118 B DE1069118 B DE 1069118B DE NDAT1069118 D DENDAT1069118 D DE NDAT1069118D DE 1069118D A DE1069118D A DE 1069118DA DE 1069118 B DE1069118 B DE 1069118B
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DE
Germany
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DENDAT1069118D
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Wafburg Erwin Stelzer (Westf.')
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/11Stirrers characterised by the configuration of the stirrers
    • B01F27/114Helically shaped stirrers, i.e. stirrers comprising a helically shaped band or helically shaped band sections
    • B01F27/1143Helically shaped stirrers, i.e. stirrers comprising a helically shaped band or helically shaped band sections screw-shaped, e.g. worms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Dairy Products (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Claims (4)

DEUTSCHES Zum Rühren von Flüssigkeiten, die besonders schonend behandelt werden müssen, z. B. Sahne oder teilweise homogenisierte Milch, ist es bekannt, an Stelle der allgemein benutzten Propeller Schnecken zu verwenden, da diese langsamer und mit geringerer Flächenbelastung arbeiten können als Propeller gleicher Leistung. Da sich gezeigt hat, daß eine einfache Schnecke außer der erwünschten Bewegung der Flüssigkeit in Richtung der Drehachse auch erhebliche, radial von dieser Achse nach außen gerichtete Bewegungen hervorruft, die für die erwünschte Strömung verloren sind, wurden solche Schnecken mit einem erhöhten Rand versehen, der die Flüssigkeit gegen die Wirkung der Zentrifugalkraft zusammenhält. Die Flüssigkeitsmenge, die so gegen das Ausweichen unter Wirkung der Zentrifugalkraft geschützt ist, bestimmt sich aus der Fläche des Axialschnittes der Schnecke, die von der Erzeugenden der Schraubenflache, dem erhöhten Rand, dem Radius von der Kante dieses Randes zur Welle und endlich durch die Mantellinie der Welle begrenzt ist. Wenn die geometrische Erzeugende der Schnecke, wie es bei einer gewöhnlichen Schraubenfläche der Fall ist, senkrecht zur Drehachse steht und geradlinig verläuft, ist die beschriebene Fläche ein flaches Rechteck. Erfindungsgemäß wird diese Fläche, die wesentlich die Menge der von der Schraube erfaßten Flüssigkeit bestimmt, dadurch vergrößert, daß die geometrische Erzeugende Schraubenfläche eine nach außen in die Strömungsrichtung geneigte Gerade oder ein Bogenstück ist, dessen äußeres Ende in die Strömungsrichtung weist. Die erfindungsgemäße Schnecke kann auf ganzer Länger gleichmäßigen Durchmesser haben, so daß ihr geometrisch zu denkender Außenmantel eine Zylinderfläche ist. Sie kann aber auch zunehmenden Durchmesser haben, also kegelförmige Gestalt besitzen, wie bei Förderschnecken an sich bekannt ist. Eine solche Kegelgestalt ergibt den Vorteil, daß die Teile der Schnecke, von denen die ruhende Flüssigkeit zuerst getroffen wird, sehr geringen Durchmesser und daher geringe Geschwindigkeit haben, so daß jeder heftige Stoß am Anfang der Berührung zwischen Schnecke und Flüssigkeit vermieden wird. Die stoßende Vorderkante kann völlig wegfallen, wenn der Durchmesser der Kegelschnecke bei Null beginnt. Der Durchmesser der Schnecke kann sich auch nach dem Erreichen eines Höchstwertes in einem entgegengesetzt verlaufenden Kegel wieder vermindern. Diese Ausführung als Doppelkegelschnecke ergibt nicht nur den soeben erwähnten Vorteil, daß am Anfang der Berührung zwischen Schnecke und Flüssigkeit kein Stoß auftritt, sondern auch den weiteren Vorteil, daß Rührschnecke, insbesondere zum Rühren von Milch Anmelder: Erwin Stelzer, Warburg (Westf.), Landfurtweg 66 Erwin Stelzer, Warburg (Westf.), ist als Erfinder genannt worden am Ende dieser Berührung keine plötzlich abreißende Kante vorhanden ist, die Anlaß zu Wirbelbildung und Kavitation geben könnte. Eine solche Doppelkegelschnecke kann aus einem Band bestehen, das nur an seinen beiden Enden mit der treibenden Welle verbunden ist und dazwischen diese Welle in freien Windungen umgibt. Diese Ausführung ist nicht nur wegen der Verwendung eines überall gleich breiten Bandes besonders einfach, sondern vermeidet auch weitgehend schwer zu reinigende Winkel zwischen Schnecke und Welle. Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine zylindrische Schnecke, bei der an der Welle 1 eine Schraubenfläche mit zur Wellenachse nach unten, d. h. in die Strömungsrichtung geneigten Geraden 2 als Erzeugende angebracht ist. An diese schließt sich außen ein ebenfalls in Strömungsrichtung gerichteter Rand 3 an. Die Drehrichtung der Schraube ist so, daß sich die Flüssigkeit nach unten bewegt, wobei ein radiales Ausweichen der Flüssigkeit durch die schiefe Schraubenfläche und zusätzlich durch deren Rand 3 verhindert wird. Die Erfindung läßt sich auch auf andere Weise durchführen, z. B. mit Schraubenflächen, deren Erzeugende ein Bogenstück ist, dessen äußeres Ende in die Strömungsrichtung weist. Γ' Λ T E N T Λ N S P R V C H E .
1. Rülirschnecke, insbesondere zum Rühren von Milch, mit einem erhöhten Außenrand zum Zusammenhalten der Flüssigkeit gegen die Wirkung der Zentrifugalkraft, dadurch gekennzeichnet, daß die geometrische Erzeugende der Schraubenfläche eine nach außen in die Strömungsrichtung geneigte
ä 909 649/379
Gerade oder ein Bogenstück ist, dessen äußeres Ende in die Strömungsrichtung weist.
2. Rührschnecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie sich im Durchmesser kegelartig erweitert.
3. Rührschnecke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Durchmesser der Schnecke nach dem Erreichen eines Höchstwertes in einem entgegengesetzt verlaufenden Kegel wieder vermindert.
4. Rührschnecke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Band besteht, das nur an seinen beiden Enden mit der treibenden Welle verbunden ist und dazwischen diese Welle in freien Windungen umgibt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 54 784;
britische Patentschrift Nr. 501 675.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/379 11.59
DENDAT1069118D Ruhrschnecke, insbesondere zum Ruhren von Milch Pending DE1069118B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4359283A (en) * 1981-04-29 1982-11-16 Sperry Corporation Juice container and stirrer
US5356215A (en) * 1990-11-21 1994-10-18 Kajima Corporation Mixing device

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT54784B (de) * 1911-10-14 1912-08-10 Emil Jaroslawski Schnecke für Rührwerke.
GB501675A (en) * 1937-10-30 1939-03-03 Joe Lowe Food Products Company Improvements in or relating to emulsifying apparatus

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