DE1069113B - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N—WALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N7/00—Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
- D06N7/0005—Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
- D06N7/0028—Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
Description
DEUTSCHES
Feine Puder gleichmäßig auf Flächen zu verteilen, begegnet vielfach noch deshalb Schwierigkeiten, weil
sich viele Puder, hauptsächlich solche aus organischen Stoffen, durch Reibung elektrostatisch aufladen und
dann nicht mehr den einfachen physikalischen Gesetzen der Schwerkraft folgen, sondern durch den
Einfluß ihrer elektrostatischen Ladung entweder unvorhergesehene willkürliche Bewegungen durchführen
oder sich zusammenballen oder an Gegenständen haften oder auch Flugbahnen beschreiben (sofern man
solche Puder z. B. durch Siebe aufstreut), die durch die Anziehung oder Abstoßung elektrischer Felder
bestimmt werden. Diese elektrostatische Aufladung solcher feinen Puderpartikeln erfolgt zunächst durch
Reibung. Hierbei ist es gleichgültig, ob die Reibung als Bewegung fester Körper an festen Körpern oder
fester Körper in Gasen erfolgt.
Neigen solche Puder zur elektrostatischen Aufladung, so genügt ein freier Fall von geringer Höhe,
um Ladungseffekte zu erzeugen, welche technischrechnerisch nicht zu erfassen sind.
Um Puder mengengleich auf Oberflächen aufzutragen, kennt man die Verwendung einer Dosierwalze,
z. B. einer Metallwalze, welche an ihrem Umfang viele Bohrungen trägt und aus einem Trichter so
mit feinem Puder beschickt wird, daß jeweils diese Bohrungen mit Puder gefüllt werden. Wird diese
Walze gedreht, so streift eine darunterliegende umlaufende Bürste den Puder aus den Vertiefungen ab
und schleudert ihn auf eine unter ihr durchlaufende Bahn. Versuche mit einer solchen Maschine haben gezeigt,
daß Teile der Puderpartikeln durch den Bürstvorgang und den Schleuderweg in der Luft sich so
hoch aufladen, daß sie wegfliegen und nicht gleichmäßig die zu beschichtende Bahn erreichen.
Es ist ferner versucht worden, ein gleichmäßiges Aufstreuen über bewegte Siebe zu erreichen, indem
der Puder mit Hilfe einer Glocke aufgetragen wird, die durch einen Exzenter in hin- und herschwingende
Bewegungen gehalten wird. Eine solche Streumethode ist für sich statisch aufladende Puder nicht brauchbar,
da der Puder sich auf der Siebfläche mehr oder weniger zusammenballt. Dadurch kommt keine gleichmäßige
Verteilung zustande. Hierbei müssen die Flocken bzw. der Puder noch nachträglich verteilt
werden, indem man das Gewebe von unten durch Klopfeisen ständig Stößen aussetzt, wodurch sich der
Puder nachträglich verteilen soll.
Es wurde gefunden, daß man die unerwünschte elektrostatische Aufladung mit Vorteil benutzen kann,
wenn solche Puder im Bereich des schnell bewegten Siebes zusätzlich einer frottierenden Wirkung durch
eine Eigenbewegung ausführende Körper zur gleichmäßigen Verteilung und zugleich zur starken elektro-
Verfahren und Vorrichtung
zum kontinuierlichen flächengleichen
Verteilen von Puder auf Oberflächen
zum kontinuierlichen flächengleichen
Verteilen von Puder auf Oberflächen
Anmelder:
Technoplast-Spindler A. G.r
Buochs, Bern (Schweiz)
Technoplast-Spindler A. G.r
Buochs, Bern (Schweiz)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. ν. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dipl.-Chem. Dr. phil. H. Siebeneicher
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln 1, Deichmannhaus
Dipl.-Chem. Dr. phil. H. Siebeneicher
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln 1, Deichmannhaus
statischen Aufladung unterworfen werden. Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß eine Zusammenballung
der Puderteilchen nicht eintritt und daß die elektrostatisch aufgeladenen Teilchen in ihrer feinen Verteilung
bleiben. Die Puder können aus dem Trichtersieb in der feinen Verteilung gleichmäßig wie eine
Flüssigkeit herausfließen und treffen unter Beibehaltung der feinen Verteilung so auf die Unterlage auf.
Die sonst unerwünschte elektrostatische Aufladung kann hierbei noch mit Vorteil dazu benutzt werden,
diese feinen Puder mit einer Fläche so haftend zu verbinden, daß die Puder auf Grund des Umstandess daß
die Kräfte der elektrostatischen Aufladung die Massenträgheit überwinden, nach ihrer feinen Verteilung
auf einer Fläche in dieser Verteilung gehalten werden. Dies ist dann bedeutungsvoll, wenn die Verteilung
solcher Puder auf Flächen dazu dienen soll, diese anschließend durch eine weitere Behandlung
zum gegenseitigen Verschmelzen zu bringen. Die außerordentlich gute Haftung dieser Puder auf der
Fläche, hervorgerufen durch ihre elektrostatische Aufladung aus dem Siebprozeß, ermöglicht die Weiterführung
einer bestreuten Bahn in einem laufenden Arbeitsprozeß, ohne daß die Puderpartikeln sich verschieben
und ungleiche Verteilungsverhältnisse während der Weiterverarbeitung sich ergeben.
Das Verfahren gemäß der Erfindung wird zweckmäßig wie folgt durchgeführt.
909 649/156
Claims (3)
1. Verfahren zum kontinuierlichen flächengleichen Verteilen von Puder auf Oberflächen, bei
dem der Puder über bewegte Siebe auf die Oberfläche aufgestreut wird, dadurch gekennzeichnet,
daß feine Puder, deren Teilchen sich durch Reibung elektrostatisch aufladen lassen, im Bereich
des schnell bewegten Siebes zusätzlich einer frottierenden Wirkung mit eine Eigenbewegung ausführenden
Körpern zur gleichmäßigen Verteilung und zugleich zur starken elektrostatischen Aufladung
unterworfen werden.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf
den schnell bewegten Sieben (h) frei bewegliche, eine aus mehreren Lagen bestehende Schicht bildende
Körper (g) aufliegen, welche unter dem Einfluß der Siebbewegung eine Sekundärbewegung
ausführen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte Siebfläche vorzugsweise 1 bis 10 mm und nicht mehr als 50 mm oberhalb
der zu bestreuenden Fläche (i) angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 525 301.
Französische Patentschrift Nr. 525 301.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/156 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069113B true DE1069113B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069113D Pending DE1069113B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069113B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1294273B (de) * | 1965-01-19 | 1969-09-25 | Konrad Hornschuch Ag Fa | Beflockungsvorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR525301A (fr) * | 1920-04-29 | 1921-09-20 | Paul Lerou | Procédé de fabrication d'un tissu artificiel ayant l'apparence de cuir, velours, peluche, etc., et produits nouveaux en résultant |
-
0
- DE DENDAT1069113D patent/DE1069113B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR525301A (fr) * | 1920-04-29 | 1921-09-20 | Paul Lerou | Procédé de fabrication d'un tissu artificiel ayant l'apparence de cuir, velours, peluche, etc., et produits nouveaux en résultant |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1294273B (de) * | 1965-01-19 | 1969-09-25 | Konrad Hornschuch Ag Fa | Beflockungsvorrichtung |
| DE1294273C2 (de) * | 1965-01-19 | 1973-08-02 | Konrad Hornschuch Ag Fa | Beflockungsvorrichtung |
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