DE1069104B - Selbsttätige Schmiereinrichtung an Säulenführungsgesrellen - Google Patents

Selbsttätige Schmiereinrichtung an Säulenführungsgesrellen

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DE1069104B
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Application number
DENDAT1069104D
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English (en)
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Maschinenfabrik Norma Friedr. Stiack G m.b.H., Wuppertal-El'berfield
Publication date
Publication of DE1069104B publication Critical patent/DE1069104B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/10Construction relative to lubrication
    • F16C33/1025Construction relative to lubrication with liquid, e.g. oil, as lubricant
    • F16C33/106Details of distribution or circulation inside the bearings, e.g. details of the bearing surfaces to affect flow or pressure of the liquid
    • F16C33/1065Grooves on a bearing surface for distributing or collecting the liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description

DEUTSCHES
Säulenführungsgestelle, wie sie für Stanz-, Biege-, Präge- od. dgl. Maschinen verwendet werden, bestehen aus einem ortsfest gelagerten Unterteil mit darin verankerten, senkrechten Führungssäulen und einem auf diesen axial verschieblichen Oberteil. Die hochqualitativ eingepaßten Führungssäulen und die hohe Arbeitsleistung des stetig auf- und abbewegten Oberteils machen eine ständige zuverlässige Schmierung der Säulen erforderlich.
Außer der behelfsmäßigen Schmierung von Hand mittels einer ölkanne sind bisher durchweg Schmiereinrichtungen verwendet worden, durch die den Führungssäulen an einer bestimmten Stelle Schmiermittel zugeführt wird, beispielsweise über einen ringförmigen Ölbehälter oder einen ringförmigen öldocht. Um eine bessere Verteilung des Schmiermittels zu erreichen, sind dabei bereits auf den Innenseiten der Führungsbohrungen Schmiernutensysteme, und zwar wendeiförmige und/oder ringförmige Schmiernuten, vorgesehen worden. Alle diese bekannten Einrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, daß nicht in allen Fällen eine völlig zureichende Schmierung erreicht wird, weil nämlich das an einer bestimmten Stelle den Säulen zu-, geführte Öl trotz des Vorhandenseins der genannten Schmiernuten in den Führungsbohrungen nicht immer an alle Punkte der Führungsflächen gelangt.
Um diesen Mangel mit Sicherheit zu beseitigen, werden mit der erfindungsgemäßen selbsttätigen Schmiereinrichtung insofern neue Wege beschritten, als bei ihr eine Art von Umlaufschmierung erreicht wird. Die neuartige Einrichtung, bei der ebenfalls in jede Führungsbohrung ein System von miteinander verbundenen Schmiernuten eingearbeitet ist, weist gemäß der Erfindung eine seitlich neben jeder Führungsbohrung im beweglichen Oberteil bzw. im feststehenden Unterteil angeordnete ölvorratskammer auf, die mit dem unteren Ende des Schmiernutensystems der zugehörigen Führungsbohrung über einen ölzuführkanal und mit dessen oberem Ende über einen Ölrückführkanal in Verbindung steht. Vorzugsweise besteht jede ölvorratskammer aus einer Sackbohrung, die sich seitlich von und im wesentlichen parallel zu der zugehörigen Führungsbohrung erstreckt und über Querkanäle bzw. -bohrungen mit den Schmiernuten am oberen und unteren Ende des Schmiernutensystems verbunden ist. Zweckmäßig führt dabei vom unteren Ende der Ölvorratskammer ein waagerechter Verbindungskanal zu einer unteren Ringschmiernut der Führungsbohrung, während nahe dem oberen Ende der Kammer ein zu dieser hin geneigter Verbindungskanal zu einer am oberen Ende der Führungsbohrung vorgesehenen Erweiterung derselben mündet, die ihrerseits über übliche wendelförmige Schmiernuten mit der unteren Ringschmiernut in Verbindung steht.
Selbsttätige Schmiereinrichtung
an Säulenführungsgestellen
Anmelder:
Maschinenfabrik Norma
Friedr. Strack G.m.b.H.,
Wuppertal-Elberfeld, Jaegerstr. 10
-- Einzelheiten der Ausgestaltung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, in der die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert ist. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und Draufsicht ein Säulenführungsgestell mit einer Schmiervorrichtung gemäß der Erfindung (Fig. 1 teilweise im Schnitt) und Fig. 3 den geschnittenen Teil aus Fig. 1 in größerem Maßstab.
Das Führungsgestell besteht aus dem ortsfest zu lagernden Sockel 4, in dem die Führungssäulen 5 verankert sind, und einem auf diesem geführten, bewegliehen Oberteil 6. Die zylindrischen Führungsbohrungen 7 im Oberteilö weisen am oberen Ende je eine ebenfalls zylindrische Erweiterung 8 auf. Seitlich neben jeder Führungsbohrung 7 ist je eine als Ölvorratskammer dienende Sackbohrung 9 vorgesehen, die am unteren Ende über einen Verbindungskanal 10 mit der üblichen Ringschmiernut 11 in der Führungsbohrung 7 und nahe ihrem oberenEnde über einen zweiten, kleinen Verbindungskanal 12 mit der Erweiterung 8 der Führungsbohrung verbunden ist. Der Kanal 12 ist zur Sackbohrung 9 hin geneigt. Von der Ringschmiernut 11 führen an sich bekannte wendelförmige Nuten
13 in der Wand der Führtmgsbohrung zu der Erweiterung 8.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sackbohrung 9 am oberen Ende durch eine Schraube
14 verschlossen, unterhalb der eine seitliche Einfüllöffnung IS für das Schmieröl vorgesehen ist, die natürlich durch einen Nippel verschlossen werden kann. Nahe dem unteren Ende der Sackbohrung 9 ist eine
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Claims (3)

zweite seitliche Öffnung 16 angeordnet, die durch eine Schraube 17 verschlossen ist und gegebenenfalls zur Entleerung der ölkammer 9 dienen kann. Die Schraube 17 kann auch durch ein ölstandsauge ersetzt werden, mittels dessen das Leerwerden der ölkammer beobachtet werden kann. Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende: Wenn die ölkammer 9 gefüllt wird, tritt öl in die Ringschmiernut 11 und entsprechend dem ölstand in der Kammer 9 in die wendeiförmigen Nuten 13 ein. Bei der Abwärtsbewegung des Oberteiles 6 dient ein Teil des in den Nuten befindlichen Öles zur Bildung bzw. Aufrechterhaltung eines ölfilmes zwischen Führungssäule und Führungsbohrung, während ein weiterer Teil durch die Führungssäule nach oben gedrückt wird. Wie zahlreiche Versuche erwiesen haben, wird bei der anschließenden Aufwärtsbewegung des Oberteiles nicht ganz soviel öl von der Säule mitgenommen, wie bei der entgegengesetzten Bewegung nach oben gedrückt wurde. Beim Betrieb des ao Säulenführungsgestells wird also insgesamt ein gewisses Mehr an öl nach oben gedrückt. Dieses öl fließt aus dem zylindrischen Raum 8 über den Verbindungskanal 12 in die ölkammer 9 zurück. Auf diese Weise wird selbsttätig eine Art Kreislauf des Öles erzeugt, so daß die Schmierung als Umlaufschmierung bezeichnet werden kann. Längere Erprobungen der erfindungsgemäßen Schmiereinrichtung haben gezeigt, daß mit ihr eine einwandfreie Schmierung des Säulenführungsgestells erreicht wird. Selbstverständlich sind zahlreiche Abwandlungen der dargestellten Ausführungsform möglich, ohne von dem eigentlichen Erfindungsgedanken abzuweichen. So kann beispielsweise die Lage und Form der ölvorratskammer geändert werden. Wesentlich ist, daß sie über Kanäle mit den Schmiernuten am oberen und unteren Ende verbunden ist. Patentansprüche:
1. Selbsttätige Schmiereinrichtung an Säulenführungsgestellen mit in jede Führungsbohrung eingearbeitetem System von miteinander verbundenen Schmiernuten, gekennzeichnet durch eine seitlich neben jeder Führungsbohrung im beweglichen Oberteil bzw. im feststehenden Unterteil angeordnete ölvorratskammer, die mit dem unteren Ende des Schmiernutensystems der zugehörigen Führungsbohrung über einen Ölzuführkanal und mit dessen oberem Ende über einen Ölr.ückführkanal in Verbindung steht.
2. Schmiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede ölvorratskammer aus einer Sackbohrung besteht, die sich seitlich von und im wesentlichen parallel zu der zugehörigen Führungsbohrung erstreckt und über Querkanäle bzw. -bohrungen mit den Schmiernuten am oberen und unteren Ende des Schmiernutensystems verbunden ist.
3. Schmiereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vom unteren Ende der ölkammer (9) ein waagerechter Verbindungskanal (10) zu einer unteren Ringschmiernut (11) der Führungsbohrung (7) führt, während nahe dem oberen Ende der Kammer (9) ein zu dieser hin geneigter Verbindungskanal (12) zu einer am oberen Ende der Führungsbohrung vorgesehenen Erweiterung (8) derselben führt, die ihrerseits über übliche wendeiförmige Schmiernuten (13) in der Führungsbohrung mit der unteren Ringschmiernut (11) in Verbindung steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Werkstatt und Betrieb«, 84. Jahrgang,
Heft 10, S. 485.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/64 11.59
DENDAT1069104D Selbsttätige Schmiereinrichtung an Säulenführungsgesrellen Pending DE1069104B (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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