DE1069104B - Selbsttätige Schmiereinrichtung an Säulenführungsgesrellen - Google Patents
Selbsttätige Schmiereinrichtung an SäulenführungsgesrellenInfo
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Description
DEUTSCHES
Säulenführungsgestelle, wie sie für Stanz-, Biege-, Präge- od. dgl. Maschinen verwendet werden, bestehen
aus einem ortsfest gelagerten Unterteil mit darin verankerten, senkrechten Führungssäulen und einem auf
diesen axial verschieblichen Oberteil. Die hochqualitativ eingepaßten Führungssäulen und die hohe
Arbeitsleistung des stetig auf- und abbewegten Oberteils machen eine ständige zuverlässige Schmierung
der Säulen erforderlich.
Außer der behelfsmäßigen Schmierung von Hand mittels einer ölkanne sind bisher durchweg Schmiereinrichtungen
verwendet worden, durch die den Führungssäulen an einer bestimmten Stelle Schmiermittel
zugeführt wird, beispielsweise über einen ringförmigen
Ölbehälter oder einen ringförmigen öldocht. Um eine bessere Verteilung des Schmiermittels zu erreichen,
sind dabei bereits auf den Innenseiten der Führungsbohrungen Schmiernutensysteme, und zwar wendeiförmige und/oder ringförmige Schmiernuten, vorgesehen
worden. Alle diese bekannten Einrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, daß nicht in allen Fällen
eine völlig zureichende Schmierung erreicht wird, weil nämlich das an einer bestimmten Stelle den Säulen zu-,
geführte Öl trotz des Vorhandenseins der genannten Schmiernuten in den Führungsbohrungen nicht immer
an alle Punkte der Führungsflächen gelangt.
Um diesen Mangel mit Sicherheit zu beseitigen, werden mit der erfindungsgemäßen selbsttätigen Schmiereinrichtung
insofern neue Wege beschritten, als bei ihr eine Art von Umlaufschmierung erreicht wird. Die
neuartige Einrichtung, bei der ebenfalls in jede Führungsbohrung ein System von miteinander verbundenen
Schmiernuten eingearbeitet ist, weist gemäß der Erfindung eine seitlich neben jeder Führungsbohrung
im beweglichen Oberteil bzw. im feststehenden Unterteil angeordnete ölvorratskammer auf, die mit dem
unteren Ende des Schmiernutensystems der zugehörigen Führungsbohrung über einen ölzuführkanal und
mit dessen oberem Ende über einen Ölrückführkanal in Verbindung steht. Vorzugsweise besteht jede ölvorratskammer
aus einer Sackbohrung, die sich seitlich von und im wesentlichen parallel zu der zugehörigen
Führungsbohrung erstreckt und über Querkanäle bzw. -bohrungen mit den Schmiernuten am oberen und unteren
Ende des Schmiernutensystems verbunden ist. Zweckmäßig führt dabei vom unteren Ende der Ölvorratskammer
ein waagerechter Verbindungskanal zu einer unteren Ringschmiernut der Führungsbohrung,
während nahe dem oberen Ende der Kammer ein zu dieser hin geneigter Verbindungskanal zu einer am
oberen Ende der Führungsbohrung vorgesehenen Erweiterung derselben mündet, die ihrerseits über übliche
wendelförmige Schmiernuten mit der unteren Ringschmiernut in Verbindung steht.
Selbsttätige Schmiereinrichtung
an Säulenführungsgestellen
an Säulenführungsgestellen
Anmelder:
Maschinenfabrik Norma
Friedr. Strack G.m.b.H.,
Wuppertal-Elberfeld, Jaegerstr. 10
-- Einzelheiten der Ausgestaltung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, in der die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert
ist. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und Draufsicht ein Säulenführungsgestell mit einer Schmiervorrichtung
gemäß der Erfindung (Fig. 1 teilweise im Schnitt) und Fig. 3 den geschnittenen Teil aus Fig. 1 in größerem
Maßstab.
Das Führungsgestell besteht aus dem ortsfest zu lagernden Sockel 4, in dem die Führungssäulen 5 verankert
sind, und einem auf diesem geführten, bewegliehen Oberteil 6. Die zylindrischen Führungsbohrungen
7 im Oberteilö weisen am oberen Ende je eine ebenfalls zylindrische Erweiterung 8 auf. Seitlich
neben jeder Führungsbohrung 7 ist je eine als Ölvorratskammer dienende Sackbohrung 9 vorgesehen, die
am unteren Ende über einen Verbindungskanal 10 mit der üblichen Ringschmiernut 11 in der Führungsbohrung
7 und nahe ihrem oberenEnde über einen zweiten, kleinen Verbindungskanal 12 mit der Erweiterung 8
der Führungsbohrung verbunden ist. Der Kanal 12 ist zur Sackbohrung 9 hin geneigt. Von der Ringschmiernut
11 führen an sich bekannte wendelförmige Nuten
13 in der Wand der Führtmgsbohrung zu der Erweiterung
8.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sackbohrung 9 am oberen Ende durch eine Schraube
14 verschlossen, unterhalb der eine seitliche Einfüllöffnung
IS für das Schmieröl vorgesehen ist, die natürlich durch einen Nippel verschlossen werden kann.
Nahe dem unteren Ende der Sackbohrung 9 ist eine
909 645/64
Claims (3)
1. Selbsttätige Schmiereinrichtung an Säulenführungsgestellen mit in jede Führungsbohrung
eingearbeitetem System von miteinander verbundenen Schmiernuten, gekennzeichnet durch eine
seitlich neben jeder Führungsbohrung im beweglichen Oberteil bzw. im feststehenden Unterteil
angeordnete ölvorratskammer, die mit dem unteren Ende des Schmiernutensystems der zugehörigen
Führungsbohrung über einen Ölzuführkanal und mit dessen oberem Ende über einen Ölr.ückführkanal
in Verbindung steht.
2. Schmiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede ölvorratskammer
aus einer Sackbohrung besteht, die sich seitlich von und im wesentlichen parallel zu der zugehörigen
Führungsbohrung erstreckt und über Querkanäle bzw. -bohrungen mit den Schmiernuten
am oberen und unteren Ende des Schmiernutensystems verbunden ist.
3. Schmiereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vom unteren
Ende der ölkammer (9) ein waagerechter Verbindungskanal (10) zu einer unteren Ringschmiernut
(11) der Führungsbohrung (7) führt, während nahe dem oberen Ende der Kammer (9) ein zu
dieser hin geneigter Verbindungskanal (12) zu einer am oberen Ende der Führungsbohrung vorgesehenen
Erweiterung (8) derselben führt, die ihrerseits über übliche wendeiförmige Schmiernuten
(13) in der Führungsbohrung mit der unteren Ringschmiernut (11) in Verbindung steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Werkstatt und Betrieb«, 84. Jahrgang,
Heft 10, S. 485.
»Werkstatt und Betrieb«, 84. Jahrgang,
Heft 10, S. 485.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/64 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069104B true DE1069104B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069104D Pending DE1069104B (de) | Selbsttätige Schmiereinrichtung an Säulenführungsgesrellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069104B (de) |
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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