DE106905C - - Google Patents
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- DE106905C DE106905C DENDAT106905D DE106905DA DE106905C DE 106905 C DE106905 C DE 106905C DE NDAT106905 D DENDAT106905 D DE NDAT106905D DE 106905D A DE106905D A DE 106905DA DE 106905 C DE106905 C DE 106905C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D65/00—Wrappers or flexible covers; Packaging materials of special type or form
- B65D65/38—Packaging materials of special type or form
- B65D65/40—Applications of laminates for particular packaging purposes
- B65D65/403—Applications of laminates for particular packaging purposes with at least one corrugated layer
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 810 Transportwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1899 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine aus gewelltem Papier bezw. Pappe hergestellte
Hülle für Flaschen oder dergl., welche einen Ersatz bilden soll für die bisher üblichen
Strohumhüllungen.
Durch eine in zweckmäfsiger Weise durch die Wellen der Hülle gezogene Binde, Bindfäden
oder dergl. ist es möglich, die Hülle rasch um die Flasche herumzuwickeln und
derart zu befestigen, dafs ein Herausschlüpfen der Flasche aus der Hülle ausgeschlossen ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein Querschnitt einer solchen Umhüllung mit einem durch die Wellen gezogenen
Draht oder Bindfaden.
Fig. 2 zeigt die Hülle mit daran befestigter Bindevorrichtung in geschlossenem Zustand.
Fig. 3 ist ein Querschnitt der gerippten Platten, zwischen denen die Hüllen während
des Durchziehens des Fadens oder Drahtes festgehalten werden; ferner ist in dieser Figur
die Nadel, mittelst welcher der Faden durchgezogen wird, dargestellt.
Die Fig. 4 und 5 sind Längsschnitte dieser Platten, einmal in offener und einmal in geschlossener
Lage gezeichnet.
α ist der gewellte Papier- oder Pappbogen.
Die Wellen besitzen zweckmäfsig schwalbenschwanzförmigen Querschnitt.
b ist der durch die Wellen gezogene Draht oder Bindfaden, dessen Enden über die Enden
der Hülle genügend hervorstehen, so dafs seine Enden nach dem Umhüllen leicht zusammengeknüpft
werden können.
Zweckmäfsig wird der Draht oder Bindfaden nicht durch die drei oder vier letzten Endwellen
jeder Seite des Papierbogens durchgezogen, damit, wenn beim Umhüllen der Flasche
die Enden der Hülle über einander greifen, das Zusammenknüpfen des Fadens nicht erschwert
wird. Zwei, drei oder mehr solcher Bindfäden können in geeigneter Entfernung
und parallel zu einander durch die Wellen hindurchgezogen werden. Es richtet sich dies
ganz nach der Art und Beschaffenheit des Papierbogens und der Gestalt des zu umhüllenden
Gegenstandes. Bei einer Flasche sollen diese Bindfaden oder dergl. derart angebracht sein,
dafs sie ein Herausschlüpfen der Flasche aus der Hülle während des Ein- oder Auspackens
oder Tragens derselben verhindern.
In Fig. 2 sind die Anordnungen der drei Drähte oder Bindfaden bei b1 b.2 bs gezeigt.
Die in dieser Weise mit Bindevorrichtung versehenen Hüllen können in ebener Form
(Bogenform) geliefert werden und dann um die zu verpackenden Gegenstände gewickelt
und durch Zubinden der Fadenenden befestigt werden, oder es kann denselben auch schon
vorher Flaschenhüllenform gegeben werden. In letzterem Falle werden die Hüllen um eine
passende Form herumgewickelt und die Bindfäden bei O1 und b2 fest angezogen und deren
Enden verknüpft.
Die Hülle ist etwas länger als die Flasche angefertigt, so dafs der letzte Bindfaden b3
unterhalb des Bodens der letzteren zu liegen kommt. Der Faden bei b3 wird nun so lange
angezogen, bis die Hülle sich hier unterhalb des Bodens der Flasche verengt, also der
Hüllenumfang kleiner als der Flaschenbodenumfang geworden ist. Hierdurch wird natür-
lieh ein Herausschlüpfen der Flasche unmöglich gemacht.
Die Vorrichtung, mittelst welcher die Bindfäden oder Drähte durch die gerippten Hüllen gezogen
werden, besteht aus einer Unterlagsplatte c und daran befestigter Deckelplatte d. Letztere
wird beim Einführen der Hülle hochgeklappt und hält nach dem Niederklappen die Hülle f
an der Unterlagsplatte fest (Fig. 3). Jede Platte ist mit Leisten e ausgestattet, die in einander
greifen und an gegenüberliegenden Seiten in die Wellen eintreten. Hierdurch wird ein
Verbiegen oder Zerreifsen der Wellen während des Fadendurchziehens vermieden. Die Leisten
sind an den Stellen, an welchen der Faden durchgezogen wird, mit Quernuthen versehen,
welche beim Zuklappen der Platten zusammentreffen und so Führungslöcher für die den
Faden tragende Nadel bilden. Die mit Handgriff j und Oehr h für den Faden versehene
Nadel g selbst besitzt genügende Länge und ist im Uebrigen je nach dem angestrebten
Zweck von geeigneter Form (Schnürnadel, Pfriem u. s. w.). Das Durchziehen des Fadens
mit derselben geschieht in bekannter Weise.
Claims (2)
1. Eine aus gewelltem Papier hergestellte Hülle für Flaschen und dergl., gekennzeichnet
durch einen, zwei oder mehrere durch die Wellen quer hindurchgezogene Bindfäden
oder Bindedrähte (b), deren Enden genügend weit über die Enden der Hüllen hinausragen,
um das Zusammenziehen oder Zusammenknüpfen derselben zu ermöglichen.
2. Eine Ausführungsform der Hülle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der
über den Flaschenboden herausragende Theil der fertigen Hülle so zusammengezogen
ist, dafs sein Durchmesser kleiner als der des Flaschenbodens wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106905C true DE106905C (de) |
Family
ID=377023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106905D Active DE106905C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106905C (de) |
-
0
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