DE106749C - - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G11/00Chutes
    • B65G11/20Auxiliary devices, e.g. for deflecting, controlling speed of, or agitating articles or solids
    • B65G11/203Auxiliary devices, e.g. for deflecting, controlling speed of, or agitating articles or solids for articles

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  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf Abbruchen werden zur Herabbeförderung des alten Steinmaterials lange viereckige Kästen verwendet, in denen die Steine auf der geneigten Fläche hinabgleiten. Am Ende dieser, Rutsche genannten Vorrichtung treffen dieselben ziemlich heftig auf die Erde auf und müssen von einem Arbeiter abgenommen werden. Häufige Unglücksfälle, wie das Zerschmettern der Finger durch nachfolgende Steine, gaben den Anlafs zu verschiedenen Unfallverhütungsbestimmungen. Hauptsächlich dürfen die Steine nicht mit der Hand entfernt werden. Durch eigene Unvorsichtigkeit und Nichtachtung dieser Bestimmungen sind aber Unfälle an der Baurutsche noch heute an der Tagesordnung. Dem abnehmenden Arbeiter ist es oft nicht möglich, einen Stein rechtzeitig zu entfernen; unwillkürlich werden die Hände zu Hülfe genommen. Im anderen Falle trifft der hinzukommende Stein seinen Vorgänger, ihn und sich selbst in kleine Stücke zerschmetternd. Die Folge ist neben dem Materialverluste eine Störung der Arbeit und eine langsame Beförderung, wodurch viel Kosten und Zeitverlust entstehen.
Bei der vorliegenden Vorrichtung ruht auf einem Untergestell, in der Zeichnung Bohlen und Kreuzhölzer, das untere Ende der Rutsche Die Steine treffen auf ein Sprungbrett, dessen Federkraft dem jeweiligen Bedürfnifs entsprechend verstellbar ist, z. B. durch untergeschobene Klötze. Durch die lebendige Kraft des Aufpralles werden die Steine in einem flachen Bogen nach vorn geworfen, und zwar die ganzen, weil schwerer aufsetzend, in weiterer, die halben in näherer Entfernung vom Sprungbrett niederfallend, sich somit sortirend.
Die Vorzüge sind folgende:
Keine Unfälle beim Abnehmen der Steine.
Ersparnifs des abnehmenden Arbeiters.
Ermöglichung eines flotten Arbeitsganges, da das Sprungbrett sofort nach jedem Aufprall zur Aufnahme des folgenden Steines bereit ist.
Ersparnifs an Zeit und Arbeitslohn.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steinrutsche mit Sortirvorrichtung für Mauerabbruch - Arbeiten, bei welcher die aus der Rutschrinne kommenden Steine auf den Vordertheil eines Sprungbrettes aufschlagen und von diesem je nach ihrem Gewicht mehr oder weniger weit abgeworfen und so gleichzeitig sortirt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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